| (19) |
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(11) |
EP 0 885 809 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.12.2004 Patentblatt 2004/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.06.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65B 19/22 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Klappschachteln für Zigaretten
Method and apparatus for making hinged lid boxes for cigarettes
Procédé et dispositif de fabrication de paquets de cigarettes à charnière
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
20.06.1997 DE 19726324
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.1998 Patentblatt 1998/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co. KG) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Focke, Heinz
27283 Verden (DE)
- Buse, Henry
27374 Visselhövede (DE)
- Häfker, Thomas
27299 Langwedel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Anwaltssozietät GbR
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 291 692 EP-A- 0 550 406 DE-A- 4 013 264 GB-A- 2 282 800
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EP-A- 0 391 079 EP-A- 0 693 424 DE-A- 4 301 169 US-A- 4 715 847
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Zigaretten-Packungen des
Typs Klappschachtel, durch Falten von Zuschnitten aus dünnem Karton in einer Verpackungsmaschine,
wobei die Zuschnitte durch Stanzen von einer Materialbahn abgetrennt werden und weiterhin
durch Stanzschnitte begrenzte Faltlappen, sowie durch Prägen eingeformte Faltlinien
gebildet werden. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens.
[0002] Klappschachteln sind ein weltweit verbreiteter Typ von Packungen für Zigaretten.
Die Klappschachteln bestehen aus einem (unteren) Schachtelteil und einem an einer
Rückwand desselben gelenkig angebrachten Deckel. Weiterhin gehört zu diesem Packungstyp
ein Kragen - ebenfalls aus dünnem Karton -, der einstückig mit dem Zuschnitt für die
Klappschachtel verbunden oder aus einem gesonderten Zuschnitt gefertigt sein kann.
[0003] Die Zuschnitte für diesen Packungstyp werden bisher separat gefertigt, insbesondere
in einer Papierfabrik. Die (einseitig) bedruckten, mit Stanzlinien und Prägelinien
für die Faltung versehenen Zuschnitte werden als Zuschnittstapel angeliefert und in
die Verpackungsmaschine eingegeben, üblicherweise in schachtförmige Zuschnittmagazine.
Die Materialversorgung der Verpackungsmaschine hinsichtlich der Zuschnitte ist dadurch
aufwendig und störanfällig.
[0004] Daneben existieren bereits Vorrichtungen, bei denen Zuschnitte zum Herstellen von
Zigaretten-Packungen des Typs Klappschachtel direkt im Bereich einer Verpackungsmaschine
aus einer Materialbahn gewonnen werden, nämlich durch Prägen, Stanzen und Zerteilen
der Materialbahn. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der GB 2 282 800
bekannt. Die einzelnen Bearbeitungsschritte als solche sind auch aus der US 4,715,847
bekannt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Versorgung von Verpackungsmaschinen
mit Zuschnitten aus dünnem Karton zur Herstellung von Zigaretten-Packungen des Typs
Klappschachtel hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren durch folgende Merkmale
gekennzeichnet:
a) die Materialbahn ist einseitig mit einer Bedruckung versehen, nämlich unter Bildung
von nebeneinander liegenden Zuschnitten mit einer dem äußeren Design der Klappschachtel
entsprechenden Bedruckung,
b) die Bedruckung ist so angebracht, dass die Zuschnitte innerhalb der Materialbahn
quer zur Längserstreckung derselben gerichtet sind, derart, dass die Bedruckung für
einen Schachtelteil und einen Deckel in Querrichtung der Materialbahn aufeinander
folgen,
c) in einer der Verpackungsmaschine zugeordneten Zuschnitteinheit werden zuerst an
der Materialbahn Prägungen angebracht zur Bildung der Faltlinien der herzustellenden
Zuschnitte, nämlich quer zur Längserstreckung der Materialbahn gerichtete Längsfaltlinien
und in Richtung der Materialbahn verlaufende Querfaltlinien,
d) danach werden Stanzschnitte in der Materialbahn angebracht zur Bildung von Faltlappen
und gleichzeitig ein quergerichteter Trennschnitt zum Abtrennen jeweils eines Zuschnitts
von der Materialbahn,
e) die Materialbahn weist eine geringfügig größere Breite auf als die Längsabmessung
der Zuschnitte, wobei an beiden Längsrändem der Materialbahn durch konturierte Längsschnitte,
die Konturen der Zuschnitte hergestellt werden durch Abtrennen von entsprechenden
Materialstücken während des Anbringens der Stanzschnitte,
[0007] Die fertigen Zuschnitte werden erfindungsgemäß gesammelt unter Bildung von Stapeln
und über vertikale und horizontale Förderer einem maschinenseitigen Zuschnittmagazin
zugeführt.
[0008] Eine weitere Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass die durch die gewickelte
Bevorratung der Materialbahn entstehenden Verformungen, nämlich Rundungen im Bereich
der Zuschnitte, beseitigt werden. Zu diesem Zweck wird die Materialbahn durch ein
Gegenformaggregat hindurchgeleitet, nämlich insbesondere über verformende Walzen geleitet.
Das Maß der (Gegen-)Verformung der Materialbahn ist erfindungsgemäß einstellbar, und
zwar nach Maßgabe des Durchmessers der Bobine. Deren während des Verbrauchs von Verpackungsmaterial
abnehmender Durchmesser wird also erfindungsgemäß überwacht.
[0009] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist die Merkmale
des Anspruchs 5 auf. Die Vorrichtung ist zweckmäßig als Zusatzvorrichtung für eine
Verpackungsmaschine für Klappschachtelnausgebildet. Sie ist dann über Vertikalförderer
und Horizontalförderer mit der Verpackungsmaschine verbunden.
[0010] Weitere Einzelheiten der Erfindung betreffen das Verfahren und die Vorrichtung zum
Herstellen und Verarbeiten der Zuschnitte für Klappschachteln, einschließlich Maßnahmen
zur Erkennung und Beseitigung von Fehlzuschnitten.
[0011] Ausführungsbeispiele und Einzelheiten des Verfahrens und der Vorrichtung werden nachfolgend
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Abschnitt einer Materialbahn aus dünnem Karton in Draufsicht,
- Fig. 2
- einen von der Materialbahn gemäß Fig. 1 abgetrennten Zuschnitt für Klappschachteln,
- Fig. 3
- eine Verpackungsmaschine mit angeschlossener Zuschnittvorrichtung in vereinfachter
Draufsicht,
- Fig. 4
- die Verpackungsmaschine gemäß Fig. 3 mit Zuschnittvorrichtung in Seitenansicht, in
vergrößertem Maßstab,
- Fig. 5
- ein Ausführungsbeispiel einer Zuschnittvorrichtung in schematischer Seitenansicht,
- Fig. 6
- eine Einheit der Zuschnittvorrichtung in Seitenansicht, bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 7
- eine Zuschnittstation als Einzelheit der Zuschnittvorrichtung in Seitenansicht, bei
nochmals vergrößertem Maßstab,
- Fig. 8
- eine Verteilerstation für Zuschnitte in Seitenansicht, bei erneut vergrößertem Maßstab,
- Fig. 9
- einen Querschnitt durch eine Einzelheit der Zuschnittvorrichtung, nämlich im Bereich
der Handhabung von Zuschnittstapeln,
- Fig. 10
- einen Abschnitt einer Materialbahn für Zuschnitte nach einem anderen Herstellungsverfahren,
- Fig. 11
- eine Verpackungsmaschine mit Zuschnittvorrichtung in schematischer Draufsicht für
die Herstellung von Zuschnitten nach dem Verfahren gemäß Fig. 10,
- Fig. 12
- ein Teilbereich der Vorrichtung gemäß Fig. 11 in Seitenansicht,
- Fig. 13
- die Zuschnittvorrichtung für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 11 in vereinfachter,
vergrößerter Seitenansicht,
- Fig. 14
- einen Teilbereich, nämlich eine Zuschnittstation, der Vorrichtung gemäß Fig. 13 in
nochmals vergrößertem Maßstab.
[0012] Fig. 2 zeigt einen in typischer Weise ausgebildeten Zuschnitt 10 für die Herstellung
einer Klappschachtel bzw. Hinge-Lid-Packung für Zigaretten. Der langgestreckte Zuschnitt
10 besteht aus einem Teilbereich zur Bildung eines Schachtelteils 11 und aus einem
weiteren Teilbereich zur Bildung eines Deckels 12.
[0013] Charakteristisch sind Konturen an den Enden des Zuschnitts 10. Auf der einen Seite
ist eine Schließkante 13 des Schachtelteils 11 aus einem quergerichteten Abschnitt
und seitlichen schräggerichteten Schenkeln gebildet, so daß eine trapezförmige Randvertiefung
des Zuschnitts 10 entsteht. Gegenüberliegend im Bereich des Deckels 12 ergibt sich
eine besondere Kontur durch einen Deckel-Innenlappen 14 und durch schräge Schließkanten
15 des Deckels.
[0014] Des weiteren ist die Gestaltung des verbrauchsfähigen Zuschnitts 10 gekennzeichnet
durch Längsfaltlinien 16 und Querfaltlinien 17. Schließlich gehören Stanzschnitte
18 zur Begrenzung von Faltlappen im Bereich von Seitenwänden der Klappschachtel zum
typischen Bild des Zuschnitts 10. Eine ausführlichere Darstellung und Beschreibung
eines solchen Zuschnitts 10 für Klappschachteln ergibt sich aus US 5 462 223.
[0015] So oder ähnlich ausgebildete Zuschnitte 10 werden nacheinander von einer fortlaufenden
Materialbahn 19 abgetrennt. Diese besteht aus dünnem Karton. Die Materialbahn 19 wird
im Bereich einer Zuschnittvorrichtung 20 von einer Bobine 21 abgezogen. Die Zuschnittvorrichtung
20 ist eine auch selbständig einsetzbare Maschine zur Fertigung kompletter, gebrauchsfähiger
Zuschnitte 10 für die Herstellung von (Zigaretten-)Packungen des Typs Hinge-Lid. Die
Zuschnittvorrichtung 20 ist hier Teil einer Verpackungsanlage bzw. einer Verpackungsmaschine
22 für die Fertigung dieses speziellen Packungstyps.
[0016] Die Zuschnittvorrichtung 20 ist mit Abstand von der Verpackungsmaschine 22 angeordnet.
Die Zuschnitte 10 werden als Zuschnittstapel 23 von der Zuschnittvorrichtung 20 durch
einen Horizontalförderer 24 der Verpackungsmaschine 22 zugeführt.
[0017] Es ist wichtig, daß die Materialbahn 19 im Bereich der Zuschnittvorrichtung 20 von
der auf einem Tragzapfen 25 drehbar gelagerten Bobine 21 abgezogen werden kann. Versetzt
hierzu, in (etwa) gleicher Horizontalebene befindet sich eine Ersatzbobine 26, ebenfalls
auf einem Tragzapfen 27. Die Ersatzbobine 26 wird nach Verbrauch der Bobine 21 in
den Fertigungsprozeß eingeführt. Die Materialbahn 19 wird zu diesem Zweck durch ein
schematisch dargestelltes Spliceaggregat 28 hindurchgeleitet. Im Bereich desselben
findet eine (automatische) Verbindung der ablaufenden Materialbahn 19 mit einer neuen,
anzuschließenden Materialbahn statt.
[0018] Die Materialbahn 19 kann für die Verarbeitung im Bereich der Zuschnittvorrichtung
20 teilweise (anderweitig) vorbereitet sein. So kann die Materialbahn 19 bereits mit
einer den fertigen Zuschnitten 10 entsprechenden Bedruckung 29 (schraffierte Flächen
in Fig. 1 und Fig. 2) versehen sein. Des weiteren können - soweit bei der fertigen
Packung erwünscht - Prägungen 30 an packungsgerechter Position an der Materialbahn
19 angebracht sein. Auch können gewisse Rillungen entsprechend anzubringenden Faltlinien
vorhanden sein. Die Vorbereitung der Materialbahn 19 außerhalb des Bereichs der Packungsfertigung
darf aber die Wickelfähigkeit als Bobine nicht beeinträchtigen.
[0019] Wichtiger Teil der Zuschnittvorrichtung 20 ist eine Zuschnitteinheit 31. In deren
Bereich werden die Zuschnitte 10 zunächst innerhalb der Materialbahn 19 komplettiert
und sodann durch quergerichteten Trennschnitt 32 von dieser abgetrennt.
[0020] Die Zuschnitteinheit 31 besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsaggregaten.
Jedes Arbeitsaggregat übernimmt eine Teilfunktion bis zur Fertigstellung der Zuschnitte
10.
[0021] Das wichtigste Arbeitsaggregat ist ein Schneidaggregat 33. Dieses ist so eingerichtet,
daß die Materialbahn 19 im vorderen Endbereich mit den Stanzschnitten 18 und mit Prägungen
bzw. Rillungen zur Bildung der Längsfaltlinien 16 und Querfaltlinien 17 versehen wird.
Des weiteren werden in diesem Bereich die Endkonturen der quer zur Materialbahn 19
gerichteten Zuschnitte 10 durch einen konturierten Längsschnitt 34, 35 an beiden Längsseiten
der Materialbahn 19 hergestellt. Schließlich führt das Schneidaggregat 33 den quergerichteten
Trennschnitt 32 durch. Im Bereich des Schneidaggregats 33 wird demnach der Zuschnitt
10 - bis auf die Bedruckung 29 und eine eventuelle Prägung 30 - komplettiert.
[0022] Die Materialbahn 19 ist im Verhältnis zu den Abmessungen der (quergerichteten) Zuschnitte
10 überdimensioniert. Im Bereich des Schneidaggregats 33 wird so an beiden seitlichen
Rändern der Materialbahn 19 ein Materialstück 61, 62 abgetrennt, welches sich jeweils
bis zum Rand der Materialbahn 19 erstreckt und die jeweilige Kontur eines Zuschnitts
10 aufweist. So entsteht auf der einen Seite, nämlich im Bereich des Längsschnitts
34, ein trapezförmiges Materialstück 61. Auf der gegenüberliegenden Seite wird im
Bereich des Deckel-Innenlappens 14 ein annähernd U-förmiges Materialstück 62 abgetrennt.
Diese Materialstücke 61, 62 werden unmittelbar vor dem quergerichteten Trennschnitt
32 abgetrennt, so daß der nach der in Fig. 2 gezeigte Zuschnitt 10 vorliegt. Die Bedruckung
29 ist so angebracht, daß die Längsschnitte 34, 35 - bei entsprechender Gestaltung
des Zuschnitts 10 bzw. der Packung - innerhalb der Bedruckung 29 verlaufen.
[0023] Zur Durchführung dieser Maßnahmen ist das Schneidaggregat 33 mit aufeinander abgestimmten
Arbeitswalzen 36, 37 versehen, die bei der geschilderten Aufgabenverteilung als Schneid-
und Prägewalzen ausgebildet sind. Die beschriebenen Schritte werden während des (kontinuierlichen)
Durchlaufs der Materialbahn 19 vollzogen.
[0024] Wenn - wie bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel - eine unbehandelte Materialbahn
19 zur Verfügung gestellt wird, ist die Zuschnitteinheit 31 mit weiteren Arbeitsaggregaten
ausgerüstet, die in Förderrichtung dem Schneidaggregat 33 vorgeordnet sind. Danach
läuft die Materialbahn 19 zuerst durch ein Druckaggregat 38. Im Bereich desselben
wird die Bedruckung 29 an packungsgerechter Position bei fortlaufendem Transport der
Materialbahn 19 angebracht. Das Druckaggregat 38 besteht im wesentlichen aus einem
oberen Druckwerk 39 und einer unteren Stützwalze 40.
[0025] Die beispielsweise in der Ausführung gemäß Fig. 1 mit einer Bedruckung 29 versehene
Materialbahn 19 durchläuft hier ein weiteres Arbeitsaggregat, nämlich ein Prägeaggregat
41. Dieses bringt ebenfalls an packungsgerechter Position Prägungen 30 an, beispielsweise
Wappen oder andere Embleme. Das Prägeaggregat 41 besteht im wesentlichen aus zwei
zusammenwirkenden Prägewalzen 42, 43, zwischen denen die Materialbahn 19 hindurchläuft.
[0026] Die aus der Zuschnitteinheit 31 austretenden gebrauchsfertigen Zuschnitte 10 werden
gesammelt unter Bildung von Zuschnittstapeln 23. Zu diesem Zweck schließt an die Zuschnitteinheit
31 eine (horizontale) Zuschnittbahn 44 an. Diese besteht aus einer Mehrzahl von Walzenpaaren
45, die zum Transport der Zuschnitte 10 in Querrichtung angetrieben sind. Die Abstände
der Walzenpaare 45 voneinander sind geringfügig kleiner als die Abmessung der Zuschnitte
10 in Förderrichtung.
[0027] Im Bereich der Zuschnittstation sind Stapler 46, 47 angeordnet. Es handelt sich dabei
um oben und an Schmalseiten offene Behälter, in die die Zuschnitte 10 nacheinander
von oben einförderbar sind. Die Zuschnitte werden im Stapler 46, 47 jeweils auf einer
der Höhe nach verstellbaren Tragplatte 48 abgelegt. Diese wird nach Maßgabe der zunehmenden
Höhe der im Stapler 46, 47 gebildeten Zuschnittstapel 23 abgesenkt. Die Tragplatte
48 tritt über eine offene Seite in den Stapler 46, 47 ein. In einer unteren Position
befindet sich die Tragplatte auf der Höhe eines Stapelförderers 49, eines Bandförderers.
In dieser unteren Stellung der Tragplatte 48 ist der Zuschnittstapel 23 im Stapler
46, 47 komplett. Ein über eine offene Seite in den Stapler 46, 47 eintretender Schieber
50 (Fig. 9) schiebt den Zuschnittstapel 23 aus dem Stapler 46, 47 aus bis auf den
Stapelförderer 49.
[0028] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Stapelförderer 49 und der
Tragplatte 48 eine feststehende Brückenplatte 51 angeordnet. Diese erstreckt sich
in Höhe eines Fördertrums des Stapelförderers 49. Die Tragplatte 48 wird während des
Füllprozesses der Stapler 46, 47 bis auf das Niveau der Brückenplatte 51 abgesenkt.
Wenn diese Stellung erreicht ist, erfolgt der Abschub des Zuschnittstapels 23 durch
den Schieber 50 über die Brückenplatte 51 bis auf den Stapelförderer 49.
[0029] Die Brückenplatte 51 ist untere Begrenzung einer Ausnehmung 63 in einem aufrechten
Traggehäuse 64 der Zuschnittvorrichtung 20. Die Zuschnittstapel 23 werden - auf der
Brückenplatte 51 aufliegend - durch die Ausnehmung 63 hindurchgeschoben auf den neben
dem Traggehäuse 64 angeordneten Stapelförderer 49.
[0030] Zum Einführen der Zuschnitte 10 in den einen oder anderen Stapler 46, 47 sind im
Bereich der Zuschnittbahn 44 Leitorgane positioniert. Es handelt sich dabei um schwenkbare
Leitbleche 52, 53 über jedem Stapler 46, 47. In einer aufwärtsgerichteten Schrägstellung
(Stapler 46 in Fig. 7 und Fig. 8) werden die ankommenden Zuschnitte durch das Leitblech
52 in den zugeordneten Stapler 46 geleitet. In einer horizontalen bzw. schräg nach
unten gerichteten Stellung (Stapler 47 in Fig. 7 und Fig. 8) wird der ankommende Zuschnitt
10 an dem betreffenden Stapler 46, 47 vorbeigeleitet zum nächsten Stapler oder zu
einem anderen Organ. Die Leitbleche 52, 53 sind im vorliegenden Fall gleichachsig
mit einer unteren Gegenwalze 54 eines Walzenpaares 45 oberhalb des jeweiligen Staplers
46, 47 gelagert, jedoch unabhängig von diesen Gegenwalzen 54 schwenkbar.
[0031] Die im Bereich der Zuschnitteinheit 31 gefertigten Zuschnitte 10 werden hinsichtlich
korrekter Ausbildung überprüft. Zu diesem Zweck ist an der Austrittsseite der Zuschnitteinheit
31 oberhalb der Zuschnittbahn 44 ein Überwachungsorgan für Zuschnitte 10 angeordnet.
Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Kamera 55, die die Zuschnitte hinsichtlich
korrekter Bedruckung und anderer Einzelheiten überwacht. Die Kamera 55 - oder ein
anderes Überwachungsorgan - steuert die Leitbleche 52, 53. Ein fehlerhafter Zuschnitt
10 wird durch die Zuschnittbahn 44 hindurchgefördert und außerhalb des Bereichs der
Stapler 46, 47 ausgesondert. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel werden solche Fehlzuschnitte
in einen Auffangbehälter 56 geleitet. Dieser ist hier als rohrförmiger Behälter ausgebildet
mit einem Eintrittsschlitz 57 auf der der Zuschnittbahn 44 zugekehrten Seite. Der
Auffangbehälter 56 ist über ein Absaugrohr 58 mit einer Unterdruckquelle verbunden.
In den Sammelbehälter 56 - vorzugsweise einem horizontalen Rohrabschnitt - eintretende
Fehlzuschnitte werden über das Absaugrohr 58 abgefördert.
[0032] Die auf dem Stapelförderer 49 abgesetzten Zuschnittstapel 23 werden einem Vertikalförderer
59 im Bereich der Zuschnittvorrichtung 20 übergeben. Der Vertikalförderer 59 nimmt
jeweils einen Zuschnittstapel 23 auf einer Plattform 60 auf. Durch Aufwärtsbewegen
derselben wird der Zuschnittstapel 23 auf die Ebene des Horizontalförderers 24 angehoben
und an diesen übergeben. Der Horizontalförderer 24 erstreckt sich in einer erhöhten
Ebene. Die Zuschnittstapel 23 werden von dem Horizontalförderer 24 einem Zuschnittmagazin
im Bereich der Verpackungsmaschine 22 zugeführt.
[0033] Eine Besonderheit der Zuschnittvorichtung 20 besteht darin, daß durch die gewickelte
Form der Materialbahn 19, also durch die Bobinen 21, 26 gegebene Wölbung im Bereich
der Zuschnitte 10 erkannt und angemessen ausgeglichen wird, so daß ebene Zuschnitte
10 gefertigt werden. Konkret wird zu diesem Zweck die Materialbahn 19 nach dem Abziehen
von der Bobine 21 bzw. 26 in verformendem Sinne behandelt, bevor die Materialbahn
19 in die Zuschnitteinheit 31 einläuft.
[0034] Zu diesem Zweck wird die Materialbahn - im Anschluß an das Spliceaggregat 28 - über
ein Formaggregat 65 geleitet. Dieses besteht aus zwei ortsfesten Umlenkwalzen 66 und
67 und einer zwischen diesen angeordneten Formwalze 68. Letztere ist so angeordnet,
daß die über die Formwalze 68 laufende Materialbahn entgegen der durch die Bobinen
21, 26 gegebenen Wölbung verformt wird.
[0035] Das Maß bzw. die Intensität der Gegenverformung der Materialbahn 19 ist veränderbar,
und zwar nach Maßgabe der jeweils vorliegenden Verformung der Materialbahn 19. Zu
diesem Zweck wird über geeignete, bekannte Sensoren der Durchmesser der jeweils ablaufenden
Bobine 21 abgetastet und danach die Gegenverformung gesteuert. Mit zunehmendem Verbrauch
der Bobine 21 weist die Materialbahn 19 eine stärkere Verformung auf. Entsprechend
ist die Formwalze 68 relativ zu den Umlenkwalzen 66, 67 verstellbar, und zwar durch
Auf- und Abwärtsbewegung. Die in Fig. 5 erkennbare obere gestrichelte Position bewirkt
eine geringe Gegenverformung. Die gezeigte untere Stellung bewirkt eine stärkere bzw.
maximale Gegenverformung der Materialbahn 19.
[0036] Ein modifiziertes Verfahren bzw. eine andere Ausführung einer Zuschnittvorrichtung
20 ist in Fig. 10 bis Fig. 14 gezeigt. Bei diesem Lösungskonzept werden im Bereich
einer Zuschnitteinheit 69 nicht einzelne Zuschnitte 10 gefertigt. Vielmehr tritt eine
noch zusammenhängende Zuschnittbahn 70 aus der Zuschnitteinheit 69 aus. Diese Zuschnittbahn
70 ist nach Maßgabe von EP 291 692 oder ähnlich ausgebildet. Die Zuschnitte 10 sind
im Bereich eines (unvollständigen) Trennschnitts 32 miteinander verbunden, und zwar
durch mehrere Restverbindungen 71. Es handelt sich dabei um dünne bzw. schmale Materialstege,
die durch entsprechende Unterbrechungen des Trennschnitts 32 entstehen. Die Restverbindungen
71 können zur Gewährleistung einer zusammenhängende Zuschnittbahn 70 in geeigneter
Weise über die Länge der Zuschnitte 10 bzw. die Breite der Zuschnittbahn 70 verteilt
sein. Im übrigen wird die Zuschnittbahn 70 so hergestellt wie die Zuschnitte 10 bei
dem vorangehenden Ausführungsbeispiel. Dies gilt insbesondere für die Bedruckung,
für Prägungen, Rillungen und Stanzschnitte.
[0037] Die zusammenhängende Zuschnittbahn 70 wird durch ein Trennaggregat 72 hindurchgeleitet.
In dessen Bereich werden die einzelnen Zuschnitte 10 von der Zuschnittbahn 70 abgetrennt,
wobei die Restverbindungen 71 durchtrennt werden, und zwar durch Schneiden oder Reißen.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden nicht einzelne Zuschnitte 10 von der
Zuschnittbahn 70 abgeteilt, sondern jeweils zwei noch zusammenhängende Zuschnitte
10, also ein Zuschnittpaar 73.
[0038] Diese Zuschnitteinheiten, also Zuschnittpaare 73, werden durch einen entsprechenden
Förderer der Verpackungsmaschine 22 zugeführt. Im Bereich derselben werden die Zuschnitte
der Zuschnittpaare 73 durch Reißen, Abscheren oder Trennschnitt voneinander geteilt
und unmittelbar Taschen eines Faltrevolvers 74 zugeführt. Dieses Lösungsprinzip entspricht
insoweit EP 312 877.
[0039] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Zuschnittbahn 70 in einen Bahnspeicher
75 eingeführt. Innerhalb desselben wird ein Speicher durch Zick-Zack-förmige Faltung
der Zuschnittbahn 70 gebildet, wobei die Faltung jeweils im Bereich der Restverbindungen
71 erfolgt. Der Zick-Zack-förmige Bahnspeicher wird zwischen (oberen und unteren)
Speicherbändern 76, 77 gebildet. Der Bahnspeicher 75 wird dadurch abgebaut, daß die
Zuschnittbahn 70 an einer offenen Seite aus dem Bereich der Speicherbänder 76, 77
herausgezogen und in eine Strecklage zurückgebracht wird, und zwar durch ein Paar
von Zugwalzen 78.
[0040] An der Eintrittsseite des Bahnspeichers 75 bzw. der Speicherbänder 76, 77 befindet
sich ein Organ zur Bildung der Zick-Zack-Form der Zuschnittbahn 70. Es handelt sich
dabei um Führungswalzen 79, 80. Hinsichtlich dieser Einzelheit sowie hinsichtlich
der Ausgestaltung des Bahnspeichers 75 wird auf EP 391 118 verwiesen.
[0041] Die Zuschnitte 10 bzw. die Zuschnittpaare 73 werden im Bereich des Trennaggregats
72 durch einen Reißvorgang von der Zuschnittbahn 70 abgetrennt. Zu diesem Zweck sind
zwei zusammenwirkende Trennwalzen 81, 82 vorgesehen. Diese werden drehend angetrieben,
und zwar mit einer höheren Geschwindigkeit als die Zugwalzen 78. Diese halten demnach
die nachfolgende Zuschnittbahn 70 fest, wenn die mit radial vorstehenden Segmenten
83 ausgerüsteten Trennwalzen 81, 82 mit erhöhter Drehgeschwindigkeit den jeweils vorderen
Zuschnitt 10 bzw. das vordere Zuschnittpaar 73 mit den Segmenten 83 erfassen und von
der Zuschnittbahn 70 abtrennen.
[0042] Die Zuschnitte 10 bzw. Zuschnittpaare 73 werden einem Querförderer 84 übergeben,
der das Zuschnittpaar 73 in der beschriebenen Weise abfördert zur Verpackungsmaschine
22.
[0043] Das vorliegende Ausführungsbeispiel der Zuschnittvorrichtung 20 ist auch hinsichtlich
der Anordnung der Bobine 21 sowie der Ersatzbobine 26 abweichend ausgebildet. Als
Tragorgan für die Bobinen 21, 26 dient eine Schwinge 85. An deren Enden ist jeweils
eine Bobine 21, 26 drehbar gelagert, und zwar zwischen einander gegenüberliegenden
Tragkörpern 86, 87. Es handelt sich dabei um konische, zapfenartige Organe, die mit
einem Teilbereich in eine Mittenöffnung 88 der Bobine 21, 26 eintreten. Die Tragkörper
86, 87 sind drehbar gelagert und liegen unter Druck an bzw. in den Mittenöffnungen
88. Die Schwinge 85 besteht aus zwei Schwingenarmen 89, 90, an deren Enden die Tragkörper
86, 87 angebracht sind.
[0044] Die (doppelarmige) Schwinge 85 ist drehbar an einem portalartigen Traggestell 91
gelagert. Ein Drehlager 92 befindet sich im Bereich von aufrechten Stützen 93 des
Traggestells 91. Dieses besteht aus im Abstand voneinander angeordneten Tragportalen,
so daß an zwei einander gegenüberliegenden Stützen 93 jeweils ein Drehlager 92 für
jeweils einen Schwingenarm 89, 90 gebildet ist. Ein mittig positionierter Motor 94
dient zum Drehantrieb der Schwinge 85, derart, daß jeweils die obere Bobine aktiv
ist, von der die Materialbahn 21 abgezogen wird.
[0045] Weitere Einzelheiten der Vorrichtung sind analog zu dem vorangehenden Ausführungsbeispiel
ausgebildet. Dies gilt insbesondere auch für das Formaggregat 65. Diesem ist in Förderrichtung
eine Bahnschwinge 95 vorgeordnet zum Ausgleich von Bahnspannungen.
[0046] Auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 ff. kann eine Bedruckung 29 und/oder
Prägung 30 anderweitig angebracht sein oder im Bereich einer entsprechend ausgebildeten
Zuschnitteinheit 69.
[0047] Die beschriebene Vorrichtung ist auch für die Herstellung und Verarbeitung anderer
Ausführungsformen von Zuschnitten bzw. Packungen geeignet. Des weiteren kann die Materialbahn
zur Herstellung der Zuschnitte in unterschiedlicher Weise extern vorbereitet sein.
Die Wickelbarkeit der Materialbahn muß aber gewährleistet sein.
Bezugszeichenliste:
[0048]
- 10
- Zuschnitt
- 11
- Schachtelteil
- 12
- Deckel
- 13
- Schließkante
- 14
- Deckel-Innenlappen
- 15
- Schließkante
- 16
- Längsfaltlinie
- 17
- Querfaltlinie
- 18
- Stanzschnitt
- 19
- Materialbahn
- 20
- Zuschnittvorrichtung
- 21
- Bobine
- 22
- Verpackungsmaschine
- 23
- Zuschnittstapel
- 24
- Horizontalförderer
- 25
- Tragzapfen
- 26
- Ersatzbobine
- 27
- Tragzapfen
- 28
- Spliceaggregat
- 29
- Bedruckung
- 30
- Prägung
- 31
- Zuschnitteinheit
- 32
- Trennschnitt
- 33
- Schneidaggregat
- 34
- Längsschnitt
- 35
- Längsschnitt
- 36
- Arbeitswalze
- 37
- Arbeitswalze
- 38
- Druckaggregat
- 39
- Druckwerk
- 40
- Stützwalze
- 41
- Prägeaggregat
- 42
- Prägewalze
- 43
- Prägewalze
- 44
- Zuschnittbahn
- 45
- Walzenpaar
- 46
- Stapler
- 47
- Stapler
- 48
- Tragplatte
- 49
- Stapelförderer
- 50
- Schieber
- 51
- Brückenplatte
- 52
- Leitblech
- 53
- Leitblech
- 54
- Gegenwalze
- 55
- Kamera
- 56
- Auffangbehälter
- 57
- Eintrittsschlitz
- 58
- Absaugrohr
- 59
- Vertikalförderer
- 60
- Plattform
- 61
- Materialstück
- 62
- Materialstück
- 63
- Ausnehmung
- 64
- Traggehäuse
- 65
- Formaggregat
- 66
- Umlenkwalze
- 67
- Umlenkwalze
- 68
- Formwalze
- 69
- Zuschnitteinheit
- 70
- Zuschnittbahn
- 71
- Restverbindung
- 72
- Trennaggregat
- 73
- Zuschnittpaar
- 74
- Faltrevolver
- 75
- Bahnspeicher
- 76
- Speicherband
- 77
- Speicherband
- 78
- Zugwalze
- 79
- Führungswalze
- 80
- Führungswalze
- 81
- Trennwalze
- 82
- Trennwalze
- 83
- Segment
- 84
- Querförderer
- 85
- Schwinge
- 86
- Tragkörper
- 87
- Tragkörper
- 88
- Mittenöffnung
- 89
- Schwingenarm
- 90
- Schwingenarm
- 91
- Traggestell
- 92
- Drehlager
- 93
- Stütze
- 94
- Motor
- 95
- Bahnschwinge
1. Verfahren zum Herstellen von Zigaretten-Packungen des Typs Klappschachtel durch Falten
von Zuschnitten (10) aus dünnem Karton in einer Verpackungsmaschine (22), wobei die
Zuschnitte (10) durch Stanzen von einer Materialbahn (19) abgetrennt werden und weiterhin
durch Stanzschnitte (18) begrenzte Faltlappen sowie durch Prägen eingeformte Faltlinien
(16, 17) gebildet werden,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Materialbahn (19) ist einseitig mit einer Bedruckung (29) versehen, nämlich
unter Bildung von nebeneinander liegenden Zuschnitten (10) mit einer dem äußeren Design
der Klappschachtel entsprechenden Bedruckung (29),
b) die Bedruckung (29) ist so angebracht, dass die Zuschnitte (10) innerhalb der Materialbahn
(19) quer zur Längserstreckung derselben gerichtet sind, derart, dass die Bedruckung
für einen Schachtelteil (11) und einen Deckel (12) in Querrichtung der Materialbahn
(19) aufeinander folgen,
c) in einer der Verpackungsmaschine (22) zugeordneten Zuschnitteinheit (31) werden
zuerst an der Materialbahn (19) Prägungen angebracht zur Bildung der Faltlinien (16,
17) der herzustellenden Zuschnitte (10), nämlich quer zur Längserstreckung der Materialbahn
(19) gerichtete Längsfaltlinien (16) und in Richtung der Materialbahn (19) verlaufende
Querfaltlinien (17),
d) danach werden Stanzschnitte (18) in der Materialbahn (19) angebracht zur Bildung
von Faltlappen und gleichzeitig ein quergerichteter Trennschnitt (32) zum Abtrennen
jeweils eines Zuschnitts (10) von der Materialbahn (19),
e) die Materialbahn (19) weist eine geringfügig größere Breite auf als die Längsabmessung
der Zuschnitte (10), wobei an beiden Längsrändem der Materialbahn (19) durch konturierte Längsschnitte (34, 35) die Konturen der Zuschnitte (10) hergestellt werden
durch Abtrennen von entsprechenden Materialstücken (61, 62) während des Anbringens der
Stanzschnitte (18),
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hergestellten und abgeförderten Zuschnitte (10) einer Sammelstation zugeführt
und innerhalb derselben aus nacheinander zugeförderten Zuschnitten (10) Zuschnittstapel
(23) gebildet und diese sodann der Verpackungsmaschine (22) zugeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Bobine (21, 26) abgezogene Materialbahn (19) vor Einführung in die Zuschnitteinheit
(31) einer Gegenverformung unterworfen wird im Bereich eines Formaggregats (65) (decurling)
zur Beseitigung einer durch die Wicklung der Bobinen (21, 26) verursachten Wölbung
der Materialbahn (19) bzw. der Zuschnitte (10).
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (10) paarweise, nämlich als Zuschnittpaare (73), von der Zuschnittbahn
(70) abgetrennt und die Zuschnittpaare (73) dem Faltrevolver (74) zugeführt werden
und dass die Zuschnittpaare (73) beim Einführen der Zuschnitte (10) in den Faltrevolver
(74) voneinander getrennt werden.
5. Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten-Packungen des Typs Klappschachtel aus Zuschnitten
(10) in einer Verpackungsmaschine (22), wobei die aus dünnem Karton bestehenden Zuschnitte
(10) durch Stanzen bzw. Schneiden gefertigt und mit durch Prägen geformten Faltlinien
(16, 17) und mit Stanzschnitten (18) zur Begrenzung von Faltlappen versehen sind und
die Zuschnitte (10) von im Bereich einer der Verpackungsmaschine (22) zugeordneten
Zuschnitteinheit (31, 69) von einer fortlaufenden Materialbahn (19) durch Trennschnitte
abtrennbar sind,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Materialbahn (19) ist einseitig derart mit einer Bedruckung (29) versehen,
dass nebeneinander liegende Zuschnitte (10) mit einer dem äußeren Design der Klappschachtel
entsprechenden Bedruckung (29) gebildet werden,
b) die Bedruckung (29) ist so angebracht, dass die Zuschnitte (10) innerhalb der Materialbahn
(19) quer zur Längserstreckung derselben gerichtet sind, derart, dass die Bedruckung
für einen Schachtelteil (11) und einen Deckel (12) in Querrichtung der Materialbahn
(19) aufeinander folgen,
c) die Zuschnitteinheit (31, 69) weist ein Prägeaggregat (41) auf, zum Anbringen von
Prägungen zur Bildung der Faltlinien (16, 17) der herzustellenden Zuschnitte (10),
nämlich quer zur Längserstreckung der Materialbahn (19) gerichtete Längsfaltlinien
(16) und in Richtung der Materialbahn (19) verlaufende Querfaltlinien (17),
d) die Zuschnitteinheit (31, 69) weist ein dem Prägeaggregat (41) nachgeordnetes Schneidaggregat
(33) auf, zum Anbringen von Stanzschnitten (18) in der Materialbahn (19) zur Bildung
von Faltlappen und zum gleichzeitigen Anbringen eines quergerichteten Trennschnitts
(32) zum Abtrennen jeweils eines Zuschnitts (10) von der Materialbahn (19),
e) im Bereich der Zuschnitteinheit (31, 69) sind mindestens seitliche Konturen der
Zuschnitte (10) an beiden Längsrändern der Materialbahn (19) durch Längsschnitte (34, 35) während des Anbringens der Stanzschnitte (18) herstellbar,
nämlich durch Abtrennen von entsprechenden Materialstücken (61, 62) aus der Materialbahn (19),
die eine geringfügig größere Breite aufweist als die Längsabmessung der Zuschnitte
(10).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schneidaggregat (33) der Zuschnitteinheit (31, 69) ein Druckaggregat (38) vorgeordnet
ist zum Anbringen einer Bedruckung (29) auf der Materialbahn (19) bzw. an den Zuschnitten
(10) im Bereich der Materialbahn (19).
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitteinheit (31, 69) mit der Verpackungsmaschine (22) über einen Stapelförderer
(24, 59) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitteinheit (31, 69) ein Formaggregat (65) für die Materialbahn (19) vorgeordnet
ist, wobei das Formaggregat (65) mindestens ein Formwerkzeug aufweist zur Beseitigung
von Verformungen aufgrund der Wicklung der Materialbahn (19) als Bobine (21, 26).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Formwerkzeug eine als Umlenkwalze für die Materialbahn (19) wirkende Formwalze
(68) ist, die nach Maßgabe der Verformung der Materialbahn (19) durch die Bobine (21,
26) verstellbar ist zur Erzielung unterschiedlicher Gegenverformungen der Materialbahn
(19).
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an die Zuschnitteinheit (31, 69) eine Zuschnittbahn (44) anschließt, in deren Bereich
die einzelnen Zuschnitte (10) zu Zuschnittstapeln (23) zusammenlegbar sind, und zwar
in oben offenen, schachtartigen Staplern (46, 47).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (10) im Bereich der Zuschnittbahn (44) durch Walzen bzw. Walzenpaare
(45) transportierbar und durch bewegbare Leitorgane, nämlich schwenkbare Leitbleche
(52, 53), in den jeweiligen Stapler (46, 47) förderbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Zuschnittbahn (44) die Zuschnitte (10) durch Überwachungsorgane hinsichtlich
korrekter Ausbildung überwachbar sind und dass fehlerhaft ausgebildete Zuschnitte
(10) entlang der Zuschnittbahn (44) zu einer Sammeleinrichtung für fehlerhafte Zuschnitte
(10) transportierbar sind, nämlich zu einem Auffangbehälter (56) mit anschließendem
Absaugrohr (58) zum Absaugen von fehlerhaften Zuschnitten.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Staplern (46, 47) gebildeten Zuschnittstapel (23) durch einen Schieber
(50) aus dem jeweiligen Stapler (46, 47) in Querrichtung ausschiebbar sind auf den
Stapelförderer (49), der die Zuschnittstapel (23) einem Vertikalförderer (59) und
anschließendem Horizontalförderer (24) zuführt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (10) im Bereich der Zuschnitteinheit (69) nur teilweise von der Materialbahn
(19) abtrennbar sind, nämlich derart, dass die Zuschnitte (10) über Restverbindungen
(71) zu einer Zuschnittbahn (70) zusammengehalten sind, wobei Einzelzuschnitte oder
Zuschnittpaare (73) im Bereich eines Trennaggregats (72) von der Zuschnittbahn (70)
abtrennbar und der Verpackungsmaschine (22) zuführbar sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Zuschnittpaare (73) der Verpackungsmaschine (22) bzw. einem Faltrevolver (74) derselben
zuführbar sind und die Zuschnittpaare (73) im Bereich der Verpackungsmaschine (22)
in einzelne Zuschnitte (10) trennbar sind.
1. Method of manufacturing cigarette packs of the hinge-lid type by the folding of blanks
(10) made of thin cardboard in a packaging machine (22), the blanks (10) being severed
from a material web (19) by stamping and further formed by folding tabs delimited
by punched-out lines (18) as well as folding lines (16, 17) formed by embossing,
characterized by the following features:
a) the material web (19) is provided on one side with printing (29), namely during
the formation of blanks (10) lying adjacent to one another, with printing (29) corresponding
to the outer design of the hinge-lid pack,
b) the printing (29) is applied so that the blanks (10) within the material web (19)
are directed transversely to the longitudinal direction of same, such that the printing
for a box part (11) and a lid (12) follow one another in the transverse direction
of the material web (19),
c) in a blanks unit (31) assigned to the packaging machine (22), embossments are first
applied to the material web (19) to form the folding lines (16, 17) of the blanks
(10) to be produced, namely longitudinal folding lines (16) running transverse to
the longitudinal extent of the material web (19) and transverse folding lines (17)
running in the direction of the material web (19),
d) subsequently, punch cuts (18) are applied to the material web (19) to form folding
tabs and simultaneously a respective transverse severing cut (32) is applied to sever
each blank (10) from the material web (19),
e) the material web (19) has a width that is slightly greater than the longitudinal
dimension of the blanks (10), with the contours of the blanks (10) being produced
by contoured longitudinal cuts (34, 35) at the two longitudinal edges of the material
web (19) by severing the corresponding material pieces (61, 62) as the punch cuts
(18) are being applied.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the produced and conveyed-away blanks (10) are fed to a collecting station, within
which piles of blanks (23) are formed from successively provided blanks (10) and said
piles then being fed to the packaging machine (22).
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that in the region of a shaping assembly (65) the material web (19), drawn from a reel
(21, 26), is subjected to compensatory deformation (decurling) before it is introduced
into the blanks unit (31) in order to eliminate any curvature of the material web
(19) or of the blanks (10) caused by the coiling of the reels (21, 26).
4. Method according to Claim 1, characterized in that the blanks (10) can be severed from the blanks web (70) in pairs, namely as pairs
of blanks (73), with the blanks pairs (73) being separated from one another when the
blanks (10) are fed to the folding turret (74).
5. Device for manufacturing cigarette packs of the hinge-lid type from blanks (10) in
a packaging machine (22), the blanks (10), consisting of thin cardboard, being produced
by stamping or cutting and being provided at least on one side with printing (29),
with folding lines (16, 17) formed by embossing and with punched-out lines (18) to
delimit folding flaps, it being possible to sever the blanks (10) from a continuous
material web (19) by severing cuts in the region of a blanks unit (31, 69) assigned
to the packaging machine (22),
characterized by the following features
a) the material web (19) is provided with printing on one side, thereby forming adjacent
blanks (10) having printing (29) that corresponds to the outer design of the hinge-lid
pack,
b) the printing (29) is applied such that the blanks (10) within the material web
(19) are directed transverse to its longitudinal direction such that the printing
for a box part (11) and a lid (12) follow one another in the transverse direction
of the material web,
c) the blanks unit (31, 69) has an embossing assembly (41) for the purpose of applying
embossments to form the folding lines (16, 17) of the blanks to be produced, namely
longitudinal folding lines (16) running transverse to the longitudinal extent of the
material web (19) and transverse folding lines (17) running in the direction of the
material web (19),
d) the blanks unit (31, 69) has a cutting assembly (33) downstream of the embossing
assembly (41) for the purpose of applying punch cuts (18) in the material web (19)
to form folding tabs and simultaneously to apply a transverse severing cut (32) to
separate each blank (10) from the material web (19),
e) in the region of the blanks unit (31, 69) it is possible to produce at least side
contours of the blanks (10) at the two longitudinal edges of the material web (19)
by means of longitudinal cuts (34, 35) made as the punch cuts (18) are being applied,
namely by severing the corresponding material pieces (61, 62) from the material web
(19), whose width is slightly greater than the longitudinal extent of the blanks (10).
6. Device according to claim 5, characterized in that a printing assembly (38) is arranged upstream of the cutting assembly (33) of the
blanks unit (31, 69) for the purpose of applying printing (29) to the material web
(19) or to the blanks (10) in the region of the material web (19).
7. Device according to Claim 5, characterized in that the blanks unit (31, 69) is connected to the packaging machine (22) via a conveyor
(24, 59) for piles of blanks.
8. Device according to Claim 5, characterized in that a shaping assembly (65) for the material web (19) is disposed upstream of the blanks
unit (31, 69), the shaping assembly (65) having at least one shaping tool to remove
deformation caused by the coiling of the material web (19) as a reel (21, 26).
9. Device according to Claim 9, characterized in that the shaping tool is a shaping roller (68) acting as a deflection roller for the material
web (19), which can be adjusted in accordance with the deformation of the material
web (19) by the reel (21, 26), in order to achieve varying compensatory shaping of
the material web (19).
10. Device according to Claim 5, characterized in that a blanks path (44) is joined to the blanks unit (31, 69) in the region of which path
the individual blanks (10) can be piled up into piles of blanks (23), specifically
in shaft-like stackers (46, 47) which are open upwards.
11. Device according to Claim 10, characterized in that the blanks (10) can be transported in the region of the blanks path (44) by rollers
or pairs of rollers (45) and can be conveyed by movable guide members, namely swivel-mounted
guide plates (52, 53), into the respective stacker (46, 47).
12. Device according to Claim 10, characterized in that in the region of the blanks path (44), the blanks (10) may be monitored by monitoring
devices to check that their configuration is correct, and in that faulty blanks (10) can be transported along the blanks path (44) to a collecting
device for faulty blanks (10), namely to a collecting vessel (56) with a connecting
extraction pipe (58) to extract faulty blanks.
13. Device according to Claim 10, characterized in that the piles of blanks (23) formed in the stackers (46, 47) can be pushed by a slide
(50) from the respective stacker (46, 47) in a transverse direction to a conveyor
for piles of blanks (49), which guides the piles of blanks (23) to a vertical conveyor
(59) and then to horizontal conveyor (24).
14. Device according to Claim 5, characterized in that the blanks (10) can be separated in the region of the blanks unit (69) only partially
from the material web (19), namely in such a way that the blanks (10) are held via
residual connections (71) to a web of blanks (70), it being possible for individual
blanks or pairs of blanks (73) in the region of a severance assembly (72) to be separated
from the web of blanks (70) and fed to the packaging machine (22).
15. Device according to Claim 14, characterized in that pairs of blanks (73) can be led to the packaging machine (22) or a rotary folding
unit (74) of same, and the pairs of blanks (73) can be separated into individual blanks
(10) in the region of the packaging machine (22).
1. Procédé de fabrication de paquets de cigarettes du type boîte à couvercle basculant
par pliage de découpes (10) en carton mince dans une empaqueteuse (22), les découpes
(10) étant détachées d'une bande de matériau (19) par découpage et en outre étant
formés des volets délimités par des coupes de découpage (18) et des lignes de pliage
(16, 17) formées par estampage,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) la bande de matériau (19) est pourvue sur une face d'une impression (29), à savoir,
avec formation de découpes (10) situées les unes à côté des autres, d'une impression
(29) correspondant au design extérieur de la boîte à couvercle basculant,
b) l'impression (29) est faite de façon que les découpes (10) soient dirigées à l'intérieur
de la bande de matériau (19) perpendiculairement à l'étendue longitudinale de celle-ci,
de façon telle que l'impression pour une partie boîte (11) et l'impression pour un
couvercle (12) se suivent dans la direction transversale de la bande de matériau (19),
c) dans un dispositif à découpes (31) associé à l'empaqueteuse (22), d'abord, sur
la bande de matériau (19) sont faits des estampages pour la formation des lignes de
pliage (16, 17) des découpes (10) à confectionner, à savoir de lignes de pliage longitudinales
(16) dirigées perpendiculairement à l'étendue longitudinale de la bande de matériau
(19) et de lignes de pliage transversales (17) s'étendant dans la direction de la
bande de matériau (19),
d) ensuite sont faites dans la bande de matériau (19) des coupes de découpage (18)
pour la formation de volets et en même temps une coupe de séparation dirigée transversalement
(32) pour le détachement chaque fois d'une découpe (10) de la bande de matériau (19),
e) la bande de matériau (19) présente une largeur légèrement supérieure à la dimension
longitudinale des découpes (10), sur les deux bords longitudinaux de la bande de matériau
(19) étant réalisés par des coupes longitudinales contournées (34, 35) les contours
des découpes (10) par détachement de morceaux de matière correspondants (61, 62) pendant
la réalisation des coupes de découpage (18).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les découpes (10) confectionnées et évacuées sont conduites à un poste de collecte,
et à l'intérieur de celui-ci, avec des découpes (10) amenées les unes après les autres
sont formées des piles de découpes (23), et celles-ci sont ensuite conduites à l'empaqueteuse
(22).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que la bande de matériau (19), tirée d'une bobine (21, 26), est, avant d'être introduite
dans le dispositif à découpes (31), soumise dans la zone d'un dispositif de formage
(65) à une contre-déformation (decurling) pour la suppression de la courbure de la
bande de matériau (19) ou des découpes (10) due à l'enroulement des bobines (21, 26).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les découpes (10) sont détachées de la bande de découpes (70) par paires, à savoir
par paires de découpes (73), et les paires de découpes (73) sont conduites au revolver
de pliage (74), et que les paires de découpes (73) sont dissociées lors de l'introduction
des découpes (10) dans le revolver de pliage (74).
5. Dispositif pour la fabrication de paquets de cigarettes du type boîte à couvercle
basculant à partir de découpes (10) dans une empaqueteuse (22), les découpes (10),
en carton mince, étant confectionnées par découpage ou coupe et pourvues de lignes
de pliage (16, 17) formées par estampage et de coupes de découpage (18) pour la délimitation
de volets, et les découpes (10) étant, dans la zone d'un dispositif à découpes (31,
69) associé à l'empaqueteuse (22), détachées d'une bande continue de matériau (19)
par des coupes de séparation,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) la bande de matériau (19) est pourvue sur une face d'une impression (29) de façon
telle que soient formées des découpes (10) situées les unes à côté des autres ayant
une impression (29) correspondant au design extérieur de la boîte à couvercle basculant,
b) l'impression (29) est faite de façon que les découpes (10) soient dirigées à l'intérieur
de la bande de matériau (19) perpendiculairement à l'étendue longitudinale de celle-ci,
de façon telle que l'impression pour une partie boîte (11) et l'impression pour un
couvercle (12) se suivent dans la direction transversale de la bande de matériau (19),
c) le dispositif à découpes (31, 69) présente un dispositif d'estampage (41) pour
la réalisation d'estampages pour la formation des lignes de pliage (16, 17) des découpes
(10) à confectionner, à savoir de lignes de pliage longitudinales (16) dirigées perpendiculairement
à l'étendue longitudinale de la bande de matériau (19) et de lignes de pliage transversales
(17) s'étendant dans la direction de la bande de matériau (19),
d) le dispositif à découpes (31, 69) présente un dispositif de coupe (33) placé après
le dispositif d'estampage (41) pour la réalisation de coupes de découpage (18) dans
la bande de matériau (19) pour la formation de volets et en même temps d'une coupe
de séparation dirigée transversalement (32) pour le détachement chaque fois d'une
découpe (10) de la bande de matériau (19).
e) dans la zone du dispositif à découpes (31, 69), au moins des contours latéraux
des découpes (10) sont réalisés sur les deux bords longitudinaux de la bande de matériau
(19) par des coupes longitudinales (34, 35) pendant la réalisation des coupes de découpage
(18), à savoir par détachement de morceaux de matière correspondants (61, 62) de la
bande de matériau (19), qui présente une largeur légèrement supérieure à la dimension
longitudinale des découpes (10).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait qu'avant le dispositif de coupe (33) du dispositif à découpes (31, 69) est placé un dispositif
d'impression (38) pour la réalisation d'une impression (29) sur la bande de matériau
(19) ou sur les découpes (10) dans la zone de la bande matériau (19).
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le dispositif à découpes (31, 69) est relié à l'empaqueteuse (22) par un transporteur
de piles (24, 59).
8. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait qu'avant le dispositif de découpes (31, 69) est placé un dispositif de formage (65) pour
le formage de la bande de matériau (19), ce dispositif de formage (65) présente au
moins un outil de formage pour la suppression des déformations dues à l'enroulement
de la bande de matériau (19) en bobine (21, 26).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que l'outil de formage est un rouleau de formage (68) qui joue le rôle le rouleau de
renvoi de la bande de matériau (19) et est déplaçable en fonction de la déformation
de la bande de matériau (19) par la bobine (21, 26) pour la production de contre-déformations
différentes de la bande de matériau (19).
10. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le dispositif à découpes (31, 69) est suivi d'une voie à découpes (44) dans la zone
de laquelle les découpes (10) sont groupées en piles (23), ce dans des empileurs du
genre puits ouverts en haut (46, 47).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les découpes (10) sont, dans la zone de la voie à découpes (44), transportées par
des rouleaux ou des paires de rouleaux (45) et conduites dans l'empileur (46, 47)
par des organes directeurs mobiles, à savoir des plaques directrices basculantes (52,
53).
12. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que dans la zone de la voie à découpes (44), les découpes (10) sont contrôlées par des
organes de contrôle en ce qui concerne leur forme correcte et que les découpes (10)
de forme défectueuse sont conduites le long de la voie à découpes (44) à un dispositif
collecteur de découpes (10) défectueuses, à savoir à un récipient (56) auquel se joint
un tuyau d'aspiration (58) pour l'aspiration des découpes défectueuses.
13. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les piles de découpes (23) formées dans les empileurs (46, 47) sont poussées par
un poussoir (50), en direction transversale, de la pile (46, 47) sur le transporteur
de piles (49), qui conduit les piles de découpes (23) à un transporteur vertical (59)
et un transporteur horizontal (24) qui suit.
14. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que les découpes (10) sont, dans la zone du dispositif à découpes (69), détachées seulement
partiellement de la bande de matériau (19), à savoir de façon telle qu'elles tiennent
ensemble par des liens restants (71) en formant une bande de découpes (70), des découpes
individuelles ou des paires de découpes (73) étant détachées de la bande de découpes
(70) dans la zone d'un dispositif de détachement et conduites à l'empaqueteuse (22).
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé par le fait que des paires de découpes (73) sont conduites à l'empaqueteuse (22) ou à un revolver
de pliage (74) de celle-ci et dissociées en découpes (10) individuelles dans la zone
de l'empaqueteuse (22).