[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen nassen oder feuchten Gutes,
insbesondere Holz, bestehend aus einem verschließbaren, von einem Trockenmittel, insbesondere
Luft, durchströmten Behälter für die Aufnahme des Gutes, dem in Strömungsrichtung
eine Aufheizeinrichtung für das Trockenmittel vorgeschaltet und ein Kondensations-Wärmetauscher
nachgeschaltet sind.
[0002] In derartigen Vakuumtrocknern wird das zu trockende Gut, beispielsweise Schnittholz,
auf einem Laufwagen gestapelt und in den Behälter der Vorrichtung gefahren. Nachdem
der Behälter verschlossen ist, wird eine mit Warmwasser betriebene Heizung eingeschaltet,
welche die im Behälter umgewälzte Luft erwärmt, um die Sättigungsdampfmenge zu erhöhen.
Im unteren Bereich des Behälters ist ein von Kaltwasser durchströmter Kondensator
angeordnet, unter dem eine Auffangwanne für das abtropfende Kondenswasser angebracht
ist. Der Kondensator muß ständig von außen mit Kühlwasser versorgt werden, das mangels
eines geschlossenen Kreislaufes verloren ist und dessen Durchsatz in der Größenordnung
von etwa 100 Liter/Stunde liegt. Überdies ist es besonders nachteilig, daß das Kondenswasser
in der offenen Auffangwanne wieder verdampft, so daß es in den Kreislauf zurückkehrt
und erneut kondensiert werden muß, was einerseits zusätzliche Heizenergie erfordert
und andererseits rasch zu Korrosionserscheinungen führt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Trocknen der eingangs
umrissenen Gattung anzugeben, die die erläuterten Nachteile der offenen Kreisläufe
nicht aufweist und eine erheblich verbesserte Energiebilanz hat.
[0004] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei der Vorrichtung zum Trocknen der aufgezeigten
Bauart dadurch gelöst, daß an den Behälter eine Vakuumpumpe angeschlossen ist und
daß der Trockenmittelkreislauf mit einem geschlossenen Kältemittelkreislauf einer
Kältemaschine gekoppelt ist, deren Verdampfer als der Wärmetauscher zum Kondensieren
des feuchten Trockenmittels dient und über einen Verdichter mit einem Kondensator
verbunden ist, der Teil der Aufheizeinrichtung ist.
[0005] Mit dieser Lösung steht eine Vorrichtung zum Trocknen zur Verfügung, bei der das
umgewälzte Trockenmittel, im allgemeinen Luft, durch den Kältemittelkreislauf strömt,
der bei zu hoher Luftfeuchtigkeit zugeschaltet wird. Die feuchte Luft wird dabei zunächst
im Verdampfer abgekühlt, so daß die angenommene Feuchtigkeit als Wasser abgeführt
werden kann und anschließend im Kondensator des Kältemittelkreislaufes wieder aufgewärmt
wird, um die Sättigungsdampfmenge zu vergrößern. Durch diese miteinander gekoppelten,
geschlossenen Kreisläufe wird ein erheblich verbesserter Wirkungsgrad der gesamten
Anlage erzielt. Die Vakuumpumpe setzt den Siedepunkt des Wassers in dem Behälter herab.
[0006] Dabei ist es besonders günstig, wenn die Wärmetauscher der Kältemaschine im Bereich
eines Stirnendes des Behälters angeordnet sind. Damit kann in dem Behälter ein abgeschlossener
Raum für die Aufnahme des zu trocknenden Gutes ausgebildet werden, dessen vertikale
Begrenzungswände Durchströmöffnungen für das Trockenmittel aufweisen und mit den gegenüberliegenden
Wänden des Behälters einen Windkanal bilden, in dem ein Gebläse angeordnet ist. Der
feuchte Bereich ist somit auf einen Raum außerhalb des zu trockenen Gutes begrenzt.
[0007] Wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Verdichter des Kältemittelkreislaufes
innerhalb des Behälters angeordnet ist, ergibt sich der Vorteil, daß die Abwärme des
Verdichters im Vakuumbereich genutzt wird und sich die Bauweise der Vorrichtung vereinfacht.
[0008] Nach einem wesentlichen Merkmal der Erfindung ist der Verdampfer über einer Auffangwanne
für aus dem Trockenmittel kondensiertes Wasser angeordnet, welche mit einem Sammelbehälter
verbunden sein kann. Dieser Sammelbehälter ist außerhalb des Behälters für die Aufnahme
des zu trocknenden Gutes angeordnet. Damit wird der Vorteil erzielt, daß das Kondenswasser
sofort aus dem Behälter herausgeführt wird und nicht mehr erneut in den Trockenmittelkreislauf
gelangen kann.
[0009] Alternativ kann in der Auffangwanne eine Tauchpumpe angeordnet sein, mit der das
kondensierte Wasser in Intervallen abgesaugt werden kann. Der außerhalb des Behälters
angeordnete Sammelbehälter entfällt hierbei, so daß diese Lösung besonders frostsicher
ist.
[0010] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß in Strömungsrichtung
hinter der Heizung in den Behälter ein Sprührohr zum Befeuchten des zu trocknenden
Gutes mündet. Über dieses Sprührohr wird zu Beginn des Trocknungsprozesses Wasser
in den Trockenmittelkreislauf gesprüht, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und eine
schonende Trocknung des Gutes, vor allem Holz, herbeizuführen.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen
und aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung
dargestellt sind. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Trocknen gemäß der Erfindung,
Figur 2 in vergrößerter Darstellung das Stirnende des Behälters mit der Kältemaschine
(Schnittebene II-II der Figur 5),
Figur 3 einen Querschnitt in der Ebene III-III der Figur 1,
Figur 4 die Stirnansicht des geöffneten Behälters in Richtung des Pfeiles IV der Figur
1,
Figur 5 die teilweise geschnittene Seitenansicht des die Kältemaschine aufweisenden
Bereiches der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles V der Figur 2,
Figur 6 ein Schaltbild der Vorrichtung, das die Kopplung des Trockenmittelkreislaufes
und des Kältemittelkreislaufes verdeutlicht,
Figur 7 eine Variante der Figur 2,
Figur 8 eine der Figur 3 entsprechende Darstellung der in Figur 7 gezeigten Variante
und
Figur 9 eine weitere Variante der Figur 3.
[0012] In den Figuren 1 bis 6 ist die Erfindung anhand einer Vorrichtung zum Trocknen von
nassem oder feuchtem Holz 10 dargestellt, das entsprechend der Schaltskizze der Figur
6 auf einem Laufwagen 12 gestapelt ist. Der Laufwagen 12 wird für den Trocknungsprozeß
auf einem Gleis 14 in einen abgeschlossenen Raum 16 eines zylindrischen Behälters
18 gefahren, dessen in Figur 1 rechte Stirnseite anschließend durch einen Deckel 20
verschlossen wird. Auf der dem Deckel 20 gegenüberliegenden Stirnseite ist der im
wesentlichen quaderförmige Raum 16 durch eine vertikale Trennwand 22 von einem Bereich
24 des Behälters 18 abgeschlossen. Dieser Bereich 24 dient u.a. zur Aufnahme wesentlicher
Teile einer noch zu erläuternden Kältemaschine 26.
[0013] Die vertikalen Begrenzungswände 28 des Raumes 16, die sich in Längsrichtung des zylindrischen
Behälters 18 erstrecken, haben Durchströmöffnungen 30 und bilden mit den gegenüberliegenden
Längswänden des Behälters 18 einen Windkanal 32 für das Trockenmittel, hier Luft.
Der Windkanal 32 besteht aus einem Druckkanal 32a und in Strömungsrichtung hinter
dem Raum 16 aus einem Sogkanal 32b, die beide durch den hinteren Bereich 24 miteinander
verbunden sind. Dadurch wird ein geschlossener Windkanal 32 gebildet, der den Raum
16 umschließt. Zur Umwälzung der Luft ist in dem hinteren Bereich 24 des Behälters
18 ein Gebläse 34 angeordnet, das von einem Motor 36 mit horizontaler Achse angetrieben
wird. In Strömungsrichtung hinter dem Gebläse 34 ist in dem Bereich 24 eine Heizung
38 vorgesehen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei elektrisch betriebenen
Flachrohr-Spiralheizkörpern besteht; selbstverständlich können auch anders ausgebildete
Heizungen 38 verwendet werden, beispielsweise Warmwasser-Wärmetauscher.
[0014] In Strömungsrichtung hinter der Heizung 38 mündet in den Behälter 18 ein Sprührohr
40, über welches zu Beginn des Trocknungsprozesses Wasser in den Druckbereich 32a
des Windkanals 32 gesprüht werden kann. Die Wasserzufuhr wird hierbei durch ein Magnetventil
42 gesteuert. Die Zugabe von Wasser in den Trockenmittelkreislauf empfiehlt sich zu
Beginn des Prozesses, um das Holz 10 aufzuschließen, d.h. um die Poren des Holzes
zu öffnen, so daß dem Holz die Feuchtigkeit gut entzogen werden kann.
[0015] Die hinter der Heizung 38 auf eine Temperatur t2 von etwa 70°C erhitzte Luft strömt
im Druckbereich 32a des Windkanals 32 in Richtung der eingezeichneten Pfeile A durch
die über die Länge der benachbarten Begrenzungswand 28 verteilten Durchströmöffnungen
30 in den Raum 16, der das zu trocknende Holz 10 aufnimmt. Die den Holzstapel quer
durchströmende Luft nimmt dabei Feuchtigkeit auf und entweicht durch die gegenüberliegenden,
versetzt angeordneten Durchströmöffnungen 30, die in der gegenüberliegenden Begrenzungswand
28 des Raumes 16 vorgesehen sind. In Richtung der eingezeichneten Pfeile B (vgl. auch
Figur 6) strömt die nun feuchte Luft, die auf eine Temperatur t3 von etwa 65°C abgekühlt
ist, über den Sogkanal 32b in den hinteren Bereich 24 des Behälters 18. Am Eingang
dieses Bereiches 24 ist ein Wärmetauscher 44 vorgesehen, der oberhalb eines einstellbaren
Grenzwertes der Luftfeuchtigkeit automatisch zugeschaltet wird, um die feuchte Luft
bis zu einem ebenfalls vorwählbaren Feuchtegrad abzukühlen und eine Kondensation herbeizuführen.
Dieser Wärmetauscher 40 ist gemäß der Erfindung als Verdampfer 46 des geschlossenen
Kältemittelkreislaufes 48 der Kältemaschine 26 ausgebildet. In dem Wärmetauscher 44
wird die durchströmende Luft auf eine Temperatur t4 von etwa 50°C abgekühlt, so daß
der Taupunkt erreicht wird und das Kondensat 50 (vgl. Figur 6) in eine Auffangwanne
52 tropft, welche unter dem Verdampfer 46 angeordnet ist. Die Auffangwanne 52 ist
über eine nach außen führende Leitung 54 mit einem Sammelbehälter 56 verbunden (vgl.
auch Figur 3), der außerhalb des Behälters 18 steht.
[0016] An den Behälter 18 ist eine Vakuumpumpe 58 angeschlossen, die gemäß Figur 3 über
einen Wasserabscheider 60 mit dem Sammelbehälter 56 verbunden ist. Mit Hilfe der Vakuumpumpe
58 kann am Ende der Aufheizphase in dem gesamten System - Behälter 18 und Sammelbehälter
56 - ein Unterdruck erzeugt werden, beispielsweise von 0,6 bis 0,7 bar, um durch Herabsetzen
des Siedepunktes des Wassers das Verdampfen zu beschleunigen.
[0017] Hinter dem Verdampfer 46 strömt die nun auf die Temperatur t4 abgekühlte Luft durch
einen weiteren Wärmetauscher 62, der gemäß Figur 6 durch den Kondensator 64 des Kältemittelkreislaufes
48 gebildet wird. Hinter dem Kondensator 64 ist die Luft auf eine Temperatur t1 von
etwa 65°C erwärmt und wird mittels des Gebläses 34 durch die Heizung 38 gedrückt,
die mit dem Kondensator 64 die Aufheizeinrichtung des Systems bildet.
[0018] Wie bereits erwähnt, bilden der Verdampfer 46 und der Kondensator 64 die beiden Wärmetauscher
des Kältemittelkreislaufes 48, dessen Verdichter 66 außerhalb des Behälters 18 angebracht
ist. Figur 6 zeigt schematisch diesen Kältemittelkreislauf 48, der als Wärmepumpe
arbeitet und in dem hinter dem Verdichter 66 das komprimierte Kältemittel einen Teil
seiner Wärme im Kondensator 64 an die durchströmende Luft abgibt, wodurch diese auf
die Temperatur t1 aufgewärmt wird. Anschließend wird das Kältemittel in der Drossel
68 entspannt, so daß es wieder abkühlt und im Verdampfer 46 Wärme von der in Pfeilrichtung
B durchströmenden Luft aufnehmen kann, wodurch diese auf die Temperatur t4 abkühlt
und kondensiert.
[0019] In Figur 1 ist angedeutet, daß der Behälter 18 in einem Gehäuse 70 untergebracht
ist, welches durch eine Isolierung 72 die Abgabe von Strahlungswärme weitgehend verhindert.
[0020] Vor allem Figur 4 zeigt, daß der Behälter 18 zur Steuerung des Prozesses mittels
einer in Figur 1 gezeigten Regeleinrichtung 74 Anschlüsse 76 für Holzfeuchte-Meßfühler,
ein Thermometer 78, einen Temperaturfühler 80 und einen Druckwächter 82 mit Manometer
84 aufweist. Über einen Luftfeuchtefühler 88 erhält die Regeleinrichtung 74 Steuerbefehle
zum Zu- oder Abschalten des Kältekreislaufs 48 in Abhängigkeit von dem jeweiligen
Feuchtegrad der Luft. Figur 4 zeigt ferner, daß am Boden des Sammelbehälters 56 für
das Kondenswasser ein Auslauf 86 angebracht ist.
[0021] Die Figuren 7 und 8 zeigen eine Variante der Vorrichtung, die insbesondere darin
besteht, daß der Verdichter 66 des Kältemittelkreislaufes 48 nicht außerhalb des Behälters
18 angeordnet ist, sondern im Bereich 24 des Behälters 18. Damit wird der Vorteil
erzielt, daß die Abwärme des Verdichters 66 innerhalb des Vakuumbereiches genutzt
wird, so daß der Verdichter 66 die Aufheizeinrichtung des Systems, bestehend aus dem
Kondensator 64 und der Heizung 38, unterstützt.
[0022] Durch die Integration des Verdichters 66 mit zugehörigem Motor in den Behälter 18
wird die Bauweise der Vorrichtung wesentlich vereinfacht.
[0023] Figur 8 zeigt ferner, daß bei dieser Variante zwei Gebläse 34 vorgesehen sind, so
daß je Zeiteinheit ein größeres Luftvolumen umgewälzt werden kann, was den Wirkungsgrad
der Vorrichtung verbessert.
[0024] In Figur 9 ist eine weitere Variante der Vorrichtung dargestellt, bei der der Sammelbehälter
56 für das kondensierte Wasser entfällt. Statt dessen ist in die unter dem Verdampfer
46 angeordnete Auffangwanne 52 für das Kondensat 50 eine Tauchpumpe 90 eingesetzt,
welche über eine Ablaufleitung 92 nach außen führt. Die Tauchpumpe 90 kann in Intervallen
zugeschaltet werden, um das Wasser über die Ablaufleitung 92 abzuführen. Bei dieser
Ausführungsform der Erfindung saugt die Vakuumpumpe 58 über die Leitung 54 die Luft
unmittelbar aus dem Bereich 24 des Behälters 18 heraus. Durch das Fehlen eines außerhalb
des Behälters 18 angeordneten Sammelbehälters 56 ist diese Lösung besonders frostsicher,
weil sich die Auffangwanne 52 im warmen Bereich befindet.
[0025] Mit der Erfindung wird eine Reihe wesentlicher Vorteile erzielt. So ist es besonders
wesentlich, daS im Vakuumbereich eine Wärmerückgewinnung stattfindet, weil der Kältemittelkreislauf
48, der als Wärmepumpe wirkt, die beim Kondensieren im Verdampfer 46 gewonnene Wärme
wieder in den Behälter 18 zurückführt, in dem während des Betriebes durch die Vakuumpumpe
58 ständig ein Unterdruck aufrechterhalten wird. Lediglich in der Aufheizphase wird
ohne Vakuum gearbeitet, worauf bereits hingewiesen wurde. Während der anschließenden
Trocknungsphase, in der der Kältemittelkreislauf 48 zugeschaltet ist, herrscht hingegen
ständig Vakuum innerhalb des Behälters 18. Durch die Umwälzung der Luft durch den
Raum 16 hindurch wird eine optimale Belüftung des zu trocknenden Holzes 10 sichergestellt.
1. Vorrichtung zum Trocknen nassen oder feuchten Gutes, insbesondere Holz, bestehend
aus einem verschließbaren, von einem Trockenmittel, insbesondere Luft, durchströmten
Behälter (18) für die Aufnahme des Gutes, dem in Strömungsrichtung eine Aufheizeinrichtung
für das Trockenmittel vorgeschaltet und ein Kondensations-Wärmetauscher nachgeschaltet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den Behälter (18) eine Vakuumpumpe (58) angeschlossen
ist und daß der Trockenmittelkreislauf mit einem geschlossenen Kältemittelkreislauf
(48) einer Kältemaschine gekoppelt ist, deren Verdampfer (46) als der Wärmetauscher
(44) zum Kondensieren des feuchten Trockenmittels dient und über einen Verdichter
(66) mit einem Kondensator (64) verbunden ist, der Teil der Aufheizeinrichtung ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscher (44, 62)
der Kältemaschine am Stirnende des Behälters (18) in einem Bereich (24) angeordnet
sind, der zusammen mit einem Druckkanal (32a) und einem Sogkanal (32b) einen das zu
trocknende Gut (10) einschließenden Windkanal (32) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter (66) in dem
Bereich (24) untergebracht ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verdampfer (46) über einer Auffangwanne (52) für aus dem Trockenmittel kondensiertes
Wasser angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangwanne (52) mit
einem Sammelbehälter (56) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (56) außerhalb
des Behälters (18) für die Aufnahme des zu trocknenden Gutes (10) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auffangwanne (42)
eine Tauchpumpe (90) zum Absaugen des kondensierten Wassers angeordnet ist, welche
mit einer Ablaufleitung (92) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Kondensator (64) in Strömungsrichtung des Trockenmittels hintereinander wenigstens
ein Gebläse (24) und eine Heizung (38) nachgeschaltet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung hinter
der Heizung (38) in den Behälter (18) ein Sprührohr (40) zum Befeuchten des zu trocknenden
Gutes (10) mündet.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Behälter (18) ein abgeschlossener Raum (16) für die Aufnahme des zu trocknenden
Gutes (10) ausgebildet ist, dessen vertikale Begrenzungswände (28) Durchströmöffnungen
(30) für das Trockenmittel aufweisen und mit den gegenüberliegenden Wänden des Behälters
(18) den Windkanal (32) bilden, in dem das Gebläse (34) angeordnet ist.