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EP 0 887 594 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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30.12.1998 Patentblatt 1998/53 |
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Anmeldetag: 10.06.1998 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
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Priorität: |
19.06.1997 DE 29710746 U
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Anmelder: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Busalt, Gerhard
83301 Traunreut (DE)
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Glaskeramik-Kochfläche |
(57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen,
vorgesehen für Anordnungen in Einbaumulden oder Schaltermulden, wobei die Kochfläche
(1) zur Bedienfront hin abgeschrägt ausläuft mit in der abgeschrägten Fläche (3) angeordneten
Bedienelementen (6).
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen,
die vorgesehen für Anordnungen in Einbaumulden oder Schaltermulden, wobei vorzugsweise
Schaltermulden-Einbau betrieben wird.
[0002] Der im Stand der Technik übliche Glaskeramik-Kochflächenaufbau ist im allgemeinen
dadurch gekennzeichnet, daß eine Glaskeramikfläche entsprechend ihrer Verwendungsart
rahmenmäßig befestigt und gehalten ist und mit vier Kochstellen ausgerüstet ist. Die
Beden- und Anzeigeelemente gehören bei Einbau-Kochfeldern entweder zur steuerungstechnischen
Herdfront oder bei Schaltermulden zu einer adäquaten separaten Front, die in keiner
Weise mit der Glaskeramikfläche korrespondiert, sondern eher einen abgesetzten designmäßig
verarbeiteten Ansatz besitzt. Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Glaskeramik-Kochfläche
weiterhin designmäßig weiterzuentwickeln, wobei material- und kostenmäßig minimiert
werden soll.
[0003] Die erfindungsgemäße Anordnung zur Lösung dieser Aufgabenstellung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Glaskeramik-Kochfläche zur Bedienfläche hin abgeschrägt ausläuft mit in der
abgeschrägten Fläche angeordneten Bedienelementen.
[0004] Eine weitere vorteilhafte Lösung der Aufgabenstellung ist dadurch begründet, daß
in der abgeschrägten Fläche sowohl Bedienelemente als auch Anzeigeelemente angeordnet
sind. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
enthalten. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung
näher beschrieben.
[0005] Es zeigt:
- Fig. 1a, b
- eine Glaskeramik-Kochfläche mit nach vorn abgesetzten schrägflächig angeordnetem Anzeige-
und Bedienfeld,
- Fig. 2a, b
- ein Glaskeramik-Kochfeld mit abgeschrägtem Vorderteil und einem darin angeordneten
Bedienfeld.
[0006] Gemäß den vier Figuren ist ein Glaskeramik-Kochfeld 1, ein dazugehöriger Rahmen 2,
eine abgeschrägte Vorderfläche 3, Kochstellen 4, ein Anzeigefeld 5, ein Bedienfeld
6, Gargerät 7 und ein Anzeige- und Bedienfeld 8 erkennbar.
[0007] Glaskeramik-Kochfelder, die in Einbaumulden und Schaltermulden angeordnet sind, besitzen
im allgemeinen vier Kochstellen, wie in den Figuren 1a, 2a dargestellt ist. Aus den
Figuren 1a, 2a ist entnehmbar, daß die Kochfläche 1 zur Bedienfront hin abgeschrägt
ausläuft mit in der abgeschrägten Fläche 3 angeordneten Bedienelementen. Figur 1a
zeigt zudem, daß in der abgeschrägten Fläche 3 sowohl Bedienelemente als auch Anzeigeelemente
angeordnet sein können. Die konstruktive Ausführung der abgeschrägten Fläche 3 des
Glaskeramik-Kochfeldes kann dabei in einstückiger Weise erfolgen und zur Glaskeramik-Kochfläche
materialgleich ausgeführt sein. In diesem Falle wird das Gesamtmaterial vorwiegend
aus glaskeramischen Materialien oder Glas bestehen, den designgerechten modernen Ansprüchen
von Kücheneinbaugeräten dieser Art entsprechend. Wird im Unterschied dazu die abgeschrägte
Fläche 3 und die Kochfläche 1 zweistückig ausgeführt, dann kann gleiche Materialart,
aber auch unterschiedliche Materialart von Kochfläche und abgeschrägter Fläche verwendet
werden. Bei einer zweistufigen Ausführung der abgeschrägten Fläche und der Glaskeramik-Kochfläche
mit unterschiedlicher Materialausführung ist es wahrscheinlich, daß die abgeschrägte
Fläche metallisch ausgeführt ist, während die Kochfläche 1 aus glaskeramischem Material
besteht.
1. Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen, vorgesehen für Anordnungen
in Einbaumulden oder Schaltermulden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfläche (1) zur Bedienfront hin abgeschrägt ausläuft mit in der abgeschrägten
Fläche (3) angeordneten Bedienelementen (6).
2. Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der abgeschrägten Fläche (3) sowohl Bedienelemente (6) als auch Anzeigeelemente
(5) angeordnet sind.
3. Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschrägte Fläche (3) und die Kochfläche (1) einstückig und materialgleich
ausgeführt sind.
4. Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstückige Ausführung nach Anspruch 3 vorwiegend aus glaskeramischem Material
besteht.
5. Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschrägte Fläche (3) und die Hochfläche (1) zweistückig ausgeführt sind,
wobei gleiche oder unterschiedliche Materialien verwendet sind.
6. Glaskeramik-Kochfläche mit mindestens drei Kochstellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweistückiger Ausführung der abgeschrägten Fläche (3) und der Glaskeramik-Kochfläche
(1) die abgeschrägte Fläche (3) metallisch ausgeführt ist.

