[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Förderpumpe und die Anwendung einer Förderpumpenkammer
als Ventil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 21.
[0002] Eine derartige Förderpumpe bzw. eine derartige Anwendung einer Förderpumpenkammer
als Ventil sind aus der EP 0 134 614 A1 bekannt. Diese Druckschrift betrifft eine
piezoeleketrische Mikropumpe, die zumindest drei Kammern aufweist, von denen zumindest
zwei durch Ventile (siehe Oberbegriff von Anspruch 22) und zumindest eine durch ein
Verschiebeelement gebildet werden. Diese Kammern werden bei Bedarf durch die Aktivierung
von piezoelektrischen Stellgliedern ausgebildet und sie sind dann durch längere Kanäle
miteinander verbunden.
[0003] Da die Kammervolumen aufgrund der Verwendung von piezoelektrischen Stellgliedern
bei dieser Pumpe nicht variable sind und da die Kammervolumen im Verhältnis zum Volumen
der Verbindungskanäle klein sind, kann die Förderleistung dieser Pumpe lediglich durch
die Veränderung der Kammer-Ausbildungsfrequenz beeinflußt werden, und es ist erforderlich,
daß die Verbindungskanäle vor der Inbetriebnahme der Pumpe entlüftet werden.
[0004] Bezüglich der Ventilwirkung der Kammern ist festzustellen, daß die Verwendung der
piezoelektrischen Stellglieder dazu führt, daß ein derartiges Ventil lediglich zwei
Stellungen einnehmen kann. In der ersten Stellung ist die Kammer ausgebildet und das
Ventil ist offen, während die Kammer in der zweiten Stellung nicht ausgebildet und
das Ventil geschlossen ist.
[0005] Der Erfindung liegt daher zum einen die Aufgabe zugrunde, eine Förderpumpe der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß die Förderleistung in größeren Bereichen
und genauer eingestellt werden kann, und daß eine Entlüftung der Pumpe vor Betriebsbeginn
entfallen kann.
[0006] Zum anderen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Anwendung einer Förderpumpenkammer
als Ventil dahingehend zu verbessern, daß das Ventil neben seinen Offen- und Geschlossenstellungen
auch in Zwischenstellungen gebracht werden kann.
[0007] Diese Aufgaben werden durch die im kennzeichnenden Teil der Patentansprüche 1 bzw.
21 angegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
[0009] Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß als Volumeneinstelleinrichtungen
bzw. (Ventil-)Einstelleinrichtungen anstelle der aus dem Stand der Technik bekannten
piezoelektrischen Stellglieder elektromagnetische Hubelemente oder Über- und/oder
Unterdruckerzeugungseinrichtungen verwendet werden.
[0010] Bei Förderpumpen erlauben derartige Stellglieder innerhalb großer Bereiche ein praktisch
stufenloses Einstellen bzw. Verändern der Kammervolumen, wodurch die Förderleistung
entsprechend angepaßt werden kann.
[0011] Durch die Verwendung von Überströmkanälen werden die großen Volumen von Verbindungskanälen
vermieden und ein Entlüften der Förderpumpe vor der Inbetriebnahme kann in den meisten
Fällen entfallen.
[0012] Bei der Anwendung einer Förderpumpenkammer als Ventil zum zumindest teilweisen Absperren
eines Medienflusses entsprechend Anspruch 22, kann das Ventil praktisch beliebig weit
geöffnet bzw. geschlossen werden, indem der Ventilzulauf bzw. -ablauf durch das elastisch
verformbare Element entsprechend stark bzw. in entsprechendem Ausmaß abgedeckt wird,
wodurch der gewünschte Medien(durch)fluss genau eingestellt werden kann. Selbstverständlich
ist auch weiterhin (zusätzlich) eine lediglich schaltende Betriebsart des Ventils
möglich.
[0013] Beim Betrieb der Förderpumpe wird das zu fördernde Medium der bezogen auf die Förderrichtung
ersten Kammer zugeführt und von dieser über jeweils benachbarte Kammern verbindende
Überströmkanäle bis zur bezogen auf die Förderrichtung letzten Kammer weitergeleitet,
die mit dem Medienauslaß in Verbindung steht.
[0014] Die Weiterleitung des zu fördernden Mediums von Kammer zu Kammer erfolgt dabei durch
Veränderung der Kammervolumen, bzw. dadurch daß der fluidische Widerstand in Förderrichtung
verringert und in entgegengesetzter Richtung vergrößert wird.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Förderrichtung der
Förderpumpe beliebig umkehrbar, wobei sich die Funktionen des Medieneinlasses und
des Medienauslasses entsprechend ändern.
[0016] Diese Umkehr der Förderrichtung erfolgt vorzugsweise ausschließlich dadurch, daß
die Reihenfolge verändert wird, mit der die Volumeneinstellvorrichtungen die Volumen
der Kammern verändern.
[0017] Die Volumeneinstellvorrichtungen und insbesondere die Reihenfolge der mit diesen
erzielten Volumenänderungen der Kammern werden vorzugsweise von irgendeiner geeigneten
Regel- und/oder Steuerungsvorrichtung koordiniert, wobei vorzugsweise zumindest für
einzelne Zeitabschnitte ein periodischer Betrieb vorgesehen ist.
[0018] Insbesondere dann, wenn die Förderpumpe in Form einer Mikroförderpumpe verwirklicht
werden soll, kann diese zumindest teilweise aus Silizium hergestellt werden, das mit
den aus der Halbleitertechnik bekannten Verfahren bearbeitet werden kann.
[0019] Gleiches gilt selbstverständlich entsprechend für die Anwendung einer Förderpumpenkammer
als Ventil.
[0020] Die erfindungsgemäße Förderpumpe wird nachfolgend anhand der Zeichnungen noch näher
erläutert.
[0021] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine stark vereinfachte schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Förderpumpe;
- Fig. 2
- eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Förderpumpe in Form einer Mikroförderpumpe.
[0022] In Fig. 1 ist ein stark vereinfachtes Beispiel für den Aufbau einer Förderpumpe gemäß
der Erfindung dargestellt. Die dargestellte Förderpumpe weist drei Kammern 3,4,5 auf,
die bezüglich der Förderrichtung R im wesentlichen hintereinander angeordnet sind.
Das Volumen der Kammern 3,4,5 kann über Volumeneinstelleinrichtungen 15,16,17 verändert
bzw. eingestellt werden, was durch die gestrichelten Linien in Fig. 1 schematisch
angedeutet ist.
[0023] Die bezogen auf die Förderrichtung R erste Kammer 3 weist einen Medieneinlaß 1 auf,
über den das zu fördernde Medium der ersten Kammer 3 zugeführt wird. Zwei benachbarte
Kammern sind jeweils über ebenfalls nur schematisch dargestellte Überströmkanäle 6,7
verbindbar.
[0024] Das zu fördernde Medium wird von der ersten Kammer 3 bis zur letzten Kammer 5 über
die Überströmkanäle 6,7 weitergeleitet, wobei es die Kammer 5 über einen Medienauslaß
2 verläßt. Die Weiterleitung des zu fördernden Mediums von einer Kammer zur nächsten
wird dadurch erreicht, daß das Volumen von zumindest einer von zwei benachbarten Kammern
3,4,5 mit Hilfe der Volumeneinstelleinrichtung 15,16,17 verändert wird.
[0025] Die Volumeneinstelleinrichtungen 15,16,17 sind durch elektromagnetische Hubelemente
und/oder Über- und/oder Unterdruckerzeugungseinrichtungen gebildet.
[0026] Die Veränderung der Kammervolumen kann dabei in den Kammern einen Über- oder Unterdruck
erzeugen, mit dessen Hilfe das zu fördernde Medium aus der Kammer ausgestoßen bzw.
in die entsprechende Kammer eingesaugt werden kann.
[0027] Je nachdem, ob eine möglichst gleichmäßige oder eine impulsartige Förderung des Mediums
erwünscht ist, können die Volumenänderungen der Kammern 3,4,5 in den unterschiedlichsten
Reihenfolgen und Kombinationen erfolgen, wobei vorzugsweise eine nicht dargestellte
Regel- und/oder Steuerungsvorrichtung den Betrieb der Volumeneinstellvorrichtung koordiniert.
[0028] Weiterhin ist die Förderrichtung R beim Betrieb der Förderpumpe vorzugsweise beliebig
umkehrbar, wobei diese Umkehr der Förderrichtung R und der damit verbundene Wechsel
der Funktionen des Medieneinlasses 1 und des Medienauslasses 2 dadurch erzielt wird,
daß die Reihenfolge verändert wird, mit der die Volumen der Kammern 3,4,5 durch die
Volumeneinstelleinrichtungen 15,16, 17 verändert werden.
[0029] Für den einfachsten Fall, in dem nur zwei Kammern 3,4 vorgesehen sind, könnten die
Volumenveränderungen beispielsweise derart erfolgen, daß zu Anfang beide Kammervolumen
beispielsweise auf 0 verringert sind, wonach das Volumen der Kammer 3 so lange vergrößert
wird, bis sich die gewünschte Menge des zu fördernden Mediums in der Kammer 3 befindet,
wonach bei gleichzeitiger Vergrößerung des Volumens der Kammer 4 das Volumen der Kammer
3 wieder verringert wird, so daß das Medium über den Überströmkanal 6 in die Kammer
4 gelangt, aus der es durch eine erneute Verringerung des Volumens der Kammer 4 wieder
ausgestoßen wird.
[0030] Wie bereits erwähnt, und insbesondere für den Fall, daß mehrere Kammern hintereinander
angeordnet sind, kann das Ausstoßen des Mediums aus einer Kammer dadurch unterstützt
werden, daß das Volumen der benachbarten Kammer vergrößert wird, um eine Ansaugwirkung
zu erzielen.
[0031] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Förderpumpe weist die Förderpumpe
einen schichtförmigen Aufbau auf. Wie dies aus der auseinandergezogenen Darstellung
in Fig. 2 zu erkennen ist, besteht die Förderpumpe bezüglich der Darstellung von oben
nach unten aus einem Siliziumplättchen 21, das einen Medieneinlaß 1 und einen Medienauslaß
2 aufweist, einem Siliziumplättchen 14, das zur Bildung der Überströmkanäle 6,7 zwei
Durchbrüche 19,20 sowie bezüglich des Medienein- und -auslasses zwei weitere kleinere
Durchbrüche aufweist, einem elastisch verformbaren Material 13 in Form einer Polymerfolie,
einem Siliziumplättchen 18, das Durchbrüche 10,11,12 aufweist, in die sich die Polymerfolie
13 erstrecken kann, um zwischen dem Siliziumplättchen 14 und der Polymerfolie 13 die
Kammern 3,4,5 zu bilden, und einem Element 22, das die Volumeneinstellvorrichtungen
15,16,17 aufweist.
[0032] Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Volumeneinstellvorrichtungen in Form
von Über- und/oder Unterdruckerzeugungseinrichtungen 15,16,17 ausgebildet, die in
den Ausnehmungen 10,11,12 einen Unterdruck erzeugen können, wodurch sich die entsprechenden
Abschnitte der Polymerfolie 13 in diese Ausnehmungen 10,11,12 erstrecken und somit
zwischen dem Siliziumplättchen 14 und der Polymerfolie 13 die Kammern 3,4,5 bilden.
[0033] Die Überströmkanäle 6,7 werden durch durch das Siliziumplättchen 21 begrenzte und
in dem Siliziumplättchen 14 angeordnete Durchbrüche 19,20 gebildet, die derart angeordnet
sind, daß jeder von ihnen zwei benachbarte Durchbrüche 10,11,12 und damit zwei benachbarte
Kammern 3,4,5 überlappt.
[0034] Obwohl dies nicht dargestellt ist, kann das zu fördernde Medium über Strömungsdioden
und/oder Strömungsdrosseln zu- bzw. abgeführt werden, um ein unerwünschtes Zurückströmen
des Mediums zu verhindern, wobei insbesondere Strömungsdioden vorzugsweise nur für
den Fall eingesetzt werden, daß die beliebige Umkehrbarkeit der Förderrichtung R nicht
erwünscht bzw. erforderlich ist.
[0035] Weiterhin sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen kein elastisch verformbares
Material 13 verwendet wird, wobei in diesem Fall die Volumenänderung der Kammern 3,4,5
direkt über die Volumeneinstelleinrichtungen 15,16,17 erfolgt.
1. Förderpumpe, insbesondere Mikroförderpumpe für hochviskose Medien, zur Förderung von
Medien in einer Förderrichtung (R) mit einem Medieneinlaß (1) und einem Medienauslaß
(2), mit zumindest zwei ausbildbaren Kammern (3,4,5,), die in Förderrichtung (R) im
wesentlichen hintereinander angeordnet und miteinander verbindbar sind (3,4,5), wobei
der bezogen auf die Förderrichtung (R) ersten Kammer (3) das zu fördernde Medium über
den Medieneinlaß (1) zugeführt wird und die bezogen auf die Förderrichtung (R) letzte
Kammer (5) mit dem Medienauslaß (2) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kammern (3,4,5) variable Volumen aufweisen, die über Volumeneinstelleinrichtungen
(15,16,17) eingestellt werden, daß die Volumeneinstelleinrichtungen (15,16,17) durch
elektromagnetische Hubelemente und/oder durch Über- und/oder Unterdruckerzeugungseinrichtungen
gebildet sind, daß die Verbindung von jeweils zwei benachbarte Kammern (3,4,5) über
Überströmkanäle (6,7) erfolgt, und daß das zu fördernde Medium über die Überströmkanäle
(6,7) in die bezogen auf die Förderrichtung (R) jeweils nächste Kammer gelangt, wenn
das Volumen von zumindest einer von zwei benachbarten Kammern (3,4,5) verändert wird.
2. Förderpumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie einen schichtförmigen Aufbau aufweist.
3. Förderpumpe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (3,4,5) zumindest teilweise durch ein elastisch
verformbares Material (13) gebildet sind, und daß die Volumeneinstelleinrichtungen
(15,16,17) eine Verformung des Materials (13) bewirken.
4. Förderpumpe nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das elastisch verformbare Material (13) zur Erzielung
einer Volumenvergrößerung der Kammern (3,4,5) in Ausnehmungen (10,11,12) ausdehnen
kann, die auf der den Kammern (3,4,5) abgewandten Seite des elastisch verformbaren
Materials (13) angeordnet sind.
5. Förderpumpe nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Über- und/oder Unterdruck den Ausnehmungen (10,11,12)
zugeführt wird.
6. Förderpumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen der Kammern (3,4,5) im wesentlichen auf Null
verringert ist, wenn sich das elastisch verformbare Material (13) in seiner Ruhestellung
befindet.
7. Förderpumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (10,11,12) in einem ersten platten- oder
plättchenförmigen Element (18) ausgebildet sind.
8. Förderpumpe nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Überströmkanäle (6,7) weitere Ausnehmungen
(19,20) in einem zweiten plättchen- oder plattenförmigen Element (14) vorgesehen sind,
daß das elastisch verformbare Element (13) platten- oder plättchenförmig oder folienartig
ausgebildet und zwischen dem ersten Element (18) und dem zweiten Element (14) angeordnet
ist, und daß die weiteren Ausnehmungen (19,20) derart angeordnet sind, daß jeweils
eine weitere Ausnehmung (19,20) jeweils zwei benachbarte Kammern (3,4,5) überlappt,
wobei die Überströmkanäle (6,7) auf der den Kammern (3,4,5) zugewandten Seite des
elastisch verformbaren Elementes (13) gebildet werden.
9. Förderpumpe nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen in dem Element (18) in Form von Durchbrüchen
(10,11,12) gebildet sind, und daß auf der dem elastisch verformbaren Material (13)
abgewandten Seite des Elementes (18) ein Element (22) vorgesehen ist, das die Volumeneinstelleinrichtungen
(15,16,17) aufweist.
10. Förderpumpe nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Ausnehmungen in dem zweiten Element (14)
in Form von Durchbrüchen (19,20) gebildet sind, daß auf der dem elastisch verformbaren
Material (13) abgewandten Seite des zweiten Elementes (14) ein drittes platten- oder
plättchenförmiges Element (21) angeordnet ist, das die Durchbrüche (19,20) begrenzt,
und daß sich sowohl der Medieneinlaß (1) als auch der Medienauslaß (2) durch das Element
(21) und das Element (14) erstrecken.
11. Förderpumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mikroförderpumpe ist, die zumindest teilweise
aus Silizium gebildet ist, wobei das elastisch verformbare Material (13) durch eine
Polymerfolie gebildet ist.
12. Förderpumpe nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (14,18,21) Siliziumplättchen sind.
13. Förderpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Medieneinlaß (1) und/oder der Medienauslaß (2) über
Strömungsdioden und/oder Strömungsdrosseln mit den Kammern verbunden ist.
14. Förderpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Medieneinlaß (1) und der Medienauslaß (2) den gleichen
Strömungswiderstand aufweisen.
15. Förderpumpe nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Medieneinlaß (1) und der Medienauslaß (2) den gleichen
Querschnitt aufweisen.
16. Förderpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrichtung (R) beim Betrieb der Förderpumpe beliebig
umkehrbar ist.
17. Förderpumpe nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehr der Förderrichtung (R) dadurch erzielt wird,
daß die Reihenfolge verändert wird, mit der die Volumeneinstellvorrichtungen (15,16,17)
die Volumenänderungen der Kammern (3,4,5) bewirken.
18. Förderpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Regel- und/oder Steuerungsvorrichtung vorgesehen
ist, die die Volumeneinstelleinrichtungen (15,16,17) und damit die Volumenänderungen
der Kammern (3,4,5) regelt bzw. steuert.
19. Förderpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Kammern (3,4,5) zumindest zeitweise
als Ventil betrieben wird, das bei Aktivierung die Weiterleitung der Medien vom Medieneinlaß
(1) zum Medienauslaß (2) verhindert oder einschränkt.
20. Förderpumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 18 und Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch verformbare Material (13) durch die Volumeneinstelleinrichtungen
(15,16,17) derart verformt wird, daß der Medieneinlaß (1) und/oder der Medienauslaß
(2) und/oder zumindest ein Überstromkanal (6,7) zumindest teilweise abgedeckt werden.
21. Anwendung einer Förderpumpenkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Ventil,
insbesondere als Mikroventil für hochviskose Medien, zum zumindest teilweisen Absperren
eines Medienflusses, mit einem Ventilzulauf und einem Ventilablauf, und mit einem
durch eine Einstelleinrichtung elastisch verformbaren Element, mit dem der Ventilzulauf
und/oder der Ventilablauf zumindest teilweise abgedeckt werden kann, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstelleinrichtung durch ein elektromagnetisches Hubelement und/oder eine
Über- und/oder eine Unterdruckerzeugungseinrichtung gebildet ist.