[0001] Die Erfindung betrifft eine Drückwalzvorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung
eines stirnverzahnten Werkstückes, wie z.B. einem Metallring, auf dessen Stirnseite
Verzahnungen oder ähnliche Erhebungen bzw. Vertiefungen aufgebracht sind.
[0002] Stirnseitig verzahnte Werkstücke werden zum Beispiel im Fahrzeugbau benötigt, insbesondere
für Sensorsysteme zur Erfassung von Rotationsbewegungen oder Rotationsgeschwindigkeiten,
wie sie auch in ABS-Anlagen verwendet werden.
[0003] Üblicherweise werden die Stirnverzahnungen bei derartigen Werkstücken mechanisch
oder durch funkeninduktive Bearbeitung hergestellt. Die Werkstücke können aber auch
als Sinterteile hergestellt werden, so daß eine mechanische Bearbeitung nicht notwendig
ist. Diese bekannten Herstellungsverfahren sind jedoch kostenintensiv und belasten
durch die entstehenden Abfallprodukte wie Öle, Kühlschmierstoffe, ölige Späne bei
der Fertigung Arbeitspersonal und Umwelt.
[0004] In der WO 96/20050 ist die Herstellung von innenverzahnten rohrförmigen Teilen mit
dem Drückwalzverfahren beschrieben. Die Herstellung von stirnverzahnten Teilen ist
mit diesem Verfahren jedoch nicht möglich.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von stirnverzahnten Werkstücken
dahingehend zu verbessern, daß der Herstellungsprozeß vereinfacht wird und die Umweltbelastung
reduziert wird.
[0006] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 8 gelöst.
[0007] Die Erfindung schlägt vor, die Stirnverzahnung in dem Werkstück mit der Drückwalztechnik
auszuformen. Mittels Drückrollen wird das auf einem Formwerkzeug befindliche Werkstück
plastisch kaltverformt. Dabei wird die Dicke des Werkstückes verringert und die Fläche
durch Ausziehen des Materials vergrößert, wobei das unter dem Druck der Drückrollen
flüssig werdende Material in eine Zahnstruktur des Formwerkzeuges gepreßt wird. Auf
diese Weise lassen sich stirnverzahnte Werkstücke einfach herstellen und zwar unter
Vermeidung von umweltschädlichen Abfallprodukten wie z.B. Ölen oder Kühlschmiermitteln.
Ein Vorteil des Drückwalzens ist es, daß, bedingt durch die kalte Umformung, das fertiggestellte
Werkstück ein gleichmäßiges Gefüge aufweist.
[0008] Vorteilhafterweise weist das Formwerkzeug einen Zentrierzapfen für das Werkstück
auf, der auch als Verdrehsicherung für das Werkstück dienen kann. So wird sichergestellt,
daß das Werkstück während des unter einer Rotation verlaufenden Drückwalzens exakt
positioniert bleibt. Dies erhöht die Genauigkeit der Stirnverzahnung des Werkstückes.
[0009] Die Drückrollen laufen während des Drückwalzvorganges relativ zu dem Formwerkzeug
mit dem daran befindlichen Werkstück um. Entweder rotiert das Formwerkzeug um seine
Längsachse und die Drückrollen bewegen sich nur in radialer Richtung über die Zahnstruktur
des Formwerkzeuges oder das Formwerkzeug ist stationär und die Drückrollen werden
sowohl radial als auch umlaufend über die Zahnstruktur bewegt.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Formwerkzeug von einer
verschiebbaren Hülse umgeben, mit der die Auflagefläche des Formwerkzeuges für das
Werkstück vergrößert werden kann. Nach Beendigung des Ausformens der Stirnverzahnung
auf dem Werkstück wird die Hülse von dem Werkstück zurückgezogen, so daß ein Rand
des Werkstücks über das Formwerkzeug übersteht. Dieser Rand kann nun mit Hilfe der
Drückrollen auf das Formwerkzeug umgelegt werden, so daß eine Hülse mit radial verlaufender
verzahnter Stirnfläche entsteht, wobei die Verzahnung im Inneren der Hülse liegt.
Um den überstehenden Rand des verzahnten Werkstückes auch zu der anderen, dem Formwerkzeug
abgewandten Seite umzulegen, kann ein Hohldorn an das verzahnte Werkstück angesetzt
werden, der als Auflage für den umzulegenden Rand dient. So entsteht eine Hülse mit
radialer Stirnfläche, wobei die Verzahnung auf der Stirnfläche außerhalb der Hülse
liegt.
[0011] Es ist auch möglich, die äußeren Mantelflächen des Formwerkzeuges bzw. des Hohldornes
mit einer formgebenden Struktur, wie z.B. einer Verzahnung oder einem Gewinde zu versehen,
so daß die Hülse des fertiggestellten Werkstückes in ihrem Inneren eine entsprechende
Verzahnung oder ein Gewinde aufweist.
[0012] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Formwerkzeug gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Drückwalzvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- ein mit dem zweiten Ausführungsbeispiel hergestelltes Werkstück,
- Fig. 4
- ein drittes Ausführungsbeispiel der Drückwalzvorrichtung,
- Fig. 5
- ein mit dem dritten Ausführungsbeispiel hergestelltes Werkstück,
- Fig. 6
- ein viertes Ausführungsbeispiel der Drückwalzvorrichtung,
- Fig. 7
- ein mit dem vierten Ausführungsbeispiel hergestelltes Werkstück,
- Fig. 8
- ein fünftes Ausführungsbeispiel der Drückwalzvorrichtung, und
- Fig. 9
- ein mit dem fünften Ausführungsbeispiel hergestelltes Werkstück.
[0014] In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Formwerkzeuges gezeigt. Das Formwerkzeug
1 ist zylinderförmig und um seine Längsachse 1A drehend antreibbar an einer nicht
dargestellten Werkzeugmaschine befestigt. An der der Werkzeugmaschine abgewandten
Stirnseite 2 weist das Formwerkzeug 1 eine negative Stirnverzahnung 3 auf. Die Stirnverzahnung
3 kann auch erhaben auf der Stirnseite 2 ausgebildet sein. Die Stirnverzahnung 3 ist
die formgebende Struktur für das Werkstück. Ein Zentrierzapfen 4 ist mittig auf der
Stirnseite 2 angeordnet. Er dient zur Führung und Zentrierung des Rohlings 6 bzw.
des Werkstückes auf dem Formwerkzeug 1. Die Stirnfläche 2 weist eine zahnähnliche
Kontur 5 oder Aufrauhung auf, die den Zentrierzapfen 4 umgibt und innerhalb der Stirnverzahnung
3 liegt. Diese Kontur 5 dient zur Verdrehsicherung des Rohlings 6 bzw. des Werkstückes,
so daß dieses drehfest mit dem Formwerkzeug 1 verbunden werden kann.
[0015] In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die Drückwalzvorrichtung
100 weist ebenfalls ein drehbares Formwerkzeug 101 mit einer Stirnfläche 102, auf
der eine Zahnstruktur 103 sowie ein Zentrierzapfen 104 angebracht sind, auf. Auf seiner
Umfangsfläche hat der Zentrierzapfen 104 Längsrillen 105 oder ähnliche Aufrauhungen.
Ein Rohling wird über den Zentrierzapfen 104 auf die Stirnfläche 102 des Formwerkzeuges
101 geschoben. Der Rand der zentralen Öffnung des Rohlings bzw. des Werkstückes 106
ist komplementär zu den Längsrillen 105 des Zentrierzapfens 104 ausgebildet, so daß
die beiden Teile als Verdrehsicherung ineinandergreifen. Die Zahnstruktur 103 des
Formwerkzeuges 101 kann sich daher radial vom Umfang bis zu dem Zentrierzapfen 104
erstrecken. Die dargestellte Zahnstruktur 103 ist in radialer Richtung nur abschnittsweise
ausgebildet.
[0016] Nachdem das Werkstück 106 an der Stirnfläche 102 anliegt, werden mindestens zwei
Drückrollen 107 an das Werkstück 106 herangefahren. Die Drehachse 107A der Drückrolle
107 verläuft unter einem Winkel α zu der Drehachse 101A des Formwerkzeuges 101. Der
Winkel α und die Umfangsflächen der Drückrolle 107 sind so gewählt, daß die Drückrollen
107 vor dem Start des Umformens bis an den Zentrierzapfen 104 heranbewegt werden können
und daß die Drückrollen 107 eine axiale Kraft auf das an der Stirnseite 102 befindliche
Werkstück 106 aufbringen können. Der Winkel α beträgt mindestens 10°, vorzugsweise
45°.
[0017] Während der Drückwalzoperation rotiert das Formwerkzeug 101 und die Drückrollen 107
um ihre jeweiligen Drehachsen 101A bzw. 107A. Das Drückwalzen findet von innen nach
außen statt, d.h. daß die Drückrollen 107, die bei Beginn des Umformens an dem Zentrierzapfen
104 stehen, nach außen bewegt werden. Die Drückrollen 107 werden nicht exakt radial
nach außen bewegt, sondern unter einem Winkel β, so daß die Vorschubrichtung der Drückrollen
107 zu der Stirnfläche 102 hin geneigt ist. Mit zunehmendem radialen Abstand zu der
Drehachse 101A des Formwerkzeuges werden die Drückrollen 107 also näher an die Stirnfläche
102 herangeführt. So wird sichergestellt, daß die Drückrollen 107 das Material des
Werkstückes 106 vollkommen in die Zahnstruktur 103 hineinpressen. In der oberen Hälfte
von Fig. 2 ist eine Drückrolle 107 etwa in der Mitte des Umformprozesses dargestellt.
In der unteren Hälfte der Figur ist eine Drückrolle 107 in Endstellung gezeigt. Nach
Erreichen dieser Endstellung werden die Drückrollen von dem Werkstück 106 wegbewegt,
so daß dieses von dem Formwerkzeug 101 abgenommen werden kann.
[0018] In Figur 3 ist ein Ausschnitt des Werkstückes 106 gezeigt, welches mit der in Fig.
2 dargestellten Drückwalzvorrichtung 101 hergestellt wurde. Das Werkstück 106 ist
ringförmig, wobei eine Stirnverzahnung 108 auf einer Stirnfläche 109 des Werkstückes
106 aufgebracht ist.
[0019] In Figur 4 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der Drückwalzvorrichtung dargestellt.
Die Drückwalzvorrichtung 200 weist ebenfalls ein Formwerkzeug 201 mit einer stirnseitigen
Zahnstruktur 203 und einem Zentrierzapfen 204 auf. Der Zentrierzapfen 204 hat jedoch
eine glatte Mantelfläche.
[0020] Das Werkstück 206 hat die Form einer Hülse mit einem stirnseitigen äußeren Flansch.
Der Durchmesser der Hülse ist derart bemessen, daß sie auf den Zentrierzapfen 4 aufgeschoben
werden kann, so daß der Flansch an der Stirnfläche 202 des Formwerkzeuges 201 anliegt.
Ein reitstockseitiger Haltedorn 205 wird auf den Zentrierzapfen 204 aufgeschoben,
bis er auf das Werkstück 206 trifft und dieses gegen das Formwerkzeug 201 drückt,
so daß Formwerkzeug 201 und Werkstück 206 eine drehfeste Verbindung eingehen. Daher
sind Längsrillen in dem Zentrierzapfen 204 oder eine weitere Verzahnung in der Stirnfläche
202 des Formwerkzeuges 201 nicht erforderlich. Das Umformen des Werkstückes 206 erfolgt
ebenso wie bei dem in Figur 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel.
[0021] In Figur 5 ist das Werkstück 206 gezeigt, das mit der in Figur 4 gezeigten Drückwalzvorrichtung
200 gefertigt wurde. Das Werkstück 206 hat die Form einer Hülse 210, an deren einer
Stirnseite ein radial verlaufender Flansch 209 angeordnet ist. Auf der der Hülse 210
abgewandten Stirnfläche des Flansches 209 befindet sich eine Stirnverzahnung 208.
[0022] Ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Figur 6 dargestellt. Das Formwerkzeug
101 entspricht dem Formwerkzeug des zweiten Ausführungsbeispieles wie es in Figur
2 gezeigt ist. Das Formwerkzeug 101 ist von einem verschiebbaren Rohr 312 umgeben.
Vor Beginn des Umformvorganges wird das Rohr 312 derart positioniert, daß seine Stirnfläche
313 bündig mit der Stirnfläche 102 des Formwerkzeuges 101 abschließt, so daß die Auflagefläche
für das Werkstück 306 vergrößert wird. Der Drückwalzvorgang wird also nicht am Umfang
des Formwerkzeuges 101 abgebrochen, sondern erst an dem äußeren Umfang des Rohres
312. Da das Material des Werkstückes 306 auf einer größeren Fläche verteilt wird,
fällt die Wandstärke des fertiggestellten Werkstückes 306 entsprechend dünner aus.
Daher wird eine größere Ausgangswandstärke für das Werkstück 102 gewählt.
[0023] Nach Abschluß des Drückwalzens wird das Rohr 312 zurückgezogen, so daß ein Rand 311
(siehe obere Hälfte von Fig. 8) über den Umfang des Formwerkzeuges 101 übersteht.
Mit Hilfe der Drückrollen 107 wird der überstehende Rand 311 auf die Umfangsfläche
des Formwerkzeuges 101 umgelegt. Zum Lösen des Werkstückes 306 von dem Formwerkzeug
101 kann auch das Rohr 312 verwendet werden, das dann das Werkstück 306 von dem Formwerkzeug
101 abstreift.
[0024] In Figur 7 ist das fertiggestellte Werkstück 306 gezeigt. Der umgelegte überstehende
Rand 311 bildet nun eine Hülse 310, an deren einer Stirnseite sich eine radial verlaufende
Fläche 309 befindet. Auf der der Hülse 310 zugewandten Seite weist die Stirnfläche
309 eine durch das Drückwalzen aufgebrachte Verzahnung 308 auf.
[0025] In Figur 8 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Drückwalzvorrichtung
400 entspricht im wesentlichen der Drückwalzvorrichtung 300, wie sie in Figur 6 dargestellt
ist. Bis auf das Umlegen des überstehenden Randes 411 des Werkstückes 406 (untere
Hälfte von Fig. 8) sind die zu durchlaufenden Fertigungsschritte identisch.
[0026] Nach Zurückziehen des Rohres 312 wird ein reitstockseitiger Dorn 412 gegen das Werkstück
406 gefahren. Mit den Drückrollen 107 wird der überstehende Rand 411 des Werkstückes
406 erfaßt und auf die Umfangsfläche des reitstockseitigen Dorns 412 umgelegt. Auf
diese Weise wird das in Figur 9 dargestellte Werkstück 406 hergestellt. Der umgelegte
Rand 411 bildet eine Hülse 410, an deren Stirnseite sich eine radial verlaufende kreisringförmige
Stirnfläche 409 anschließt. Auf der der Hülse 410 abgewandten Seite weist die Stirnfläche
409 eine durch das Drückwalzen geformte Stirnverzahnung 408 auf.
1. Drückwalzvorrichtung (100;200;300) zur Herstellung eines stirnverzahnten Werkstückes
(106;206;306; 406), mit einem eine stirnseitige Zahnstruktur (3;103) aufweisenden
Formwerkzeug (1;101;201) und mindestens zwei ein Werkstück (106;206;306;406) in die
Zahnstruktur (3;103) pressenden Drückrollen (107), welche relativ zu dem Formwerkzeug
(1;101;201) umlaufen.
2. Drückwalzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formwerkzeug
(1;101;201) zylinderförmig ist und an der Stirnseite (2;102; 202) einen mittig angeordneten
Zentrierzapfen (4;104;204) aufweist, auf den ein Rohling (6) aufsteckbar ist.
3. Drückwalzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierzapfen
(104) und der Rohling (6) bzw. das Werkstück (106;306;406) zur Verdrehsicherung ineinandergreifende
Konturen (105) aufweisen.
4. Drückwalzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Formwerkzeug (1) im Ansetzbereich der Drückrollen (107) eine das Werkstück gegen Verdrehen
sichernde Haltestruktur (5) aufweist.
5. Drückwalzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achsen (107A) der Drückrollen (107) unter einem Winkel α ≥ 10° zu der Achse (1A;101A;201A)
des Formwerkzeuges (1;101;201) verlaufen.
6. Drückwalzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Formwerkzeug (101) zur Vergrößerung der Auflagefläche für das Werkstück (306;406)
von einem verschiebbaren Rohr (312) umfaßt ist, das nach Beendigung des Ausformens
der Verzahnung (308;408) zurückziehbar ist, so daß der überstehende Rand (311;411)
des Werkstückes (306;406) umlegbar ist.
7. Drückwalzvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Hohldorn (412), der
nach Beendigung des Ausformens der Verzahnung (408) auf das an dem Formwerkzeug (101)
befindliche Werkstück (406) aufsetzbar ist, so daß der Rand (411) des Werkstückes
(406) zu dem Hohldorn (412) hin umlegbar ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines stirnverzahnten Werkstückes (106;206;306,406) mit
einem Formwerkzeug (1;101;201), das an seiner Stirnseite (2;102;202) eine Zahnstruktur
(3;103;203) aufweist, und mindestens zwei relativ zu dem Formwerkzeug (1;101;201)
umlaufenden Drückrollen (107), mit den folgenden Schritten:
- Anpressen der Drückrollen (107) an den radial innenliegenden Bereich der Stirnfläche
des an der Zahnstruktur (3;103;203) anliegenden Werkstücks (106;206;306;406),
- Bewegen der Drückrollen (107) über die Zahnstruktur (3;103;203), wobei das Werkstück
(106;206;306;406) in die Zahnstruktur (3;103;203) gewalzt wird, so daß auf der Stirnfläche
des Werkstückes (106;206;306;406) eine entsprechende Verzahnung (108;208;308;408)
entsteht.
9. Verfahren nach Anspruch 8, mit den weiteren Schritten:
- Verwenden eines das Formwerkzeug (101) umgebenden Rohres (312), das die Auflagefläche
für das Werkstück (306;406) vergrößert,
- Zurückziehen des Rohres (312) nach Beendigung des Ausformens der Verzahnung (308;408)
- Umlegen des überstehenden Randes (311;411) des Werkstückes (306;406) auf die Mantelfläche
des Formwerkzeuges (101).
10. Verfahren nach Anspruch 8, mit den weiteren Schritten:
- Verwenden eines das Formwerkzeug (101) umgebenen Rohres (312), das die Auflagefläche
für das Werkstück (406) vergrößert,
- Zurückziehen des Rohres (312) nach Beendigung des Ausformens der Verzahnung (408),
- Ansetzen eines Hohldornes (412) an das Werkstück (406),
- Umlegen des überstehenden Randes (411) des Werkstückes (406) auf die Mantelfläche
des Hohldornes (412).