[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Schalteinrichtung zur selbsttätigen zeitlich
begrenzten, sich wiederholenden Inbetriebnahme eines Verbrauchers elektrischer Energie
wie z.B. einer Raumbeleuchtungsanlage oder einer Garten-, Feldberegnungsanlage. Derartige
Schalteinrichtungen sind bekannt unter der Fachbezeichnung "Zeitschaltuhr". Eine Zeitschaltuhr
ist eine elektrische analoge oder digitale Uhr mit - im Falle einer Analoguhr - einem
rotierenden Zifferblatt mit Ziffern von 1 bis 24 und diesen Ziffern zugeordneten Betätigungsvorrichtungen
für einen mechanischen oder elektronischen Schalter. Damit läßt sich z.B. im Zeitbereich
von 18
h (etwa Sonnenuntergang bei Frühlings- oder Herbstbeginn) bis 23
h (etwa Begin der Nachtruhe) einstellen, in welchem eine Zimmerlampe eingeschaltet
ist. Man möchte so bei Abwesenheit von der Wohnung deren bewohnten Zustand simulieren,
um Einbrecher fernzuhalten.
[0002] Die Zeit des Sonnenuntergangs verändert sich jedoch im Ablauf der Jahreszeiten erheblich,
innerhalb von vierzehn Tagen schon um bis zu einer halben Stunde. In der Folge kann
z.B. bei vierzehntätiger Abwesenheit von der Wohnung durch eine herkömmliche Zeitschaltuhr
eine Zimmerbeleuchtung nach der Wintersonnenwende noch bei Tageslicht eingeschaltet
werden und nach der Sommersonnenwende erst nach Einbruch der Dunkelheit. Dieser unnatürliche
Vorgang kann auffallen - auch Gelegenheiten ausspähenden Wohnungseinbrechern, die
nun "dank" der Zeitschaltuhr die Gewißheit erhalten: diese Wohnung ist z.Zt. nicht
bewohnt. Sollte während der Abwesenheit der Wohnungsbenutzer das Wetter am Wohnort
regnerisch und sehr trübe sein, oder ein Gewitter aufziehen, kann es schon lange vor
Sonnenuntergang notwendig sein, in der Wohnung das Licht einzuschalten. Die nur starr
programmierbare Zeitschaltuhr kann das nicht. So bleibt eine unbenutzte Wohnung in
einer Schlechtwetterphase trotz eingesetzter Zeitschaltuhr gegenüber einer beleuchteten
Umgebung auffällig unbeleuchtet. Ähnliche Probleme können sich ergeben, wenn eine
Zeitschaltuhr in der grünen Jahreszeit verwendet wird zur allabendlichen Beregnung
eines Hausgartens.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schalteinrichtung zu schaffen, mit der ein
auch von den Lichtverhältnissen beeinflußter Verbraucher elektrischer Energie in einem
sich automatisch wiederholendem Vorgang für eine bestimmte Zeit auch unter Berücksichtigung
der Umgebungshelligkeit in Betrieb gesetzt werden kann. Die vorstehend genannte Erfindungsaufgabe
wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und des nebengeordneten Anspruchs
6 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0004] Das Wesentliche der Erfindung besteht in folgendem: Im Stromkreis eines Verbrauchers
elektrischer Energie ist ein vom Zeitablauf gesteuertes Schaltgerät ("Zeitschalter
3") in Kombination mit einem von der während des Zeitablaufs sich verändernden Lichtstärke
gesteuerten Schaltgerät ("Photoschalter 4") angeordnet. Die aus Schließungen und Öffnungen
im Verbraucherstromkreis bestehenden gesteuerten Schaltungen des Zeitschalters und
des mit diesem in Reihe geschalteten Photoschalters sind derart koordiniert, daß sich
dadurch sowohl vom Zeitablauf als auch von der dabei veränderlichen Lichtstärke bestimmte
Betriebsintervalle des Verbrauchers 2 elektrischer Energie in selbsttätiger Wiederholung
ergeben. In einer Erfindungsvariante ist im Verbraucherstromkreis nur ein Schalter
34 angeordnet; in gesteuerter Koordination ausgelöst wird dieser Schalter zum Schalten
sich automatisch wiederholender Betriebsintervalle eines Energieverbrauchers durch
einen Zeit-Steuerschalter 51 und einen Photo-Steuerschalter 52, angeordnet in seinem
Steuerkreis.
[0005] Vorteile des Erfindungsgegenstandes z.B. bei einer Raumbeleuchtungsanlage:
- automatisches Einschalten der Raumbeleuchtung gegen Abend oder auch unter Tags bei
stark bedecktem Himmel;
- automatisches Ausschalten der Raumbeleuchtung zur Zeit der Nachtruhe (Lichterinnerung);
- automatisches Einschalten der Raumbeleuchtung, wenn es bei noch winterlicher Dunkelheit
Zeit zum Aufstehen ist (Lichtwecker);
- automatisches Ausschalten der Raumbeleuchtung, wenn es des Morgens hell wird;
- Schutz vor Wohnungseinbrechern bei Abwesenheit des Wohnungsbenutzers durch natürliche
Simulation von Anwesenheit - alles in allem: Erhöhung des Wohnungskomforts.
und bei einer Garten- oder Feldberegnungsanlage:
- zu ökologisch günstigen Beregnungszeiten gegen Abend und gegen Morgen wird eine Beregnung
licht- und zeitgesteuert intervallweise in Betrieb gesetzt, wobei eingebaute Luft-
und/oder Boden- Feuchtigkeitssensoren bei noch ausreichender Feuchtigkeit einen unnötigen
Betrieb der Anlage ausschließen.
[0006] Der Erfindungsgegenstand wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert; es
zeigen:
- Fig. 1:
- Schaltplan für Schaltautomatik in Zweischalterbauart;
- Fig. 2:
- Schaltautomatik in Zweischalterbauart, Zeitschalter 3 und Photoschalter 4 durch steckbare
Einzelstücke dargestellt;
- Fig. 3:
- Schaltautomatik in Zweischalterbauart, Photoschalter am Fensterbrett eines Wohnzimmerfensters
postiert und durch ein Kabel mit dem Zeitschalter an der Wandsteckdose verbunden;
- Fig. 4:
- Schaltplan für Schaltautomatik in Einschalterbauart.
[0007] Im Schaltplan, Fig.1, sind eine Raumbeleuchtungsvorrichtung 2 als Verbraucher elektrischer
Energie, ein Zeitschalter 3 und ein Photoschalter 4 elektrisch in Reihe geschaltet,
wobei ein jeder dieser Begriffe für ein technisches Ensemble steht. Der Verbraucher
elektrischer Energie 2 ist z.B. durch eine Zimmer-Stehlampe 2a dargestellt mit einem
oder mehreren Leuchtkörpern an einer Halte- und Kontaktvorrichtung, einem Handschalter
2b und einem Anschlußkabel mit Stecker 2c. Der Zeitschalter 3 besteht im wesentlichen
aus folgenden Bauteilen: eine elektromechanische Schaltuhr 3a ist mit einer synchron
angetriebenen Programm- und Schalterbetätigungsscheibe 3b ausgestattet. Diese Scheibe
weist - von innen nach außen - einen konzentrischen Abschnitt auf, der entlang des
Umfangs mit 1 bis 24 beziffert ist; bei einer Scheibenumdrehung pro Tag stellen diese
Ziffern die Tagesstunden dar. Das rotierende Ziffernband ist von einem (nicht dargestellten)
Sektorenkranz umgeben; auf einen Ein-Stundenabschnitt entfallen z.B. jeweils vier
Sektoren aus Isolierstoff, die radial ein- und auswärts geschoben werden können. Wird
ein solcher Sektor z. B. radial einwärts geschoben, läuft er bei der Rotation der
Scheibe an einem dahinter stationär angeordneten Schwenkarm auf und schließt mit dem
Eindrücken dieses Betätigungsarmes einen Kontakt. Nach dem Abgleiten des Scheibensektors
vom Schwenkarm schwenkt dieser zurück und mit ihm das federnde bewegliche Kontaktteil
- der Kontakt ist wieder offen und hat gegebenenfalls einen Strom ausgeschaltet. Für
die Erläuterung ist dieser Schalter als durch ein Relais 3c betätigter Schalter 3d
dargestellt. Der Schalter 3d öffnet und schließt gemäß einem in die Zeitschaltuhr
eingebenen Schaltprogramm. Alternativ kann der Zeitschalter 3 zumindest zu einem Teil
durch Bauelemente aus Halbleitermaterial hergestellt sein, was nicht graphisch dargestellt
ist.
[0008] Bei dem Photoschalter 4 erfolgt das Schalten des Stromes durch einen mechanischen
Schalter 4d, den das Relais 4c betätigt. Im Relaisstromkreis ist ein Schalter 4a aus
Halbleitermaterial (Transistor) angeordnet, der durch Einwirken eines in seinem Steuerkreis
angeordneten, symbolisch dargestellten Photowiderstandes 4b bei Dunkelheit niedrigohmig
wird und das Relais 4c den Hauptstromschalter 4d schließen läßt. Bei Helligkeit wird
der Transistor durch das Einwirken des Photowiderstandes hochohmig, was den Relais-Stromkreis
gegebenenfalls unterbricht; das Ausschalten des Schalters 4d bewirkt jetzt eine Ausschaltfeder
etwa in baulicher Einheit mit einem der beiden Kontaktkörper. An Stelle des vorstehend
beschrieben Photoschalters in Hybridbauweise kann dieser Schalter auch vollelektronisch
ausgeführt sein unter Verwendung von antiparallel geschalteten Thyristoren, in deren
Steuerkreis ein Photowiderstand angeordnet ist, was nicht graphisch dargestellt ist.
Wenn dort der Photowiderstand bei Unterschreiten eines Wertes der Lichtstärke in einen
hochohmigen Zustand gerät, fließt ein Gate-Strom, der den Thyristor zündet, was praktisch
Einschalten bedeutet. Ohne den Gate-Strom, d.h. bei einem nach überschreiten eines
Wertes der Lichtstärke niedrigohmig gewordenen Photowiderstand sperrt der Thyristor,
d.h. er öffnet, schaltet gegebenenfalls aus.
[0009] Definition der verwendeten lichttechnischen Begriffe: "Lichtstärke", Helligkeit der
Lichtquelle, in "Candella" ist der auf den Raumwinkel in "Steradiant" entfallende
Lichtstrom in "Lumen", letzterer als die gesamte von einer Lichtquelle in alle Richtungen
abgegebene und vom Auge wahrgenommene Lichtleistung. Empfängerseitig gilt: "Beleuchtungsstärke"
in "Lux" ist der auf die Empfängerfläche in m2 entfallende Lichtstrom.
[0010] Für ein allabendliches, auch durch die Helligkeit mitbestimmtes Ein- und Ausschalten
der Beleuchtung 2a ist das Schalten des Zeitschalters 3 und des Phntoschalters 4 wie
folgt koordiniert:
- bei geschlossenem Zeitschalter 3 schließt der Photoschalter 4 bei Unterschreiten eines
bestimmten Wertes der Lichtstärke im Zeitbereich des Sonnenuntergangs; damit beginnt
das Betriebsintervall der Zimmerstehlampe;
- nachfolgend öffnet bei geschlossenem Photoschalter 4 der Zeitschalter 3, wenn es Zeit
ist für die Nachtruhe, z.B. um 23h; damit endet das Betriebsintervall der Zimmer-Stehlampe;
- nachfolgend öffnet bei geöffnetem Zeitschalter 3 der Photoschalter 4 bei Überschreiten
eines bestimmten Wertes der Lichtstärke im Zeitbereich des Sonnenaufgangs;
- nachfolgend schließt bei geöffnetem Photoschalter 4 der Zeitschalter 3 und schafft
damit die Voraussetzung für ein sich wiederholendes im Bereich der Abenddämmerung
einsetzendes Betriebsintervall der Zimmerbeleuchtung; damit dieses das allabendliche
Inbetriebsetzen einer Raumbeleuchtung vorbereitende Schließen des Zeitschalters mit
möglichster Sicherheit bei schon geöffnetem Photoschalter 4 erfolgt, wird dieses Schließen
in die Mittagszeit verlegt.
[0011] Für ein allmorgendliches automatisches durch Zeit und Helligkeit begrenztes Inbetriebsetzen
eines Verbrauchers elektrischer Energie mit dem Beispiel Zimmer-Stehlampe sieht die
Koordination des Schaltens von Zeit- und Photoschalter folgendermaßen aus:
- bei geöffnetem Zeitschalter 3 schließt der Photoschalter 4 bei Unterschreiten eines
bestimmten Wertes der Lichtstärke im Zeitbereich des Sonnenuntergangs;
- nachfolgend schließt bei geschlossenem Photoschalter 4 der Zeitschalter 3, wenn es
des Morgens Zeit zum Aufstehen ist, etwa um 6h; damit beginnt ein Betriebsintervall der Zimmer-Stehlampe;
- nachfolgend öffnet bei geschlossenem Zeitschalter 3 der Photoschalter 4 bei Überschreiten
eines bestimmten Wertes der Lichtstärke um die Zeit des Sonnenaufgangs; damit endet
das Betriebsintervall der Zimmer-Stehlampe;
- nachfolgend öffnet bei geöffnetem Photoschalter 4 der Zeitschalter 3 und schafft damit
die Voraussetzung für ein sich wiederholendes im Bereich der Morgendämmerung endendes
Betriebsintervall der Zimmer-Stehlampe.
[0012] Sollen die beiden vorstehend erläuterten, jeweils auf sich allein gestellten Inbetriebsetzungen
eines Verbrauchers elektrischer Energie sowohl allabendlich als auch allmorgendlich
stattfinden, sind dafür zwei Photo- Zeit-Schaltautomaten erforderlich: einer für die
allabendliche Inbetriebsetzung und einer für die allmorgendliche. Mit der anschließend
dargelegten vorteilhaften Weiterbildung des Schaltprogramms zum Erfindungsgegenstand
läßt sich eine allabendliche Inbetriebsetzung eines Verbrauchers elektrischer Energie
im Verbund mit einer allmorgendlichen Inbetriebsetzung dieses Verbrauchers mit einem
einzigen Schaltautomaten ausführen:
- bei geschlossenem Zeitschalter 3 schließt der Photoschalter 4 bei Unterschreiten eines
bestimmten Wertes der Lichtstärke im Zeitbereich des Sonnenuntergangs; damit beginnt
ein erstes Betriebsintervall der Zimmer-Stehlampe;
- nachfolgend öffnet bei geschlossenem Photoschalter 4 der Zeitschalter 3, wenn es Zeit
ist für die Nachtruhe z.B. um 22h30min; damit endet das erste Betriebsintervall;
- nachfolgend schließt bei geschlossenem Photoschalter 4 der Zeitschalter 3, wenn es
morgends Zeit ist zum Aufstehen, z.B. um 6h30min; damit ist die Beleuchtung eingeschaltet und damit beginnt ein zweites Betriebsintervall
- allerdings nur dann, wenn es um diese Zeit noch dunkel ist, also im Winter; im Sommer
und bei klarem Himmel ist es um diese Zeit schon längst hell; der Photoschalter 4
hat dann bereits geöffnet, so daß es zu keinem morgendlichen Betriebsintervall eines
Verbrauchers elektrischer Energie mehr kommt; der "mitdenkende" Schaltautomat nimmt
also im Sommer nur eine allabendliche Inbebetriebsetzung vor, wie sie bereits erläutert
wurde; ist dieser jahreszeitlich bedingte Übergang des Schaltprogramms nicht gegeben,
geht es wie folgt weiter:
- nachfolgend öffnet bei geschlossenem Zeitschalter 3 der Photoschalter 4 bei Überschreiten
eines bestimmten Wertes der Lichtstärke im Zeitbereich des Sonnenaufgangs; damit endet
das zweite Betriebsintervall;
- nachfolgend schließt bei geöffnetem Photoschalter 4 der Zeitschalter 3 und bereitet
damit das Wiederholen der sowohl allabendlichen als auch allmorgendlichen Betriebsintervalle
eines Verbrauchers elektrischer Energie vor.
[0013] Der Zeitschalter 3 und der Photoschalter 4 können baulich in einem Gehäuse vereinigt
sein. Diese beiden Schalter können auch Einzelstücke bilden, von denen ein jedes mit
Steck- und Dosenkontakten ausgestattet ist, um damit zu einem Photo- Zeit-Schaltautomaten
verbunden, zusammengesteckt, zu werden, Fig.2. Bei einem aus Einzelstücken zusammengesetzten
Photo- Zeit-Schaltautomaten läßt sich der Photosensorschalter 4 in unmittelbarer Fensternähe,
z.B. am Fensterbrett, anordnen, wo der Photosensor 4b durch das Tageslicht direkt
beaufschlagt wird, Fig.3. Die Steckdose 6 an dem Verbindungskabel 5 des Photoschalters
4 mit dem Zeitschalter 3 an der Wandsteckdose 1 dient gleichzeitig als erhöhtes Lager
für den Photoschalter am Fenster eines Wohnzimmers. Beginnt es draußen zu dämmern,
so empfindet man ein derartig direkt entsprechendes Einschalten einer Zimmerbeleuchtung
als natürlichen Vorgang - sowohl innerhalb der Wohnung als auch außerhalb derselben,
etwa von der Straße aus. Einsatzort der Schaltautomatik kann auch das Schaufenster
eines Geschäftes sein, dessen Beleuchtung täglich vom Beginn der Abenddämmerung an
noch für einige Zeit eingeschaltet sein soll - im Winter auch noch in der dunklen
Frühe - wobei man sich um Ein- und Ausschalten der Beleuchtung auch nicht mehr zu
kümmern braucht. Bei einer Beregnungsanlage zur allabendlichen und/oder allmorgendlichen
Garten- und Feldberegnung bei zu wenig natürlichem Niederschlag (durch Hygrosensor
feststellbar) sind von der Schaltautomatik ein Ventil in einer wasserleitung oder
ein Antriebsmotor einer Wasserpumpe zu schalten, Fig.1, im letzteren Fall gegebenenfalls
über ein zwischengeschaltetes Motorschütz.
[0014] Zu dem bereits erläuterten Anwendungsbeispiel der Schaltautomatik für sowohl allabendliche
als auch allmorgendliche Betriebsintervalle einer Zimmerstehlampe wurden drei Versuchsmuster
in Zweischalter-Steckbauart erstellt, Fig. 2. Damit läuft der Versuchsbetrieb in der
Anordnung nach Fig. 3 an verschiedenen Orten störungsfrei und bietet die anvisierten
Vorteile.
[0015] Die gestellte Erfindungsaufgabe läßt sich auch mit nur einem Schalter 34 im Stromkreis
eines Verbrauchers elektrischer Energie lösen, wozu der Steuerkreis dieses einzigen
Schalters mit einem Zeitschalter 51 und einem Photoschalter 52 zur zeit- und helligkeitsabhängigen
Steuerung ausgestattet ist, Fig.4. Im zugehörigen Schaltplan repräsentiert das Symbol
für den Schalter 34 sowohl einen mechanischen durch ein Relais 50 gesteuert betätigten
Schalter als auch einen zumindest teilweise Bauelemente aus Halbleitermaterial (Thyristoren)
enthaltenden Schalter mit einem zumindest teilweise transistorierten Steuerkreis.
[0016] Im Stromkreis des Betätigungsrelais 50 symbolisiert der Block 51 den Zeit-Steuerschalter.
Dieser Schalter kann durch eine elektromechanische Zeitschaltuhr 51a mit Programm-
und Schaltscheibe 51b dargestellt sein - analog zu dem Zeitschalter 3 in Fig.1. Im
Falle einer elektronischen Ausführung des Schalters 34 ist auch der Zeit-Steuerschalter
51 elektronisch ausgeführt. Der Block 52 steht für den Photo-Steuerschalter im Stromkreis
des Relais 50. Dieser Schalter ist durch ein Hilfsrelais dargestellt, in dessen Stromkreis
ein Photosensor 52a mit Photowiderstand 52b derart angeordnet ist - gegebenenfalls
im Steuerkreis eines darin angeordneten Transistors - daß je nach Helligkeit das Hilfsrelais
mit seinen Schaltkontakten den Stromdes Relais 50 öffnet oder schließt - analog zu
dem Photoschalter 4 in Fig.1. Im Falle eines aus Halbleitermaterial hergestellten
Schalters 34 besteht auch der Photo-Steuerschalter 52 aus Halbleitermaterial: ein
auf die Basis eines Transistors einwirkender Photowiderstand 52b läßt den Durchleitungspfad
des Transistors vom Emitter zum Kollektor bei ausreichender Helligkeit hochohmig werden,
d.h. "sich öffnen", und bei Dunkelheit niedrigohmig werden, was "sich schließen" entspricht.
Mit den vorstehend verbal beschriebenen Steuerschaltern 51 und 52 im Stromkreis des
Relais 50 zur Betätigung des Schalters 34 im Verbraucherstromkreis lassen sich in
dieser Einschalterbauart des Schaltautomaten die gleichen allabendlichen, allmorgendlichen
und sowohl allabendlichen als auch allmorgendlichen Betriebsintervalle eines Verbrauchers
elektrischer Energie bewirken wie mit der bereits anhand von Ausführungsbeispielen
erläuterten Schaltautomatik in Zweischalterbauart - vorausgesetzt in beiden Fällen
ist das Schalten der beiden Schalter im Verbraucherstromkreis und der beiden Schalter
im Steuerkreis, nämlich 3 und 4 bzw. 51 und 52 in derselben Weise koordiniert. Die
spezifischen Schaltprogramme für die Schaltautomatik in Einschalterbauart finden sich
gleich als Ansprüche 8 bis 10.
[0017] Der erfindungsgemäße Zeit- Photo-Schaltautomat läßt sich auch noch zu einer nur Zeitschaltuhr
oder zu einem nur Photoschalter abwandeln. Bei der Schaltautomatik in Zweischalterbauart,
Fig.1, mit als Einzelstücke hergestellten Zeitschalter 3 und Photoschalter 4, Fig.2,
ist dies selbstevident. Bei der Schaltautomatik in Zweischalterbauart mit einem gemeinsamen
Gehäuse für Zeit- und Photoschalter wird daraus: eine Zeitschaltuhr durch Abdecken
des Photosensors - oder ein Photosensorschalter durch Einstellen der Zeitschaltuhr
auf Dauerkontaktgabe. Analoge Maßnahmen am Zeit-Steuerschalter 51 oder am Photo-Steuerschalter
52 des Schalters 34 durchgeführt ergeben dort gleichfalls einen Photosensorschalter
bzw. eine Zeitschaltuhr.
[0018] Im Folgenden wird eine Weiterbildung der Erfindung gemäß der Zusatzpatentanmeldung,
Aktenzeichen: wird nach Erhalt nachgereicht, zur Hauptpatentanmeldung 197 24 815.2,
beschrieben:
Zeitschalter und Photoschalter sowie der von Zeit und Helligkeit gesteuerte Einzelschalter
34 sollen direkt an das Wechselstromnetz, also an eine Wandsteckdose in einem Wohn-
oder Arbeitsraum angeschlossen sein. Nun ist aber die Helligkeit an den verschiedenen
Montageorten der Wandsteckdosen in einem Zimmer auch verschieden und stimmt i.a. nicht
überein mit der Helligkeitsempfindung einer Person in diesem Zimmer. Untersuchungen
zeigten, daß bei Anschluß eines Schaltautomaten mit Zeit- und Lichtsteuerung an abseits
eines Zimmerfensters angebrachte Steckdosen die Stehlampe gegen Abend hin bis zu etwa
eine Stunde früher eingeschaltet wird als es dem Helligkeitsbedürfnis der sich im
Zimmer aufhaltenden Person entspricht. Damit ist ein Mehrverbrauch elektrischer Energie
für die Zimmerbeleuchtung verbunden. Außerdem wirkt es auf einen äußeren Beobachter
etwas überraschend, wenn bei noch ausreichender Tageshelligkeit in einem Wohnzimmer
auf einmal Licht brennt. Falls ein Schaltautomat zur Simulation von Anwesenheit eingesetzt
wäre, signalisierte er in diesem Fall nach außen gerade das Gegenteil, was u.U. gefährlich
sein könnte. Aus dem Vorstehenden folgt: der Photosensor soll am Fenster positioniert
sein.
[0019] Bei getrennter Bauart von Zeit- und Photoschalter läßt sich der Photoschalter wohl
auf dem Fensterbrett anordnen. Diese Maßnahme erfordert jedoch etwas umständlich zu
verlegende, aufwendige und 220 V Spannung führende Verbindungsleitungen, was auch
einer weiten Verbreitung von Schaltautomaten mit Zeit- und Lichtsteuerung im Weg stehen
dürfte. Dieses Problem besteht ebenso bei dem Schaltautomaten mit nur einem Schalter
im Verbraucherstromkreis.
[0020] Statt den Schaltautomaten ganz oder partiell lichttechnisch zwar in optimaler Position
am Fensterbrett eines Zimmerfensters auzustellen, aber dann diesen Schalter - anschlußtechnisch
ungünstig - über relativ lange, 220 V Spannung führende und daher auch relativ dicke
Anschlußkabel einerseits mit einer Wandsteckdose und andererseits mit z.B. einer Zimmer-stehlampe
verbinden zu müssen, braucht gemäß dieser Weiterbildung nur der vom Schaltautomaten
räumlich getrennte Photosensor 70 an einem Stativ 71 auf das Fensterbrett 75 eines
Zimmerfensters 74 gestellt zu werden; eine dünne, leicht verlegbare Steuerleitung
72 verbindet den so lichttechnisch optimal positionierten Photosensor mit dem an der
Wandsteckdose 1 anschlußtechnisch gleichfalls optimal positionierten Schaltautomat
34.
[0021] Die zugehörige Figur 5 vermittelt die Sicht aus der Tiefe eines Zimmerraums 73 auf
ein Zimmerfenster 74. An der linken Zimmernwand ist unten eine Steckdose 1 angebracht.
An diese Steckdose ist mit einem nicht sichtbaren Stecker der Schalter 34 des Schaltautomaten
34 mit Zeit- und Lichtsteuerung und nicht mehr integriertem Photosensor angeschlossen
und damit in einen Verbraucherstromkreis eingefügt; ein Teil davon ist in Form eines
Anschlußkabels 76 zu sehen. Dies Anschlußkabel führt zu einer nicht mehr dargestellten
Stehlampe als Energieverbraucher. Desweitern führt vom Schalter 34 eine Steuerleitung
72 zu einem auf dem Fensterbrett 75 stehenden Stativ 71, und sie ist dort mit dem
Photosensor 70 an der Spitze des Stativstiels elektrisch verbunden. Im unmittelbaren
Fensterbereich angeordnet erfühlt der Photosensor 70 auch unmittelbar den Lichtstrom
durch das Fenster, d.i. die Lichtstärke der Lichtquelle Firmament oder deren Helligkeit
am Fenster als die eine und ursprüngliche Steuergröße für die Lichtsteuerung des Zeit-
und Lichtschaltautomaten.
[0022] Die zweiadrige Steuerleitung 72 besteht aus einem dünnen, gescheidigen Draht; ihre
Isolation braucht nur für die niedrige Spannung des Photosensorstromkreises bemessen
zu sein. Das freie Ende der Verbindungsleitung 72 ist mit einem Koaxialstecker versehen,
der an der Unterseite des Schaltergehäuses 34 in eine Anschlußbuchse gesteckt ist.
Die mit der Wandtapete farblich abgestimmte Verbindungsleitung 72 ist mit farblosem
Klebeband an der Tapete befestigt.
1. Elektrischer Schaltautomat mit Zeit- ood Lichtsteuerung mit einem in einem Verbraucher
elektrischer Energie versorgenden Stromkreis angeordneten Schalter (3), (34), wobei
die aus Öffnungen und Schließungen bestehenden Schaltungen dieses Schalters vom Ablauf
der Zeit derart gesteuert sind, daß sich automatisch wiederholende Betriebsintervalle
eines Energieverbrauchers (2) ergeben, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
im Stromkreis des Verbrauchers elektrischer Energie (2) sind ein erster Schalter (3)
und ein zweiter Schalter (4) in elektrischer Reihenschaltung angeordnet, wobei der
erste Schalter als ein vom Ablauf der Zeit gesteuerter Zeitschalter (3) und der zweite
Schalter als ein von einer während des Ablaufs der Zeit veränderlichen Lichtstärke
gesteuerter Photoschalter (4) ausgebildet sind und die aus Öffnungen und Schließungen
im Verbraucherstromkreis bestehenden gesteuerten Schaltungen des Zeitschalter (3)
und des Photoschalters (4) derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich dadurch zumindest
ein sowohl vom Ablauf der Zeit als auch von der dabei veränderlichen Lichtstärke bestimmtes
Betriebsintervall des Verbrauchers elektrischer Energie in automatischer Wiederholung
ergibt.
2. Schaltautomat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
bei den elektrisch in Reihe geschalteten ersten und zweiten Schaltern sind zumindest
die Bauelemente des Photoschalters (4) zumindest zu einem Teil als elektronische Bauelemente
ausgebildet.
3. Schaltautomat nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
bei geschlossenem Zeitschalter (3) im Verbraucherstromkreis schließt der Photoschalter
(4) bei Unterschreiten eines Wertes der Lichtstärke den Verbraucherstromkreis;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Photoschalter (4) der Zeitschalter zu einer vorgegebenen
Zeit den Verbraucherstromkreis;
nachfolgend öffnet bei geöffnetem Zeitschalter (3) der Photoschalter (4) bei Überschreiten
eines Wertes der Lichtstärke;
nachfolgend schließt bei geöffnetem Photoschalter (4) der Zeitschalter (3) zu einer
vorgegebenen zeit, worauf nachfolgend der vorstehend im Anspruch 3 dargelegte Ablauf
der Schließungen und Öffnungen des Zeitschalters (3) und des Photoschalters (4) im
Verbraucherstromkreis sich wiederholt.
4. Schaltautomat nach Anspruch 1 oder 2 , gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
bei geöffnetem Zeitschalter (3) schließt der Photoschalter (4) bei Unterschreiten
eines Wertes der Lichtstärke;
nachfolgend schließt bei geschlossenem Photoschalter (4) der Zeitschalter (3) zu einer
vorgegebener Zeit;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Zeitschalter (3) der Photoschalter (4) bei Überschreiten
eines Wertes der Lichtstärke den Verbraucherstromkreis;
nachfolgend öffnet bei geöffnetem Photoschalter (4) der Zeitschalter (3) zu einer
vorgegebenen Zeit, worauf nachfolgend der vorstehend im Anspruch 4 dargelegte Ablauf
der Schließungen und Öffnungen des Zeitschalters (3) und des Photoschalters (4) im
Verbraucherstromkreis sich wiederholt.
5. Schaltautomat nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
bei geschlossenem Zeitschalter (3) im Verbraucherstromkreis schließt der Photoschalter
(4) im Verbraucherstromkreis bei Unterschreiten eines Wertes der Lichtstärke;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Photoschalter (4) der Zeitschalter (3) zu einer
vorgegebenen Zeit den Verbraucherstromkreis;
nachfolgend schließt bei geschlossenem Photoschalter (4) der Zeitschalter (3) zu einer
vorgegeben Zeit den Verbraucherstromkreis;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Zeitschalter (3) der Photoschalter (4) bei Überschreiten
eines Wertes der Lichtstärke den Verbraucherstromkreis;
nachfolgend schließt bei geöffnetem Photoschalter (4) der Zeitschalter (3) zu einer
vorgegebenen Zeit, worauf nachfolgend der vorstehend im Anspruch 5 dargelegte Ablauf
der Schließungen und Öffnungen des Zeitschalters (3) und des Photoschalters (4) im
Verbraucherstromkreis sich wiederholt.
6. Elektrischer Schaltautomat mit Zeit- und Licht- Steuerung mit einem in einem Verbraucher
elektrischer Energie versorgenden Stromkreis angeordneten Schalter(3), (34), wobei
die aus Öffnungen und Schließungen bestehenden Schaltungen dieses Schalters vom Ablauf
der Zeit derart gesteuert sind, daß sich automatisch wiederholende Betriebsintervalle
eines Einergieverbrauchers (2) ergeben, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
im Stromkreis des Verbrauchers elekrtrischer Energie (2) ist ein sowohl vom Ablauf
der Zeit als auch von einer während des Zeitablaufs veränderlichen Lichtstärke gesteuerter
Schalter (34) angeordnet, wobei in einem zumindest einen Stromkreis aufweisenden Steuerkreis
des Schalters (34) ein vom Ablauf der Zeit gesteuerter Zeit-Steuerschalter (51) und
ein von einer während des Zeitablaufs veränderlichen Lichtstärke gesteuerter Photo-Steuerschalter
(52) angeordnet sind und die aus Öffnungen und Schließungen im Steuerkreis bestehenden
gesteuerten Schaltungen des Zeit-Steuerschalters (51) und des Photo-Steuerschalters
(52) derart aufeinander abgestimmt sind, daß die dadurch veranlaßten Schaltungen des
Schalters (34) im Verbraucherstromkreis mindestens ein sowohl vom Ablauf der Zeit
als auch von der dabei veränderlichen Lichtstärke bestimmtes Betriebsintervall des
Verbrauchers elektrischer Energie in automatischer Wiederholung ergeben.
7. Schaltautomat nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
bei den Schaltern des Schaltautomaten: dem Schalter (34) im Verbraucherstromkreis
und den Steuerschaltern (51) und (52) im Steuerkreis des Schalters (34), sind zumindest
die Bauelemente des Photo-Steuerschalters (52) zumindest zu einem Teil durch elektronische
Bauelemente dargestellt.
8. Schaltautomat nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
bei geschlossenem Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34) schließt
der Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters (34) bei Unterschreiten
eines Wertes der Lichtstärke, worauf der Schalter (34) den Verbraucherstromkreis schließt;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des
Schalters (34) der Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34) zu einer
vorgegebenen Zeit, worauf der Schalter (34) den Verbraucherstromkreis öffnet;
nachfolgend öffnet bei geöffnetem Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters
(34) der Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters (34) bei Überschreiten
eines Wertes der Lichtstärke, worauf der SChalter (34) im Verbraucherstromkreis geöffnet
bleibt;
nachfolgend schließt bei geöffnetem Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters
(34) der Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34) zu einer vorgegebenen
Zeit, worauf der Schalter (34) im Verbraucherstromkreis weiter geöffnet bleibt und
nachfolgend der vorstehend im Anspruch 8 dargelegte Ablauf der Schließungen und Öffnungen
der Steuerschalter (51) und (52) im Steuerkreis des Schalters (34) und der dadurch
veranlaßten Schließungen und Öffnungen des Schalters (34) im Verbraucherstromkreis
sich wiederholt.
9. Schaltautomat nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
bei geöffnetem Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34) schließt
der Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters (34) bei Unterschreiten
eines Wertes der Lichtstärke, worauf der Schalter (34) im Verbraucherstromkreis geöffnet
bleibt;
nachfolgend schließt bei geschlossenem Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des
Schalters (34) der Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34) zu einer
vorgegebenen Zeit, worauf der Schalter (34) den Verbraucherstromkreis schließt;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters
(34) der Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters (34) bei Überschreiten
eines Wertes der Lichtstärke, worauf der Schalter (34) den Verbraucherstromkreis öffnet;
nachfolgend öffnet bei geöffnetem Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters
(34) der Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34), worauf der Schalter
(34) im Verbraucherstromkreis geöffnet bleibt und nachfolgend der vorstehend im Anspruch
9 dargelegte Ablauf der Schließungen und Öffnungen der Steuerschalter (51) und (52)
im Steuerkreis des Schalters (34) imVerbraucherstromkreis sich wiederholt.
10. Schaltautomat nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
bei geschlossenem Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34) schließt
der Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters (34) bei Unterschreiten
eines Wertes der Lichtstärke, worauf der Schalter (34) den Verbraucherstromkreis schließt;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des
Schalters (34) der Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34) zu einer
vorgegebenen Zeit, worauf der Schalter (34) den Verbraucherstromkreis öffnet.
nachfolgend schließt bei geöffnetem Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters
(34) der Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters (34)zu einer vorgegebenen
Zeit, worauf der Schalter (34) den Verbraucherstromkreis schließt;
nachfolgend öffnet bei geschlossenem Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des Schalters
(34) der Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters (34), worauf der Schalter
(34) den Verbraucherstromkreis öffnet;
nachfolgend schließt bei geöffnetem Photo-Steuerschalter (52) im Steuerkreis des Schalters
(34) der Zeit-Steuerschalter (51) im Steuerkreis des (34), worauf der Schalter (34)
im Verbraucherstromkreis geöffnet bleibt und nachfolgend der vorstehend im Anspruch
10 dargelegte Ablauf der Schliessungen und Öffnungen der Steuerschalter (51) und (52)
im Steuerkreis des Schalters (34) und der dadurch veranlaßten Schließungen und Öffnungen
des Schalters (34) im Verbraucherstromkreis sich wiederholt.
11. Elektrischer Schaltautomat mit Zeit- und Lichtsteuerung nach Patent .... (Patentanmeldung
197 24 815.2), Patentanspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
der Photosensor (4a) zur Steuerung des Photoschalters (4) in Abhängigkeit von der
zeitlich veränderlichen Lichtstärke ist durch ein vom Schalterteil (4d) räumlich getrenntes
Bauteil (70) dargestellt und mit dem Schalterteil durch eine elektrische Steuerleitung
(72) verbunden.
12. Elektrischer Schaltautomat mit Zeit- und Lichtsteuerung nach Patent .... (Patentanmeldung
197 24 815.2), Patentanspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
der Photosensor (52a) zur Steuerung des Photo-Steuerschalters (52) im Steuerkreis
des Schalters (34) zur Steuerung dieses Schalters in Abhängigkeit von der zeitlich
veränderlichen Lichtstärke ist durch ein von Schalterteil (34) räumlich getrenntes
Bauteil (70) dargestellt und mit dem Schalterteil durch eine elektrische Steuerleitung
(72) verbunden.