[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein aushängbares Kraftwagentürscharnier, dessen einer
Scharnierflügel am einen und dessen anderer Scharnierflügel am anderen Türanordnungsteil,
Tür oder Türholm, befestigbar ist und dessen die Scharnierachse bildender Scharnierstift
im Schar-nierauge des einen Scharnierflügels vermittels einer wartungsfrei gestalteten
Lagerung zwar frei drehbar, in axialer Richtung jedoch unbeweglich gelagert und bei
zusammengefügtem Scharnier mit dem Scharnierauge des anderen Scharnierflügels drehsicher
verbunden ist, wobei der Scharnierstift einen radial ausladenden, zwischen die einander
zugewandten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierflügel eingreifenden
Bund aufweist, der an seiner dem aushängbaren Scharnierflügel zugewandten Seite einen
sich zum freien Ende des Scharnierstiftes hin verjüngenden Konus bildet und dem eine
entsprechend konische Erweiterung der Scharnieraugenbohrung des anderen Scharnierflügels
zugeordnet ist und wobei der andere, aushängbare Scharnierflügel ferner mittels einer
auf einem axialen, mit einem Umfangsgewinde versehenen Fortsatz des Scharnierstiftes
verschraubbaren, einen konisch gestalteten Ansatz aufweisenden Gewindemutter, welcher
eine entsprechend konische Erweiterung in der Scharnieraugenbohrung des anderen aushängbaren
Scharnierflügels zugeordnet ist, gegen ein selbsttätiges Ausheben gesichert ist.
[0002] Aushängbare Kraftwagentürscharniere dieser Bauart werden im modernen Automobilbau
eingesetzt, um die einmal in die Rohkarosserie eingepasste und justierte Fahrzeugtür
nach dem Lackieren von der Karosserie trennen und getrennt aufgarnieren sowie anschließend
im Rahmen der Endmontage des Fahrzeuges ohne erneute Justier- und Ausrichtarbeiten
lagenrichtig wieder in die Karosserie einsetzen zu können. Bei der vorgenbannten bekannten
Bauart eines aushängbaren Scharnieres muß der in die Scharnieraugenbohrung des Scharnierauges
des aushängbaren Scharnierflügels eingreifende, über die gesamte Länge der Scharnieraugenbohrung
hin gleichförmige, zylindrische Bereich des Scharnierstiftes der Bohrungsweite des
Scharnierauges gegenüber ein gewisses Untermaß aufweisen, um insbesondere ein maschniell
unterstütztes Wiedereinsetzen der Fahrzeugtür in die Fahrzeugkarosserie zu ermöglichen
bzw. zu erleichtern.
[0003] Daraus ergibt sich, daß die Zentrierung des Scharnierstiftes gegenüber der Scharnieraugenbohrung
ausschließlich vermittels einerseits des an den radial ausladenden Bund des Scharnierstiftes
angeschlossenen und andereseits des an die Gewindemutter angeschlossenen Konus sowie
der diesen konussen jeweils zugeordneten konischen Erweiterung der Scharnieraugenbohrung
im Scharnierauge des anderen aushängbaren Scharnierflügels bewerkstelligt werden muß,
wobei Konus und konische Erweiterung der Scharnieraugenbohrung in Verbindung mit der
axial gerichteten, Verschraubung gleichzeitig auch die Aufgabe haben eine zentrierte
Lage des in diese eingreifenden Scharnierstiftabschnittes in der Scharnieraugenbohrung
zu erreichen. Die Aufrechterhaltung der Zentrierung des Scharnierauges des anderen
aushängbaren Scharnierflügels gegenüber dem Scharnierstift beruht dabei ausschließlich
auf der über die durch die Verschraubung erzwungene bzw. unterstützte Flächenpressung
zwischen den Konussen einerseits des Scharnierstiftes und andererseits der Gewindemutter
und der jeweils zugehörigen konischen Erweiterung der Scharnieraugenbohrung.
Um bei einer solchen Gestaltung der Abstützung des aushängbaren Scharnierflügels am
Scharnierstift der aus dem, insbesondere durch den Einbau motorischer Antriebe, z.B.
elektrische Fensterheber oder dergl., bedingten, immer mehr zunehmenden Gewicht moderner
Fahrzeugtüren resultierenden, eine Kippneigung des Scharnierauges gegenüber dem Scharnierstift
zu begegnen ist die Verschraubung der Gewindemutter mit dem ihr zugeordneten axialen
Fortsatz des Scharnierstiftes zum überwiegenden Teil außerhalb des Scharnierauges
des aushänberan Scharnierflügels angeordnet. Mittels dieser Anordnung der Verschraubung
zwischen Scharnierstift und Gewindemutter kann zwar auch bei schweren Fahrzeugtüren
verhindert werden, daß das Scharnierauge des aushängbaren Scharnierflügels allmählich
eine gewisse Winkelstellung zur Scharnierachse einnimmt, bzw. daß sich die Fahrzeugtür
allmählich setzt, jedoch ist es hierzu erforderlich, den das der Gewindemutter zugeordnete
Gewinde tragenden Fortsatz des Scharnierstiftes verhältnismäßig lang auszubilden,
woraus dann aber ungünstigerweise ein verhältnismäßig großer Aushebeweg für das Aushängen
des Scharnieres resultiert.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein aushängbares Kraftwagentürscharnier
der eingangs bezeichneten Bauart derart weiter auszugestalten, daß ohne Erhöhung des
Herstellungs- oder Montageaufwandes für das Türscharnier nicht nur das vorstehend
geschilderte Setzen der Fahrzeugtür mit Sicherheit vermieden, sondern bei möglichst
kurzer Ausbildung des Scharnierstiftes auch eine in radialer Richtung stabile Abstützung
der aushängbaren Scharnierhälfte am Scharnierstift gewährleistet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Durchmesser des der Gewindemutter
zugeordnete, mit einem Aussengewinde versehene Fortsatzes des Scharnierstiftes der
lichten Weite des sich zwischen den beiden konischen Erweiterungen erstreckenden zylindrischen
Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung gegenüber ein Untermaß aufweist und daß
ein an den konischen Ansatz der Gewindemutter angeschlossener halsartiger Fortsatz
in den Ringraum zwischen Scharnieraugenbohrung und Scharnierstiftfortsatz eingreift.
Diese Gestaltung von Scharnierstift und zugehöriger Gewindemutter eröffnet die Möglichkeit
dei Verschraubung von Gewindemutter und Scharnierstift weitgehend in das Scharnierauge
hinein zu verlegen und zugleich eine sehr gute radiale Abstützung zwischen Scharnierauge
und Scharnierstift im Bereich beider Enden des zylindrischen Längenabschnittes der
Scharnieraugenbohrung des aushängbaren Scharnierflügels zu erreichen. Die Verlagerung
der Verschraubung zwischen Scharnierstift und Gewindemutter in das Scharnierauge führt
vorteilhafterweise zugleich auch zu einer Beschränkung der für das Aushängen des aushängbaren
Scharnierflügels erforderlichen Aushubhöhe auf den Betrag der Höhe des Scharnierauges
selbst. Hand in Hand mit der Verlagerung der Verschraubung von Scharnierstift und
Gewindemutter in das Scharnierauge ergibt sich darüberhinaus zugleich auch noch eine
Gewichtsveringerung des Scharnierstiftes, ohne daß hierfür ein erhöhter Herstellungsaufwand
oder eine Verringerung der Stabilität der Verbindung des aushängbaren Scharnierflügels
mit dem Scharnierstift in Kauf genommen werden müßte.
[0006] Insbesondere ist dabei vorgesehen, daß der Außendurchmesser des halsartigen, mit
einem Innengewinde ausgestatteten Fortsatzes der Gewindemutter der lichten Weite der
zylindrischen Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung der anderen Scharnierhälfte
entspricht.
[0007] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die axiale Länge des halsartigen
Fortsatzes der Gewindemutter wenigstens einem Fünftel der Länge des zylindrischen
Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung entspricht und daß die axiale Länge eines
sich an den sich zum freien Ende des Scharnierstiftes hin verjüngenden Konus des zwischen
die einander zugewandten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierflügel
eingreifenden Bundes des Scharnierstiftes anschließenden, in seinem Durchmesser der
lichten Weite des zylindrischen Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung entsprechenden
Sockelansatzes gleichfalls wenigstens einem Fünftel der axialen Länge des zylindrischen
Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung entspricht. Diese Ausführungsform zeichnet
sich dadurch aus, daß der aushängbare Scharnierflügel in der Nähe seiner beiden einander
gegenüberliegenden Gewerbeflächen in radialer Richtung hinreichend gegen den Scharnierstift
abgestützt und diesem gegenüber auch zenrtriert ist, womit ein nachträgliches Setzen
der Türe völlig ausgeschlossen ist.
[0008] In Verbindung mit einer bezüglich der Scharnieraugenbohrung des aushängbaren Scharnierflügels
innenliegenden Anordnung der Verschraubung zwischen Scharnierstift und Gewindemutter,
für welche es charakteristisch ist, daß der Gewindefortsatz des Scharnierstiftes die
Gewindebohrung der Gewindemutter nur zu einem Teil durchgreift, besteht eine vorteilhafte
Ausbildung der Gewindemutter darin, daß deren Gewindebohrung nach außen durch eine
Abdeckung verschlossen ist, wobei die Abdeckung zweckmäßigerweise bleibend bzw. unlösbar
mit dem Körper der Gewindemutter verbunden ist. Dadurch werden ein Ansammeln von Schmutz
oder Lack bzw. sonstigem Material innerhalb des nach außen offen bleibenden Bereiches
der Gewindebohrung der Gewindemutter und damit auch jedwede evtl. aus einem Austreten
solcher Ansammlungen resultierende Unzulänglichkeit vermieden.
[0009] Für eine praktische Ausgestaltung der Gewindemutter steht je nach Anordnung und Ausbildung
des Werkzeugansatzes der Gewindemutter eine Anzahl von Ausgestaltungsformen zur Verfügung.
[0010] In einer ersten Ausgestaltungsform ist vorgesehen, daß eine mit einer Abdeckung versehene
Gewindemutter mit außenliegenden Vielkant-Werkzeugansatz als einteilig geformte Hutmutter
oder aber als mit einem aufgesetzten domförmigen Hutteil ausgestattete Gewindemutter
ausgebildet ist.
[0011] Nach einer anderen Ausgestaltungsform kann vorgesehen sein, daß bei einer mit außenliegenden
Vielkant-Werkzeugansatz ausgestatteten Gewindemutter die Abdeckung ihrer Gewindebohrung
durch eine Abdichtscheibe gebildet ist, wobei die Abdichtscheibe zweckmäßigerweise
in einer in axialer Verlängerung des Mutterkörpers angeordneten und der Gewindebohrung
gegenüber ein Übermaß aufweisenden Aufnahme aufgenommen ist. In ihrer Lage innerhalb
der an den Mutterkörper angeformten Aufnahme kann die Abdichtscheibe durch eine Randumbörderlung
der Aufnahme festgelegt sein. In einer Weiterbildung dieser Ausgestaltungform kann
weiter vorgesehen sein, daß eine in eine an den Mutterkörper angeformte Aufnahme eingesetzte
Abdichtscheibe mit einer mittig angeordneten Zentriervertiefung versehen ist, wobei
im Rahmen einer weiteren zweckmäßigen Abwandlung auch vorgesehen sein kann, daß die
Abdichtscheibe mittels einer mittig angeordneten axialen Verprägung mit einem in den
Bereich der Gewindebohrung der Gewindemutter eingreifenden Zentrieransatz versehen
ist, und wobei zugleich die Ausbildung des Zentrieransatzes gleichzeitig der Verbindung
der Abdeckscheibe mit dem Mutterkörper dienen kann.
[0012] Bei einer einteiligen Ausführungsform von Mutterkörper und Abdeckung der Gewindebohrung
einer Gewindemutter kann zur Ausbildung zweckmäßiger Formen eines Werkzeugansatzes
vorgesehen sein, daß ein nach Art einer Hutmutter mit einem seinen der Aufnahme der
Gewindebohrung zugeordneten Bereich axial überragenden und die Gewindebohrung überdeckenden
Bereich versehener Mutterkörper mit einer axial gerichteten, in ihrem Querschnitt
einen Werkzeugansatz bildenden Prägung versehen ist, derart, daß zwischen Prägung
und Gewindebohrung eine im wesentlichen senkrecht zur Achse der Gewindebohrung ausgerichtete
Abdeckwand erhalten bleibt. Bei dieser Ausführungsform kann in einer ersten, einfachen
Ausgestaltung vorgesehen sein, daß die axial gerichtete Prägung einen Innentorx bildet
und dieser den einzigen Werkzeugansatz der Gewindemutter bildet. In einer Zweiten
Ausgestaltung dieser Ausführungsform kann aber auch vorgesehen sein, daß die Gewindemutter
zusätzlich zu einem durch eine axial gerichtete Prägung gebildeten Innentorx mit einem
Außentorx versehen ist.
[0013] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand zweier in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch ein aushängbares Kraftwagentürscharnier;
- Figur 2
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer als Hutmutter ausgebildeten Gewindemutter;
- Figur 3
- eine eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer als zusammengesetzte Hutmutter
ausgebildeten Gewindemutter;
- Figur 4
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer mit einer
Abdichtscheibe versehenen Gewindemutter;
- Figur 5
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer mit
einer Abdichtscheibe versehenen Gewindemutter;
- Figur 6
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer dritten Ausführungsform einer mit
einer Abdichtscheibe versehenen Gewindemutter;
- Figur 7
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer mit einem
innenliegenden Werkzeugansatz versehenen Gewindemutter,
- Figur 8
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer mit
einem innenliegenden Werkzeugansatz versehenen Gewindemutter;
[0014] Bei einem aus einem ersten am einen in der Zeichnung nicht dargestellten Türanordnungsteil
befestigbaren Scharnierflügel 1 und einem zweiten am anderen gleichfalls nicht dargestellten
Türanordnungsteil befestigebaren Scharnierflügel 2 bestehenden, aushängbaren Kraftwagentürscharnier
ist ein Scharnierstift 3 vermittels einer Lagerbuchse 4 aus wartungsfreiem Lagermaterial
frei drehbar in einer Scharnieraugenbohrung 5 des Scharnierauges 6 der ersten Scharnierflügels
1 gelagert. Im Scharnierauge 6 ist der Scharnierstift 3 gegen ein Wandern in axialer
Richtung einerseits durch eine gegen dessen außenliegende Gewerbefläche 7 anliegende
Stützplatte 8 und andererseits mittels eines dessen außenliegende Gewerbefläche 9
übergreifenden radial ausladenden Bundes 16 gesichert. In seinem das Scharnierauge
6 des einen Scharnierflügels 1 überragenden Bereich weist der Scharnierstift 3 einen
an den radial auskragenden Bund 16 angeschlossenen Konus 10 auf, mit welchem er bei
eingehängtem Türscharnier in eine entsprechende, an die Gewerbefläche 11 des Scharnierauges
12 des zweiten Scharnierflügels 2 anschließende konische Erweiterung 13 der Scharnieraugenbohrung
14 eingreift. Im Anschluß an den Konus 10 weist der Scharnierstift 3 einen zylindrischen
Sockelansatz 15 auf, welcher einen zur lichten Weite des zylindrischen Längenbereiches
der Scharnieraugenbohrung 14 komplementären Durchmesser aufweist. An den zylindrischen
Sockelansatz 15 des Scharnierstiftes 3 schließt sich ein der lichten Weite der Scharnieraugenbohrung
gegenüber ein deutliches Untermaß aufweisender, axial gerichteter zylindrischer Fortsatz
17 an, welcher über seine Länge hin mit einem Außengewinde 18 versehen ist, auf welches
eine mit einen konischen Ansatz 19 versehene Gewindemutter 20 aufschraubbar ist. Der
konische Ansatz 19 der Gewindemutter 20 greift bei zusammengesetztem Scharnier in
eine komplementär konisch gestaltete Erweiterung 21 der Scharnieraugenbohrung 14 ein.
An den konischen Ansatz 19 der Gewindemutter 20 schließt sich ein axial gerichteter,
mit einem Innengewinde ausgestatteter Halsansatz 22 an, welcher in den zwischen dem
zylindrischen Fortsatz 14 und dem Innenumfang des zylindrischen Längenabschnittes
der Scharnieraugenbohrung 14 bestehenden Ringraum 23 eingreift und dessen Außendurchmesser
der lichten Weite der Scharnieraugenbohrung 14 entspricht. In der dargestellten Ausführungsform
entspricht die jeweilige Eintauchtiefe einerseits des an den Konus 10 angeschlossenen
zylindrischen Sockelansatzes 15 des Scharnierstiftes und andererseits des axial gerichteten
Halsansatzes 22 der Gewindemutter 20 in den zylindrischen Längenabschnitt der Scharnieraugenbohrung
14 einem Fünftel der Gesamtlänge des zylindrischen Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung
14. Die axiale Länge des Gewindefortsatzes 17 des Scharnierstiftes 3 ist auf die Gesamthöhe
des Scharnierauges 12 des aushängbaren Scharnierflügels begrenzt. Ersichtlicherweise
durchgreift der Gewindefortsatzes 17 des Scharnierstiftes 3 die Gewindebohrung der
Gewindemutter 20 nur zu einem Teil, derart, daß die Verschraubung der Gewindemutter
20 bezüglich der Scharnieraugenbohrung des aushängbaren Scharnierflügels insgesamt
innenliegend untergebracht ist.
In den Figuren 2 und 3 ist eine erste Ausführungsform einer mit einer deren Gewindebohrung
30 nach außen verschließenden Abdeckung versehenen Gewindemutter 20 dargestellt, wobei
die Gewindemutter 20 gemäß Figur 2 als einteilige Hutmutter ausgebildet ist, während
sie gemäß Figur 3 als zusammengesetzte Hutmutter ausgebildet ist, dahingehend daß
auf einen mit einem außenliegend angeordneten Vielkant-Werkzeugansatz 31 ausgestatteten
Mutterkörper 32 ein dormförmiges Hutteil 33 aufgesetzt ist.
[0015] In den Figuren 4 bis 6 sind Varienaten einer mit einer deren Gewindebohrung 30 nach
außen verschließenden Abdichtscheibe versehenen Gewindemutter 20 dargestellt.
Gemäß der Darstellung in Figur 4 ist eine plattenförmige Abdichtscheibe 34 in einer
in axialer Verlängerung eines mit einem außenliegend angeordneten Vielkant-Werkzeugansatz
31 ausgestatteten Mutterkörper 32 angeordneten und der Gewindebohrung 30 gegenüber
ein Übermaß aufweisenden Aufnahme 35 aufgenommen. In ihrer Lage innerhalb der an den
Mutterkörper 32 angeformten Aufnahme 35 ist die beidseitig glattflächige Abdichtscheibe
34 durch eine Randumbörderlung 36 der Aufnahme 35 festgelegt.
Gemäß der Darstellung in Figur 5 ist eine ebenfalls plattenförmige Abdichtscheibe
34 in einer in axialer Verlängerung eines mit einem außenliegend angeordneten Vielkant-Werkzeugansatz
31 ausgestatteten Mutterkörper 32 angeordneten und der Gewindebohrung 30 gegenüber
ein Übermaß aufweisenden Aufnahme 35 aufgenommen und mit einer mittig angeordneten
Zentriervertiefung 37 versehen.
Gemäß der Darstellung in Figur 6 ist eine in einer in axialer Verlängerung eines mit
einem außenliegend angeordneten Vielkant-Werkzeugansatz 31 ausgestatteten Mutterkörper
32 angeordnete Abdichtscheibe 38 als Formteil ausgebildet, dahingehend, daß die Abdichtscheibe
38 mittels einer mittig angeordneten axialen Verprägung mit einem in den Bereich der
Gewindebohrung 30 der Gewindemutter 20 eingreifenden Zentrieransatz 39 versehen ist.
[0016] Die Ausführungsformen nach Figur 7 und 8 zeichnen sich durch eine einteilige Ausbildung
der Gewindemutter 20 aus. Bei der Gestaltungsform nach Figur 7 ist ein nach Art einer
Hutmutter mit einem seinen der Aufnahme der Gewindebohrung 30 zugeordneten Bereich
axial überragenden und die Gewindebohrung 30 überdeckenden Bereich 40 versehener Mutterkörper
32 mit einer axial gerichteten, in ihrem Querschnitt einen Werkzeugansatz bildenden
Prägung 41 versehen, wobei die Prägung 41 derart gestaltet ist, daß zwischen Prägung
41 und Gewindebohrung 30 eine im wesentlichen senkrecht zur Achse der Gewindebohrung
30 ausgerichtete Abdeckwand 42 erhalten bleibt und die Prägung 41 zugleich den einzigen,
als Torx gestalteten Werkzeugansatz der Gewindemutter 20 bildet. Von der Gestaltungsform
nach Figur 7 unterscheidet sich die Gestaltungsform nach Figur 8 dadurch, daß die
Gewindemutter 20 zusätzlich zu einem durch eine axial gerichtete Prägung 41 gebildeten
Innentorx mit einem Außentorx 44 gestalteten zweiten Werkzeugansatz versehen ist.
1. Aushängbares Kraftwagentürscharnier, dessen einer Scharnierflügel am einen und dessen
anderer Scharnierflügel am anderen Türanordnungsteil, Tür oder Türholm, befestigbar
ist und dessen die Scharnierachse bildender Scharnierstift im Scharnierauge des einen
Scharnierflügels vermittels einer wartungsfrei gestalteten Lagerung zwar frei drehbar,
in axialer Richtung jedoch unbeweglich gelagert und bei zusammengefügtem Scharnier
mit dem Scharnierauge des anderen Scharnierflügels drehsicher verbunden ist, wobei
der Scharnierstift einen radial ausladenden, zwischen die einander zugewandten Gewerbeflächen
der Scharnieraugen beider Scharnierflügel eingreifenden Bund aufweist, der an seiner
dem aushängbaren Scharnierflügel zugewandten Seite einen sich zum freien Ende des
Scharnierstiftes hin verjüngenden Konus bildet und dem eine entsprechend konische
Erweiterung der Scharnieraugenbohrung des anderen Scharnierflügels zugeordnet ist
und wobei der andere, aushängbare Scharnierflügel ferner mittels einer auf einem axialen,
mit einem Umfangsgewinde versehenen Fortsatz des Scharnierstiftes verschraubbaren,
einen konisch gestalteten Ansatz aufweisenden Gewindemutter, welcher eine entsprechend
konische Erweiterung in der Scharnieraugenbohrung des anderen aushangbaren Scharnierflügels
zugeordnet ist, gegen ein selbsttätiges Ausheben gesichert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit einem Außengewinde versehene Fortsatz des Scharnierstiftes der lichten
Weite des sich zwischen den beiden konischen Erweiterungen erstreckenden zylindrischen
Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung gegenüber ein Untermaß aufweist und daß
ein an den konischen Ansatz der Gewindemutter angeschlossener halsartiger Fortsatz
in den Ringraum zwischen Scharnieraugenbohrung und Scharnierstiftfortsatz eingreift.
2. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser
des halsartigen, mit einem Innengewinde ausgestatteten Fortsatzes der Gewindemutter
der lichten Weite der zylindrischen Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung der
anderen Scharnierhälfte entspricht.
3. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale
Länge des halsartigen Fortsatzes der Gewindemutter wenigstens einem Drittel der Länge
des zylindrischen Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung entspricht.
4. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an
den sich zum freien Ende des Scharnierstiftes hin verjüngenden Konus des zwischen
die einander zugewandten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierflügel
eingreifenden Bundes des Scharnierstiftes ein in seinem Durchmesser der Lichten Weite
des zylindrischen Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung entsprechender Sockelansatz
anschließt, dessen axiale Länge wenigstens einem Fünftel der axialen Länge des zylindrischen
Längenabschnittes der Scharnieraugenbohrung entspricht.
5. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit
einem außenliegenden Vielkant-Werkzeugansatz ausgestattete Gewindemutter als als einteilig
geformte Hutmutter ausgebildet ist.
6. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit
einem außenliegenden Vielkant-Werkzeugansatz ausgestattete Gewindemutter durch einen
aufgesetzten domförmigen Hutteil zu einer Hutmutter ergänzt ist.
7. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gewindemutter
eine bei zusammengesetztem Scharnier das freie Stirnende des Scharnierstiftes übergreifende
Abdichtscheibe eingesetzt ist, wobei die Abdichtscheibe in einer in axialer Verlängerung
des Mutterkörpers angeordneten und der Gewindebohrung gegenüber ein Übermaß aufweisenden
Aufnahme aufgenommen und durch wenigstens örtliche Randumbördelung gehaltert ist.
8. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei
zusammengesetztem Scharnier das freie Stirnende des Scharnierstiftes übergreifende,
in eine an den Mutterkörper angeformte Aufnahme eingesetzte Abdichtscheibe eine mittig
angeordnet Vertiefung aufweist.
9. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei
zusammengestztem Scharnier das freie Stirnende des Scharnierstiftes übergreifende
Abdichtscheibe eine mittels einer mittig angeordneten, axialen Verprägung gebildeten,
einem in den Bereich der Gewindebohrung der Gewindemutter eingreifenden Zentrieransatz
bildende Form aufweist.
10. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei
zusammengestztem Scharnier das freie Stirnende des Scharnierstiftes übergreifende
Abdeckung durch eine axial gerichtete, eine Trennwand bildende Verprägung des oberen
Bereiches der Gewindemutter gebildet ist, wobei ein nach Art einer Hutmutter mit einem
seinen der Aufnahme der Gewindebohrung zugeordneten Bereich axial überragenden und
die Gewindebohrung überdeckenden Bereich versehener Mutterkörper mit einer axial gerichteten,
in ihrem Querschnitt einen als Innentorx ausgebildeten Werkzeugansatz bildenden Prägung
versehen ist.
11. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindemutter
mit einem innenliegenden und einem außenliegenden, als Innentorx bzw Außentorx ausgebildeten
Werkzeugansatz ausgestattet ist.