[0001] Die Erfindung betrifft einen Kran, insbesondere Hüttenwerkskran gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Beim Krantransport von feuerflüssigen Massen in Pfannen werden diese von Traversen
mit Haken in den Hakenschlaufen aufgenommen. Zur Lastaufnahme sind die Haken so zu
positionieren, daß die Zapfen des Pfannengehänges im Maul des Hakens liegen, mit dem
der zum sicheren Anheben erforderliche Formschluß zwischen Tragmittel und Last hergestellt
wird.
[0003] Der Anschlag wird manuell vom Kranführer gesteuert. Bei sicherheitsrelevanten Transporten
wird er von einem Einweiser unterstützt. Der Einweiser steht in ständiger Sichtverbindung
mit dem Kranführer und gibt diesem den subjektiv vom Einweiser optisch erfaßten IST-Zustand
der Annäherung des Lastaufnahmemittels an das Objekt an. Erst wenn für den Einweiser
subjektiv die Anschlagposition erreicht ist, gibt er dem Kranführer grünes Licht zum
Anheben der Last.
[0004] Die Sicherheit beim Einhängen, also die ordnungsgemäße Ausführung des Anschlagvorganges,
ist im wesentlichen von der Aufmerksamkeit und Qualifikation des Kranführers bzw.
des Einweisers sowie den jeweiligen Sichtverhältnissen abhängig. Der Anschlagvorgang
ist insofern mit einem hohen Risiko verbunden (Gefahrenpotential), als bei mangelnder
Aufmerksamkeit oder unzureichenden Sichtverhältnissen nicht auszuschließen ist, daß
die Pfanne nur einseitig von einem Haken erfaßt oder auf der Spitze des Hakens getragen
wird. Das hat bereits zu Um- und Abstürzen von Pfannen geführt. Personenschäden und
extrem hohe Sachschäden verbunden mit längerem Betriebsausfall waren die Folgen. Eines
der Hauptprobleme beim bekannten Anschlagverfahren ist die schnelle und starke Ermüdung
des Kranführers, so daß innerhalb einer Schicht mehrfach gewechselt werden muß. Außerdem
ist die Zeitdauer für den Anschlagvorgang entsprechend hoch, da der Kranführer im
Regelfall kein unnötiges Risiko eingeht, sich entsprechend absichert und nötigenfalls
den Anfahrvorgang wiederholt.
[0005] Aus der EP 0 342 655 A2 ist eine Containerkrananlage bekannt, welche dazu bestimmt
ist, Container zwischen verschiedenen Standplätzen umzusetzen. Diese Anlage weist
einen längs mindestens einer Horizontalachse mittels eines Fahrwerks fahrbaren Hubseilträger
und einen an Hubseilen des Hubseilträgers aufgehängten, mittels eines Seilhubwerkes
höhenverstellbaren Spreaders auf. Am Hubseilträger und am Spreader sind zusammenwirkende
Pendeldämpfungsmittel angebracht. Zur Erkennung von Standplatzbegrenzungen und/oder
Hindemissen im Weg des Spreaders bzw. Containers ist an dem Spreader ein Sensor angebracht
mit einem gepulsten Richtstrahlsender, einem Reflexionsstrahlempfänger und einer Laufzeitmeßvorrichtung
zur Ermittlung einer Information über mindestens eine Ortskoordinate der Standplatzbegrenzung
bzw. des Hindernisses, wobei diese Information zur Steuerung des Hubwerks, des Fahrwerks
und/oder eines Spreaderdrehwerks dient. Der Richtstrahlsender dient auch zur Erkennung
des Spreader- bzw. Containervertikalabstandes von der Aufsetzfläche, wobei das Ergebnis
der Vertikalabmessung zur direkten Steuerung des Hubwerks verwendet wird. Die gemessenen
und ermittelten Daten werden einem Rechner zugeführt, der daraus eine Information
über die Stellung des Spreaders bzw. Containers in horizontaler Richtung relativ zum
Profil der Standplatzbegrenzung liefert, welche zur Steuerung des Fahrwerkantriebes
benutzbar ist. Die aus dem Rechner gewonnene Information dient auch zur Steuerung
eines Abbildungsgerätes am Ort des Kranführers.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kran, insbesondere Hüttenwerkskran zum Transport
mobiler definierter Objekte, deren Position von einem mit einem Hut- sowie Katzfahrwerk
ausgerüsteten Kranfahrwerk mit einem pendelgedämpften Lastaufnahmemittel ansteuert,
das mit Hilfe von Sensoren ggf. wiederholt zur Aufnahme der Last positioniert wird,
anzugeben, der einen zuverlässigen, vollautomatisierten Betrieb mit hoher Zuverlässigkeit
bei geringen Kosten ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Bestandteil
von Unteransprüchen.
[0008] Bei der Erfindung werden über eine Quasi-Analoge-Wegabbildung (QAW) die Raumkoordinate
des Lastaufnahmemittels eingemessen. Die von den erfaßten Werten abgeleiteten Informationen
werden dem Kranführer grafisch als Anfahrhilfe angeboten. Beispielsweise wird die
aktuelle Hubhöhe des Lastaufnahmemittels dem Kranführer analog und digital auf einem
Monitor angezeigt und bei Erreichen einer vorbestimmten Position als Klartext z. B.

Einfädelposition Hubhöhe" eingeblendet. Darüber hinaus wird der entscheidende Anschlagvorgang
mittels mehrerer installierter Kameras visualisiert, wobei es sich um eine Mustererkennung
handelt. Dies hat den Vorteil, daß nicht das gesamte Objekt im Blickfeld der Kameras
liegen muß, sondern es ausreichend ist, wenn das Objekt charakterisierende Kanten
aus mehreren Blickpositionen erfaßt werden. Die Momentanbilder werden mit einem zuvor
abgelegten Bildmuster verglichen und daraus die aktuelle Objektlage festgestellt.
Sollte diese mit der zuvor über die Wegmessung erfaßte Position nicht übereinstimmen,
erfolgt eine entsprechende Korrektur.
[0009] Der Anschlagvorgang wird zusätzlich durch unabhängig davon arbeitende Sicherheitssysteme
d. h. Form- und Kraftschluß überwacht. Bezüglich des Formschlusses wird auf die DE
44 47 393 B1 der Anmelderin verwiesen. Die Kraftschlußüberwachung erfolgt durch eine
fortwährende Wägung der angehobenen Last.
[0010] Für die angestrebte Vollautomatisierung des gesamten Transportvorganges ist es erforderlich,
daß pendelfrei angefahren und auch abgesetzt wird. Dazu wird in bekannter Weise Pendelwinkel
und Pendelgeschwindigkeit erfaßt und die Meßwerte der Regelung der Antriebe überlagert.
Hierzu wird unter anderem auf die DE 35 13 007 A1 verwiesen. Falls das Erfassungssystem
für den Pendelwinkel und / oder die Pendelgeschwindigkeit ausfallen sollte, erfolgt
die Regelung entsprechend einem hinterlegten Rechenmodell abhängig von der Lastseillänge
für das Lastaufnahmemittel.
[0011] Die Erfassungs- und Meßwerte werden alle einer speicherprogrammierbaren Steuereinheit
zugeführt, die dann Daten für die grafischen Anzeigen sowie die Steuerungssignale
für die Antriebe erzeugt.
[0012] Vorrichtungsmäßig erfolgt die visualisierte Unterstützung des kritischen Anschlagvorgangs
in der Weise, daß im Tragrahmen des Kranes mindestens zwei vorzugsweise sechs mit
einem Bildauswerte- und Bildspeichergerät sowie einem Monitor verbundene Kameras in
Reihe sowie ein Scheinwerfer installiert sind. Die Strahlachsen sind so ausgerichtet,
daß das zu betrachtenden Objekt voll erfaßt wird. Dabei ist es unerheblich, ob eine
Kamera während des Anschlagvorganges beispielsweise durch das Katzfahrwerk verdeckt
ist. Wesentlich ist nur, daß das erfaßte Bild immer die das Objekt charakterisierende
Kanten im Sinne einer Mustererkennung miteinschließt. Für die Wegerfassung hat es
sich als Vorteil herausgestellt, daß an den Rädern des Kran- und Katzfahrwerks sowie
an der Trommel des Hubwerkes Absolutwertgeber installiert sind. Die Meßwerte der Absolutwertgeber
werden in der Steuereinheit verarbeitet und als Steuersignale den geregelten Antrieben
für das Hubwerk sowie für das Kran- und Katzfahrwerk zugeleitet. Für ein pendelfreies
Anfahren und Absetzen wird eine Hall-Sonde angeordnet, die vorzugsweise am Seilfestpunkt
des Haupthubwerkes angeordnet ist. Die Genauigkeit der Ansteuerung hängt auch wesentlich
von der Feinfühligkeit der Steuerung der Antriebe ab. Aus diesem Grunde sind alle
Antriebe mit einem an sich bekannten Frequenzumrichter verbunden.
[0013] Der Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Kranführer stark entlastet
wird und der erforderliche Zeitablauf für den Transportvorgang optimiert ist. Außerdem
eignet sie sich für eine Vollautomatisierung, so daß zukünftig auf einen Kranfahrer
zumindest auf den Einweiser verzichtet werden kann.
[0014] Anhand von Prinzipdarstellungen wird die erfindungsgemäße Lösung näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- in einer Draufsicht die Anfahr- und Einfädelposition eines Hüttenwerkskranes
- Figur 2
- in einer halbperspektivischen Darstellung die erfindungsgemäße Installation einer
optisch unterstützten Anfahrhilfe
- Figur 3
- Fließbild einer erfindungsgemäß ausgebildeten Steuerung und Regelung eines Kranes.
- Figur 4
- Beispiel einer Mustererkennung
[0015] Figur 1 zeigt in einer Draufsicht ein Anwendungsbeispiel eines Bereiches in einem
Hüttenwerk, wo flüssiges Roheisen aus Pfannen entleert und in Roheisenmischer eingefüllt
wird. Dazu sind in einem hier angedeuteten Hallenkomplex zwei Roheisenmischer 1,2
angeordnet, die je zwei Einfüllöffnungen 3,3'; 4,4' aufweisen. Auf zwei parallel liegenden
Gleisen 5,6 können je ein Zug mit mehreren aneinander gekoppelten Pfannenwagen 8 positioniert
werden. Auf den Pfannenwagen 8 befindet sich je eine Roheisenpfanne 7, die mit flüssigem
Roheisen gefüllt oder leer ist. Der Transport der jeweiligen Roheisenpfanne 7 vom
Pfannenwagen 8 in die Einleerposition erfolgt mittels eines Hüttenwerkskranes 9. Dieser
weist ein Kranfahrwerk 10, zwei Katzfahrwerke 11, 11a und ein auf der Katze hier nicht
sichtbares Hubwerk auf. Nach Abstellen der Wagenkolonne wird der Kran 9 bezüglich
seines Kranfahrwerkes 10 in die Aufnahmeposition Kranfahrt verfahren. Dies ist die
Mittelachse der auf dem Pfannenwagen 8 sich befindenden Roheisenpfanne. Das Rastermaß
für die Kranfahrt ist kenntlich gemacht durch nach rechts zeigende Pfeile 13,14. Die
Aufnahmeposition für die Katze zeigt die strichpunktierte Linie 15,16, die in diesem
Falle deckungsgleich ist mit der Längsachse der Wagenkolonne. Zuvor muß aber das Lastaufnahmemittel
17,17
' (Figur 2) in die Zapfen 18,18
' (Figur 2) des Pfannengehänges 27, 27' (Figur 2) eingefädelt werden. Dazu wird die
Katze 11 auf Einfädelposition gefahren. Diese ist ebenfalls gekennzeichnet durch eine
strichpunktierte Linie 19 ,20, die parallel zur Aufnahmepostition 15,16 liegt.
[0016] Nach der Aufnahme der jeweiligen Pfanne 7 durch den Kran 9 wird der Kran 9 in die
Einleerposition verfahren. Dieses ist hier durch nach rechts zeigende Pfeile 21 gekennzeichnet.
Die Einleerposition für die Katzfahrt ist wiederum mit einer strichpunktierten Linie
22 gekennzeichnet. Was hier nicht dargestellt ist, ist die sogenannte Z-Postition,
d. h. die Hubhöhe des Lastaufnahmemittels 17,17'.
[0017] Figur 2 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die erfindungsgemäße Installation
einer optisch unterstützten Anfahrhilfe. Dabei sind für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
verwendet worden. In einem stilisiert dargestellten Tragrahmen 23 sind für die erfindungsgemäße
optische Anfahrhilfe mehrere Kameras 24 in Reihe sowie ein Scheinwerfer 25 angeordnet.
Die Strahlachsen der Kameras 24 sind so ausgerichtet, daß das jeweilige Kamerafeld
26 das Objekt, hier in diesem Falle die Roheisenpfanne 7 erfaßt. Der Scheinwerfer
25 erhellt diesen Bereich, so daß in den Kameras 24 ein scharf konturiertes Bild entsteht.
Typische die Roheisenpfanne 7 kennzeichnende Kanten, z. B. das Pfannengehänge 18,18'
oder die Ausgießschnauze 28 werden für die Mustererkennung herangezogen. Im Abgleich
mit einem hinterlegten Musterbild kann die wahre Objektlage damit erkannt werden.
Das hinterlegte Musterbild und das jeweilige Momentanbild wird dem Kranführer übermittelt,
so daß er unter Verzicht eines Einweisers genau sehen kann, wo die Lastaufnahmemittel
17,17' in bezug auf die Roheisenpfanne 7 sich befinden. Diese optische Anfahrhilfe
erfolgt zusätzlich zu der Wegerfassung des Kranfahrwerkes, des Katzfahrwerkes sowie
des Hubwerkes.
[0018] In Figur 3 ist in einem Fließbild die prinzipielle Verknüpfung aller erfaßten Daten
dargestellt. Die bereits erwähnten Geber 31 - 33 für das Kranfahrwerk, das Katzfahrwerk
und das Hubwerk erfassen den verfahrenen Weg und geben dies als Wert in eine speicherprogrammierte
Steuereinheit (SPS) 34. Zusätzlich werden die Bilder der sechs Kameras 24 sowie einer
Mischerkamera 35 in einem Bildauswerte- und Bildspeichergerät (Videomat) 36 verarbeitet
und der zuvor genannten speicherprogrammierbaren Steuereinheit 34 zugeführt. Die Stellung
des Steuerhebels 37 in der Kranfahrerkabine sowie die Werte der Pendelregelung 38
fließen in die Regelung mit ein. Die Pendelregelung 38 erhält ihre Werte von einer
Hall-Sonde 39. Als zusätzliche Sicherung werden die Meßwerte 40 der dauernden Wägung
bei angehobener Last sowie der Formschluß 41 der Lastaufnahmemittel 17,17' verarbeitet.
Die Meßwerte in der speicherprogrammierbaren Steuereinheit 34 werden umgesetzt in
Daten 42, in Steuerungssignale für die Geschwindigkeit 43 sowie für die anzusteuernde
Position 44. Die Antriebe 45, wo der Einfachheit halber hier nur einer dargestellt
ist, sind mit einem Frequenzumrichter 46 verbunden. Die am Antrieb 45 abzugreifende
Drehzahl wird über einen Geber 47 erfaßt und sowohl der speicherprogrammierbaren Steuereinheit
34 als auch der Pendelregelung 38 zugeführt. Dem Kranführer werden über zwei Monitore
48,49 die erfaßten Daten bzw. Bilder als Anfahrhilfe sichtbar dargestellt. Im Bild
des hier oben liegenden Monitors 48 werden die Wegerfassung, die Wägung und die Störmeldungen
grafisch in analoger und digitaler Form dargestellt, wobei als weitere Hilfe Klartexte
miteingeblendet werden können. Der zweite hier unten dargestellte Monitor 49 zeigt
die Bilder der installierten Kameras 24, 35.
[0019] In Figur 4 ist ein Beispiel einer Musterkennung dargestellt. Der auf einem Gleis
6 abgestellte, im Blickfeld der Kameras 24 (Figur 2) liegende Pfannenwagen 8 ist mit
einer gefüllten oder entleerten Roheisenpfanne 7 beladen. Das Momentanbild dieses
Pfannenwagens 8 in bezug auf die Position des Hüttenwerkskranes 9 wird auf dem zuvor
erwähnten Monitor 49 angezeigt. Zusätzlich wird ein zuvor abgelegtes Musterbild 50,
das nur die wesentlichen, das Objekt charakterisierenden Kanten wiedergibt, auf dem
Monitor eingeblendet. Der Kranführer kann nun ohne weitere Hilfsmittel durch das miteingeblendete
Fadenkreuz 51 erkennen, wieweit seine IST-Position von der Position des Musterbildes
(SOLL) abweicht. Die Abweichung ist durch den Abstand in X-Richtung 52 und in Y-Richtung
53 kenntlich gemacht und wird entsprechend Figur 3 auf dem Monitor 48 digital und
analog dargestellt.
1. Kran, insbesondere Hüttenwerkskran (9), welcher dazu bestimmt ist, mobile Objekte
von einer nicht eindeutig deklarierten Position zu einer eindeutig festgelegten Position
hin- und herzutransportieren, insbesondere auf einem Pfannenwagen (8) abgestellte
Pfannen (7) einerseits aufzunehmen und andererseits zur Einfüllöffnung eines Roheisenmischers
(1,2) zu transportieren und nach Entleerung zum Pfannenwagen zurückzutransportieren,
bestehend aus einem Tragrahmen (23), an dem ein Lastaufnahmemittel (17,17') aufweisendes
Hubwerk, sowie ein Kran- (10) und Katzfahrwerk (11) angeordnet sind, sowie Geber zur
Erfassung der Position des Lastseiles des Hubwerkes, der Position des Kran- (10) und
Katzfahrwerkes (11), ein Meßsystem für die Pendeldämpfung und einer Steuereinheit,
die mit dem Steuerhebel (37) in der Kranfahrerkabine einerseits und mit den geregelten
Antrieben für Hubwerk, Kran- (10) und Katzfahrwerk (11) andererseits verknüpft ist
und mit mindestens einem mit einem Monitor (49) verbundenen Sensor (24) zur Ermittlung
einer Information über mindestens eine Ortskoordinate des zu transportierenden Objektes,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Tragrahmen (23) mindestens zwei mit einem Bildauswerte- und Bildspeichergerät
(36) verbundene Kameras (24) und ein Scheinwerfer (25) angeordnet sind, deren Strahlachsen
so ausgerichtet sind, daß das zu betrachtende Objekt voll erfaßbar und ausreichend
ausgeleuchtet ist und mittels im Lastaufnahmemittel (17,17') angebrachter Drucksensoren
eine Formschlußüberwachung und beim angehobenen Objekt durch dessen ständige Wägung
eine Kraftschlußüberwachung erfolgt.
2. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pendeldämpfung aus dem Pendelwinkel und der Pendelgeschwindigkeit berechnet
wird und die gewonnenen Daten der Regelung der Antriebe überlagert werden.
3. Kran nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausfall des Erfassungssystems für Pendelwinkel und/oder Pendelgeschwindigkeit
die Anordnung der Regelung nach einem hinterlegten Rechenmodell abhängig von der Lastseillänge
des Lastaufnahmemittels erfolgt.
4. Kran nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Erfassungs- und Meßwerte einer mit einem Monitor (48) verbundenen speicherprogrammierbaren
Steuereinheit (34) zugeführt werden, die daraus Daten für die graphische Anzeige sowie
Steuersignale für die Antriebe (45) erzeugt.
5. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sechs Kameras (24) in Reihe angeordnet sind.
6. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an Rädern des Kran- (10) und Katzfahrwerkes (11) sowie an der Trommel des Hubwerkes
Absolutwertgeber (31-33) angeordnet sind.
7. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Seilfestpunkt des Haupthubwerkes eine Hall-Sonde angeordnet ist.
8. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Antriebe (45) des Kranes mit je einem Frequenzumrichter (46) verbunden sind.