[0001] Die Erfindung betrifft ein Installationsschaltgerät, insbesondere einen Leitungsschutzschalter,
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein Installationsschaltgerät, d. h. ein Leitungsschutzschalter, der eingangs genannten
Art ist aus der DE 195 03 530 bekannt geworden. Der dort beschriebene Leitungsschutzschalter
besitzt eine Phasen- oder Polkontaktstelle, der handelsübliche Komponenten zugeordnet
sind, wie Magnetauslöser, thermischer Auslöser, Schaltschloß und dgl. Er besitzt weiterhin
eine Neutralleiterkontaktstelle, die bezogen auf die Befestigungsebene bzw. auf die
Ebene, die durch die Anschlußklemmen aufgespannt wird und senkrecht zur Befestigungsebene
verläuft, seitlich neben der Phasenleiterkontaktstelle angeordnet ist, so daß die
Phasenleiterkontaktstelle und die Neutralleiterkontaktstelle etwa in einer Ebene liegen,
die parallel zu den Breitseitenflächen des Leitungsschutzschalters verläuft.
[0003] Das bewegliche Kontaktstück der Neutralleiterkontaktstelle ist an einem schwenkbar
gelagerten Doppelarmhebel angebracht, der mittels eines geeigneten Schiebers, der
etwa in der Mittelachse des Magnetankersystems verläuft, mit dem Kontakthebel der
Phasenleiterkontaktstelle gekoppelt ist. Der Kontakthebel der Phasenleiterkontaktstelle
und der Kontakthebel der Neutralleiterkontaktstelle sind jeweils mittels eigener Federn
in Schließrichtung beaufschlagt und der Schieber wird von dem Magnetanker durch Aufschlagen
des Kontakthebels der Phasenleiterkontaktstelle so bewegt, daß der Kontakthebel der
Neutralleiterkontaktstelle in gegenläufiger Drehrichtung dazu geöffnet wird.
[0004] Der Öffnungsweg des beweglichen Kontaktstückes der Neutralleiterkontaktstelle kann
durch eine geeignete Bemessung der Hebelarmlängen gesteuert bzw. bestimmt werden;
jedoch ist eine derartige Anordnung platzaufwendig.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Installationsschaltgerät der eingangs genannten
Art zu schaffen, der gegenüber der bekannten Anordnung vereinfacht und in gleicher
Weise wirksam ist, ohne all zu großen Platzbedarf.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgegemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1.
[0007] Erfindungsgemäß also ist das bewegliche Kontaktstück der Neutralleiterkontaktstelle
an einem Arm angebracht, der an einem vom Kontakthebel angetriebenen, federnd in Schließrichtung
der Neutralleiterkontaktstelle beaufschlagten Schieber aus isolierendem Material festgelegt
ist, dessen Schieberachse quer zu und durch das bewegliche Kontaktstück der Polkontaktstelle
verläuft.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Schieber in bevorzugter
Weise mit dem Kontakthebel der Polkontaktstelle mittels einer Zugfeder gekoppelt,
deren Kraftwirkungslinie etwa parallel zu der Schieberbewegungsrichtung verläuft.
[0009] Die Zugfeder wirkt demgemäß sowohl auf den Schieber als auch auf den Kontakthebel
der Polkontaktstelle, wobei sie über den Schieber die Kontaktkraft an der Neutralleiterkontaktstelle
erzeugt, wogegen sie die Kontaktkraft an der Polkontaktstelle verringert und die Öffnungskraft
für das bewegliche Kontaktstück der Polkontaktstelle erhöht.
[0010] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung verläuft die Schieberichtung des Schiebers
unter einem spitzen Winkel zur Längsachse des Magnetankers bezogen auf die Befestigungsebene
unterhalb der Mittelachse des Magnetankers.
[0011] Zur verbesserten Führung des Schiebers an dem beweglichen Kontaktstück bzw. dem Kontakthebel
der Polkontaktstelle besitzt dieser im Bereich seines beweglichen Kontaktstückes eine
zum festen Kontaktstück hin konvexe und zum Schieber hin konkave Form; der Schieber
greift dabei in die konkave Form ein, die als Schieberaufnahme- oder -lagerform dient.
[0012] In bevorzugter Weise ist die Neutralleiterkontaktstelle in einem Innengehäuse untergebracht,
welches in das Außengehäuse oder Umgehäuse zur Aufnahme des Installationsschaltgerätes
eingesetzt ist.
[0013] Wenn der Schieber eine geradlinige Bewegung ausführt, dann führt auch das bewegliche
Kontaktstück der Neutralleiterkontaktstelle eine geradlinige Bewegung aus, wobei der
vom beweglichen Kontaktstück der Neutralleiterkontaktstelle zurückgelegte Weg kleiner
ist als derjenige, den das bewegliche Kontaktstück der Polkontaktstelle zurücklegt.
Dies ist darauf zurückzuführen, daß zwischen dem beweglichen Kontaktstück und dem
Schieber ein gewisser Abstand hergestellt ist, um zu erreichen, daß bei einer Ausschaltung
die Polkontaktstelle früher öffnet als die Neutralleiterkontaktstelle und umgekehrt
bei einer Einschaltung die Neutralleiterkontaktstelle früher schließt als die Polkontaktstelle.
[0014] Um nun den Weg des beweglichen Kontaktstückes der Neutralleiterkontaktstelle zu vergrößern,
kann der Schieber auf einer eine Schräge aufweisenden Gleitfläche gleiten, die dem
Schieber und damit dem Kontaktstück der Nullleiterkontaktstelle eine Verschwenkung
in Ausschaltrichtung gestattet; über die Schräge weist die Gleitfläche, deren gesamte
Länge etwa dem Weg des Kontakthebels der Polkontaktstelle aus der Ein- in die Ausschaltstellung
entspricht, in dem von der Neutralleiterkontaktstelle entfernten Bereich einen größeren
Abstand von der Bewegungsbahn des Kontaktstückes auf, als an dem kontaktstellennahen
Bereich.
[0015] Erfindungsgemäß gleitet der Schieber auf der Gleitbahn entlang, wobei der Weg des
Schiebers und damit der Weg des beweglichen Kontaktstückes der Neutralleiterkontaktstelle
den gleichen Weg zurücklegt wie das bewegliche Kontaktstück der Polkontaktstelle.
Aufgrund der Schräge jedoch kann der Schieber in die Schräge hineingleiten und wird
dadurch verschwenkt, so daß sich das bewegliche Kontaktstück der Neutralleiterkontaktstelle
noch weiter von dem festen Kontaktstück entfernt. Die Bewegung des beweglichen Kontaktstückes
der Neutralleiterkontaktstelle ist demgemäß zunächst eine Schiebe- und danach eine
Drehbewegung, so daß der von dem beweglichen Kontaktstück der Neutralleiterkontaktstelle
zurückgelegte Weg größer ist als der des beweglichen Kontaktstückes der Polkontaktstelle.
[0016] Weitere Ausgestaltungen sind in den weiteren Unteransprüchen beschrieben.
[0017] Anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch
dargestellt sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
und Verbesserungen sowie weitere Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben
werden.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Einsicht in einen erfindungsgemäßen Leitungsschutzschalter, in schematischer
Darstellung, und
- Fig. 2 und 3
- eine Variante der Neutralleiterkontaktstelle in Ein- bzw. Ausschaltstellung.
[0019] Ein Leitungsschutzschalter 10 besitzt ein Außengehäuse 11, in dem schematisch dargestellt
ein Schaltschloß 12, ein Elektromagnetsystem 13, ein Thermobimetall 14, eine Deionkammer
25, eine Kontaktstelle 16 für einen Phasenleiter und Anschlußklemmen 17, 18 untergebracht
sind. Die Phasenleiter- oder Polkontaktstelle 16 besitzt ein festes Kontaktstück 19
und ein bewegliches Kontaktstück 20, welches an einem drehbar aufgelagerten Kontakthebel
21 angeordnet ist. Ein zwischen beiden auftretender Lichtbogen gelangt in die Deionkammer
15 und wird darin gelöscht.
[0020] Diese erwähnten Bauteile sind Bauteile, wie sie in dem Schalter S 2 der Firma ABB
Stotz-Kontakt GmbH, Heidelberg, Verwendung finden. Daher sind sie nicht näher beschrieben.
[0021] Seitlich neben der Polkontaktstelle 16, durch eine Zwischenwandung 22 getrennt, befindet
sich eine Neutralleiterkontaktstelle 23, deren bewegliches Kontaktstück 24 an einem
Arm 25 angebracht ist, der L-förmig ausgebildet und mit seinem kurzen Schenkel 26
in einem Schieber 27 festgehalten oder verrastet ist, wobei die Richtungen der Längserstreckung
des Schiebers 27 und des Schenkels 26 gleich sind. Die Art der Verrastung ist nicht
dargestellt. Man kann sich jede Ausführung vorstellen, z. B. die durch eine Einschiebeöffnung
mit einer Noppe am Schieber 27, die in ein Loch am kurzen Schenkel 26 nach dem Einsetzen
eingreift, gebildet ist. Dieser Schieber 27 greift mit seiner rechten Endkante in
eine konkave Form 28 des beweglichen Kontaktstückes 20 der Polkontaktstelle 16 ein
und wird in Richtung gegen dieser konkaven Form von einer Zugfeder 29 gedrückt, deren
eines Ende am Kontakthebel 21 der Polkontaktstelle 16 und deren anderes Ende an einem
Anschlußarm 30 am Scheiber 27 eingehängt sind.
[0022] Der Schieber 27 befindet sich unterhalb der Mittelachse M des Ankers des Elektromagnetsystems
13 in Richtung zur Befestigungsebene 31 und nimmt mit der Ankermittellinie M einen
spitzen Winkel ein, der zur Polleiterkontaktstelle 16 geöffnet ist.
[0023] Bei einer Öffnung aufgrund eines Kurzschlußstromes schlägt der Anker gegen den Kontakthebel
21, wodurch sich die Polkontaktstelle 16 öffnet, und über das freie Ende des Kontakthebels
21 wird der Schieber 27 nach links bewegt, wodurch die Neutralleiterkontaktstelle
23 geöffnet wird. Mittels der Feder 29 wird der Schieber dauernd gegen den Kontakthebel
21 gedrückt.
[0024] Damit zunächst die Polkontaktstelle öffnet und erst danach die Neutralleiterkontaktstelle
23, endet im Einschaltzustand der Schieber 27 in einem Abstand zu dem Kontakthebel
21 (siehe auch Fig. 2).
[0025] Bei der Ausführung gemäß Fig. 1 ist der Schieber 27 linear geführt, so daß das bewegliche
Kontaktstück der Polkontaktstelle einen Ausschaltweg zurücklegt, der - unter Berücksichtigung
des Abstandes zwischen Schieber 27 und Kontakthebel 21 - dem Ausschaltweg des beweglichen
Kontaktstückes 20 entspricht.
[0026] Strichliert ist ein Innengehäuse 32 dargestellt, das die Neutralleiterkontaktstelle
23 mit den einzelnen zugehörigen Komponenten einkapselt, so daß Lichtbogengase aus
dem Bereich der Polkontaktstelle 16 nicht in den Neutralleiterbereich überströmen
können, was unter Umständen zu einem Überschlag führen könnte.
[0027] Am Arm 25 schließt sich ein Litzenleiter 33 an, der den Arm 25 mit einer unten herausragenden
Anschlußfahne 34 verbindet. Das feste Kontaktstück 35 der Neutralleiterkontaktstelle
23 ist mit einer zwischen der Bodenwand 31 des Um- oder Außengehäuses 11 und einer
Trennwandung 36 zur Anschlußklemme 18 geführten Verbindungsschiene 37 verbunden. Die
Trennwandung 36 dient zur Abschlußöffnung zu dem Polbereich.
[0028] Neben der Anschlußfahne 34 ist eine Anschlußfahne 38 aus der Bodenwand 31 herausgeführt,
die mit der Polkontaktstelle 16 auf nicht näher dargestellte Weise verbunden ist.
Dieser Verbindungsleiter, der beispielsweise eine Verbindungsschiene sein kann, ist
außerhalb des Innengehäuses 32 verlegt.
[0029] Die Wirkungsweise des Schalters im Neutralleiterbereich wird anhand der Fig. 2 und
3 beschrieben, die außerdem eine Variante der Anordnung nach Fig. 1 darstellen.
[0030] Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Komponenten könnten die gleiche Bezugsziffern
tragen wie diejenigen der Fig. 1; da es sich hierbei um eine andere Ausgestaltung
der Führung des Schiebers handelt, erhalten die gleichen Bauteile der Anordnung der
Fig. 2 und 3 andere Bezugsziffern.
[0031] Die Fig. 2 zeigt die Anordnung in der Einschaltstellung. Die Anordnung besitzt eine
Polkontaktstelle 110 und eine Neutralleiterkontaktstelle 111, wobei die Polkontaktstelle
110 ein festes Kontaktstück 112 und ein bewegliches Kontaktstück 113 aufweist, welches
an einem um eine Achse 114 schwenkbaren Kontakthebel 115 angebracht ist.
[0032] Das bewegliche Kontaktstück ist durch eine zum festen Kontaktstück 112 hin gerichtete
konvexe Ausbiegung gebildet. Hinter dem beweglichen Kontaktstück, also auf dessen
konkaver Seite, ist das eine Ende 116 eines Schiebers 117 angeordnet, wobei zwischen
dem Ende 116 und dem Kontaktstück 113 einen Abstand 118 vorgesehen ist. Am Schieber
117, der aus einem Kunststoff gebildet ist und der eine langgestreckte Form aufweist,
ist senkrecht dazu ein Kontakthebel 119 befestigt (wie auch in Fig. 1 dargestellt),
dessen freies Ende das bewegliche Kontaktstück 120 der Neutralleiterkontaktstelle
111 trägt, die mit dem festen Kontaktstück 121 der Neutralleiterkontaktstelle 111
zusammenwirkt. An dem Schieber 117 ist an dessen dem Ende 116 entgegengesetzt liegendem
Ende 122 eine Gleitnoppe 123 angeformt, die gegen eine Gleitfläche 124 anliegt, die
zwei durch eine Schrägfläche 125 miteinander verbundene gerade Abschnitte 126 und
127 aufweist. Die Abschnitte 126 und 127 verlaufen parallel zur Bewegungsbahn des
beweglichen Kontaktstückes 120 und etwa parallel zur bogenförmigen Bewegungsbahn des
beweglichen Kontaktstückes 113; der Abstand des Abschnittes 126 von der Neutralleiterkontaktstelle
111 ist kleiner als der des Abschnittes 127.
[0033] An dem Schieber 117 ist auf der dem Kontakthebel 119 entgegengesetzten Seite ein
Arm 128 angeformt; zwischen dem Arm 128 und dem Kontakthebel 115 ist eine Feder 130
aufgehängt, die den Schieber 117 in Richtung Polkontaktstelle 110 beaufschlagt.
[0034] Wenn sich aufgrund einer Ausschaltung der bewegliche Kontakthebel 115 im Uhrzeigersinn
um die Drehachse 114 verschwenkt und sich in die Ausschaltstellung bewegt, dann überwindet
das bewegliche Kontaktstück 113 zunächst den Abstand 118, schlägt auf das Ende des
Schiebers auf und drückt den Schieber nach links, so daß das bewegliche Kontaktstück
120 von dem festen Kontaktstück 121 abgehoben wird. Sobald die Noppe 123 die Schrägfläche
125 heruntergleitet, verschwenkt sich der Schieber 117, so daß der Abstand zwischen
dem festen Kontaktstück 121 und dem beweglichen Kontaktstück 120 zusätzlich durch
die Schwenkbewegung des Schiebers, ebenfalls in Uhrzeigerrichtung vergrößert wird.
Diese Stellung ist in Fig. 3 dargestellt. Man erkennt aus den Fig. 2 und 3, daß die
Bewegung der Gleitnoppe 123 entlang der Gleitfläche 124 dadurch gewährleistet wird,
daß die Feder 130 eien Kraftwirkung auf die Gleitnoppe 123 in Richtung Gleichtfläche
124 ausübt.
[0035] Der Winkel, um den sich der Schieber 117 und damit der Kontakthebel 119 verschwenken
kann, ist abhängig von der Dicke der Gleitnoppe 123. Damit eine optimale Schwenkbewegung
erzielt ist, besitzt die Gleitnoppe 123 eine Kreisbogenform, die zur Gleitfläche 124
konvex ist.
[0036] Der Schieber 17, 117 mit dem Arm 30, 128 besteht aus isolierendem Kunststoff.
1. Installationsschaltgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter, mit einer Polkontaktstelle
mit einem beweglichen Kontaktstück und einem festen Kontaktstück, mit einem drehbar
gelagerten, das bewegliche Kontaktstück tragenden Kontakthebel, der von einem Schaltschloß
mit Verklinkungsstelle angetrieben wird, mit einem thermischen und einem elektromagnetischen
Auslöser, die beide auf die Verklinkungsstelle einwirken und von denen der elektromagnetische
Auslöser direkt auf den Kontakthebel einwirkt, und mit einer Neutralleiterkontaktstelle,
die mit der Polkontaktstelle derart gekoppelt ist, daß die Polkontaktstelle früher
öffnet bzw. später schließt als die Neutralleiterkontaktstelle, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktstück (24) der Neutralleiterkontaktstelle (23) an einem
Arm (25) angebracht ist, der an einem vom Kontakthebel (21) angetriebenen, federnd
in Schließrichtung der Neutralleiterkontkatstelle (23) beaufschlagten Schieber (27)
aus isolierendem Material festgelegt ist, dessen Schieberachse quer zu und durch das
bewegliche Kontaktstück (20) der Polkontaktstelle (16) verläuft.
2. Installationsschaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber
(27) mit dem Kontakthebel (21) der Polkontaktstelle (16) mittels einer Zugfeder (29)
gekoppelt ist, deren Kraftwirkungslinie etwa parallel zu der Schieberbewegungsrichtung
verläuft.
3. Installationgsschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schieberichtung des Schieber (27) unter einem spitzen Winkel zur Längsachse (M-M)
des Magnetankers des elektromagnetischen Auslösers (13) bezogen auf die Befestigungsebene
unterhalb der Mittelachse des Magnetankers verläuft.
4. Installationsschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der spitze Winkel
zum Auslöser (13) hin geöffnet ist.
5. Installationsschaltgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontakthebel (21) der Polkontaktstelle (16) im Bereich seines beweglichen
Kontaktstückes (20) eine zum festen Kontaktstück (19) hin konvexe und zum Schieber
(27) mit seinem benachbarten Ende konkave Form aufweist und daß der Schieber in die
konkave Form, die als Schieberaufnahme- oder Lagerform dient, eingreift.
6. Installationsschaltgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Neutralleiterkontaktstelle (23) in einem Innengehäuse (32) untergebracht ist,
welches in das Umgehäuse (11) zur Aufnahme des Installationsschaltgerätes eingesetzt
ist.
7. Installationsschaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenfläche
des Innengehäuses (32) ein Verbindungsleiter geführt ist, der den beweglichen Kontakthebel
(21) der Polkontaktstelle (16) mit einem aus der Befestigungsfläche herausragenden
Stecker-Flachstift (38) verbindet.
8. Elektrisches Installationsgerät, mit einer Polkontaktstelle mit einem schwenkbaren
Kontakthebel, und einer Neutralleiterkontaktstelle, deren bewegliches Kontaktstück
mit dem Kontakthebel bei einer Schalthandlung derart gekuppelt ist, daß beim Ausschalten
die Polkontaktstelle früher öffnet und beim Einschalten die Neutralleiterkontaktstelle
später schließt, insbesondere nach einemder vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (117) auf einer eine Schräge (125) aufweisenden Gleitfläche (124)
gleitet, die dem Schieber (117) und damit dem Kontaktstück (120) der Nullleiterkontaktstelle
eine Verschwenkung in Ausschaltrichtung gestattet, daß über die Schräge (125) die
Gleitfläche (124), deren gesamte Länge etwa dem Weg des Kontakthebels der Polkontaktstelle
aus der Ein- in die Ausschaltstellung entspricht, in dem von der Neutralleiterkontaktstelle
(111) entfernt liegenden Bereich (127) einen größeren Abstand von der Bewegungsbahn
des Kontaktstückes der Neutralleiterkontkatstelle aufweist, als an dem kontaktstellennahen
Bereich, und daß die beiden Abschnitte (126, 127) etwa parallel zur Bewegungsbahn
des beweglichen Kontaktstückes (113) der Polkontaktstelle und etwa parallel zu der
Bewegungsbahn des beweglichen Kontaktstückes der Neutralleiterkontaktstelle verlaufen.
9. Installationsschaltgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber
eine von der Neutralleiterkontaktstelle weg gerichtete Noppe (123) angeformt ist,
die auf der Gleitfläche (124) gleitet.
10. Installationsschaltgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber aus Kunststoff besteht und daß am Schieber (27, 117) senkrecht dazu
ein Arm (30, 119) aus elektrisch leitendem Material befestigt ist, an dem das bewegliche
Kontaktstück (35, 120) der Neutralleiterkontaktstelle (23, 111) angebracht ist.