[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für ein auf den Boden aufstellbares,
schweres Gerät, das in einem Behälter eine Flüssigkeit enthält, die beim Austreten
in die Umwelt einen Schaden verursachen würde, mit einer Wanne, die mit Seitenwänden
sowie mit Mitteln zum Aufstellen des Geräts versehen ist.
[0002] Eine derartige Tragvorrichtung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 195 39
224 A1 bekannt. Dort ist die Wanne containerförmig ausgestaltet und kann bspw. auf
eine planierte Fläche aufgesetzt werden. Auf einem über dem Boden liegenden Niveau
ist die Wanne mit einem Träger versehen, der für die Aufstellung des schweren Geräts
bestimmt ist. Die Abmessungen der Wanne sind dabei derart gewählt, dass die Wanne
für den Strassen- oder Bahntransport geeignet ist. Damit auch größere Geräte mittels
der beschriebenen mobilen Tragvorrichtung aufgestellt werden können, ist vorgesehen,
dass mehrere Wannen aneinander befestigt werden können.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, die beschriebene Tragvorrichtung weiter zu verbessern.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Tragvorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass zumindest eine der Seitenwände mit einer Auffangfläche versehen
ist.
[0005] Mit Hilfe der Auffangfläche ist es möglich, die von der Wanne abgedeckte Fläche zu
vergrößern. Es ist also möglich, auf der Wanne ein Gerät aufzustellen, das im Bereich
der mit der Auffangfläche versehenen Seitenwand über diese Seitenwand hinausragt.
Tritt in diesem Bereich des Geräts Flüssigkeit aus, so wird diese Flüssigkeit von
der Auffangfläche aufgefangen und in die Wanne abgeleitet.
[0006] Im Vergleich zum Stand der Technik ist es somit nicht mehr erforderlich, zwei Wannen
aneinander zu befestigen, um die abgedeckte Fläche der gesamten mobilen Tragvorrichtung
zu vergrößern. Stattdessen ist es ausreichend, die erforderlichen Seitenwände mit
entsprechenen Auffangflächen zu versehen. Dies stellt eine wesentliche Vereinfachung
der gesamten Tragvorrichtung dar. Insbesondere ist es auf diese Weise möglich, den
Materialaufwand für die Tragvorrichtung und damit die Material- und Herstellungskosten
wesentlich zu verringern.
[0007] Desweiteren hat die erfindungsgemäße Tragvorrichtung den Vorteil, dass sie im Vergleich
zum Stand der Technik wesentlich schneller auf- und abgebaut werden kann. Wie erwähnt,
ist es nicht erforderlich, mehrere Wannen aneinander zu befestigten. Stattdessen ist
es ausreichend, die betreffende Seitenwand mit der Auffangfläche zu versehen. Ersichtlich
kann dabei die Seitenwand wesentlich schneller angebracht und wieder entfernt werden,
als dies beim Stand der Technik möglich ist.
[0008] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Auffangfläche in einer
Betriebsstellung entweder horizontal oder geringfügig aus der Horizontalen nach oben
weisend angeordnet. Wird die Auffangfläche auf diese Weise an der Seitenwand angebracht,
so wirkt nahezu die gesamte Fläche der Auffangfläche als Vergrößerung der von der
Tragvorrichtung abgedeckten Fläche. Dabei ist es möglich, die Abmessungen der Auffangfläche,
insbesondere die Länge, mit der sich die Auffangfläche ausgehend von der Seitenwand
nach aussen erstreckt, in Abhängigkeit von dem aufzustellenden Gerät zu wählen. Auf
diese Weise ist es möglich, die Auffangfläche so auszugestalten, dass in der genannten,
etwa horizontalen Betriebsstellung gerade derjenige Bereich von der Auffangfläche
abgedeckt wird, in dem das Gerät über die Seitenwand übersteht.
[0009] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Auffangfläche mittels
einer insbesondere etwa horizontal angeordneten Schwenkachse mit der Seitenwand verbunden.
Es ist also nicht erforderlich, die Auffangfläche auf komplizierte Art und Weise an
der Seitenwand zu befestigen, sondern es ist erfindungsgemäß möglich, die Auffangfläche
in die Betriebsstellung zu schwenken bzw. zu klappen. Dies stellt eine weitere Vereinfachung
der gesamten Tragvorrichtung und deren Bedienung dar.
[0010] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Schwenkachse weitgehend flüssigkeitsdicht ausgestaltet
ist. Tritt Flüssigkeit aus dem Gerät aus, so wird, wie bereits erwähnt, die Flüssigkeit
von der Auffangfläche aufgefangen und zu der Wanne abgeleitet. Erreicht die Flüssigkeit
dabei die Schwenkachse, so ist durch die flüssigkeitdichte Ausgestaltung dieser Schwenkachse
gewährleistet, dass die Flüssigkeit vollständig in die Wanne gelangt und nicht in
die Umwelt austritt.
[0011] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Betriebsstellung
der Auffangfläche lösbar arretiert, bspw. mittels mindestens einer Abstützung. Die
Betriebsstellung der Tragvorrichtung, bei der das schwere Gerät auf der Tragvorrichtung
aufgestellt ist, ist also dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangfläche insbesondere
etwa horizontal angeordnet ist, und dass die Auffangfläche in diesem Zustand arretiert
ist. Die Arretierung kann dabei in besonders einfacher Weise durch entsprechende,
auf dem Boden aufstehende Abstützungen erfolgen. Insgesamt stellt dies eine einfache
Möglichkeit dar, die Betriebsstellung der Auffangfläche zu realisieren.
[0012] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Auffangfläche in einer
Transportstellung etwa vertikal arretierbar. Soll also die Tragvorrichtung, ggf. zusammen
mit dem aufgestellten Gerät transportiert werden, so kann dies in besonders einfacher
Weise dadurch erreicht werden, dass die Auffangfläche von der etwa horizontalen Betriebsstellung
in die etwa vertikale Transportstellung geklappt wird. In der Transportstellung wird
dann die Auffangfläche arretiert, so dass nunmehr der Transport erfolgen kann. Dies
stellt eine weitere Vereinfachung der mobilen Tragvorrichtung insoweit dar, dass für
den Transport der Tragvorrichtung keine besonderen zusätzlichen Bauteile o.dgl. erforderlich
sind. Ebenfalls wird durch die beschriebene Weiterbildung die Bedienung der Tragvorrichtung,
insbesondere der Umbau von der Betriebs- in die Transportstellung und umgekehrt wesentlich
vereinfacht.
[0013] Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung,
die auch eine separate Erfindung darstellen kann, ist eine der Seitenwände mit einer
Öffnung versehen, an die ein Behälter angeschlossen ist.
[0014] Damit ist es möglich, das schwere Gerät selbst dann auf der Wanne aufzustellen, wenn
das von der Wanne gebildete Volumen an sich nicht ausreichen würde, um die in dem
Gerät enthaltene Flüssigkeit aufzufangen. Tritt Flüssigkeit aus dem Gerät aus, so
hat dies erfindungsgemäß zur Folge, dass diese Flüssigkeit durch die Öffnung hindurchtritt
und dann in den angeschlossenen Behälter hineinläuft. Durch den Behälter wird also
das Volumen der Wanne vergrößert. Der Behälter kann dabei hinsichtlich seines Volumens
in einfacher Weise an den jeweiligen Anwendungsfall, also an das jeweils aufgestellte
Gerät angepasst werden.
[0015] Insgesamt stellt die genannte Öffnung in der Seitenwand der Wanne mit dem daran angeschlossenen
Behälter eine Erfindung dar, mit der die Tragvorrichtung weiter vereinfacht wird.
Es ist nicht mehr wie beim Stand der Technik erforderlich, mehrere Wannen aneinander
zu befestigen, um die gesamte, in dem Gerät enthaltene Flüssigkeit auffangen zu können.
Stattdessen ist es ausreichend, das Gerät auf einer einzigen Wanne aufzustellen, wobei
dann das erforderliche Volumen mit Hilfe des Behälters zur Verfügung gestellt wird.
Ersichtlich können dadurch wiederum der Materialaufwand und die damit verbundenen
Kosten reduziert werden.
[0016] Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Behälter flexibel ausgestaltet ist. Insbesondere
kann der Behälter dabei schlauch- oder sackförmig ausgestaltet sein. Vorzugsweise
ist der Behälter aus gewebeverstärktem, flüssigkeitsresistentem Kunststoff hergestellt,
insbesondere aus Polyethylen. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, dass der Behälter
bspw. als flacher Sack neben der Wanne auf dem Boden ausgelegt werden kann. In diesem
Fall ist das Volumen, das von dem Behälter aufgenommen werden kann, im Wesentlichen
abhängig von der Fläche, die der sackförmige Behälter aufweist.
[0017] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind insbesondere nach DIN 15190
ausgestaltete Transportaufnahmen an der Unterseite vorgesehen. Damit wird der Transport
der Tragvorrichtung wesentlich vereinfacht, da jedes normgemäße Containerfahrgestell
zum Transport verwendet werden kann.
[0018] Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in
der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig
von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.
[0019] Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Tragvorrichtung 1.
[0020] Die Tragvorrichtung 1 weist eine Wanne 2 auf, die aus einem Rahmen 3, aus Seitenwänden
4 und aus einem Boden 5 aufgebaut ist. Die Wanne 2 ist auf einem Untergrund abgestellt
und ist nach oben offen. Die Wanne 2 ist quaderförmig ausgebildet und besitzt eine
Breite von etwa 2,5 m und eine Länge von etwa 9 m bis etwa 12 m. Die Höhe der Seitenwände
4 beträgt etwa 0,8 m. Die Breite ist dabei auf den Straßentransport abgestimmt, während
die Länge variabel ist. Ausgehend von diesen Abmessungen ergibt sich ein Volumen der
Wanne 2.
[0021] Der Rahmen 3 ist aus Stahl hergestellt, und die Seitenwände 4 sowie der Boden 5 bestehen
bspw. aus Stahlblech. Auf den Rahmen 3 der Wanne 2 ist ein Gerät 6 abgestellt. Bei
diesem Gerät 6 kann es sich bspw. um einen Transformator o.dgl. handeln. In jedem
Fall ist in dem Gerät 6 mindestens ein Behälter enthalten, der mit einer Flüssigkeit
gefüllt ist, die bei ihrem Austreten in die Umwelt einen Schaden verursachen würde.
Die Wanne 2 ist in diesem Fall dazu bestimmt, die Flüssigkeit aufzufangen.
[0022] Wie dies in der Figur dargestellt ist, sind zwei der Seitenwände 4 mit jeweils einer
Auffangfläche 7 versehen. Die Auffangfläche 7 ist dabei an der Oberkante der Seitenwände
4 angebracht. Zu diesem Zweck ist die Oberkante der Seitenwand 4 etwa horizontal ausgerichtet
und bildet mit der Auffangfläche 7 eine Schwenkachse 8. Die Auffangfläche 7 ist damit
um die Schwenkachse 8 schwenkbar bzw. klappbar. Dies ist in der Figur mit dem Pfeil
9 dargestellt.
[0023] In einer Betriebsstellung der Tragvorrichtung 1, in der das Gerät 6 auf der Wanne
2 abgestellt ist, sind die Auffangflächen 7 etwa horizontal angeordnet. Insbesonder
sind die Auffangflächen 7 geringfügig aus der Horizontalen nach oben weisend ausgerichtet.
Zu diesem Zweck sind die Auffangflächen 7 jeweils an ihrer freien Aussenkante mit
einer oder mit mehreren Abstützungen 10 versehen, die auf dem Boden aufstehen.
[0024] Der Übergang von der Auffangfläche 7 in den Innenraum der Wanne 2 ist derart ausgebildet,
dass keine Flüssigkeit in die Umwelt austreten kann. Dies kann bspw. dadurch erreicht
werden, dass die Auffangfläche 7 sich über die Schwenkachse 8 bis in den Innenraum
der Wanne 2 erstreckt. Ebenfalls ist es möglich, dass die Schwenkachse 8 mittels einer
Gummilippe o.dgl. abgedeckt ist, die fest mit der Auffangfläche 7 verbunden ist. Ebenfalls
ist es möglich, dass die Schwenkachse 8 als solche flüssigkeitsdicht ausgestaltet
ist.
[0025] Aus der in der Figur dargestellten Betriebsstellung können die Auffangflächen 7 nach
oben in eine Transportstellung geschwenkt bzw. geklappt werden. In dieser Transportstellung
sind die Auffangflächen 7 etwa vertikal angeordnet. Desweiteren sind die Auffangflächen
7 in dieser Transportstellung fest arretiert. Die Abstützungen 10 können dabei in
der Transportstellung entfernt und anderweitig untergebracht sein, oder es ist ebenfalls
möglich, dass die Abstützungen 10 in entsprechender Weise in eine etwa vertikale Stellung
geklappt werden.
[0026] An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass es ebenfalls möglich ist, die
Auffangfläche 7 nicht mittels der Schwenkachse 8 mit der zugehörigen Seitenwand 4
zu verbinden, sondern dass statt dessen die Auffangfläche 7 ebenfalls mittels sonstiger
Vorrichtungen lösbar an der Seitenwand 4 angebracht werden kann. In diesen Fällen
kann es dann erforderlich sein, dass die Auffangfläche 7 zum Übergang in die Transportstellung
vollständig von der Wanne 2 entfernt und anderweitig untergebracht wird.
[0027] In einer der Seitenwände 4 der Wanne 2 ist eine Öffnung 11 enthalten, an die ein
Behälter 12 angeschlossen ist. Der Behälter 12 ist schlauch- oder sackförmig ausgestaltet
und flexibel. Bspw. kann der Behälter 12 aus gewebeverstärktem, flüssigkeitsresistentem
Kunststoff hergestellt sein, insbesondere aus Polyethylen. Der Anschluss des Behälters
12 an die Öffnung 11 ist lösbar ausgestaltet.
[0028] Es versteht sich, dass an jede der Seitenwände 4 auch mehrere derartige Behälter
12 lösbar angeschlossen sein können. Insbesondere ist es dabei möglich, dass eine
Mehrzahl gleichartiger Behälter 12 vorgesehen sind, die bspw. unter den Auffangflächen
7 angeordnet sind.
[0029] In der in der Figur dargestellten Betriebsstellung ist die Wanne 2 auf dem Boden
abgestellt. Auf der Wanne 2 ist das Gerät 6 aufgestellt. Die Auffangflächen 7 sind
etwa horizontal ausgeklappt. Der Behälter 12 ist an die Wanne 2 angeschlossen.
[0030] Tritt in dieser Betriebsstellung Flüssigkeit aus dem Gerät 6 aus, so gelangt diese
Flüssigkeit entweder direkt in die Wanne 2, oder sie wird von den Auffangflächen 7
aufgefangen. Im letztgenannten Fall wird die Flüssigkeit von den Auffangflächen 7
über die flüssigkeitsdichte Schwenkachse 8 in den Innenraum der Wanne 2 abgeleitet.
Dies bedeutet, dass in der Betriebsstellung der Tragvorrichtung 1 die von der Wanne
2 abgedeckte Fläche mit Hilfe der Auffangflächen 7 vergrößert wird.
[0031] Ist nun das Volumen der in dem Gerät 6 enthaltenen Flüssigkeit größer als das Volumen
der Wanne 2, so läuft die Flüssigkeit über die Öffnung 11 in den Behälter 12 hinein.
Der Behälter 12 wird also mit der aus dem Gerät 6 ausgetretenen Flüssigkeit gefüllt.
Dies bedeutet, dass mit Hilfe des Behälters 12 das Volumen der Wanne 2 vergrößert
wird.
[0032] Insgesamt ist es somit möglich, auf der Wanne 2 ein Gerät 6 aufzustellen, das an
sich eine größere, von der Wanne 2 abzudeckende Fläche sowie ein größeres, von der
Wanne 2 zur Verfügung gestelltes Volumen erforderlich machen würde. Dies wird mit
Hilfe der ausgeschwenkten Auffangflächen 7 sowie des angeschlossenen Behälters 12
erreicht.
[0033] Zum Transport der Tragvorrichtung 1 werden die Auffangflächen 7 in die Transportstellung
nach oben geschwenkt. Desweiteren wird der Behälter 12 von der Wanne 2 entfernt. In
diesem Zustand ist es möglich, die Tragvorrichtung 1 auf der Strasse oder mit der
Bahn zu transportieren. Dabei ist es möglich, die Tragvorrichtung 1 mit oder ohne
darauf abgestelltem Gerät 6 zu transportieren.
[0034] Die beschriebene Tragvorrichtung 1 ist dazu geeignet, das Gerät 6, bspw. einen Transformator,
sicher aufzustellen. Gleichzeitig dient die Wanne 2 der Tragvorrichtung 1 zur Aufnahme
der in dem Gerät 6 enthaltenen Flüssigkeit bei einem Defekt. Desweiteren ist es mit
Hilfe der Tragvorrichtung 1 möglich, das Gerät 6 sicher zu transportieren. Insoweit
handelt es sich um eine mobile Tragvorrichtung. Auch in diesem Fall dient die Wanne
2 zur Aufnahme von aus dem Gerät 6 austretender Flüssigkeit.
[0035] Für den Transport ist die Tragvorrichtung 1 an der Unterseite mit Transportaufnahmen
13 versehen, die zur Befestigung der Tragvorrichtung 1 auf Containerfahrgestellen
oder dergleichen vorgesehen sind, und die insbesondere nach DIN 15190 ausgestaltet
sein können.
[0036] Der Aufbau, wie auch der Abbau der Tragvorrichtung 1, also der Übergang von der Betriebsstellung
in die Transportstellung oder umgekehrt, ist dabei schnell durchführbar. Die Tragvorrichtung
1 ist deshalb auch für Noteinsätze o.dgl., also insbesondere ohne vorherige Baumaßnahmen
einsetzbar.
1. Tragvorrichtung (1) für ein auf den Boden aufstellbares, schweres Gerät (6), das in
einem Behälter eine Flüssikeit enthält, die beim Austreten in die Umwelt einen Schaden
verursachen würde, mit einer Wanne (2), die mit Seitenwänden (4) sowie mit Mitteln
zum Aufstellen des Geräts versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Seitenwände (4) mit einer Auffangfläche (7) versehen ist.
2. Tragvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangfläche
(7) in einer Betriebsstellung etwa horizontal oder geringfügig aus der Horizontalen
nach oben weisend angeordnet ist.
3. Tragvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangfläche
(7) mittels einer insbesondere etwa horizontal angeordneten Schwenkachse (8) mit der
Seitenwand (4) verbunden ist.
4. Tragvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse
(8) weitgehend flüssigkeitsdicht ausgestaltet ist.
5. Tragvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Betriebsstellung der Auffangfläche (7) lösbar arretiert ist, beispielsweise mittels
mindestens einer Abstützung (10).
6. Tragvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auffangfläche (7) in einer Transportstellung etwa vertikal arretierbar ist.
7. Tragvorrichtung (1) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass eine der Seitenwände (4) mit einer Öffnung (11) versehen ist,
an die ein Behälter (12) angeschlossen ist.
8. Tragvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (12)
flexibel ausgestaltet ist.
9. Tragvorrichtung (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter
(12) schlauch- oder sackförmig ausgestaltet ist.
10. Tragvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
der Behälter (12) aus gewebeverstärktem, flüssigkeitsresistentem Kunststoff hergestellt
ist, insbesondere aus Polyethylen.
11. Tragvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass insbesondere nach DIN 15190 ausgestaltete Transportaufnahmen (13) an der Unterseite
vorgesehen sind.