| (19) |
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(11) |
EP 0 888 632 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.1999 Patentblatt 1999/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.02.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 13/70 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9700/643 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9729/499 (14.08.1997 Gazette 1997/35) |
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| (54) |
ULTRASCHALL-TASTATURSCHUTZ
ULTRASOUND KEYBOARD PROTECTION ARRANGEMENT
SYSTEME DE PROTECTION ULTRASONORE POUR CLAVIER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI PT |
| (30) |
Priorität: |
12.02.1996 DE 19605092
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.1999 Patentblatt 1999/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Nixdorf
Informationssysteme AG |
|
33106 Paderborn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHULTE, Johannes
D-45731 Waltrop (DE)
- LIEDTKE, Oliver
D-44287 Dortmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Epping, Wilhelm, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwalt
Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 105 845
|
US-A- 5 149 986
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft die Erkennung eines die Oberfläche einer Tastatur bedeckenden
Gegenstands.
[0002] Selbstbedienungsgeräte haben in der Regel eine Tastatur, auf der der Benutzer vertrauliche
oder geheime Daten eingibt, insbesondere eine als PIN (Personal Identification Number)
bezeichnete Geheimzahl. Um diese und ähnliche Daten unrechtmäßig zu gewinnen, kann
eine Tastatur durch aufgelegte ähnliche Tastaturen oder andere Gegenstände manipuliert
werden. Eine Einrichtung, die solche Manipulationen entdeckt, muß jedoch gleichzeitig
unauffällig, robust und gegen mutwillige Beschädigung (Vandalismus) gesichert sein.
[0003] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine entsprechende Einrichtung anzugeben.
[0004] Die Erfindung löst die Aufgabe durch einen im Inneren der Tastatur angebrachten Schallwandler,
der durch die Oberfläche der Tastatur vorzugsweise Ultraschallwellen abstrahlt, ohne
daß die Oberfläche sichtbar verändert ist. Die Schutzeinrichtung ist damit unauffällig
und weiterhin gegen Vandalismus geschüzt. Da die Tastatur ohnehin gegen Einsichtnahme
durch eine Haube geschützt ist, kann oberhalb der Tastatur ein Empfänger angebracht
werden, der die abgestrahlten Ultraschallwellen detektiert und demgemäß einen ordnungsgemäßen
Zustand meldet.
[0005] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Anordnung einer Tastatur mit Ultraschallsender und -empfänger,
- Fig. 2
- eine mögliche Anbringung eines Ultraschallsenders in dem Rahmen einer Tastatur.
[0006] Stark vereinfacht und schematisch ist in Fig. 1 eine Tastatur auf Grundplatte 10
unter einer Haube 13 dargestellt. Die Tastatur besteht aus einem Tastenrahmen 11 und
einzelnen Tasten 12a..d. Im Inneren der Tastatur ist an der Unterseite des Tastaturrahmens
11 an einem Steg zwischen den Tasten 12a..d ein Ultraschallsender 14 angebracht, der
elektrisch erregt wird. Oberhalb der Tastatur, im Beispiel in der die Tastatur schützenden
Haube 13, ist ein Ultraschallempfänger 15 angebracht. Das von ihm empfangende Signal
wird verstärkt, gleichgerichtet und einem Schwellwertdetektor zugeführt.
[0007] Diese Einrichtungen sind in bekannter Art ausgeführt und in Fig. 1 nicht dargestellt.
Der Ausgang des Schwellwertdetektors ist mit einer Steuereinheit für das die Tastatur
als Eingabegerät benutzende Gerät verbunden. Solange der Schwellwertdetektor der Steuereinheit
die Anwesenheit eines Signals meldet, bleibt das Gerät betriebsbereit und verwendet
die Tastatur als Eingabegerät.
[0008] Bereits ein Blatt Papier, auf die Tastatur gelegt, dämpft die Abstrahlung des Ultraschallgebers
14 signifikant. Der Schwellwertdetektor ändert daher sein Signal an die Steuereinheit,
welche entsprechend reagiert. Befindet sich das Gerät im Zustand der Betriebsbereitschaft,
so wird ein Verlust der Ultraschallübertragung, gemeldet durch den Schwellwertdetektor,
als Manipulation aufgefaßt und das Gerät in einen Störungszustand versetzt. Dies gilt
nicht, wenn ein Benutzer gerade zur Eingabe von Daten aufgefordert wurde, da die Schwächung
von der Hand des Benutzers stammen kann. Das Gerät wird also dadurch geschützt, daß
vor Beginn einer jeden Transaktion eines Bedieners der Tastatur der Schwellwertdetektor
die Anwesenheit eines Signals melden muß. Dabei wird der Ultraschallgeber in der Tastatur
bevorzugt auf der Innenfläche einer Taste oder eines Tastenrahmens angebracht. Vielfach
ist das Material akustisch dünn genug, so daß aus der Tastatur ohne weitere Maßnahmen
ein gut detektierbares Signal abgestrahlt wird, ohne daß die Anwesenheit des Ultraschallgebers
sichtbar wird. Da die Oberfläche der Tastatur ungestört ist, kann auch nicht einfach
erkannt werden, wo das Signal abgestrahlt wird, so daß Manipulationsversuche erschwert
sind.
[0009] Bei Tastaturen mit massivem metallischem Tastaturrahmen wird entsprechend Fig. 2
in einen Steg des Tastenrahmens 11 ein Sackloch von innen eingelassen, so daß die
Ultraschallwellen durch das verbleibende Material austreten können. Da es sich um
ein Sackloch handelt, bleibt die Oberfläche unverändert. In das Sackloch wird als
Ultraschallgeber ein piezokeramisches Plättchen eingelassen und verklebt, das in bekannter
Art mit elektrischen Kontakten und Anschlüssen versehen ist, welche mit einer Wechselspannungsquelle
passender Frequenz verbunden sind. Damit entsteht ein Ultraschall abstrahlender Wandler,
der von außen nicht sichtbar und nicht manipulierbar ist. Bei geeigneten Abmessungen
des Sacklochs verstärkt dieses durch Resonanz das Signal, insbesondere durch Verwendung
eines Piezowandlers mit Radialschwingungen, einer Schwingfrequenz von 40kHz, einem
Lochdurchmesser von 12mm und einer Deckstärke von 0,6mm und dem Material Aluminium.
[0010] Anstelle des Tastenrahmens 11 kann auch eine Taste, insbesondere eine Blindtaste,
verwendet werden. Dies ist dann vorteilhaft, wenn die Stege zwischen den Tasten sehr
schmal sind.
[0011] Liegt die Ultraschallstrahlung im niederfrequenten Bereich, dann entsteht eine kugelförmige
Abstrahlung, so daß der Empfänger nicht direkt oberhalb der Tastataur, sondern sogar
auch seitlich angebracht werden kann.
[0012] Es sind ferner Lautsprecher auf Piezo- oder elektrodynamischer Basis verfügbar, die
nicht nur im hörbaren, sondern auch im Ultraschallbereich abstrahlen. Eine einfache
Variante der Erfindung besteht daher darin, einen solchen unterhalb der Tastatur anzubringen,
so daß die Schallstrahlung durch die Schlitze zwischen den Tasten und dem Tastenrahmen
durchtritt. Eine akustische Kopplung mit einer Taste oder dem Tastenrahmen ist dabei
nicht notwendig. Als Empfänger sind auch Elektret-Mikrophone verwendbar, deren Frequenzbereich
meist bis in den Ultraschallbereich reicht. Eine andere Variante der Erfindung verwendet
an Stelle des Ultraschallempfängers einen Reflektor. Durch die Laufzeit des Signals
kann der Geber in der Art eines Echolots zur Abgabe kurzer Signale verwendet werden
und danach in einer Sendepause als Empfänger dienen. Als Empfänger kann statt dessen
auch ein zweiter Ultraschallwandler in die Tastatur eingebaut werden, so daß Geber
und Empfänger getrennt sind. Gleichfalls ist es möglich, die Rolle von Geber und Empfänger
statisch oder dynamisch zu vertauschen.
[0013] Für größere Tastaturen mit vielen Tasten kann es zweckmäßg sein, in die Tastatur
mehrere Ultraschallwandler einzubauen, die im Zeitmultiplex auf einen gemeinsamen
Empfänger wirken. Bei Verwendung eines Reflektors mit getrenntem Ultraschallgeber
und -empfänger ergeben sich von vornherein zwei Überwachungspunkte auf der Tastatur,
deren Anzahl durch weitere Geber und Empfänger erhöht werden kann.
[0014] Auch ist es möglich, auf einen Empfänger ganz zu verzichten, indem die Abstrahlungsleistung
bzw. der Abstrahlungswiderstand des Ultraschallgebers überwacht wird. Durch die Dämpfung
eines aufgelegten Materials wird dem Geber mehr Leistung entzogen und damit eine Erkennung
eines Gegenstands auf der Tastatur möglich.
[0015] Zusätzlich oder anstelle einer Signalschwächung kann auch das Erregersignal moduliert
werden und die Phasenlage der Modulation bestimmt werden. Damit kann Manipulationen
vorgebeugt werden, welche ein Signal aufnehmen und durch einen ähnlichen Sender wieder
abstrahlen, was in der Regel zu einer Phasenverschiebung bzw. Laufzeitänderung führen
wird und damit erkannt wird. Als Modulation ist ein Pseudo-rauschen sehr zweckmäßig,
weil dieses nicht einfach nachgebildet werden kann. Durch einen Signalprozessor kann
die dann notwendige Korrelationsanaylse erfolgen.
[0016] Anstelle von Ultraschall kann auch Schall im hörbaren Bereich verwendet werden, der
vorzugsweise von einem unter der Tastatur befindlichen separaten Lautsprecher abgestrahlt
und von einem Elektretmikrophon empfangen wird. Elektronisch erzeugtes Pseudo-Rauschen
hat den Vorteil, daß es vom Benutzer nicht wahrgenommen wird. Alternativ hierzu sind
Impulse, die als Knackgeräusch wirken. Im Fall, daß eine akustische Rückmeldung für
eine Tastenbetätigung als Schallimpuls oder kurzer Ton von einem Lautsprecher unterhalb
der Tastatur abgegeben wird, kann dieser als Schallsignal verwendet werden. Das gleiche
Signal wird außerhalb der Transaktionszeiten in zufälligen Abständen erzeugt und ausgewertet,
so daß eine Überdeckung der Tastatur entdeckt wird.
[0017] Auch bei hörbaren Signalen ist eine Vertauschung von Sender und Empfänger möglich.
[0018] Als Sender kann auch eine elektromagnetische Zunge nach Art eines Summers dienen,
die gegen beispielsweise den Tastenrahmen schlägt und damit diesen in Schwingungen
versetzt, welche von dem Tastenrahmen abgestrahlt werden.
1. Einrichtung zum Erkennen eines die Oberfläche einer Tastatur bedeckenden Gegenstands,
mit den Merkmalen:
- in der Tastatur befindet sich ein Schallgeber, der ein Signal in den Raum oberhalb
der Tastaturoberfläche abstrahlt;
- gegenüber der Tastatur im Abstrahlbereich des Schallgebers befindet sich ein Schallempfänger,
so daß ein den Schallgeber bedeckender Gegenstand das beim Schallempfänger eintreffende
Signal abschwächt;
- der Schallempfänger ist über eine Auswerteschaltung mit einer Steuerung verbunden,
welche die Tastatur oder ein die Tastatur enthaltendes Gerät zu sperren vermag.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei Schallgeber und Schallempfänger vertauscht sind,
indem ein Schallempfänger in der Tastaturoberfläche und ein Schallgeber gegenüber
der Tastatur angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der Schallempfänger durch einen Schallreflektor
ersetzt ist und der Schallgeber als Schallempfänger mitverwendet wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, wobei der Schallgeber und der Schallempfänger zeitlich
abwechselnd als Geber und als Empfänger benuzt werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der Schallempfänger durch einen Schallreflektor
ersetzt ist und ein zweiter Schallwandler als Schallempfänger dient, der in ähnlicher
Art wie der Schallgeber ausgeführt und gleichfalls in der Tastatur angeordnet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei mehrere Schallgeber oder mehrere
Schallempfänger zeitlich abwechselnd benutzt werden.
7. Einrichtung zum Erkennen eines die Oberfläche einer Tastatur bedeckenden Gegenstands,
mit den Merkmalen:
- in der Tastatur befindet sich ein Schallgeber, der ein Signal in den Raum oberhalb
der Tastaturoberfläche abstrahlt;
- der Schallgeber ist mit einer Auswerteschaltung verbunden, welche den Abstrahlungswiderstand,
die abgestrahlte Leistung oder ähnliche Parameter bestimmt,
- die Auswerteschaltung ist mit einer Steuerung verbunden, welche die Tastatur oder
ein die Tastatur enthaltendes Gerät zu sperren vermag.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Tastatur aus einem Tastenrahmen
besteht, dessen Außenseite die Oberfläche der Tastatur außerhalb der Tasten bildet,
und wobei der Schallgeber an der Innenseite angebracht ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Schallgeber von innen in einen
Tastenkopf, vorzugsweise einer Blindtaste, eingebaut ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Schallsignal ein Ultraschallsignal
ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, wobei das Ultraschallsignal im Bereich zwischen 20kHz
und 100kHz, vorzugsweise 40kHz, liegt.
12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, wobei der Schallgeber in einem von der Innenseite
eingelassenes Sackloch angebracht ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, wobei der Schallgeber ein Piezowandler mit Radialschwingungen
ist und die Schwingfrequenz auf den Durchmesser des Sacklochs sowie die Stärke des
verbleibenden Materials zwecks Resonaz abgestimmt ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 12 oder 13, wobei das Sackloch in einen Steg zwischen zwei
Tasten eingelassen ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Tastenrahmen oder ein Tastenkopf
aus piezoelektrischem Material besteht und an der Unterfläche Kontakte zur Erregung
bzw. zum Empfang von Schallsignalen angebracht sind.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei ein elektrodynamischer Wandler
auf einen mit dem Tastaturrahmen starr verbundenen ferromagnetischen Gegenstand wirkt.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei eine elektrisch erregte Zunge
über eine lose Verbindung mit dem Tastenrahmen die Schallwellen überträgt.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Schallgeber ein Lautsprecher
ist, der unterhalb der Tastatur angebracht ist.
19. Einrichtung nach einem der bisherigen Ansprüche, wobei der Schallgeber zufällig zwischen
Senden und Sendepause abwechselt und auch die Abwesenheit eines Signals in den Sendepausen
ausgewertet wird.
20. Einrichtung nach einem der bisherigen Ansprüche, wobei der Schallgeber modulierten
Schall abstrahlt und die Auswerteschaltung auch Phasenverschiebungen oder Laufzeitveränderungen
auswertet.
21. Einrichtung nach Anspruch 20, wobei die Modulation durch ein Pseudorauschen erfolgt
und die Phasenverschiebung durch Korrelationsanalyse bestimmt wird.
22. Einrichtung nach Anspruch 20, wobei das Sendesignal moduliert ist und die Auswerteschaltung
eine Analyse der Hüllkurve durchführt.
23. Einrichtung nach Anspruch 22, wobei die Modulation durch Sprache oder Musik erfolgt.
24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Signal einer akustischen Rückmeldung
das Signal des Schallgebers darstellt.
25. Einrichtung nach Anspruch 24, wobei Signale der akustischen Rückmeldung zusätzlich
ohne Tastaturbetätigung zu Zeiten der Betriebsbereitschaft außerhalb von Transaktionen
abgestrahlt werden, vorzugsweise mit zufällig variiertem Abstand der Zeitpunkte.
26. Einrichtung zum Erkennen eines in den Raum oberhalb einer Tastatur eingebrachten Gegenstandes,
bei der in dem Raum oberhalb einer Tastaturoberfläche ein Schallfeld erzeugt wird,
und bei dem ein das Schallfeld überwachender Detektor mit einer Steuerung verbunden
ist, die eine durch einen in den Raum eingebrachten Gegenstand erzeugte Störung des
Schallfeldes signalisiert.
27. Einrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor die Abgabe der Schallenergie und/oder den Abstrahlungswiderstand
eines Schallgebers überwacht.
28. Einrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor auch als Schallgeber dient.
1. Device for identifying an object covering the surface of a keyboard having the following
features:
- a sound transmitter is located in the keyboard and emits a signal into the space
above the keyboard surface;
- a sound receiver is located, facing the keyboard, in the emission region of the
sound transmitter, so that an object which is covering the sound transmitter attenuates
the signal arriving at the sound receiver;
- the sound receiver is connected via an evaluation circuit to a controller which
can inhibit the keyboard or an apparatus which contains the keyboard.
2. Device according to Claim 1, in which the sound transmitter and sound receiver are
interchanged, in that a sound receiver is arranged in the keyboard surface and a sound
transmitter is arranged facing the keyboard.
3. Device according to Claim 1, in which the sound receiver is replaced by a sound reflector,
and the sound transmitter is used reciprocally as a sound receiver.
4. Device according to Claim 3, in which the sound transmitter and the sound receiver
are used alternately in time as a transmitter and as a receiver.
5. Device according to Claim 1, in which the sound receiver is replaced by a sound reflector,
and a second sound transducer is used as a sound receiver, is designed in a similar
manner to the sound transmitter, and is likewise arranged in the keyboard.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, in which a plurality of sound transmitters
or a plurality of sound receivers are used alternately in time.
7. Device for identifying an object covering the surface of a keyboard having the following
features:
- a sound transmitter is located in the keyboard and emits a signal into the space
above the keyboard surface;
- the sound transmitter is connected to an evaluation circuit which determines the
emission impedance, the emitted power or similar parameters,
- the evaluation circuit is connected to a controller which can inhibit the keyboard
or an apparatus containing the keyboard.
8. Device according to one of Claims 1 to 7, in which the keyboard comprises a key frame
whose outside forms the surface of the keyboard outside the keys, and in which the
sound transmitter is fitted on the inside.
9. Device according to one of Claims 1 to 7, in which the sound transmitter is fitted
from the inside into a key head, preferably an unused key.
10. Device according to one of Claims 1 to 9, in which the sound signal is an ultrasound
signal.
11. Device according to Claim 10, in which the ultrasound signal is in the range between
20 kHz and 100 kHz, preferably 40 kHz.
12. Device according to Claim 10 or 11, in which the sound transmitter is fitted in a
blind hole which is introduced from the inside.
13. Device according to Claim 12, in which the sound transmitter is a piezo-electric transducer
which oscillates radially, and the oscillation frequency is matched to the diameter
of the blind hole as well as to the thickness of the remaining material, for resonance
purposes.
14. Device according to Claim 12 or 13, in which the blind hole is introduced into a web
between two keys.
15. Device according to one of Claims 1 to 8, in which the key frame or a key head is
composed of piezo-electric material and contacts for exciting and/or receiving sound
signals are fitted on the lower surface.
16. Device according to one of Claims 1 to 8, in which an electrodynamic transducer acts
on a ferromagnetic object which is rigidly connected to the keyboard frame.
17. Device according to one of Claims 1 to 8, in which an electrically excited tongue
transmits the sound waves to the key frame via a loose connection.
18. Device according to one of Claims 1 to 8, in which the sound transmitter is a loudspeaker
which is fitted underneath the keyboard.
19. Device according to one of the preceding claims, in which the sound transmitter alternates
randomly between transmitting and a transmission pause, and the absence of a signal
in the transmitting pauses is also evaluated.
20. Device according to one of the preceding claims, in which the sound transmitter emits
modulated sound, and the evaluation circuit also evaluates phase shifts or propagation
time changes.
21. Device according to Claim 20, in which the modulation is carried out by pseudo-random
noise, and the phase shift is determined by correlation analysis.
22. Device according to Claim 20, in which the transmitted signal is modulated, and the
evaluation circuit carries out an analysis of the envelope curve.
23. Device according to Claim 22, in which the modulation is carried out using speech
or music.
24. Device according to one of Claims 1 to 7, in which an acoustic return signal represents
the signal of the sound transmitter.
25. Device according to Claim 24, in which acoustic return signals are additionally emitted,
without keyboard operation, at readiness times other than during transactions, preferably
with a randomly varied intervals between the times.
26. Device for identifying an object which has been introduced into the space above a
keyboard, in the case of which device a sound field is produced in the space above
a keyboard surface, and in which a detector which monitors the sound field is connected
to a controller which signals that the sound field has been disturbed by an object
which has been introduced into that space.
27. Device according to Claim 26, characterized in that the detector monitors the emission
of the sound energy and/or the emission impedance of a sound transmitter.
28. Device according to Claim 26 or 27, characterized in that the detector is also used
as a sound transmitter.
1. Dispositif de reconnaissance d'un objet recouvrant la surface d'un clavier, ayant
les caractéristiques :
- Dans le clavier se trouve un émetteur de son qui émet un signal dans l'espace se
trouvant au-dessus de la surface du clavier ;
- En face du clavier et dans la région d'émission de l'émetteur de son, se trouve
un récepteur de son de sorte qu'un objet recouvrant l'émetteur de son affaiblit le
signal arrivant au récepteur de son ;
- Le récepteur de son est relié par l'intermédiaire d'un circuit d'exploitation à
une commande qui peut bloquer le clavier ou un appareil contenant le clavier.
2. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel l'émetteur de son et le récepteur
de son sont échangés par le fait qu'un récepteur de son est disposé dans la surface
du clavier et qu'un émetteur de son est disposé en regard du clavier.
3. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel le récepteur de son est remplacé
par un réflecteur de son et l'émetteur de son est utilisé en tant que récepteur de
son.
4. Dispositif suivant la revendication 3, dans lequel l'émetteur de son et le récepteur
de son sont utilisés alternativement dans le temps comme émetteur et comme récepteur.
5. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel le récepteur de son est remplacé
par un réflecteur de son et il est utilisé comme récepteur de son un deuxième transducteur
de son qui est constitué de la même façon que l'émetteur de son et qui est disposé
également dans le clavier.
6. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 5, dans lequel il est utilisé alternativement
dans le temps plusieurs émetteurs de son ou plusieurs récepteurs de son.
7. Dispositif de reconnaissance d'un objet recouvrant la surface d'un clavier ayant les
caractéristiques :
- Dans le clavier se trouve un émetteur de son qui émet un signal dans l'espace au-dessus
de la surface du clavier ;
- L'émetteur de son est relié à un circuit d'exploitation qui détermine la résistance
à la propagation de l'émission, la puissance émise ou un paramètre analogue ;
- Le circuit d'exploitation est relié à une commande qui peut bloquer le clavier ou
un appareil contenant le clavier.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7 dans lequel le clavier est constitué
d'un cadre dont le côté extérieur forme la surface du clavier à l'extérieur des touches
et l'émetteur de son est disposé sur le côté intérieur.
9. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 7, dans lequel l'émetteur de son est
inséré de l'intérieur dans une tête de touche, de préférence dans une touche témoin.
10. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 9, dans lequel le signal sonore est
un signal ultrasonore.
11. Dispositif suivant la revendication 10, dans lequel le signal ultrasonore est compris
entre 20 kHz et 100 kHz et est de préférence de 40 kHz.
12. Dispositif suivant la revendication 10 ou 11, dans lequel l'émetteur de son est disposé
dans un trou borgne pratiqué dans le côté intérieur.
13. Dispositif suivant la revendication 12, dans lequel le générateur de son est un transducteur
piézo-électrique à oscillation radiale et la fréquence d'oscillation est accordée
en vue de la résonance au diamètre du trou borgne ainsi qu'à l'épaisseur du matériau
restant.
14. Dispositif suivant la revendication 12 ou 13, dans lequel le trou borgne est pratiqué
dans une nervure entre deux touches.
15. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le cadre de touches
ou une tête de touche est en un matériau piézo-électrique et il est prévu sur la face
inférieure des contacts d'excitation ou de réception de signaux sonores.
16. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 8, dans lequel un transducteur électrodynamique
agit sur un objet ferromagnétique relié rigidement au cadre du clavier.
17. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 8, dans lequel une languette excitée
électriquement transmet les ondes sonores au cadre de touches par une liaison lâche.
18. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 8, dans lequel l'émetteur de son est
un haut-parleur qui est disposé en dessous du clavier.
19. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel l'émetteur de
son alterne de manière aléatoire entre des émissions et des arrêts d'émission et l'absence
d'un signal est également exploité dans les arrêts d'émission.
20. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel l'émetteur de
son émet du son modulé et le circuit d'exploitation exploite également des déphasages
ou des modifications du temps de propagation.
21. Dispositif suivant la revendication 20, dans lequel la modulation s'effectue par un
pseudo bruit et le déphasage est déterminé par analyse de corrélation.
22. Dispositif suivant la revendication 20, dans lequel le signal d'émission est modulé
et le circuit d'exploitation effectue une analyse de la courbe enveloppe.
23. Dispositif suivant la revendication 22, dans lequel la modulation s'effectue par de
la parole ou par de la musique.
24. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 7, dans lequel le signal d'une information
acoustique en retour représente le signal de l'émetteur de son.
25. Dispositif suivant la revendication 24, dans lequel des signaux de l'information acoustique
en retour sont émis en plus sans actionnement du clavier aux instants où il est prêt
à fonctionner en dehors des instants où il est en fonctionnement, de préférence avec
un intervalle entre les instants qui varie au hasard.
26. Dispositif de reconnaissance d'un objet introduit dans l'espace au dessus d'un clavier,
dans lequel il est produit dans l'espace au dessus d'une surface d'un clavier un champ
sonore, et dans lequel un détecteur surveillant le champ sonore est relié à une commande
qui signale une perturbation du champ sonore produite par un objet introduit dans
l'espace.
27. Dispositif suivant la revendication 26, caractérisé en ce que le détecteur surveille
l'émission de l'énergie sonore et/ou la résistance à la propagation d'une émission
d'un émetteur de son.
28. Dispositif suivant la revendication 26 ou 27, caractérisé en ce que le détecteur sert
également d'émetteur de son.
