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EP 0 884 138 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.2006 Patentblatt 2006/31 |
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Anmeldetag: 06.05.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bohrhammer
Hammer drill
Marteau piqueur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
11.06.1997 DE 19724531
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1998 Patentblatt 1998/51 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Frauhammer, Karl
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- Schnerring
72135 Dettenhausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 290 492 US-A- 5 111 890
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US-A- 4 476 941
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Bohrhammer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der EP 0 429 475 A1 ist bereits ein Bohrhammer mit pneumatischem Schlagwerk bekannt,
der ein gegenüber einem Maschinengehäuse drehbar gelagertes, in Abhängigkeit eines
Werkzeugandrucks axial verschiebbares Führungsrohr aufweist, das mit mehreren Entlüftungsöffnungen
zur Belüftung eines Luftpolsters versehen ist. Die Entlüftungsöffnungen sind in der
Arbeitsstellung des Bohrhammers von einem Schließglied derart abgedeckt, daß sich
im Führungsrohr ein Druck aufbauen kann. In einer Ausführungsform des bekannten Bohrhammers
ist eine gehäusefeste Verzahnung vorgesehen, die zur Dreharretierung des Führungsrohrs
dient. Für die Erfüllung der Funktionen Leerlaufsteuerung, Dreharretierung und Lagerung
sind jeweils verschiedene Bauteile erforderlich, was den Herstellungsaufwand des Bohrhammers
vergrößert.
Vorteile der Erfindung
[0002] Der erfindungsgemäße Bohrhammer mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber
den Vorteil, daß die Leerlaufsteuerung des Schlagwerkes und die Dreharretierung mit
ein und demselben Bauteil bewirkt wird, so daß der Aufbau des Bohrhammers vereinfacht
und Baugröße, Gewicht und Kosten gesenkt werden.
[0003] Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des erfindungsgemäßen Bohrhammers möglich.
Zeichnung
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Teilschnitt in
Längsrichtung eines Bohrhammers, Figur 2 eine Seitenansicht einer Mehrfunktionshülse,
Figur 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in Figur 2, Figur 4 einen Schnitt gemäß
Linie IV-IV in Figur 2, Figur 5 einen Teilschnitt durch den Bohrhammer gemäß Linie
V-V in Figur 1, Figur 6 einen Schnitt gemäß Linie VI-VI in Figur 5 und Figur 7 einen
Teilschnitt durch ein Schaltgetriebe des Bohrhammers.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0005] In Figur 1 ist mit 10 ein Bohrhammer bezeichnet, der mit einem Maschinengehäuse 11
versehen ist. In dem Maschinengehäuse 11 ist ein Führungsrohr 12 drehbar und axial
verschiebbar gelagert. In dem Führungsrohr 12 ist ein Kolben 13 untergebracht, der
über ein Pleuel 14 axial hin- und hergehend antreibbar ist. Das Führungsrohr 12 ist
an seinem dem Kolben 13 abgewandten Ende mit einer Werkzeugaufnahme 15 versehen, in
die ein Werkzeugschaft 16 eines Bohrwerkzeugs eingesetzt ist. Zwischen dem Werkzeugschaft
16 und dem Kolben 13 sind im Führungsrohr 12 in bekannter Weise ein Schläger 20 und
ein Döpper 21 axial verschiebbar angeordnet. Über ein zwischen Schläger 20 und Kolben
13 gebildetes Luftpolster 22 ist der Schläger 20 in Richtung auf den Werkzeugschaft
16 beschleunigbar, wobei durch Stoßübertragung Schlagenergie über den Döpper 21 auf
den Werkzeugschaft 16 übertragen wird.
[0006] Das Führungsrohr 12 ist in Lagerstellen 23, 24 gegenüber dem Maschinengehäuse 11
gelagert. Die Lagerstelle 23 wird dabei durch einen am Maschinengehäuse 11 einstückig
nach innen vorspringenden ringförmigen Bund 231 gebildet, der eine das Führungsrohr
12 umgreifende Mehrfunktionshülse 25 trägt. Die Lagerstelle 24 wird von einem Lagerring
241 gebildet, der gleichzeitig als vorderer Anschlag für das Führungsrohr 12 dient.
Eine Druckfeder 28 stützt sich einerseits am gehäusefesten Bund 231 und andererseits
an einem Absatz 29 am Führungsrohr 12 ab und beaufschlagt das Führungsrohr 12 mit
einer Rückstellkraft in Richtung auf eine Leerlaufstellung, bei der sich das Führungsrohr
12 über den Absatz 29 am Lagerring 241 axial abstützt.
[0007] In Figur 1 ist der Bohrhammer 10 in einer Schlagstellung gezeigt, bei der das Werkzeug
an eine Bearbeitungsstelle angedrückt wird. Über den Werkzeugschaft 16 wird der Döpper
21 in Richtung auf einen Anschlagring 30 gedrängt, der mittels eines Sicherungsrings
31 gegenüber dem Führungsrohr 12 axial gesichert ist. Infolge der Andrückkraft des
Bedieners wird das Führungsrohr 12 entgegen der Federkraft 28 nach axial hinten verschoben,
bis der Absatz 29 -wie in Figur 1 dargestellt- an einem gehäusefesten Anschlag 32
anliegt.
[0008] Das Führungsrohr 12 ist mit wenigstens einer Entlüftungsöffnung 36 versehen, die
im Beispielsfall von mehreren Durchbrüchen im Führungsrohr 12 gebildet wird und zur
Steuerung des Leerlaufs dient. In der in Figur 1 dargestellten Schlagstellung des
Bohrhammers 10 werden die Entlüftungsöffnungen 36 von der Mehrfunktionshülse 25 im
Bereich der Lagerstelle 23 radial überdeckt und daher weitgehend abgedichtet. Durch
eine Verschiebung des Kolbens 13 in Richtung auf den Werkzeugschaft 16 kann daher
das Luftpolster 22 aufgebaut werden. Wird der Bohrhammer 10 hingegen von der Bearbeitungsstelle
abgesetzt, so drängt die Druckfeder 28 das Führungsrohr 29 axial nach vorn in seine
Leerlaufstellung, in der die Entlüftungsöffnungen 36 nicht mehr von der Mehrfunktionshülse
25 abgedeckt sind. Das Luftpolster 22 wird dann belüftet, so daß der Hammer in den
Leerlauf übergeht.
[0009] In den Figuren 2, 3 und 4 ist die Mehrfunktionshülse 25 näher dargestellt. Die Mehrfunktionshülse
25 besteht aus einem zylindrischen Grundkörper 40 mit zentraler Durchgangsbohrung
41, die die Lagerstelle 23 für das Führungsrohr 12 bildet. Am Außenumfang des Grundkörpers
40 sind verschiedene Zähne 42 radial abstehend angeordnet, die unterschiedlichen Funktionen
dienen. Vier axial vom kolbenseitigen Ende der Mehrfunktionshülse 25 bis etwa zur
Mitte des Grundkörpers 40 verlaufende Langzähne 421 greifen mit einem Bereich 421a
in Längsnuten im Bund 231 ein und dienen der Drehsicherung der Mehrfunktionshülse
25 gegenüber dem Maschinengehäuse 11. Den Langzähnen 421 sind jeweils Kurzzähne 422
benachbart (siehe auch Figur 4), die mit ihrer werkzeugseitigen Stirnfläche eine Anschlagfläche
45 bilden, die die Mehrfunktionhülse 25 gegenüber dem Bund 231 axial in Richtung auf
das Werkzeug abstützt, indem sie zur Anlage an eine korrespondierende Anschlagfläche
232 am Bund 231 kommt.
[0010] In Figur 5 ist die Mehrfunktionshülse 25 in ihrer in den Bund 231 eingesetzten bzw.
eingepreßten Lage gezeigt, zwischen benachbarten Kurzzähnen 422 befinden sich im Bund
231 durchgehende, achsparallele Luftausgleichskanäle 48, die zwischen Führungsrohr
12 und Maschinengehäuse 11 befindliche Zwischenräume 49, 50 miteinander verbinden.
Die Luftausgleichskanäle 48 sind dabei für einen wirkungsvollen Schlagbetrieb des
Bohrhammers 10 unerläßlich, da infolge der im Führungsrohr 12 hin- und hergehenden
Schlagwerksteile Druckunterschiede entstehen, die außerhalb des Führungsrohrs 12 ausgeglichen
werden müssen. Diesem Druckausgleich dienen auch weitere Ausgleichsbohrungen 51 im
Führungsrohr 12.
[0011] In Figur 6 sind in der oberen Schnitthälfte ein Langzahn 421, in der unteren Schnitthälfte
ein Kurzzahn 422 geschnitten dargestellt, wobei sich die Mehrfunktionshülse 25 in
ihrer Einbaulage im Bund 231 des Maschinengehäuses 11 befindet. Man erkennt im Bereich
der Längsnut 44 radiales Spiel zwischen dem Langzahn 421 und dem Maschinengehäuse
11, so daß auch hier ein gewisser Luftausgleich zwischen den Zwischenräumen 49 und
50 möglich ist.
[0012] Eine weitere Funktion der Mehrfunktionshülse 25 wird aus Figur 7 erkennbar, in der
ein Schaltgetriebe 55 des Bohrhammers 10 dargestellt ist. Man erkennt ein auf dem
Führungsrohr 12 drehbar gelagertes Kegelrad 56, das in Eingriff mit einem von einem
nicht näher dargestellten Motor antreibbaren Kegelritzel 57 steht. Eine Schalthülse
68 ist auf dem Führungsrohr 12 axial verschiebbar gelagert. Die Schalthülse 68 greift
dabei mit einer Verzahnung 69 in eine ntsprechende Längsverzahnung 65 in einem Schaltring
58 ein. Der Schaltring 58 ist über eine Verzahnung 59, 60 stets drehfest mit dem Führungsrohr
12 verbunden ist. Die Axialverschiebung der Schalthülse 68 erfolgt dabei über ein
vom Bediener zu betätigendes Stellglied 61.
[0013] In der in Figur 7 gezeigten Stellung befindet sich das Schaltgetriebe 55 in seiner
Neutralstellung, bei der kein Drehmoment von dem Kegelrad 56 auf das Führungsrohr
12 übertragbar ist. Der Schaltring 58 weist eine Schaltverzahnung 65 auf, die mit
einer korrespondierenden Antriebsverzahnung 66 am Kegelrad 56 durch Axialverschiebung
der Schalthülse 68 drehfest koppelbar ist, in dem die Verzahnung 69 der Schalthülse
68 gleichzeitig in die Schaltverzahnung 65 und in die Antriebsverzahnung eingreift.
Auf diese Weise läßt sich dann vom Kegelrad 56 über den Schaltring 58 ein Drehmoment
auf das Führungsrohr 12 übertragen.
[0014] Die Schaltverzahnung 65 ist derart ausgebildet, daß durch eine entgegengesetzte Verschiebung
der Schalthülse 68 in Richtung auf das Werkzeug die Verzahnung 69 mit einer Arretierverzahnung
67 in Eingriff bringbar ist. Die Arretierverzahnung 67 wird dabei durch die Langzähne
421 und 422 gebildet, die im Bereich der maschinenseitigen Stirnseite der Mehrfunktionshülse
25 eine gleiche Verzahnungsgeometrie haben. Aufgrund der gehäusefesten Anordnung der
Mehrfunktionshülse 25 ist das Führungsrohr 12 durch gleichzeitigen Eingriff in die
Schaltverzahnung 65 und in die Arretierverzahnung 67 in unterschiedlichen Drehstellungen
arretierbar.
[0015] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie
ist vielmehr bei allen Bohrhämmern mit pneumatischem Schlagwerk und axial verschiebbarem
Führungsrohr vorteilhaft anwendbar, so auch z.B. bei Bohrhämmern mit Topfkolben-Schlagwerk.
1. Bohrhammer mit einem Maschinengehäuse (11) mit einem im Maschinengehäuse (11) untergebrachten
pneumatischen Schlagwerk (17), das ein gegenüber dem Maschinengehäuse (11) drehbar
gelagertes, in Abhängigkeit eines Werkzeugandrucks an eine Bearbeitungsstelle axial
verschiebbares Führungsrohr (12) aufweist, mit wenigstens einer im Führungsrohr (12)
angeordneten Entlüftungsöffnung (36), die im Leerlauf des Schlagwerks (17) zur Belüftung
eines Luftpolsters (22) geöffnet ist und die nach einer Axialverschiebung des Führungsrohres
(12) mittels eines Schließgliedes (37) abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (37) in Drehrichtung des Führungsrohres (12) gegenüber dem Maschinengehäuse
(11) drehfest angeordnet ist und eine Arretierverzahnung (67) zur drehfesten Arretierung
des Führungsrohres (12) trägt.
2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (37) von einer Mehrfunktionshülse (25) gebildet wird, die als separates
Bauteil das Führungsrohr (12) umgibt und drehfest sowie axial fest in das Maschinengehäuse
(11) eingesetzt bzw. eingepreßt ist.
3. Bohrhammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrfunktionshülse (25) eine schlagwerkseitige Lagerstelle (23) für das Führungsrohr
(12) bildet.
4. Bohrhammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierverzahnung (67) in Eingriff mit einer Verzahnung (69) an einer axial
verschiebbaren Schalthülse (68) bringbar ist, die drehfest mit dem Führungsrohr (12)
verbunden ist.
5. Bohrhammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierverzahnung (67) durch Zähne (421, 422) gebildet wird, die in radialer
Richtung am Außenumfang der Mehrfunktionshülse (25) abstehen.
6. Bohrhammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (421, 422) eine unterschiedliche axiale Länge aufweisen.
7. Bohrhammer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierverzahnung (67) Langzähne (421) und Kurzzähne (422) aufweist, wobei die
Langzähne (421) mit einem über die Kurzzähne (422) axial hinausragenden Bereich (421a)
in Längsnuten (44) eines gehäusefesten Bundes (231) eingreifen.
8. Bohrhammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzzähne (422) auf ihrer werkzeugseitigen Stirnseite eine Anschlagfläche (45)
bilden, mittels der sich die Mehrfunktionshülse (25) axial gegen den Bund (231) abstützt.
9. Bohrhammer nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (231) axiale Luftausgleichskanäle (48) aufweist.
10. Bohrhammer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierverzahnung (67) im Bereich der Luftausgleichskanäle (48) unterbrochen
ist.
1. Hammer drill with a drill housing (11) with a pneumatic striker (17) which is accommodated
in the drill housing (11) and has a guide tube (12), which is mounted rotatably with
respect to the drill housing (11) and can be displaced axially in dependence on a
pressure applied to the tool against a location being worked, with at least one venting
opening (36), which is arranged in the guide tube (12), is open when the striker (17)
is inactive, to admit air to an air cushion (22), and can be covered by means of a
closing element (37) after axial displacement of the guiding tube (12), characterized in that the closing element (37) is arranged such that it is rotationally fixed with respect
to the drill housing (11) in the direction of rotation of the guide tube (12) and
bears an arresting serration (67) for the rotationally fixed arrestment of the guide
tube (12).
2. Hammer drill according to Claim 1, characterized in that the closing element (37) is formed by a multifunctional sleeve (25), which surrounds
the guide tube (12) as a separate component and is fitted in the drill housing (11)
in a rotationally and axially fixed manner by being inserted or pressed in.
3. Hammer drill according to Claim 2, characterized in that the multifunctional sleeve (25) forms a bearing location (23) on the striker side
for the guide tube (12).
4. Hammer drill according to one of the preceding claims, characterized in that the arresting serration (67) can be brought into engagement with a serration (69)
on an axially displaceable control sleeve (68), which is connected to the guide tube
(12) in a rotationally fixed manner.
5. Hammer drill according to Claim 4, characterized in that the arresting serration (67) is formed by teeth (421, 422), which protrude in the
radial direction on the outer circumference of the multifunctional sleeve (25).
6. Hammer drill according to Claim 5, characterized in that the teeth (421, 422) have different axial lengths.
7. Hammer drill according to Claim 6, characterized in that the arresting serration (67) has long teeth (421) and short teeth (422), the long
teeth (421) engaging with a region (421a) that protrudes axially beyond the short
teeth (422) in longitudinal grooves of a collar (231) that is fixed to the housing.
8. Hammer drill according to Claim 7, characterized in that the short teeth (422) form on their end face on the tool side a stop surface (45),
by means of which the multifunctional sleeve (25) is supported axially against the
collar (231).
9. Hammer drill according to either of Claims 7 and 8, characterized in that the collar (231) has axial air-equalizing channels (48).
10. Hammer drill according to Claim 9, characterized in that the arresting serration (67) is interrupted in the region of the air-equalizing channels
(48).
1. Perforateur comportant un carter (11) ayant un mécanisme de frappe pneumatique (17)
logé dans le carter (11) et présentant un tube de guidage (12) positionné de manière
à tourner par rapport au carter (11) et mobile axialement en fonction d'une pression
d'outil sur la zone concernée, ayant au moins une ouverture de ventilation (36) disposée
dans le tube de guidage (12) et ouverte lorsque le mécanisme de frappe (17) est au
point mort afin d'aérer un coussin d'air (22), mais qui peut être recouverte d'un
organe de fermeture (37) après une course axiale du tube de guidage (12),
caractérisé en ce que
l'organe de fermeture (37) est par rapport au carter (11) solidaire en rotation dans
le sens de rotation du tube de guidage (12) et porte une denture de blocage (67) pour
le blocage fixe en rotation du tube de guidage (12).
2. Perforateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'organe de fermeture (37) est constitué d'un manchon multifonctionnel (25) qui, en
tant que composant séparé, entoure le tube de guidage (12) et est introduit ou inséré
sous pression dans le carter (11) de manière fixe en rotation et axialement.
3. Perforateur selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le manchon multifonctionnel (25) constitue un point d'appui (23), côté mécanisme de
frappe, pour le tube de guidage (12) .
4. Perforateur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la denture de blocage (67) peut être engagée dans une denture (69) sur une gaine de
commutation (68) mobile dans le sens axial, et solidaire en rotation du tube de guidage
(12).
5. Perforateur selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la denture de blocage (67) est constituée de dents (421, 422) en saillie dans le sens
radial à la périphérie extérieure du manchon multifonctionnel (25).
6. Perforateur selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les dents (421, 422) présentent une longueur axiale différente.
7. Perforateur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la denture de blocage (67) présente des dents longues (421) et des dents courtes (422),
les dents longues (421) s'engageant dans des rainures longitudinales (44) d'une collerette
solidaire du carter (231) avec une zone (42 la) dépassant axialement des dents courtes
(422).
8. Perforateur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les dents courtes (422) constituent, sur leur face avant côté outil, une face de butée
(45) au moyen de laquelle le manchon multifonctionnel (25) peut s'appuyer axialement
contre la collerette (231).
9. Perforateur selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8,
caractérisé en ce que
la collerette (231) présente des canaux d'équilibrage de l'air (48) axiaux.
10. Perforateur selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
la denture de blocage (67) est interrompue au niveau des canaux d'équilibrage de l'air
(48).