[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen eines Gegenstandes,
insbesondere einer Datenträgerplatte an einer Fläche, insbesondere einem Printmedium.
[0002] Unter einer Datenträgerplatte werden sog. CD-ROMs oder andere Platten verstanden,
die digitale Daten veränderbar oder unveränderbar abspeichern; vor allem aber sog.
Compakt-Discs. Derartige Datenträger werden häufig in Zeitschriften oder Bücher eingelegt,
um dem Nutzer zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen, die er mit einem
speziellen Abspielgerät lesen oder auch weiterverarbeiten kann. Die Erfindung ist
aber auch anwendbar auf Parfümfläschchen, Cremeproben, Beihefter, Materialproben und
andere Gegenstände.
[0003] Printmedien sind z. B. Bücher, Hefte, Folder, Beilagen oder ähnliche Informationsträger
aus Papier, Folie oder ähnlichen Materialien, wobei in Ausnahmefällen der Informationsträger
auch unbedruckt sein kann.
[0004] Zur Befestigung des Gegenstandes oder der Datenträgerplatte in einem Buch oder Heft
wird z. B. die Datenträgerplatte in eine Papier- oder Folientasche gesteckt und diese
Tasche wird auf eine Seite des Buches oder Heftes aufgeklebt. Häufig wird die Datenträgerplatte
direkt hinter dem Umschlag des Buches oder Heftes angeordnet. Dies ermöglicht es,
durch eine Ausstanzung im Umschlag einen Durchblick auf die im Buch oder Heft befestigte
Datenträgerplatte zu ermöglichen.
[0005] Auch ist es beispielsweise aus der GB-A-341 146 für Schallplatten bekannt, diese,
nachdem eine entsprechende Tasche auf den Umschlag eines Buches befestigt ist, in
diese Tasche einzuführen. In einer alternativen Ausführungsform beschreibt diese Druckschrift
eine feste Verbindung zwischen Buch- und Schallplatte, sodass das Buch gemeinsam mit
der Schallplatte auf einen Schallplattenteller gelegt wird.
[0006] Dokument US-A-4 084 696 offenbart ein Verfahren zum lösbaren Befestigen eines Gegenstandes
an einem gebundenen Printmedium.
Ein Ausführungsbeispiel zeigt in einer Figur einen flachen Papierzuschnitt mit zwei
Paneelen und einem Verschlussbereich vor dem Falten.
Der Verschlussbereich hat Leim entlang seiner inneren Oberfläche, der mit der äußeren
Oberfläche des einen Paneels zusammenwirkt, nachdem er um eine Linie gefaltet wurde.
Vor dem Falten wird das im Umschlag zu verpackende Produkt auf ein Paneel zwischen
Leimstreifen platziert.
Nach dem Falten hat die Einlage einen versiegelten, gefalteten Umschlag, der an einer
Seite durch eine Lasche und an seinen Enden durch beleimte Abschnitte verschlossen
ist.
Danach wird die Einlage über einen Bindebereich in ein Printmedium eingebunden.
[0007] Das Einführen von Datenträgerplatten oder anderen Gegenständen in Papiertaschen oder
Folientaschen ist jedoch sehr arbeitsaufwendig und in großen Stückzahlen nur mit sehr
komplizierten Maschinen durchführbar. Außerdem stellt das Anliefern, Vereinzeln, Positionieren
und Festkleben der Tüten auf einer speziellen Seite eines Buches oder Heftes hohe
Anforderungen an die benötigten Maschinen. Dies führt dazu, daß der Vertrieb von Datenträgerplatten
in Büchern oder Heften sehr teuere Maschinen fordert, die letzlich die Herstellkosten
und somit den Preis der Bücher oder Hefte verteuert.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen
Art zu entwickeln, um Gegenstände, wie z. B. Datenträgerplatten an einer Fläche, wie
z. B. einem Printmedium einfach und preisgünstig zu befestigen.
[0009] Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig durch ein Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
[0010] Hierbei wird die Datenträgerplatte in einem ersten Verfahrensschritt auf eine Fläche,
wie bspw. auf eine Papier oder Kartonplatte aufgelegt und daran befestigt. Dieser
Verfahrensschritt ist technisch weit einfacher durchzuführen als das Einführen einer
Datenträgerplatte in eine Tüte, da es verständlicherweise einfacher ist eine Datenträgerplatte
mit ihrer ebenen Seite auf eine Fläche zu legen als mit hoher Präzision in eine flexible
Tüte einzuführen.
[0011] Bei dem erfindungsgem. Verfahren wird der Gegenstand zur Befestigung zumindest teilweise
mit einer Schicht, insbesondere einer Folie, überzogen und die Schicht an der Fläche
befestigt. Diese Folie dient einerseits dem Schutz der Datenträgerplatte. Andererseits
bedeckt die Folie jedoch auch zumindest einen Teil der Datenträgerplatte und dient
der Befestigung der Datenträgerplatte an der Fläche dienen. Neben diesen funktionalen
Vorteilen der Folie ist eine Folie auch geeignet, die Wertanmutung zu erhöhen.
[0012] In einem zweiten Verfahrensschritt kann die Fläche, auf der der Gegenstand befestigt
ist, an ein Printmedium, wie etwa ein Buch oder Heft gebunden werden. Dabei wird die
Fläche so zwischen die Seiten des Buches oder Heftes gelegt, daß sie beim Bindevorgang
in das Buch oder Heft eingebunden wird. Beim Binden des Buches oder Heftes werden
somit keine zusätzlichen Einrichtungen zum Positionieren und Aufkleben von kleinen
Tüten benötigt, sondern die erfindungsgem. Fläche wird wie eine normale Buchseite
in das Buch oder Heft gebunden.
[0013] Die angesprochenen Verfahrensschritte sind mit bekannten Maschinen preisgünstig,
schnell und in hohen Stückzahlen mit hoher Präzision durchführbar. Dadurch kann einerseits
die pro Zeiteinheit bearbeitete Stückzahl erhöht werden und andererseits können bekannte
einfache Maschinen Anwendung finden.
[0014] Vorzugsweise werden die Befestigungsmittel so gewählt, daß allein durch das Aufeinanderlegen
oder Aufeinanderdrücken von einer den Gegenstand bedeckenden Schicht und der Fläche
eine ausreichende Befestigung erzielt wird.
[0015] Dies erlaubt einen stark vereinfachten Aufbau der zu verwendenen Maschinen.
[0016] Um die Befestigung zu erleichtern, ist es in vielen Fällen von Vorteil, wenn die
Fläche eine Vertiefung aufweist in oder auf die der Gegenstand auflegbar ist. Dies
erleichtert beispielsweise das zumindest teilweise Überziehen des Gegestands mit einer
Schicht oder Folie.
[0017] Eine einfache Befestigung z. B. einer Datenträgerplatte an der Fläche ist auch durch
die Verwendung einer Klebeschicht möglich. Eine derartige Klebeeinrichtung ist bekannt
und weit verbreitet.
[0018] Die Befestigung wird dadurch erreicht, daß das Befestigungsmittel eine an der Fläche
befestigte den Gegenstand zumindest teilweise überdeckende Schicht aufweist. Eine
derartige Schicht ist vorzugsweise eine Folie die einerseits die Verbindung der Datenträgerplatte
mit der Fläche ermöglicht und andererseits die Wertanmutung der Vorrichtung erhöht.
[0019] Eine einfache Befestigung wird dadurch erreicht, daß die Schicht zumindest teilweise,
vorzugsweise an der Stelle, an der sie an der Fläche befestigt ist, selbstklebend
ist. Um eine Reaktion zwischen Gegenstand und Fläche zu vermeiden, ist es empfehlenswert,
die Schicht nur an Ihrem äußeren Rand, an der sie auf der Fläche aufliegt, mit einem
Kleber zu versehen.
[0020] Vorallem dickere Gegenstände würden bei einer Befestigung mittels einer Folie zu
Falten in der Folie führen. Daher ist es vorteilhaft, wenn die Folie beispielsweise
durch Erwärmung dehnbar ist oder eine Struktur aufweist, die es erlaubt, daß sich
die Schicht beim Auflegen auf den Gegenstand verformt oder sogar der Form des Gegenstandes
anpaßt.
[0021] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Schicht sieht vor, daß sie Löcher aufweist oder
gasdurchlässig ist, um mit einen an ihrer einen Seite angeordneten Saugelement einen
an ihrer anderen Seite angeordneten Gegenstand an der Schicht zu halten. Dies erlaubt
es, mit einem Saugkopf zunächst die Folie zu ergreifen und anschließend mit demselben
Saugkopf, der die Folie hält, einen weiteren Gegenstand zu erfassen, um ihn anschließend
zusammen mit der Folie auf einer Fläche abzulegen. Mittels dieses Prinzips können
mehrere luftdruchlässige Elemente als Schichtaufbau von demselben Saugkopf gehalten
und zusammen an einer Stelle positioniert werden.
[0022] Durch Löcher in der Schicht und/oder dem von Saugkopf gehaltenen Gegenstand kann
auch ein weiterer Saugkopf durch die Schicht und/oder den Gegenstand hindurchgeführt
werden, um auf der dem Saugkopf gegenüberliegenden Seite weitere Gegenstände zu erfassen.
[0023] Die Löcher in der Schicht oder deren Gasdurchlässigkeit erlauben somit ein Ergreifen
der Schicht und zumindest eines weiteren Gegenstandes. Je nach Regulierung des Unterdrucks
können die Teile gleichzeitig oder nacheinander gegriffen und abgelegt werden.
[0024] Es ist vorteilhaft, wenn die Fläche einen Bindebereich aufweist. Das Befestigungsmittel
erlaubt eine einfache Befestigung z. B. einer Datenträgerplatte und der Bindebereich
ist so ausgebildet, daß die Fläche mit bekannten Bindeeinrichtungen in ein Buch oder
ein Heft einbindbar ist. Für ein Heft mit Rückendrahtheftung muß der Bindebereich
so ausgebildet sein, daß der Rückendraht durch die Fläche hindurchführbar ist und
der Bindebereich muß so dimensioniert sein, daß ein Ausreißen der Fläche bei einem
üblichen Umgang mit dem Heft vermieden wird. Bei einer Leimbindung muß der Bindebereich
in Hinblick auf Flexibilität und Materialeigenschaften so ausgebildet sein, daß eine
Beeinträchtigung des üblichen Bindevorgangs vermieden wird.
[0025] Um diesen Anforderungen zu genügen, ist vorzugsweise die Fläche oder zumindest der
Bindebereich aus Papier oder Pappe hergestellt. Da Buchbinder mit der Verarbeitung
von Papier, Pappe, Folien o.ä. Material vertraut sind, ist gerade die Verwendung dieser
Materialien für den erfindungsgem. Zweck besonders geeignet. Papier oder Pappe ist
darüber hinaus einfach zu bedrucken, leicht zu stanzen und gemeinsam mit dem Buch
oder Heft recycelbar.
[0026] Ein spezielles Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß der Bindeberich die
Fläche in zwei Teile teilt. Dabei ist es möglich, auf einem Teil der Fläche die Datenträgerplatte
zu befestigen und den anderen Teil der Fläche mit weiteren Informationen zu versehen
oder als herausnehmbare Karte auszubilden.
[0027] Eine Ausgestaltung der erfindungsgem. Vorrichtung sieht vor, daß die Fläche eine
Perforation z. B. zwischen Befestigungsmittel und Bindebereich aufweist. Eine derartige
Perforation erlaubt das Herausnehmen z. B. einer Datenträgerplatte aus dem Buch mitsamt
eines Teiles der Fläche, die bspw. zusätzliche Informationen zur Datenträgerplatte
enthalten kann.
[0028] Andererseits kann die Perforation aber auch im wesentlichen dem Umriß des Gegenstandes
folgen. Dies ermöglicht es, z. B. auch eine unlösbar mit der Fläche verbundene Datenträgerplatte
herauszutrennen und die Datenträgerplatte auf einem Abspielgerät abzuspielen, ohne
den Teil der Fläche zu entfernen. Die Fläche dient dann als Bedruckung der Compakt-Disk.
[0029] Da der Gegenstand mit einer Schicht bedeckt ist, erlaubt die Perforation in der Fläche
ein Herausnehmen aus der von Schicht und Fläche gebildeten Verpackung. Alternativ
kann auch in der Schicht eine derartige Perforation vorgesehen werden.
[0030] Es zeigt
- Figur 1
- ein Heft mit einer eingebundenen Fläche in perspektivischer Darstellung
- Figur 2
- eine Draufsicht auf die eingebundene Fläche
- Figur 3
- eine Vorderansicht eines Heftes mit eingebundener Fläche,
- Figur 4
- einen Teil eines Schnittes durch die Fläche längs der Linie IV - IV in Figur 2,
- Figur 5
- eine mit einem Folienstreifen befestigte Compact Disc,
- Figur 6
- eine mit zwei Folienstreifen befestigte Compact Disc,
- Figur 7
- eine mit einem Folienquadrat befestigte Compact Disc,
- Figur 8
- eine mit einer kreisförmigen Folie befestigte Compact Disc.
- Figur 9
- ein Beispiel für eine Versandkarte für eine Compact Disc,
- Figur 10
- eine Compact Disc - Verpackung,
- Figur 11
- eine CD - Verpackung mit Endnahmeperforation und
- Figur 12
- die Funktion eines Saugkopfes zum Greifen von Folie und CD.
[0031] Im Folgenden wird ein Beispiel beschrieben das das Verständnis der Erfindung erleichtert.
[0032] Das in Figur 1 gezeigte Heft 1 besteht im wesentlichen aus einem Einband 2 und mittels
einer Rückendrahtheftung eingebundener Seiten 3, von denen in der Zeichnung nur drei
dargestellt sind. Zwischen den Seiten 3 und dem Umschlag 2 ist eine Fläche 4 eingebunden,
die aus einem Papier besteht, das etwa die Festigkeit des Papiers der Umschlagseite
2 hat. Im gezeigten Ausführungsbeispiel liegt die Fläche 4 zwischen dem Einband 2
und den Seiten 3, d. h. ein Teil 4a liegt zwischen dem vorderen Blatt 5 des Einbands
2 und ein Teil 4b der Fläche 4 liegt zwischen den Seiten 3 und dem hinteren Blatt
6 des Einbands 2.
[0033] Die in das Heft 1 eingebundene Fläche 4 ist in Fig. 2 noch einmal separiert herausgezeichnet.
Hierbei ist gut zu erkennen, daß die Teile 4a und 4b der Fläche 4 durch einen Bindebereich
7 voneinander getrennt sind. Zumindest dieser Bindebereich 7 muß Materialeigenschaften
aufweisen, die ein Einbinden der Fläche 4 in das Heft 1 erlauben.
[0034] Auf das Teil 4a der Fläche 4 ist eine Datenträgerplatte 8 aufgelegt, die mit einem
Befestigungsmittel 9 an der Fläche 4 lösbar befestigt ist. Außerdem ist auf dem Teil
4a der Fläche 4 eine in Richtung des Bindebereichs verlaufende Perforation 10 vorgesehen,
die es erleichtert, den Teil 4a der Fläche 4 mitsamt der Datenträgerplatte 8 aus dem
Heft 1 zu entfernen.
[0035] Die andere Seite 4b der Fläche 4 weist einen mittels einer Perforation 11 heraustrennbaren
Teil 12 auf, der als Postkarte ausgebildet ist. Im vorliegenden Fall hat die gesamte
Fläche 4 etwa die Stärke einer Postkarte. Dies erlaubt eine stabile Befestigung der
Datenträgerplatte 8 an der Fläche 4, ein einfaches Einbinden der Fläche 4 in das Heft
1 und außerdem die Verwendung eines Teils der Fläche 4 als heraustrennbare Antwortkarte.
[0036] Figur 3 zeigt das zusammengeklappte Heft 1 mit eingebundener Fläche 4, auf der die
Datenträgerplatte 8 befestigt ist. Im vorderen Blatt 5 des Umschlags 2 ist eine Ausstanzung
13 vorgesehen, die einen Durchblick auf die Datenträgerplatte 8 erlaubt.
[0037] Die Befestigung der Datenträgerplatte 8 auf der Fläche 4 ist in Figur 4 dargestellt
und hier ist gut zu erkennen, wie das Befestigungsmittel 9 als Klammer durch das Loch
in der Datenträgerplatte 8 hindurchgreift. Beim Aufbringen der Klammer 9 verspreizen
sich die Füße 14 der Klammer 9 so, daß die Datenträgerplatte 8 mit dem Kopf 15 der
Klammer 9 an die Fläche 4 angedrückt wird.
[0038] Zum Einbringen der Datenträgerplatte 8 ist das Heft 1 wird zunächst aus einem Karton
eine Fläche 4 ausgestanzt und auf diese Fläche 4 die Datenträgerplatte 8 flach aufgelegt.
Gleichzeitig mit dem Auflegen oder nach dem Auflegen wird die Datenträgerplatte 8
an der Fläche 4 durch Verklammern, Verkleben oder Eindrücken in eine angepaßte Form
an der Fläche 4 befestigt. Die so vorbereitete Fläche 4 wird schließlich beim Binden
des Heftes 1 wie ein Seitenblatt in das Heft gebunden, wodurch die Datenträgerplatte
8 eine fixe Position innerhalb des Heftes erhält.
[0039] Erfindungsgemäße Befestigungsmöglichkeiten, mittels einer Schicht, bspw. einer Compact
Disc auf einer Fläche, die in das Printmedium eingebunden wird zeigen die Figuren
5 bis 8.
[0040] In Figur 5 ist die Datenträgerplatte 8 mittels eines Klebebandstreifens 16 an der
Fläche 4 befestigt. Der Klebebandstreifen 16 ist so flexibel, daß er sich glatt an
der Datenträgerplatte 8 anschmiegt und einseitig mit einer Klebeschicht versehen,
die einerseits die Datenträgerplatte 8 am Klebeband 16 hält und andererseits das Klebeband
16 an der Fläche 4.
[0041] In Figur 6 ist die Datenträgerplatte 8 mittels zwei Klebestreifen 17 und 18 an der
Fläche 4 befestigt. Perforationen 19 und 20 können dabei das Abnehmen der Datenträgerplatte
von der Fläche erleichtern.
[0042] In Figur 7 ist die gesamte Datenträgerplatte 8 mit einer quadratischen Folie 21 an
der Fläche 4 befestigt. Dazu sind die Ecken 22 bis 25, die über die Datenträgerplatte
8 herausschauen mit Klebstoff beschichtet, um die Folie 21 an der Fläche 4 zu befestigen.
Fakulativ kann auch die gesamte Folie 21 selbstklebend ausgebildet sein.
[0043] Figur 8 zeigt eine Befestigungsmöglichkeit, bei der die Datenträgerplatte 8 unter
einer kreisförmigen Folie 26 liegt, die an ihrem äußeren Rand mit der Fläche 4 verklebt
ist. Diese Folie 26 hat zwischen dem Klebebereich 27 und dem äußeren Rand einer eingelegten
Datenträgerplatte 8 eine halbkreisförmige Perforation 28, die mittels einer Lasche
29 aufgerissen werden kann, um die unter der Folie 26 angeordnete Datenträgerplatte
8 von der Fläche 4 des Printmediums zu entfernen. Die durch Aufbrechen der Perforation
28 entstehende Tasche kann mehrfach als Aufbewahrungsort für die Datenträgerplatte
8 verwendet werden, wobei durch das erstmalige Aufbrechen der Perforation 28 eine
Versiegelung gebrochen wird, die leicht erkennbar ist und nicht mehr rückgängig gemacht
werden kann. Eine derartige Versiegelung ist für Garantien oder Lizenzen von besonderem
Interesse. Im folgenden werden Beispiele beschrieben, die nicht Teil der Erfindung
sind.
[0044] Die in Figur 9 gezeigte Versandtasche 30 besteht aus einem Karton 31, der zwei parallele
beabstandete Rillungen 32, 33 aufweist, mittels derer ein oberes Ende 34 und ein unteres
Ende 35 des Kartons 31 eingeklappt werden können. Ein an den Rändern des Kartons 31
angebrachter Adhäsionsverschluß 36 ermöglicht das aufeinanderkleben der Enden 34 und
35 und führt dabei zu einer briefumschlagartig umschlossenen Verpackung. In dieser
Verpackung ist eine Compact Disc 37 eingelegt, die an diesem Ort mittels eines Klebestreifens
38 positioniert ist. Dieser Klebestreifen 38 verhindert ein Verrutschen der Compact
Disc 37 während der Verpackung.
[0045] Eine sehr einfache äußerst dünne Verpackung für eine CD zeigt Figur 10. Auf einen
Karton 39 ist eine CD 40 aufgelegt. Anschließend wird der Karton 39 und die CD flächig
mit einer Folie 41 überzogen. Das Europaloch 42 dient der Aufhängung der Verpackung
an bekannten Einrichtungen.
[0046] Figur 11a zeigt eine ähnliche Verpackung mit einem Aufbau entsprechend Figur 10,
wobei die in Figur 11b gezeigte Rückseite der Verpackung eine halbkreisförmige Perforation
43 und ein Fingerloch 44 aufweist, mittels der der Karton 45 an der angezeigten Stelle
geöffnet werden kann, um die CD 46 zu entnehmen.
[0047] Der in Figur 12 gezeigte Druckkopf 50 besteht aus einem äußeren Zylinder 51, in dem
ein innerer Zylinder 52 längs des Pfeiles 53 beweglich geführt ist. Als Führung ist
eine Feder 54 mit einem darin geführten Hubelement 55 gezeigt. Im äußeren Zylinder
51 befinden sich Vakuumkanäle 56, 57 und im inneren Zylinder 52 befinden sich Vakuumkanäle
58, 59. Dieser Druckkopf 50 ist auf eine Folie 60 aufsetzbar und kann mittels der
Vakuumkanäle 56, 57 die Folie erfassen und halten. In der Folie 60 sind Löcher 61,
62 vorgesehen, die mit den Vakuumkanälen 58, 59 des inneren Zylinders 52 fluchten.
Der Saugkopf 50 mit angesaugter Folie 60 kann daher über z. B. einer Compact Disc
63 plaziert werden, um mittels eines zweiten Unterdrucks am inneren Zylinder 52 über
die Vakuumkanäle 58, 59 und die Löcher 61, 62 die Compact Disc 63 anzusaugen und festzuhalten.
[0048] Figur 12b zeigt, daß mittels des äußeren Zylinders 51 die Folie 60 auf eine ebene
Fläche 64 aufgedrückt werden kann, während der innere Zylinder 52 gegen den Druck
der Feder 54 von der auf der Fläche 64 liegenden Compact Disc 63 nach oben gedrückt
wird.
[0049] Der erfindungsgemäße Saugkopf dient somit sowohl als Halteeinrichtung für Folie und
Compact Disc als auch als Anpreßeinrichtung zum Andrücken der vorzugsweise selbstklebenden
Folie an einer Fläche.
1. Verfahren zum lösbaren Befestigen eines Gegenstandes, insbesondere einer Datenträgerplatte
(8), an einem gebundenen Printmedium (1), wobei
- der Gegenstand (8) auf eine ebene Fläche (4) des Printmediums (1) oder die Fläche
(4) auf den Gegenstand (8) aufgelegt,
- im Anschluss hieran der Gegenstand (8) zumindest teilweise mit einer Schicht bedeckt
und
- die Schicht an der ebenen Fläche (4) durch Aufkleben auf diese Fläche so befestigt
wird, dass der Gegenstand dadurch auf der ebenen Fläche (4) des Printmediums (1) befestigt
ist, und
- danach die ebene Fläche über einen Bindebereich in ein Printmedium eingebunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (34, 35) vor dem Bedecken des Gegenstands (8) an mindestens einer Seite
bereits an der ebenen Fläche (31) befestigt ist und dass die Schicht (34, 35) zum
lösbaren Befestigen des Gegenstandes auf die Fläche (31) geklappt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Fläche und andererseits die Schicht einstückig miteinander ausgebildet
sind, dass die Schicht (34, 35) zum lösbaren Befestigen des Gegenstandes auf die Fläche
geklappt wird und dass der Gegenstand in verpacktem Zustand einerseits auf der Fläche
aufliegt und andererseits von der Schicht bedeckt ist, welche auf die Fläche eingeklappt
ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (60) eine Folie ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche (4) und die Schicht derart gewählt sind, dass allein durch Aufeinanderlegen
oder Aufeinanderdrücken eine ausreichende Befestigung erzielt wird.
1. A method to removably secure an artefact, more specifically a data storage disc (8)
onto a hardback print medium (1),
in which
- the artefact (8) is applied onto an even surface (4) of the print medium (1) or
that the surface (4) is applied onto the artefact (8),
- the artefact (8) is subsequently at least partly covered by a layer and
- the layer is secured onto the even surface (4) by gluing on this surface, that the
artefact thereby fixed on the even surface (4) of the print medium (1), and
- the even surface is then bound up in a print medium via a binding area.
2. The method according to claim 1, characterized in that before covering the artefact (8), the layer (34, 35) is already secured on at least
one side to the even surface (31) and that in order to removably secure the artefact
the layer (34, 35) is flapped onto the surface (31).
3. The method according to claim 2, characterized in that the surface on the one hand and the layer on the other hand are configured integral
with each other, that in order to removably secure the artefact, the layer (34, 35)
is flapped onto the surface and that the artefact in its packaged state rests on the
surface on the one hand and is covered on the other hand by the layer which is flapped
onto the surface.
4. The method according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the layer (60) is a plastic film.
5. The method according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the surface (4) and the layer are chosen in such a manner that an adequate fastening
is achieved merely by applying or pressing them onto each other.
1. Procédé pour amoviblement fixer un objet, plus particulièrement un support de données
en forme de disque (8), sur un média imprimé relié (1),
dans lequel
- objet (8) est posé sur une surface (4) plane du média imprimé (1) ou que la surface
(4) est posée sur l'objet (8)
- objet (8) est par la suite du moins partiellement couvert d'une couche et
- objet est fixé sur la surface plane (4) en collant à cette surface, que l'objet
est de ce fait fixée à la surface (4) plane du média imprimé, et
- la surface plane est ensuite intégrée dans un média imprimé par l'intermédiaire
d'une zone de reliure.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche (34, 35) est déjà fixée sur la surface plane (31) sur du moins un côté
avant que l'objet (8) ne soit couvert et que la couche (34, 35) est rabattue sur la
surface (31) afin de fixer amoviblement l'objet.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface d'une part et la couche d'autre part ne constituent qu'une seule et même
pièce, que la couche (34, 35) est rabattue sur la surface afin de fixer amoviblement
l'objet et que l'objet à l'état emballé repose d'une part sur la surface et est d'autre
part couvert par la couche, laquelle est rabattue sur la surface.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche (60) est une feuille.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la surface (4) et la couche sont choisies de manière à ce qu'une fixation suffisante
est obtenue uniquement en les posant ou en les pressant l'une contre l'autre.