[0001] Die Erfindung betrifft eine flüssigkeitsdichte Steckverbindung beispielsweise für
zwei zu verbindende Kabel, mit einem Stecker und einer Kupplung, an die die beiden
Kabel anschließbar sind, mit einem Steckergehäuse und einem Kupplungsgehäuse, in denen
der Stecker und die Kupplung untergebracht sind, und mit einem Verschlußring, mittels
dem das Steckergehäuse und das Kupplungsgehäuse miteinander verschraubbar sind.
[0002] Eine derartige Steckverbindung ist beispielsweise aus der Meßtechnik als sogenannter
SMEK-Stecker bekannt. Mit Hilfe der Steckverbindung ist es beispielsweise möglich,
zwei Kabel elektrisch miteinander zu verbinden. Alternativ ist es ebenfalls möglich,
einen Sensor elektrisch an ein Kabel anzuschließen oder ganz allgemein zwei Bauteile
elektrisch miteinander zu verbinden. Insbesondere für den Einsatz in der Umwelttechnik
ist es erforderlich, daß die Steckverbindung flüssigkeitsdicht ist. Zu diesem Zweck
ist der bekannte SMEK-Stecker mit insgesamt sechs Dichtungen versehen. Jeweils eine
Dichtung ist zwischen dem Steckergehäuse bzw. dem Kupplungsgehäuse und dem Verschlußring
angeordnet. Damit wird erreicht, daß im zusammengeschraubten Zustand keine Flüssigkeit
im Bereich des Verschlußrings in die beiden Gehäuse eindringen kann. Des weiteren
sind jeweils zwei Dichtungen zwischen dem Steckergehäuse bzw. dem Kupplungsgehäuse
und dem jeweils zugehörigen Bauteil angeordnet. Damit wird erreicht, daß das Steckergehäuse
und das Kupplungsgehäuse an ihren den beiden zugehörigen Bauteilen zugewandten Enden
flüssigkeitsdicht sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine flüssigkeitsdichte Steckverbindung zu schaffen,
die weniger Dichtungen aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Steckverbindung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Steckergehäuse und das Kupplungsgehäuse im zusammengeschraubten
Zustand einen Überlappungsbereich aufweisen, und daß in dem Überlappungsbereich eine
Dichtung zwischen den beiden Gehäusen angeordnet ist.
[0005] Damit wird erreicht, daß nur eine einzige Dichtung erforderlich ist, mit der verhindert
wird, daß Flüssigkeit in das Steckergehäuse oder das Kupplungsgehäuse eindringt.
[0006] Es ist wohl möglich, daß Flüssigkeit zwischen den Verschlußring und die beiden Gehäuse
gelangt, da dort im Unterschied zum Stand der Technik keine Dichtungen vorhanden sind.
Dies ist jedoch unerheblich, da durch die Dichtung im Überlappungsbereich zwischen
dem Steckergehäuse und dem Kupplungsgehäuse in jedem Fall ein weiteres Eindringen
der Flüssigkeit in die beiden Gehäuse unterbunden wird. Erfindungsgemäß wird also
durch die im Überlappungsbereich angeordnete Dichtung zwischen dem Steckergehäuse
und dem Kupplungsgehäuse im Vergleich zum Stand der Technik eine Dichtung eingespart.
[0007] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die erfindungsgemäß angeordnete Dichtung
in keinem Zeitpunkt, auch nicht während des Verschraubens des Steckergehäuses und
des Kupplungsgehäuses, einer Belastung durch eine Drehbewegung oder dergleichen ausgesetzt
ist. Nur das Verschlußteil führt eine Drehbewegung aus, während das Steckergehäuse
und das Kupplungsgehäuse sich nicht drehen. Auf diese Weise wird insbesondere ein
Verschleiß der Dichtung reduziert und damit die Lebensdauer der Dichtung wesentlich
erhöht.
[0008] Bei vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung ist das Kupplungsgehäuse in dem Überlappungsbereich
außen am Steckergehäuse angeordnet bzw. ist der Verschlußring in dem Überlappungsbereich
außen am Kupplungsgehäuse angeordnet. Von innen nach außen ist also zuerst das Steckergehäuse
vorhanden, dann das Kupplungsgehäuse und dann der Verschlußring. Beim Zusammenbau
der Steckverbindung findet somit das Steckergehäuse nahezu automatisch seinen Weg
in das Kupplungsgehäuse. Damit wird erreicht, daß der in dem Steckergehäuse untergebrachte
Stecker besonders einfach mit der in dem Kupplungsgehäuse untergebrachten Kupplung
verbunden werden kann.
[0009] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Dichtung außen auf dem
Steckergehäuse angeordnet. Damit ist es für einen Benutzer immer möglich, auf einfache
Weise, insbesondere durch eine Sichtprüfung, die Dichtung auf dem Steckergehäuse auf
ihre Funktionsfähigkeit zu kontrollieren.
[0010] Besonders zweckmäßig ist es, wenn als Dichtung ein O-Ring aus Gummi vorgesehen ist.
Damit ist es möglich, eine sichere und gleichzeitig kostengünstige Abdichtung des
Steckergehäuses und des Kupplungsgehäuses zu erreichen.
[0011] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Verschlußring drehbar
mit dem Kupplungsgehäuse verbunden und weist ein Innengewinde auf, und es weist das
Steckergehäuse ein dem Innengewinde zugeordnetes Außengewinde auf. Damit wird beim
Zusammenbau der Steckverbindung das Einführen des Steckergehäuses in das Kupplungsgehäuse
weiter erleichtert. Das Steckergehäuse wird von dem auf dem Kupplungsgehäuse drehbar
gehaltenen Verschlußring geführt und gelangt somit von selbst zu dem Kupplungsgehäuse.
Wird dann das Steckergehäuse und das Kupplungsgehäuse mittels des Verschlußrings zusammengeschraubt,
so entsteht automatisch der Überlappungsbereich mit der zwischen den beiden Gehäusen
angeordneten Dichtung.
[0012] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen das Steckergehäuse und
das Kupplungsgehäuse an ihren den beiden Kabeln zugewandten Enden jeweils eine Dichtung
auf, die zwischen dem jeweiligen Kabel und dem jeweiligen Gehäuse angeordnet ist.
Damit wird erreicht, daß nur eine einzige Dichtung an jedem der den beiden Kabeln
zugewandten Enden der beiden Gehäuse erforderlich ist, mit der verhindert wird, daß
Flüssigkeit in das Steckergehäuse oder das Kupplungsgehäuse eindringt. Erfindungsgemäß
wird also durch die an jedem Ende der beiden Gehäuse angeordnete Dichtung im Vergleich
zum Stand der Technik jeweils eine Dichtung eingespart.
[0013] Besonders zweckmäßig ist es, wenn als Dichtung eine Gummitülle vorgesehen ist. Damit
ist es möglich, eine sichere und gleichzeitig kostengünstige Abdichtung des Steckergehäuses
und des Kupplungsgehäuses zu den Kabeln hin zu erreichen.
[0014] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weisen das Steckergehäuse und
das Kupplungsgehäuse an den den beiden Kabeln zugewandten Enden jeweils eine insbesondere
schraubbare Kappe auf. Damit ist es möglich, die Kabel an den Enden der beiden Gehäuse
in einfacher Weise in die Steckverbindung einzuführen und mit dem Stecker und der
Kupplung zu verbinden.
[0015] Des weiteren ist es für einen Benutzer möglich, auf einfache Weise, insbesondere
durch eine Sichtprüfung, die Dichtungen an den Enden der beiden Gehäuse bei abgenommener
Kappe auf ihre Funktionsfähigkeit zu kontrollieren.
[0016] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bestehen das Steckergehäuse,
das Kupplungsgehäuse und der Verschlußring aus Kunststoff. Damit ist die erfindungsgemäße
Steckverbindung säure- und laugenbeständig und kann insbesondere in der Umwelttechnik
eingesetzt werden.
[0017] Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in
den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig
von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.
- Figur 1
- zeigt einen schematischen Längsschnitt eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Steckverbindung in einem zusammengeschraubten Zustand, wobei die Steckverbindung ein
Steckerteil und ein Kupplungsteil aufweist,
- Figur 2
- zeigt einen schematischen Längsschnitt des Steckerteils der Figur 1 in einem zusammengebauten
Zustand und in seinen Einzelteilen, und
- Figur 3
- zeigt einen schematischen Längsschnitt des Kupplungsteils der Figur 1 in einem zusammengebauten
Zustand und in seinen Einzelteilen.
[0018] In den Figuren 1 bis 3 ist eine Steckverbindung 1 dargestellt, die aus einem Steckerteil
2 und einem Kupplungsteil 3 zusammengesetzt ist. Die Steckverbindung 1 ist flüssigkeitsdicht
ausgestaltet und beispielsweise in der Meßtechnik, insbesondere in der Umwelttechnik
einsetzbar. Mit der Steckverbindung 1 können beispielsweise zwei Kabel elektrisch
miteinander verbunden werden. Dabei wird das eine Kabel mit dem Steckerteil 2 und
das andere Kabel mit dem Kupplungsteil 3 verbunden, und das Steckerteil 2 wird mit
dem Kupplungsteil 3 verschraubt.
[0019] Anhand der beiden genannten Kabel wird nachfolgend die Steckverbindung 1 beispielhaft
näher beschrieben. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß anstelle der
beiden Kabel auch ein Sensor und/oder ganz allgemein ein sonstiges Bauteil mittelbar
oder unmittelbar mit dem Steckerteil 2 und/oder dem Kupplungsteil 3 verbunden sein
kann.
[0020] Wie insbesondere in der Figur 2 dargestellt ist, weist das Steckerteil 2 einen Stecker
4, eine Abschirmung 5, ein Steckergehäuse 6 mit einer Dichtung 7, eine Kappe 8 und
eine Dichtung 9 auf. Die genannten Bauteile sind im wesentlichen rotationssymmetrisch
ausgestaltet und besitzen eine gemeinsame Längsachse 10.
[0021] Die Abschirmung 5 ist etwa formschlüssig auf den Stecker 4 aufgesteckt. Der Stecker
4 mit der aufgesteckten Abschirmung 5 ist in das Steckergehäuse 6 eingesteckt. An
dem dem Stecker 4 abgewandten Ende ist die Kappe 8 mittels zweier Gewinde 11, 12 auf
das Steckergehäuse 6 aufgeschraubt. Unter der Kappe 8 ist die Dichtung 9 angeordnet,
die zumindest teilweise in das Steckergehäuse 6 hineinragt. In der Kappe 8 ist eine
Öffnung 13 enthalten, durch die in nicht dargestellter Weise ein Kabel in das Steckergehäuse
6 eingeführt und an den Stecker 4 angeschlossen werden kann. Das Kabel ist im angeschlossenen
Zustand durch die Dichtung 9 hindurchgeführt.
[0022] Die Dichtung 9 ist als Gummitülle ausgeführt. Bei angeschlossenem Kabel wird die
Dichtung 9 durch das Aufschrauben der Kappe 8 auseinandergedrückt. Die Dichtung 9
kommt damit einerseits fest an dem Kabel sowie andererseits fest an der Innenwand
der Kappe 8, der Stirnseite des Steckergehäuses 6, der Innenwand der Abschirmung 5
und der Stirnseite des Steckers 4 zur Anlage. Damit kann keine Flüssigkeit zwischen
den Gewinden 11, 12 oder durch die Öffnung 13 zu dem Stecker 4 und der Abschrimung
5 gelangen. Es ist somit eine flüssigkeitsdichte Verbindung des Kabels und des Steckerteils
2 erreicht.
[0023] Wie insbesondere in der Figur 3 dargestellt ist, weist das Kupplungsteil 3 eine abgeschirmte
Kupplung 14, ein Kupplungsgehäuse 15, eine Kappe 16 und eine Dichtung 17 auf. Die
genannten Bauteile sind im wesentlichen rotationssymmetrisch zur Längsachse 10 ausgestaltet.
[0024] Die Kupplung 14 ist in das Kupplungsgehäuse 15 eingesteckt. An dem der Kupplung 14
abgewandten Ende ist die Kappe 16 mittels zweier Gewinde 18, 19 auf das Kupplungsgehäuse
15 aufgeschraubt. Unter der Kappe 16 ist die Dichtung 17 angeordnet, die zumindest
teilweise in das Kupplungsgehäuse 15 hineinragt. In der Kappe 16 ist eine Öffnung
20 enthalten, durch die in nicht dargestellter Weise ein Kabel in das Kupplungsgehäuse
15 eingeführt und an die Kupplung 14 angeschlossen werden kann. Das Kabel ist im angeschlossenen
Zustand durch die Dichtung 17 hindurchgeführt.
[0025] Die Dichtung 17 ist als Gummitülle ausgeführt. Bei angeschlossenem Kabel wird die
Dichtung 17 durch das Aufschrauben der Kappe 16 auseinandergedrückt. Die Dichtung
17 kommt damit einerseits fest an dem Kabel sowie andererseits fest an der Innenwand
der Kappe 16, der Stirnseite des Kupplungsgehäuses 15, der Innenwand des Kupplungsgehäuses
15 und der Stirnseite der Kupplung 14 zur Anlage. Damit kann keine Flüssigkeit zwischen
den Gewinden 18, 19 oder durch die Öffnung 20 zu der Kupplung 14 gelangen. Es ist
somit eine flüssigkeitsdichte Verbindung des Kabels und des Kupplungsteils 3 erreicht.
[0026] Entsprechend der Figur 2 ist das Steckergehäuse 6 an seinem dem Stecker 4 zugewandten
Ende mit einer sich in Richtung der Längsachse 10 erstreckenden ringförmigen Buchse
21 versehen, durch die der Stecker 4 und die Abschirmung 5 hindurchgesteckt sind.
Etwa in der Mitte dieser Buchse 21 ist die Dichtung 7 aufgesteckt.
[0027] Entsprechend der Figur 3 ist das Kupplungsgehäuse 15 an seinem der Kupplung 14 abgewandten
Ende mit einer sich in Richtung der Längsachse 10 erstreckenden ringförmigen Buchse
22 versehen, durch die die Kupplung 14 hindurchgesteckt ist. Der Innendurchmesser
der Buchse 22 des Kupplungsgehäuses 15 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser
der Buchse 21 des Steckergehäuses 6.
[0028] Wie insbesondere in der Figur 1 dargestellt ist, ist im zusammengebauten Zustand
der Steckverbindung 1 das Kupplungsgehäuse 15 mit seiner Buchse 22 auf die Buchse
21 des Steckergehäuses 6 aufgesteckt. Die beiden Buchsen 21, 22 bilden einen Überlappungsbereich
23, in dem sie etwa parallel zueinander und mit einem geringfügigen Abstand zueinander
angeordnet sind. Innerhalb des Überlappungsbereichs 23 ist die Dichtung 7 zwischen
der Buchse 21 des Steckergehäuses 6 und der Buchse 22 des Kupplungsgehäuses 15 angeordnet.
[0029] Die Dichtung 7 ist als O-Ring aus Gummi ausgeführt. Wird die Buchse 22 des Kupplungsgehäuses
15 auf die Buchse 21 des Steckergehäuses 6 aufgesteckt, so liegt die Dichtung 7 an
beiden Buchsen 21, 22 fest an. Es ist somit eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen
dem Steckergehäuse 6 und dem Kupplungsgehäuse 15 erreicht. Es kann somit keine Flüssigkeit
zwischen den beiden Buchsen 21, 22 hindurchtreten und zu dem Stecker 4 und der Kupplung
14 gelangen.
[0030] Wie aus den Figuren 1 bis 3 hervorgeht, ist dem Kupplungsteil 3 ein Verschlußring
24 zugeordnet, der das Kupplungsgehäuse 15 in einem dem Steckergehäuse 6 zugewandten
und den Überlapppungsbereich 23 übergreifenden Bereich umgibt. Der Verschlußring 24
ist im wesentlichen rotationssymmetrisch zur Längsachse 10 ausgestaltet.
[0031] Das Kupplungsgehäuse 15 ist außen mit einer Einkerbung 25 versehen, in die ein an
seinem einen Ende nach innen ragender Vorsprung 26 des Verschlußrings 24 eingreift.
Der Verschlußring 24 ist damit auf dem Kupplungsgehäuse 15 um die Längsachse 10 drehbar.
An seinem anderen Ende ist der Verschlußring 24 mit einem Innengewinde 27 versehen.
Diesem Innengewinde 27 ist ein Außengewinde 28 auf dem Steckergehäuse 6 zugeordnet.
Damit ist der Verschlußring 24 mittels der Gewinde 27, 28 auf das Steckergehäuse 6
aufschraubbar.
[0032] Im zusammengeschraubten Zustand nach der Figur 1 ist die Dichtung 7 innerhalb des
Überlappungsbereichs 23 zwischen dem Steckergehäuse 6 und dem Kupplungsgehäuse 15
angeordnet. Außerhalb der beiden Gehäuse 6, 15 umgibt der Verschlußring 24 den Überlappungsbereich
23. Zwischen dem Verschlußring 24 und den beiden Gehäusen sind keine Dichtungen oder
dergleichen vorgesehen. Damit kann Flüssigkeit zwischen den Verschlußring 24 und die
beiden Gehäuse 6, 15 eindringen. Durch die Dichtung 7 kann die Flüssigkeit jedoch
nicht zwischen den beiden Buchsen 21, 22 hindurch zu dem Stecker 4 und der Kupplung
14 vordringen.
[0033] Beim Zusammenbau bzw. Auseinanderschrauben des Steckerteils 2 und des Kupplungsgteils
3 wird nur der Verschlußring 24 gedreht. Das Steckergehäuse 6 und das Kupplungsgehäuse
15 drehen sich dabei nicht. Damit wird die Dichtung 7 zwischen den beiden Gehäusen
6, 15 nicht durch eine Drehbewegung oder dergleichen belastet.
Bezugszeichen:
[0034]
- 1
- Steckverbindung
- 2
- Steckerteil
- 3
- Kupplungsteil
- 4
- Stecker
- 5
- Abschirmung
- 6
- Steckergehäuse
- 7
- Dichtung, O-Ring
- 8
- Kappe auf 6
- 9
- Dichtung, Gummitülle
- 10
- Längsachse
- 11
- Gewinde auf 6
- 12
- Gewinde in 8
- 13
- Öffnung in 8
- 14
- Kupplung
- 15
- Kupplungsgehäuse
- 16
- Kappe auf 15
- 17
- Dichtung, Gummitülle
- 18
- Gewinde auf 15
- 19
- Gewinde in 16
- 20
- Öffnung in 16
- 21
- Buchse an 6
- 22
- Buchse an 15
- 23
- Überlappungsbereich
- 24
- Verschlußring
- 25
- Einkerbung an 15
- 26
- Vorsprung von 24
- 27
- Innengewinde in 24
- 28
- Außengewinde auf 6
1. Flüssigkeitsdichte Steckverbindung (1) beispielsweise für zwei zu verbindende Kabel,
mit einem Stecker (4) und einer Kupplung (14), an die die beiden Kabel anschließbar
sind, mit einem Steckergehäuse (6) und einem Kupplungsgehäuse (15), in denen der Stecker
(4) und die Kupplung (14) untergebracht sind, und mit einem Verschlußring (24), mittels
dem das Steckergehäuse (6) und das Kupplungsgehäuse (15) miteinander verschraubbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckergehäuse (6) und das Kupplungsgehäuse
(15) im zusammengeschraubten Zustand (Figur 1) einen Überlappungsbereich (23) aufweisen,
und daß in dem Überlappungsbereich (23) eine Dichtung (7) zwischen den beiden Gehäusen
(6, 15) angeordnet ist.
2. Steckverbindung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsgehäuse
(15) in dem Überlappungsbereich (23) außen am Steckergehäuse (6) angeordnet ist.
3. Steckverbindung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschlußring (24) in dem Überlappungsbereich (23) außen am Kupplungsgehäuse (15)
angeordnet ist.
4. Steckverbindung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtung (7) außen auf dem Steckergehäuse (6) angeordnet ist.
5. Steckverbindung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
als Dichtung (7) ein O-Ring aus Gummi vorgesehen ist.
6. Steckverbindung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußring (24) drehbar mit dem Kupplungsgehäuse (15) verbunden ist und
ein Innengewinde (27) aufweist, und daß das Steckergehäuse (6) ein dem Innengewinde
(27) zugeordnetes Außengewinde (28) aufweist.
7. Steckverbindung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckergehäuse (6) und das Kupplungsgehäuse (15) an ihren den beiden Kabeln
zugewandten Enden jeweils eine Dichtung (9, 17) aufweisen, die zwischen dem jeweiligen
Kabel und dem jeweiligen Gehäuse (6, 15) angeordnet ist.
8. Steckverbindung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung (9,
17) eine Gummitülle vorgesehen ist.
9. Steckverbindung (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steckergehäuse (6) und das Kupplungsgehäuse (15) an den den beiden Kabeln zugewandten
Enden jeweils eine insbesondere schraubbare Kappe (8, 16) aufweisen.
10. Steckverbindung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckergehäuse (6), das Kupplungsgehäuse (15) und der Verschlußring (24) aus
Kunststoff bestehen.