Technisches Gebiet:
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Getränkebehälters mit
Mittenanzapfung, wie Partyfass oder Gebinde zwecks Ausschank der Flüssigkeit aus dem
Getränkebehälter in ein Trinkgefäß, mit einer Säule und einem darauf angeordneten
Teller zum Daraufstellen des Getränkebehälters, wobei der Teller zentrisch einen Anstechzapfen
und eine mit diesem in Verbindung stehende Auslaufvorrichtung mit einem Absperrhahn
aufweist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik:
[0002] Es gelangen immer mehr Getränkebehälter in Gebrauch, wie Dosen, Partyfässer oder
Gebinde, insbesondere für Bier, in mit einem Volumen zwischen 5 bis 10 Liter, bei
denen zum Öffnen und Entleeren ein spezieller, separat anzuschaffender Entleerungshahn
benötigt wird, mit dem die Dose durch eine aufstechbare Öffnung in einer der Deckflächen
geöffnet und entleert wird. Der Entleerungshahn wird auf der Unterseite des Partyfasses
in den Boden eingedrückt und befindet sich somit am tiefsten Punkt der Dose, wodurch
deren vollständige Leerung möglich ist. Des Weiteren sind Drehteller zur Aufnahme
von Behältnissen für Speisen oder Getränke bekannt, bei denen das Behältnis auf einem
Drehteller steht, der auf einer ortsfesten Unterlage ruht, wobei der Drehteller auf
dieser Unterlage drehbar gehaltert ist.
[0003] Durch die DE 83 17 149.5 U ist ein Untersatz mit einer Einsenkung für einen im Querschnitt
runden Behälter, wie Fass oder Dose bekannt geworden, aus dem in Bodennähe oder aus
einer Bodenöffnung mittels eines Auslaufs Flüssigkeit entnommen wird. Der Untersatz
besteht aus einem schalenförmigen Formteil, dessen Wandung eine Kreisöffnung umgibt
und in dessen Boden eine radial verlaufende längliche Vertiefung vorgesehen ist, die
sich von einer Durchbrechung in der Wand des Formteils bis über den Mittelpunkt des
Bodens erstreckt. Die Wandung des Formteils ist über die Unterseite des Bodens verlängert
und bildet einen umlaufenden Standsockel. Innerhalb der radial verlaufenden länglichen
Vertiefung sitzt eine einen Absperrhahn aufweisende Anstech-Auslaufvorrichtung, welche
einen nach oben weisenden Anstechzapfen zum Durchstechen durch den Verschluss des
Behälters aufweist. Durch die DE 39 09 109 A1 ist des Weiteren eine Zapfstelle für
strahlartig in einem Glas zugeführte Getränke bekannt geworden mit zugeordneter von
einem Antrieb drehbarer Scheibe als Stellfläche für die Gläser, die auf der Scheibe
und die Zapfstelle bzw. den Zapfhahn führbar sind. Die Gläser stehen gegebenenfalls
in Einsatzmulden der Scheiben. Die Scheibe kann über einen Schrittmotor taktweise
drehbar angetrieben werden.
[0004] Aus der DE 89 07 220.0 U1 ist ein Untersatz für einen Lebensmittelbehälter, insbesondere
ein Tisch-Bierfass, mit einer seitwärts weisenden Zapfvorrichtung bekannt, wobei der
Untersatz einen Drehteller enthält, der eine mit einem Kragen versehene Auflagefläche
für den Behälter besitzt, der Untersatz weist einen Boden auf, der mit einer mittigen
Aufnahme für ein Drehlager am Drehteller versehen ist, welches durch glatte, einander
zugekehrte Oberflächen von Aufnahme und Drehteller gebildet wird.
[0005] Aus der FR 1 090 541 ist eine Vorrichtung zum Verteilen von Getränken bekannt, die
aus einem Basisteller besteht, auf dem sich eine mit dem Teller feststehende Säule
erhebt, auf der drehbar eine Getränkebehälter sitzt, welcher an seinem unteren Ende
peripher angeordnete Zapfstellen aufweist. Auf der Basisplatte können Trinkgefäße
abgestellt werden, über die kreisförmig die Zapfstellen des Getränkebehälters hinweggeschwenkt
werden.
[0006] Die bekannten Aufnahmevorrichtungen für derartige Getränkebehälter sind jedoch in
funktionaler Hinsicht ungenügend und hinsichtlich ihrer Anwendung nicht vielfältig
genug, wie auch die Entleerung von derartigen Getränkebehältern, welche keine zusätzlichen
Belüftungsöffnungen enthalten, problematisch ist, weil u.U. die vollständige Entleerung
nicht einwandfrei gewährleistet ist.
Technische Aufgabe:
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung zu schaffen, die eine breite funktionale Anwendung mit einer einfachen Handhabung
des Getränkebehälters verbindet, wobei die Vorrichtung auch geeignet sein soll, einen
repräsentativen Mittelpunkt einer geselligen Runde oder in Wirtschaften zu bilden.
Offenbarung der Erfindung sowie deren Vorteile:
[0008] Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß der Teller auf seiner dem
Getränkebehälter entgegengesetzten Seite einen Flansch aufweist, mit welchem der Teller
auf die Säule aufgesetzt ist und in den Teller die Auslaufvorrichtung mitsamt dem
Anstechzapfen integriert ist, wobei in die Auslaufvorrichtung oder den Anstechzapfen
innerhalb des vom Flansch umschlossenen Bereichs ein Kanal einmündet, an welchen eine
auf Unterdruck ansprechende motorgetriebene Vakuum-Belüftungseinrichtung (105) angeschlossen
ist.
[0009] Die Vakuum-Belüftungseinrichtung ist elektrisch betrieben und besitzt eine eigene
Energiequelle, nämlich Batterie oder Akkumulator, wobei die Vakuum-Belüftungseinrichtung
wenigstens teilweise innerhalb des Flansches angeordnet ist, der zentrisch am Teller
angeformt ist, der bezüglich der Säule drehbar auf derselben gehaltert ist.
[0010] Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß dieselbe eine funktionale Vielfalt
und eine breite funktionale Anwendung mit einer einfachen Handhabung des Getränkebehälters
verbindet und in einfacher Weise als zusammensteckbarer oder zusammensetzbarer Set
konzipiert ist. Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Tellers zusammen mit der
darunter angeordneten Vakuumpumpe bzw. Belüftung wird ein leichtes und vollständiges
Entleeren des Getränkebehälters erreicht, ohne daß hierzu eine zusätzliche Entlüftung
innerhalb des Getränkebehälters vorgesehen werden muß. Darüber hinaus besitzt die
Vorrichtung den Vorteil, daß sie auf einen Tisch aufgestellt werden kann, um den herum
eine Mehrzahl von Personen Platz nehmen können und beim Weiterdrehen des Getränkebehälters
bzw. der Basisplatte sich jede Person aus dem Getränkebehälter bedienen und selbst
sein Glas einschenken kann.
[0011] Vorteilhaft ist die Säule in eine Basisplatte eingesetzt, die um die Säule herum
eine Abstellfläche zum Abstellen der Trinkgefäße bildet. Bei feststehendem Teller
gegenüber der Säule besteht die Basisplatte aus zwei relativ zueinander verdrehbaren
Teilplatten; hingegen ist bei drehbarem Teller gegenüber der Säule die Basisplatte
einstückig und bezüglich der Säule feststehend angeordnet. Auf diese Weise wird eine
funktionale Vielfalt erreicht, weil entweder nach Wahl des verwendeten Tellers bzw.
der Basisplatte der Getränkebehälter feststeht und demgegenüber die Tringefäße drehbar
angeordnet sind, oder die Trinkgefäße stehen fest oder sind rotierend angeordnet,
wobei dann der Getränkebehälter drehbar auf dem Teller, nämlich Drehteller, angeordnet
ist.
[0012] Der Teller weist auf der Seite des Flansches einen peripher um den Flansch umlaufenden
Rand auf, welcher eine periphere, senkrechte Wandung darstellt, an die radiale Versteifungsrippen
geführt sind, wobei die Auslaufvorrichtung den Flansch und den Rand bzw. die Wandung
radial durchsetzen.
[0013] Die Abstellfläche der Basisplatte weist in äquidistanten Abständen Vertiefungen zum
Einstellen der Gläser auf, wobei die peripheren Ränder der Vertiefungen kreisförmig
umlaufende Nuten sind, die innen in einen konzentrisch angeordneten, umlaufenden Ringkanal
münden, der mit einem unterhalb der Basisplatte befindlichen Flüssigkeitsauffangbehälter
in Verbindung steht. Auf diese Weise fließt vorteilhaft überschäumende Flüssigkeit
von der Basisplatte ab, so daß die Gläser nicht im Nassen stehen.
[0014] Des Weiteren ist die Säule mit dem Drehteller und mitsamt der Basisplatte auf das
obere Ende eines Säulenfußes aufgesetzt oder bündig in das obere Ende des Säulenfußes
eingesetzt, wobei gegebenenfalls am oberen Ende des Säulenfußes eine Tischplatte mittels
eines konzentrischen Loches um den Säulenfuß angeordnet ist und Tischplatte und Basisplatte
auf gleicher Oberkantenhöhe liegen. Auf diese Weise wird mittels der Vorrichtung eine
Rundtheke gebildet, die einen repräsentativen Mittelpunkt einer geselligen Runde oder
in Wirtschaften zu bilden im Stande ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnung, in der zeigen:
[0015]
- Figur 1
- eine Ansicht im Teilschnitt eines Getränkebehälters mit Teller, Säule und Basisplatte
- Figur 2
- eine vergrößerte Ansicht im Schnitt des Tellers und der Säule
- Figur 3
- eine Ansicht eines weiteren Tellers mit Säule und Basisplatte, welche hier aus zwei
relativ zueinander verdrehbaren Teilplatten besteht
- Figur 4
- eine Draufsicht auf den Teller der Figur 2
- Figur 5
- eine Ansicht einer Vorrichtung, wie auf einem Säulenfuß mit Tischplatte aufgesetzt
ist
- Figur 6
- eine ähnliche Vorrichtung, wie in Figur 5, wobei hier die Tischplatte gegenüber dem
Säulenfuß abgesenkt ist und am oberen Ende des Säulenfusses ein ringförmiger Grill
angeordnet ist
- Figur 7
- eine vergrößerte Darstellung der Vorrichtung gem. Figur 6
- Figur 8
- eine Draufsicht auf die Basisplatte der Vorrichtung in Figur 7
- Figur 9
- einen Säulenfuß mit Tischplatte, wobei die obere Öffnung des Säulenfußes mit einer
Platte abgedeckt ist
- Figur 10
- eine Draufsicht auf Figur 9, wobei die Hälfte der Tischplatte weggeschnitten ist
- Figur 11
- eine Vorrichtung ähnlich derjenigen in Figur 6, wobei hier zwischen der Säule zur
Aufnahme des Getränkebehälters und dem unteren Säulenfuß ein umlaufender Grill angeordnet
ist und
- Figur 12
- eine weitere Vorrichtung, die aus einem identischen, auswechselbaren Getränkebehälter
besteht.
Wege zur Ausführung der Erfindung:
[0016] Die Vorrichtung gemäß den Figuren 1, 2 und 4 besteht aus einer rohrförmigen Säule
100, welche auf eine feststehende Basisplatte 103 aufgesetzt ist, welche hierzu einen
ringförmig umlaufenden Flansch 119 besitzt, in den das untere Ende der Säule 100 eingesteckt
ist. Der periphere Rand der Basisplatte 103 ist abgestuft, um beispielsweise die Basisplatte
103 in ein entsprechend geformtes Loch einer Tischplatte einsetzen zu können. Des
Weiteren besitzt die Basisplatte 103 innerhalb des Flansches 119 ein Loch 120, durch
welches überlaufende Flüssigkeit in einen innerhalb der Säule 100 befindlichen Flüssigkeitsauffangbehälter
abfließen kann.
[0017] Auf das obere Ende der Säule 100 ist ein Teller 101 aufgesetzt, der zur Aufnahme
eines Getränkebehälters 102 dient. Der Teller 101 der Figuren 1 und 2 ist als Drehteller
gestaltet und relativ gegenüber der Säule 100 drehbar. Gemäß der Figur 4 besitzt der
Teller 101, welcher vorzugsweise rund gestaltet ist, im Mittelpunkt einen nach oben
stehenden, hohlen Anstechzapfen 106 oder -rohr zum Durchstechen einer Verschließöffnung
innerhalb der einen Deckfläche des Getränkebehälters. In den Anstechzapfen 106 mündet
ein Fließkanal 107 einer Auslaufvorrichtung 113, an deren äußeren Ende ein Zapfhahn
104 angeordnet ist. Anstechzapfen 106 und Fließkanal 107 bzw. Auslaufvorrichtung 113
verlaufen senkrecht zueinander, wobei von unten in den Anstechzapfen 106 ein Kanal
108 einmündet.
[0018] Unterhalb des Anstechzapfens 106 und in geeigneter Weise an diesem oder am Teller
befestigt ist eine motorgetriebene Vakuumeinrichtung 105 mit Belüftungseinrichtung
angeordnet, welche über den Kanal 108 mit dem Anstechzapfen 106 und somit mit dem
aufgesteckten Getränkebehälter 102 in Verbindung steht. Die Vakuum-Belüftungseinrichtung
105 ist vorzugsweise elektrisch betrieben und besitzt hierfür eine eigene Energieversorgung
in Form einer Batterie oder eines Akkumulators 109. Die Funktionsweise der Vakuum-Belüftungseinrichtung
ist dergestalt, daß bei der Feststellung eines Unterdrucks oder abnehmenden Fließdrucks
oder abnehmender Durchflußmenge, wozu die Einrichtung 105 einen Unterdrucksensor oder
einen Durchflußmesser aufweist, über den Motor Luft in das Partyfaß nachgedrückt wird,
um so das Ausfließen der Flüssigkeit mit gleichbleibendem Durchsatz aufrechtzuerhalten.
[0019] Des Weiteren weist der Teller 101 auf seiner dem Getränkebehälter 102 bzw. dem Anstechzapfen
106 gegenüberliegenden Seite einen zylinderförmigen Flansch 111 auf. Der periphere
Rand des Tellers 101 wird durch eine senkrechte, dem Flansch 111 parallel verlaufende
Wandung 110 gebildet, die vom Flansch 111 nach unten überragt wird. Ausgehend vom
Anstechzapfen 106 auf der dem Getränkebehälter abgewandten Seite sind am Teller 101
radiale Versteifungsrippen 114 angeordnet, welche den Flansch 111 durchsetzen und
bis zum Rand 110 geführt sind und die Höhe des Randes 110 aufweisen. Der Flansch 111
dient zum Einsetzen in das obere Ende der hohlen, zylinderförmigen Säule 110, wobei
der Außendurchmesser des Flansches 111 dem Innendurchmesser der Säule 100 zuzüglich
eines gewissen Spiels entspricht. Auf diese Weise ruht der Teller mit seinen Versteifungsrippen
114 auf der kreisförmigen Stirnfläche der Säule 100, so daß der Teller 101 mittels
peripher außen an seinem Rand bzw. der Wandung 110 angeordneter Griffe 112, 112' in
Drehung versetzt werden kann.
[0020] Der Teller 101 mit seinem Boden 119 bildet zusammen mit der integrierten Auslaufvorrichtung
113, dem Anstechzapfen 106, dem Flansch 111, den Rippen 114 sowie der Wandung 110
ein Zieh- oder Spritzgußteil vorzugsweise aus Kunststoff.
[0021] In Figur 3 ist eine Variante der Vorrichtung gezeigt, die sich von der Figur 1 nur
darin unterscheidet, daß hier der Teller 101' vermittels seines Flansches 105', welcher
eine Vakuum-Belüftungseinrichtung umschließt, feststehend auf die Stirnfläche der
Säule 100 aufgesetzt ist. Im Unterschied besteht die Basisplatte aus zwei Teilplatten
115 und 116, wobei die obere Teilplatte 115 der beiden Teilplatten 115, 116 drehbar
relativ zur unteren Teilplatte 116 auf dieser angeordnet ist. Die obere Teilplatte
115 besitzt einen zylinderförmigen, nach oben weisenden Flansch 117, durch den hindurch
das untere Ende der Säule 117 mit Spiel geführt ist. Beispielsweise kann auch die
untere Teilplatte 116 innerhalb einer entsprechend geformten Aussparung einer Tischplatte
angeordnet sein zusammen mit dem in Figur 3 gezeigten Aufbau.
[0022] Gemäß der Figur 5 besteht eine weitere Vorrichtung aus einer Säule 1, die an ihrem
oberen Ende eine Aufnahmeplatte 2 aufweist, die drehbar mittels einer Drehhalterung
24 auf der Säule 1 gehaltert ist; die Aufnahmeplatte 2 kann zentrisch oder exzentrisch
gelagert sein. Das untere Ende der Säule 1 ist auf einer vorzugsweise runden Basisplatte
7 angeordnet. Aufnahmeplatte 2, Säule 1 und Basisplatte 7 bilden zusammen das Oberteil
16, wobei Säule 1 und Basisplatte 7 starr verbunden sind. Auf der Aufnahmeplatte 2
ist ein Getränkebehälter 3 aufgesetzt, der an seinem unteren Ende bzw. tiefsten Punkt
einen Zapfhahn 4 aufweist, unter den Gläser 5 ringförmig positioniert werden können.
Der Getränkebehälter 3 ist auf der Aufnahmeplatte 2 exzentrisch, beispielsweise auf
einer Hälfte der Aufnahmeplatte 2, angeordnet, so daß auf der anderen Hälfte derselben
weitere Gefäße, wie Schalen 6, plaziert werden können.
[0023] Das Oberteil 16 kann auf einen Tisch 8 aufgestellt werden, der aus einem Säulenfuß
9 sowie einer Tischplatte 10 besteht. Die Tischplatte 10 besitzt ein zentrisches,
rundes Loch 11, dessen Durchmesser dem Durchmesser der Basisplatte 7 entspricht, so
daß das Oberteil mit der Basisplatte 7 in das Loch 11 der Tischplatte 10 eingesetzt
werden kann. Ebenso können in das Loch 11 die Basisplatte 103 oder die Teilplatte
116 eingesetzt werden. Der Säulenfuß 9 besteht aus einer Röhre 18, auf dessen oberes
Ende die Basisplatte 7 auf- oder eingesetzt werden kann. Der Säulenfuß 9 ruht auf
zwei aufeinandergelegten Fußplatten 12, 12' unterschiedlichen Durchmessers.
[0024] Die Tischplatte 10 ist bezüglich des Säulenfußes 9 in der Höhe verstellbar, weshalb
um das obere Ende des Säulenfußes 9 ein Absenkmechanismus 13 umgreift, der beispielsweise
ringförmig gestaltet sein kann. Auf diesem Absenkmechanismus 13 ruht mittels Halterungen
31 (Figur 10) die Tischplatte 10. Wie es in Figur 6 gezeigt ist, kann mittels des
Absenkmechanismuses 13 die Tischplatte 10 in eine untere Position bis zu einer Arretierung
19 gefahren bzw. verstellt werden.
[0025] Figur 10 zeigt eine Variante der Vorrichtung der Figur 9, bei der die Basisplatte
7 in das obere Ende der Röhre 18, die den Säulenfuß 9 bildet, eingesetzt oder aufgesetzt
ist. Die Tischplatte 10 ist in die untere Position abgesenkt, so daß zwischen dem
oberen Ende der Röhre 18 und der Oberkante der Tischplatte 10 ein elektrischer Grill
angeordnet sein kann, welcher im gezeigten Beispiel ringförmig umlaufend ist, wobei
der Grill eine Mehrzahl von Grillstationen aufweist. Die Oberkante der Basisplatte
7 liegt vorzugsweise mit der höchsten Kante bzw. Deckfläche 41 des Grills 20 in einer
Ebene oder überragt den Grill 20. Desweiteren ist den Figuren 1 und 2 zu entnehmen,
daß innerhalb des Inneren 14 des Säulenfusses 9 bzw. der Röhre 18 ein Auffanggefäß
15 oder Mülleimer angeordnet sein kann.
[0026] Die Figuren 11 und 12 zeigen im Detail das Oberteil 16 bzw. in Draufsicht die Basisplatte
7. Wie beschrieben besteht das Oberteil 16 aus einer vorzugsweise runden Säule 1,
auf der ein zum Aufstellen des Getränkebehälters 3 dienender Drehteller 17 mittels
einer Drehhalterung 24 drehbar gelagert ist, wobei der Drehteller 17 eine Halterung
für das untere Ende des Getränkebehälters 3 besitzt, damit dieser auf dem Drehteller
17 verankert ist. Diese Halterung kann beispielsweise aus einem erhöhten Rand 33 bestehen,
welcher über den unteren Rand des Getränkebehälters 3 übersteht.
[0027] Des Weiteren weist der Drehteller 17 zentrisch die Drehhalterung 24 auf, die beispielsweise
aus einer Hülse und einer darauf sitzenden, relativ gegenüber der Hülse drehbaren
Scheibe mit einem in die Hülse versenkten Zapfen besteht. Die drehbare Scheibe ist
im Boden des Drehtellers 17 verankert, die Hülse sitzt feststehend innerhalb eines
Einsatzes 23, der seinerseits im oberen Ende der Säule 1 bzw. der Röhre 22 fest angeordnet
ist. Das untere Ende der Röhre 22 sitzt innerhalb einer umlaufenden Muffe 25. Die
Basisplatte 7 besitzt ein konzentrisches Loch 37, in welches das untere Ende der Muffe
eingepreßt ist, so daß Basisplatte 7, Muffe 25 und Röhre 22 der Säule 1 eine feste
Einheit bilden.
[0028] Die Basisplatte 7 bildet eine Abstellfläche 36 für Gläser 5, wobei die Abstellfläche
36 in äquidistanten Abständen Vertiefungen 26 um das konzentrische Loch 37 herum zum
Einstellen der Gläser 5 aufweist. Die peripheren Ränder der Vertiefungen 26 sind kreisförmig
umlaufende Nuten 28, die innen in einen konzentrisch angeordneten umlaufenden Ringkanal
29 münden, der zum Beispiel eine Stufe innerhalb des Randes des konzentrischen Loches
37 sein kann. Dieser Ringkanal 29 mündet in einen unterhalb der Basisplatte 7 befindlichen
Flüssigkeitsauffangbehälter, so daß die beim Einschenken überfließende Flüssigkeit
nicht über die Basisplatte 7 hinwegläuft, sondern von dieser aus den Vertiefungen
26 für die Gläser abgeführt wird. Vorzugsweise können die kreisförmig umlaufenden
Nuten 28 noch durch eine zusätzliche Nut 27 miteinander verbunden sein, die längs
eines Durchmessers jeweils die Vertiefung 26 durchquert, wobei sämtliche Nuten 27
radial bezüglich des Mittelpunktes der Basisplatte 7 gerichtet sind.
[0029] Figur 9 zeigt den Tisch 8, wobei in das runde Loch 11 innerhalb der Tischplatte 10
eine Abdeckplatte 30 eingesetzt ist, so daß der Tisch 8 auch ohne dem Oberteil für
andere Zwecke benützt werden kann.
[0030] Figur 10 zeigt eine Draufsicht auf Figur 9 der Halterungen 31 für die Tischplatte
10, die an dem ringförmig umlaufenden Absenkmechanismus 13 angeordnet sind und an
denen die Tischplatte 10 vorzugsweise festgeschraubt ist.
[0031] Figur 11 zeigt eine Vorrichtung, bestehend wiederum aus dem Tisch 8, auf welchen
das Oberteil 16 aufgesetzt ist. Im Unterschied zu den Figuren 1 und 2 ist hier auf
das obere Ende der Röhre 18 ein elektrischer Grill 32 aufgesetzt, der eine Mehrzahl
von Grillstationen besitzt und der ringförmig-umlaufend gestaltet ist, wobei der Grill
32 eine obere Deckplatte 39 und eine untere Basisplatte 38 besitzt, mit welcher der
Grill 32 auf dem oberen Ende der Röhre 18 ruht. Auf der Deckplatte 29 des Grills ist
das Oberteil 16 plaziert, welches mit seiner Basisplatte 7 auf der Deckplatte 39 des
Grills 32 aufsitzt. Die Tischplatte 10 befindet sich in ihrer oberen Endstellung.
[0032] Figur 12 zeigt eine weitere Ausgestaltung einer Vorrichtung bzw. eines Oberteils,
welches aus einem Getränkebehälter 3' besteht, der vorzugsweise ein gleicher Getränkebehälter
ist, wie derjenige, dessen Inhalt gerade getrunken werden soll. Auf den Getränkebehälter
3' als Säule ist ein ringförmiger Aufnahmeteller 35 aufgesetzt, der zentrisch eine
Drehhalterung aufweist, die beispielsweise wiederum aus einer fest im Aufnahmeteller
35 verankerten Hülse und einem die Hülse überragenden Drehteil 40 besteht, welches
seinerseits innerhalb des Drehtellers 17 verankert ist, der dem Drehteller 17 der
Figur 1 und 2 gleicht. Mittels der Drehhalterung 34 ist somit der Drehteller 17 relativ
gegenüber dem Aufnahmeteller 35 drehbar.
Gewerbliche Anwendbarkeit:
[0033] Die Vorrichtung ist insbesondere nicht nur für Wirtschaften gewerblich anwendbar,
die Spezialbiere in kleineren Gebinden gebindeweise ausschenken wollen, sondern insbesondere
auch für Partys oder für den häuslichen Gebrauch in geselliger Runde geeignet. Die
Vorrichtung integriert in nützlicher Weise eine Halterung für einen Getränkebehälter
in einen Teller mit Zapfstelle für eine Mehrzahl von Trinkgefäßen.
1. Vorrichtung zur Aufnahme eines Getränkebehälters mit Mittenanzapfung, wie Partyfass
oder Gebinde, zwecks Ausschank der Flüssigkeit aus dem Getränkebehälter Trinkgefäße,
mit einer Säule und einem darauf angeordneten Teller zum Daraufstellen des Getränkebehälters,
wobei der Teller zentrisch einen Anstechzapfen und eine mit diesem in Verbindung stehende
Auslaufvorrichtung mit einem Absperrhahn aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Teller (101, 101

) auf seiner dem Getränkebehälter (102) entgegengesetzten Seite einen Flansch (111)
aufweist, mit welchem der Teller (101,101

) auf die Säule (100) aufgesetzt ist und in den Teller (101,101

) die Auslaufvorrichtung (113) mitsamt dem Anstechzapfen (106) integriert ist, wobei
in die Auslaufvorrichtung (113) oder den Anstechzapfen (106) innerhalb des vom Flansch
(111) umschlossenen Bereichs ein Kanal (108) einmündet, an welchen eine auf Unterdruck
ansprechende motorgetriebene Vakuum-Belüftungseinrichtung (105) angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vakuum-Belüftungseinrichtung (105) elektrisch betrieben ist und eine eigene
Energiequelle, nämlich Batterie oder Akkumulator, aufweist und wenigstens teilweise
innerhalb des Flansches (111) angeordnet ist, der zentrisch am Teller (101) angeformt
ist, welcher bezüglich der Säule (100) drehbar auf derselben gehaltert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Säule (100) in eine Basisplatte (7,103, 115,116) eingesetzt ist, welche um
die Säule (100) herum eine Abstellfläche zum Abstellen der Trinkgefäße (118, 118',
16) bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei feststehendem Teller (101') gegenüber der Säule (100) die Basisplatte aus
zwei relativ zueinander verdrehbaren Teilplatten (115, 116) besteht oder bei drehbarem
Teller (101) gegenüber der Säule (100) die Basisplatte (103) einstückig und bezüglich
der Säule (100) feststehend ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstellfläche (36) der Basisplatte (7) in äquidistanten Abständen Vertiefungen
(26) zum Einstellen der Trinkgefäße (118) aufweist, wobei die peripheren Ränder der
Vertiefungen (26) kreisförmig umlaufende Nuten (28) sind, die innen in einen konzentrisch
angeordneten, umlaufenden Ringkanal (29) münden, der mit einem unterhalb der Basisplatte
(7) befindlichen Flüssigkeitsauffangbehälter in Verbindung steht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Belüftungseinrichtung ein Belüftungsrohr ist, welches durch den Anstechzapfen
(106) hindurch den Getränkebehälter beflüftet oder durch den Anstechzapfen zur Belüftung
geführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Säule (1,3',22) mit dem Drehteller (17) und mitsamt der Basisplatte (7) auf
das obere Ende eines Säulenfußes (9) aufgesetzt oder bündig in das obere Ende des
Säulenfußes (9) eingesetzt ist, wobei gegebenenfalls am oberen Ende des Säulenfußes
(9) eine Tischplatte (10) mittels eines konzentrischen Loches (11) um den Säulenfuß
(9) angeordnet ist, und Tischplatte (10) und Basisplatte (7) auf gleicher Oberkantenhöhe
liegen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Tischplatte (10) höhenmäßig längs des Säulenfußes (9) absenkbar und arretierbar
angeordnet ist, und um das über die Tischplatte (10) hinausragende Ende des Säulenfußes
(9) ein elektrischer Grill (20) mit einer Mehrzahl von Grillstationen angeordnet ist,
wobei die Oberkante der Basisplatte (7) mit der höchsten Kante des Grill (20) in einer
Ebene liegt oder den Grill (20) überragt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Grill (20) ringförmig um das obere Ende des Säulenfußes (9) umlaufend
angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Säule (1,3',22) mit dem Drehteller (17) und mitsamt der Basisplatte (7) mittig
oder konzentrisch auf einen elektrischen Grill (32) mit einer Mehrzahl von Grillstationen
aufgesetzt ist, der mittels einer Basisplatte (38) auf das obere Ende des Säulenfußes
(9) aufgesetzt oder bündig in das obere Ende des Säulenfußes (9) eingesetzt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Grill (32) ringförmig umlaufend angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Säule ein identischer, auswechselbarer Getränkebehälter (3') ist, auf den
ein Aufnahmeteller (35) aufgesetzt ist, welcher mittels einer drehbaren Halterungden
Drehteller (17) für den oberen Getränkebehälter (3) trägt.