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EP 0 882 850 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
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Anmeldetag: 26.05.1998 |
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Stein, insbesondere Schalungs- oder Blockstein
Brick, particularly formwork brick or building block
Parpaing, en particulier bloc à bancher ou pierre de construction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
03.06.1997 DE 19723120
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.12.1998 Patentblatt 1998/50 |
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Patentinhaber: Gebhart, Siegfried |
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88319 Aichstetten-Aitrach (DE) |
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Erfinder: |
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- Gebhart, Siegfried
88319 Aichstetten-Aitrach (DE)
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Vertreter: Lorenz, Werner, Dr.-Ing. |
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Lorenz & Kollegen
Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Alte Ulmer Strasse 2-4 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 001 076 EP-A- 0 751 266 DE-A- 3 843 963
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EP-A- 0 112 213 DE-A- 3 109 732
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stein, insbesondere Schalungs- oder Blockstein mit zwei
Längswänden, die eine Außenwand und eine Innenwand bilden, welche durch wenigstens
eine Querwand, die sich mindestens über einen Teil der Steinhöhe erstreckt, miteinander
verbunden sind, wobei die Außenwand aus einem isolierenden Werkstoff gefertigt ist
und mittels formschlüssiger Verbindungseinrichtungen mit der mindestens einen Querwand
verbunden ist, wobei die Innenwand und die mindestens eine Querwand aus Beton oder
einem betonartigen Werkstoff bestehen, und wobei die Außenwand zu der Innenwand gerichtete
Querteile aufweist, welche die mindestens eine Querwand wenigstens teilweise umschließen.
[0002] Ein gattungsgemäßer Schalungsstein ist beispielsweise aus der EP 0 751 266 bekannt.
Der in der genannten Druckschrift offenbarte Schalungsstein weist zwei Längswände
auf, die eine Außenwand und eine Innenwand bilden. Beide Längswände sind durch zwei
Querwände rechtwinklig miteinander verbunden. Bezogen auf die seitlichen Stirnseiten
(Stirnseite der Außen- und der Innenwand) sind die Querwände dabei jeweils etwas nach
innen gesetzt.
[0003] Die Innenwand und die mit der Innenwand verbundenen Querwände sind einstückig aus
Beton oder einem betonähnlichen Material gefertigt, während die Außenwand aus Polystyrol,
also einem isolierenden Werkstoff, hergestellt ist. Die Außenwand ist einstückig mit
Querteilen gefertigt, welche von oben über die Querwände des Steines überstülpbar
sind und somit die Querwände nach allen Seiten, abgesehen von der Unterseite des dargestellten
Steines, isolieren.
[0004] Weitere bekannte Schalungssteine sind in der DE-OS 43 18 578 und der DE 295 10 640
beschrieben. Diese Schalungssteine bestehen ebenfalls aus zwei Querwänden und zwei
Längswänden, die eine Außenwand und eine Innenwand bilden. Der zwischen den Wänden
liegende Hohlraum wird zur Betonfüllung verwendet. Bei den bisher bekannten Schalungssteinen
ist außerdem eine Isolierungseinlage zur Wärmedämmung vorgesehen.
[0005] Nachteilig bei bekannten Schalungssteinen, insbesondere nach der EP O 751 266 ist,
daß bei bestimmten Frequenzen Resonanzen auftreten, die die Schallisolierung beeinträchtigen.
Das heißt bestimmte Geräusche oder Schwingungen außerhalb des Hauses sind deutlich
im Innenraum zu hören.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Stein, insbesondere
einen Schalungsoder Blockstein zu schaffen, der einen besseren Schallschutz gewährleistet
ohne die Wärmedämmung zu beeinflussen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Außenwand eine Vielzahl
von Schalldämmkanälen vorgesehen sind, die sich von wenigstens einer Seite der Außenwand
aus nach innen parallel zur Steinlängsseite erstrecken.
[0008] In völlig überraschender Weise hat der Erfinder festgestellt, daß bei einem Vorsehen
einer Vielzahl von Schalldämmkanälen in der Außenwand eine sehr gute Geräuschdämmung
erreicht wird, indem die Resonanzen, die bisher bei bestimmten Frequenzen aufgetreten
sind, verhindert werden. Die Wärmedämmung wird durch die Schalldämmkanäle jedoch nicht
vermindert.
[0009] In einer nicht naheliegenden Weiterbildung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein,
daß die Außenwand wenigstens im Bereich der wenigstens einen Querwand mit einer Vielzahl
von wenigstens annähernd horizontal verlaufenden Dampfdiffusionskanälen versehen ist,
die sich von der Querwand aus bis zur Außenseite der Außenwand erstrecken.
[0010] Durch die Dampfdiffusionskanäle wird die Dampfdiffusion deutlich verbessert. Der
Dampf, der sich bisher zwischen den aus Beton bestehenden Querwänden und der aus einem
isolierenden Material bestehenden Außenwand gebildet hat, kann nunmehr auf einfache
Weise durch die Dampfdiffusionskanäle nach außen entweichen. Die Wärmedämmung der
Schalungssteine wird durch die Dampfdiffusionskanäle jedoch nicht eingeschränkt.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren
Unteransprüchen beschrieben.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.
[0013] Es zeigt:
- Fig. 1
- Eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Stein;
- Fig. 2
- eine Ansicht des Steines der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II;
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Stein nach der Fig. 1 entlang der Linie
IV-IV der Fig. 3;
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V der Fig. 3.
[0014] Wie in Fig. 1 und 2 erkennbar ist, weist der dargestellte Stein, der als Schalungsstein
ausgebildet ist, zwei Längswände, die eine Außenwand 1 und eine Innenwand 2 bilden
auf. Die Außenwand 1 ist mit der Innenwand 2 durch zwei Querwände 3 rechtwinklig miteinander
verbunden.
[0015] Die Außenwand 1 ist aus einem isolierenden Werkstoff, vorzugsweise aus Polystyrol,
gefertigt. Die Innenwand 2 und die Querwände 3 bestehen aus Beton oder einem betonartigen
Werkstoff.
[0016] Die Außenwand 1 weist zu der Innenwand 2 gerichtete Querteile 4 auf, welche die beiden
Querwände 3 jeweils seitlich und auf der Oberseite umschließen. Die Verbindung der
Außenwand 1 bzw. der Querteile 4 mit den Querwänden 3 erfolgt über formschlüssige
Verbindungseinrichtungen 5, die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel schwalbenschwanzförmig
ausgebildet sind. Die Verbindungseinrichtungen 5 können selbstverständlich auch eine
andere geeignete geometrische Form aufweisen.
[0017] In ihrem Verbindungsbereich mit der Innenwand 2 weisen die Querwände 3 zur Steinoberseite
gerichtete abgeschrägte bzw. abgerundete Übergangsbereiche 6 auf. Wie aus Fig. 2 und
4 ersichtlich entstehen dadurch, daß die Querwände 3 nur in den Übergangsbereichen
6 bis zur Steinoberseite reichen Freiräume 7. Diese Freiräume 7 dienen der späteren
Betonverfüllung horizontal in Steinlängsrichtung.
[0018] Durch die Außenwand 1, die Innenwand 2 und die beiden Querwände 3 wird ein Hohlraum
8 geschaffen, der ebenfalls zur späteren Betonverfüllung vorgesehen ist. Im Bereich
des Hohlraumes 8 befindet sich an der der Innenwand 2 zugewandten Seite der Außenwand
1 ein schwalbenschwanzförmiger Vorsprung 9. Durch diesen schwalbenschwanzförmigen
Vorsprung 9 wird nach dem Einfüllen von Beton eine feste Verbindung zwischen der Außenwand
1 mit der Innenwand 2 und den Querwänden 3 geschaffen.
[0019] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, befinden sich an den Stirnseiten der Außenwände 1 Verbindungseinrichtungen
in Form von Rücksprüngen 10 und hierzu komplementären Vorsprüngen 11. Die Rücksprünge
10 und die Vorsprünge 11 sind derart ausgebildet, daß der Vorsprung 11 eines Steines
in den Rücksprung 10 eines benachbart liegenden Steines eingreift und somit eine formschlüssige
Verbindung der beiden Schalungssteine geschaffen wird. Die Schalungssteine können
dadurch nach dem Baukastensystem nebeneinander befestigt werden, wobei die Freiräume
zwischen den nebeneinander liegenden Schalungssteinen ebenfalls nach Erstellung einer
Wand aus Schalungssteinen mit Beton aufgefüllt werden.
[0020] Wie in Fig. 1 und 2 erkennbar, sind an den Ober- und Unterseiten Federn 12 bzw. Nuten
13 vorgesehen. Mit Hilfe dieser Federn 12 und der Nuten 13 lassen sich die Steine
exakt übereinander stapeln. An der Außenseite der Außenwand 1 sind schwalbenschwanzförmige
Aussparungen bzw. vertikale Rillen 14 vorgesehen, die eine bessere Verbindung zwischen
der Außenwand 1 und einem nicht dargestellten Grundputz nach Erstellen einer Wand
ergeben.
[0021] In der Außenwand 1 befinden sich eine Vielzahl von Schalldämmkanälen 15. Wie aus
Fig. 4 ersichtlich erstrecken sich die Schalldämmkanäle von der Unterseite der Außenwand
1 annähernd vertikal nach oben und von der Oberseite der Außenwand 1 annähernd vertikal
nach unten. Die Schalldämmkanäle 15 erstrecken sich jeweils um ein geringes Maß von
der Oberseite bzw. Unterseite aus über die horizontale Steinmitte hinaus.
[0022] Dadurch überlappen sich die Schalldämmkanäle 15 im Bereich der horizontalen Steinmitte.
Diese Überlappung kann beispielsweise 2 bis 3 cm betragen. Der Vorteil dieser Überlappung
besteht in der Vermeidung eines massiven Kernes in Steinmitte und damit einer Reduzierung
des Schallschutzes (siehe z.B. Fig. 5).
[0023] Die Schalldämmkanäle 15 sind als Bohrungen mit jeweils einem Durchmesser von 5 bis
20 mm, vorzugsweise 10 bis 15 mm, ausgebildet. Die Schalldämmkanäle 15 verjüngen sich
von der Ober- bzw. Unterseite in Richtung der horizontalen Steinmitte. Es wurde festgestellt,
daß dadurch eine noch bessere Schallisolierung erreicht wird.
[0024] Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, sind die Schalldämmkanäle 15 derart in der Außenwand
1 angeordnet, daß sich zwei Reihen von Schalldämmkanälen 15 von der Oberseite der
Außenwand 1 nach unten und zwei Reihen von Schalldämmkanälen 15 von der Unterseite
der Außenwand 1 nach oben erstrecken. Die nebeneinander liegenden Reihen der Schalldämmkanäle
15 liegen versetzt zueinander. Dadurch wird erreicht, daß bei einem beliebigen Schnitt
senkrecht zur Steinlängsebene mindestens einer der Schalldämmkanäle durchschnitten
wird.
[0025] Durch die Versetzung der nebeneinander liegenden Reihen der Schalldämmkanäle 15 werden
die Resonanzfrequenzen stark gedämpft. Durch die versetzt angeordneten Schalldämmkanäle
15 ist es außerdem möglich, daß sich die Schalldämmkanäle 15 über die horizontale
Steinmitte erstrecken ohne daß ein Kontakt mit den sich von der gegenüberliegenden
Seite erstreckenden Schalldämmkanälen 15 erfolgt. Durch die Überlappung der Schalldämmkanäle
im Bereich der horizontalen Steinmitte wird gewährleistet, daß in der Mitte kein stabiler
horizontaler fester Streifen entsteht. Die Anzahl der Schalldämmkanäle 15 und ihre
Anordnung in zwei Reihen, die von der Oberseite bzw. der Unterseite eingebracht werden,
hat sich bezüglich der Produktion als besonders vorteilhaft herausgestellt. Selbstverständlich
sind im Rahmen der Erfindung auch noch andere Ausgestaltungen und Anordnungen für
die Schalldämmkanäle 15 möglich.
[0026] Wie in Fig. 3 und 4 erkennbar, befinden sich in der Außenwand 1 im Bereich der beiden
Querwände 3 horizontal verlaufende Dampfdiffusionskanäle 16. Diese Dampfdiffusionskanäle
16 erstrecken sich von der Querwand 3 aus bis zur Außenseite der Außenwand 1. Durch
diese Dampfdiffusionskanäle 16 wird eine hervorragende Dampfdiffusion erzielt.
[0027] Dampf bzw. Feuchtigkeit, die sich bei den bisher bekannten Schalungssteinen an den
Berührungspunkten zwischen der Außenwand 1 und der Querwand 3 gebildet hat, kann durch
die Dampfdiffusionskanäle 16 problemlos entweichen. Die Dampfdiffusion kann optimal
von innen nach außen über die Querwand 3 und die Dampfdiffusionskanäle 16 erfolgen.
Dadurch wird verhindert, daß sich z.B. beim Austrocknen des Hauses aufgrund des hohen
Feuchtigkeitsgehaltes ein Feuchtestau an den Berührungspunkten der Querwand 3 mit
der Außenwand 1 bilden kann. Auch nach der Austrocknungsphase des Hauses ist ein Feuchtestau
oder ähnliches, der z.B. dadurch entstehen kann, daß das Haus wenig gelüftet wird,
deutlich reduziert.
[0028] Die Dampfdiffusionskanäle erstrecken sich von der Querwand 3 aus bis zur Außenseite
der Außenwand 1. An der Außenseite der Außenwand 1 werden die Dampfdiffusionskanäle
16 später z.B. durch einen nicht dargestellten Grundputz nach Fertigstellung einer
Wand mit den Schalungssteinen verschlossen. Der Grundputz, mit dem die Dampfdiffusionskanäle
16 verschlossen werden, vermindert die Dampfdiffusion jedoch nicht, denn er ist diffusionsoffen.
[0029] Die Dampfdiffusionskanäle 16 sind in zwei linear nebeneinander liegenden Reihen angeordnet.
Jede Reihe kann beispielsweise aus neun Dampfdiffusionskanälen 16 bestehen. Dadurch
befinden sich in einem Schalungsbaustein mit zwei Querwänden 3 sechsunddreißig Dampfdiffusionskanäle.
[0030] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, erstrecken sich die Dampfdiffusionskanäle 16 über die
Höhe der Querwand 3. Die Dampfdiffusionskanäle 16 weisen einen Durchmesser von 2 bis
10 mm, vorzugsweise 3 bis 5 mm, auf. Durch diese Dimensionierung der Dampfdiffusionskanäle
16 wird eine optimale Dampfdiffusion gewährleistet ohne daß ein spürbarer Wärmeverlust
eintritt. Außerdem wird durch den gewählten Durchmesser die Stabilität des Styropors
in keinster Weise geschwächt.
[0031] Die Dampfdiffusionskanäle 16 kreuzen sich teilweise mit den Schalldämmkanälen 15.
Dadurch wird erreicht, daß die Feuchtigkeit, die von innen nach außen transportiert
werden soll, bereits im Inneren des Schalungsbausteines aufgrund der Dampfdiffusionskanäle
die sich mit den Schalldämmkanälen kreuzen verteilt wird. Dadurch ist eine noch bessere
Dampfdiffusion gewährleistet.
1. Stein, insbesondere Schalungs- oder Blockstein, mit zwei Längswänden, die eine Außenwand
(1) und eine Innenwand (2) bilden, welche durch wenigstens eine Querwand (3), die
sich mindestens über einen Teil der Steinhöhe erstreckt, miteinander verbunden sind,
wobei die Außenwand (1) aus einem isolierenden Werkstoff gefertigt und mittels formschlüssiger
Verbindungseinrichtungen (5) mit der mindestens einen Querwand (3) verbunden ist,
wobei die Innenwand (2) und die mindestens eine Querwand (3) aus Beton oder einem
betonartigen Werkstoff bestehen, und wobei die Außenwand (1) zu der Innenwand (2)
gerichtete Querteile (4) aufweist, welche die mindestens eine Querwand (3) wenigstens
teilweise umschließen,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der Außenwand (1) eine Vielzahl von Schalldämmkanäle (15) vorgesehen sind, die
sich von wenigstens einer Seite der Außenwand (1) aus nach innen paralell zu Steinlängsseite
erstrecken.
2. Stein nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Schalldämmkanäle (15) von der Unterseite der Außenwand (1) aus wenigstens
annähernd vertikal nach oben und/oder von der Oberseite der Außenwand (1) aus, wenigstens
annähernd vertikal nach unten erstrecken.
3. Stein nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei parallel nebeneinander liegende Reihen von Schalldämmkanälen (15)
vorgesehen sind.
4. Stein nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
Schalldämmkanäle (15) von nebeneinander liegenden Reihen versetzt zueinander liegen.
5. Stein nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Versetzung der Reihen und die Größe der Schalldämmkanäle (15) so gewählt ist,
daß bei einem beliebigen Schnitt senkrecht zur Steinlängsebene mindestens einer der
Schalldämmkanäle (15) durchschnitten wird.
6. Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich jeweils zwei Reihen von Schalldämmkanälen (15) von der Oberseite der Außenwand
(1) aus nach unten und wenigstens zwei Reihen von Schalldämmkanälen (15) von der Unterseite
der Außenwand (1) aus nach oben erstrecken.
7. Stein nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die von der Oberseite und der Unterseite der Außenwand (1) ausgehenden Schalldämmkanäle
(15) derart versetzt zueinander angeordnet sind, daß sich die Schalldämmkanäle (15)
jeweils von der Oberseite bzw. Unterseite aus über die horizontale Steinmitte erstrecken.
8. Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalldämmkanäle (15) als Bohrungen mit jeweils einem Durchmesser von 5 bis 20
mm, vorzugsweise 10 bis 15 mm ausgebildet sind.
9. Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Schalldämmkanäle bzw. -bohrungen (15) von außen nach innen zu verjüngen.
10. Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Außenwand (1) wenigstens im Bereich der wenigstens einen Querwand (3) mit einer
Vielzahl von wenigstens annähernd horizontal verlaufenden Dampfdiffusionskanälen (16)
versehen ist, die sich von der Querwand (3) aus bis zur Außenseite der Außenwand (1)
erstrecken.
11. Stein nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei nebeneinander liegende Reihen von Dampfdiffusionskanälen (16) sich
wenigstens annähernd über die Höhe der Querwand (3) erstrecken.
12. Stein nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
Dampfdiffusionskanäle als Bohrungen (16) mit jeweils einem Durchmesser von 2 bis 10
mm, vorzugsweise 3 bis 5 mm ausgebildet sind.
13. Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens ein Teil der Dampfdiffusionskanäle bzw. -bohrungen (16) die Schalldämmkanäle
(15) kreuzen.
1. Masonry, especially formwork or blocks, with two longitudinal walls which form an
outer wall (1) and an inner wall (2), which are connected together by at least one
transverse wall (3), which extends over at least a part of the height of the masonry,
the outer wall (1) being manufactured from an insulating material and connected to
the at least one transverse wall (3) by means of positive-locking connection devices
(5), the inner wall (2) and the at least one transverse wall (3) consisting of concrete
or a concrete-type material and the outer wall (1) having transverse components (4)
pointing towards the inner wall (2) which at least partially surround the at least
one transverse wall (3)
characterised in that a large number of sound insulation channels (15), which extend, parallel to the longitudinal
side of the masonry, from at least one side of the outer wall (1) towards the inside,
are provided in the outer wall (1).
2. Masonry according to claim 1,
characterised in that the sound insulation channels (15) extend at least approximately vertically upwards
from the bottom of the outer wall (1) and/or from the top of the outer wall (1), at
least approximately vertically downwards.
3. Masonry according to claim 1 or 2,
characterised in that at least two rows of sound insulation channels (15) are provided, lying parallel
to each other.
4. Masonry according to claim 1, 2 or 3,
characterised in that sound insulation channels (15) from adjacent rows are arranged offset in respect
of each other.
5. Masonry according to claim 4,
characterised in that the offsetting of the rows and the size of the sound insulation channels (15) is
selected in such a way that if a cut is made at an arbitrary point vertical to the
longitudinal plane of the masonry, at least one of the sound insulation channels is
cut through.
6. Masonry according to one of claims 1 to 5,
characterised in that two rows respectively of sound insulation channels (15) extend downwards from the
top of the outer wall (1) and at least two rows of sound insulation channels (15)
extend upwards from the bottom of the outer wall (1).
7. Masonry according to claim 6,
characterised in that the sound insulation channels (15) starting from the top and the bottom of the outer
wall (1) are arranged offset in respect of each other in such a way that the sound
insulation channels (15) extend from the top or bottom respectively across the horizontal
centre of the masonry.
8. Masonry according to one of claims 1 to 7,
characterised in that that the sound insulation channels (15) take the form of bores with a diameter from
5 to 20 mm respectively, preferably 10 to 15 mm.
9. Masonry according to one of claims 1 to 8,
characterised in that the sound insulation channels or bores (15) narrow from outside to inside.
10. Masonry according to one of claims 1 to 9,
characterised in that the outer wall (1) is provided with a large number of vapour diffusion channels (16)
running at least approximately horizontally at least in the area of the at least one
transverse wall (3), the said channels extending from the transverse wall (3) to the
outside of the outer wall (1).
11. Masonry according to claim 10,
characterised in that at least two adjacent rows of vapour diffusion channels (16) extend at least approximately
above the height of the transverse wall (3).
12. Masonry according to claim 10 or 11,
characterised in that the vapour diffusion channels take the form of bores (16) with a diameter of 2 to
10 mm respectively, preferably 3 to 5 mm.
13. Masonry according to one of the claims 1 to 12,
characterised in that at least a part of the vapour diffusion channels or bores (16) intersect with the
sound insulation channels (15).
1. Aggloméré, en particulier aggloméré de parement ou parpaing comprenant deux parois
longitudinales qui forment une paroi extérieure (1) et une paroi intérieure (2), lesquelles
sont réunies l'une à l'autre par au moins une paroi transversale (3) qui s'étend au
moins sur une partie de la hauteur de l'aggloméré, la paroi extérieure (1) étant fabriquée
en un matériau isolant et étant reliée à la au moins une paroi transversale (3) au
moyen de dispositifs de liaison (5) agissant par sûreté de forme, la paroi intérieure
(2) et la au moins une paroi transversale (3) étant composées de béton ou d'un matériau
du genre du béton et la paroi extérieure (1) comportant des parties transversales
(4) dirigées vers la paroi intérieure (2) et qui entourent au moins partiellement
au moins une paroi transversale (3),
caractérisé en ce que
dans la paroi extérieure (1) est prévue une pluralité de canaux d'isolation phonique
(15) qui s'étendent vers l'intérieur en partant d'au moins une face de la paroi extérieure
(1), parallèlement à la face longitudinale de l'aggloméré.
2. Aggloméré selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les canaux d'isolation phonique (15) s'étendent au moins à peu près verticalement
vers le haut à partir de la face inférieure de la paroi extérieure (1) et/ou au moins
à peu près verticalement vers le bas à partir de la face supérieure de la paroi extérieure
(1).
3. Aggloméré selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
il est prévu au moins deux rangées de canaux d'isolation phonique (15) qui s'étendent
parallèlement l'une à côté de l'autre.
4. Aggloméré selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
les canaux d'isolation phonique (15) de deux rangées situées l'une à côté de l'autre
sont décalés l'un par rapport à l'autre.
5. Aggloméré selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le décalage des rangées et la dimension des canaux d'isolation phonique (15) sont
choisis de manière qu'au moins un des canaux d'isolation phonique (15) soit coupé
dans une coupe quelconque prise perpendiculairement au plan longitudinal de l'aggloméré.
6. Aggloméré selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
à chaque fois deux rangées de canaux d'isolation phonique (15) s'étendent vers le
bas à partir de la face supérieure de la paroi extérieure (1) et au moins deux rangées
de canaux d'isolation phonique (15) s'étendent vers le haut à partir de la face inférieure
de la paroi extérieure (1).
7. Aggloméré selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les canaux d'isolation phonique (15) qui partent de la face supérieure et de la face
inférieure de la paroi extérieure (1) sont disposés décalés l'un par rapport à l'autre
de telle manière qu'en partant respectivement de la face supérieure ou de la face
inférieure, les canaux d'isolation phonique (15) se prolongent jusque au-delà du milieu
horizontal de l'aggloméré.
8. Aggloméré selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
les canaux d'isolation phonique (15) sont constitués par des perçages ayant chacun
un diamètre de 5 à 20 mm, de préférence de 10 à 15 mm.
9. Aggloméré selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
les canaux ou perçages d'isolation phonique (15) se rétrécissent de l'extérieur vers
l'intérieur.
10. Aggloméré selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
la paroi extérieure (1) est pourvue, au moins dans la région de la au moins une paroi
transversale (3), d'une pluralité de canaux de diffusion de vapeur (16) qui s'étendent
au moins à peu près horizontalement, et qui se prolongent de la paroi transversale
(3) jusqu'à la face extérieure de la paroi extérieure (1).
11. Aggloméré selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
au moins deux rangées de canaux de diffusion de vapeur (16) qui sont situées l'une
à côté de l'autre s'étendent au moins à peu près sur toute la hauteur de la paroi
transversale (3).
12. Aggloméré selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce que
les canaux de diffusion de vapeur sont constitués par des perçages (16) ayant chacun
un diamètre de 2 à 10 mm, de préférence de 3 à 5 mm.
13. Aggloméré selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
au moins une partie des canaux ou perçages de diffusion de vapeur (16) croisent les
canaux d'isolation phonique (15).
