[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schieber an einer Verpackungsmaschine für Backwaren,
insbesondere Brot, in Beutel aus Kunststoff oder Papier, mit einem an einem Arm angeordneten
und mit diesem längsverschiebbaren und höhenverschwenkbaren Schieberkopf, welcher
mit Saugluft zum Ansaugen und Halten des Beutels mit eingeführtem Brot bis zu einem
Beutelschließorgan arbeitet.
[0002] Ein derartig aufgebauter Schieber ist aus der DE 31 29 205 C2 bekannt und hat sich
in der Praxis bewährt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, den nach der eingangs genannten Art aufgebauten Schieber
dahingehend zu verbessern, daß durch einfache Mittel der Schieber auch bei hohen Durchsatzleistungen
und den dabei auftretenden großen Fliehkräften den Beutel mit eingeführtem Brot während
des gesamten Verpackungsvorganges sicher festhält.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
[0005] Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, den Schieber mit einem einfachen Mittel zum
Lösen des Beutels von der Beutelstapelhalterung auszustatten, damit die zu verpackende,
insbesondere empfindliche Ware gegen zu starkes Einpressen in den Beutel durch den
Schieber geschützt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
4 gelöst.
[0007] Die übrigen Unteransprüche stellen vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen der
beiden Aufgabenlösungen dar.
[0008] Der Schieber gemäß der Erfindung ist einerseits im Bereich seines Schieberkopfes
mit einer druckmittelbetätigbaren höhenverschwenkbaren Klappe ausgestattet, welche
zwischen sich und dem Schieberkopf den Beutel mit eingeführtem Brot fest einspannt,
so daß bei einer hohen Durchsatzleistung (schneller Schubbewegung) und den dadurch
auftretenden großen Fliehkräften ein Herunterfliegen des Beutels mit Brot verhindert
wird und der Beutel mit dem Brot auf dem gesamten Verpackungsweg sicher vom Schieber
gehalten wird.
[0009] Weiterhin zeigt der Schieber im Bereich seines Kopfes und der Klappe ein Rückhalteorgan
in Form eines Bolzens, das beim Einfahren des Schieberkopfes in den Beutelhals diesen
Beutelhals rafft und dadurch ein weiteres Einfahren des Schieberkopfes in den Beutel
verhindert und den Beutel von der Halterung des Beutelstapels abreißt; dieses ist
insbesondere bei empfindlichen weichen Waren von Vorteil, da diese dann nicht durch
den Schieber fest gegen den Beutelboden gedrückt werden können und dadurch einer Beschädigung
unterliegen würden, sondern nach dem Abreißen des Beutels schonend verschoben werden.
[0010] Die Klappe und das Rückhalteorgan sind von einfachen und kostengünstigen Bauteilen
gebildet, die einen gesteigerten Gebrauchswert für den Verpackungsvorgang ergeben.
[0011] Ein Erfindungsgedanke liegt einerseits in der Klappe und ein weiterer in dem Rückhalteorgan,
und ein dritter Erfindungsgedanke in der Kombination beider Bauteile.
[0012] Der Schieber kann demzufolge nur mit einer Klappe ausgestattet sein, oder mit der
Klappe und dem Bolzen, oder aber es ist nur das bolzenförmige Rückhalteorgan vorgesehen.
Dieses ist entsprechend den Verpackungsvorgängen und Kundenwünschen wählbar. In vorteilhafter
Weise ist der Schieber mit Klappe und Rückhalteorgan ausgestattet, so daß er die beiden
Funktionen in sich vereint. Die Klappe wird immer erst durch den Druckmittelzylinder
in die Spannstellung gebracht, wenn der Beutelhals vor dem Rückhalteorgan liegt oder
durch dieses gerafft worden und vom Stapel gelöst ist.
[0013] Eine weitere Aufgabe wird darin gesehen, flaches und empfindlishes Produkt beim Einschieben
in den Beutel sicher und beschädingsfrei zu halten, welche durch die Merkmale des
Patentanspruches 12 gelöst wird.
[0014] Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches
nachfolgend näher erläutert wird. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines aus einem Schieberkopf und Saugarm gebildeten Schiebers für
eine Brot-Verpackungsmaschine mit dem Schieberkopf zugeordneter, höhenverschwenkbarer
Klappe und Rückhaltebolzen, in geöffneter Klappenstellung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht desselben Schiebers mit geschlossener Klappe,
- Fig. 3
- eine Draufsicht im teilweisen Schnitt auf den kopfseitigen Bereich des Schiebers,
- Fig. 4
- eine schematische Seitenansicht eines Teiles einer Brot-Verpackungsmaschine mit höhenverschwenkbarem
und längsverschiebbaren Schieber,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Schiebers in der mit seinem Schieberkopf in den Beutelhals
eingefahrenen und durch die geschlossene Klappe den Beutel festklemmenden Stellung,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht des Schieber mit geöffneter Klappe und den Rückhaltebolzen zum
Abreißen des Beutels vom Beutelstapel zusammengerafften Beutelhals,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht eines Teiles des Schiebers mit an der höhenverschwenkbaren Klappe
angebrachter Klemmleiste,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht eines Teiles eines abgewandelten Schiebers mit ein flaches Produkt
Zangenartig haltendem Schieberkopf.
[0015] Die Maschine zum Verpacken von Backwaren, wie Brot, Brötchen oder dgl. in Beutel
(1) aus Kunststoffolie oder Papier, weist in einem nicht dargestellten Maschinengestell
gemäß Fig. 4 einen horizontalen Förderer (2), wie Ketten, Bänder oder Rollenbahn,
zum Transport der zu verpackenden Brote, auf. In Brot-Transportrichtung (A) schließt
sich an den Förderer (2) eine Beutelauflage (3) für einen aus übereinander liegenden
und durch eine Halterung (4), vorzugsweise einen Beutelbügel (4) lagefixiert gehaltenen
Einzelbeuteln (1) bestehenden Beutelstapel (BS) an. Oberhalb des Beutelstapels (BS)
ist ein Saugorgan (5) zum Öffnen jedes Beutels (1) angeordnet und vor dem Beutelstapel
(BS) und Saugorgan (5) sind oberhalb des Förderers (2) Spreizorgane (6) vorgesehen,
die in den geöffneten Beutel (1) eingreifen und diesen zum Hineinlaufen des Brotes
offen halten.
[0016] An den Beutelstapel (BS) schließt sich in Brot-Transportrichtung (A) eine Auflage-
und Seitenführung (7) und dahinter ein Beutel-Schließorgan (8), wie Clip-Einrichtung,
an.
[0017] Die Brote werden einzeln durch einen oberhalb des Förderers (2) an einer Verschiebe-
und Schwenkführung (9) höhenverschwenkbaren und in Transportrichtung (A) hin- und
herfahrenden Schieber (S) in je einen geöffneten Beutel (1) hineinbewegt und mit diesem
bis zum Schließorgan (8) verschoben.
[0018] Der Schieber (S) setzt sich aus einem Arm (10) und einem daran gehaltenen Schieberkopf
(11) zusammen. Dieser Schieber (S) arbeitet zum Ansaugen und Kalten des Beutels (1)
mit eingeführtem Brot mit Saugluft.
[0019] Dabei hat der Schieberkopf (11) einen eckigen, wie quadratischen oder rechteckigen
Querschnitt mit planer, von der geschlossenen Stirnseite gebildeter Schubfläche (12)
und seitlichen Sauglöchern (13); der Schieberkopf (11) kann aber auch runden Querschnitt
haben.
[0020] Der hohle Schieberkopf (11) ist am Arm (10) aufgesteckt und durch eine Schraub-Klemmverbindung
(14) lösbar gehalten. Der Arm (10) bildet den an ein Sauggebläse angeschlossenen Saugarm
mit eckigem oder rundem Querschnitt. Dieser Arm (10) ist in sich in Längsrichtung
mehrfach abgewinkelt ausgeführt und hat dabei eine in Transportrichtung (A) und nach
unten zum Förderer (2) schrägliegende S-Form.
[0021] Dieser Schieberarm (10) ist mit seinem dem Schieberkopf (11) gegenüberliegenden Ende
mit einer horizontalen Schwenkachse (15) an der Verschiebe- und Schwenkführung (9)
höhenverschwenkbar gehalten, wobei diese Schwenkachse (15) gleichzeitig ein an das
Gebläse angeschlossenes Saugrohr bildet.
[0022] Dem Schieberkopf (11) ist eine den Beutelhals (1a) gegen den Schieberkopf (11) während
der Beutel-Brot-Verschiebung zum Beutel-Schließorgan (8) klemmend einspannende Klappe
(16) zugeordnet.
[0023] Die Klappe (16) wird auf der Oberseite des Schieberkopfes (11) um eine waagerechte
Schwenkachse (17) am Arm (10) gehalten.
[0024] Die Klappe (16) ist an einem Lagersteg (18) durch Schraubverbindung (24) befestigt,
der um die waagerechte Schwenkachse (17) an einer Lagerung (19) des Armes (10) gelagert
und durch einen zwischen Lagersteg (18) und Arm (10) gelenkig gehaltenen Druckmittelzylinder
(20) mit der Klappe (16) gegenüber dem Schieberkopf (11) höhenverschwenkbar ist.
[0025] Der Druckmittelzylinder (20) wird in zwei Gelenklagerungen (21, 22) am Lagersteg
(18) und am Arm (10) gehalten.
[0026] Die Klappe (16) hat eine der Breite des Schieberkopfes (11) entsprechende Breite
und am vorderen Klappenende eine abgewinkelte oder abgebogene Klemmkante (16a).
[0027] Dem Schieberkopf (11) ist weiterhin ein den Beutelhals (1a) beim Einfahren des Schieberkopfes
(11) raffendes und vom Beutelbügel (4) des Beutelstapels (BS) abreißendes Rückhalteorgan
(23) zugeordnet.
[0028] Das Rückhalteorgan (23) ist von einem im Abstand hinter der Klappen-Klemmkante (16a)
vorgesehenen, im Verbindungsbereich zwischen Klappe (16) und Lagersteg (18) angeordneten,
nach unten auf den Schieberkopf (11) und Arm (10) zugerichteten Bolzen gebildet, der
durch eine der Schraubverbindungen (24) an dem Lagersteg (18) festgehalten wird.
[0029] Das Rückhalteorgan (23) läßt sich von einem geraden oder entgegen der Schubrichtung
(A) gebogenen Bolzen bilden.
[0030] Das Verpacken eines Brotes, sei es Ganzbrot oder Schnittbrot, in einen Beutel (1)
geschieht folgendermaßen:
[0031] Die Brote werden auf dem Förderer (2) in Pfeilrichtung (A) zu dem Beutelstand (BS)
transportiert. Während dieser Transportbewegung öffnet das Saugorgan (5) durch Saugluft
den obersten Beutel (1) und dann greifen die Spreizorgane (6) in den geöffneten Beutel
(1) ein und halten ihn offen.
[0032] Das nun ankommende erste zu verpackende Brot wird durch den Förderer (2) zwischen
den Spreizorganen (6) hindurch und teilweise in den geöffneten Beutel (1) hineingeschoben.
[0033] Der Schub- und Schwenkarm (10) ist dabei bereits nach unten geschwenkt und hinter
dem Brot eine gewisse Wegstrecke nachgelaufen und der Schieberkopf (11) wirkt nun
mit seiner Schubfläche (12) auf das Brot ein und schiebt es weiter in den Beutel (1)
bis zum Beutelboden hinein, wobei gleichzeitig die Lösung des Beutels (1) von der
Halterung (4) durch Abreißen erfolgt und der Schieberkopf (11) sich im Bereich des
Beutelhalses (10) befindet.
[0034] Unmittelbar hinter den Spreizorganen (6) wird der Arm (10) mit Saugluft versorgt,
wodurch der Schieberkopf (11) durch seine Sauglöcher (13) die Luft aus dem Beutel
(1) heraussaugt und dabei der Beutel (1) fest (stramm) um das Brot gezogen wird und
dabei der Beutelhals (1a) sich ebenfalls fest um den Schieberkopf (11) legt.
[0035] Durch diese Saugwirkung liegt das Brot in Längsrichtung fest am Beutelboden an und
der Beutel (1) ist praktisch vakuumverpackt um das Brot herumgezogen. In dieser Stellung
hat der Schieber (5) mit seinem Schieberkopf (11) das Brot mit Beutel (1) übernommen,
das heißt, die weitere Transportbewegung des Brotes mit Beutel (1) erfolgt durch den
Arm (10) mit Schieberkopf (11) und das Brot wird bis zum Verschließorgan (8) vom Schieber
(S) zwischen den Führungen (7) hindurchgeschoben.
[0036] Nach dem Verschließen des Beutels (1) wird das verpackte Brot vom Schieber (S) abgenommen
(durch Abstreifen) und dann wird das Brot abgeführt.
[0037] Der Schieber (S) bewegt das Brot zum Verpacken geradlinig, schwenkt nach dem Verpacken
in die in Fig. 4 gezeigte, strichpunktierte Stellung hoch und über das nachfolgende
Brot zurück und dann wieder in die in vollen Linien gezeigte Stellung in Fig. 4 nach
unten zum erneuten Brotvorschub.
[0038] Da für ein rationelles Verpacken mit hohen Geschwindigkeiten gefahren wird, könnte
durch die auftretenden Fliehkräfte das Brot mit Beutel (1) vom Schieberkopf (11) abrutschen
und wegfliegen, was insbesondere auch beim lockeren Verpacken mit weniger oder keiner
Saugluft entstehen könnte. Hierbei bewirkt die Klappe (16), indem sie in die Schließstellung
durch den Druckmittelzylinder (20) nach unten geschwenkt ist und den Beutelhals (1a)
zwischen ihrer Klemmkante (10a) und dem Schieberkopf (11) einspannt, wie in Fig. 5
gezeigt.
[0039] Das Rückhalteorgan (23) verhindert insbesondere beim empfindlicheren Verpackungsgut,
wie weichen Backwaren (Croissant, Weißbrot, Toast), ein zu starkes Hineinpressen dieses
Gutes in den Beutel (1) und gegen den Beutelboden , indem der in den Beutelhals (1a)
einfahrende Schieberkopf (11) mit seinen Rückhaltebolzen (23) den Beutelhals (1a)
gegen weiteres Aufschieben auf den Schieberkopf (11) sperrt, den Beutelhals (1a) rafft
(in Falten legt) - Fig. 6 - und dabei beim Weiterfahren von Schieber (S) mit Beutel
(1) den Beutel (1) von der Halterung (4) abreißt, wodurch ein Zusammendrücken des
Verpackungsgutes ausgeschlossen wird.
[0040] Gemäß Fig. 7 ist unter der Klappe (16) hinter deren Klemmkante (16a) eine den Beutelhals
(1a) auf den Schiebekopf (11) drückende Klemmleiste (25) aus flexiblem und/oder elastischem
Material, wie Gummi oder Kunststoff, festgelegt.
[0041] Die Klemmleiste (25) liegt dabei in einer die Klemmkante (16a) bildenden Ausformung
(16b) der Klappe (16) und steht nach unten über die Klemmkante (16a) vor, so daß die
Klemmleiste (25) den Beutelhals (1a) zwischen sich und dem Schieberkopf (11) einklemmt.
Somit ersetzt die Klemmleiste (25) die Klemmkante (16a) und die Klappe (16) ist ohne
Klemmkante (16a) ausgeführt. Selbstverständlich kann die Klappe (16) auch mit Klemmleiste
(25) und Klemmkante (16a) ausgestaltet sein und wirken, so daß beide Teile (16a, 25)
zusammen arbeiten.
[0042] Die Klemmleiste (25) verbessert das Klemmverhalten der Klappe (16) entscheidend und
trägt aufgrund ihres Materials zu einer Geräuschminderung bei den Klemmvorgängen bei.
[0043] Die Klemmleiste (25) hat in bevorzugter Weise einen eckigen, wie trapezförmigen Querschnitt;
sie kann aber auch einen dreieckigen, quadratischen oder bogenförmigen Querschnitt
haben.
[0044] Bei der abgewandelten Ausführung des Schiebers (S) nach Fig. 8 weist der Schieberkopf
(11) einen untenseitigen, über seine Schubfläche (12) in Schieberichtung (R) vorstehenden
Auflagesteg (26) und einen am Arm (10) höhenverschwenkbar gelagerten Zangenarm (27)
mit Druckstift (28) auf; hierdurch wird ein flaches Produkt (P), wie dünne, weiche
Brotscheiben, zwischen Auflagesteg (26) und Druckstift (28) zangenartig zusammengehalten
und der Beutel (1) wird mit seinem Beutelhals (1a) über den Schieberkopf (11) mit
Zangenarm (27) sowie Auflagesteg (26) zur Verpackung geschoben.
[0045] Der Zangenarm (27) entspricht praktisch der Klappe (16), jedoch mit dem Unterschied,
daß der Zangenarm (27) auf das Produkt (P) und nicht auf den Beutel (1) einwirkt.
[0046] Das zangenartig eingeklemmte Produkt (P) mit dem gesamten Schieberkopf (11) wird
in den Beutel (1) eingeschoben.
[0047] Der Zangenarm (27) ist ebenfalls mit einem Ende in der waagerechten Schwenkachse
(17) gelagert und durch den Druckmittelzylinder (20) höhenverschwenkbar. Am anderen
Ende des Zangenarmes (27) steht der Druckstift (28), der auch als breiter Steg ausgebildet
sein kann, nach unten ab.
1. Schieber an einer Verpackungsmaschine für Backwaren, insbesondere Brot, in Beutel,
mit einem an einem Arm angeordneten und mit diesem längsverschiebbaren und höhenverschwenkbaren
Schieberkopf, welcher mit Saugluft zum Ansaugen und Halten des Beutels mit eingeführtem
Brot bis zu einem Beutel-Schließorgan arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schieberkopf
(11) eine den Beutelhals (1a) gegen den Schieberkopf (11) während der Beutel-Brot-Verschiebung
zum Beutel-Schließorgan (8) klemmend einspannende Klappe (16) zugeordnet ist.
2. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (16) auf der Oberseite
des Schieberkopfes (11) um eine waagerechte Schwenkachse (17) am Arm (10) gehalten
ist.
3. Schieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (16) an einem
Lagersteg (18) durch Schraubverbindung (24) befestigt ist, der um die waagerechte
Schwenkachse (17) an einer Lagerung (19) des Armes (10) gelagert und durch einen zwischen
Lagersteg (18) und Arm (10) gelenkig gehaltenen Druckmittelzylinder (20) mit der Klappe
(16) gegenüber dem Schieberkopf (11) höhenverschwenkbar ist.
4. Schieber an einer Verpackungsmaschine für Brot in Beutel, mit einem an einem Arm angeordneten
und mit diesem längsverschiebbaren und höhenverschwenkbaren Schieberkopf, welcher
mit Saugluft zum Ansaugen und Halten des Beutels mit eingeführtem Brot bis zu einem
Beutel-Schließorgan arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schieberkopf (11) ein
den Beutelhals (1a) beim Einfahren des Schieberkopfes (11) raffendes und vom Beutelbügel
(4) des Beutelstapels (BS) abreißendes Rückhalteorgan (23) zugeordnet ist.
5. Schieber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteorgan (23) von
einem im Abstand hinter der Klappen-Klemmkante (16a) vorgesehenen, im Verbindungsbereich
zwischen Klappe (16) und Lagersteg (18) angeordneten, nach unten auf den Schieberkopf
(11) und Arm (10) zugerichteten Bolzen gebildet ist.
6. Schieber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schieberkopf
(11) eine den Beutelhals (1a) gegen den Schieberkopf (11) während der Beutel-Brot-Verschiebung
zum Beutel-Schließorgan (8) klemmend einspannend Klappe (16) und ein den Beutelhals
(1a) beim Einfahren des Schieberkopfes in den Beutel (1) raffendes und von der Halterung
(4) des Beutelstapels (BS) abreißendes Rückhalteorgan (23) zugeordnet sind.
7. Schieber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberkopf
(11) einen eckigen oder runden Querschnitt mit planer, geschlossener Schubfläche (12)
und seitlichen Sauglöchern (13) hat und an dem als Saugrohr ausgebildeten Arm (10)
auswechselbar gehalten ist.
8. Schieber nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe
(16) eine in Richtung Schieberkopf (11) angewinkelte oder abgebogene Klemmkante (16a)
hat.
9. Schieber nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteorgan
(23) von einem geraden oder entgegen der Schieber-Schubrichtung (A) gebogenen Bolzen
gebildet ist.
10. Schieber nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Klappe
(16) eine den Beutelhals (1a) auf den Schieberkopf (11) drückende Klemmleiste (25)
aus flexiblem und/oder elastischem Material, wie Gummi oder Kunststoff, festgelegt
ist.
11. Schieber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (25) in einer
die Klemmkante (16a) bildenden Ausformung (16b) der Klappe (16) angeordnet ist und
nach unten über die Klemmkante (16a) vorsteht.
12. Schieber nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberkopf
(11) einen untenseitigen, über seine Schubfläche (12) in Schieberichtung (R) vorstehenden
Auflagesteg (26) und einen am Arm (10) höhenverschwenkbar gelagerten Zangenarm (27)
mit Druckstift (28) oder -steg aufweist und dabei ein flaches Produkt (P) zwischen
Auflagesteg (26) und Druckstift (28) zangenartig zusammengehalten und mit dem gesamten
Schieberkopf (11) in den Beutel (1) eingeschoben wird.