[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher mit bündelartig zusammengefaßten, mit
ihren Enden in Rohrböden gelagerten Rohren, in denen zwecks Reinigung von Ablagerungen
sich in Längsrichtung erstreckende Reinigungsfedern angeordnet sind.
[0002] Bei der Rückgewinnung von Wärme, beispielsweise aus Abgas, bzw. der Kühlung von Abgas
kommen Rohrbündelwärmetauscher in kompakter Bauweise zum Einsatz. Die Rohrbündel setzen
sich aus einer Vielzahl von Rohren zusammen, welche in Rohrböden gehalten werden.
Durch die Rohre wird das heiße Medium geleitet, während auf deren Außenseite ein Tauschermedium,
meist Wasser, geführt wird.
[0003] An die Leistung der Wärmetauscher werden hohe Ansprüche gestellt. Bereits bei der
Auslegung der Wärmetauscher ist man daher bestrebt, alle Faktoren, welche die Qualität
und Leistung negativ beeinflussen können, zu minimieren.
[0004] Problematisch gestaltet sich sowohl die Auslegung der Wärmetauscher als auch deren
Betrieb, wenn ein Medium mit hohem Schmutzanteil durch den Wärmetauscher geführt werden
muß. Hier kommt es zu einer Verschmutzung der Rohre, wodurch sich der Wärmeübergang
vom Medium an die Rohrwand erheblich verschlechtert. Desweiteren steigt der Druckverlust
mit zunehmender Betriebsdauer. Die vorgegebenen Ausgangstemperaturen können dann nur
noch bedingt erreicht werden. Als Folge der Verschmutzung sinkt der Gesamtwirkungsgrad.
Die Verschmutzung fördert darüberhinaus die Korrosion und verkürzt die Lebensdauer
eines Wärmetauschers. Hohe Wartungskosten und unter Umständen lange Stillstandszeiten
der Anlage können die Folge sein.
[0005] Üblich ist es, die Rohrbündel in bestimmten Reinigungsintervallen manuell zu reinigen.
Die Wärmetauscher werden hierzu stillgelegt, geöffnet und entsprechend gewartet. Das
Reinigungsergebnis ist hierbei sehr gut, jedoch ist der Reinigungsaufwand hoch. Darüberhinaus
ist eine Unterbrechung des Betriebs der Anlage unvermeidlich.
[0006] Durch die DE-OS 29 35 701 zählt eine Vorrichtung zum Abkratzen von Ablagerungen an
den Innenflächen von Wärmetauscherrohren zum Stand der Technik. Hierbei sind Schraubenfedern
im Innern der Rohre angeordnet. Die Schraubenfedern sind mit einem Ende an einer Platte
befestigt, die mit einem Antrieb für eine hin- und hergehende und eine drehende Bewegung
verbunden ist. Aufwendig und im Betrieb schwierig gestaltet sich insbesondere die
Abdichtung des außen angeordneten Antriebs zum unter Druck und bei hohen Temperaturen
arbeitenden Wärmetauscher. Wegen ihrer Anfälligkeit führt die Abdichtung häufig zum
Ausfall des Wärmetauschers.
[0007] Auch kann der außen angeordnete Antrieb die Integration des Wärmetauschers innerhalb
einer industriellen Anlage erschweren.
[0008] Der Erfindung liegt daher ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, einen
Wärmetauscher mit einer Abreinigung der Rohre während des Betriebs anlagentechnisch
zu verbessern.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0010] Danach werden die Rohre in Längsrichtung von Reinigungsfedern durchsetzt, die an
einem Ende aus den Rohren herausgeführt und an einer im Wärmetauschergehäuse angeordneten
Anschlagplatte festgelegt sind. Die Anschlagplatte dient zugleich der Befestigung
von in das Wärmetauschergehäuse integrierten und sich an einem Rohrboden abstützenden
Kolben-Zylinder-Einheiten. Kernpunkt der Erfindung bildet die Maßnahme, den Antrieb
für die Fremderregung der Reinigungsfedern im Wärmetauschergehäuse vorzusehen.
[0011] Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Wärmetauschers besteht darin, daß keine
zusätzliche aufwendige Abdichtung für den Antrieb der Reinigungsfedern zur Umgebung
erforderlich ist. Da die Kolben-Zylinder-Einheiten im druckbeaufschlagten Wärmetauschergehäuse
integriert sind, ist lediglich eine druckfeste Versorgungsleitung für die zur Bewegung
der Kolben erforderliche Energie notwendig. Eine Abdichtung von sich bewegenden Bauteilen
zur Umgebung ist entbehrlich.
[0012] Damit wird ein einfacher und robuster Aufbau des Wärmetauschers gewährleistet, so
daß die Defektanfälligkeit gering und die Kosten für die zusätzliche Reinigungseinrichtung
niedrig sind.
[0013] Ein zusätzlicher Vorteil stellt sich durch die von den Reinigungsfedern im Rohr hervorgerufenen
Turbulenzen ein. Hieraus resultiert ein besserer Wärmeübergang an der Rohrinnenseite
und eine verbesserte Wärmeübertragung.
[0014] Die Reinigungsfedern sind einseitig an der Anschlagplatte festgelegt. Das jeweils
andere Federende ist lose im Rohr geführt. Durch die von den Kolben-Zylinder-Einheiten
eingeleitete Bewegung der Reinigungsfedern werden diese in Längsrichtung im Rohr bewegt.
Gleichzeitig werden die Reinigungsfedern zu Schwingungen angeregt. Der Außendurchmesser
der Reinigungsfedern ist daher kleiner als der Innendurchmesser eines Rohrs gewählt.
Es kommt dann zu Längs- und Querschwingungen der Reinigungsfedern. Die Reinigungswirkung
besteht sowohl in einer Schab- als auch in einer Pulsations- oder Schlagwirkung. Verschmutzungen
kann so entgegengewirkt werden.
[0015] Zur Erzielung eines ausreichend hohen Reinigungserfolgs reichen bereits geringe Kolbenhübe
der Kolben-Zylinder-Einheit aus. Die Länge der Reinigungsfedern ist auf die Länge
der Wärmetauscherrohre und den Kolbenhub abgestimmt.
[0016] In der Anschlagplatte sind in Geometrie und Anzahl entsprechend auf die austrittsseitigen
Öffnungen der Wärmetauscherrohre angepaßte Durchbrechungen vorgesehen. Die Durchbrechungen
gewährleisten einen ausreichend großen Durchströmquerschnitt für das Abgas. So werden
die Strömungsverhältnisse im Wärmetauscher durch die im Wärmetauschergehäuse integrierte
Anschlagplatte nur unwesentlich beeinflußt.
[0017] Nach den Merkmalen des Anspruchs 2 dient die Anschlagplatte der Befestigung der Gehäuse
der sich über ihre die Anschlagplatte relativbeweglich durchsetzenden Kolbenstangen
am Rohrboden abstützenden Kolben-Zylinder-Einheiten.
[0018] Die Festlegung der Kolbenstangen am Rohrboden kann vorteilhafterweise durch entsprechende
Gewindebohrungen im Rohrboden oder am Rohrboden festgeschweißte Schraubenmuttern erfolgen.
Die Anschlagplatte wird von den Kolben-Zylinder-Einheiten getragen.
[0019] Auf diese Weise ist ein lagestabiler Einbau der Anschlagplatte und eine sichere Führung
der Reinigungsfedern gewährleistet. Da die Gehäuse im abströmseitigen Bereich des
Wärmetauschergehäuses hinter der Anschlagplatte liegen, werden die Strömungsverhältnisse
durch die integrierten Kolben-Zylinder-Einheiten nicht nachteilig beeinflußt.
[0020] Grundsätzlich sind unterschiedliche Möglichkeiten zur Festlegung der Reinigungsfedern
an der Anschlagplatte möglich, beispielsweise mittels Schweißen oder Klemmen. Eine
besonders vorteilhafte Art der Festlegung ist in den Merkmalen des Anspruchs 3 charakterisiert.
[0021] Danach sind die Enden der Reinigungsfedern in Durchbrechungen der Anschlagplatte
eingehängt. Auf der dem Rohrboden abgewandten Seite werden die Enden der Reinigungsfedern
durch eine Halteplatte fixiert. Hierzu sind Anschlagplatte und Halteplatte durch Verbindungselemente,
beispielsweise Schraubbolzen, untereinander gekoppelt. Auf diese Weise ist eine sichere
Lagefixierung und ein einfacher Ein- und Ausbau der Reinigungsfedern gewährleistet.
[0022] Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4 sind die Kolben-Zylinder-Einheiten an der kalten
Seite des Wärmetauschers, also an der Abgasaustrittsseite vorgesehen. Hierdurch sind
die Kolben-Zylinder-Einheiten den hohen Temperatureinflüssen auf der Abgaseintrittsseite
entzogen. So kann Korrosion und Materialermüdung entgegengewirkt werden.
[0023] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist in den Merkmalen des Anspruchs 5 zu
sehen. Danach sind wenigstens drei hydraulisch beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheiten
vorgesehen, welche über den Umfang der Anschlagplatte gleichmäßig versetzt angeordnet
sind.
[0024] Hydraulikzylinder sind robust, kleinbauend und arbeiten zuverlässig. Sie sind sowohl
für den Einsatz im periodischen Betrieb als auch für einen Dauerbetrieb geeignet.
[0025] Zweckmäßigerweise ist die Aktivierung der Kolben-Zylinder-Einheiten in die Abhängigkeit
einer speicherprogrammierbaren Steuerung gestellt, wie dies Anspruch 6 vorsieht. Auf
diese Weise kann eine bedarfsgerechte, in Abhängigkeit vom Verschmutzungszustand des
Wärmetauschers ansteuerbare Abreinigung der Wärmetauscherrohre vorgenommen werden.
[0026] Die Bewegung bzw. Bewegungsfrequenz der Reinigungsfedern kann entsprechend der Neigung
zur Ablagerung des jeweiligen Mediums angepaßt werden. Bei geringer Neigung zur Bildung
von Ablagerungen reicht eine diskontinuierliche Abreinigung in gewissen Zeitabständen
aus. Vor allem bei Medien mit hohem Foulingfaktor, also starkem Bestreben, Ablagerungen
zu bilden, ist es nützlich, die Frequenz der Federbewegungen erhöhen zu können.
[0027] Insgesamt ermöglicht die Erfindung einen kontinuierlichen Betrieb eines Wärmetauschers.
An den Rohrwänden abgelagerte Schmutzpartikel werden durch die Reinigungsfedern während
des Betriebs abgelöst und mit dem strömenden Medium ausgetragen. Stillstandszeiten
bzw. Betriebsunterbrechungen für Reinigungsarbeiten werden weitestgehend minimiert.
Auch die häufig übliche Überdimensionierung von Wärmetauschern, um den sich während
des Betriebs einstellenden Leistungsrückgang infolge der Verschmutzungen zu kompensieren,
ist nicht erforderlich.
[0028] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- im vertikalen Querschnitt einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Wärmetauscher
und
- Figur 2
- in vergrößerter Darstellung den Ausschnitt II der Figur 1.
[0029] In der Figur 1 ist ein Ausschnitt aus einem Wärmetauscher dargestellt. Heißes Abgas
wird von der hier nicht dargestellten Eintrittsseite durch ein von einer Vielzahl
von Tauscherrohren 1 gebildeten Rohrbündel geleitet. Der Übersicht halber ist hier
nur ein Tauscherrohr 1 gezeigt. Über eine Austrittskammer 2 des Wärmetauschergehäuses
3 wird das Abgas der weiteren Entsorgung zugeführt.
[0030] Beidseitig sind die Tauscherrohre 1 mit ihren Enden in Rohrböden gelagert. Hier dargestellt
ist der Rohrboden 4 an der Abgasaustrittsseite 5. Das Rohrbündel ist von einem Mantel
6 umgeben, welcher mit Stutzen für die Zu- und Ableitung eines Tauschermediums versehen
ist. Mit 7 ist der Abgangsstutzen bezeichnet.
[0031] Jedes Tauscherrohr 1 ist in Längsrichtung mindestens zum überwiegenden Teil seiner
Länge von einer Reinigungsfeder 8 durchsetzt. An einem Ende 9 ist die Reinigungsfeder
8 aus dem Tauscherrohr 1 herausgeführt und an einer im Wärmetauschergehäuse 3 angeordneten
Anschlagplatte 10 festgelegt. Das andere Ende der Reinigungsfeder 8 ist lose im Tauscherrohr
1 geführt.
[0032] Zugleich dient die Anschlagplatte 10 der Befestigung von im Wärmetauschergehäuse
3 integrierten Kolben-Zylinder-Einheiten 11 in Form von doppelt wirkenden Hydraulikzylindern.
Hier dargestellt ist einer von insgesamt drei Hydraulikzylindern, welche über den
Umfang der Anschlagplatte 10 gleichmäßig versetzt in einer Teilung von 120° angeordnet
sind.
[0033] Die Kolben-Zylinder-Einheit 11 ist mit ihrem Gehäuse 12 an der Anschlagplatte 10
festgelegt. Dazu ist die Kolben-Zylinder-Einheit 11 mit einem abgestuften Ansatz 13
des Gehäuses 12 durch eine Bohrung 14 in der Anschlagplatte 10 geführt. Der Ansatz
13 weist ein Außengewinde auf, so daß die Kolben-Zylinder-Einheit 11 mittels einer
hierauf verlagerbaren Mutter 15 gegen die Anschlagplatte 10 verspannt werden kann.
[0034] Über ihre die Anschlagplatte 10 relativbeweglich durchsetzende Kolbenstange 16 stützt
sich die Kolben-Zylinder-Einheit 11 am Rohrboden 4 ab. Hierzu ist eine Schraubenmutter
17 am Rohrboden 4 angeschweißt, in welche die Kolbenstange 16 kopfseitig eingeschraubt
ist.
[0035] Wie insbesondere die Figur 2 erkennen läßt, ist jede Reinigungsfeder 8 in einer Durchbrechung
18 der Anschlagplatte 10 eingehängt. Hierzu ist das Ende 19 der Reinigungsfeder 8
hakenartig umgeformt. Das Ende 19 ist durch die Durchbrechung 18 geführt und greift
in eine neben der Durchbrechung 18 vorgesehene Bohrung 20 ein.
[0036] Zur Fixierung der Reinigungsfeder 8 ist der Anschlagplatte 10 auf der dem Rohrboden
4 abgewandten Seite 21 eine Halteplatte 22 zugeordnet. Diese ist an der Anschlagplatte
10 mittels Schraubbolzen 23 befestigt. Auf diese Weise ist jedes Ende 19 der Reinigungsfedern
8 festgeklemmt.
[0037] Korrespondierend zu den Durchbrechungen 18 der Anschlagplatte 10 sind Öffnungen 24
in der Halteplatte 22 angeordnet. Die Anschlagplatte 10 und die Halteplatte 22 können
so vom Abgas durchströmt werden.
[0038] Aus der Figur 2 ist zu erkennen, daß der Durchmesser der Öffnung 24 geringfügig kleiner
ist als der Durchmesser einer Durchbrechung 18 in der Anschlagplatte 10. Dies trägt
zu einer sicheren Fixierung der Enden 19 der Reinigungsfedern 8 bei und verhindert
ein ungewolltes Aushängen.
[0039] In der Figur 1 erkennt man weiterhin, daß der Ansatz 13 des Gehäuses 12 der Kolben-Zylinder-Einheit
11 durch eine Bohrung 25 der Halteplatte 22 geführt ist. Mit seinem radialen Kragen
26 schlägt das Gehäuse 12 an der dem Rohrboden 4 abgewandten Seite 27 der Halteplatte
22 an. Die Verspannung von Gehäuse 12, Anschlagplatte 10 und Halteplatte 22 erfolgt
mit Hilfe der Mutter 15.
[0040] Die Aktivierung der Kolben-Zylinder-Einheit 11 ist in die Abhängigkeit einer speicherprogrammierbaren
Steuerung 28 gestellt. Damit ist eine bedarfsgerechte, in Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad
der Tauscherrohre 1 regel- bzw. steuerbare Fremderregung der Reinigungsfedern 8 möglich.
[0041] Die Versorgung der Kolben-Zylinder-Einheit 11 mit Hydraulikflüssigkeit bzw. die Verbindung
zu einem entsprechenden Hydraulikaggregat erfolgt über eine druckfeste und gasdichte
Schlauchleitung 29 sichergestellt, welche hier nur andeutungsweise dargestellt ist.
Die entsprechenden Druckanschlüsse des Wärmetauschergehäuses 3 sind mit 30 bzw. 31
bezeichnet. Zur Durchführung der Schlauchleitung 29 sind in der Anschlagplatte 10
und der Halteplatte 22 Bohrungen 32 bzw. 33 vorgesehen.
[0042] Durch die von den Kolben-Zylinder-Einheiten 11 bewirkte Bewegung der Anschlagplatte
10 werden die Reinigungsfedern 8 longitudinal in den Tauscherrohren 1 bewegt. Gleichzeitig
werden sie zu Schwingungen angeregt. Es kommt dann zusätzlich zu einer intensiven
Längs- und Querschwingung der Reinigungsfedern 8. Hierdurch werden Ablagerungen an
den Innenflächen der Tauscherrohre 1 abgetragen. Auf diese Weise ist eine kontinuierliche
Abreinigung der Tauscherrohre 1 im laufenden Betrieb sichergestellt.
Bezugszeichenaufstellung
[0043]
- 1
- - Tauscherrohr
- 2
- - Austrittskammer
- 3
- - Wärmetauschergehäuse
- 4
- - Rohrboden
- 5
- - Abgasaustrittsseite
- 6
- - Mantel
- 7
- - Abgangsstutzen
- 8
- - Reinigungsfeder
- 9
- - Ende
- 10
- - Anschlagplatte
- 11
- - Kolben-Zylinder-Einheit
- 12
- - Gehäuse
- 13
- - Ansatz
- 14
- - Bohrung
- 15
- - Mutter
- 16
- - Kolbenstange
- 17
- - Schraubenmutter
- 18
- - Durchbrechung
- 19
- - Ende v. 8
- 20
- - Bohrung
- 21
- - Seite v. 10
- 22
- - Halteplatte
- 23
- - Schraubbolzen
- 24
- - Öffnung v. 22
- 25
- - Bohrung
- 26
- - Kragen
- 27
- - Seite v. 22
- 28
- - Steuerung
- 29
- - Schlauchleitung
- 30
- - Druckanschluß
- 31
- - Druckanschluß
- 32
- - Bohrung in 10
- 33
- - Bohrung in 22
1. Wärmetauscher mit bündelartig zusammengefaßten, mit ihren Enden in Rohrböden gelagerten
Rohren (1), in denen sich in Längsrichtung erstreckende Reinigungsfedern (8) angeordnet
sind, die an einem Ende (9) aus den Rohren (1) herausgeführt und an einer im Wärmetauschergehäuse
(3) angeordneten Anschlagplatte (10) festgelegt sind, die zugleich der Befestigung
von in das Wärmetauschergehäuse (3) integrierten und sich an einem Rohrboden (4) abstützenden
Kolben-Zylinder-Einheiten (11) dient.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylinder-Einheiten (11) mit ihren Gehäusen (12) an der Anschlagplatte
(10) festgelegt sind und sich über ihre die Anschlagplatte (10) relativbeweglich durchsetzenden
Kolbenstangen (16) am Rohrboden (4) abstützen.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagplatte (10) auf der dem Rohrboden (4) abgewandten Seite (21) eine
Halteplatte (22) zur Fixierung der in Durchbrechungen (18) der Anschlagplatte (10)
eingehängten Enden (19) der Reinigungsfedern (8) zugeordnet ist.
4. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylinder-Einheiten (11) an der Abgasaustrittsseite (5) vorgesehen
sind.
5. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei hydraulisch beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheiten (11) vorgesehen
sind, welche über den Umfang der Anschlagplatte (10) gleichmäßig versetzt angeordnet
sind.
6. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktivierung der Kolben-Zylinder-Einheiten (11) in die Abhängigkeit einer
speicherprogrammierbaren Steuerung (28) gestellt ist.