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(11) |
EP 0 884 256 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.06.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65H 5/06 |
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Bogenzuführeinrichtung
Sheet feeding apparatus
Appareil d'alimentation de feuilles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
12.06.1997 DE 19724733
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1998 Patentblatt 1998/51 |
| (73) |
Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Herrmann, Herbert
63179 Obertshausen (DE)
- Hartmann, Stefan
63075 Offenbach (DE)
- Wilde, Knut
63225 Langen (DE)
- Eilitz, Peter
63071 Offenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar |
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MAN Roland Druckmaschinen AG,
Abteilung RTB,Werk S
Postfach 101264 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 19 515 399 US-A- 5 595 381
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GB-A- 768 884
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bogenzuführeinrichtung zum taktweisen Zuführen
vereinzelter Bogen von einem Bogenanleger zu einer Bogen verarbeitenden Maschine oder
einer Weiterfördereinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei derartigen Bogenzuführeinrichtungen ist es bekannt, daß in Förderrichtung hinter
dem Bogenstapel übereinander angeordnet ein Paar Förderwalzen oder Abzugsrollen angeordnet
sind, zwischen die von Transportsaugern die Bogen mit ihrer Vorderkante zugeführt
werden. Die Förderwalzen oder Abzugsrollen erfassen zwischen sich die Bogen und fördern
sie durch ihre Drehung weiter. Um ein sicheres und verziehungsfreies Erfassen und
Transportieren gewährleisten zu können, besitzen Förderwalzen und Abzugsrollen einen
relativ großen Durchmesser. Dies bedingt einen entsprechend großen Förderweg durch
die Transportsauger, bis der jeweils geförderte Bogen zwischen den Förderwalzen oder
Abzugsrollen erfaßt werden kann.
Dieser große Förderweg ist auch von den den Bogen den Förderwalzen oder Abzugsrollen
zuführenden Organen, im gegebenen Fall einem sogenannten Saugkopf, zu bewältigen.
Bei den möglichst hoch anzustrebenden Taktgeschwindigkeiten sind auch die Bewegungen
der die Bogen zuführenden Organe des Saugkopfes sehr schnell, was z.B. bei den Schleppsaugern
hohe Beschleunigungen und Abbremsungen zur Bewegungsumkehr bedingt. Damit ist aber
die Belastung, der Verschleiß und die Defektanfälligkeit ebenfalls hoch.
Ist, wie allgemein üblich, auch noch eine Bogenklappe zwischen den Förderwalzen oder
Abzugsrollen und dem Bogenanleger vorhanden, so ist der Abstand der Förderwalzen oder
Abzugsrollen zum Bogenstapel und damit der von den den Bogen zuführenden Organen des
Bogenanlegers zu überwindende Förderweg noch größer, was auch die Belastung dieser
Organe noch weiter erhöht.
[0003] Eine Vorrichtung der genannten Art ist in der GB A 768,884 beschrieben. Die Veröffentlichung
betrifft Verbesserungen an oder in Verbindung mit einem Bogenanleger. Vorgesehen ist
ein Bogenanleger und ein Bändertisch zur Weiterförderung von vom Bogenanleger vereinzelt
angelieferten Bogen. Der Bändertisch weist zwei Walzen auf, um die Transportbänder
umlaufen. Oberhalb der Walze, die direkt neben dem Bogenanleger und damit diesem am
nächsten liegt, sind zwei Taktrollen angeordnet, mittels derer die Bogen im Maschinentakt
auf den Transportbändern weitergefördert werden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Bogenzuführeinrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, durch die die Belastungen, der die Bogen vom Bogenanleger den Rollen
zuführenden Organe verringert werden und gleichzeitig die Bogenhandhabung wesentlich
verbessert wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Hierbei kann die erste Rolle von mehreren Förderrollen geringen Durchmessers gebildet
sein, die nahe der Vorderkante des Bogenstapels des Bogenanlegers drehbar angeordnet
sind und um die ein oder mehrere endlose Triebbänder geführt sind, die ausgehend von
den Förderrollen sich etwa in Förderrichtung erstrecken und eine im Abstand von den
Förderrollen angeordnete Förderwalze umschlingen. Weiterhin hat eine obere weitere
Rolle einen demgegenüber erheblich größeren Durchmesser. Damit ist der die vom Bogenanleger
zugeführten Bogen erfassende Scheitelbereich der ersten und der weiteren Rolle nahe
der oberen Stapelvorderkante des vom Bogenanleger getragenen Bogenstapels, so daß
der von den die Bogen zuführenden Organen des Bogenanlegers zurückzulegende Weg bis
zur Erfassung durch die erste Rolle gering ist. Da der geförderte Bogen von der oberen
weiteren Rolle auf die Triebbänder gedrückt wird, wird der Bogen auch sicher und verziehungsfrei
erfaßt und weitertransportiert.
[0007] Ein geringerer zu überwindender Förderweg führt nicht nur zu weniger Belastungen
der den Bogen zuführenden Organe des Anlegetischs, sondern ermöglicht auch vor allem
eine merklich sicherere Handhabung der zu fördernden Bogen hinsichtlich einer gesteigerten
Taktgeschwindigkeit sowie niederer Bedruckstoffgrammaturen. Dies einhergehend mit
erheblich geringerem Unterblasen des von den zuführenden Organen vom Bogenstapel abgehobenen
Bogens führt somit neben der Energieeinsparung für die den Bogen zuführenden Organe
auch zu einem erheblich verminderten Energiebedarf für die Blasluftaufbereitung.
[0008] Die geringere Belastung der zuführenden Organe und die günstige Beeinflussung physikalischer
Abläufe ermöglicht dementsprechend auch eine Erhöhung der Taktfrequenz und damit der
Leistung des Bogenanlegers.
[0009] Weist die weitere Rolle einen wesentlich größeren Durchmesser auf als die Förderrollen,
so wird die Sicherheit des korrekten Erfassens des Bogens noch weiter erhöht. Da über
dem vorderen Bereich des Bogenstapels Raum vorhanden ist, kann die weitere Rolle problemlos
mit einem Teil ihres Durchmessers über den vorderen Bereich des Bogenstapels ragen.
[0010] Das oder die Triebbänder können sich in einem etwa dreieckförmigen Verlauf erstreckend
um eine dritte, im Bereich unter den Förderrollen und der Förderwalze befindlichen
Rolle geführt sein.
[0011] Vorzugsweise ist dabei die dritte Rolle eine Spannrolle, so daß die Triebbänder immer
in ihrer optimalen Spannung gehalten werden.
[0012] Ist die Förderwalze eine drehbar angetriebene Walze und Förderrollen und Spannrolle
frei drehbar gelagerte Rollen, so können von der Förderwalze gemeinsam alle Triebbänder
angetrieben werden.
[0013] Ein schuppenartiger Bogenstrom wird auf einfache Weise dadurch erzeugt, daß die über
den Förderrollen angeordnete weitere Rolle eine Taktrolle ist, die im Arbeitstakt
der Bogenzuführeinrichtung auf die Förderrollen absenkbar und abhebbar ist.
[0014] Das korrekte Erfassen und Fördern der Bogen wird dadurch gesichert, daß zwei oder
mehrere Förderrollen im Abstand zueinander angeordnet sind und um jede Förderrolle
ein Triebband geführt ist.
[0015] Ist dabei der Abstand zwischen zwei Förderrollen kleiner als die geringste Breite
des zu verarbeitenden Bogens, so können durch die Bogenzuführeinrichtung ohne Umbauerfordernis
alle üblicherweise zu verarbeitenden Bogengrößen verarbeitet werden.
[0016] In einfacher Ausbildung können die Förderrollen auf einer gemeinsamen Achse drehbar
gelagert sein.
[0017] Um ein Verschieben der obersten Bogen des Bogenstapels in Förderrichtung zu verhindern,
kann zwischen den Förderrollen und/oder neben den äußeren Förderrollen eine im Takt
der Bogenzuführeinrichtung zwischen einer senkrecht nach oben gerichteten, an der
Bogenstapelvorderkante anliegende Position und einer in Förderrichtung geneigten Position
um eine Schwenkachse schwenkbar antreibbare Bogenklappe angeordnet sein.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine Bogenzuführeinrichtung
in der Seitenansicht.
[0019] Die in der Figur dargestellte Bogenzuführeinrichtung weist eine unmittelbar in Förderrichtung
1 hinter einem Bogenstapel 2 um eine Achse 3 frei drehbar gelagerte Förderrolle 4
geringen Durchmessers auf. Der Scheitel der Förderrolle 4 befindet sich unmittelbar
oberhalb des Bogenstapels 2, der in einem nicht dargestellten Bogenanleger gelagert
ist und von diesem mit seinem obersten Bogen 5 immer unmittelbar unterhalb der Scheitelhöhe
der Förderrolle 4 gehalten wird.
[0020] In Förderrichtung 1 im Abstand zur Förderrolle 4 ist mit dem Scheitel auf gleicher
Höhe wie der Scheitel der Förderrolle 4 eine Förderwalze 6 erheblich größeren Durchmessers
als die Förderrolle 4 angeordnet, wobei die Förderwalze 6 durch eine nicht dargestellte
Antriebseinrichtung drehbar antreibbar ist.
[0021] Im deutlichen Abstand unterhalb von Förderrolle 4 und Förderwalze 6 ist eine Spannrolle
7 angeordnet, die frei drehbar gelagert ist und durch die die Spannung eines endlos
Förderrolle 4, Förderwalze 6 und Spannrolle 7 umschließenden Triebbandes 8 bestimmt
wird.
[0022] Durch den Drehantrieb der Förderwalze 6 wird das Triebband 8 derart angetrieben,
daß es sich in dem Bereich zwischen Förderrollen 4 und Förderwalze 6 in Förderrichtung
1 bewegt.
[0023] Senkrecht über dem Zentrum der Förderrolle 4 ist eine frei drehbar gelagerte Taktrolle
9 angeordnet, die im Arbeitstakt der Bogenzuführeinrichtung senkrecht auf die Förderrolle
4 absenkbar und von dieser anhebbar angetrieben ist. Die Taktrolle 9 besitzt einen
wesentlich größeren Durchmesser als die Förderrolle 4 und ragt mit einem Teil ihres
Umfangs entgegen der Förderrichtung 1 über den Bogenstapel 2.
[0024] Der Bogenanleger besitzt einen ebenfalls nicht dargestellten Saugkopf mit Schleppsaugern,
durch die ein mittels Hubsaugern vom Bogenstapel 2 angehobener Bogen 10 um einen Weg
"S" in Förderrichtung 1 bewegt wird. Dabei wird der Bogen 10 mit seiner Vorderkante
zwischen die Taktrollen 9 und die von dem Triebband 8 umschlungene Förderrolle 4 eingeführt
und bei abgesenkter Taktrolle 9 von Taktrolle 9 und Triebband 8 erfaßt und in Förderrichtung
1 z.B. zu einem Anlegetisch weitertransportiert.
[0025] Eine um eine Schwenkachse 11 im Arbeitstakt der Bogenfördereinrichtung aus einer
senkrecht nach oben gerichteten in eine in Förderrichtung 1 geneigte Stellung schwenkbar
antreibbare Bogenklappe 12 ist seitlich der Förderrolle 4 angeordnet und verhindert
bei der Bogenerfassung und dem Bogenanhub durch die Hubsauger in ihrer senkrechten
Stellung, daß die folgenden Bogen des Bogenstapels 2 sich in Förderrichtung 1 verschieben
können.
[0026] Während der Zuführbewegung des angehobenen Bogens 10 zwischen Triebband 8 und Taktrolle
9 schwenkt die Bogenklappe 12 um ein bestimmtes Maß in Förderrichtung 1 und bildet
eine Einführschräge, an der die Vorderkante des Bogens 10 zur Erfassung durch Triebband
8 und Taktrolle 9 entlanggleiten kann.
[0027] Durch den geringen Durchmesser der Förderrolle 4 und deren dichten Anordnung am Bogenstapel
2 ist der Weg "S" sehr gering, sodaß die Schleppsauger selbst bei hoher Taktfrequenz
sich mit relativ geringer Geschwindigkeit bewegen können.
Bezugszeichen
[0028]
- 1
- Förderrichtung
- 2
- Bogenstapel
- 3
- Achse
- 4
- Förderrolle
- 5
- oberster Bogen
- 6
- Förderwalze
- 7
- Spannrolle
- 8
- Triebband
- 9
- Taktrolle
- 10
- Bogen
- 11
- Schwenkachse
- 12
- Bogenklappe
1. Bogenzuführeinrichtung zum taktweisen Zuführen vereinzelter Bogen von einem Bogenanleger
zu einer Bogen verarbeitenden Maschine oder einer Weiterfördereinrichtung, insbesondere
einem Bändertisch, mit einer in Förderrichtung hinter dem Bogenstapel (2) angeordneten,
um eine sich quer zur Förderrichtung erstreckenden Achse drehbar antreibbaren ersten
Rolle (4) und einer über der ersten Rolle angeordneten und um eine zur Achse der ersten
Rolle (4) parallelen Achse drehbar gelagerten weiteren Rolle (9), wobei die vom Bogenanleger
zugeführten Bogen (5, 10) zwischen der ersten und der weiteren Rolle (9) an ihrem
Vorderkantenbereich erfaßbar und weitertransportierbar sind, und wobei weiterhin die
erste Rolle als eine Förderrolle (4) geringeren Durchmessers als derjenige der weiteren Rolle (9) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine oder mehrere Förderrollen (4) geringen Durchmessers vorgesehen sind, deren Durchmesser wesentlich kleiner ist als derjenige der weiteren Rolle (9), und dass die Förderrollen (4) so nahe der Vorderkante des Bogenstapels (2) des Bogenanlegers dem Bändertisch vorgelagert
drehbar angeordnet, dass der von denen die Bogen (5, 10) zuführenden Organen des Anlegers zurückzulegende
Weg bis zur Erfassung durch die erste (4) und die weitere Rolle (9) gering ist, dass um die Förderrollen (4) ein oder mehrere endlose Triebbänder (8) geführt sind,
die ausgehend von der oder den Förderrollen (4) sich etwa in Förderrichtung (1) erstrecken
und die in Förderrichtung (1) im Abstand zu den Förderrollen (4) angeordnete Förderwalze
(6) umschlingen und daß die Förderwalze (6) einen wesentlich größeren Durchmesser
aufweist als die Förderrollen (4).
2. Bogenzuführeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Triebbänder (8) sich in einem etwa dreieckförmigen Verlauf erstreckend
um eine dritte, im Bereich unter den Förderrollen (4) und der Förderwalze (6) befindliche
Rolle geführt sind.
3. Bogenzuführeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Rolle eine Spannrolle (7) ist.
4. Bogenzuführeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderwalze (6) eine drehbar angetriebene Walze und Förderrollen (4) und Spannrolle
(7) frei drehbar gelagerte Rollen sind.
5. Bogenzuführeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Förderrollen (4) angeordnete weitere Rolle eine angefederte Taktrolle
(9) ist, die im Arbeitstakt der Bogenzuführeinrichtung auf die Förderrollen (4) absenkbar
und anhebbar ist.
6. Bogenzuführeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Förderrollen (4) im Abstand zueinander angeordnet sind und um jede
Förderrolle (4) ein Triebband (8) geführt ist.
7. Bogenzuführeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den inneren zwei Förderrollen (4) kleiner ist als die geringste
Breite der zu verarbeitenden Bogen (5, 10).
8. Bogenzuführeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrollen (4) auf einer gemeinsamen Achse (3) drehbar gelagert sind.
9. Bogenzuführeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Förderrollen (4) und zwischen oder neben den äusseren Förderrollen (4)
eine im Takt der Bogenzuführeinrichtung zwischen einer senkrecht nach oben gerichteten,
an der Bogenstapelvorderkante anliegenden Position und einer in Förderrichtung (1)
geneigten Position um eine Schwenkachse (11) schwenkbar antreibbare Bogenklappe (12)
angeordnet ist.
1. Sheet feeding device for cyclical feeding of separated sheets from a sheet feeder
to a sheet processing machine or a further feeding device, particularly a belt table,
with a first roller (4) arranged in the feed direction behind the sheet pile (2) driveable
rotatably about an axis extending transverse to the feed direction and a further roller
(9) arranged above the first roller and mounted rotatably about an axis parallel to
the axis of the first roller (4), wherein the sheets (5, 10) fed from the sheet feeder
can be grasped between the first and the further roller (9) at their front edge region
and can be further transported, wherein, furthermore, the first roller is constructed
as a feed roller (4) of smaller diameter than that of the further roller (9), characterised in that one or several small feed rollers (4) are provided, the diameter of which is substantially
smaller than that of the further roller (9) and that the feed rollers (4) are so arranged
prior mounted rotatably adjacent the front edge of the sheet pile (2) of the sheet
feeder that the path to be traversed by the elements of the feeder feeding the sheets
(5, 10) up to the grasping by the first (4) and further roller (9) is small, that
around the feed rollers (4), one or several endless drive belts (8) are guided which
extend starting from the feed roller or feed rollers (4) substantially in the feed
direction (1) and which loop round the feed drum (6) arranged in the feed direction
(1) at a distance to the feed rollers (4), and that the feed drum (6) has a substantially
larger diameter than the feed rollers (4).
2. Sheet feeding device according to Claim 1, characterised in that the drive belt or drive belts (8) are guided in a substantially triangular run extending
around a third roller located in the region below the feed rollers (4) and the feed
drum (6).
3. Sheet feeding device according to Claim 2, characterised in that the third roller is a tensioning roller (7).
4. Sheet feeding device according to one of the preceding Claims, characterised in that the feed drum (6) is a rotatably driveable drum and feed rollers (4) and tensioning
roller (7) are freely rotatably mounted rollers.
5. Sheet feeding device according to one of the preceding Claims, characterised in that the further roller arranged above the feed rollers (4) is a biased timing roller
(9) which can be lowered and lifted in the working rhythm of the sheet feeding device
on to and from the feed rollers (4).
6. Sheet feeding device according to one of the preceding Claims, characterised in that two or several feed rollers (4) are arranged at distances relative to one another
and a drive belt (8) is guided around each feed roller (4).
7. Sheet feeding device according to Claim 6, characterised in that the distance between the inner two feed rollers (4) is smaller than the smallest
width of the sheets (5, 10) to be worked with.
8. Sheet feeding device according to Claim 6, characterised in that the feed rollers (4) are mounted rotatably on a common axle (3).
9. Sheet feeding device according to Claim 6, characterised in that between the feed rollers (4) and between or adjacent the outer feed rollers (4) is
arranged a sheet flap (12) driveable swivellably around a swivel axis (11) in the
rhythm of the sheet feeding device between a position directed vertically upwardly
lying against the sheet pile front edge and a position inclined in the feed direction
(1).
1. Dispositif d'amenée de feuilles pour l'amenée cadencée de feuilles individualisées
d'un margeur à une machine de traitement de feuilles ou un dispositif de transport
supplémentaire, en particulier une table à ruban, comportant un premier rouleau (4)
agencé dans le sens de transport derrière la pile de feuilles (2) et pouvant être
entraîné en rotation autour d'un axe qui s'étend transversalement à la direction de
transport et un rouleau supplémentaire (9) agencé au-dessus du premier rouleau et
monté de façon à pouvoir tourner autour d'un axe qui est parallèle à l'axe du premier
rouleau (4), les feuilles (5, 10) amenées du margeur étant susceptibles d'être prises
entre le premier rouleau et le rouleau supplémentaire (9) à la zone de leur bord avant
et pouvant être transportées de façon supplémentaire, et le premier rouleau étant
en outre réalisé sous forme d'un rouleau de transport (4) présentant un diamètre plus
réduit que celui du rouleau supplémentaire (9),
caractérisé en ce que un ou plusieurs rouleaux de transport (4) de diamètre réduit sont prévus, dont le
diamètre est essentiellement plus petit que celui du rouleau supplémentaire (9), et
en ce que les rouleaux de transport (4) sont agencés tellement près du bord avant de la pile
de feuilles (2) du margeur, en amont de la table à ruban, de façon rotative, de sorte
que le trajet parcouru par les organes d'amenée de feuilles (5, 10) du margeur jusqu'à
la prise par le premier rouleau (4) et le rouleau supplémentaire (9) est réduit, en ce qu'autour des rouleaux de transport (4) sont guidés un ou plusieurs rubans d'entraînement
(8) sans fin, qui s'étendent à partir du ou des rouleaux de transport (4) à peu près
en direction de transport (1) et entourent le cylindre de transport (6) qui est agencé
en direction de transport (1) à une certaine distance des rouleaux de transport (4),
et en ce que le cylindre de transport (6) présente un diamètre essentiellement plus grand que
les rouleaux de transport (4).
2. Dispositif d'amenée de feuilles selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le ou les rubans d'entraînement (8) sont guidés, en s'étendant à peu près selon un
trajet triangulaire, autour d'un troisième rouleau se trouvant dans la zone sous les
rouleaux de transport (4) et le cylindre de transport (6).
3. Dispositif d'amenée de feuilles selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le troisième rouleau est un rouleau tendeur (7).
4. Dispositif d'amenée de feuilles selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le cylindre de transport (6) est un cylindre pouvant être entraîné en rotation, et
les rouleaux de transport (4) et le rouleau tendeur (7) sont des rouleaux qui sont
montés de manière à pouvoir tourner librement.
5. Dispositif d'amenée de feuilles selon l'un des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le rouleau supplémentaire agencé au-dessus des rouleaux de transport (4) est un rouleau
synchronisé (9) monté de façon élastique, qui peut être abaissé et relevé à la cadence
de travail du dispositif d'amenée de feuilles sur les rouleaux de transport (4).
6. Dispositif d'amenée de feuilles selon l'un des revendications précédentes,
caractérisé en ce que deux ou plusieurs rouleaux de transport (4) sont agencés en étant écartés l'un de
l'autre et un ruban d'entraînement (8) est guidé autour de chaque rouleau de transport
(4).
7. Dispositif d'amenée de feuilles selon la revendication 6,
caractérisé en ce que la distance entre les deux rouleaux de transport (4) les plus internes est plus petite
que la plus faible largeur des feuilles (5, 10) à traiter.
8. Dispositif d'amenée de feuilles selon la revendication 6,
caractérisé en ce que les rouleaux de transport (4) sont montés de façon rotative sur un axe commun (3).
9. Dispositif d'amenée de feuilles selon la revendication 6,
caractérisé en ce que, entre les rouleaux de transport (4) et entre ou à côté des rouleaux de transport
(4) les plus externes, est agencé un clapet à feuille (12) pouvant être entraîné de
façon à pouvoir basculer autour d'un axe de basculement (11), à la cadence du dispositif
d'amenée de feuilles, entre une position dirigée verticalement vers le haut et reposant
contre le bord avant de la pile de feuilles et une position inclinée dans la direction
de transport (1).
