| (19) |
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(11) |
EP 0 888 069 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2001 Patentblatt 2001/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.03.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A44C 5/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9701/224 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9733/496 (18.09.1997 Gazette 1997/40) |
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| (54) |
SCHIEBEELEMENT FÜR EIN ARMBAND
SLIDING ELEMENT FOR A WRIST BAND
ELEMENT COULISSANT POUR BRACELET
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
11.03.1996 DE 29604439 U 24.12.1996 DE 29622428 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.1999 Patentblatt 1999/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Dauben-Thaler, Andreas |
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63477 Maintal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Dauben-Thaler, Andreas
63477 Maintal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stoffregen, Hans-Herbert, Dr. Dipl.-Phys. |
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Patentanwalt
Postfach 21 44 D-63411 Hanau D-63411 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 956 106
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FR-A- 826 561
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schiebeelement für ein Armband, insbesondere Uhrenarmband,
das sich entlang der Armbandvorderseite und zumindest abschnittsweise entlang der
Armbandrückseite erstreckt.
[0002] Ein entsprechendes Schiebeelement ist zum Beispiel dem DE-GM 1 944 541 zu entnehmen.
Das Schiebeelement ist dabei als Aufschriftträger ausgebildet und weist abragende
stegförmige Laschen auf, die entsprechend der Breite des Armbandes umzubiegen sind
und sich dann entlang der Unterseite des Armbandes erstrecken.
[0003] Ein solches Schiebeelement ist nicht dazu bestimmt, ausgewechselt zu werden bzw.
an verschiedenen Armbändern mit voneinander abweichenden Breiten befestigt zu werden,
da andernfalls die Laschen abbrechen würden.
[0004] Aus dem DE 93 11 618 U1 ist ein Schmuckelement für streifenförmig ausgebildete Bänder
bekannt, welches aus einem U-förmigen Basiselement besteht, welches mit einem schwenkbeweglichen
Schenkel verschließbar ist. Eine individuelle Anpassung an Bänder unterschiedlicher
Breiten ist nicht möglich.
[0005] Ein gattungsgemäßes Schiebeelement für ein Armband ist der FR-A-826 561 zu entnehmen,
das aus zwei untereinander vorgespannten Halteelementen besteht und über das Abschnitte
des Armbandes miteinander verbunden werden. Die DE-A-1 956 106 bezieht sich auf ein
Armband mit einem weitenverstellbaren Bandverschluss mit Exzenterklemme, durch das
Abschnitte des Armbandes vor deren festen Verbinden untereinander gehalten werden.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schiebeelement der zuvor
beschriebenen Art so weiterzubilden, dass eine Verwendung unabhängig von der Armbandbreite
möglich ist. ohne dass jedoch auf einen passgenauen Sitz verzichtet werden muß.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Schiebeelement ein sich
entlang der Armbandvorderseite erstreckendes im wesentlichen flächiges Basiselement
mit von diesem ausgehenden und relativ zu diesem verschiebbaren Halteelementen umfasst,
die jeweils einen Längsrand des Armbandes umgreifen und an diesem unabhängig von jeweiliger
Armbandbreite anliegen, wobei die Halteelemente entweder gegenüber dem Basiselement
oder untereinander federvorgespannt sind.
[0008] Insbesondere zeichnet sich die Erfindung aus durch ein Schiebeelement für ein Armband,
insbesondere Uhrenarmband, das sich entlang der Armbandvorderseite und zumindest abschnittsweise
entlang der Armbandrückseite erstreckt, umfassend ein sich entlang der Armbandvorderseite
erstreckendes im wesentlichen flächiges Basiselement mit von diesem ausgehenden Führungen
für relativ zu dem Basiselement und dem Armband verschiebbaren und jeweils einen Längsrand
des Armbandes umgreifenden Halteelementen sowie in Schieberichtung sich erstreckenden
Federelementen, die sowohl an Abschnitten des Basiselementes als auch der Halteelemente
abgestützt sind.
[0009] Durch die relative Verschiebbarkeit zwischen Basiselement und Halteelementen und
den mit diesen zusammenwirkenden Federn, insbesondere Schraubenfedern, ist eine automatische
Anpassung des Abstands der Halteelemente in Abhängigkeit von der Breite eines Armbandes
möglich. so dass ein passgenauer Sitz gegeben ist. Dabei kann das Schiebeelement beliebig
ausgetauscht und an Armbändern unterschiedlicher Breiten befestigt werden, ohne dass
die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt oder die Passgenauigkeit verloren geht.
[0010] Bevorzugterweise ist vorgesehen, dass das Halteelement eine U-Form aufweist, dessen
Querschenkel stirnseitig entlang vom Armbandrand, dessen einer erster Seitenschenkel
parallel und unterseitig entlang des Basiselementes und dessen weiterer zweiter Querschenkel
unterseitig entlang des Armbandes verlaufen, wobei von jeweils äußerem Rand des ersten
Querschenkels ein sich in die Führung erstreckender Anschlag für ein Federelement
ausgeht, das entlang des jeweiligen äußeren Randes des ersten Querschenkels verläuft.
[0011] Die Führung umfaßt vorzugsweise einen L-förmig abgekanteten Querrand des Basiselementes,
welches insbesondere umlaufend abgekantet ist und dessen Rand eine einen Einsatz aufnehmende
Vertiefung umgibt.
[0012] Der umgekantete Rand verläuft dabei insbesondere in einer Ebene, in der die Vertiefung
des Basiselementes unterseitig liegt.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Führung im Schnitt kreisabschnittsförmig
ausgebildet ist und Aufnahme für die Federelemente in Form von vorzugsweise Schraubenfedern
ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass bei weitgehend entspannten Federelementen die
Anschläge der ersten Seitenschenkel aneinanderliegen, wohingegen die Querschenkel
mit ihren äußeren Rändern vorzugsweise zueinander beabstandet verlaufen.
[0014] Die jeweiligen Schraubenfedern sind einerseits an einem abgekanteten Randabschnitt
des Basiselementes und andererseits an dem vom Halteelement ausgehenden Anschlag abgestützt,
wobei insbesondere vom jeweiligen Eckbereich des Basiselementes ein Federelement ausgeht.
Somit wirken auf die im Schnitt U-förmigen, jedoch unterschiedliche Seitenschenkellängen
aufweisenden Halteelemente gleichmäßig Kräfte ein, die ein verkantungsfreies Verschieben
ermöglichen.
[0015] Erfindungsgemäß wird ein Schiebeelement vorgeschlagen, welches aus zueinander verschiebbaren
Teilen besteht. wodurch eine individuelle Anpassung auf Armbänder unterschiedlicher
Breiten möglich ist. Dabei erfolgt eine automatische Anpassung an die Armbandbreite
dadurch, dass die Halteelemente über Druckfedern eine Vorspannung aufeinanderzu erfahren,
wobei die Druck- wie Schraubenfeder selbst in von Abschnitten des Basiselementes gebildeten
Führungen verlaufen.
[0016] Demzufolge ergibt sich eine geschlossene Einheit als Schiebeelement, ohne dass ein
Lösen von Schrauben oder ähnlichem notwendig ist, um eine Breitenanpassung vornehmen
zu können.
[0017] Anstelle einer als Druckfeder ausgebildeteten Schraubenfeder kann selbstverständlich
auch ein Zugelement wie Zugfeder zum Einsatz gelangen, über die die Halteelemente
ebenfalls aufeinanderzu bewegt werden.
[0018] Daher zeichnet sich die Erfindung auch dadurch aus, dass die Halteelemente über ein
Zugelement wie Zugfeder untereinander verbunden sind, wobei das Zugelement von dem
Basiselement selbst abgedeckt ist.
[0019] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Halteelement, das außerhalb
des Basiselementes in etwa eine U-Form aufweist, einen parallel zum Basiselement verlaufenden
basiselementseitigen Außenschenkel umfasst, dessen jeweiliger Längsrand jeweils von
einem abgekanteten Randabschnitt des Basiselementes geführt aufgenommen ist.
[0020] Mit anderen Worten sind die Halteelemente verschiebbar in Randabschnitten des Basiselementes
angeordnet, wobei die Länge der die Halteelemente aufnehmenden Längsränder des Basiselementes
so gewählt sein sollte. dass ein Verkanten ausgeschlossen ist.
[0021] Um ein unkontrolliertes Herausziehen eines Halteelementes aus der von dem Basiselement
gebildeten Führung auszuschließen, sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor. dass
der basiselementseitige Längsrand des Halteelementes endseitig einen in Richtung des
Basiselementes abgewinkelten Abschnitt wie Fahne aufweist, der bzw. die als Anschlag
für das Basiselement, und zwar dessen das Halteelement aufnehmenden im Schnitt U-förmigen
Randabschnitt dient.
[0022] Um eine geschlossene Oberfläche des Basiselementes zur Verfügung zu stellen, die
als Träger von Schmuckelementen, Gravuren oder ähnliches dienen kann, ist des weiteren
vorgesehen, dass die die Längsränder des basisseitigen Außenschenkels aufnehmenden
Randabschnitte über jeweils eine Stufe in den sich entlang des Armbands flächig erstreckenden
Abschnitt übergeht, der erwähntermaßen die Funktion eines Trägers ausübt.
[0023] Um das Schiebeelement leicht aufbauen zu können, ohne dass Einbußen hinsichtlich
der Stabilität in Kauf genommen werden müssen, ist des weiteren vorgesehen, dass die
basiselementseitigen Außenschenkel von ihrem Querrand ausgehend jeweils einen rechteckförmigen
Ausschnitt aufweisen, der von dem Basiselement abgedeckt ist, also von der Oberseite
des Schiebeelementes her nicht wahrnehmbar ist.
[0024] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0025] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Schiebeelementes,
- Fig. 2
- eine Unteransicht des Schiebeelementes nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Schiebeelementes nach Fig. 1 bzw. Fig. 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführung eines Schiebeelementes.
- Fig. 5
- einen Querschnitt des Schiebeelementes nach Fig. 4, senkrecht zur Längsrichtung eines
Armbandes mit zusammengedrückten Führungselementen, und
- Fig. 6
- einen der Fig. 5 entsprechenden Querschnitt, jedoch mit auseinandergezogenen Führungselementen.
[0026] In den Fig. 1 bis 3 ist rein prinzipiell eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schiebeelementes 10 dargestellt, welches auf ein Armband, insbesondere ein Uhrenarmband
aufschiebbar ist, wobei eine automatische Anpassung der Breite des Schiebeelementes
10 auf die Breite des Armbandes erfolgt.
[0027] Das Schiebeelement 10 besteht im eigentlichen Sinne aus vier Elementen, und zwar
aus einem Basiselement 12, zwei sich entlang der Längsränder eines nicht dargestellten
Armbandes erstreckenden und somit das Armband umgreifenden Halteelementen 14 und 16
sowie einem diese verbindenden Zugelement wie Zugfeder 18.
[0028] Das Basiselement 12 weist eine flächige Frontplatte 20 auf, die als Träger für zum
Beispiel Schmuckstück oder als Gravurfläche ausgebildet ist. Der plattenförmige Abschnitt
20 erstreckt sich dabei auf der Oberseite des Uhrenarmbandes und ist optisch erfaßbar.
[0029] Von den Längsrändern des plattenförmigen Abschnitts 20 gehen abgewinkelte Randabschnitte
26, 28, 30 und 32 aus. Die Randabschnitte 26, 28, 30 und 32 weisen im Schnitt eine
U-Form auf und dienen als Führung und Aufnahme der Halteelemente 14 und 16.
[0030] Die abgewinkelten Randabschnitte 26, 28, 30 und 32 sind dabei gegenüber dem plattenförmiaen
Basisabschnitt 20 versetzt verlaufend angeordnet, so dass sich zwischen den Abschnitten
26, 28, 30 und 32 und dem plattenförmigen Abschnitt 20 eine Stufe ausbildet. die ihrerseits
rein beispielhaft mit dem Bezugszeichen 34 versehen ist.
[0031] Innerhalb der Führung 26, 28, 30 und 32 erstrecken sich Längsränder 36, 38, 40 und
42 des basiselementseitigen Außenschenkels 44, 46 des Halteelementes 14 bzw. 16. Die
Längsränder 36, 38, 40 und 42 sind endseitig umgebogen, weisen also eine in Richtung
des plattenförmigen Basisabschnitts 20 abgewinkelte Fahne 48, 50 auf, wodurch eine
Begrenzung des Verschiebens der Halteschenkel 14, 16 zu dem Basiselement 12 erfolgt.
[0032] Die Halteschenkel 14,16 im Schnitt eine U-Form aufweisen, wobei der sich entlang
der Unterseite des Armbands erstreckende Außenschenkel 52, 54 eine geringere Länge
aufweist als der jeweilige sich entlang der Uhrenarmbandoberseite erstreckende Schenkel
44, 46.
[0033] Die basiselementseitigen Außenschenkel 44, 46 der Halteelemente 14, 16 weisen rechteckförmige
Ausschnitte 56, 58 auf, wie die Unteransicht in der Darstellung Fig. 2 verdeutlicht.
Innerhalb dieser Ausschnitte erstreckt sich das Zugelement bzw. die Zugfeder 18, wobei
die Breite des Zugelementes 18 in etwa der der Dicke des Außenschenkels 44 bzw. 46
sein sollte.
[0034] In den Fig. 4 bis 6 ist rein prinzipiell eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schiebeelementes 110 bzw. deren grundsätzlicher Aufbau dargestellt, welches auf ein
Armband, insbesondere Uhrenarmband aufschiebbar ist, wobei eine automatische Anpassung
der Breite des Schiebeelementes 110 auf die Breite des Armbandes erfolgt (Fig. 5 und
6).
[0035] Das Schiebeelement 110 besteht im eigentlichen Sinne aus einem sich entlang der Oberseite
des Armbandes erstreckenden Basiselement 112, zwei das Armband entlang seiner Längsränder
umgreifenden und im Schnitt im wesentlichen U-förmigen Halteelementen 114, 116 sowie
auf diese einwirkende Federelemente in Form von Schraubenfedern, die jeweils von einem
Eckbereich 118, 120, 122, 124 des Basiselementes 112 ausgehen und in der Schnittdarstellung
der Fig. 5 und 6 beispielhaft mit dem Bezugszeichen 126 und 128 versehen sind.
[0036] Mit anderen Worten stützen sich die Schraubenfedern 126, 128 einerseits innenseitig
an dem Eckbereich 118, 120, 122 und 124 und andererseits an Anschlägen 130, 132 ab,
die von dem jeweiligen inneren Seitenschenkel 134, 136, und zwar von dessen jeweiligem
äußeren Rand 138, 140 ausgehen.
[0037] Der Seitenschenkel 134, 136 wird in seinem Längsrandbereich von Führungen 142 aufgenommen,
die von Abschnitten des Basiselementes 112, und zwar dessen umgekanteten Querrändern
144, 146 gebildet werden. Die Führungen 144, 146 weisen dabei im Schnitt einen Kreisabschnitt
auf, innerhalb der die Schraubenfedern 126, 128 genauso wie die Längsränder 138, 140
der inneren Seitenschenkel 134, 136 geführt verlaufen.
[0038] Mit anderen Worten wirken auf die Anschläge 130, 132 der Halteelemente 114, 116 Druckfedern
126, 128, wodurch die Halteelemente aufeinanderzubewegt werden und - wie die Fig.
5 verdeutlicht- bei nahezu entspannten Schraubenfedern 126, 128 die Anschläge 130,
132 aufeinanderstoßen. Hierdurch ist der minimale Abstand zwischen den Querschenkeln
148, 150 der Halteelemente 114, 116 vorgegeben. Der maximale Abstand zwischen den
Querschenkeln 148, 150 ist der Fig. 6 zu entnehmen. Dieser Zustand wird dann erreicht,
wenn die Schraubenfedern 126, 128 maximal zusammengedrückt sind. so dass deren Material
vollständig zwischen den Eckbereichen 118, 120 bzw. 122, 124 des Basiselementes 112
und den Anschlägen 130, 132 zusammengedrückt sind.
[0039] Der verbleibende äußere Seitenschenkel 152, 154 des Halteelementes 114, 116 verläuft
unterhalb des nicht dargestellten Armbandes, so dass die erforderliche Befestigung
für das Schiebeelement 110 selbst sichergestellt ist.
[0040] Wie die perspektivische Darstellung gemäß Fig. 4 verdeutlicht, ist das Basiselement
112 in seinem Rand umgekantet, so dass sich in etwa die Geometrie eines Pyramidenstumpfes
mit konvex nach außen gebogenen Außenflächen ergibt. Oberseitig weist das Basiselement
112 einen umlaufenden Rand 156 auf, der eine Vertiefung 158 umgibt, in den ein Einsatz
wie Schmuckelement. Datenträger oder ähnliches einsetzbar ist.
[0041] Das Schiebeelement 110 kann aus Edelmetall oder auch aus Blech hergestellt und in
Bezug auf das Basiselement 112 ein tiefgezogenes Teil sein. Bei der Verwendung von
Blech können Materialstärken von zum Beispiel 0,4 mm Dicke gewählt werden, ohne dass
die erforderliche Stabilität verloren geht. Diese wird durch die Umkantungen der Ränder
und Ausbildung der Vertiefung 158 sichergestellt.
[0042] Die verwendeten Schraubenfedern 126, 128 können zum Beispiel einen Durchmesser von
1,8 mm und eine Länge von 9 mm im zusammengedrückten Zustand aufweisen. Die Vertiefung
bzw. Aufnahme 158 kann gegenüber dem umlaufenden Rand 156 um zum Beispiel 1 mm versetzt
verlaufen.
1. Schiebeelement (10, 110) für ein Armband, insbesondere Uhrenarmband, das sich entlang
der Armbandvorderseite und zumindest abschnittsweise entlang der Armbandrückseite
erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schiebeelement (10, 110) ein sich entlang der Armbandvorderseite erstreckendes
im wesentlichen flächiges Basiselement (12, 112) mit von diesem ausgehenden und relativ
zu diesem verschiebbaren Halteelementen (14, 16, 114, 116) umfaßt, die jeweils einen
Längsrand des Armbandes umgreifen und an diesem unabhängig von jeweiliger Armbandbreite
anliegen, wobei die Halteelemente entweder gegenüber dem Basiselement oder untereinander
federvorgespannt sind.
2. Schiebeelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteelemente (14, 16) jeweils eine U-Form aufweisen und über ein von dem Basiselement
(12) abgedecktes Zugelement (18) wie Zugfeder miteinander verbunden sind.
3. Schiebeelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (114, 116) im Schnitt eine U-Form aufweist, dessen Querschenkel
(148, 150) stirnseitig entlang einem der Längsränder des Armbands, dessen einer erster
innerer Querschenkel parallel und unterseitig entlang des Basiselementes (112) und
dessen weiterer äußerer zweiter Querschenkel (152, 154) unterseitig entlang des Armbandes
verlaufen, wobei von jeweils einem äußeren Rand (138, 140) des ersten Querschenkels
sich ein Anschlag (130, 132) für jeweils für ein Federelement (126, 128) in eine von
dem Basiselement gebildete Führung (142) erstreckt.
4. Schiebeelement nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich das Federelement (126, 128) in einem Eckbereich (118, 120, 122, 124) des Basiselementes
(112) abstützt.
5. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führung (142) einen L-förmig abgekanteten Querrand des Basiselementes (112) umfaßt.
6. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Basiselement (112) umlaufend abgekantet ist und dass der oberseitige Rand (156)
des Basiselementes eine einen Einsatz aufnehmende Vertiefung (158) umgibt.
7. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der umgekantete Rand des Basiselementes (112) in einer Ebene oder nahezu in einer
Ebene endet, in der das Basiselement (112) unterseitig mit seiner Vertiefung verläuft.
8. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führung für den inneren ersten Querschenkel (134, 136) bzw. deren äußeren Rand
(138, 140) und das Federelement in Form einer Schraubenfeder (126, 128) im Schnitt
kreisabschnittförmig ausgebildet ist.
9. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei weitgehend entspannten Federelementen (126, 128) die von dem inneren ersten Querschenkel
(134, 136) ausgehenden Anschläge (130, 132) aneinanderliegen.
10. Schiebeelement nach zumindest Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Halteelement (14, 16) einen parallel zum Basiselement (12) verlaufenden basiselementseitigen
Außenschenkel (44, 46) aufweist, dessen jeweiliger Längsrand (36, 38, 40, 42) jeweils
von einem abgekanteten Randabschnitt (26, 28, 30, 32) des Basiselements (12) geführt
aufgenommen ist.
11. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der basiselementseitige Längsrand (36, 38, 40, 42) des Halteelementes (14, 16) endseitig
einen in Richtung des Basiselementes (12) abgewinkelten Abschnitt wie Fahne aufweist.
12. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der den Längsrand (36, 38, 40, 42) des basisseitigen Außenschenkels (44, 46) des
Halteelements (14, 16) aufnehmende Randabschnitt (26, 28, 30, 32) über eine Stufe
in sich entlang der Armbandvorderseite flächig erstreckenden und in Draufsicht vorzugsweise
rechteckförmigen Abschnitt (20) des Basiselementes (12) übergeht.
13. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der basiselementseitige Außenschenkel (44, 46) des Halteelementes (14, 16) von seinem
Querrand ausgehend einen rechteckförmigen Ausschnitt (56, 58) aufweist, der von dem
Basiselement (12) abgedeckt ist.
14. Schiebeelement nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zugelement wie Zugfeder (18) sich innerhalb der rechteckförmigen Ausschnitte
(56, 58) erstreckt und eine Breite aufweist, die in etwa der Dicke des basiselementseitigen
Außenschenkels (44, 46) des Halteelementes (14, 16) entspricht.
15. Schiebeelement (110) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Schieberichtung der Halteelemente (114, 116) sich erstreckende Federelemente
(126, 128) sowohl an Abschnitten des in Draufsicht im wesentlichen quaderförmigen
Basiselementes (112) als auch der Halteelemente abgestützt sind.
1. A sliding element (10, 110) for a strap. in particular a strap for a wrist watch,
which extends along the front of the strap. and at least in sections along the back
of the strap,
characterized in that,
a sliding element (10, 110) comprises a base element (12, 112), which extends along
the front of the strap, is essentially flat and has holding elements (14, 16, 114,
116) extending therefrom, which are displaceable in relation thereto, which respectively
extend around a longitudinal edge of the strap and rest against it, regardless of
the width of the respective strap, wherein the holding elements are springpreloaded
either in respect to the base element or to each other.
2. The sliding element in accordance with claim 1,
characterized in that,
the holding elements (14, 16) respectively have a U-shape and are connected with each
other by means of a tension element (18), such as an extension spring, covered by
the base element (12).
3. The sliding element in accordance with claim 1,
characterized in that,
the holding element (114, 116) has a U-shape in cross section, whose transverse leg
(148, 150) extends along the one of the front longitudinal edges of the strap, whose
one first inner transverse leg extends parallel with and on the underside of the base
element (112), and whose further outer second transverse leg (152, 154) extends on
the underside of the strap, wherein a stop (130, 132) for respectively a spring element
(126, 128) extends from a respective outer edge (138, 140) of the first transverse
leg into a guide (142) constituted by the base element.
4. The sliding element in accordance with claim 1 or 3,
characterized in that,
the spring element (126, 128) is supported in a corner area (118, 120, 122, 124) of
the base element (112).
5. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims.
characterized in that,
the guide (142) comprises an L-shaped beveled transverse edge of the base element
(112).
6. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the base element (112) is beveled around its circumference, and that the top edge
(156) of the base element surrounds a depression (158) receiving an insert.
7. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the beveled edge of the base element (112) terminates or at least approximately terminates
in a plane, on the underside of which the basis element (112) extends with its depression.
8. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the guide of the inner first transverse leg (134, 136), respectively its outer edge
(138, 140), and the spring element in the form of a helical spring (126, 128) are
embodied in cross section in the shape of an arc of a circle.
9. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
with the spring elements (126, 128) relaxed to a large extent, the stops (130, 132)
emanating from the inner first transverse leg (134, 136) rest against each other.
10. The sliding element in accordance with at least claim 1 or 2,
characterized in that,
each holding element (14, 16) has an outer leg (44, 46) extending parallel with the
base element (12) on the side of the base element, whose respective longitudinal edge
(36, 38, 40 ,42) is respectively received in a guided manner by a beveled edge section
(26, 28, 30, 32) of the base element.
11. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that.,
the longitudinal edge (36, 38, 40, 42) of the base element side of the holding element
(14, 16) has a section angled in the direction toward the base element (12), such
as a lug, at its end.
12. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the edge section (26, 28, 30, 32), which receives the longitudinal edge (36, 38, 40
42) of the outer leg (44, 46) of the holding element (14, 16) on the side of the base,
makes a transition by means of a step into a section (20) of the base element (12),
which extends flat along the front of the strap and in a top view preferably is rectangular.
13. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
starting from a transverse edge, the outer leg (44, 46) of the holding element (14,
16) has on the side of the base element a rectangular cutout (56, 58), which is covered
by the base element (12).
14. The sliding element in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the tension element, such as an extension spring (18), extends inside the rectangularly-shaped
cutouts (56. 58) and has a width which approximately corresponds to the thickness
of the outer leg (44, 46) of the holding element (14. 16) on the side of the base
element.
15. The sliding element (110) in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the spring elements (126, 128) extending in the sliding direction of the holding elements
(114, 116) are supported in sections of the in top view essentially cube-shaped base
element (112) as well as of the holding elements.
1. Élément coulissant (10, 110) pour un bracelet. notamment pour un bracelet de montre,
qui s'étend le long de la face avant du bracelet et au moins par segments le long
de la face arrière du bracelet,
caractérisé en ce que
l'élément coulissant (10, 110) comprend un élément de base (12, 112) essentiellement
plan s'étendant le long de la face avant du bracelet avec des éléments de maintien
(14, 16, 114, 116) partant de lui et coulissant par rapport à lui, qui enserrent chacun
un bord longitudinal du bracelet et s'appuient sur lui en fonction de la largeur respective
du bracelet, les éléments de maintien étant soumis à une tension par ressort soit
par rapport à l'élément de base soit entre eux.
2. Élément coulissant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les éléments de maintien (14, 16) présentent chacun une forme en U et sont reliés
entre eux par l'intermédiaire d'un élément de traction (18) tel qu'un ressort de traction
recouvert par l'élément de base (12).
3. Élément coulissant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de maintien (114, 116) présente une section en forme de U, dont la branche
transversale (148, 150) de devant s'étend le long d'un des bords longitudinaux du
bracelet, dont l'une première branche transversale interne s'étend parallèlement et
sous la face inférieure de l'élément de base (112) et l'autre deuxième branche transversale
externe (152, 154) s'étend le long et sous la face inférieure du bracelet, sachant
que de chaque bord extérieur (138, 140) de la première branche transversale s'étend
une butée (130, 132) pour à chaque fois un élément de ressort (126, 128) dans un guide
(142) formé par l'élément de base.
4. Élément coulissant selon la revendication 1 ou 3,
caractérisé en ce que
l'élément de ressort (126, 128) s'appuie dans un angle (118, 120, 122, 124) de l'élément
de base (112).
5. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le guide (142) entoure un bord transversal plié en forme de L de l'élément de base
(112)
6. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de base (112) est replié sur tout son pourtour et en ce que le bord supérieur (156) de l'élément de base entoure une cavité (158) servant de
logement à un insert.
7. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bord replié de l'élément de base (112) se termine dans un plan ou pratiquement
dans un plan dans lequel le côté inférieur de l'élément de base (112) se confond avec
sa cavité.
8. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le guide pour la première branche transversale interne (134, 136) ou son bord extérieur
(138, 140) et l'élément de ressort sous forme de ressort cylindrique (126, 128) a
une section en forme de segment de cercle
9. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
lorsque les éléments de ressort (126. 128) sont largement détendus, les butées (130,
132) partant de la première branche transversale interne (134, 136) sont placées l'une
contre l'autre.
10. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
chaque élément de maintien (14, 16) présente du côté de l'élément de base une branche
extérieure (44. 46) parallèle à l'élément de base (12) dont chaque bord longitudinal
(36, 38. 40. 42) est logé et guidé dans une section repliée (26, 28, 30, 32) du bord
de l'élément de base (12).
11. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bord longitudinal (36, 38, 40. 42) côté élément de base de l'élément de maintien
(14, 16) présente à son extrémité une section en forme de talon repliée en direction
de l'élément de base (12).
12. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la section du bord (26, 28, 30, 32) logeant le bord longitudinal (36, 38, 40, 42)
de la branche extérieure (44, 46) côté élément de base de l'élément de maintien (14,
16) se transforme par l'intermédiaire d'un dénivelé en une section (20) de l'élément
de base (12) s'étendant en surface le long de la face avant du bracelet et de forme
de préférence rectangulaire en élévation.
13. Elément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la branche extérieure (44, 46) côté élément de base de l'élément de maintien (14,
16) présente, en partant de son bord transversal, une section rectangulaire (56, 58)
recouverte par l'élément de base (12).
14. Élément coulissant selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de traction tel qu'un ressort de traction (18) s'étend à l'intérieur des
sections rectangulaires (56, 58) et présente une largeur correspondant approximativement
à l'épaisseur de la branche extérieure (44, 46) côté élément de base de l'élément
de maintien (14, 16).
15. Élément coulissant (110) selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments de ressort (126, 128) s'étendant dans la direction de coulissement des
éléments de maintien (114, 116) s'appuient tant sur des sections de forme essentiellement
carrée en élévation de l'élément de base (112) que des éléments de maintien.

