Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einer Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach der Gattung
des Anspruchs 1 aus. Bei derartigen bekannten Zahnradmaschinen wird während des Doppeleingriffs
der Zahnräder das zwischen den jeweiligen Eingriffspunkten in den Zahnkammern eingeschlossene
Druckmittelvolumen im Verlauf der Drehung der Zahnräder einer Kompression mit anschließender
Dekompression unterworfen. Die damit verbundene Druckpulsation führt zu einer relativ
hohen Geräuschentwicklung. Um diese Geräuschentwicklung zu reduzieren, ist es bekannt,
den bei dieser Druckpulsation entstehenden Quetschöldruck zu begrenzen. Dazu sind
in den seitlich angeordneten Dichtelementen der Zahnkammern Vorsteuernuten angeordnet,
die so ausgelegt sind, daß der Quetschölraum möglichst lange mit der Ablaufseite der
Zahnradmaschine verbunden ist. Kompression und Dekompression des eingeschlossenen
Quetschöls finden so nicht im abgeschlossenen Volumen statt. Damit sinkt der auftretende
Druckgradient und das daraus resultierende Geräusch.
[0002] Nachteiligerweise führt diese Ausbildung der Vorsteuernuten zu einer kurzzeitigen
Verbindung der Hochdruckseite mit der Niederdruckseite der Zahnradmaschine, die das
volumetrische Verhalten bzw. den volumetrischen Wirkungsgrad der Zahnradmaschine verschlechtert.
[0003] Aus der DE 42 17 160 A1 ist es diesbezüglich bekannt, an den die Zahnkammern seitlich
begrenzenden Dichtkörpern Vertiefungen anzubringen, die das Volumen des eingeschlossenen
Quetschölraums vergrößern. Dies verringert den Quotienten aus der Volumenänderung
und dem nichtkomprimierten Ausgangsvolumen und damit die Geschwindigkeit, mit der
sich im zeitlichen Verlauf der Zahnraddrehung der Druck im Quetschölraum verändert.
Obwohl sich damit das Betriebsgeräusch der Zahnradmaschine senken läßt, ist diese
Lösung unbefriedigend, weil die Vertiefungen hydraulische Kapazitäten bilden, die
den Förderstrom und damit den Wirkungsgrad der Zahnradmaschine geringfügig verschlechtern.
Außerdem ist die geräuschsenkende Wirkung dieser Maßnahme relativ gering, weil lediglich
die Amplitude der Druckerhöhung vermindert, die Amplitude selbst aber nicht vermieden
wird.
Vorteile der Erfindung
[0004] Eine erfindungsgemäße Zahnradmaschine mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß sie ein weiter reduziertes Betriebsgeräusch bei
besserem volumetrischem Wirkungsgrad aufweist. Hierzu sind an der Zahnradmaschine
relativ einfach und preisgünstig realisierbare Tilgerelemente ausgebildet, die mit
dem Quetschölraum in Wirkverbindung treten. Die Tilgerelemente nehmen das Kompressionsvolumen
auf und geben es im Laufe der Zahnraddrehung wieder frei, so daß keine Quetschöldrucküberhöhung
entsteht. Dies ermöglicht bei unverändertem Geräuschniveau eine höhere Umsteuerüberdeckung
mit der Folge eines besseren volumetrischen Wirkungsgrades der Zahnradmaschine bzw.
eine gröbere Tolerierung der Umsteuerung, verbunden mit geringeren Teilekosten für
die Lagerbuchsen/-brillen.
[0005] Weitere Vorteile oder vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen oder der Beschreibung.
Zeichnung
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung und der
Zeichnung näher erläutert. Letztere zeigt in Figur 1 einen nur teilweise dargestellten
Schnitt durch eine vereinfacht dargestellte Zahnradmaschine, in Figur 2 in vergrößerter
Darstellung ein Detail nach Figur 1. Figur 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie
III-III nach Figur 2 durch eine der Lagerbuchsen mit einem ersten Ausführungsbeispiel
für ein Tilgerelement, während Figur 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Tilgerelements
darstellt.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0007] In Figur 1 ist mit 10 das nur angedeutete Gehäuse einer Zahnradmaschine beschrieben,
in dessen Innenraum 11 einander gegenüberliegend ein Zulaufkanal 12 und ein Ablaufkanal
13 münden. Im Innenraum 11 kämmen zwei Zahnräder 14 und 15 im Außeneingriff miteinander.
Die Zahnradmaschine ist in diesem Ausführungsbeispiel als Zahnradpumpe ausgebildet,
wobei das Zahnrad 15 auf hier nicht näher dargestellte Weise im Gegenuhrzeigersinn
angetrieben ist. Die Zahnräder 14 und 15 sind mit ihren nicht dargestellten Wellenzapfen
in vier Lagerbuchsen gelagert, von denen in Figur 1 die Lagerbuchsen 16 und 17 dargestellt
sind. Die nicht gezeichneten, gegenüberliegenden Lagerbuchsen sind entsprechend symmetrisch
ausgebildet. Diese Lagerbuchsen liegen auf an sich bekannte Weise an den Zahnradseitenflächen
dichtend an. An den aneinanderliegenden Flachseiten 18, 19 der Lagerbuchsen 16, 17
sind in den den Zahnradseitenflächen zugewandten Stirnseiten jeweils einander gegenüberliegende
Vertiefungen 20, 21 bzw. 22, 23 ausgebildet, die paarweise eine Vorsteuernut bilden.
Die beiden Vertiefungen 20 und 22 bilden die ablaufseitige Vorsteuernut 24 und die
beiden Vertiefungen 21, 23 die zulaufseitige Vorsteuernut 25. Die beiden Vorsteuernuten
24, 25 ragen bis in den Eingriffsbereich der beiden Zahnräder 14, 15, ohne einander
zu berühren.
[0008] In dem in Figur 2 vergrößert dargestellten Eingriffsbereich der beiden Zahnräder
14, 15 befinden sich zwei Zahnpaare im Eingriff, und zwar in einem Eingriffspunkt
E1 und einem zweiten Eingriffspunkt E2. Diese Eingriffspunkte E1 und E2 liegen auf
einer gemeinsamen Eingriffslinie E, die bei an sich bekannten Evolventenverzahnungen
einen Eingriffswinkel von beispielsweise 20 Grad hat. Zwischen den beiden Eingriffspunkten
E1 und E2 wird von den beiden Zahnrädern 14, 15 ein Quetschölraum 26 eingeschlossen,
dessen Volumen sich über den Drehwinkel ändert. Der Quetschölraum 26 wird beim Einlaufen
eines Zahnpaares geschlossen, mit der Drehung der Zahnräder 14, 15 zunächst verkleinert,
bei fortschreitender Drehung vergrößert und beim Auseinanderlaufen des anderen Zahnpaars
wieder geöffnet. Dieser Komopressions-/Dekompressionsvorgang ist an sich bekannt und
läuft jeweils zwischen zwei im Eingriff befindlichen Zahnpaaren ab. Im Eingriffsbereich
der beiden Zahnräder 14, 15 ist in jeder der Lagerbuchsen 16, 17 eine Ausnehmung 27,
28 ausgebildet, in die ein Tilgerelement 30 eingesetzt ist. Die Ausnehmungen 27, 28
sind zwischen den Vorsteuernuten 25, 24 angeordnet, ohne diese zu berühren und liegen
seitlich von der Eingriffslinie E.
[0009] Wie Figur 3 zeigt, durchdringen die Ausnehmungen 27, 28 die Lagerbuchsen 16, 17 vollständig.
In ihrem Inneren ist das Tilgerelement 30 angeordnet, das aus einem Stützkörper 32
und einer Membran 31 besteht. Der Stützkörper 32 wird von einem plattenartigen Stahlkörper
gebildet, dessen Umfangskontur auf die Form der Ausnehmung 27, 28 abgestimmt ist.
Dieser Stützkörper 32 ist mit Vorspannung im wesentlichen bündig in die Ausnehmung
27, 28 eingepreßt und befindet sich auf der den Zahnrädern 14, 15 (Fig. 1) zugewandten
Seite der Lagerbuchse 16, 17. Der Stützkörper 32 ist im wesentlichen ringförmig ausgebildet
und umschließt eine durchgehende Öffnung 34. In Richtung der von den Zahnrädern 14,
15 abgewandten Seite der Lagerbuchse 16, 17 schließt sich dem Stützkörper 32 die Membran
31 an. Diese Membran 31 erstreckt sich über die gesamte Breite des Stützkörpers 32
und deckt dessen Öffnung 34, die unmittelbar mit dem Quetschölraum 26 verbunden ist,
ab. Die Membran 31 ist aus einem Elastomer hergestellt und ist an den Stützkörper
32 anvulkanisiert, so daß das Tilgerelement 30 ein einteiliges Bauteil ausbildet.
Die vom Stützkörper 32 abgewandt liegende Seite der Membran 31 ist exemplarisch mit
Hochdruck beaufschlagt. Hierzu mündet die Ausnehmung 27, 28, in die das Tilgerelement
30 eingesetzt ist, in ein Druckfeld 33, das auf der dem Tilgerelement 30 gegenüberliegenden
Seite der Lagerbuchse 16, 17 ausgebildet und mit dem Ablaufkanal 13 der Zahnradmaschine
verbunden ist.
[0010] Bei der Drehung der Zahnräder 14, 15 wird das zunächst unkomprimierte Ölvolumen im
Quetschölraum 26 (Fig. 1) bis auf ein Minimalvolumen komprimiert und anschließend
wieder dekomprimiert. Der sich ergebende Quotient aus der Volumenveränderung und dem
Ausgangsvolumen des Quetschölraums 26 ist ohne den Einfluß der Vorsteuernuten der
daraus resultierenden Druckdifferenz proportional. Der sich aus dem entsprechenden
Druckquotienten über die Zeit ergebende Druckgradient ist proportional zum dabei entstehenden
Geräusch der Zahnradmaschine.
[0011] Die erfindungsgemäßen Tilgerelemente 30 der Zahnradmaschine werden bei einem Druckanstieg
im Quetschölraum 26 elastisch verformt und dämpfen dadurch diese Drucküberhöhung ab.
Als Folge davon verringert sich die Geschwindigkeit, mit der sich der Druck im Quetschölraum
26 verändert, was sich in einer Senkung des Betriebsgeräuschs der Zahnradmaschine
auswirkt. Durch die elastische Verformung der Tilgerelemente 30 während eines Kompressions-/Dekompressionszykluses
des Quetschölraums 26 wird demnach eine hydraulische Kapazität gebildet, die die Druckschwankungen
im Quetschölraum 26 glättet. Im Unterschied zu bekannten Lösungen baut sich diese
hydraulische Kapazität allerdings im Verlauf eines Kompressions-/Dekompresskonszykluses
auf und auch wieder ab, so daß sich bezüglich des Fördervolumens und des volumetrischen
Wirkungsgrads der Zahnradmaschine keine Verschlechterung gegenüber Zahnradmaschinen
ohne Tilgerelemente 30 einstellen. Dieser Vorteil wird u.a. auch von der Funktion
des Stützkörpers 32 bestimmt, die in diesem Zusammenhang darin besteht, daß der Stützkörper
32 in der Dekompressionsphase ein Auswölben der Membran 31 in Richtung der Zahnräder
14, 15 verhindert. Dadurch wird ein der Druckmittelförderrichtung entgegengesetzt
strömender Rückfluß von Druckmedium verhindert, der ansonsten die Fördermenge der
Zahnradmaschine verringern würde.
[0012] Die erzielbare Geräuschreduzierung läßt sich auch in Optimierungen an der Mechanik
der Zahnradmaschine umsetzen, die ansonsten einen Anstieg des Betriebsgeräusches hervorrufen
würden. So können beispielsweise die Vorsteuernuten 24, 25 der Zahnradmaschine verkürzt
ausgeführt werden, wodurch der in Kauf genommene Kurzschluß zwischen der Hoch- und
der Niederdruckseite der Zahnradmaschine verringert bzw. vermieden werden kann. Dies
wirkt sich ebenso positiv auf den volumetrischen Wirkungsgrad der Zahnradmaschine
aus. Die Vermeidung eines hydraulischen Kurzschlusses ist der Grund dafür, daß die
Tilgerelemente 30 bzw. die diese Tilgerelemente 30 aufnehmenden Ausnehmungen 27, 28
so angeordnet sind, daß sie von der Eingriffslinie E der Zahnradanordnung nicht geschnitten
werden.
[0013] Im Übrigen ist die Anordnung und die Ausführung der Ausnehmungen 27, 28 nicht auf
die hier beschriebene Art und Weise beschränkt. So ist es beispielsweise auch möglich,
die Ausnehmungen 27, 28 als Sacklochbohrungen auszubilden. Ebenso sind verschiedene
Ausführungsvarianten für die Tilgerelemente 30 denkbar.
[0014] So ist gemäß Figur 4 das Tilgerelement 30 als Kolben 35 ausgebildet, der verschiebbar
in einer Zylinderbohrung 37 angeordnet ist. Exemplarisch ist diese Zylinderbohrung
37 als Sacklochbohrung bzw. als einseitig geschlossene Durchgangsbohrung ausgebildet,
an deren Grund sich eine den Kolben 35 beaufschlagende Druckfeder 36 abstützt. Der
in Richtung der nicht gezeichneten Zahnräder 14, 15 gerichtete Hub des Kolbens 35
wird von einem Anschlagring 38 begrenzt, der vergleichbar zum Stützkörper 32 des elastischen
Tilgerelements 30 eine Öffnung 34 begrenzt und auf der den Zahnrädern 14, 15 zugewandten
Seite der Zylinderbohrung 37 bündig in diese eingepreßt ist. Zur Druckbeaufschlagung
der Unterseite des Kolbens 35 ist die Zylinderbohrung 37 exemplarisch über einen Radialkanal
39 mit der Hochdruckseite der Zahnradmaschine verbunden. Um eine an den Einsatzfall
angepaßte Druckschwelle einzustellen, ab der der Kolben 35 auf Druckveränderungen
im Quetschölraum 26 (Fig. 1) reagiert, lassen sich im Radialkanal 39 nicht dargestellte
Drosseln einsetzten, die beispielsweise den Einfluß der Druckfeder 36 auf die Kolbenhubbewegung
kompensieren können. Bei einer Druckerhöhung im Quetschölraum 26 über einen vom Druckniveau
auf der Unterseite des Kolbens 35 abhängigen Schwellwert hinaus, führt dieser eine
Hubbewegung aus und schafft dadurch ein Zusatzvolumen, das diese Drucküberhöhung mildert.
In der Dekompressionsphase des Quetschölraums 26 wird die dabei gebildete hydraulische
Kapazität wieder abgebaut, so daß sich auch bei diesem beweglichen Tilgerelement 30
die selben Wirkungen einstellen, wie sie bereits beim ortsfesten elastischen Tilgerelement
30 beschrieben wurden. Maßgeblich für die Wirkungsweise der Tilgerelemente 30 ist,
daß ein Kurzschluß von der Hochdruckseite zur Niederdruckseite der Zahnradmaschine
vermieden werden muß. Hierzu ist es notwendig, daß die Ausnehmungen 27, 28 abseits
der Eingriffslinie E angeordnet sind und nicht von dieser geschnitten werden.
[0015] Selbstverständlich sind weitere Verbesserungen oder Ergänzungen am beschriebenen
Ausführungsbeispiel möglich, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. So
eignen sich die beschriebenen Ausführungsbeispiele sowohl für Zahnradmaschinen mit
Lagerbuchsen, mit Lagerbrillen, als auch für solche mit Dichtplatten. Desweiteren
zu erwähnen ist, daß die Ausnehmungen 27, 28 der Tilgerelemente 30 grundsätzlich in
allen die Zahnkammern begrenzenden Wandungen angebracht werden können. Beispielsweise
ist es durchaus vorstellbar, die Tilgerelemente 30 auch in den Zahnflanken der Zahnräder
14, 15 anzuordnen, falls dies aufgrund der Anforderungen an die Festigkeit der Zahnräder
14, 15 möglich ist.
1. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) mit einem Gehäuse (10), in dessen Innenraum (11)
eine Zahnradanordnung aus wenigstens zwei Zahnrädern (14, 15) angeordnet ist, die
unter Ausbildung eines Quetschölraums (26) miteinander kämmen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnradmaschine wenigstens ein Tilgerelement (30) aufweist, das vom Druck
im Quetschölraum (26) beaufschlagt ist.
2. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
wenigstens eine Tilgerelement (30) im nicht druckbeaufschlagten Zustand im wesentlichen
bündig auf der dem Quetschölraum (26) zugewandten Seite einer Ausnehmung (27, 28)
angeordnet ist, und daß die Ausnehmung (27,28) abseits der Eingriffslinie (E) der
Zahnradanordnung positioniert ist.
3. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tilgerelement (30) infolge der Druckbeaufschlagung eine Auslenkung erfährt,
die kleiner ist, als die Tiefe der das Tilgerelement (30) aufnehmenden Ausnehmung
(27, 28).
4. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tilgerelement (30) aus einer elastischen Membran (31) besteht, die mit einem
ortsfesten Stützelement (32) zusammenwirkt, und daß das Tilgerelement (30) die Ausnehmung
(27, 28) verschließt.
5. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Membran (31) aus einem Elastomer gefertigt ist, und daß das Tilgerelement (30) durch
Anvulkanisieren der Membran (31) an das Stützelement (32) als einteiliges Bauteil
ausgebildet ist, das in die Ausnehmung (27, 28) eingepreßt ist.
6. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tilgerelement (30) ein Kolben (35) ist, der gegen die Kraft einer Druckfeder
(36) in einer Zylinderbohrung (37) beweglich geführt ist.
7. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tilgerelement (30) auf seiner vom Quetschölraum (26) abgewandten Seite mit
Druck, insbesondere mit Systemdruck der Zahnradmaschine, beaufschlagt ist.
8. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Tilgerelement (30) aufnehmenden Ausnehmungen (27, 28) an den Zahnflanken
der Zahnräder (14, 15) ausgebildet sind.
9. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Tilgerelement (30) aufnehmenden Ausnehmungen (27, 28) in den Bauteilen
der Zahnradmaschine angeordnet sind, die die Zahnkammern der Zahnräder (14,15) seitlich
verschließen.
10. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Zahnkammern der Zahnräder (14,15) verschließenden Bauteile der Zahnradmaschine
Lagerbuchsen (16, 17) oder Lagerbrillen sind, die auf ihren von den Zahnrädern (14,
15) abgewandten Seiten mit Systemdruck beaufschlagte Druckflächen (33) ausbilden,
und daß die die Tilgerelemente (30) aufnehmenden Ausnehmungen (27, 28) Durchgangsbohrungen
sind, die die Lagerbuchsen (16, 17) oder die Lagerbrillen durchdringen und im Bereich
der Druckflächen (33) münden.
11. Zahnradmaschine (Pumpe oder Motor) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (10) der Zahnradmaschine mehrteilig ausgebildet ist und aus einem
Antriebsdeckel, einem Ringkörper und einem Verschlußdeckel besteht.