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(11) |
EP 0 885 573 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.05.2000 Patentblatt 2000/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.06.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A46B 9/04 |
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Bürstenkopf für eine Zahnbürste
Head for a toothbrush
Tête de brosse à dents
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IE IT LI NL SE |
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Priorität: |
17.06.1997 CH 147797
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.1998 Patentblatt 1998/52 |
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Patentinhaber: Trisa Holding AG |
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6234 Triengen (CH) |
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Erfinder: |
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- Gross, Peter
6010 Kriens (CH)
- Jurt, Alfred
6234 Triengen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 221 000 EP-A- 0 449 655 FR-A- 683 311 FR-A- 2 624 360 US-A- 2 242 743
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EP-A- 0 449 653 DE-A- 4 412 301 FR-A- 2 331 981 NL-A- 8 500 178 US-A- 5 274 873
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Bürstenkopf für eine Zahnbürste gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der FR-A -683 311 ist eine Zahnbürste mit einem gattungsgemässen Bürstenkopf
bekannt, bei dem jeweils eine Doppelreihe von in Längsrichtung des Bürstenkopfes schräggestellten,
sich kreuzenden Borstenbüscheln mit jeweils einer Querreihe von rechtwinklig zum Borstenträger
stehenden Borstenbüscheln abwechselt. Die letztgenannten Borstenbüschel sind unter
sich gleich lang sowie kürzer und dicker als die schräg gestellten Borstenbüschel.
Die letzte Querreihe im vorderen Bereich des Bürstenkopfes wird durch schräg gestellte
Borstenbüschel gebildet. Beim Reinigen der Zähne wird die Zahnbürste in vertikaler
Richtung hin und herbewegt, was dank der erwähnten besonderen Anordnung der Borstenbüschel
zu einer verbesserten Reinigung sowohl der Zahnflächen wie auch der Zahnzwischenräume
führt.
[0003] In der US-A-5, 274,873 (Fig.2) ist eine Zahnbürste offenbart, deren Borstenbüschel
mit ihren freistehenden Enden eine aus zwei Teilen bestehende Bürstfläche bilden.
Der eine Bürstflächenteil ist eben und wird durch die Enden von im wesentlichen senkrecht
zum Borstenträger stehenden Borstenbüscheln gleicher Länge gebildet. Der andere Bürstflächenteil
ist in Längsrichtung des Bürstenkopfes geneigt und steigt zum vorderen Ende des Bürstenkopfes
hin an. Dieser geneigte Bürstflächenteil wird durch die Enden von Borstenbüscheln
gebildet, die etwa rechtwinklig vom nach oben abgekröpften Endteil des Borstenträgers
abstehen. Mit dieser bekannten Zahnbürste soll während des Zahnreinigungsvorganges
der Zugang zu den verschiedenen Zahnbereichen verbessert werden.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, einen Bürstenkopf zu
schaffen, der eine im Vergleich zum vorbekannten gattungsgemässen Bürstenkopf weiter
verbesserte Reinigung der Zähne und der Interdentalräume ermöglicht.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Bürstenkopf mit den Merkmalen des neuen Anspruches
1.
[0006] Dadurch, dass sowohl Querreihen mit zum Borstenträger im wesentlichen senkrecht stehenden
Borstenbüscheln als auch mindestens ein Paar von Querreihen, die in Längsrichtung
der Zahnbürste schräggestellte, sich gegenseitig kreuzende Borstenbündel umfassen,
vorhanden sind, wird sowohl eine einwandfreie Reinigung der Zahnoberflächen, als auch
ein besseres Eindringen in die Zahnzwischenräume erreicht. Die durch diese besondere
Anordnung der Borstenbüschel verursachte gute Reinigungswirkung wird deswegen noch
weiter erhöht, weil im vorderen Bereich des Bürstenkopfes mehrere nebeneinander liegende
Querreihen mit im Wesentlichen senkrecht vom Borstenträger abstehenden, unterschiedlich
langen Borstenbüscheln vorgesehen sind, deren freistehenden Enden einen zum vorderen
Ende des Bürstenkopfes hin ansteigende Bürstfläche bilden, was zu einer besseren Anpassung
der Bürstfläche an Gebiss und Zahnform führt.
[0007] Bevorzugte Weiterausgestaltungen des erfindungsgemässen Bürstenkopfes bilden den
Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Aus der DE-A-44 12 301 ist eine Aufsteckzahnbürste für eine Elektrozahnbürste bekannt,
deren Borstenträger über die ganze Länge mit Borstenbüscheln-Querreihen versehen ist,
die in Längsrichtung geneigte Borstenbüschel aufweisen.
[0009] Dabei ist jeweils abwechselnd eine Querreihe mit in Längsrichtung nach vorne, andere
Querreihe mit in Längsrichtung nach hinten geneigten Borstenbüscheln benachbart, wobei
sich die Borstenbüschel der benachbarten Querreihen gegenseitig kreuzen. Der Borstenträger
wird von einem Antriebsteil motorisch in Richtung einer zur zu putzenden Fläche etwa
senkrechten Bewegungsachse in derart oszillierende Klopfbewegungen versetzt, dass
die Borstenbüschel aufgrund ihrer Schrägstellung mit ihren Enden oszillierend über
die zu putzende Fläche geschoben und zurückgezogen werden. Ausser den Klopfbewegungen
können dem Borstenträger vom Antrieb noch weitere Putzbewegungen erteilt werden, z.B.
eine um seine Längsachse oszillierende Teilrotation oder eine Hin- und Herbewegung
in Längs und/oder Querrichtung.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Bürstenkopfes in Seitenansicht;
- Fig. 2
- das Bürstenkopf nach Fig. 1 in Draufsicht;
- Fig. 3
- das Bürstenkopf nach Fig. 1 in Pfeilrichtung A gesehen;
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines Bürstenkopfes in Seitenansicht;
- Fig. 5
- das Bürstenkopf nach Fig. 4 in Draufsicht;
- Fig. 6
- das Bürstenkopf nach Fig. 4 in Pfeilrichtung A gesehen;
- Fig. 7
- ein drittes Ausführungsbeispiel eines Bürstenkopfes in Seitenansicht;
- Fig. 8
- das Bürstenkopf nach Fig. 7 in Draufsicht;
- Fig. 9
- das Bürstenkopf nach Fig. 7 in Pfeilrichtung A gesehen;
- Fig. 10
- ein viertes Ausführungsbeispiel eines Bürstenkopfes in Seitenansicht;
- Fig. 11
- das Bürstenkopf nach Fig. 10 in Draufsicht; und
- Fig. 12
- das Bürstenkopf nach Fig. 10 in Pfeilrichtung A gesehen.
[0012] Fig. 1 bis 3 zeigen einen vorderen Teil einer Handzahnbürste 1, der mit einem Bürstenkopf
2 ausgestattet ist. Der Bürstenkopf 2 weist einen Borstenträger 3 auf, in welchem
jeweils aus einer Mehrzahl von Borsten gebildete Borstenbüschel 4, 5, 6 verankert
sind. Mit 4 sind diejenigen Borstenbüschel bezeichnet, die im wesentlichen senkrecht
zum Borstenträger 3 gerichtet sind. Es sind ausserdem zum Borstenträger schräggestellte
Borstenbüschel 5, 6 vorhanden, wobei die Borstenbüschel 5 in Längsrichtung der Zahnbürste
nach hinten, die Borstenbüschel 6 hingegen nach vorne geneigt sind. Der Neigungswinkel
dieser Borstenbüschel 5, 6 gegenüber der Senkrechten kann bis zu 45° betragen (in
der Zeichnung ist ein kleinerer Neigungswinkel dargestellt). Die freistehenden Enden
aller Borsten bilden eine gegebenenfalls ebene Bürstfläche 10 (Fig. 3). Die Längsachse
der Zahnbürste 1 ist in Fig. 2 mit 7 bezeichnet.
[0013] Wie aus Fig. 2 ersichtlich sind die Borstenbüschel 4, 5, 6 nebeneinander in mehreren
zur Längsrichtung der Zahnbürste rechtwinklig gerichteten Querreihen 14, 15, 16 angeordnet;
gegebenenfalls sind drei Gruppen von je drei Querreihen 14 vorhanden, die durch die
senkrecht zum Borstenträger 3 gerichteten Borstenbüschel 4 gebildet sind. Zwischen
diesen Gruppen sind jeweils zwei Querreihen 15, 16 nebeneinander angeordnet, von denen
die Querreihen 15 die nach hinten geneigten Borstenbüschel 5 enthalten, während in
den Querreihen 16 die nach vorne geneigten Borstenbüschel 6 angeordnet sind, derart,
dass sich die Borstenbüschel 5, 6 der benachbarten Querreihen 15, 16 gegenseitig kreuzen
und paarweise ein X-förmige Anordnung bilden (vgl. insbesondere Fig. 1). Alle schräggestellten
Borstenbüschel 5 bzw. 6 einer Querreihe 15 bzw. 16 weisen den gleichen Neigungswinkel
auf. Der Neigungswinkel der Borstenbüschel 5 der einen Querreihe 15 eines Querreihenpaares
15, 16 gegenüber der Senkrechten gleicht dem negativen Neigungswinkel der Borstenbüschel
6 der anderen Querreihe 16, so dass ein in Längsrichtung symmetrisches X-Gebilde entsteht.
Die beiden Querreihenpaare 15, 16 mit den sich kreuzenden, geneigten Borstenbüscheln
5, 6 sind in einem etwa einer durchschnittlichen Zahnbreite entsprechenden Abstand
angeordnet.
[0014] Fig. 4 bis 6 zeigen eine weitere Variante einer mit einem Bürstenkopf 2a ausgestatteten
Handzahnbürste 1a. Der Borstenträger, die aufrechtstehenden und geneigten Borstenbüschel
sowie die entsprechenden Querreihen sind weiterhin mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet wie in Fig. 1 bis 3. Bei dieser Ausführungsform ist allerdings nur eine
Gruppe von drei aus senkrecht zum Borstenträger 3 stehenden Borstenbüscheln 4 gebildeten
Querreihen 14 vorhanden, die - in Längsrichtung der Zahnbürste gesehen - zwischen
je zwei Paaren von Querreihen 15, 16 angeordnet ist, die mit schrägstehenden, sich
paarweise kreuzenden Borstenbüscheln 5, 6 versehen sind. Auch bei dieser Variante
bilden die freistehenden Borstenenden eine ebene Bürstfläche 10 (Fig. 6).
[0015] Eine in Fig. 7 bis 9 dargestellte dritte Ausführungsform einer Handzahnbürste 1b
mit einem Bürstenkopf 2b entspricht im wesentlichen der ersten Variante nach Fig.
1 bis 3; die Querreihen 14 weisen die gleiche Anzahl von Borstenbüscheln, aber die
äussersten seitlichen Aussenbüschel 18, 19 jeder Querreihe 14 sind in Querrichtung
der Zahnbürste nach aussen geneigt (Fig. 8 und 9). Auch den mit den in Längsrichtung
geneigten Borstenbüscheln 5, 6 versehenen, mit der mittleren Gruppe von Querreihen
14 benachbarten Querreihen 15, 16 ist seitlich je ein Aussenbüschel 20, 21 bzw. 22,
23 zugeordnet, das jeweils sowohl in Längsrichtung, als auch in Querrichtung der Zahnbürste
1b nach aussen schräggestellt ist (vgl. Fig. 8). Die Aussenbüschel 18, 20, 22 bzw.
19, 21, 23 bilden auf diese Weise je eine seitliche Längsreihe 26, 27 von in Querrichtung
nach aussen schräg abstehenden Borstenbüscheln. Die durch alle Borstenbüschelenden
gebildete Bürstfläche 10 ist wiederum eben ausgestaltet (Fig. 9).
[0016] In Fig. 10 bis 12 ist eine vierte Variante einer Handzahnbürste 1c mit einem Bürstenkopf
2c dargestellt, der eine Gruppe von vier und zwei Gruppen von zwei Querreihen 14 mit
senkrecht zum Borstenträger 3 stehenden Borstenbüscheln 4 aufweist, zwischen denen
jewils zwei Querreihen 15, 16 mit den zum Borstenträger 3 in Längsrichtung geneigten,
sich paarweise kreuzenden Borstenbüscheln 5, 6 angeordnet sind. Bei dieser Variante
überragen die schräggestellten Borstenbüschel 5, 6 in der Höhe die meisten der aufrechtstehenden
Borstenbüschel 4; aber auch die vordere Gruppe von senkrecht zum Borstenträger 3 stehenden
Borstenbüschel 4 weist unterschiedlich lange Borstenbüschel 4 auf, so dass im vorderen
Bereich des Bürstenkopfes 2c ein in Längsrichtung geneigter, dem vorderen Ende des
Bürstenkopfes 2c hinzu sich erhebender Bürstflächenteil 29 gebildet wird (Fig. 10).
[0017] Selbstverständlich könnte ein derartig geneigter Bürstflächenteil 29 auch den anderen
vorstehend beschriebenen Ausführungsformen zugeordnet sein. Diese Ausführungsformen
könnten aber auch mit in der Höhe die aufrechtstehenden Borstenbüschel 4 überragenden
geneigten Borstenbüscheln 5, 6 ausgestattet sein.
[0018] Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsformen von Zahnbürsten 1, 1a, 1b und
1c sorgen beim Zahnreinigungsvorgang die senkrecht zum Borstenträger 3 stehenden Borstenbüschel
4 vor allem für die Reinigung von Zahnflächen. Mit den in Längsrichtung der Zahnbürste
schräggestellten Borstenbüscheln 5, 6 werden die Zahnzwischenräume besser erreicht
und der Zahnfleischsaum (d.h. der Bereich des Überganges Zähne/Zahnfleisch) wirkungsvoller
behandelt. Beim Zahnreinigungsvorgang, d.h. bei der Hin- und Herbewegung der Zahnbürste
in Längsrichtung kommen dabei bei Bewegung in einer Richtung die nach hinten geneigten
Borstenbüschel 5 der Querreihen 15, bei der Bewegung in der anderen Richtung die anderen,
nach vorne geneigten Borstenbüschel 6 der Querreihen 16 zur Wirkung, nämlich zum besseren
Eindringen in die schwer erreichbaren Interdentalräume. Während diese in einer Richtung
geneigten und in der einen Bewegungsrichtung wirksamen Borstenbüschel 5 bzw. 6 an
den Zähnen anstossen und in die Interdentalräume gedrängt werden, werden die anders
geneigten Borstenbüschel 6 bzw. 5 über die Zahnoberflächen geschleppt und üben eine
Wischwirkung aus. In der anderen Bewegungsrichtung werden die Rollen der Borstenbüschel
5,6 getauscht. Durch diese in beiden Bewegungsrichtungen stattfindende Stoss-/Schleppwirkung
der in Längsrichtung der Zahnbürste symmetrisch angeordneten, schrägstehenden Borstenbüschelreihen
15, 16 mit sich paarweise kreuzenden Borstenbüscheln 5, 6 wird eine doppelte Reinigungswirkung
erreicht und eine hervorragende Massage des Zahnfleisches bewirkt. Die eine bessere
Durchblutung des Gewebes bewirkende Massage hat eine positive Auswirkung auf die Gesunderhaltung
des Zahnfleischsaumes.
[0019] Durch das Hervorstehen der der in Längsrichtung geneigten, sich kreuzenden Borstenbüscheln
5, 6 gegenüber den aufrechtstehenden Borstenbüscheln 4 (vgl. als Beispiel die vierte
Variante gemäss Fig. 10 bis 12) wird der Effekt des Eindringens in die Zahnzwischenräume
zusätzlich verstärkt.
[0020] Die Neigung der Bürstfläche im vorderen Bereich 29 (Fig. 10) bewirkt eine bessere
Anpassung an die Gebiss- und Zahnform.
[0021] Durch die Anordnung von Aussen-Längsreihen 26, 27 mit in Querrichtung nach aussen
abstehenden Aussenbüscheln 18, 20, 22 bzw. 19, 21, 23 gemäss Fig. 7 bis 9 wird der
Zahnfleischsaum (d.h. der Bereich des Überganges Zähne/Zahnfleisch) besser erreicht
und der Massageeffekt des erfindungsgemässen Bürstenkopfes 2b zusätzlich verstärkt.
[0022] Es wären selbstverständlich auch verschiedene andere Anordnungskombinationen mit
einer anderen Borstenbüschelanzahl pro Querreihe 14, 15, 16 als dargestellt, mit einer
anderen Anzahl von Querreihen 14 mit senkrecht zum Borstenträger 3 stehenden Borstenbüscheln
4 und mit einer anderen Anzahl von Querreihenpaaren 15, 16 mit den geneigten Borstenbüscheln
5, 6 möglich, als vorstehend beschrieben und dargestellt.
[0023] Gemäss der Zeichnung bilden die erfindungsgemässen Bürstenköpfe 2, 2a, 2b, 2c einen
festen Teil der jeweiligen Handzahnbürste 1, 1a, 1b, 1c. Sie könnten jedoch auch einen
Teil einer auf einen Handgriff einer Elektrozahnbürste aufsetzbaren Aufsteck-Zahnbürste
bilden. In beiden Fällen könnte auch der Borstenträger lösbar am entsprechenden Halteteil
angeordnet sein.
1. Bürstenkopf für eine Zahnbürste, insbesondere eine Handzahnbürste, mit einem Borstenträger
(3) und in diesem verankerten und von diesem abstehenden Borstenbüscheln (4, 5, 6),
die nebeneinander in mehreren rechtwinklig zur Längsachse (7) der Zahnbürste verlaufenden,
in Längsrichtung des Bürstenkopfes (2) nebeneinander angeordneten Querreihen (14,
15, 16) angeordnet sind, wobei die Borstenbüschel (4) einer Anzahl von Querreihen
(14) im wesentlichen senkrecht zum Borstenträger (3) stehen und die Borstenbüschel
(5, 6) mindestens eines Paares von benachbarten Querreihen (15, 16) in Längsrichtung
des Bürstenkopfes (2) derart geneigt sind, dass die Borstenbüschel (6) der einen dieser
Querreihen (16) nach vorne und die Borstenbüschel (5) der anderen dieser Querreihen
(15) nach hinten schräggestellt sind, so dass sich die Borstenbüschel (5, 6) dieser
beiden Querreihen (15, 16) gegenseitig kreuzen und paarweise eine X-förmige Anordnung
bilden und wobei freistehende Enden der in Längsrichtung geneigten Borstenbüschel
(5, 6) eine durch die freien Enden der im wesentlichen senkrecht zum Borstenträger
(3) gerichteten Borstenbüschel (4) bestimmte Ebene überragen, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Bereich des Bürstenkopfes (2) eine Gruppe von nebeneinander angeordneten,
aus im wesentlichen senkrecht zum Borstenträger (3) stehenden Borstenbüscheln (4)
gebildeten Querreihen (14) vorhanden ist und die unterschiedlich langen Borstenbüschel
(4) dieser Gruppe mit ihren freistehenden Enden einen in Längsrichtung geneigten,
sich zum vorderen Ende des Bürstenkopfes (2) hin erhebenden Bürstflächenteil (29)
bilden.
2. Bürstenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel aller in Längsrichtung geneigten Borstenbüschel (5, 6) einer Querreihe
(15, 16) gleich ist.
3. Bürstenkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigungswinkel der Borstenbüschel (5, 6) der beiden Querreihen (15, 16) eines
Querreihenpaares gegenüber der Senkrechten gleich sind.
4. Bürstenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich der in Querreihen (14, 15, 16) angeordneten Borstenbüschel (4, 5, 6) je
eine Aussen-Längsreihe (26, 27) von Aussenbüscheln (18, 19, 20, 21, 22, 23) angeordnet
ist, die eine Neigung in Querrichtung aufweisen und nach aussen schräg abstehen.
5. Bürstenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Paare von aus zum Borstenträger (3) in Längsrichtung geneigten Borstenbüscheln
(5, 6) gebildeten Querreihen (15, 16) in einem etwa einer Zahnbreite entsprechenden
Abstand angeordnet sind.
1. Head for a toothbrush, in particular a manual toothbrush, having a bristle carrier
(3) and clusters of bristles (4, 5, 6) which are anchored in said bristle carrier,
project from the same and are arranged one beside the other in a plurality of transverse
rows (14, 15, 16) arranged at right angles to the longitudinal axis (7) of the toothbrush
and arranged one beside the other in the longitudinal direction of the brush head
(2), wherein the clusters of bristles (4) of a number of transverse rows (14) are
located essentially perpendicularly to the bristle carrier (3), and the clusters of
bristles (5, 6) of at least one pair of transverse rows (15, 16) adjacent to one another
are inclined in the longitudinal direction of the brush head (2), such that the clusters
of bristles (6) of one of these transverse rows (16) are positioned obliquely in the
forward direction, and the clusters of bristles (5) of the other of these transverse
rows (15) are positioned obliquely in the rearward direction, so that the clusters
of bristles (5, 6) of these two transverse rows (15, 16) cross one another and, in
pairs, form an X-shaped arrangement, and wherein free ends of the clusters of bristles
(5, 6) inclined in the longitudinal direction project beyond a plane determined by
the free ends of the clusters of bristles (4), which are directed essentially perpendicularly
to the bristle carrier (3), characterized in that in the front region of the brush head (2) a group of transverse rows (14) is present
arranged one beside the other and formed from clusters of bristles (4) which are located
essentially perpendicularly to the bristle carrier (3), and the clusters of bristles
(4) of the group having different lengths form with its free ends a brushing-surface
part (29), which is inclined in the longitudinal direction and rises towards the front
end of the brush head (2).
2. Brush head according to Claim 1, characterized in that the angle of inclination of all the longitudinally inclined clusters of bristles
(5, 6) of a transverse row (15, (16) is equal.
3. Brush head according to Claim 1 or 2, characterized in that the angles of inclination of the clusters of bristles (5, 6) of the two transverse
rows (15, 16) of a transverse-row pair in relation to the vertical are equal.
4. Brush head according to one of Claims 1 to 3, characterized in that arranged to the sides of the clusters of bristles (4, 5, 6) arranged in transverse
rows (15, 15, 16) is in each case one outer longitudinal row (26, 27) of outer clusters
(18, 19, 20, 21, 22, 23) which are inclined in the transverse direction and project
obliquely outwards.
5. Brush head according to one of Claims 1 to 4, characterized in that two pairs of transverse rows (15, 16), formed from clusters of bristles (5, 6) which
are inclined in the longitudinal direction in relation to the bristle carrier (3),
are spaced apart by a distance which corresponds approximately to the width of a tooth.
1. Tête de brosse à dents, en particulier de brosse à dents manuelle, comportant une
base d'implantation (3) et des touffes de brins (4, 5, 6) ancrées dans celle-ci et
faisant saillie de celle-ci, disposées les unes à côté des autres en plusieurs rangs
transversaux (14, 15, 16) s'étendant perpendiculairement à l'axe longitudinal (7)
de la brosse à dents et disposés les uns à côté des autres dans la direction longitudinale
de la tête de brosse (2), les touffes de brins (4) d'un nombre de rangs transversaux
(14) étant sensiblement perpendiculaires à la base d'implantation (3) et les touffes
de brins (5, 6) d'au moins une paire de rangs transversaux voisins (15, 16) étant
inclinées dans la direction longitudinale de la tête de brosse (2) de telle sorte
que les touffes de brins (6) de l'un de ces rangs transversaux (16) sont inclinées
vers l'avant et que les touffes de brins (5) de l'autre de ces rangs transversaux
(15) sont inclinées vers l'arrière, si bien que les touffes de brins (5, 6) de ces
deux rangs transversaux (15, 16) se croisent mutuellement et forment deux à deux un
agencement en forme de X, et des extrémités libres des touffes de brins (5, 6) inclinées
dans la direction longitudinale dépassant un plan déterminé par les extrémités libres
des touffes de brins (4) dirigées sensiblement perpendiculairement à la base d'implantation
(3), caractérisée en ce qu'un groupe de rangs transversaux (14) disposés les uns à côté des autres, formés de
touffes de brins (4) sensiblement perpendiculaires à la base d'implantation (3), est
présent dans la zone avant de la tête de brosse (2), et que les touffes de brins (4)
de longueur différente de ce groupe forment par leurs extrémités libres une partie
de surface brossante (29) inclinée dans la direction longitudinale et s'élevant vers
l'extrémité avant de la tête de brosse (2).
2. Tête de brosse suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'angle d'inclinaison de toutes les touffes de brins (5, 6) d'un rang transversal
(15, 16), inclinées dans la direction longitudinale, est le même.
3. Tête de brosse suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que les angles d'inclinaison par rapport à la verticale des touffes de brins (5, 6) des
deux rangs transversaux (15, 16) d'une paire de rangs transversaux sont les mêmes.
4. Tête de brosse suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que de chaque côté des touffes de brins (4, 5, 6) disposées en rangs transversaux (14,
15, 16) est placé un rang longitudinal extérieur (26, 27) de touffes de brins extérieures
(18, 19, 20, 21, 22, 23) qui présentent une inclinaison dans la direction transversale
et font saillie obliquement vers l'extérieur.
5. Tête de brosse suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que deux paires de rangs transversaux (15, 16) formés de touffes de brins (5, 6) inclinées
dans la direction longitudinale par rapport à la base d'implantation (3) sont placées
à une distance l'une de l'autre correspondant à peu près à la largeur d'une dent.

