(19)
(11) EP 0 879 307 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.06.2002  Patentblatt  2002/23

(21) Anmeldenummer: 97901077.4

(22) Anmeldetag:  23.01.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7D03D 47/30
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9700/303
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9729/231 (14.08.1997 Gazette  1997/35)

(54)

VORRICHTUNG ZUM ZUFÜHREN VON DRUCKLUFT ZU EINER HAUPTBLASDÜSE EINER LUFTWEBMASCHINE

DEVICE FOR THE SUPPLY OF COMPRESSED AIR TO A MAIN JET NOZZLE OF AN AIR SHUTTLE LOOM

DISPOSITIF POUR L'AMENEE D'AIR COMPRIME A UNE BUSE DE SOUFFLAGE PRINCIPALE D'UN METIER A TISSER A AIR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH DE FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 09.02.1996 BE 9600116

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.11.1998  Patentblatt  1998/48

(73) Patentinhaber: Picanol N.V.
8900 Ieper (BE)

(72) Erfinder:
  • PEETERS, Jozef
    B-8900 Ieper (BE)
  • BAMELIS, Jean-Marie
    B-8900 Ieper (BE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner 
Postfach 10 40 36
70035 Stuttgart
70035 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 186 597
US-A- 5 086 812
DE-A- 3 300 934
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Druckluft zu einer Hauptblasdüse einer Luftwebmaschine, die mittels schaltbarer und/oder einstellbarer Ventile mit einer Druckluftversorgungseinrichtung verbunden ist.

    [0002] Mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, wie sie beispielsweise aus dem US-Patent 5 086 812 bekannt ist, wird einer Hauptblasdüse (und einer Hilfshauptblasdüse) Druckluft unter hohem Druck während des Eintragens eines Schußfadens zugeführt. In der Zeit zwischen zwei Schußeinträgen wird der Hauptblasdüse (und der Hilfshauptblasdüse) Druckluft mit einem niedrigeren Druck zugeführt wird, der so bemessen ist, daß der Schußfaden nicht aus der Hauptblasdüse herausfällt. Die Druckluft mit hohem Druck wird über eine Leitung der Hauptblasdüse zugeführt, die ein Drosselventil und ein Absperrventil enthält. Die Druckluft mit niedrigerem Druck wird über eine Leitung zugeführt, die das Absperrventil und das Drosselventil umgeht und die ein eigenes Drosselventil enthält.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Ansprechzeit zwischen dem Öffnen des Äbsperrventils und dem tatsächlichen Zuführen von Druckluft mit hohem Druck gering hält.

    [0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Luftzuführblock vorgesehen ist, der einen an ein Verteilerreservoir der Druckluftversorgungseinrichtung angeschlossenen Eingang und einen an die Hauptblasdüse angeschlossenen Ausgang aufweist, und der den Eingang und den Ausgang verbindenden Kanäle enthält, denen alle zuvor genannten Ventile zugeordnet sind.

    [0005] Durch die Verwendung eines Luftzuführblockes kann die bisher übliche Anordnung von mehreren Verbindungsleitungen entfallen, die zu Druckverlusten führen und dadurch die Ansprechzeit vor allem beim Öffnen des Absperrventils und der tatsächlichen Zufuhr von Druckluft mit hohem Druck zur Hauptblasdüse verlängern. Darüber hinaus ergibt sich aufgrund des Wegfalls einer Vielzahl von Verbindungsleitungen ein geringer Platzbedarf und vor allem auch eine übersichtliche Anordnung. Dies ist besonders bei Luftdüsenwebmaschinen vorteilhaft, bei welchen mehrere Hauptblasdüsen zum Eintragen von unterschiedlichen Schußfäden vorgesehen sind.

    [0006] In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß der Luftzuführblock einen den Eingang und den Ausgang verbindenden Hauptkanal, dem ein Absperrventil und/oder ein Drosselventil zugeordnet sind, und einen das Absperrventil umgehenden Umgehungskanal e

    thält, dem ein Drosselventil zugeordnet ist. Damit ergibt sich eine besonders kompakte Bauweise, da von dem Luftzuführblock nur eine Verbindung zu der Druckluftversorgungseinrichtung und zu der Hauptblasdüse hergestellt werden muß, während sonstige Verbindungsleitungen nicht erforderlich sind.

    [0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Ventile Kolben aufweisen, die in Bohrungen des Luftzuführblockes verschiebbar sind und deren Antriebe an dem Luftzuführblock angebracht sind. Der Luftzuführblock mit den Ventilen bildet somit eine kompakte Baueinheit, die als solche montierbar und ggf. auch austauschbar ist.

    [0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß der Luftzuführblock an einem Verteilerreservoir angebracht ist. Dadurch entfällt auch eine Leitungsverbindung zwischen dem Verteilerreservoir und dem Luftzuführblock, da dieser direkt mit seinem Eingang an eine Austrittsöffnung des Verteilerreservoirs angeschlossen werden kann.

    [0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß nach den Ventilen ein vorzugsweise elektrische Signale gebender Druckfühler angeordnet ist. Mit Hilfe dieses Druckfühlers, der ebenfalls zu der von dem Luftzuführblock gebildeten Baueinheit gehören kann, kann die Funktion und/oder Einstellung von Absperrventilen und Drosselventilen überwacht werden.

    [0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß der Luftzuführblock mit einem elektrischen Steckerteil versehen ist, an das zu den Ventilen und/oder zu dem Druckfühler führende elektrische Leitungen angeschlossen sind und an das ein oder mehrere Steckerteile ansteckbar sind, die mit zu einer Steuereinheit führenden Leitungen versehen sind. Damit ergibt sich auch eine einfache und übersichtliche elektrische Verbindung zwischen den einzelnen Ventilen und der Steuereinheit.

    [0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Hauptblasdüsen vorgesehen, wobei für jede Hauptblasdüse ein eigener Luftzuführblock vorgesehen ist. Trotz der mehreren Hauptblasdüsen wird dennoch eine übersichtliche Anordnung erhalten. Außerdem ist es dadurch möglich, an den mehreren Hauptblasdüsen die Druckwerte unterschiedlich einzustellen, was beispielsweise beim Eintragen von unterschiedlichen Schußfäden von Vorteil sein kann.

    [0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.
    Fig. 1
    zeigt eine schematische Darstellung eines Teils einer Luftdüsenwebmaschine mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zuführen von Druckluft zu mehreren Hauptblasdüsen und diesen vorgeschalteten Hilfshauptblasdüsen,
    Fig. 2
    einen Schnitt durch einen Luftzuführblock der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
    Fig. 3
    einen möglichen Druckverlauf bei aufeinanderfolgenden Schußeinträgen mittels einer Hauptblasdüse,
    Fig. 4
    einen Schnitt durch einen Luftzuführblock ähnlich Fig. 2, und
    Fig. 5
    eine weitere Ausführungsform eines Luftzuführblockes ähnlich dem Schnitt nach Fig. 2 oder Fig. 4.


    [0013] Die in Fig. 1 nur angedeutete Luftwebmaschine enthält eine Weblade 1, auf der insgesamt drei Hauptblasdüsen 2, 3, 4 angeordnet sind. An der Weblade ist ferner ein Profilwebblatt 5 angebracht, das einen U-förmigen Schußeintragkanal bildet. Diesem Schußeintragkanal sind in nicht näher dargestellter Weise sogenannte Staffettendüsen zugeordnet. Die Webmaschine enthält -ferner ein Verteilerreservoir 6 für Druckluft, auf welchem Vorrichtungen 7, 8, 9 zum Zuführen von Druckluft zu den Hauptblasdüsen 2, 3, 4 angeordnet sind, die mit den Hauptblasdüsen 2, 3, 4 mittels (flexibler) Leitungen 10, 11, 12 verbunden sind. Wie in Fig. 1 ferner dargestellt ist, sind den Hauptblasdüsen 2, 3, 4 üblicherweise jeweils Hilfshauptblasdüsen 13, 14, 15 vorgeschaltet, die mit den Leitungen 10, 11, 12 verbunden sind, so daß Ihnen in gleicher Weise wie den Hauptblasdüsen 2, 3, 4 Druckluft zugeführt wird. Die stationär angeordneten Hilfshauptblasdüsen 13, 14, 15 arbeiten jeweils mit den zugehörigen Hauptblasdüsen 2, 3, 4 zusammen, um einen Schußfaden 16, 17, 18 einzutragen.

    [0014] In Fig. 2, 4 und 5 sind im einzelnen die Vorrichtung 7, 8, 9 dargestellt, die jeweils etwas von einander verschieden sind, um unterschiedliche Verwirklichungen der Erfindung zu erläutern. Bei einer praktischen Luftdüsenwebmaschine wird jedoch zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Vorrichtungen jeweils untereinander gleich sind.

    [0015] Die Vorrichtungen 7, 8, 9 nach Fig. 2, 4 und 5 enthalten jeweils einen Luftzuführblock 19, der für die Druckluft einen Eingang 20 und einen Ausgang 21 aufweist. Zwischen dem Eingang 20 und dem Ausgang 21 ist ein Hauptkanal 22 in dem Luftzuführblock 19 vorgesehen, der aus zwei lotrecht zueinander verlaufenden Bohrungen gebildet ist. In diesem Hauptkanal 22 sind ein schaltbares Absperrventil 23 und ein erstes einstellbares Drosselventil 24 vorgesehen. Zwischen dem Eingang 20 und dem Ausgang 21 ist in dem Luftzuführblock 19 ein Umgehungskanal 25 vorgesehen, der das Absperrventil 23 und das erste Drosselventil 24 umgeht. In diesem Umgehungskanal 25 ist ein zweites einstellbares Drosselventil 26 vorgesehen. Der Eingang des Umgehungskanals 25 schließt zwischen dem Eingang 20 des Luftzuführblocks 19 und dem Absperrventil 23 an den Hauptkanal 22 an. Der Ausgang des Umgehungskanals 25 mündet zwischen dem Absperrventil 23 und dem Ausgang 21 des Luftzuführblockes 19 in den Hauptkanal 22. Der Umgehungskanal 25 wird durch zwei lotrecht zueinander verlaufende Bohrungen des Luftzuführblockes 19 gebildet, von welchen eine lotrecht zu dem ersten Teil des Hauptkanals 22 und die andere lotrecht zu dem zweiten Teil des Hauptkanals 22 verläuft.

    [0016] Das erste Drosselventil 24 befindet sich in Strömungsrichtung unmittelbar nach dem Absperrventil 23. Dies hat den Vorteil, daß der Luftdurchsatz der bei einer bestimmten Durchströmöffnung durch das Absperrventil 23 strömt, größer ist, als wenn das erste Drosselventil 24 in Strömungsrichtung vor dem Absperrventil 23 angeordnet wäre. Das Drosselventil 24 ist dicht nach dem Absperrventil 23 angeordnet, so daß beim Öffnen des Absperrventils 23 der Druckaufbau am Ausgangs 21 des Luftzuführblocks 19 schnell den gewünschten Wert erreicht, der mittels des Drosselventils 24 eingestellt ist. Der Abschnitt des Hauptkanals 22 vor dem Absperrventil 23 ist großvolumig ausgeführt, um den Luftwiderstand vernachlässigbar klein zu machen. Der Abschnitt des Hauptkanals 22 nach dem Absperrventil 23 sollte kein großes Volumen haben, damit der Druckaufbau schnell erfolgt. Um den Luftwiderstand gering zu halten, ist wenigstens dieser Abschnitt des Hauptkanals 22 gerade ausgeführt.

    [0017] Das Absperrventil 23 besitzt einen in einer Bohrung des Luftzuführblockes 19 verschiebbaren Kolben 27, der mittels eines elektrischen Antriebs 28 hin- und herbewegbar ist. Der Antrieb 28 besteht beispielsweise aus einem schaltbaren Elektromagneten, der den Kolben 27 in Abhängigkeit von der angelegten Spannung in eine der beiden Richtungen bewegt. Der Antrieb 28 ist mit nicht dargestellten Befestigungsmitteln an dem Luftzufuhrblock 19 befestigt. Der Kolben 27 ist dem Anfang des zu dem Ausgang 21 führenden Abschnitts des Hauptkanals 22 zustellbar. Der Anfang dieses Abschnittes des Hauptkanals 22 ist mit einem Dichtungsring 29 umgeben, gegen den sich der Kolben 27 anlegt, um das Strömen von Druckluft in dem Hauptkanal 22 abzusperren. Zwischen dem Antrieb 28 und dem Luftzuführblock 19 ist ein Dichtungsring 30 vorgesehen, der ein Entweichen von Druckluft verhindert.

    [0018] Das erste Drosselventil 24, das den Druck bestimmt, mit dem ein Schußfaden eingetragen wird, enthält einen Kolben 31, der in einer Bohrung des Luftzuführblocks 19 verschiebbar ist. Der Kolben 31 ist mittels eines Antriebes 32 hin- und herbewegbar. Der Antrieb 32 enthält vorzugsweise einen schaltbaren Schrittmotor, der eine Drehbewegung in eine lineare Bewegung eines Stößels 33 umsetzt, der mit dem Kolben 31 verbunden ist. Der Antrieb 32 ist mit nicht dargestellten Befestigungsmitteln am Luftzuführblock 19 befestigt. Der Kolben 31 ist mit einem Dichtungsring 34 versehen, um zu verhindern, daß Druckluft entlang des Kolbens 31 entweichen kann. Die Drosselung der in dem Hauptkanal 22 strömenden Druckluft wird dadurch bewirkt, daß der Kolben 31 sich in den Hauptkanal 22 hineinbewegt und damit den Strömungsquerschnitt des Hauptkanals 22 beschränkt.

    [0019] Das zweite Drosselventil 26, das zur Einstellung des niedrigeren Druckes dient, enthält einen in einer Bohrung des Zuführblocks 19 verschiebbaren Kolben 35, der mittels eines Antriebes 36 hin- und herbewegbar ist und der mit einem Ventilsitz 37 zusammenarbeitet, der stationär in dieser Bohrung angeordnet ist. Der Antrieb 36 enthält vorzugsweise einen Schrittmotor, der eine Drehbewegung in eine lineare Bewegung eines Stößels 38 umsetzt, der mit dem Kolben 35 verbunden ist. Der Antrieb 36 ist mit nicht dargestellten Befestigungsmitteln an dem Luftzuführblock 19 befestigt. Der Kolben 35 ist mit einem Dichtungsring 39 versehen, um zu verhindern, daß Druckluft entlang des Kolbens 35 entweicht. Die Drosselung wird dadurch bewirkt, daß eine Durchströmöffnung zwischen dem Kolben 35 und dem Ventilsitz 37 durch Verschieben des Kolbens 35 verändert wird. Der Kolben 35 enthält einen weiteren Dichtungsring 40, der mit dem Ventilsitz 37 zusammenwirkt, um ein Strömen von Druckluft durch den Umgehungskanal 25 hindurch abzusperren.

    [0020] Die Anordnung des Absperrventils 23, der Drosselventile 24 und 26, des Hauptkanals 22 und des Umgehungskanals 25 ist derart gewählt worden, daß nur eine geringe Anzahl an Bohrungen im Luftzuführblock 19 angebracht werden muß. Sofern es sich dabei um Durchgangsbohrungen handelt, durch die keine Druckluft entweichen soll, sind die Bohrungen mit Verschlußstopfen 41, 42 und 53 verschlossen.

    [0021] Die Verwendung von Schrittmotoren, deren Drehbewegung in eine lineare Bewegung eines Stößels 33, 38 umgesetzt wird, ermöglicht es, die Kolben 31 oder 35 in sehr kleinen Schritten zu verstellen, so daß die Drosselwirkung der Drosselventile 24 oder 26 in einfacher Weise sehr fein einstellbar ist.

    [0022] Die elektrischen Anschlußleitungen 43, 44, 55 für die Antriebe 28, 32, 36 sind zu einem nur schematisch dargestellten Steckerteil 46 geführt, das an dem Luftzufuhrblock 19 befestigt ist. Wie in Fig. 1 nur schematisch dargestellt ist, sind an das Steckerteil 46 entsprechend gestaltete Steckerteile ansteckbar, die mit Kabeln 47, 48, 49 versehen sind, welche zu einer Steuereinheit 50 der Luftdüsenwebmaschine führen.

    [0023] Wenn ein Schußfaden eingetragen werden soll, so wird das Absperrventil 23 geöffnet, so daß Druckluft vom Verteilerreservoir 6 über den Hauptkanal 22 und die anschließende Leitung 10, 11 oder 12 zu der betreffenden Hauptblasdüse 2, 3, 4 und auch zu der zugehörigen Hilfshauptblasdüse 13, 14, 15 strömt. Die Druckhöhe der Druckluft im Bereich des Ausgangs 21 des Hauptkanals 22 wird durch die Position des Kolbens 31 des Drosselventils 24 bestimmt. Durch Verändern der Position kann die Höhe dieses Drucks geändert werden. Nachdem der Schußfaden teilweise eingebracht worden ist, wird das Absperrventil 23 geschlossen. Danach strömt nur noch Druckluft vom Verteilerreservoir 6 durch den Umgehungskanal 25 zu der betreffenden Hauptblasdüse. In diesem Fall wird die Druckhöhe der Druckluft im Bereich des Ausgangs 21 durch die Position des Kolbens. 35 des zweiten Drosselventils 26 bestimmt. Die Höhe des Drucks, der durch das zweite Drosselventil 26 vorgegeben wird, ist gering und derart festgelegt, daß nur die Menge an Druckluft und mit einer solchen Druckhöhe zu der betreffenden Hauptblasdüse strömt, die ausreicht, um einen Schußfaden in der Hauptblasdüse sicher zu halten.

    [0024] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dem Luftzufuhrblock 19 ein elektrischer Druckfühler 52 zugeordnet, der es ermöglicht, die Höhe des Druckes der Druckluft nach den beiden einstellbaren Drosselventilen 24, 26 zu messen. Der elektrische Druckfühler 52 liefert ein der gemessenen Druckhöhe entsprechendes elektrisches Signal, das es ermöglicht, den zeitlichen Verlauf des Druckes zu erfassen. Der Druckfühler 52 ist mittels Bohrungen 51 des Luftzuführblockes 29 an den Hauptkanal 22 in der Nähe des Ausgangs 21 angeschlossen. Eine der bieden lotrecht zueinander verlaufenden Bohrungen ist mit einem Verschlußstopfen 53 verschlossen. Es ist ferner ein Stecksystem 54 vorgesehen, das an dem Luftzuführblock 19 befestigt ist und mit dem der Druckfühler 52 am Luftzuführblock 19 befestigt werden kann. Dieses Stecksystem 54 umfaßt nicht näher dargestellte Dichtungen, die verhindern, daß Druckluft über dieses Stecksystem 54 entweichen kann, wenn der Druckfühler 52 entfernt worden ist. Der Druckfühler 52 ist über eine elektrische Leitung 55 mit dem Steckerteil 46 und über das zugehörige ansteckbare Steckerteil mit der Steuereinheit 50 der Webmaschine verbunden. Bei einer abweichenden Ausführungsform ist die Leitung 55 direkt an die Steuereinheit 50 angeschlossen.

    [0025] Der Druckfühler 52 erfaßt die Höhe des Druckes der Druckluft an einer Stelle, die sich in Strömungsrichtung hinter den Drosselventilen 24, 26 befindet, so daß er die Höhe des Drukkes mißt, die annähernd gleich der Höhe des Druckes am Ausgang 21 des Luftzuführblocks 19 ist, d.h. annähernd gleich der Höhe des Druckes, die durch die Einstellung der Drosselventile 24 oder 26 bestimmt ist und mit dem die Druckluft den Hauptblasdüsen zugeführt wird. Es ist damit möglich, die Drosselventile 24 und 26 unter Zugrundelegen der Druckmessung mit dem Druckfühler 52 korrekt einzustellen. Die gewünschte Druckhöhe wird mittels einer Eingabeeinheit 56 in die Steuereinheit 50 eingegeben, die die Antriebe 32, 36 der Drosselventile 24, 26 derart ansteuert, daß die tatsächliche Druckhöhe mit der vorgewählten Druckhöhe übereinstimmt.

    [0026] Die Druckhöhe beim Weben kann beispielsweise den in dem Diagramm der Fig. 3 dargestellten Druckverlauf 66 haben. Der elektrische Druckfühler 52 mißt den Druck P über die Zeit T, so daß dieser Druckverlauf 66 an einer Anzeigeeinrichtung 57 wiedergegeben werden kann, die an die Steuereinheit 50 angeschlossen ist. Ein derartiger elektrischer Druckfühler 52, der den Druckverlauf in Abhängigkeit von der Zeit erfaßt, hat gegenüber einem klassischen Manometer den Vorteil, daß die Höhe des Drucks und der Druckverlauf während des Webens festgestellt und auch eingestellt werden können, ohne daß dazu die Webmaschine abgestellt werden muß. Der Druckverlauf 66 hat einen Abschnitt mit niedriger Druckhöhe, der durch das Drosselventil 26 bestimmt wird, und einen Abschnitt mit großer Druckhöhe, der durch das Drosselventi 24 bestimmt wird. Die Steuereinheit 50 kann außerdem Mittel umfassen, die den Maximalwert und den Minimalwert der Druckhöhe an die Anzeigeeinheit 57 übertragen und dort zur Anzeige bringen. Des weiteren kann die Ansprechzeit des Druckaufbaus oder des Druckabfalls an der Anzeigeeinheit 57 wiedergegeben werden. Die Ansprechzeit des Druckaufbaus ist beispielsweise die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt des Ansteuerns des Antriebes 28 des Absperrventils 23 zum Öffnen und dem Zeitpunkt, in welchem die Druckhöhe beispielsweise 90% des Maximalwertes erreicht. Eine Ansprechzeit für den Druckabbau ist beispielsweise die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt des Ansteuerns des Antriebs 28 des Absperrventils 23 zum Schließen und dem Zeitpunkt, in welchem die Druckhöhe beispielsweise 50% ihres Maximalwertes erreicht hat. Die Bestimmung dieser Zeiten gibt Hinweise auf die korrekte Arbeitsweise des Absperrventils 23. Des weiteren können die Ansprechzeiten und der Druckverlauf über längere Zeiträume hinweg von der Steuereinheit 50 überwacht werden, um Abweichungen gegenüber ursprünglichen Werten festzustellen. Dies ermöglicht beispielweise, den Verschleiß des Absperrventils 23 und/oder der Drosselventile 24, 26 zu erkennen. Die Anordnung eines Druckfühlers 52 und die sich daraus ergebenden, vorstehend geschilderten Möglichkeiten zur Überprüfung und/oder Einstellung des Druckverlaufes 66 und damit der Ventile, ist eine selbständige Erfindung, die auch dann vorteilhaft ist, wenn kein Luftzuführblock 19 vorgesehen wird.

    [0027] Bei der in Fig. 4 dargestellten Vorrichtung 8 sind die Kolben 31 und 35 in versetzten Bohrungen des Luftzuführblockes 19 angeordnet. Der Kolben 31 befindet sich in Strömungsrichtung an einer Stelle des Hauptkanals 22, die vor der Mündung des Umgehungskanals 25 liegt. Dies bietet den Vorteil, daß die maximale Druckhöhe ausschließlich von dem Drosselventil 24 und die minimale Druckhöhe ausschließlich von dem Drosselventil 26 bestimmt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Druckfühler 52 direkt mittels nicht dargestellter Befestigungsmittel an dem Luftzuführblock 19 angebracht, d.h. unter Verzicht auf ein Stecksystem 54.

    [0028] Der Kolben 31 befindet sich im Vergleich zur Fig. 2 in einer Position, in der er weitere in den Hauptkanal 22 hineinragt. Der Kolben 35 ist weiter in den Ventilsitz 37 hineinbewergt, als in der Stellung nach Fig. 2.

    [0029] Bei der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung 9 ist in dem Hauptkanal 22 zusätzlich zu dem Drosselventil 24 noch ein weiteres Drosselventil 58 vorgesehen, das in Strömungsrichtung vor dem Absperrventil 23 dem Hauptkanal 22 zugeordnet ist. Dieses Drosselventil 58 enthält einen Kolben 59, der über einen Stößel 60 von einem Antrieb 61 betätigt wird. Der Antrieb 61 enthält entsprechend dem Antrieb 32 vorzugsweise einen Schrittmotor, dessen Drehbewegung in eine lineare Bewegung umgesetzt wird. Der Antrieb 61 ist über eine elektrische Leitung 62 an das Steckerteil 46 angeschlossen. Bei diesem Drosselventil 58 ist in der Bohrung des Luftzuführblockes 19, in welcher der Kolben 59 geführt ist, ein Dichtungsring 63 vorgesehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Druckfühler 52 um 90° versetzt im Vergleich zu dem Druckfühler 52 der Vorrichtungen 7 und 8 angeordnet, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der Druckfühler 52 ist somit nur mittels einer geradlinigen Bohrung 51 an den Hauptkanal 22 angeschlossen.

    [0030] Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, sind die Vorrichtungen 7, 8, 9, deren Hauptbestandteil jeweils ein Luftzuführblock ist, in übersichtlicher Weise nebeneinander angeordnet. Dies begünstigt die Kompaktheit der gesamten Anordnung. Die Vorrichtungen 7, 8 und 9 sind unmittelbar an dem Verteilerreservoir 6 befestigt, was weitere Verbindungsleitungen überflüssig macht. Mittels der jeweiligen Drosselventile kann die Druckhöhe der zu den Hauptblasdüsen 2, 3, 4 geführten Druckluft für jede Hauptblasdüse unterschiedlich eingestellt werden, selbst dann, wenn die Druckhöhe der Druckluft im Verteilerreservoir 6 für alle Hauptblasdüsen gleich ist. Da jede der erfindungsgemäßen Vorrichtungen 7, 8, 9 mit einem Steckerteil 46 versehen ist, ist es auch möglich, die elektrischen Leitungen 47, 48, 49 zu der Steuereinheit 50 in einfacher Weise anzuordnen.

    [0031] Wie in Fig. 2, 4 und 5 dargestellt ist, sind die Luftzuführblöcke 19 mittels nicht dargestellter Schrauben direkt am Verteilerreservoir 6 befestigt. Zwischen den Zuführblöcken 19 und dem Verteilerreservoir 6 sind jeweils Dichtungsringe 64 vorgesehen, um dort ein Ausströmen von Druckluft zu vermeiden. Die direkte Befestigung der Luftzuführblöcke 19 an dem Verteilerreservoir 6 bietet nicht nur den Vorteil, daß Verbindungsleitungen entfallen, sondern auch Vorteile bezüglich Strömungsverlusten und der Kompaktheit. An den Ausgängen 21 der Luftzuführblöcke 19 ist jeweils ein Anschlußsystem 65 vorgesehen, mittels dessen die Leitungen 10, 11 oder 12 angeschlossen werden. Wie aus Fig. 1 weiter zu ersehen ist, kann das Verteilerreservoir 6 mit weiteren Öffnungen zum Anschluß von Luftzuführblöcken vorgesehen sein, die mit einem Verschlußstopfen 67 abgedichtet sind, wenn sie nicht benötigt werden.

    [0032] Wenn der Druckfühler 52 unmittelbar an dem Luftzuführblock 19 der Vorrichtungen 7, 8, 9 befestigt ist, so wird zweckmäßigerweise an jedem Luftzuführblock 19 ein eigener Druckfühler 52 vorgesehen. Wenn jedoch der Druckfühler 52 mittels eines Stecksystems 54 an dem Luftzuführblock 19 befestigt wird, so kann ein einziger Druckfühler 52 ausreichen, der wahlweise mit einem Luftzuführblock 19 einer Vorrichtung 7, 8 oder 9 gekoppelt wird. Über die Eingabeeinheit 56 kann dann der Steuereinheit 50 mitgeteilt werden, von welcher der Vorrichtungen 7, 8 oder 9 die Druckhöhe und/oder der Druckverlauf gemessen wird.

    [0033] Bei einer abgewandelten Ausführungsform werden mehrere Verteilerreservoirs vorgesehen, die jeweils mit einer Vorrichtung 7, 8 oder 9 verbunden sind. Jedes Verteilerreservoir kann dann über eine eigene Zuführleitung und eventuell über einen eigenen Druckregler mit einer Druckluftquelle verbunden sein.

    [0034] Bei einer abgewandelten Ausführungsform sind das Drosselventil 24 und das Absperrventil 23 zu einem einzigen Ventil zusammengefaßt. Dabei kann beispielsweise der Kolben 31 des Drosselventils 24 derart geformt sein, daß er, wenn er über seine Drosselstellungen hinausbewegt wird, den Hauptkanal 22 völlig absperrt.

    [0035] Bei einer weiteren Ausführungsform kann der Antrieb des Absperrventils 23 so ausgebildet werden, beispielsweise mit Hilfe eines Schrittmotors, daß der Kolben 27 außer in die Absperrposition in gewünschte Drosselpositionen verstellbar ist. Dies bedeutet, daß dann ein einziges Ventil vorgesehen ist, daß sowohl die Funktion des Absperrventils 23 als auch die des Drosselventils 24 erfüllt, d.h., daß dieses Ventil den Hauptkanal 22 absperren und die durch den Hauptkanal 22 strömende Druckluft in vorgegebener Weise drosseln kann.

    [0036] Die Erfindung ist nicht auf die nur zur Erläuterung dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Ein Fachmann kann vielmehr Abänderungen vornehmen, ohne den Rahmen der Patentansprüche zu verlassen.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung (7, 8, 9) zum Zuführen von Druckluft zu einer Hauptblasdüse (2, 3, 4) einer Luftwebmaschine, die mittels schaltbarer und/oder einstellbarer Ventile mit einer Druckluftversorgungseinrichtung verbunden ist, die die Funktionen eines schaltbaren Absperrventils (23) zum Einund Ausschalten der Druckluftströmung für ein Schusseintragen, eines einstellbaren Drosselventils (23, 24, 58) zum Einstellen der Druckluftströmung bei offenem Absperrventil und eines einstellbaren Drosselventils (26) zum Einstellen der Druckluftströmung bei geschlossenem Absperrventil haben,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    ein Luftzuführblock (19) vorgesehen ist, der einen an ein Verteilerreservoir (6) der Druckluftversorgungseinrichtung angeschlossenen Eingang (20) und einen an die Hauptblasdüse (2, 3, 4) angeschlossenen Ausgang (21) aufweist und der den Eingang (20) und den Ausgang (21) verbindende Kanäle (22, 25) enthält, denen die Ventile (23, 24, 26, 58) zugeordnet sind.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzuführblock (19) einen den Eingang (20) und den Ausgang (21) verbindenden Hauptkanal (22), dem ein Absperrventil (23) und/oder ein Drosselventil (24) zugeordnet sind, und einen das Absperrventil (23) umgehenden Umgehungskanal (25) enthält, dem ein Drosselventil (26) zugeordnet ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (23, 24, 26, 58) Kolben (27, 31, 35, 59) aufweisen, die in Bohrungen des Luftzuführblocks (19) verschiebbar sind und deren Antriebe (23, 24, 36, 61) an dem Luftzuführblock (19) angebracht sind.
     
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe (32, 36, 61) der Drosselventile (24, 26, 58) einen Schrittmotor enthalten.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Luftzuführblock (19) eine der Hauptblasdüse (2, 3, 4) vorgeschaltete Hilfshauptblasdüse (13, 14, 15) angeschlossen ist.
     
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzuführblock (19) an einem Verteilerreservoir (6) angebracht ist.
     
    7. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach den Ventilen (24, 26) ein vorzugsweise elektrische Signale gebender Druckfühler (52) angeordnet ist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfühler (52) an dem Luftzuführblock (19) angebracht und mittels eines Kanals (51) an den Hauptkanal angeschlossen ist.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzuführblock (19) mit einem Stecksystem (54) zum Anschließen des Druckfühlers (52) versehen ist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfühler (52) an die Steuereinheit (50) angeschlossen ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (50) mit Mitteln (57) zum Aufzeichnen und/oder Anzeigen des von dem Druckfühler (52) gemessenen Druckverlaufs (66) versehen ist.
     
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzuführblock (19) mit einem elektrischen Steckerteil (46) versehen ist, an das zu den Ventilen (23, 24, 26, 58) und/oder zu dem Druckfühler (52) führende elektrische Leitungen (43, 44, 45, 55, 62) angeschlossen sind und an das ein oder mehrere Steckerteile anschließbar sind, die mit zu einer Steuereinheit (50) führenden Leitungen (47, 48, 49) versehen sind.
     
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Hauptblasdüsen (2, 3, 4) vorgesehen sind, und daß für jede Hauptblasdüse (2, 3, 4) ein eigener Luftzuführblock (19) vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Device (7, 8, 9) to supply compressed air to a main jet nozzle (2, 3, 4) of an air jet weaving machine, which is connected to a compressed air supply unit via valves which can be switched and/or adjusted, said valves having the function of a turn-off valve (23) to switch on and off the compressed air flow for weft insertion, the function of an adjustable throttle valve (23, 24, 58) to adjust the compressed air flow when the turn-off valve is open, and the function of an adjustable throttle valve (26) to adjust the compressed air flow when the turn-off valve is shut characterized in that an air supply block (19) is provided having an entrance (20) connected to a distributor reservoir (6) of the compressed air supply unit and having an exit (21) connected to the main jet nozzle (2, 3, 4), and incorporating channels (22, 25) connecting the entrance (20) and the exit (21), to which channels said valves (23, 24, 26, 58) are assigned.
     
    2. Device according to claim 1, characterized in that the air supply block (19) includes a main channel (22) connecting the entrance (20) and exit (21), to which main channel a turn-off valve (23) and/or a throttle valve (24) are assigned, and a circumventing channel (25) circumventing the turn-off valve (23), to which circumventing channel a throttle valve (26) is assigned.
     
    3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the valves (23, 24, 26, 58) have pistons (27, 31, 35, 59) which are capable of sliding into the drill-holes of the air supply block (19), and whose drives (23, 24, 36, 61) are affixed to the air supply block (19).
     
    4. Device according to one of claims 1 to 3, characterized in that the drives (32, 36, 61) of the throttle valves (24, 26, 58) comprise a stepper motor.
     
    5. Device according to one of claims 1 to 4, characterized in that an auxiliary main jet nozzle (13, 14, 15) arranged in front of the main jet nozzle (2, 3, 4), is connected to the air supply block (19).
     
    6. Device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the air supply block (19) is affixed to a distributor reservoir (6).
     
    7. Device according to one of claims 1 to 6, characterized in that after the valves (24, 26) a pressure sensor (52) is arranged which is emitting, preferably, electrical signals.
     
    8. Device according to claim 7, characterized in that the pressure sensor (52) is affixed to the air supply block (19), and is connected via a channel (51) to the main channel.
     
    9. Device according to claim 8, characterized in that the air supply block (19) is equipped with a connector system (54) for connecting the pressure sensor (52).
     
    10. Device according to claim 7, 8 or 9, characterized in that the pressure sensor (52) is connected to the control unit (50).
     
    11. Device according to claim 10, characterized in that the control unit (50) is equipped with means (57) to record and/or indicate the pressure profile (66) as gauged by the pressure sensor (52).
     
    12. Device according to one of claims 1 to 11, characterized in that the air supply block (19) is equipped with an electrical connector part (46), connected with electrical lines (43, 44, 45, 55, 62) leading to the valves (23, 24, 26, 58) and/or to the pressure sensor (52), and capable of being connected with one or more connector parts which are equipped with lines (47, 48, 49) leading to a control unit (50).
     
    13. Device according to one of claims 1 to 12, characterized in that two or more main blast nozzles (2, 3, 4) are provided, and in that each main blast nozzle (2, 3, 4) is provided with its own air supply block (19).
     


    Revendications

    1. Dispositif (7, 8, 9) permettant d'alimenter en air comprimé la tuyère principale (2, 3, 4) d'une machine à tisser à jet d'air laquelle est reliée à un dispositif d'alimentation en air comprimé par l'intermédiaire de vannes commutables et/ou de vannes réglables ayant les fonctions à la fois d'une vanne d'arrêt commutable (23) permettant d'interrompre ou de mettre en marche le flux d'air comprimé pour l'insertion de la trame, d'une vanne d'étranglement (23, 24, 58) pour l'ajustement du flux d'air comprimé lorsque la vanne d'arrêt est en position ouverte et d'une vanne d'étranglement réglable (26) pour l'ajustement du flux d'air comprimé lorsque la vanne d'arrêt est fermée, caractérisé par le fait
    qu'il prévoit l'installation d'un bloc d'alimentation en air (19) muni d'une entrée (20) raccordée au réservoir de distribution (6) du dispositif d'alimentation en air comprimé et d'une sortie (21) raccordée à la tuyère principale (2,3,4) et comprenant des conduites (22, 25) qui relient l'entrée (20) et la sortie (21) auxquelles sont associées les vannes (23, 24, 26, 58).
     
    2. Dispositif conformément à la revendication 1 caractérisé par le fait que le bloc d'alimentation en air (19) comporte d'une part une conduite principale (22) reliant l'entrée (20) et la sortie (21), à laquelle est associée une vanne d'arrêt (23) et/ou une vanne d'étranglement (24) et d'autre part une conduite de dérivation (25) contournant la vanne d'arrêt (23) et à laquelle est associée une vanne d'étranglement (26).
     
    3. Dispositif conformément à la revendication 1 ou 2 caractérisé par le fait que les vannes (23, 24, 26, 58) sont munies de pistons (27, 31, 35, 59) coulissant dans des alésages du bloc d'alimentation en air (19) et actionnés par des commandes (23, 24, 36, 61) montées sur le bloc d'alimentation en air (19).
     
    4. Dispositif conformément à l'une des revendications 1 à 3 caractérisé par le fait que les commandes (32, 36, 61) des vannes d'étranglement (24, 26, 58) comportent un moteur pas à pas.
     
    5. Dispositif conformément à l'une des revendications 1 à 4 caractérisé par le fait qu'une tuyère principale auxiliaire (13, 14, 15) est installée en amont de la tuyère principale (2, 3, 4) et raccordée au bloc d'alimentation en air (19)
     
    6. Dispositif conformément à l'une des revendications 1 à 5 caractérisé par le fait que le bloc d'alimentation (19) est installé sur un réservoir de distribution (6).
     
    7. Dispositif conformément notamment à l'une des revendications 1 à 6 caractérisé par le fait qu'un capteur de pression (52) émettant des signaux électriques de préférence est installé en aval des vannes (24, 26).
     
    8. Dispositif conformément à la revendication 7 caractérisé par le fait que le capteur de pression (52) est installé sur le bloc d'alimentation en air (19) et est relié à la conduite principale par l'intermédiaire d'une conduite (51).
     
    9. Dispositif conformément à la revendication 8 caractérisé par le fait que le bloc d'alimentation en air (19) est muni d'un dispositif de connexion (54) permettant le raccordement du capteur de pression (52).
     
    10. Dispositif conformément à la revendication 7, 8 ou 9 caractérisé par le fait que le capteur de pression (52) est relié à l'unité de commande (50).
     
    11. Dispositif conformément à la revendication 10 caractérisé par le fait que l'unité de commande (50) comporte des moyens (57) permettant l'enregistrement et/ou l'affichage de l'évolution de la pression (66) mesurée par le capteur de pression (52).
     
    12. Dispositif conformément à l'une des revendications 1 à 11 caractérisé par le fait que le bloc d'alimentation en air (19) comporte un élément de connexion électrique (46) sur lequel sont raccordés des câbles électriques (43, 44, 45, 55, 62) reliés aux vannes (23, 24, 26, 58) et/ou le capteur de pression (52) et sur lequel il est possible de brancher un ou plusieurs éléments de connexion munis de câbles (47, 48, 49) reliés à l'unité de commande (50).
     
    13. Dispositif conformément à l'une des revendications 1 à 12 caractérisé par le fait qu'une installation de plusieurs tuyères principales (2, 3, 4) est prévue et que chacune de ces tuyères principales (2, 3, 4) peut être équipée d'un bloc d'alimentation (19).
     




    Zeichnung