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(11) |
EP 0 887 907 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
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Anmeldetag: 15.06.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Tauchmotoreinheit
Submersible motor unit
Unité moteur submersible
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
26.06.1997 DE 19727202
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.12.1998 Patentblatt 1998/53 |
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Patentinhaber: GRUNDFOS A/S |
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DK-8850 Bjerringbro (DK) |
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Erfinder: |
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- Jensen, Niels Due
8850 Bjerringbro (DK)
- Mikkelsen, Steen
8850 Bjerringbro (DK)
- Andersen, Preben
8450 Hammel (DK)
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| (74) |
Vertreter: Vollmann, Heiko |
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Vollmann & Hemmer
Patentanwälte
Wallstrasse 33a 23560 Lübeck 23560 Lübeck (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Tauchmotoreinheit für eine Kreiselpumpe gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine derartige Einheit ist in der
DE-C-38 20 003 beschrieben. Sie umfaßt ein gemeinsames Gehäuse, das aus einem einteiligen rohrförmigen
Mantelteil mit einem daran befestigten Bodenteil besteht, einen elektrischen Antriebsmotor
für die Kreiselpumpe und eine elektrische Steuerungseinrichtung zur Einstellung der
Drehzahl und/oder des Drehmomentes des Antriebsmotors, wobei der Antriebsmotor und
die Steuerungseinrichtung in dem gemeinsamen Gehäuse hintereinanderliegend angeordnet
sind. Ein am pumpenseitigen Ende des Motors eingeführtes, innerhalb des gemeinsamen
Gehäuses verlaufendes, geschirmtes Anschlußkabel versorgt die Steuerungseinrichtung
mit elektrischer Energie. Die elektrische Steuerungseinrichtung besteht aus einem
erhebliche Wärme erzeugenden Leistungsteil, der an einer zwischengeschalteten Querwand
in dem gemeinsamen Gehäuse befestigt ist, um von dem Kühlstrom im Rotorraum des Antriebsmotors
gekühlt zu werden, und aus einem vom Leistungsteil räumlich getrennten elektrischen
Baustein, z. B. ein Kondensator, der an dem Bodenteil des gemeinsamen Gehäuses befestigt
ist und von einer druckfesten Masse umgeben sein kann.
[0003] In der
DE-C-36 42 727 ist eine weitere Tauchmotoreinheit beschrieben. Diese Einheit umfaßt ein zusammengesetztes
Gehäuse, das aus einem ersten rohrförmigen Mantelteil, in dem sich der elektrische
Antriebsmotor für die Kreiselpumpe befindet, und aus einem damit unlösbar verbundenen,
zweiten Mantelteil mit Endboden, in dem sich die elektrische Steuerungseinrichtung
für den Antriebsmotor befindet, besteht. Die elektrische Steuerungseinrichtung, z.
B. ein Frequenzumrichter, ist mit dem Antriebsmotor über eine Steckverbindungskonstruktion
elektrisch verbunden, um den Antriebsmotor zu steuern. Die Stromversorgung der elektrischen
Steuerungseinrichtung erfolgt durch den Antriebsmotor. Die Steuerungseinrichtung,
deren mögliche räumliche Anordnung in Fig. 1 dieser Druckschrift gezeigt ist, enthält
in ihrem Gehäuse die übliche Elektronik, die in diesem Gehäuse mittels Feststoffen
druckfest gekapselt ist.
[0004] Ein wesentlicher Nachteil dieser vorbekannten Tauchmotoreinheiten besteht darin,
daß eine materialgerechte Entsorgung von nicht verwendbaren Tauchmotoreinheiten oder
deren Teilen nicht wirtschaftlich durchgeführt werden kann. Es ist ein großer Arbeits-
und Zeitaufwand dafür erforderlich, weil die Zerlegung der Einheiten sehr umständlich
ist und somit hohe Kosten verursacht. Es findet in verhältnismäßig geringem Umfang
nur eine Grobzerlegung, die zu dem mit zahlreichen Trennwerkzeugen durchgeführt werden
muß, oder oft auch keine Zerlegung der Einheiten statt. Die anfallenden Grobteile
bzw. gesamten Einheiten werden stattdessen in einer Schredderanlage auf das erforderliche
Maß zerkleinert. Die zerkleinerte Masse wird nur teilweise wiederverwendet und der
Rest zur Entlagerung auf eine Deponie gegeben. Dort können Umweltschäden entstehen,
weil die Elektronikteile und die sie umgebenden Feststoffe und Vergußmassen Komponenten
enthalten, die mit dem Erdreich oder anderen Stoffen der Deponie umweltschädigende
Verbindungen eingehen können. Gesetzliche Vorschriften für die umweltschonende Entsorgung
werden aus Kostengründen oft umgangen.
[0005] Der beschriebene Stand der Technik läßt desweiteren auch unter dem Gesichtspunkt
der Vermeidung umweltschädigenden Abfalls nur bedingt eine wirtschaftliche Reparatur
der Tauchmotoreinheiten zu. Häufig muß für eine Reparatur von Innenteilen der Einheiten
das gemeinsame Gehäuse für den Motor und die Steuerungseinrichtung größtenteils und
meistens selbst nicht mehr reparabel zerstört werden, so daß hierdurch zusätzliche
Kosten durch ein neues gemeinsames Gehäuses entstehen. Abgesehen davon ist auch die
Steuerungseinrichtung für den Motor im wesentlichen nicht kostengünstig zu reparieren,
weil ihre Elektronikteile aus Stabilitätsgründen für das eigene Gehäuse, das selbst
unreparierbar zerstört werden muß, mit Feststoffen und/oder Vergußmassen umgeben sind.
[0006] Weiterhin ist auch die Kühlung der elektrischen Steuerungseinrichtung für den Motor
nicht zufriedenstellend, weil die von der elektrischen Steuerungseinrichtung und insbesondere
von ihren stark wärmerzeugenden Bauteilen anfallende Wärme nur bei hoher Übertemperatur
abgeführt werden kann.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung einer Tauchmotoreinheit der
einleitend angeführten Art dahingehend, daß die Einheit unter dem Gesichtspunkt der
Vermeidung einer Umweltbelastung wirtschaftlich entsorgt und repariert werden kann
sowie hinsichtlich ihrer Kühlung und Formstabilität verbessert ist.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe ist in dem Patentanspruch 1 angeführt.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Lösung kann die Tauchmotoreinheit wirtschaftlich entsorgt
und repariert werden, denn die Moduleinheiten wie insbesondere der Antriebsmotor und
die elektrische Steuerungseinrichtung können schnell mit minimalem Arbeitsaufwand
demontiert und ihrerseits auf einfache Weise nach Materialsorten zerlegt und gegebenenfalls
nach Auswechseln von schadhaften Bausteinen, Moduleinheiten oder anderen Teilen ebenso
zeit- und kostensparend wieder zusammengesetzt werden. Auf diese Weise ist eine verbesserte
Reparierbarkeit der Tauchmotoreinheit gewährleistet und bezüglich der Entsorgung brauchen
nur diejenigen Teile entsorgt zu werden, die einen nicht behebbaren Schaden aufweisen.
Es besteht die Möglichkeit, eine verbesserte Materialtrennung von schadhaften Teilen
oder Modulen vorzusehen, so daß aus den ausgewechselten Materialien Alt-Rohmaterial
wiedergewonnen werden kann, wodurch primäres Rohmaterial eingespart wird und die Deponie-
und Umweltbelastung vermieden oder auf ein Minimum herabgesetzt wird. Im Falle eines
schadhaften elektrischen Anschlußkabels entfällt ein zeitraubendes Ab- und Anmontieren
des betreffenden Kabels, weil es auf einfache Weise mit der patronenförmigen Baueinheit
verbunden ist. Desweiteren ist die Kühlung der elektrischen Steuerungseinrichtung
der erfindungsgemäßen Tauchmotoreinheit verbessert, weil deren Verlustwärme von ihrem
Gehäuse nun unmittelbar an das gemeinsame Gehäuse und von dort an die zu fördernde,
die Einheit umgebende Flüssigkeit abgeführt wird. Schließlich ist durch die Tatsache,
daß das Gehäuse der elektrischen Steuerungseinrichtung unmittelbar an dem gemeinsamen
Gehäuse anliegt, auch die Stabilität der Tauchmotoreinheit im Bereich der elektrischen
Steuerungseinrichtung verbessert, ohne daß das gemeinsame Gehäuse im Abschnitt der
elektrischen Steuerungseinrichtung besonders stabil ausgeführt sein muß. Insbesondere
ist die Tauchmotoreinheit dadurch biegesteifer und das gemeinsame Gehäuse kann durchgehend
für die Moduleinheiten Antriebsmotor und elektrische Steuerungseinrichtung aus einem
einzigen Rohrkörper mit relativ dünner Wanddicke bestehen. Außerdem ermöglicht die
formstabile patronenförmige Baueinheit ein sicheres Transportieren der in ihr enthaltenen,
empfindlichen Elektronikbauteile während der Fertigung der Tauchmotereinheit.
[0010] In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Tauchmotoreinheit weist diese
eine Endsteckeinheit auf, die bereits mit dem Anschlußkabel versehen ist. Dies ermöglicht
ein sehr schnelles Auswechseln eines defekten Anschlußkabels.
[0011] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Tauchmotoreinheit umfaßt
das Gehäuse der elektrischen Steuerungseinrichtung eine rohrförmige, wärmeleitende
Mitteleinheit zur Aufnahme der üblichen elektrischen Steuerschaltmittel und zwei lösbar
damit verbundene Endeinheiten mit jeweils einer axialen elektrischen Steckausbildung,
wobei die Steckausbildungen beider Endeinheiten in komplementäre elektrische Steckausbildungen
des Motors und der Endsteckeinheit eingreifen. Eine derartige Steuerungseinrichtung
ist schnell mit angrenzenden Moduleinheiten zu verbinden bzw. davon zu trennen und
desweiteren sind die innerhalb des Gehäuses der Steuerungseinrichtung vorgesehenen
Steuerschaltmittel zwecks Austausch und/oder Entsorgung schnell zugänglich. Nach dem
Austausch von schadhaften Bestandteilen kann das Gehäuse selbst wieder zusammengesetzt
werden.
[0012] In weiterer Ausbildung umfaßt die eine Gehäuseumfangswand der elektrischen Steuerungseinrichtung
bildende Mitteleinheit mindestens ein lösbar befestigtes, im Querschnitt halbkreisförmiges
Schalenteil, das sich über die gesamte Länge der Mitteleinheit erstreckt und radial
elastisch ausgebildet ist. Die radial elastische Ausbildung des Schalenteiles kann
beispielsweise über längsverlaufende Sicken erreicht werden. Auf diese Weise wird
eine radial auswärtswirkende Anlagekraft des Gehäuses der Steuerungseinrichtung an
das gemeinsame Gehäuse erzielt, wenn die elektrische Steuerungseinrichtung in Form
der patronenförmigen Baueinheit in das gemeinsame Gehäuse eingeschoben ist. Hierdurch
können bei der Fertigung größere Toleranzen gewählt werden, trotzdem ist sichergestellt,
daß das Gehäuse der Steuerungseinrichtung an dem gemeinsamen Gehäuse anliegt, weil
das etwas zusammengedrückte Gehäuse der Steuerungseinrichtung nach dem Einschieben
in das gemeinsame Gehäuse radial auswärts drückt. So wird auf einfache Weise gewährleistet,
daß der Wärmetransport vom Gehäuse der Steuerungseinrichtung auf das gemeinsame Gehäuse
optimal stattfindet.
[0013] In vorteilhafter Weiterbildung der Mitteleinheit umfaßt diese eine sich in ihrer
Längsmitte erstreckende, demontierbare Platine, die mit den üblichen elektrischen
Schaltmitteln versehen ist, und ferner sind Wärmeableitungsmittel vorgesehen, um die
Verlustwärme von den elektronischen Teilen der Platine abzuführen. Die Wärmeableitungsmittel
können aus elastisch verformbaren Kissen bestehen, die zwischen der Elektronik und
dem Gehäuse der Mitteleinheit eingeklemmt sind. Die Wärmeableitungsmittel können auch
aus einem Metallblock bestehen, dessen Außenbereich teilweise das Gehäuse der elektrischen
Steuerungseinrichtung mitbildet. Somit können die Wärmeableitungsmittel sparsam eingesetzt
werden, weil sie nur dort vorgesehen zu sein brauchen, wo Wärme abgeführt werden muß.
Vergußmassen und schüttfähige Feststoffe zum Ausfüllen von Hohlräumen der patronenförmigen
Baueinheit sind nicht mehr nötig.
[0014] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der anliegenden Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen axialen Längsschnitt durch das Ausfühungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine auseinandergezogene Perspektivansicht auf eine Moduleinheit des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch eine weitere Moduleinheit des Ausführungsbeispiels nach Fig.
1,
- Fig. 4
- eine Teildarstellung bei X in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab.
[0015] Die in Fig. 1 allgemein mit 1 bezeichnete Tauchmotoreinheit umfaßt, jeweils in Moduleinheiten,
einen elektrischen Antriebsmotor 2, eine elektrische Steuerungseinrichtung 3 zur Einstellung
der Drehzahl und/oder des Drehmomentes des Motors 2 und eine elektrische Endsteckeinheit
4, wobei der Motor und, die Steuerungseinrichtung in einem gemeinsamen, rohrförmigen
und wärmeleitenden Gehäuse 5 untergebracht sind. Der Antriebsmotor treibt mit seiner
Welle 6 eine Kreiselpumpe (nicht gezeigt) an, die mit dem herausragenden Ende 6a der
Welle 6 in bekannter Weise gekuppelt ist. Die Endsteckeinheit 4 ist elektrisch mit
einem ungeschirmten Anschlußkabel 7 fest verbunden, das an der Außenseite des gemeinsamen
Gehäuses 5 verläuft und gegebenenfalls mit geeigneten Mitteln daran lösbar befestigt
ist. Anstelle der Einheit 4 kann das Kabel 7 auch direkt mit der Einrichtung 3 elektrisch
verbunden ist.
[0016] Der Antriebsmotor 2 ist beispielsweise ein Naßlaufmotor in Form eines Spaltrohrmotors,
so daß der Rotor des Motors in bekannter Weise durch eine Flüssigkeit gekühlt wird.
Der Stator 8 des Motors 2 wird dagegen nicht von der Motorflüssigkeit unmittelbar
umströmt, sondern liegt mit dem Außenumfang seines Blechpaktes an dem gemeinsamen
Gehäuse 5 an und wird somit in üblicher Weise von der Außenflüssigkeit, in welche
die Tauchmotoreinheit eingetaucht ist, gekühlt. Weiterhin kann der Antriebsmotor 2
ein Wechselstrommotor sein, wobei dann die Steuerungseinrichtung 3 ein sogenannter
Frequenzumrichter ist. Anderseits kann der Motor 2 auch ein elektronisch kommutierter
Gleichstrommotor sein, wobei dann die Steuerungseinrichtung 3 mit der entsprechenden
elektronischen Ausrüstung, die an sich bekannt ist, versehen ist, um den Motor hinsichtlich
seiner Drehzahl und/oder seines Drehmomentes zu steuern. Ein solcher Motor ist in
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 gezeigt.
[0017] Die für diesen Motor verwendete Steuerungseinheit 3 ist als patronenförmige Baueinheit
ausgebildet, die an ihrem einen Ende mit dem Antriebsmotor 2, wie es in Fig. 4. am
besten zu erkennen ist, und an ihrem anderen Ende mit der Endsteckeinheit 4 elektrisch
steckverbunden ist. Die patronenförmige Baueinheit weist einen Außendurchmesser auf,
der dem Innendurchmesser, des gemeinsamen Gehäuses 5 entspricht. Nach ihrem axialen
Einschieben in das gemeinsame Gehäuse kommt die patronenförmige Baueinheit mit ihrer
Außenumfangsfläche 9 an der Innenumfangsfläche 10 des gemeinsamen Gehäuses 5 zur Anlage
, so daß die Baueinheit in ihr erzeugte Verlustwärme direkt an das gemeinsame Gehäuse
abführen kann.
[0018] Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Gehäuse der elektrischen Steuerungseinrichtung
3 aus einer rohrförmigen, wärmeleitenden, mehrteiligen Mitteleinheit 11, die in ihrem
Inneren die üblichen elektrischen und/oder elektronischen Steuerschaltmittel 12 -
15 aufweist, und aus zwei lösbar mit der Mitteleinheit 11 verbundenen Endeinheiten
16 und 17 mit jeweils einer axialen elektrischen Steckausbildung 18 bzw. 19. Um den
elektrischen Kontakt der Steuerungseinrichtung 3 mit dem Antriebsmotor 2 und der Endsteckeinheit
4 auf der motorabgewandten Seite der Einrichtung 3 herzustellen, weisen sowohl der
Motor 2 als auch die Endsteckeinheit 4 eine Steckausbildung 20 bzw. 21 auf, die jeweils
zu den entsprechenden Steckausbildungen 18 bzw. 19 der Einrichtung 3, komplementär
ausgebildet sind.
[0019] Im einzelnen besteht die Mitteleinheit 11 aus mehreren Teilen 22, 23, 24 und 25,
die überwiegend als Schalenteile ausgebildet sind und einen halbkreisförmigen Querschnitt
aufweisen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, erstreckt sich das Schalenteil 22 über
die gesamte Länge der Mitteleinheit 11, während die andere Hälfte der Mitteleinheit
11 aus den beiden Schalenteilen 23 und 24 sowie aus wenigstens einem Metallblock 25
besteht, der außer seiner Funktion als Gehäusewand auch noch eine andere Funktion
hat, wie noch klar wird. Die Gehäuseteile 22 bis 25 sind über Rastmittel 26, 27 in
Form von Nut und darin eingreifende Wange lösbar miteinander verbunden. Ebenfalls
sind die Endsteckeinheiten 16 und 17 mit der Mitteleinheit 11 lösbar miteinander verbunden,
beispielsweise über Rippenteile 28, die mit den Schalenteilen 22, 23 und 24 reibschlüssig
verbunden sind, oder ebenfalls über Rastmittel oder andere Verbindungsarten, wie es
dem Fachmann ohne weiteres verständlich ist.
[0020] Die Mitteleinheit 11 ist desweiteren in radialer Richtung etwas elastisch ausgebildet,
so daß die zur patronenförmigen Baueinheit montierte Steuerungseinrichtung 3 radial
flexibel ist und radial einwärts etwas zusammengedrückt werden kann. Da der Außendurchmesser
der Mitteleinheit geringfügig größer ist als der Innendurchmesser des gemeinsamen
Gehäuses 5 vor dem Einschieben der Baueinheit in das gemeinsame Gehäuse, ist sichergestellt,
daß nach dem Einschieben der Baueinheit die Außenumfangsfläche der Mitteleinheit mit
einem gewissen Druck an der Innenumfangsfläche des gemeinsamen Gehäuses anliegt, um
einen optimalen Wärmeübergang zu gewährleisten.
[0021] Um diese radiale Elastizität der Mitteleinheit 11 zu erreichen, kann so vorgegangen
sein, daß das Schalenteil 22 auf seinem Umfang mehrere Sicken 29 aufweist, die sich
über die Länge des Schalenteils 22 erstrecken, wie es Fig. 2 unten zeigt.
[0022] Die Teile 22 bis 25 bestehen aus wärmeleitenden Material, beispielsweise aus Aluminium.
[0023] Die Mitteleinheit weist ferner eine sich in ihrer Längsmitte erstrekkende, demontierbare
Platine 30 auf, die im wesentlichen mit den üblichen elektrischen und/oder elektronischen
Schalt- und Steuermitteln 12 bis 15 versehen ist. Um die Platine 30 in der Mitteleinheit
11 definiert zu halten, können beispielsweise die Teile 23, 24 und 25 mit zwei sich
diametral gegenüberliegenden Nuten 31 versehen sein, in welche die bestückte Platine
eingeschoben wird. Auf diese Weise ist die gesamte Platine schnell auswechselbar.
[0024] Um die von den Schalt- und Steuermitteln 12 bis 15 erzeugte Verlustwärme schnell
und gezielt abführen zu können, sind im Inneren der Mitteleinheit 11 bzw. der patronenförmigen
Baueinheit z. B. austauchbare Wärmeableitmittel vorgesehen. Diese können beispielsweise
aus elastischen Kissen 32 in Segmentform bestehen, die einerseits auf der wärmeerzeugenden
Elektronik der Platine oder anderen wärmeerzeugenden Teilen aufliegen und andererseits
an der Innenumfangsfläche der Teile 23 und 24 anliegen, derart, daß die Kissen eingeklemmt
sind. Zur sicheren Positionierung der elastischen Kissen können diese innenseitig
an der Mitteleinheit angeklebt sein.
[0025] Die Wärmeableitmittel können aber auch wenigstens einen Metallblock umfassen, dessen
Außenbereich teilweise das Gehäuse der Mitteleinheit 11 mitbildet. Beispielsweise
kann das bereits erwähnte Bauteil 25 diese Funktion mitübernehmen, wie es aus Fig.
2 hervorgeht. Das elektronische Bauteil 12 der Platine erzeugt sehr viel Verlustwärme
und liegt daher mit ihrer gesamten oberen Fläche 12a an der Innenfläche 25a des ein-
oder mehrteiligen Metallblockes 25 an, so daß die angefangene Verlustwärme direkt
von dem Block 25 an das gemeinsame Gehäuse 5 abgegeben wird.
[0026] Die voreinander beabstandete Lage der Wärmeheitmittel 25 und 32, insbesondere diejenige
des etwa im Mittelbereich der Mitteleinheit 11 angeordneten Metallblocks 25, schützt
den Antriebsmotor 2 in besonders wirksamer Weise vor der Verlustwärme der elektrischen
und elektronischen Bauteile 12 - 15 und vor Wärmeauswirkungen von Schlamm, in den
die Tauchmotoreinheit mit ihrem unteren Bereich während ihres Betriebes eingetaucht
sein könnte.
[0027] Die Endsteckeinheit 4 umfaßt ein Gehäuse 33 aus einem Bodenteil 33a und einem Deckelteil
33b. Das Bodenteil ist mit der Steckausbildung 21 versehen, deren elektrisch leitende
Buchsen mit den Adern des elektrischen Außenkabels 7 verbunden sind. Das Gehäuse 33
weist ferner einen seitlichen Eingang 34 für das Außenkabel auf. Das Gehäuse ist ferner
mit einer Vergußmasse 35 ausgegossen, um das Kabel 7 in dem Gehäuse knickfrei positioniert
festzulegen und nach außen flüssigkeitsdicht abzudichten.
[0028] Um die knickfreie Lagerung des Anschlußkabels 7 insbesondere während des Ausgießens
des Gehäuses 33 mit der Vergußmasse 35 sicherzustellen, weist das Bodenteil 33a eine
Stütze 36 auf, die auch einen gewünschten Umlenkradius des in das Gehäuse 33 eintretenden
Kabels 7 gewährleistet.
[0029] Eine vorteilhafte Ausführungsform des ungeschirmten Anschlußkabels 7 der Endsteckeinheit
4 besteht darin, dieses Kabel als Flachkabel auszubilden, so daß es den Außendurchmesser
der Tauchmotoreinheit nur geringfügig vergrößert.
[0030] Wie es Fig. 1 zeigt, ist das gemeinsame Gehäuse 5 an seinem motorabgewandten Ende
mit einer Bodenwand 5a flüssigkeitsdicht verbunden, und diese Bodenwand weist eine
Hülse 5b auf, in welche die Steckerstifte 19a der Steckausbildung 19 der elektrischen
Steuerungseinrichtung 3 hineinragen. Die Endsteckeinheit 4 ist mit ihrer Endsteckausbildung
21 in die Hülse 5b eingeführt und stellt so den elektrischen Kontakt mit der Steckausbildung
19 der Einrichtung 3 her. Um auch im Bereich der Steckausbildung 21 bei eingesteckter
Einheit 4 gegenüber der äußeren Flüssigkeit, in welche die Tauchmotoreinheit eingetaucht
ist, eine gute Abdichtung zu erhalten, ist das Bodenteil 33a der Einheit 4 mit einem
Abdichtungsmittel 37, beispielsweise in Form einer elastischen Platte, versehen.
1. Tauchmotoreinheit für eine Kreiselpumpe, umfassend einen elektrischen Antriebsmotor
(2), eine elektrische Steuerungseinrichtung (3) für die Einstellung der Drehzahl und/oder
des Drehmomentes des Motors, ein gemeinsames, wärmeleitendes Gehäuse (5) für den Motor
und die Steuerungseinrichtung sowie ein mit der ,Steuerungseinrichtung elektrisch
verbundenes Anschlusskabel) (7), wobei diese Einrichtung (3) auf der pumpenabgewandten
Endseite des Motors vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Steuerungseinrichtung (3) als in das gemeinsame Gehäuse (5) einschiebbare,
mit dem Antriebsmotor (2) elektrisch steckverbindbare, patronenförmige Baueinheit
ausgebildet ist, dass das Gehäuse (11) der Steuerungseinrichtung (3) mit seiner Außenumfangsfläche
(9) an der innenumfangsfläche (10) des gemeinsamen Gehäuses (5) derart anliegt, dass
die patronenförmige Baueinheit in ihr erzeugte Verlustwärme direkt an das gemeinsame
Gehäuse abführen kann, und dass die elektrische Steuerungseinrichtung an ihrem motorabgewandten
Ende mit einem ungeschirmten Anschlusskabel (7) elektrisch verbunden ist.
2. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ungeschirmte Anschlußkabel (7) an eine Endsteckeinheit (4) angeschlossen ist,
die ihrerseits mit der Steuerungseinrichtung (3) steckverbunden ist.
3. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der elektrischen Steuerungseinrichtung eine rohrförmige, wärmeleitende
Mitteleinheit (11) zur Aufnahme der üblichen elektrischen und/oder elektronischen
Steuerschaltmittel (12 - 15) und zwei lösbar damit verbundene Endeinheiten (16, 17)
mit jeweils einer axialen elektrischen Steckausbildung (18, 19) aufweist und daß die
Steckausbildungen beider Endeinheiten in komplementäre elektrische Steckausbildungen
(20, 21) des Motors (2) und der Endsteckeinheit (3) eingreifen.
4. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Gehäuseumfangswand der elektrischen Steuerungseinrichtung (3) bildende Mitteleinheit
(11) mindestens ein, lösbar befestigtes Schalenteil(22) umfaßt, das sich über die
gesamte Länge der Mitteleinheit erstreckt und radial elastisch ausgebildet ist, um
eine radial auswärts wirkende Anlagekraft der Mitteleinheit an das gemeinsame Gehäuse
(5) bei darin eingeschobener, patronenförmiger Baueinheit zu erzielen.
5. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die radial elastische Ausbildung des Schalenteils (22) aus sich über dessen Länge
ertreckenden Sicken besteht.
6. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitteleinheit (11) eine sich in ihrer Längsmitte erstreckende, demontierbare
Platine (30) aufweist, die mit den üblichen elektrischen und/oder elektronischen Steuerschaltmitteln
(12 - 14) versehen ist, und daß austauschbare Wärmeableitmittel (32, 25) vorgesehen
sind, um die Verlustwärme von den wärmeerzeugenden Teilen der Platine zu der Mitteleinheit
(11) abzuführen.
7. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeableitmittel aus elastischen, auf den wärmeerzeugenden Teilen der Platine
(30) aufliegenden Kissen (32) bestehen, die zwischen diesen Teilen und der Mitteleinheit
(11) eingeklemmt sind.
8. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kissen an der Mitteleinheit (11) der Steuerungseinrichtung (3) angeklebt sind.
9. Tauchmoto einheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeableitmittel wenigstens einen , Metallblock (25) umfassen, dessen Außenbereichsabschnitt
teilweise das Gehäuse der Mitteleinheit (11) mitbildet.
10. Tauchmotoreinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endsteckeinheit (4) ein Gehäuse (33) mit seitlichem Eingang (34) für das Anschlußkabel
(7) und mit einer Vergußmasse (35) in seinem Inneren zur knickfreien Positionierung
des Kabels darin und zur flüssigkeitsdichten Abdichtung des Kabels in der Endsteckeinheit
umfaßt.
11. Tauchmotoreinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Gehäuses (33) der Endsteckeinheit (4) eine Stütze (36) für die knickfreie
Umlenkung des Anschlußkabels (7) vorgesehen ist.
12. Tauchmotoreinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Anschlußkabel (7) ein Flachkabel ist.
1. A submersible motor unit for a centrifugal pump, comprising an electrical drive motor
(2), electrical control means (3) for setting the rotary speed and/or the torque of
the motor, a common heat-conducting housing (5) for the motor and the control means
as well as a connection cable (7) electrically connected to the control means, wherein
this means (3) is provided on the end-side of the motor, said end-side being away
from the pump, characterised in that the electrical control means (3) is formed as a cartridge-like constructional unit
which can be inserted into the common housing (5) and which can be electrically plug-connected
to the drive motor (2), that the housing (11) of the control means (3) bears with
its outer peripheral surface (9) on the inner peripheral surface (10) of the common
housing (5) in a manner such that the cartridge-like construction unit may lead away
waste heat produced in it, directly to the common housing and that the electrical
control means at its end distant to the motor is electrically connected to an unshielded
connection cable (7).
2. A submersible motor unit according to claim 1, characterised in that the unshielded connection cable (7) is connected to an endplug unit (4) which for
its part is plug-connected to the control means (3).
3. A submersible motor unit according to claim 1 or 2, characterised in that the housing of the electrical control means comprises a tubular, heat-conducting
middle unit (11) for receiving the usual electrical and/or electronic control circuit
means (12 - 15), and two end units (16, 17) releasably connected thereto with in each
case an axial electrical plug formation (18, 19) and that the plug formations of both
end units engage into complementary electrical plug formations (20, 21) of the motor
(2) and of the plug unit (3).
4. A submersible motor unit according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the middle unit (11), forming a housing peripheral wall of the electrical control
means (3), comprises at least one releasably fastened shell part (22) which extends
over the complete length of the middle unit and is formed radially elastically, in
order to achieve a radially outwardly acting bearing force of the middle unit on the
common housing (5), given a cartridge-like constructional unit inserted therein.
5. A submersible motor unit according to claim 4, characterised in that the radial elastic formation of the shell part (22) consists of beads extending over
the length of the shell part (22).
6. A submersible motor unit according to claim 3 or 4, characterised in that the middle unit (11) comprises a dismountable circuit board (30) which extends in
its longitudinal centre, is provided with the usual electrical and/or electronic control
circuit means (12 - 14) and that exchangeable heat dissipating means (32, 25) are
provided, in order to lead away the waste heat from the heat producing parts of the
circuit board, to the middle unit (11).
7. A submersible motor unit according to claim 6, characterised in that the heat dissipating means consist of elastic cushions (32) which lie on the heat
producing parts of the circuit board (30) and which are clamped between these parts
and the middle unit (11).
8. A submersible motor unit according to claim 7, characterised in that the cushion is bonded to the middle unit (11) of the control means (3).
9. A submersible motor unit according to claim 6, characterised in that the heat dissipating means comprise at least one metal block (25), whose outer region
section partly co-forms the housing of the middle unit (11).
10. A submersible motor unit according to one of the claims 2 to 9, characterised in that the end plug unit (4) comprises a housing (33) with a lateral entry (34) for the
connection cable (7) and with a cast mass (35) in its inside for the kink-free positioning
of the cable therein and for the fluid-tight sealing of the cable in the end plug
unit.
11. A submersible motor unit according to claim 10, characterised in that a support (36) for the kink-free deflection of the connection cable (7), is provided
in the inside of the housing (33) of the end plug unit (4).
12. A submersible motor unit according to one of the claims 1 to 11, characterised in that the electrical connection cable (7) is a flat cable.
1. Unité moteur submersible pour une pompe centrifuge, comprenant un moteur d'entraînement
électrique (2), un dispositif de commande électrique (3) pour le réglage de la vitesse
et/ou du couple de rotation du moteur, un carter (5) conducteur de chaleur, commun
au moteur et au dispositif de commande ainsi qu'un câble de raccordement (7) raccordé
électriquement au dispositif de commande, ce dispositif (3) étant prévu sur le côté
d'extrémité du moteur opposé à la pompe, caractérisé en ce que le dispositif de commande électrique (3) est conçu en tant qu'ensemble en forme de
cartouche apte à être inséré dans le carter commun (5) et à être raccordé électriquement
par enfichage au moteur d'entraînement (2), en ce que l'enveloppe (11) du dispositif de commande (3) repose par sa surface périphérique
extérieure (9) sur la surface périphérique intérieure (10) du carter commun (5) de
telle sorte que l'ensemble en forme de cartouche peut évacuer la chaleur perdue générée
à l'intérieur de celui-ci directement vers le carter commun et en ce que le dispositif de commande électrique est relié électriquement, au niveau de son extrémité
opposée au moteur, à un câble de raccordement non blindé (7).
2. Unité moteur submersible selon la revendication 1, caractérisée en ce que le câble de raccordement non blindé (7) est raccordé à une unité enfichable d'extrémité
(4), elle-même raccordée par enfichage au dispositif de commande (3).
3. Unité moteur submersible selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'enveloppe du dispositif de commande électrique présente une unité centrale (11)
tubulaire conductrice de chaleur, destinée à recevoir les moyens commutateurs de commande
électriques et/ou électroniques usuels (12 - 15), et deux unités d'extrémité (16,
17) qui y sont reliées de façon amovible et sont dotées respectivement d'une configuration
enfichable (18, 19) électrique axiale, et en ce que les configurations enfichables des deux unités d'extrémité viennent s'emboîter dans
des configurations enfichables électriques (20, 21) complémentaires du moteur (2)
et de l'unité enfichable d'extrémité (3).
4. Unité moteur submersible selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que l'unité centrale (11) formant une paroi périphérique d'enveloppe du dispositif de
commande électrique (3) comprend au moins une partie en coquille (22) fixée de façon
amovible, qui s'étend sur toute la longueur de l'unité centrale et est réalisée de
manière radialement élastique pour créer une force d'appui, agissant radialement vers
l'extérieur, de l'unité centrale sur le carter commun (5) lorsque l'ensemble en forme
de cartouche y est inséré.
5. Unité moteur submersible selon la revendication 4, caractérisée en ce que la configuration radialement élastique de la partie en coquille (22) est constituée
de moulures s'étendant sur sa longueur.
6. Unité moteur submersible selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que l'unité centrale (11) présente une platine (30) démontable s'étendant le long de
son axe longitudinal, dotée des moyens commutateurs de commande électriques et/ou
électroniques usuels (12 - 15), et en ce que des moyens de dissipation de chaleur (32, 25) interchangeables sont prévus pour évacuer
la chaleur perdue depuis les parties de la platine générant de la chaleur vers l'unité
centrale (11).
7. Unité moteur submersible selon la revendication 6, caractérisée en ce que les moyens de dissipation de chaleur sont constitués de coussins (32) élastiques
reposant sur les parties de la platine (30) générant de la chaleur et qui sont coincées
entre ces parties et l'unité centrale (11).
8. Unité moteur submersible selon la revendication 7, caractérisée en ce que les coussins sont collés sur l'unité centrale (11) du dispositif de commande (3).
9. Unité moteur submersible selon la revendication 6, caractérisée en ce que les moyens de dissipation de chaleur comprennent au moins un bloc métallique (25)
dont une partie de région extérieure forme partiellement l'enveloppe de l'unité centrale
(11).
10. Unité moteur submersible selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisée en ce que l'unité enfichable d'extrémité (4) comprend un boîtier (33) pourvu d'une entrée latérale
(34) pour le câble de raccordement (7) et d'une masse de scellement (35) prévue à
l'intérieur pour le positionnement sans angle aigu du câble et pour l'étanchéisation
du câble vis-à-vis de liquides dans l'unité enfichable d'extrémité.
11. Unité moteur submersible selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'est prévu à l'intérieur du boîtier (33) de l'unité enfichable d'extrémité (4) un support
(36) permettant une déviation sans angle aigu du câble de raccordement (7).
12. Unité moteur submersible selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le câble de raccordement électrique (7) est un câble plat.
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