[0001] Die Erfindung betrifft ein Isolatorsystem für stromführende Leiterdrähte und/oder
-bänder für elektrische Weidezäune, mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs
1.
[0002] Bei elektrischen Weidezäunen mit stromführenden Leiterdrähten und/oder -bändern ist
ein Isolatorsystem erforderlich, das nicht nur eine zweckmäßige isolierende Führung
und Befestigung der Leiterdrähte und/oder -bänder an, insbesondere metallischen, Weidezaunrundstäben
ermöglicht, sondern auch, das mit Einrichtungen zur einfach handhabbaren Nachstellung
und Fixierung der jeweiligen Längen der Leiterdrähte und/oder -bänder zwischen den
einzelnen Zaunpfählen bzw. -stäben ausgestattet ist. Außerdem soll sichergestellt
sein, daß das Isolatorsystem unmittelbar oder mittelbar mit einer Vorrichtung für
den eventuell erforderlichen Eingriff einer mechanischen Zugentlastungsstütze für
die Zaunpfähle bzw. -stäbe versehen ist.
[0003] Aus der DE-G 94 17 209.9 ist ein Isolator für Elektroseile oder Flachbänder für einen
elektrischen Weidezaun bekannt, der im unteren Isolatorbereich eine Klappe mit einer
zweiten Anlagefläche aufweist, derart, daß das Elektroseil oder das Flachband zwischen
zueinander benachbarten Anlegeflächen verklemmbar ist, und daß im oberen Bereich des
Isolators ein Arretiermechanismus für die Klappe angeordnet ist.
[0004] Mit diesem bekannten Isolator ist es zwar möglich, ein Elektroseil bzw. Flachbandleiter
wirksam mittels einer verschraubbaren Lasche bedingt festzuklemmen. Ein Nachspannen
des dort eingespannten Elektroseiles oder Flachbandkabels erfordert jedoch ein Nachspannen
aller Abspannfelder eines Weidezaunes. Außerdem ist der vorliegende Isolator nur begrenzt
an insbesondere hölzernen Zaumpfählen mittels Nägeln oder Schrauben befestigbar.
[0005] Aus der DE-G 94 09 873.5 ist ein weiterer Weidezaunisolator bekannt, der auf einem,
mit einem kreiszylindrischen Querschnitt versehenen Isolatorpfahl befestigt ist. Dieser
Weidezaunisolator ist mit einer Einrichtung mit zwei Isolatorstegen und einer dazwischen
liegenden Isolatorzunge zum Befestigen eines Flachbandleiters ausgestattet, die es
ermöglicht, den Flachbandleiter mäanderförmig durch den Isolator zu schleifen.
[0006] Dieser bekannte Isolator ist mit dem Nachteil behaftet, daß die Befestigungseinrichtung
mit einer Gewindemutter relativ aufwendig, werkzeugintensiv und damit relativ teuer
ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Isolatorsystem für stromführende Leiterdrähte
und/oder -bänder für elektrische Weidezäune zu schaffen, die die Nachteile der bekannten
Weidezaunisolatoren beseitigt und die nicht nur einfach, rationell und zweckmäßig
auf, insbesondere metallischen, Weidezaunrundstäben zweckmäßig montierbar sind, sondern
auch, daß dort die Leiterdrähte und/oder -bänder einfach, rationell und zweckmäßig
befestigt und pro Abspannfeld einfach und beliebig nachspannbar sind, ohne den gesamten
Weidezaun nachspannen zu müssen. Außerdem liegt es im Rahmen der Aufgabe, das Isolatorsystem
mit einer Vorrichtung zu versehen, die es erforderlichenfalls ermöglicht, die Weidezaunrundstäbe
oder -pfähle mit einer, den gespannten Leiterdrähten und/oder -bändern entgegenwirkenden,
Zugentlastungsstütze zu versehen.
[0008] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs
1 gelöst und in den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Einzelheiten beansprucht.
[0009] Vorteilhaft bei dem neuen Weidezaunsystem ist nicht nur die zweckmäßige Ausführung
des eigentlichen Isolators zur Führung und kraftschlüssigen Fixierung eines stromführenden
Leiterdrahtes und/oder -bandes, der aus zwei, insbesondere formgleichen Hälften ausgebildet
ist, die funktionskonform spiegelbildlich zueinander angeordnet sind und mit mindestens
zwei, insbesondere in Draht- oder Bandverlaufrichtung, insbesondere zueinander parallel
verlaufenden, Nuten für den Eingriff eines Leiterdrahtes und/oder -bandes versehen
ist, sondern auch, die zur aufsteckbaren, gegeneinander verdrehbaren, Befestigung
auf einem zylindrischen, insbesondere metallischen, insbesondere aus einem Monierstahlstababschnitt
bestehenden Weidezaunpfosten, jeweils mit einem zylindrischen Befestigungsloch versehen
sind, die nach der Montage auf dem Weidezaunpfosten und dem Einlegen des Leiterdrahtes
und/oder -bandes spiegelbildlich zueinander ausgerichtet, insbesondere mit einer Lasche
und/oder einer Schraube kraftschlüssig lösbar miteinander verbindbar sind.
[0010] Vorteilhaft ist ferner die einstückige Verbindung der beiden, insbesondere aus einem
recyclingbaren Kunststoff herstellbaren, Isolatorhälften mittels einer Schlaufe.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung ist es in vorteilhafter Weise vorgesehen, das Isolatorsystem
unmittelbar oder mittelbar mit einer Vorrichtung auszustatten, die es einfach und
rationell ermöglicht, mittels eines, insbesondere metallischen, Weidezaunpfostens,
eine zugentlastende Pfostenstütze zu installieren. Dabei ist diese, insbesondere spiegelbildlich
zweiteilige, Vorrichtung mit entsprechenden Führungsnuten sowohl für den eigentlichen
senkrecht stehenden Weidezaunpfosten, als auch für die unter einem Winkel von ca.
45
o verlaufend anzuordnente zugentlastende Pfostenstütze ausgestattet. Zweckmäßigerweise
sind die beiden, insbesondere aus einem recyclingbaren Kunststoff herstellbaren, spiegelbildlich
gestalteten und funktionskonform zueinander angeordneten Vorrichtungshälften mit einer
Lasche einstückig miteinander und erforderlichenfalls mit dem eigentlichen Isolator
verbunden.
[0012] Einige Ausführungs- und Installationsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine schaubildliche Ansicht auf einen Isolator,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen geöffneten Isolator mit eingelegtem Leiterdraht,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen geöffneten Isolator mit eingelegtem Leiterband,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht auf einen geschlossenen Isolator,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Unterseite eines Isolators nach Fig. 4,
- Fig. 6
- eine schaubildliche Ansicht auf einen auf einem Weidezaunpfosten funktionskonform
angeordneten, Isolator,
- Fig. 7
- eine schaubildliche Ansicht auf einen auf einem, Weidezaunrundstab bzw. -pfahl geöffnet
angeordneten, Isolator mit eingelegtem Leiterband und mit einer mittelbar auf dem
Weidezaunpfosten angeordneten Vorrichtung für eine zugentlastende Pfostenstütze,
- Fig. 8
- eine schaubildliche Ansicht auf eine Isolator-Doppelinstallation für zwei sich kreuzende
Leiterbänder auf einem Weidezaunpfosten, einschließlich einer Vorrichtung für eine
zugentlastende Pfostenstütze,
- Fig. 9
- eine schaubildliche Ansicht auf eine Vorrichtung für eine zugentlastende Pfostenstütze,
- Fig. 10
- eine schaubildliche Ansicht auf eine Isolatorinstallation auf einem Weidezaunpfosten
mit unmittelbar im Isolator integrierter Vorrichtung für eine zugentlastende Pfostenstütze
und mit einer lösbaren Weidezugangsleiter.
[0013] Der, in den Fig. 1 bis 10 dargestellte, Isolator 1 besteht im einzelnen insbesondere
aus den beiden Isolatorhälften 1a und 1b, die mittels einer Schlaufe 2, Insbesondere
einstückig, beweglich miteinander verbunden sind in funktionskonformem Zustand, wie
aus der Fig. 4 ersichtlich ist, spiegelbildlich zueinander angeordnet und mittels
einer einseitigen insbesondere einstückig vorgesehenen Klammer 3 und/oder mittels
einer mittelbaren Schraube 4 lösbar kraftschlüssig zueinander befestigt sind. 4.1
bezeichnet dort die entsprechenden Schraubenlöcher.
[0014] 5 bedeutet zylindrische Befestigungslöcher in den beiden Isolatorhälften 1a und 1b,
für den hinreichend formschlüssigen Eingriff eines, insbesondere metallischen, Weidezaunpfosten
9, gemäß der Fig. 6, Fig. 7 und/oder Fig. 8. 19 zeigt Dichtungen, die konzentrisch
zu den Befestigungslöchern 5 auf den beiden einander benachbarten Innenselten 20 der
Isolatorhälften 1a und 1b zum Zwecke des Feuchtigkeitsschutzes vorgesehen sind.
[0015] 6 kennzeichnet Nuten in den Isolatorhälften 1a und 1b, die insbesondere parallel
zueinander verlaufend und in funktionsfähigem Zustand einander spiegelbildlich benachbart
angeordnet sind.
[0016] In den beiden Isolatorhälften 1a und 1b ist jeweils mindestens eine Nut 6 einseitig
vorgesehen, die in funktionsfähig montiertem Zustand der beiden Hälften 1a und 1b
einander spiegelbildlich d.h. deckungsgleich benachbart angeordnet ist, zur Führung
und/oder Fixierung eines dort eingelegten stromführenden Leiterdrahtes 7 und/oder
-bandes 8.
[0017] Wie aus den einzelnen Figuren ersichtlich, sind zweckmäßigerweise jeweils drei zueinander
parallel verlaufende Nuten 6 einander in funktionskonformem Zustand spiegelbildlich
gegenüberliegend in den beiden Isolator-Hälften 1a und 1b angeordnet.
[0018] Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, wie ein stromführender Leiterdraht 7 und/oder ein
Leiterband 8 in einer der Nuten 6 durchschleifbar ist.
[0019] Andererseits ist aus der Fig. 3 ersichtlich, daß ein Leiterdraht 7 oder ein Leiterband
8 auch mäanderförmig zugentlastend in den Nuten 6 führbar ist. Diese Art der Installation
bzw. Fixierung eines Leiterdrahtes 7 oder -bandes 8 ist besonders zweckmäßig, wenn
zwischen den einzelnen Weidezaunpfosten 9, gemäß den Fig. 6, Fig. 7 und/oder Fig.
8, eine bestimmte Draht- oder Bandabspannung vorgesehen bzw. zweckmäßig ist.
[0020] Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, wie die beiden Isolatorhälften 1a und 1b spiegelbildlich
einander eng benachbart gegenüberliegend angeordnet und mittels der einstückig vorgesehenen
Klammer 3 und erforderlichenfalls mit einer zusätzlichen Schraube 4 kraftschlüssig
zueinander befestigt sind. 2 bezeichnet die vorgesehene Schlaufe zur lösbar kraftschlüssigen
Verbindung der beiden Isolatorhälften 1a und 1b miteinander.
[0021] Aus der Fig. 5 ist die Unterseite 10 der Isolatorhälfte 1b ersichtlich, mit einem
dort vorgesehenen, zum Befestigungsloch 5 schräg verlaufend angeordneten, sogenannten
Sackloch 11, in das zweckmäßigerweise unmittelbar eine Pfostenstütze 12 eingreifen
kann, wie dies aus der Fig. 6 näher ersichtlich ist.
[0022] Die Fig. 6 zeigt im einzelnen einen metallischen Weidezaunpfosten 9, der vorteilhafterweise
insbesondere aus einem sogenannten Moniereisenstababschnitt hergestellt ist, auf dem
ein Isolator 1 aufgesteckt ist. 8 bezeichnet ein stromführendes Leiterband und 12
kennzeichnet eine vorgesehene Pfostenstütze. Der Weidezaunpfosten 9 ist dort zweckmäßigerweise
oberseitig mit einer Abdeckkappe 13 abgedeckt.
[0023] Wie aus der Fig. 6 desweiteren ersichtlich ist, ist es in vorteilhafter Weise vorgesehen,
am Isolator 1, insbesondere an der oberen Isolatorhälfte 1a, eine optische Funktionsanzeige
21 inform einer Leuchtdiode und/oder eines akustischen Signalgebers anzuordnen.
[0024] Die Fig. 7 zeigt einen Weidezaunpfosten 9 mit einem noch offenen Isolator 1 bei dem
in der unteren Isolatorhälfte 1b mäanderförmig ein Leiterband 8 eingelegt ist und
bei dem die obere Isolatorhälfte 1a, zum Zwecke der Leiterbandmontage, um ca. 90
o weggeschwenkt ist. 3 bezeichnet die vorgesehene Klammer und 4 zeigt eine mittelbare
Schraube zur kraftschlüssigen Verbindung der beiden Isolatorhälften 1a und 1b. 13
bedeutet die endseitige Abdeckhaube auf dem Weidezaunpfosten 9.
[0025] Die Fig. 7 zeigt desweiteren eine insbesondere aus zwei halbschalenförmigen Kunststoffteilen
bestehende Vorrichtung 14 für den mittelbaren kraftschlüssigen Eingriff mindestens
einer Pfostenstütze 12. Diese Vorrichtung 14 ist kraftschlüssig, mittels Schrauben
15 an einem Weidezaunpfosten 9 befestigbar.
[0026] Um die Vorrichtung 14 möglichst vielseitig an dem nenen Weidezaunsystem einsetzen
zu können, sind dort einander gegenüberliegend mehrere Eingriffslöcher 16 vorgesehen,
die zweckmäßigerweise in einem Winkel von 30
o bis 45
o zueinander versetzt angeordnet sind, wie dies aus der Fig. 8 näher ersichtlich ist.
Die Fig. 8 zeigt außerdem, daß die beiden halbschalenartigen Kunststoffteile der Vorrichtung
14 zweckmäßigerweise mittels einer Schlaufe 17 einstückig miteinander verbunden sind.
[0027] Die Fig. 9 zeigt einen Weidezaunpfosten 9 mit zwei dort in einem Winkel von 90
o zueinander versetzt montierten Isolatoren 1. 8 bezeichnet die mit dem jeweiligen
Isolator 1 in Eingriff stehenden stromführenden Leiterbänder. 14 bezeichnet eine mittelbare
Vorrichtung für den Eingriff von Pfostenstützen 12. 13 bezeichnet eine Abdeckkappe
auf dem Weidezaunpfahl 9.
[0028] Es liegt im Rahmen der Erfindung daß mehrere Vorrichtungen 14 für den erforderlichen
Eingriff von Pfostenstützen 12 parallel zum jeweiligen Führungsverlauf der Leiterbänder
8, auf dem Weidezaunpfosten 9 hintereinanderliegend kraftschlüssig angeordnet sind.
[0029] Außerdem liegt es im Rahmen der Erfindung daß die Vorrichtung 14, insbesondere mit
einer Hälfte, der aus zwei halbschalenförmigen kongruenten und funktionskonform spiegelbildlich
zueinander montierten Kunststoffteilen einstückig mit der Isolatorhälfte 1b verbunden
ist.
[0030] Die Fig. 10 zeigt einen, auf einem Weidezaunpfosten 9 kraftschlüssig angeordneten,
Isolator 1. 12 bezeichnet eine Pfostenstütze, die dort unmittelbar mit dem Isolator
1 in dem dort auf der Isolator-Unterseite 10 vorgesehenen Sackloch 11 in Eingriff
steht. 13 bezeichnet die Abdeckhaube auf dem Weidezaunpfosten 9.
[0031] Wie aus der Fig. 10 desweiteren ersichtlich ist, kann die, die beiden Isolatorhälften
1a und 1b einstückig miteinander verbindende Schlaufe 2 zum Einhängen eines Weidezugangsseiles
18 eingesetzt werden.
1. Isolatorsystem für stromführende Leiterdrähte und/oder -bänder für elektrische Weidezäune
mit einem an einem Weidezaunpfosten (9) kraftschlüssig angeordneten Isolator (1),
dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator (1) aus zwei, insbesondere zueinander formgleichen Isolatorhälften
(1a und 1b) gebildet ist, die funktionskonform spiegelbildlich zueinander angeordnet
und kraftschlüssig miteinander verbindbar sind.
2. Isolatorsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatorhälften (1a
und 1b) jeweils mit mindestens zwei, insbesondere zueinander parallel verlaufenden,
funktionskonform spiegelbildlich einander benachbart angeordneten Nuten (6) zur Führung
und Fixierung eines Leiterdrahtes (7) und/oder Leiterbandes (8) vorgesehen sind.
3. Isolatorsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Isolatorhälften
(1a und 1b) mittels einer Schlaufe (2) einstückig miteinander verbunden sind.
4. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Isolalatorhälften
(1a undr 1b) mittels einer Klammer (3) funktionskonform lösbar kraftschlüssig miteinander
verbindbar sind.
5. Isolatorsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (3) an einem
der beiden Isolatorhälften (1a oder 1b) einstückig angeordnet ist.
6. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Isolatorhälften
(1a und 1b) mittels mindestens einer Schraube (4) lösbar kraftschlüssig verbindbar
sind.
7. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem
der beiden Isolatorhälften (1a oder 1b), insbesondere im Bereich der Isolator-Unterseite
(10) ein insbesondere schräg verlaufendes Sackloch (11) für den Eingriff einer Pfostenstütze
(12) vorgesehen ist.
8. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatorhälften
(1a uns 1b) funktionskonform jeweils mit koaxial zueinander verlaufenden Befestigungslöchen
(5) für den insbesondere formschlüssigen Eingriff mit einem Weidezaunpfosten (9) versehen
sind.
9. Isolatorsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der einander
benachbarten Innenselten (20) der beiden Isolatorhälften (1a und 1b) konzentrisch
zu den Befestigungslöcher (5) jeweils Dichtungen (19) vorgesehen sind.
10. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Weidezaunpfosten
(9) ein sogenannter Moniereisenstababschnitt vorgesehen ist.
11. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß für den Eingriff
einer, insbesondere aus einem Moniereisenstababschnitt bestehenden, Pfostenstütze
(12) eine mit dem Isolator (1) unmittelbar oder mittelbar verbundene Vorrichtung (14)
vorgesehen ist.
12. Isolatorsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (14)
aus zwei halbschalenartigen Kunststoffteilen gebildet ist.
13. Isolatorsystem nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kunststoffteile
der Vorrichtung (14) einerseits, insbesondere einstückig, mittels einer Schlaufe (17)
miteinander verbunden sind, und daß andererseits die beiden Kunststoffteile mittels
Schrauben kraftschlüssig lösbar miteinander und auf einem Weidezaunpfosten befestigbar
sind.
14. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Isolator (1),
insbesondere im Bereich der oberseitigen Isolatorhälfte (1a), eine optische Funktionsanzeige
(21) inform einer Leuchtdiode und/oder ein akustischer Signalgeber angeordnet ist.
15. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Weidezaunpfosten
(9) mit einer Abdeckhaube (13) abgedeckt ist.
16. Isolatorsystem nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Isolator
(1) mit den beiden Isolatorhälften (1a und 1b), als auch die Vorrichtung (14) und
die Abdeckhaube (13) aus Recycling-Kunststoffen hergestellt sind.