[0001] Die Erfindung betrifft einen Spender oder eine Vorrichtung für Medien, insbesondere
fließfähige Medien oder Fluide, welche flüssig, pulverförmig, gasförmig und/oder pastös
oder ähnlich sein können.
[0002] Zur Regulierung von Medienbewegungen bzw. Medienströmungen innerhalb des Spenders
ist es zweckmäßig, eine oder mehrere Steuereinrichtungen, wie Ventile, vorzusehen,
mit welchen Durchlaßquerschnitte für den Medienstrom reversibel erweitert und verengt,
z.B. druckdicht geschlossen werden können. Eine solche Steuereinrichtung kann ein
Einlaßventil zum wiederholten Ansaugen des Mediums aus einem Medienspeicher, ein Auslaßventil
zur Freigabe des Austrittes des Mediums aus der Austragvorrichtung, ein Entlüftungsventil
zur Entlüftung einer Medienkammer, ein Belüftungsventil zur Belüftung einer Medienkammer
o. dgl. sein. In der Ruhestellung dieses Ventiles kann sein Durchlaßquerschnitt gegenüber
dem am meisten erweiterten Zustand verengt bzw. maximal verengt, z.B. geschlossen
sein. In seiner demgegenüber erweiterten Arbeitsstellung läßt der Durchlaßquerschnitt
das Medium in einer Strömungsrichtung hindurchströmen, welche auch durch die Strömungsrichtung
am Eingang und/oder Ausgang des Ventiles o. dgl. definiert sein kann.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spender zu schaffen, bei welchem
Nachteile bekannter Ausbildungen vermieden sind und der insbesondere eine einfache
Betätigung der Steuereinrichtung zur Erzielung unterschiedlicher Funktionsstellungen
gewährleistet, beispielsweise um aufeinanderfolgend den Durchlaß unterschiedlich kompressibler
Medien zu ermöglichen.
[0004] Erfindungsgemäß können Mittel vorgesehen sein, um die Steuereinrichtung durch Betätigen
über die Ruhestellung hinaus in eine Arbeitsstellung zu überführen, in welcher der
Durchlaßquerschnitt gegenüber der Ruhestellung verengt bzw. geschlossen sein kann,
insbesondere jedoch dann erweitert ist, wenn die Ruhestellung statt des weitest möglichen
Durchlaßquerschnittes den engst möglichen definiert. Eine entsprechende weitere Arbeitsstellung
kann auch durch Betätigen der Steuereinrichtung in der entgegengesetzten Richtung
eingestellt werden, wobei dann der Durchlaßquerschnitt zweckmäßig größer als in der
ersten Arbeitsstellung ist. Die Ruhestellung liegt zwischen den Arbeitsstellungen.
Die Ruhestellung kann durch gegenseitigen federnden Anschlag von Anschlagflächen,
insbesondere der den Durchlaßquerschnitt begrenzenden Steuerflächen, festgelegt sein.
Durch manuelle Erhöhung dieses stabilen Anschlagdruckes bzw. durch Überlastung in
Schließrichtung ist die Steuereinrichtung in die eine Arbeitsstellung zu überführen,
ohne daß die dann aneinander gleitenden Anschlagflächen voneinander abheben müssen.
Durch gegenseitiges Abheben der Anschlagflächen entgegen der Federkraft ist die weitere
Arbeitsstellung zu erreichen, wobei die Steuereinrichtung anstatt unmittelbar mechanisch
manuell dann durch den Druck des Mediums oder Fluids betätigt wird.
[0005] Die erfindungsgemäße Ausbildung eignet sich insbesondere zum Entlüften einer Druckkammer,
wie einer Pumpenkammer einer Schubkolbenpumpe, nämlich zum sogenannten Priming zu
Beginn der Inbetriebnahme des Spenders. Bei diesem Priming muß die dann noch gas-
oder luftgefüllte Druckkammer durch Ansaugen aus einem Speicher o. dgl. mit geringer
kompressiblem oder inkompressiblem Medium gefüllt. Gleichlaufend mit dieser Füllung
wird die Druckkammer dadurch entlüftet, daß das stärker kompressible Gas durch den
Durchlaßquerschnitt der Steuereinrichtung entweichen kann. Hierzu wird dieses Gas
zunächst manuell vorkomprimiert, dann die Steuereinrichtung aus der Ruhe- bzw. Schließstellung
manuell in die genannte geöffnete Arbeitslage überführt und so das Gas abströmen gelassen.
Danach schließt die Steuereinrichtung wieder und unmittelbar anschließend wird die
volumenvariable Druckkammer unter Bildung eines Vakuums wieder erweitert, so daß in
sie das Medium angesaugt wird. Ist die Druckkammer nach mehreren, beispielsweise höchstens
sieben solchen Hüben mit Medium ausreichend gefüllt, so reicht der mit dem nächsten
Hub bewirkte Mediendruck aus, um die Steuereinrichtung als druckabhängig arbeitendes
Auslaßventil zu öffnen und das Medium durch den Medienauslaß abzugeben.
[0006] Die Überführung der Steuereinrichtung oder des Ventiles in eine der Arbeitsstellungen,
insbesondere in die Entlüftungsstellung, ist zweckmäßig mit einer Steuerbewegung verbunden.
Diese ist quer zu derjenigen Bewegung der beiden Ventilkörper oder Anschlagflächen
gerichtet, die letztere beim Öffnen und Schließen während des sonstigen Betriebes
ausführen. Die Querbewegung kann eine Verformungsbewegung, eine federnde Spannbewegung,
eine Gleitbewegung o. dgl. sein. Vorteilhaft ist das Ventil monostabil federbelastet,
insbesondere durch gesonderte, gegeneinander wirkende Federn. So kehrt es nach Freigabe
von äußeren Kräften aus jeder Arbeitslage von selbst in die Ruhelage zurück.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind beide Ventilfedern verformbare Mäntel
aus Kunststoff gebildet, achsgleich angeordnet, einteilig miteinander ausgebildet
oder unterschiedlich lang. Die eine Feder kann als Axialfeder und die andere als Radialfeder
wirken.
[0008] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die aneinanderliegenden Anschlag- bzw. Steuerflächen
des Ventiles beim Überführen in die Entlüftungsstellung o. dgl. eine der gegenseitigen
Axialbewegung überlagerte oder unmittelbar vorangehende gegenseitige Quer- oder Drehbewegung
ausführen. So wird der Übergang von der ruhenden Reibung in die gleitende Reibung
beschleunigt und erleichtert. Hierzu kann die Axialfeder gleichzeitig als Torsionsfeder
ausgebildet sein. Diese erhält mit zunehmender axialer Spannung auch zunehmende Torsionsspannungen.
Letztere werden auf den zugehörigen Ventilkörper bzw. auf die aneinanderliegenden
Anschlag- oder Steuerflächen übertragen.
[0009] Die Überführung des Ventiles in die Entlüftungsstellung o. dgl. erfolgt zweckmäßig
formschlüssig erst nach einem ersten Teilhub des Spenders. Am Ende des Teilhubes schlägt
ein starrer Mitnehmer an und bewegt die beiden Ventilkörper zwangsläufig gegeneinander.
Dieser Mitnehmer kann nach der Entlüftung am Ende jedes Pumphubes auch eine zwangsläufig
schnelle Schließung des druckabhängig geöffneten Ventiles bewirken. Dadurch wird der
Mediendurchtritt abrupt abgebrochen.
[0010] Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen auch aus der Beschreibung und den
Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren
in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen
Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen
darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele der
Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßer Spender, teilweise im Axialschnitt,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung sowie in Ruhestellung und
- Fig. 3
- den Ausschnitt gemäß Fig. 2, jedoch in einer Arbeits- bzw. Entlüftungsstellung.
[0011] Der Spender 1 umfaßt eine manuelle Austragbetätigung 2, indem ihre beiden Vorrichtungseinheiten
3, 4 bzw. deren Grundkörper 5, 6 linear sowie reversibel gegeneinander bewegbar sind.
Dadurch wird eine Schubkolben-Pumpe 7 betätigt. Deren Pump- oder Druckkammer 8 liegt
vollständig innerhalb des Grundkörpers 5 der starr an einem Speichergefäß zu befestigenden
Einheit 3. Aus der Druckkammer 8 strömt das Medium durch eine Steuereinrichtung bzw.
ein Auslaßventil 10 in einen Auslaßkanal 9. Dieser durchsetzt den Grundkörper 6 der
Einheit 4 und ist mit dieser gegenüber der Einheit 3, 5 über den Pumphub bewegbar.
Die genannten Anordnungen liegen im wesentlichen in einer Hauptachse 11 der Vorrichtung
1. Zu ihr liegen die Betätigungsrichtung 12 der Einheit 4 sowie die dazu entgegengesetzte
Strömungsrichtung 13 im Auslaßkanal 9 parallel.
[0012] Die Einheit 4 oder deren Grundkörper 6 umfaßt eine einteilige Kolbeneinheit 15 mit
einem Pumpkolben 15 und einem Dichtkolben 16, welche in einem Pumpengehäuse 17 in
den Richtungen 12, 13 verschiebbar sind. In Richtung 13 schließt an das Gehäuse 17
ein in seinen Innen- und Außenquerschnitten erweiterter Gehäuseabschnitt 18 an. An
dessen Innenseite liegt der Kolben 16 in Ruhestellung gemäß Fig. 1 mit einer in Richtung
12 frei ausragenden Dichtlippe abgedichtet an. Die demgegenüber in Richtung 12 im
Abstand liegende Dichtlippe des Kolbens 15 liegt am Innenumfang des engeren Gehäuseabschnittes
17 abgedichtet an. Außer den Gehäuseabschnitten 17, 18 bildet der einteilige Grundkörper
5 ein Befestigungsglied 19 zur Befestigung am strichpunktiert in Fig. 1 angedeuteten
Speicher. Es ist eine Kappe 19 zum Übergreifen des Speicherhalses sowie zur Verspannung
des Grundkörpers 5 an diesem Speicherhals mit einem Gewinde o. dgl. Die Stirnwand
der Kappe 19 schließt an den Übergang zwischen den beiden Gehäuseabschnitten 17, 18
an. Der Kappenmantel umgibt den Gehäuseabschnitt 17 über den größten Teil von dessen
Länge. Die beiden Gehäuseabschnitte 17, 18 stehen in entgegengesetzten Richtungen
jeweils nur über eine einzige Seite der Kappenstirnwand vor. Statt einer Schraubkappe
kann auch ein Krimpring zur Verspannung vorgesehen sein.
[0013] Vollständig im Inneren der Einheiten 3, 4 bzw. der Grundkörper 5, 6 ist in der Achse
11 eine gesonderte, einteilige Einheit 20 aus Kunststoff angeordnet. Sie unterteilt
den Innenraum des Gehäuseabschnittes 17 über dessen gesamte Länge sowie den Innenraum
der Einheit 14 bis zum Ventil 10 in zwei ineinanderliegende Kammern, nämlich die ringförmige
Druckkammer 8 sowie eine von dieser umschlossene innere Kammer 21. An das innerhalb
des Speichers liegende Ende des Gehäuseabschnittes 17 schließt in der Achse 11 ein
Einlaßkanal, beispielsweise ein flexibles Steigrohr 22 an. Es ist innerhalb der Kammern
8, 21 in eine Kanalverlängerung, beispielsweise einen in der Achse 11 liegenden Stutzen
22, fortgesetzt. Der Stutzen 23 ist einteilig mit dem Gehäuseabschnitt 17 ausgebildet.
Er steht von dessen vom Steigrohr 22 durchsetzten Endwand nur in Richtung 13 gemäß
Fig. 1 bis in die Kolbeneinheit 14 vor. Der Mantel des Stutzens 23 ist von Austritten
24 in Form von Längsschlitzen durchsetzt. Durch sie kann das Medium aus dem Stutzen
23 in die Kammer 21 übertreten. Aus der ringförmigen Kammer 21 strömt das Medium in
Richtung 12 bis zum zugehörigen Ende des Gehäuseabschnittes 17 bzw. der Einheit 20.
Dort wird es in Richtung 13 entgegengesetzt umgelenkt und nach kurzem Strömungsweg
über ein Einlaßventil 25 in die Kammer 8 überführt.
[0014] Das beim zugehörigen Ende des Rohres 22 in der Achse 11 liegende Ventil 25 weist
einen ringtellerförmigen Ventilkörper 26 auf. Er ist einteilig mit der Einheit 20
ausgebildet und ihm ist am Innenumfang des Gehäuseabschnittes 17 ein Ventilsitz als
Anschlag zugeordnet ist. An letzterem kann der bewegbare Ventilkörper 26 gegen Bewegungen
in Richtung 12 abgedichtet gegen die Kraft einer Feder 27 anschlagen. Die einteilig
mit dem formsteifen Ventilkörper 26 ausgebildete, schlauchförmig geschlossene Feder
27 umgibt den Stutzen 23 und erstreckt sich vom Ventilkörper 26 nur in Richtung 12.
Sie ist stets axial vorgespannt und stützt sich mit ihrem vom Ventilkörper 26 entfernten
freien Ende an der Innenseite der Endwand des Gehäuseabschnittes 17 über Radialrippen
ab. In Richtung 13 schließt an den Ventilkörper 26 unmittelbar eine weitere Feder
28 an. Deren in Richtung 13 weisendes Ende ist im Bereich der Kolbenlippe 15 am Innenumfang
der Kolbeneinheit 14 axial sowie gegen Verdrehen festgelegt. So wirkt die permanent
vorgespannte Feder 28 als Rückstellfeder zur Rückstellung der Einheiten 3, 4 in die
Ruhelage. Zwischen der genannten Festlegung und dem Ventil 10 ist ebenfalls in der
Achse 11 eine weitere, permanent vorgespannte Feder 29 als Ventilfeder vorgesehen.
Sie liegt vollständig innerhalb der Einheit 14. Die Feder 28 ist länger als die Federn
27, 29 und die Feder 29 kürzer als die Feder 27. Alle Federn 27 bis 29 sind einteilig
miteinander bzw. mit der Einheit 20 ausgebildet und bilden deren medienundurchlässigen
Mantel. Dieser, im Bereich der Federn 27 bis 29 durchgehend konstante Dicke aufweisende
Mantel bildet am Innen- sowie am Außenumfang ein ein- oder mehrgängiges Steilgewinde.
So führen Längenänderungen der Federn gleichzeitig zu Torsionsspannungen um die Achse
11 bzw. zu Torsionsbewegungen der beiden zugehörigen Federenden gegeneinander. Z.B.
werden der Ventilkörper 26 sowie die Feder 27 bei Verkürzung der Feder 28 durch diese
gegenüber dem Gehäuseabschnitt 17 geringfügig verdreht.
[0015] Das Ventil 10 weist einen mit der Einheit 4, 6 sowie gegenüber dieser bewegbaren
Ventilkörper 30 auf. Er liegt in der Achse 11 und zwischen den Kolben 15, 16 vollständig
innerhalb der Einheit 14, ist gegenüber dieser in den Richtungen 12, 13 bewegbar und
einteilig mit der Feder 29 bzw. Einheit 20 ausgebildet. Der im Axialschnitt H-förmige
Ventilkörper 30 liegt näher beim Kolben 16 als beim Kolben 15 und schließt unmittelbar
an das zugehörige Ende der Feder 29 mit einem formsteifen Hülsenabschnitt an. Der
zweite Ventilkörper 31 des Ventiles 10 ist lagefest an der Einheit 4, 6 angeordnet,
einteilig mit der Einheit 14 ausgebildet sowie formsteif und vom zugehörigen Ende
des Kanales 9 durchsetzt. In der Ruhe- und Schließlage liegen die Ventilkörper 30,
31 mit ringförmigen Steuer- bzw. Ventilflächen 32, 33 unter der Spannung der Feder
29 dicht aneinander an. Dadurch ist die Verbindung zwischen der Kammer 8 und dem Kanal
9 geschlossen.
[0016] Der Ventilkörper 30 weist einen äußersten Mantel 34, 35 auf. Er ist mit Abstand zwischen
seinen Enden durch eine einteilig an seinen Innenumfang anschließende Querwand 36
dicht geschlossen. Der von der Wand 36 in Richtung 12 frei abstehende, wie die Wand
36 formsteife Mantelabschnitt 35 schließt mit seinem zugehörigen Ende unmittelbar
einteilig an das Ende der Feder 29 an. Deren Wandungsdicke ist kleiner als die des
Mantels 34, 35 oder die der Wandung 36. Der in Richtung 13 von der Wand 36 frei abstehende
Mantelabschnitt 34 bildet an seinem freien Ende sowie am Übergang zwischen seinem
Innenumfang und seiner Endfläche die im Querschnitt teil- bzw. vierteilkreisförmig
abgerundete Steuerfläche 32. An ihrer zur Kammer 8, 21 weisenden Seite kann die Wand
36 mit einem Zentrierglied, beispielsweise einer in der Achse 11 liegenden konischen
Vertiefung 37, versehen sein. Entsprechend den Vorsprüngen 34, 35 bildet auch der
Ventilkörper 31 einen in Richtung 12 frei vorstehenden Vorsprung oder Ringmantel 38.
Er ist am Außenumfang bzw. am Übergang zwischen seiner Endfläche und seinem Außenumfang
mit der Steuerfläche 33 versehen. Die zur Achse 11 und in Richtung 12, 13 schräg liegende
Steuerfläche 33 ist ein stumpfwinkliger Außenkonus. Er bildet eine in einem Ringkranz
liegende Steuerkante 39 für die Steuerfläche 32. Gelangt die Steuerfläche 32 gemäß
Fig. 3 in den Bereich dieser Steuerkante 39, so wird zwischen den Steuerflächen 32,
33 ein Durchlaß 40 frei. So kann ein erster Medienstrom, beispielsweise Luft, aus
der Kammer 8 durch den Durchlaß 40 an die Innenseite des Mantels 34 sowie von dort
in Richtung 13 in den Kanal 9 strömen.
[0017] Ab der Kante 39 ist die Steuerfläche 33 von Kanalvertiefungen 41 durchsetzt. Sie
sind schlitzförmig gleichmäßig um die Achse 11 verteilt und bilden die Durchlässe
40. Der Ventilkörper 31, 38 steht in Richtung 12 über eine Stirnwand 42 der Einheit
14 vor. Die Wand 42 schließt innerhalb des Kolbens 16 einteilig an den Innenumfang
eines Mantels 44 an. Der verbindet die Kolben 15, 16 einteilig und umgibt die Ventilkörper
30, 31. Der Kolben 16 umgibt den Kolbenmantel 44. Der weist am Innenumfang Führungsglieder,
z.B. axiale Rippen 43, zur zentrierten Führung des Ventilkörpers 30 am Außenumfang
des Mantels 34, 35 auf. In Richtung 12 im Abstand vom Ventilkörper 30 schließt die
Feder 29 an einen hülsenförmigen, formsteifen Befestigungsabschnitt 45 der Einheit
20 an. Er ist am Innenumfang des Mantels 44 durch axiales Einstecken festgelegt.
[0018] Zur Überführung des Ventilkörpers 30 in die Arbeits- bzw. Entlüftungsstellung gemäß
Fig. 3 ist vollständig innerhalb der Kammer 8, 21 ein formschlüssig wirkender Mitnehmer
46 vorgesehen. Er steht in Richtung 13 frei vor und kann mit einem Anschlag 47 erst
am Ende des Betätigungs- bzw. Pumphubes der Einheiten 3, 4 in Eingriff mit dem in
Schließlage stehenden Ventilkörper 30, nämlich nur mit der Stirnwand 36 kommt. Der
Mitnehmer 46 ist durch eine schlankere, dornförmige Fortsetzung des Stutzens 23 gebildet.
Sie schließt an die Austritte 24 an, ist hohl und einteilig mit der zugehörigen Endwand
des Gehäuseabschnittes 17 bzw. mit dem Grundkörper 5 ausgebildet. Die äußerste Endfläche
des Mitnehmers 46 bildet den Anschlag 47. Der ist gemäß Fig. 1 durchgehend eben oder
gemäß Fig. 3 mit einem zentrierend in die Öffnung 37 passenden, konischen Vorsprung
versehen.
[0019] Erst nachdem die Einheit 4 in Richtung 12 über den gesamten Pumphub gegenüber der
Einheit 3 bewegt worden ist, kommt der Anschlag 47 starr in den Eingriff mit den Ventilkörper
30. Die Kammern 8, 21 haben dann ihr kleinstes Volumen erreicht. Wird danach die Einheit
4 noch weniger als einen Millimeter in Richtung 12 bewegt, so wird die Steuerfläche
32 aus ihrer Schließ- und Ruhelage unter Aufweitung entlang der Steuerfläche 33 bis
zur Steuerkante 39 gleitend verfahren. So wird der Durchlaß 40 geöffnet. Am Ende dieser
Steuerbewegung schlagen die Ventilkörper 30, 31 aneinander formschlüssig bzw. starr
an, beispielsweise mit Rippen. Diese schließen einteilig an den Innenumfang des Mantels
34 sowie an die Stirnwand 36 an und laufen gegen die Endfläche des Vorsprunges 38
auf. Gegen die genannte Steuerbewegung wirkt der sich dabei aufweitende, jedoch in
seiner Dicke formsteife Mantel 34 als Rückstellfeder mit einer Federprogression. Sie
ist wesentlich höher als die der Federn 27 bis 29. Sobald die Einheit 4 von der Betätigungskraft
freigegeben ist, drückt die Feder 34 daher die Steuerfläche 32 wieder zurück in ihre
Schließlage. Dieser Entlüftungsvorgang für die Kammer 8 kann über den vollen Pumphub
mehrfach aufeinanderfolgend durchgeführt werden. Dabei wird jedesmal über die Leitung
22 und das Ventil 25 Medium oder Flüssigkeit aus dem Speicher in die Kammer 8 angesaugt
und diese zunehmend gefüllt.
[0020] Nach ausreichender Füllung baut sich beim darauffolgenden Pumphub in der Kammer 8
ein so hoher Druck auf. Er hebt den Ventilkörper 30 vor Anschlag des Mitnehmers 46
entgegen der Richtung 13 der Entlüftungsbewegung in Richtung 12 gegen die Kraft der
Feder 29 vom Ventilsitz 33 ab. Ein ringförmiger Durchlaß wird frei, welcher wesentlich
größer als der Durchlaß 40 ist. Der zweite Medienstrom, nämlich das Fluid in der Kammer
8, strömt dann durch das Ventil 10 in den Kanal 9. Sobald der Mediendruck unter einen
justierten Grenzwert fällt, bewegt sich der Ventilkörper 30 in Richtung 13 unter der
Kraft der Feder 29 zurück in seine Anschlag- und Schließlage an der Steuerfläche 33.
Dieser Stellweg kann größer sein als der Stellweg zur Überführung des Ventilkörpers
30 in die Entlüftungsstellung. Wird bei druckabhängig geöffnetem Ventilkörper 30 die
Einheit 4 über den vollen, anschlagbegrenzten Pumphub bewegt, so kann an dessen Ende
der Mitnehmer 46 den Ventilkörper 30 aus der Öffnungsstellung formschlüssig in die
Schließstellung mitnehmen. Dadurch wird ein sehr schnelles Schließen des Ventiles
10 erzielt. Beim Pumphub öffnet das Ventil 25 erst, wenn die Axialkraft der Feder
28 die entgegengesetzt wirkende Kraft der Feder 27 überwindet.
[0021] Die Einheit 4, 6, 14 weist in der Achse 11 einen vom Kanal 9 zentral durchsetzten
Vorsprung, beispielsweise einen rohrförmigen Stutzen 48, auf. Er schließt unmittelbar
an den Ventilkörper 31 bzw. die Stirnwand 42 an und steht in Richtung 13 frei vor.
Der Stutzen 48 dient zur Befestigung eines vom Kanal 9 durchsetzten Kopfes 50. Der
weist den Medienauslaß 51 auf, an welchem sich das Medium beim Austrag von der Vorrichtung
1 ablöst. Innerhalb des Stutzens 48 weist der Kanal 9 annähernd bis zur Endfläche
des Ventilkörpers 31 durchgehend konstante Querschnitte auf. Sie sind wesentlich größer
als die Querschnitte des Durchlasses 40. Dabei kann der Kanal 9 im Anschluß an die
Endfläche des Ventilkörpers 31 gemäß den Figuren 2 und 3 eine abgestufte oder ähnliche
Erweiterung aufweisen. In Richtung 13 nach diesem zentralen Kanalabschnitt, nämlich
am freien Ende des Stutzens 48, geht der zentrale Kanalabschnitt in demgegenüber seitlich
versetzte, jedoch parallele Seitenkanäle 49 über. Sie sind um die Achse 11 verteilt
und reichen bis zum Medienauslaß 51 bzw. der diesen bildenden Zerstäuberdüse 52 oder
deren Wirbel- bzw. Dralleinrichtung 53. An das freie Ende des Stutzens 48 schließt
ein in Richtung 13 frei ausragender Kernkörper an. er begrenzt die Seitenkanäle 49
gemeinsam mit dem Mantel 55 des Kopfes 50 an einander gegenüberliegenden Seiten und
bildet mit seinem freien Ende einen Düsenkern 54. Der begrenzt an der Innenseite der
Düse 52 die Dralleinrichtung 53. Durch sie wird das Medium in eine Drehströmung um
die Düsenachse 11 versetzt.
[0022] Der stabförmige Kernkörper ist wie der Düsenkern 54 und der Stutzen 48 einteilig
mit der Einheit 14 ausgebildet. Auf sie ist der Kopf 50 zur Montage in Richtung 12
so aufgesteckt. daß das zugehörige Ende des Mantels 55 den Außenumfang des Stutzens
48 festsitzend umgiht. Das andere Ende des Mantels 55 bildet die Endwand des Kopfes
50, welche von der Düse 52 durchsetzt ist. Der Gehäuseabschnitt 18 ragt in jeder Stellung
in den Kopf 50 hinein. Dazu weist dieser einen zwischen den Enden an den Mantel 55
einteilig anschließenden Außenmantel 56 auf. Der umgibt das zugehörige, an ihn anschließende
Ende des Mantels 55 im Abstand. So liegt der Gehäuseabschnitt 18 zwischen den beiden
Mänteln 55, 56. Der Außenmantel 56 ist mit über seinen Umfang vorspringenden, plattenförmigen
Vorsprüngen versehen. Sie bilden an voneinander abgekehrten Seiten der Achse 11 Handhaben
57 bzw. Druckflächen für die Finger der Bedienungsperson, um durch Fingerdruck die
Einheit 4 in Richtung 12 zu bewegen. Der Innenumfang des Mantels 56 ist mit dem Außenumfang
des Gehäuseabschnittes 18 über eine Abziehsicherung, beispielsweise eine selbsteinrastende
Schnappverbindung 58, verbunden. Durch sie kann der in Ruhelage stehende Kopf 50 bzw.
die Einheit 4 nicht von der Einheit 3, 5 abgezogen werden. Bei Beginn des Pumphubes
heben die Schnappglieder der Verbindung 58 voneinander ab. Am Ende des Rückhubes bilden
sie dessen Anschlagbegrenzung.
[0023] Im Inneren der Kappe 19 kann eine Dichtung 59 zur Anlage an der Endfläche des Speicherhalses
vorgesehen sein. Zwischen den Gehäusemänteln 17, 18, nämlich in deren durch die Kappenstirnwand
gebildeten Übergangsbereich, ist eine Belüftung 60 zur Belüftung des Speichers 61
vorgesehen. Die die Dichtung 59 durchsetzende Belüftungsöffnung 60 schließt zwischen
den ineinanderliegenden Mänteln 18, 44 an den von diesen begrenzten Ringraum an. Nach
einem ersten Teilhub wird die Anlage des Kolbens 16 am Innenumfang des Gehäusemantels
18 soweit undicht, daß durch den Kopf 50 über das freie Ende des Gehäuseabschnittes
18 in den genannten Ringraum atmosphärische Luft einströmen und durch die Belüftung
60 in den Speicher 61 gelangen kann. Dadurch wird auch die beschriebene Entlüftung
der Kammern 8, 21 erleichtert.
[0024] Statt des Kopfes 50 kann, beispielsweise nach Abtrennung des Kernkörpers 54, auf
den Stutzen 48 auch ein Betätigungskopf aufgesteckt werden. Er weist einen quer zur
Achse 11 gerichteten radialen Düsenausgang auf, bildet mit seiner in Richtung 13 äußersten
Endfläche die Handhabe 57 und ist mit der Schnappverbindung 58 axial gesichert. Der
Kopf 50 gemäß Fig. 1 dient insbesondere zur nasalen Anwendung des Mediums.
[0025] Zur Montage des Spenders wird entweder die Einheit 14 oder die Einheit 5 mit der
Einheit 20 durch lineares Einstecken in Richtung 12 vormontiert. Danach wird die Einheit
14 durch lineares Einstecken in Richtung 12 mit der Einheit 5 verbunden. Zuvor oder
danach kann auch die Einheit 50 durch lineares Aufstecken in Richtung 12 mit der Einheit
14 fest montiert werden. Z.B. so, daß die gesamte vormontierte Einheit 14, 20, 50
bis zum Einrasten der Verbindung 58 an der Einheit 3 zu montieren ist. Beim Einsetzen
des Abschnittes 45 in die Einheit 14 kann die Vor- bzw. Ruhespannung der Feder 29
genau justiert werden. Dazu wird der Abschnitt 45 mehr oder weniger weit im Mantel
44 verschoben und dann durch Klemmung bzw. nur durch Reibung festgesetzt. Alle einteilig
miteinander ausgebildeten Teile können statt dessen auch durch gesonderte, jedoch
fest miteinander verbundene Teile gebildet sein. Alle angegebenen Eigenschaften und
Wirkungen können genau oder nur im wesentlichen bzw. etwa wie beschrieben vorgesehen
sein und je nach den Erfordernissen auch stärker davon abweichen. Jeder der genannten
Bauteile des Spenders 1 besteht aus Kunststoff oder Spritzguß, so daß keine freiliegenden
Metalloberflächen vorhanden sind, die innerhalb des Spenders 1 mit den Medien in Berührung
kommen könnten.
1. Spender für Medien mit einem Grundkörper (3, 6), dadurch gekennzeichnet, daß eine
Steuereinrichtung (10) für eine Fluidströmung, wie ein Ventil, vorgesehen ist, die
einen Steuerkörper (30) aufweist, welcher ggf. eine in einer ersten und einer zweiten
Bewegungsrichtung (12, 13) bewegbare erste Steuerfläche (32) hat, um einen Durchlaßquerschnitt
(40) für das Fluid zwischen einer verengten Ruhe-Stellung und einer demgegenüber erweiterten
Arbeits-Stellung zu überführen, und daß ggf. eine zweite Steuerfläche (33) vorgesehen
ist, welche mit der ersten Steuerfläche (32) den Durchlaßquerschnitt (40) begrenzt,
wobei Relativbewegungen der ersten Steuerfläche (32) sowohl in der ersten als auch
in der zweiten Bewegungsrichtung (12, 13) den Durchlaßquerschnitt (40) in einer ersten
und in einer zweiten Arbeitsstellung erweitern können.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaßquerschnitt (40)
bei Bewegung in der zweiten Bewegungsrichtung (13) gegen eine sprungartig ansteigende
Hemmung zu erweitern ist, daß insbesondere der Durchlaßquerschnitt bei Bewegung in
der zweiten Bewegungsrichtung (13) gegen eine stark progressive Federkraft manuell
zu erweitern ist, und daß vorzugsweise eine der Steuerflächen (32, 33) zur Erweiterung
des Durchlaßquerschnittes (40) federnd nachgiebig ist.
3. Spender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung die
Steuerflächen (32, 33) aneinander anschlagen und aus der Anschlagstellung der Durchlaßquerschnitt
(40) durch Bewegungen in der ersten und der zweiten Bewegungsrichtung (12, 13) erweitert
wird, daß insbesondere der Durchlaßquerschnitt (40) bei Bewegung in der ersten Bewegungsrichtung
(12) durch Abheben der ersten Steuerfläche (32) von der zweiten Steuerfläche (33)
und/oder bei Bewegung in der zweiten Bewegungsrichtung (13) durch kontinuierliches
Gleiten der ersten Steuerfläche (32) an der zweiten Steuerfläche (33) erweitert wird,
und daß vorzugsweise wenigstens eine der Steuerflächen (32, 33) als schräge Gleitfläche
ausgebildet ist.
4. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der Steuerflächen (32, 33) eine stirnseitige Ringfläche umfaßt, daß insbesondere
die Ringfläche im wesentlichen konisch ist, und daß vorzugsweise die Steuerfläche
(32, 33) auf einem Teil ihrer Axialerstreckung mit einer Kanalvertiefung (41) versehen
ist.
5. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil
(10) ein durch Bewegung in der ersten Bewegungsrichtung (12) öffnendes Auslaßventil
eines Druckraumes (8) für das Medium und/oder ein durch Bewegung in der zweiten Bewegungsrichtung
(13) öffnendes Entlüftungsventil für den Druckraum (8) ist, daß insbesondere die erste
Bewegungsrichtung (12) entgegen der Strömungsrichtung (13) durch den Durchlaßquerschnitt
(40) bzw. die zweite Bewegungsrichtung (13) etwa in dieser Strömungsrichtung liegt
und daß vorzugsweise der erste Steuerkörper (30) eine radial verformbare Hülse (34)
umfaßt, an deren Innenumfang die erste Steuerfläche (32) unmittelbar anschließt.
6. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(10) in der ersten Bewegungsrichtung (12) abhängig vom Fluiddruck und/oder in der
zweiten Bewegungsrichtung (13) hubabhängig öffnend ist, daß insbesondere für die Bewegung
in der zweiten Bewegungsrichtung (13) ein nach einem Teilhub einer Austragbetätigung
(2) der Austragvorrichtung (1) am ersten Steuerkörper (30) auflaufender Mitnehmer
(46) vorgesehen ist, und daß vorzugsweise der Mitnehmer (46) ein in der zweiten Bewegungsrichtung
(13) frei vorstehender Dorn ist.
7. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(10) in beiden Arbeitsstellungen zur dazwischen liegenden Ruhestellung monostabil
federbelastet ist, daß insbesondere die Rückstellkraft in der zweiten Arbeitsstellung
wesentlich höher als in der ersten Arbeitsstellung ist, und daß vorzugsweise zwei
gesonderte, entgegengesetzt wirkende erste und zweite Rückstellfedern (29, 34) für
die Steuereinrichtung (10) eine Montageeinheit bilden.
8. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Steuerkörper (30) napfförmig mit einem Napfmantel (34) und einem geschlossenen Napfboden
(36) ausgebildet ist, daß insbesondere die Außenseite des Napfbodens (36) als Anschlag
ausgebildet ist, und daß vorzugsweise ein in der ersten Bewegungsrichtung (12) an
den ersten Steuerkörper (30) anschließender sowie gegenüber dem ersten Steuerkörper
(30) längerer Mantel (20) vorgesehen ist.
9. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei
über einen Austraghub manuell gegeneinander bewegbare erste und zweite Einheiten (3,
4) einer Betätigungseinrichtung (2) aufweist, von denen die erste Einheit (3) den
Grundkörper (5) und/oder die zweite Einheit (4) einen Pumpkolben (15) sowie einen
Auslaßkanal (9) für das Medium umfaßt, daß insbesondere beide Steuerflächen (32, 33)
der Steuereinrichtung (10) gemeinsam mit der zweiten Einheit (4) gegenüber der ersten
Einheit (3) bewegbar sind, und daß vorzugsweise die Steuereinrichtung (10) innerhalb
einer den Pumpkolben (15) umfassenden Kolbeneinheit (14) liegt.
10. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Steuerfläche (32) bei Bewegung in mindestens einer der Bewegungsrichtungen (12, 13)
einer Torsionskraft ausgesetzt ist, daß insbesondere zur Erzeugung der Torsionskraft
eine Torsionsfeder (29) vorgesehen ist, und daß vorzugsweise die Torsionsfeder als
Steilwendelfeder ausgebildet ist.