[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Koaxialcigarette mit einem Koaxialtabakstrang,
der einen Strangkern, eine Strangkernumhüllung, einen Strangmantel und eine Strangmantelumhüllung
aufweist, und mit einem mehrteiligen ventilierten Filter.
[0002] Eine Koxialcigarette, bei der sowohl der Filter als auch der Tabakstrang koaxial
ausgebildet sind, ist aus der DE 41 27 420 C1 bekannt. Die Ausbildung dieser Cigarette
gestattet eine Reduzierung des Nebenrauches. Der Filter besteht aus nur einem einzigen
koaxialen Längssegment.
[0003] Aus der DE 37 43 597 C1 ist ebenfalls eine ventilierte Koaxialcigarette bekannt.
Diese Cigarette weist wiederum einen ventilierten Koxialfilter auf, der aus nur einem
Längssegment besteht. Durch den Einsatz von Glimmsalzen werden unerwünschte Rauchbestandteile
vermieden.
[0004] Eine weitere Koxialcigarette ist aus der DE 39 01 226 C1 bekannt. Durch die Einstellung
der Filtrationsleistung im Filterkern und Filtermantel des koaxialen Filters wird
die Geschmackswirkung optimiert.
[0005] Aus der EP 0 539 191 B1 sind Cigarettenfilter mit geringem Gewicht und Cigaretten
mit diesen Filtern bekannt, wobei die Filter durch verschiedene Längsabteilungen mehrteilig
ausgestaltet werden. Die verwendeten Tabakstränge sind nicht koaxial ausgebildet.
Auch die EP 0 474 940 A1 zeigt solche Filterausgestaltungen für nichtkoaxiale Cigaretten.
[0006] Es ist ein Nachteil des oben erwähnten Standes der Technik, daß noch keine vollständig
koaxial ausgebildeten Cigaretten spezifiziert wurden, die speziell als Ultraleicht-Cigarette
geeignet sind.
[0007] Das übliche Problem bei der Entwicklung einer Ultraleicht-Cigarette ist die Erreichung
eines sehr niedrigen Kondensatwertes (speziell 1 mg) im Rahmen der realisierbaren
Ventilation und einer akzeptablen vom Raucher empfundenen Zügigkeit. Letzere beschränkt
den Einsatz von Filtern mit extrem hoher Filterieistung, da Material mit hoher Filterwirksamkeit
auch einen hohen spezifischen Zugwiderstand besitzt.
[0008] Das Problem der Erreichung der sehr niedrigen Kondensatwerte wird noch erhöht, wenn
aus geschmacklichen Gründen die Verwendung eines bestimmten koaxialen Filtersegments
angrenzend an einen koaxialen Tabakstrang erfolgt. Denn das hier bechriebene koaxiale
Segment hat notwendigerweise im Außenmantel eine nicht sehr hohe Retentionsleistung
und damit auch eine gesamte Retentionsleistung, die niedriger ist als man üblicherweise
für den Filter einer 1 mg-Cigarette wählen würde.
[0009] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Koaxialcigarette zu schaffen,
die in optimaler Weise als Ultraleicht-Cigarette ausgebildet werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird bei einer Cigarette der angegebenen Gattung erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Filter der Koaxialcigarette eine Filterumhüllung sowie mindestens
zwei Längssegmente aufweist, von denen mindestens eines ein Koaxiaifiltersegment mit
einem Kernelement, einer Kernelementumhüllung und einem Mantelelement ist, und daß
das Verhältnis des Zugwiderstandes des Strangkerns zum Zugwiderstand des Strangmantels
größer als 1 ist und vorzugsweise im Bereich von 2 bis 4 liegt.
[0011] Vorteilhafterweise wird hierdurch eine Koaxialcigarette geschaffen, die aufgrund
ihrer Filterausgestaltung und der Einstellung der Parameter für die koaxialen Bestandteile
des Tabakstrangs optimal als Cigarette für das Ultraleicht-Marktsegment geeignet ist.
[0012] Es ist die Besonderheit der Erfindung, sowohl die Effekte der koaxialen Segmente
(von Strang und Filter) als auch die Erreichung eines sehr niedrigen Kondensatwertes
bei positiver Beurteilung von Geschmack und Zügigkeit der Cigarette zu realisieren.
Dazu dienen die speziellen Spezifikationen der Einzelsegmente und die spezielle Kombination
der Einzelsegmente.
[0013] Als besonders vorteilhaft erweisen sich Koaxialcigaretten gemäß der vorliegenden
Erfindung, wenn das Filter-Koaxialsegment eines oder mehrere der folgenden Merkmale
in Kombination aufweist:
- Das Filter-Koaxialsegment ist das tabakseitige Filterelement;
- das Kernelement besteht aus Celluloseacetat, Papier oder Crest mit einer unventilierten
Retentionsleistung von 65 bis 95 %;
- die Kernelementumhüllung ist im wesentlichen luftundurchlässig;
- das Mantelelement besteht aus Celluloseacetat oder anderen geeigneten Materialien
mit geringer unventilierter Retentionsleistung von 15 bis 50 %;
- der Zugwiderstand des Mantelelements liegt im Bereich von 80 bis 150 mmWS;
- der Zugwiderstand des Kernelements liegt im Bereich von 160 bis 450 mm WS;
- ein Celluloseacetat-Mantelelement hat einen Einzeltiter von 2,5 bis 5 dpf;
- ein Celluloseacetat-Kernelement hat einen Einzeltiter von 1,5 bis 2,1 dpf.
[0014] Vorzugsweise liegt der Zugwiderstand des Koaxialfiltersegments im Bereich von 45
bis 120 mmWS.
[0015] Bevorzugt wird ein unventiliertes Koaxialfiltersegment verwendet.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Koaxialcigarette weist
der Filter drei Längssegmente, nämlich ein mundseitiges Segment mit niedriger Retention,
ein mittleres Segment mit hoher Retention und ein tabakseitiges Koaxialfiltersegment
auf.
[0017] Das mittlere Filtersegment der erfindungsgemäßen Koaxialcigarette besteht gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform aus einem Filtermaterial wie Papier, Crest oder vorzugsweise
Celluloseacetat, weist einen Zugwiderstand von 30 bis 100 mmWS, vorzugsweise 50 bis
60 mmWS, auf, und sein Einzeltiter für das Celluloseacetat liegt im Bereich von 1,5
bis 5 dpf, vorzugsweise im Bereich von 1,5 bis 2,1 dpf.
[0018] Bevorzugt besteht hierbei das mundseitige Segment des Filters einer erfindungsgemäßen
Koaxialcigarette aus einem Filtermaterial wie Papier, Crest oder vorzugsweise Celluloseacetat.
Es kann ebenfalls ein Hohlmundstück sein. Der Zugwiderstand des mundseitigen Segments
liegt im Bereich von 0 (Hohlmundstück) bis 100 mmWS und vorzugsweise im Bereich von
10 bis 15 mmWS.
[0019] Der koaxiale Tabakstrang der erfindungsgemäßen Koaxialcigarette weist vorteilhafterweise
eines oder mehrere der folgenden Merkmale in Kombination auf:
- Der gesamte Strangzugwiderstand liegt im Bereich von 30 bis 100 mmWS, vorzugsweise
bei 50 mmWS;
- die Luftdurchlässigkeit der Strangmantelumhüllung liegt im Bereich von 15 bis 300
CU (Coresta-Einheiten), vorzugsweise im Bereich von 50 bis 100 CU;
- Die Strangmantelumhüllung enthalt Glimmsalze wie Na-Acetat oder K-Citrat vorzugsweise
K-Citrat in einem Bereich von 1 bis 2,5 %, insbesondere von etwa 1,75%;
die Strangkernumhüllung besteht aus Tabakfolie oder Cigarettenpapier mit einer Luftdurchlässigkeit
von 0 bis 50 CU, vorzugsweise 0 bis 5 CU;
- die geschmacksrelevanten Tabake sind vorzugsweise im Strangmantel angeordnet.
[0020] Alle oben für die erfindungsgemäße Koaxialcigarette beschriebenen Merkmale tragen
einzeln oder in Kombination dazu bei, eine besonders für das Ultraleicht-Marktsegment
geeignete Koaxialcigarette zu schaffen. Einen Beitrag zur Lösung dieser Aufgabe leisten
sowohl die angegebenen Materialparameter als auch die Anordnungsmerkmale für die verschiedenen
Bestandteile der Cigarette.
[0021] Nach einer bevorzugten Ausführungsform hat der Filter der erfindungsgemäßen Koaxialcigarette
eine Gesamtlänge von 21 bis 31 mm und vorzugsweise 27 mm. Die Einzeldimensionierungen
sind hierbei wie folgt vorzunehmen:
- Das mundseitige Segment hat eine Länge von 4 bis 16 mm, vorzugsweise 9 bis 15 mm,
- das mittlere Segment hat eine Länge von 0 bis 12 mm, vorzugsweise 3 bis 7 mm und
- das tabakseitige Segment hat eine Länge von 7 bis 16 mm, vorzugsweise 8 bis 13 mm.
[0022] Die Ventilationsöffnungen können durch Laserperforation im Online-Betrieb hergestellt
werden. Ebenso ist die Verwendung von vorperforierten Filterumhüllungen denkbar. Die
Ventilationsöffnungen sind vorteilhafterweise im Bereich des mittleren Segments angeordnet;
wenn die Länge des mundseitigen Segments aber größer ist als 11 mm, können die Ventilationsöffnungen
insbesondere auch im Bereich des mundseitigen Segments angeordnet sein.
[0023] Der Filterventilationsgrad liegt bevorzugt im Bereich von 50 bis 85 %.
[0024] Was den Durchmesser des Filters betrifft, so kann dieser in einem Bereich von 7 bis
9 mm und vorzugsweise bei 7,8 mm liegen, wobei das Kernelement des Koaxialfiltersegments
einen Durchmesser von 4 bis 6 mm und vorzugsweise 5 bis 6 mm aufweist.
[0025] Der Tabakstrang einer erfindungsgemäßen Koaxialcigarette hat gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung einen Durchmesser, der im Bereich von 7 bis 9 mm liegt, und vorzugsweise
bei 7,8 mm. Der Strangkern der Koaxialcigarette kann hierbei einen Durchmesser von
4 bis 6 mm und vorzugsweise 5 bis 5,6 mm aufweisen.
[0026] Die Erfindung wird im Weiteren anhand der beiliegenden einzigen Figur erläutert,
die einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Koaxialcigarette zeigt.
[0027] Die in der Figur dargestellte Koaxialcigarette kann ihrem Aufbau nach in einen Filter
10 und einen Tabakstrang 20 aufgeteilt werden.
[0028] Der Tabakstrang 20 ist koaxial ausgebildet und weist von innen nach außen die folgenden
Bestandteile auf:
- Den Strangkern 22,
- die Strangkernumhüllung 23,
- den Strangmantel 21 und
- die Strangmantelumhüllung 24.
[0029] Die geschmacksrelevanten Tabake dieser Cigarette sind vorzugsweise im Strangmantel
21 angeordnet. Als Strangkernumhüllung wird vorzugsweise eine Tabakfolie verwendet.
Der Zugwiderstand des Strangkerns ist größer als derjenige des Strangmantels, was
durch eine geeignete Materialauswahl und Einstellung von Parametern wie beispielsweise
der Packungsdichte erzielt wird. Geeignete Werte für den Zugwiderstand sind etwa 150
mmWS für den Strangkern 22 und etwa 75 mmWS für den Strangmantel 21, während der Zugwiderstand
des gesamten Tabakstrang 20 bei etwa 50 mmWS liegt.
[0030] Der Tabakstrang hat einen üblichen Außendurchmesser von etwa 7,8 mm, der Strangkern
22 liegt im Durchmesserbereich von 5 bis 6 mm.
[0031] Der Filter 10 schließt sich an den Tabakstrang 20 an. Er besteht in der dargestellten
Ausführung aus drei Längssegmenten 11, 12 und 13. Das mundseitige Längssegment 11
des Filters 10 ist ein Segment mit niedriger Retention aus einem Filtermaterial wie
Papier, Crest oder vorzugsweise Celluloseacetat. Es weist einen Zugwiderstand von
etwa 10 bis 15 mmWS auf.
[0032] Als mittleres Längssegment 12 des Filters 10 ist wiederum ein Filterstöpsel aus Papier,
Crest oder vorzugsweise Celluloseacetat vorgesehen. Das Segment 12 weist eine hohe
spezifische Retentionsleistung auf, so daß sich selbst für das kurze mittlere Längssegment
12 eine Retentionsleistung von etwa 30% (unventiliert) ergibt und hat einen Zugwiderstand
von etwa 50 mmWS. Im dargestellten Beispiel ist dieses mittlere Segment 12 das ventilierte
Segment; mit 18 sind Ventilationsöffnungen angedeutet.
[0033] Die Ventilationsöffnungen 18 können durch Online-Perforierung mit Laserstrahlen,
d.h. während des Fertigungsprozesses hergestellt werden. Es besteht aber auch die
Möglichkeit, vorperforiertes Belagpapier für den Filter zu verwenden. Die Ventilatlonsöffnungen
sorgen für einen Filterventilationsgrad im Bereich von 50 bis 85 %, insbesondere von
65%. Sie liegen bevorzugt in mundseitiger Richtung dieses mittleren Segments 12.
[0034] Zwischen dem mittleren Segment 12 und dem Tabakstrang 20 liegt nun das Koaxialfiltersegment
13. Es besteht aus:
- Einem Kernelement 15,
- einer Kernelementumhüllung 17 und
- einem Mantelelement 14.
[0035] Der Gesamtfilter ist von einer Filterumhüllung 16, beispielsweise einem Filterbelagpapier,
umgeben.
[0036] Das Kernelement 15 des Koaxialsegments 13 besteht aus Celluloseacetat mit einer Retentionsleistung
von 65 bis 95 % insbesondere von etwa 80%, bezogen auf einen unventilierten Filter.
Die Kernelementumhüllung 17 ist im wesentlichen luftundurchlässig. Das Mantelelement
14 besteht aus Celluloseacetat oder anderen geeigneten Materialien mit einer geringen
Retentionsleistung von 15 bis 50 % insbesondere von etwa 30%, bezogen auf den unventilierten
Filter. Der Zugwiderstand des Kemelements ist größer als der Zugwiderstand des Mantelelementes
14 und liegt bei etwa 260 mmWS, während der Zugwiderstand des Matelelementes 14 etwa
120 mmWS beträgt.
[0037] Die weiteren Material- bzw. Dimensionierungsspezifikationen liegen in den Bereichen,
die im Vorangehenden angegeben wurden. Durch die geeignete Auswahl dieser Spezifikationen
besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, eine für das Ultraleicht-Marktsegment sehr
geeignete Koaxialcigarette zur Verfügung zu stellen.
1. Koaxialcigarette mit
a) einem koaxialen Tabakstrang (20), der einen Strangkern (22), eine Strangkernumhüllung
(23), einen Strangmantel (21) und eine Strangmantelumhüllung (24) aufweist, und mit
b) einem mehrteiligen, ventilierten Filter (20),
dadurch gekennzeichnet, daß
c) der Filter (10) eine Filterumhüllung (16) sowie mindestens zwei Längssegmente aufweist,
von denen mindestens eines ein Koaxialfiltersegment (13) mit einem Kernelement (15),
einer Kernelementumhüllung (17) und einem Mantelelement (14) ist, und daß
d) das Verhältnis des Zugwiderstands des Strangkerns (22) zum Zugwiderstand des Strangmantels
größer als 1 ist und vorzugsweise im Bereich von 2 bis 4 liegt.
2. Koaxialcigarette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filter (10) drei
Längssegmente, nämlich ein mundseitiges Segment (11) mit niedriger Retention, ein
mittleres Segment (12) mit hoher Retention und ein tabakseitiges Koaxialfiltersegment
(13) aufweist.
3. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 oder 2 mit einem Filter-Koaxialsegment
(13), das durch mindestens eines der folgenden Merkmale gekennzeichnet ist:
- das Kernelement (15) besteht aus Celluloseacetat, Papier oder Crest mit einer unventilierten
Retentionsleistung von 65 bis 95%;
- die Kernelementumhüllung (17) ist im wesentlichen luftundurchlässig;
- das Mantelelement (14) besteht aus Celluloseacetat oder anderen geeigneten Materialien
mit geringer unventilierter Retentionsleistung von 15 bis 50%;
- der Zugwiderstand des Mantelelements (15) liegt im Bereich von 80 bis 150 mmWS;
- der Zugwiderstand des Kernelements (14) liegt im Bereich von 160 bis 450 mmWS;
- ein Celluloseacetat-Mantelelement (15) hat einen Einzeltiter von 2,5 bis 5 dpf;
- ein Celluloseacetat-Kernelement (14) hat einen Einzeltiter von 1,5 bis 2,1 dpf;
4. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
mittlere Filtersegment (12) aus einem Filtermaterial wie Papier, Crest oder vorzugsweise
Celluloseacetat besteht und einen Zugwiderstand von 30 bis 100 mmWS, vorzugsweise
50 bis 60 mmWS aufweist, und daß sein Einzeltiter für das Celluloseacetat im Bereich
von 1,5 bis 5 dpf, vorzugsweise im Bereich von 1,5 bis 2,1 dpf liegt.
5. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
mundseitige Segment (11) aus einem Filtermaterial wie Papier, Crest oder vorzugsweise
Celluloseacetat besteht oder ein Hohlmundstück ist und einen Zugwiderstand von 0 bis
50 mmWS, vorzugsweise 10 bis 15 mmWS aufweist.
6. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem koaxialen Tabakstrang,
der mindestens eines der folgenden Merkmale aufweist:
- der gesamte Strangzugwiderstand liegt im Bereich von 30 bis 100 mmWS, vorzugsweise
bei etwa 50 mmWS;
- die Luftdurchlässigkeit der Strangmantelumhüllung (24) liegt im Bereich von 15 bis
300 CU, vorzugsweise 50 bis 100 CU;
- die Strangmantelumhüllung (24) enthählt Glimmsalze wie Na-Acetat oder K-Citrat vorzugsweise
K-Citrat in einem Bereich von 1 bis 2,5 %;
- die Strangkernumhüllung (23) besteht aus Tabakfolie oder Cigarettenpapier mit einer
Luftdurchlässigkeit von 0 bis 50 CU, vorzugsweise 0 bis 5 CU;
- die geschmacksrelevanten Tabake sind vorzugsweise im Strangmantel (21) angeordnet.
7. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Filter eine Gesamtlänge von 21 bis 31 mm, vorzugsweise 27 mm aufweist, mit
- einer Länge des mundseitigen Segments (11) von 4 bis 16 mm, vorzugsweise 11-13 mm,
- einer Länge des mittleren Segments (12) von 4 bis 12 mm, vorzugsweise 5 bis 7 mm,
und
- einer Länge des tabakseitigen Segments (13) von 7 bis 16 mm, vorzugsweise 8 bis
10 mm,
wobei die Ventilationsöffnungen (18), welche bevorzugt durch Laser-Perforation oder
durch Verwendung von vorperforierten Filterumhüllungen bereitgestellt werden, im Bereich
des mittleren Segments (12), oder bei einer Länge des mundseitigen Segments von mehr
als 11 mm; insbesondere im Bereich des mundseitigen Segments (11) angeordnet sind,
und
wobei der Filterventilationsgrad im Bereich von 50 bis 85 % liegt.
8. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser des Filters (10) im Bereich von 7 bis 9 mm, vorzugsweise bei 7,8 mm liegt,
wobei das Kernelement (15) des Koaxialfiltersegments (13) einen Durchmesser von 4
bis 6 mm, vorzugsweise 5 bis 6 mm aufweist.
9. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser des Tabakstrangs (20) im Bereich von 7 bis 9 mm, vorzugsweise bei 7,8
mm liegt, wobei der Strangkern (22) einen Durchmesser von 4 bis 6 mm, vorzugsweise
5 bis 5,6 mm aufweist.
10. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zugwiderstand des Koaxialfiltersegments (13) im Bereich von 45 bis 120 mm WS liegt.
11. Koaxialcigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Koaxialfiltersegment (13) unventiliert ist.