| (19) |
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(11) |
EP 0 888 969 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.06.1998 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Klappschachteln für Zigaretten
Method and apparatus for making hinged-lid boxes for cigarettes
Procédé et appareil pour la fabrication de boîtes à couvercle rabattant pour cigarettes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB IT LI |
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Priorität: |
04.07.1997 DE 19728515
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.1999 Patentblatt 1999/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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Erfinder: |
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- Focke, Heinz
27283 Verden (DE)
- Freudenberg, Harald
31608 Marklohe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Anwaltssozietät GbR
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 258 597 DE-A- 4 301 169
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EP-A- 0 421 148 DE-U- 9 109 971
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Packungen aus vorgefertigten
Zuschnitten aus dünnem Karton oder dergleichen, insbesondere zum Herstellen von Zigarettenpackungen
des Typs Klappschachtel, wobei die vorgefertigten Zuschnitte als Zuschnittstapel angeliefert
und einer Verpackungsmaschine über einen Stapelförderer zugeführt werden und wobei
jeder Zuschnittstapel vor der Übergabe an die Verpackungsmaschine, insbesondere vor
Übergabe an den Stapelförderer, hinsichtlich exakter Relativlage aller Zuschnitte
durch Übertragung von flächigem Druck auf mindestens zwei einander gegenüberliegende
insbesondere aufrechte Seitenflächen des Zuschnittstapels ausgerichtet wird. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine entsprechende Vorrichtung.
[0002] Klappschachteln (Hinge-Lid-Packungen) sind ein weitverbreiteter Packungstyp für Zigaretten.
Klappschachteln bestehen aus in charakteristischer Weise konturierten Zuschnitten
aus (dünnem) Karton. Zuschnittstapel werden üblicherweise auf Paletten angeliefert
und zur Übergabe der Zuschnittstapel an die Verpackungsmaschine positioniert. Auf
den Paletten sind die Zuschnittstapel in Reihen nebeneinander und in Lagen übereinander
angeordnet. Zwischen den Lagen befindet sich ein Zwischenzuschnitt, auf dem die Zuschnitte
der jeweiligen oberen Lage aufliegen.
[0003] Es sind Hubgeräte unterschiedlicher Art bekannt, um die Zuschnittstapel einzeln oder
in Gruppen von der Palette bzw. dem jeweiligen Zwischenzuschnitt abzuheben und dem
Stapelförderer zu übergeben. Vorteilhaft sind Ausführungen eines Hubgerätes, bei dem
einzelne Zuschnittstapel an aufrechten Seitenflächen erfasst, von der Palette bzw.
dem Zwischenzuschnitt abgehoben und auf dem Stapelförderer abgesetzt werden.
[0004] Beim (fabrikseitigen) Beladen von Paletten mit Zuschnittstapeln, beim Transport derselben
und beim Depalettieren der Zuschnittstapel ist nicht zu vermeiden, dass einzelne oder
mehrere Zuschnitte eines Zuschnittstapels seitlich verschoben werden und dadurch über
die Konturen des Zuschnittstapels mit Teilbereichen hinwegragen. Dies gilt insbesondere
für die unteren und oberen Bereiche des Zuschnittstapels, also für untere und obere
Zuschnitte desselben.
[0005] Vor der Weiterverarbeitung der Zuschnittstapel in der Verpackungsmaschine können
diese einem Ausrichtvorgang unterzogen werden. Aus der DE 43 01 169 A1 ist es bekannt
Zuschnittstapel während des Transports auf einem Förderer auszurichten. Hierbei kommen
Ausrichtorgane zum Einsatz, die gegen aufrechte Seitenflächen des Zuschnittstapels
gelegt werden können, um die Zuschnitte desselben auszurichten.
[0006] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Vorbereitung der
Zuschnittstapel auf die Verarbeitung im Bereich der Verpackungsmaschine weiter zu
verbessern.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet,
dass im unteren Bereich des Zuschnittstapels liegende Zuschnitte bzw. ein unterer
Zuschnitt bei unkorrekter Relativlage durch einen gesonderten Ausrichtvorgang in die
exakte Relativstellung bewegt wird, nämlich bei einer wenigstens teilweisen Entlastung
der auszurichtenden Zuschnitte, wobei ein oberer Teilstapel des Zuschnittstapels zur
Entlastung der auszurichtenden Zuschnitte unter Bildung eines unteren Reststapels
(36) von diesem zeitweilig abgeteilt wird. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde,
dass die Bildung eines Reststapels das Einschieben von überstehenden Zuschnitten in
diesem Bereich erleichtert.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ein gesondertes, selbständig bewegbares Ausrichtorgan
zum Ausrichten des unteren Reststapels auf.
[0009] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur Behandlung von Zuschnittstapeln in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Seitenansicht,
- Fig. 3
- die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und Fig. 2 in Draufsicht,
- Fig. 4
- eine Einzelheit der Darstellung gemäß Fig. 3, nämlich eine Ausrichtstation, in vergrößertem
Maßstab,
- Fig. 5
- die Einzelheit gemäß Fig. 4 in Seitenansicht, ohne Zuschnittstapel,
- Fig. 6 bis Fig. 9
- aufeinanderfolgende Phasen der Ausrichtung eines Zuschnittstapels in Seitenansicht.
[0010] Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel befaßt sich mit der Handhabung
von Zuschnittstapeln 10 aus Zuschnitten 11 für die Fertigung von (Zigaretten-)Packungen
des Typs Klappschachtel bzw. Hinge-Lid. Die Zuschnitte 11 bestehen aus dünnem Karton.
Die besondere Gestaltung der Packung, nämlich der Klappschachtel, bedingt eine charakteristische
Kontur der Zuschnitte 11 und damit der daraus gebildeten Zuschnittstapel 10. Die Zuschnitte
11 sind langgestreckte, annähernd rechteckige Gebilde mit einem rechteckigen Vorsprung
12 auf der einen und einer trapezförmigen Vertiefung 13 auf der gegenüberliegenden
Seite. Der Vorsprung 12 ergibt sich aufgrund eines Deckel-Innenlappens der Klappschachtel.
Die Vertiefung 13 entsteht durch eine obere Schließkante einer Vorderwand der Klappschachtel
und angrenzende Schrägkanten im Bereich von Seitenlappen. Diese Gestaltung der Zuschnitte
11 bestimmt schmalere, aufrechte Querflächen 14, 15 des Zuschnittstapels 10. Längere
Seitenflächen 16 und 17 sind weitgehend glattflächig und parallel zueinander.
[0011] Die Zuschnittstapel 10 werden in einer größeren Stückzahl, insbesondere auf Paletten,
für die Herstellung der Packungen zur Verfügung gestellt. Auf den Paletten sind die
Zuschnittstapel 10 in mehreren parallelen Reihen nebeneinander und in mehreren Lagen
übereinander positioniert. Zwischen den Lagen befindet sich üblicherweise ein Zwischenzuschnitt
aus Papier, Folie oder dergleichen.
[0012] Die Zuschnittstapel 10 können einzeln oder in Gruppen von der Palette abgenommen
werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Zuschnittstapel 10 einzeln
depalettiert.
[0013] Die Zuschnittstapel 10 werden einem Stapelförderer 18 übergeben, der die Zuschnittstapel
10 zur Verpackungsmaschine (nicht gezeigt) bzw. zu einem Zuschnittmagazin fördert.
Der Stapelförderer 18 ist hier als Staurollenförderer ausgebildet.
[0014] Die Zuschnittstapel 10 werden vor der Übergabe an die Verpackungsmaschine hinsichtlich
korrekter, ausgerichteter Relativlage der einzelnen Zuschnitte 11 behandelt. Zu diesem
Zweck werden die Zuschnittstapel 10 einzeln einer dem Stapelförderer 18 vorgeordneten
Ausrichtstation 19 übergeben. Der Zuschnittstapel 10 ruht hier für einen Augenblick
auf einer Unterlage, nämlich auf einer Plattform 20. Diese ist im wesentlichen rechteckig
ausgebildet mit der Längserstreckung quer zur Förderrichtung des Stapelförderers 18.
Die langgestreckten Zuschnittstapel 10 werden entsprechend auf der Plattform 20 positioniert.
Die Auflagefläche der Plattform 20 ist geringfügig kleiner als die Außenabmessungen
des Zuschnittstapels 10, so daß dieser allseitig über die Plattform 20 hinwegragt.
[0015] Zum Ausrichten des Zuschnittstapels 10 bzw. zur Verschiebung eventuell versetzt liegender
Zuschnitte 11 dienen Ausrichtorgane im Bereich der Ausrichtstation 19. Bei diesen
handelt es sich um plattenförmige Gebilde, die in aufrechter Stellung seitlich gegen
die Flächen des Zuschnittstapels 10 bewegbar sind und diesen so hinsichtlich der Relativstellung
der Zuschnitte 11 ausrichten.
[0016] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jeder aufrechten Fläche 14, 15, 16,
17 des Zuschnittstapels 10 ein Ausrichtorgan zugeordnet. Auf der vom Stapelförderer
18 abgekehrten Seitenfläche 17 ist ein quer zu dieser Seitenfläche 17 bewegbarer Längsausrichter
21 angeordnet. Es handelt sich dabei um ein aufrechtes, plattenförmiges Gebilde, welches
horizontal verfahrbar ist, im vorliegenden Falle durch einen kolbenstangenlosen Betätigungszylinder
22. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Betätigungszylinder 22 mit einer Ausrichteinheit
23 in horizontaler Ebene hin- und herbewegbar ist. Der Betätigungszylinder 22 läuft
dabei in einer ortsfesten Führung 24. Ein seitlich aus dem Betätigungszylinder 22
austretender Mitnehmer (nicht gezeigt) ist mit der Führung 24 verbunden, so daß bei
Beaufschlagung eines Kolbens im Betätigungszylinder 22 dieser in der einen oder anderen
Richtung bewegt wird zusammen mit der Ausrichteinheit 23.
[0017] Der Längsausrichter 21 wird als Teil der Ausrichteinheit 23 gegen die zugekehrte
Seitenfläche 17 des Zuschnittstapels 10 gefahren. Auf der gegenüberliegenden Seite,
nämlich mit der Seitenfläche 16, legt sich der Zuschnittstapel 10 an ein Gegenorgan,
an einen aufrechten, plattenförmigen Gegenausrichter 25.
[0018] Der Gegenausrichter 25 ist unmittelbar im Anfangsbereich des Stapelförderers 18 angeordnet,
nämlich vor dessen Ende. Der Gegenausrichter 25 ist zwischen dem Stapelförderer 18
und der Plattform 20 in einem dort gebildeten Spalt auf- und abbewegbar, und zwar
durch ein Huborgan 26. Der Gegenausrichter 25 wird lediglich für den Arbeitstakt des
Ausrichtens in die in Fig. 2 gezeigte obere Ausrichtposition bewegt, danach, nämlich
zum Abschieben des Zuschnittstapels 10 auf den Stapelförderer 18, abgesenkt in eine
Position unterhalb der Bewegungsebene des Zuschnittstapels 10.
[0019] Der Vorgang des Ausrichtens des Zuschnittstapels 10 erstreckt sich auch auf die Querflächen
14, 15. Zu diesem Zweck sind Querausrichter 27, 28 vorgesehen, die durch entsprechende
Relativbewegung an die Querflächen 14, 15 heranbewegbar sind und in einem Teilbereich
formschlüssig an diesen Flächen anliegen. Der der Querfläche 14 zugeordnete Querausrichter
27 ist ein im Querschnitt abgekröpftes Blech. Ein freier Endschenkel 29 liegt an der
durch den Vorsprung 12 des Zuschnittstapels 10 gebildeten Fläche an. Der gegenüberliegende
Querausrichter 28 ist ebenfalls als abgekröpftes Blech ausgebildet mit einem stärkeren
Versatz. Ein Endschenkel 30 tritt in die Vertiefung 13 des Zuschnittstapels ein und
liegt an einer durch Schließkanten von Vorderwänden des Zuschnitts 11 gebildeten Teilfläche
an.
[0020] Die Querausrichter 27, 28 sind an der Ausrichteinheit 23 angebracht und mit dieser
entsprechend der Bewegungsrichtung des Längsausrichters 21 bewegbar aus einer zurückgezogenen
Position gemäß Fig. 4 in eine Ausrichtstellung gemäß Fig. 7 und Fig. 9. In dieser
befinden sich die Querausrichter 27, 28 zunächst in einem Abstand von den zugekehrten
Querflächen 14, 15. Durch Bewegung gegen den Zuschnittstapel 10, also in Richtung
zueinander, werden die Querausrichter 27, 28 bis zur Anlage der Endschenkel 29, 30
an den jeweiligen Querflächen 14, 15 bewegt. Durch die Anlage (mit geringem Druck)
an dem Zuschnittstapel 10 werden dessen Zuschnitte 11 exakt durch die aufrechten Flächen
der Querausrichter 27, 28 justiert.
[0021] Die Querausrichter 27, 28 sind (in Querrichtung) verschiebbar an der Ausrichteinheit
23 gelagert. Jedem Querausrichter 27, 28 ist eine Führung 31, 32 an der Ausrichteinheit
23 zugeordnet. In dieser sind mit jedem Querausrichter 27, 28 verbundene Führungsstangen
33, 34 verschiebbar. Betätigungsorgane für die Führungsstangen 33, 34 sind der Übersicht
wegen nicht gezeigt. Die Bewegungen der Organe der Ausrichteinheit 23 sind in Fig.
4 durch Doppelpfeile dargestellt.
[0022] Bei der Übergabe von Zuschnittstapeln 10 an die Verpackungsmaschine wird jeweils
ein Zuschnittstapel 10 auf der Plattform 20 abgesetzt, danach an allen vier Seiten
durch Ausrichtorgane beaufschlagt und an den Stapelförderer 18 übergeben. Zu diesem
Zweck wird zunächst der Gegenausrichter 25 abgesenkt. Die Ausrichteinheit 23 bzw.
deren Längsausrichter 21 wirkt als Schieber für den Zuschnittstapel 10. Die Bewegung
der Ausrichteinheit 23 bzw. des Längsausrichters 21 in Richtung zum Zuschnittstapel
10 wird fortgesetzt, wodurch der Zuschnittstapel 10 von der Plattform 20 abgeschoben
und an den Stapelförderer 18 übergeben wird.
[0023] Eine wichtige Besonderheit ergibt sich insbesondere aus dem in Fig. 6 bis Fig. 7
gezeigten Funktionsablauf beim Ausrichten eines Zuschnittstapels 10. Dabei geht es
vor allem um die Behandlung von unkorrekt positionierten Zuschnitten 11 im unteren
Bereich des Zuschnittstapels 10 bzw. an dessen Unterseite. In Fig. 6 und Fig. 7 ist
an der Unterseite des Zuschnittstapels 10 ein Zuschnitt 11 gezeigt, der deutlich seitwärts
über die Kontur des Zuschnittstapels 10 hinwegragt. Das Einschieben des Zuschnitts
11 in die korrekte Position ist problematisch wegen des Eigengewichts des darüber
ruhenden Zuschnittstapels 10. Aus diesem Grunde wird eine Gewichtsentlastung vorgenommen,
damit der untere Zuschnitt 11 in die Position geschoben werden kann.
[0024] Bei der in den Zeichnungen dargestellten Lösung wird ein oberer, größerer Teilstapel
35 im Bereich der Plattform 20 angehoben, so daß ein kleiner Reststapel 36 auf der
Plattform 20 liegenbleibt. Dessen Gewicht ist so gering, daß der unten überstehende
Zuschnitt 11 durch einen in entsprechender Richtung bewegbaren Schieber 37 in die
stapelgerechte Position gebracht werden kann. Der Schieber 37 ist im vorliegenden
Falle mit an der Ausrichteinheit 23 angeordnet und im unteren Bereich desselben in
Führungen verschiebbar. Der Schieber 37 ist gesondert bewegbar, zum Beispiel durch
einen Zylinder (nicht gezeigt).
[0025] Gemäß Fig. 6 bis Fig. 9 wird so verfahren, daß nach dem Absetzen eines Zuschnittstapels
10 auf der Plattform 20 zunächst der Gegenausrichter 25 durch Aufwärtsbewegung in
die Ausrichtstellung gefahren wird (Fig. 7). Danach wird die Ausrichteinheit 23 zugestellt,
derart, daß der Längsausrichter 21 an der zugekehrten Seitenfläche 17 des Zuschnittstapels
10 anliegt. Der Längsausrichter 21 erstreckt sich bei diesem Ausführungsbeispiel nur
über eine obere Teilhöhe des Zuschnittstapels 10, nämlich entsprechend dem oberen
Teilstapel 35. Dieser wird durch den Anlagedruck des Längsausrichters 21 an der Seitenfläche
17 erfaßt und aufgrund einer Klemmwirkung gehalten.
[0026] Der durch den Längsausrichter 21 nicht erfaßte untere Reststapel 36 wird von dem
oberen Teilstapel 35 getrennt, und zwar durch entsprechende Abwärtsbewegung der Plattform
20 mit dem Reststapel 36 (Position gemäß Fig. 7). Der untere, seitwärts überstehende
Zuschnitt 11 ist nun weitgehend entlastet. Der Schieber 37 wird betätigt, nämlich
in Richtung auf den Zuschnittstapel 10 bzw. Reststapel 36. Dabei wird der überstehende
Zuschnitt 11 in den Zuschnittstapel 10 geschoben. Der Schieber 37 wird danach zurückgezogen.
Der Reststapel 36 wird nun durch Anheben der Plattform 20 mit dem Teilstapel 35 wieder
zusammengefügt. Die komplette Ausrichteinheit 23 wird zurückgezogen (Fig. 8). Durch
Bewegung in entgegengesetzter Richtung wird sodann der ausgerichtete Zuschnittstapel
10 von der Plattform 20 ab- und auf den Stapelförderer 18 aufgeschoben.
[0027] Die Querausrichter 27, 28 können bei diesen Maßnahmen in unterschiedlicher Weise
mitwirken. Vorzugsweise werden die Querausrichter 27, 28 aus der Ausrichtposition,
also aus der Anlage an dem Zuschnittstapel 10, in die Stellung gemäß Fig. 4 zurückgezogen,
bevor die sich aus Fig. 7 und Fig. 8 ergebenden Maßnahmen durchgeführt werden. Es
ist aber auch möglich, die Querausrichter 27, 28 so auszubilden, daß sie analog zum
Längsausrichter 21 als Klemm- bzw. Halteorgane für den oberen Teilstapel 35 dienen.
Bei der Abschubbewegung für den Zuschnittstapel 10 auf den Stapelförderer 18 sind
die Querausrichter 27, 28 in die Position gemäß Fig. 4 zurückgezogen. Dabei wirkt
der untere Schieber 37 als Ergänzung zum Längsausrichter 21, wird demnach zusammen
mit diesem als Einheit bewegt.
[0028] Zum zeitweiligen Fixieren des oberen Teilstapels 35 ist der Längsausrichter 21 am
unteren Rand mit einem Andrückorgan versehen, nämlich einer Andrückleiste 39. Diese
besteht aus einem elastischen Werkstoff, insbesondere aus Moosgummi. Die Andrückleiste
39 erzeugt örtlich, nämlich am unteren Bereich des Teilstapels 35, einen erhöhten
Anpreßdruck, so daß der Teilstapel 35 sicher gehalten wird. Der Teilstapel 35 kann
alternativ durch relative Querbewegung vom Reststapel 36 abgeteilt und so dieser entlastet
werden.
[0029] Eine weitere Besonderheit ist in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt.
[0030] Wenn aufgrund einer extrem abweichenden Relativstellung zum Zuschnittstapel 10 einzelne
Zuschnitte 11 im Bereich der Ausrichtstation 19 nicht gehalten werden können und infolge
Eigengewicht nach unten gelangen, werden diese von einem Auffangbehälter 40 aufgenommen.
Der Auffangbehälter 40 ist etwas versetzt zur Ausrichtstation 19 positioniert. Ein
schräg nach unten gerichtetes Leitblech leitet herunterfallende Zuschnitte 11 in den
Auffangbehälter 40.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 10
- Zuschnittstapel
- 11
- Zuschnitt
- 12
- Vorsprung
- 13
- Vertiefung
- 14
- Querfläche
- 15
- Querfläche
- 16
- Seitenfläche
- 17
- Seitenfläche
- 18
- Stapelförderer
- 19
- Ausrichtstation
- 20
- Plattform
- 21
- Längsausrichter
- 22
- Betätigungszylinder
- 23
- Ausrichteinheit
- 24
- Führung
- 25
- Gegenausrichter
- 26
- Huborgan
- 27
- Querausrichter
- 28
- Querausrichter
- 29
- Endschenkel
- 30
- Endschenkel
- 31
- Führung
- 32
- Führung
- 33
- Führungsstange
- 34
- Führungsstange
- 35
- Teilstapel
- 36
- Reststapel
- 37
- Schieber
- 38
- Führung
- 39
- Andrückleiste
- 40
- Auffangbehälter
- 41
- Leitblech
1. Verfahren zum Herstellen von Packungen aus vorgefertigten Zuschnitten (10) aus dünnem
Karton oder dergleichen, insbesondere zum Herstellen von Zigarettenpackungen des Typs
Klappschachtel, wobei die vorgefertigten Zuschnitte (10) als Zuschnittstapel (11)
angeliefert und einer Verpackungsmaschine über einen Stapelförderer (18) zugeführt
werden und wobei jeder Zuschnittstapel (10) vor der Übergabe an die Verpackungsmaschine,
insbesondere vor Übergabe an den Stapelförderer (18), hinsichtlich exakter Relativlage
aller Zuschnitte (10) durch Übertragung von flächigem Druck auf mindestens zwei einander
gegenüberliegende insbesondere aufrechte Seitenflächen des Zuschnittstapels (10) ausgerichtet
wird, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich des Zuschnittstapels (10) liegende Zuschnitte (11) bzw. ein unterer
Zuschnitt (11) bei unkorrekter Relativlage durch einen gesonderten Ausrichtvorgang
in die exakte Relativstellung bewegt wird, nämlich bei einer wenigstens teilweisen
Entlastung der auszurichtenden Zuschnitte (11), wobei ein oberer Teilstapel (35) des
Zuschnittstapels (10) zur Entlastung der auszurichtenden Zuschnitte (11) unter Bildung
eines unteren Reststapels (36) von diesem zeitweilig abgeteilt wird
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnittstapel (10) oder mehrere Zuschnittstapel (10) durch Ausrichtorgane (21,
25, 27, 28) an allen vier aufrechten Seitenflächen (14, 15, 16, 17) ausgerichtet wird
bzw. werden.
3. Vorrichtung zum Herstellen von Packungen aus vorgefertigten Zuschnitten aus dünnem
Karton oder dergleichen, vorzugsweise zum Herstellen von Zigarettenpackungen des Typs
Klappschachtel in einer Verpackungsmaschine, wobei die Zuschnitte (11) als Zuschnittstapel
(10) der Verpackungsmaschine durch einen Stapelförderer (18) zuführbar sind, aufweisend
eine Ausrichtstation (19) für jeweils einen oder mehrere Zuschnittstapel (10) mit
mindestens einem Ausrichtorgan, das zur exakten Ausrichtung der Zuschnitte (11) des
Zuschnittstapels (10) bis zur Anlage an einer aufrechten Seitenfläche desselben bewegbar
ist und mit einem an der gegenüberliegenden Seitenfläche wirkenden Gegen-Ausrichtorgan
zusammenarbeitet, gekennzeichnet durch Mittel durch welche im unteren Bereich des Zuschnittsstapels (10) liegende Zuschnitte (11) bzw.
ein unterer Zuschnitt (11) bei unkorrekter Relativlage als unterer Reststapel (36)
von einem überwiegenden, oberen Teilstapel (35) abteilbar sind und durch ein gesondertes, selbständig bewegbares Ausrichtorgan durch welches der Reststapel (36) in der abgeteilten, wenigstens teilweise entlasteten
Position ausrichtbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der aufrechten Flächen des Zuschnittstapels (10) ein Ausrichter zugeordnet
ist, nämlich ein Längsausrichter (21) mit gegenüberliegendem Gegenausrichter (25)
für die sich in Längsrichtung des Zuschnittstapels (10) erstreckenden Seitenflächen
(16, 17) und quergerichteten Querausrichtern (27, 28) für schmale Querflächen (14,
15) des Zuschnittstapels (10), wobei vorzugsweise die Querausrichter (27, 28) in ihrer
Gestaltung der Form der zugeordneten Querflächen (14, 15) angepasst sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querausrichter (27, 28) im Grundriss abgekröpfte, plattenartige Gebilde sind,
wobei jeweils ein Endschenkel (29, 30) an einer durch Vorsprung (12) gebildeten Querfläche
(14) bzw. durch eine Vertiefung (13) gebildeten Querfläche (15) anliegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an quer zur Förderrichtung des Zuschnittstapels (10) verlaufenden Seitenflächen (16,
17) einerseits ein auf- und abbewegbarer Gegenausrichter (25) und gegenüberliegend
ein in Richtung zum Zuschnittstapel (10) und zurückbewegbarer Längsausrichter (21)
angeordnet ist, wobei beide Ausrichter (21, 25) vorzugsweise ebene, plattenförmige
Gebilde sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ausrichtorgane an einer gemeinsam bewegbaren Ausrichteinheit (23) angeordnet
sind, vorzugsweise der Längsausrichter (21) und die beiden Querausrichter (27, 28),
wobei die Ausrichteinheit (23) dem zu behandelnden Zuschnittstapel (10) zustellbar
ist und die Querausrichter (27, 28) in der Ausrichtstellung des Längsausrichters (21)
in Querrichtung relativ zur Ausrichteinheit (23) in die Ausrichtstellung und zurück
bewegbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der ausgerichtete Zuschnittstapel (10), ggf. nach Zurückziehen des Gegenausrichters
(25), durch den Längsausrichter (21) bzw. durch die in entsprechender Richtung bewegte
Ausrichteinheit (23) auf den Stapelförderer (18) schiebbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem unteren Reststapel (36) ein Schieber (37) zugeordnet ist, insbesondere an der
Ausrichteinheit (23).
10. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der unteren Reststapel (36) zum Ausrichten absenkbar ist und dass der Reststapel
(36) in der abgeteilten Position durch den Schieber (37) ausrichtbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teilstapel (35) durch Festklemmen fixierbar ist, vorzugsweise durch den
mit geringerer Bauhöhe ausgebildeten Längsausrichter (21) in Verbindung mit dem gegenüberliegenden
Gegenausrichter (25), und dass der Reststapel (36) durch Absenken, vorzugsweise durch
Abwärtsbewegung der Plattform (20), vom Teilstapel (35) abteilbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsausrichter (21) mindestens im Bereich einer unteren Begrenzung als Klemmorgan
ausgebildet ist durch Anordnen einer am Zuschnittstapel (10) anliegenden Andrückleiste
(39) aus elastischem Werkstoff.
13. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Auffangbehälter (40) für durch Eigengewicht aus der Ausrichtstation (19) herausbewegte Zuschnitte (11).
1. Method of producing packs from prefabricated blanks (10) made of thin cardboard or
the like, in particular of producing cigarette packs of the hinge-lid-box type, it
being the case that the prefabricated blanks (11) are supplied as blank stacks (10)
and fed to a packaging machine via a stack conveyor (18), and that each blank stack
(10), before being transferred to the packaging machine, in particular before being
transferred to the stack conveyor (18), is aligned in respect of a precise relative
position of all the blanks (10) by virtue of surface pressure being transferred to
at least two mutually opposite, in particular upright, side surfaces of the blank
stack (10), characterized in that blanks (11) located in the bottom region of the blank stack (10) or a bottom blank
(11) are or is moved, in the case of an incorrect relative position, into the precise
relative position by a separate aligning operation, namely with the blanks (11) which
are to aligned being at least partially relieved of loading, a top sub-stack (75)
of the blank stack (10) being divided off temporarily in order for the blanks (11)
which are to be aligned to be relieved of loading, a bottom, residual stack (36) being
formed in the process.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the blank stack (10) or a plurality of blank stacks (10) is or are aligned by aligning
elements (21, 25, 27, 28) on all four upright side surfaces (14, 15, 16, 17).
3. Apparatus for producing packs from prefabricated blanks made of thin cardboard or
the like, preferably for producing cigarette packs of the hinge-lid box type in a
packaging machine, it being the case that the blanks (11) can be fed, as a blank stack
(10), to the packaging machine by a stack conveyor (18), having an aligning station
(19) which is intended for in each case one or more blank stacks (10) and has at least
one aligning element which can be moved, for the precise alignment of the blanks (11)
of the blank stack (10), into abutment against an upright side surface of the latter
and interacts with a mating aligning element acting on the opposite side surface,
characterized by means by which blanks (11) located in the bottom region of the blank stack (10),
or a bottom blank (11), can be divided off, in the case of an incorrect relative position,
as a bottom, residual stack (36) from a main, top sub-stack (35), and by a separate
aligning element which can be moved independently and by means of which it is possible
to align the residual stack (36) in the divided-off position, in which it is at least
partially relieved of loading.
4. Apparatus according to Claim 3, characterized in that each of the upright surfaces of the blank stack (10) is assigned an aligning device,
namely a longitudinal aligning device (21) with an opposite mating aligning device
(25) for the side surfaces (16, 17) extending in the longitudinal direction of the
blank stack (10), and with transversely directed transverse aligning devices (27,
28) for narrow transverse surfaces (14, 15) of the blank stack (10), the transverse
aligning devices (27, 28) preferably being adapted in configuration to the shape of
the associated transverse surfaces (14, 15).
5. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized in that the transverse aligning devices (27, 28) are plate-like structures which are angled
in plan view, in each case one end leg (29, 30) butting against a respective transverse
surface (14) formed by a protrusion (12), or transverse surface (15) formed by a depression
(13).
6. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized in that arranged on side surfaces (16, 17) running transversely to the conveying direction
of the blank stack (10) are, on one side, a mating aligning device (25), which can
be moved up and down and, opposite this, a longitudinal aligning device (21), which
can be moved in the direction of the blank stack (10) and back again, the two aligning
devices (21, 25) preferably being planar, plate-like structures.
7. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized in that a plurality of aligning elements are arranged on a jointly movable aligning unit
(23), preferably the longitudinal aligning device (21) and the two transverse aligning
devices (27, 28), it being possible for the aligning unit (23) to be advanced up to
the blank stack (10) which is to be treated and for the transverse aligning devices
(27, 28), in the aligning position of the longitudinal aligning device (21), to be
moved transversely relative to the aligning unit (23) into the aligning position and
back again.
8. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized in that the aligned blank stack (10), possibly once the mating aligning device (25) has been
drawn back, can be pushed onto the stack conveyor (18) by the longitudinal aligning
device (21) and/or by the aligning unit (23) moved in the corresponding direction.
9. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized in that the bottom residual stack (36) is assigned a pusher (37), in particular on the aligning
unit (23).
10. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized in that the bottom, residual stack (36) can be lowered for aligning purposes, and in that the residual stack (36) can be aligned by the pusher (37) in the divided-off position.
11. Apparatus according to Claim 10 or one of the further claims, characterized in that the top sub-stack (35) can be fixed by clamping, preferably by the longitudinal aligning
device (21), which is designed with a smaller overall height, in conjunction with
the mating aligning device (25) located opposite, and in that the residual stack (36) can be divided off from the sub-stack (35) by lowering, preferably
by a downward movement of the platform (20).
12. Apparatus according to Claim 11 or one of the further claims, characterized in that the longitudinal aligning device (21) is designed, at least in the region of a bottom
boundary, as a clamping element, by the provision of a pressure-exerting strip (39)
which butts against the blank stack (10) and is made of elastic material.
13. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized by a collecting container (40) for blanks (11) which are moved out of the aligning station
(19) under their own weight.
1. Procédé de fabrication de paquets à partir de découpes préfabriquées (11) en carton
mince ou matière semblable, en particulier de fabrication de paquets de cigarettes
du type boîte à couvercle basculant, dans lequel les découpes préfabriquées (11) sont
livrées en piles (10) et conduites à une empaqueteuse par un transporteur de piles
(18) et chaque pile de découpes (10), avant d'être transférée à l'empaqueteuse, en
particulier transférée au transporteur de piles (18), est dressée en ce qui concerne
la position relative exacte de toutes les découpes (11) par application de pression
à plat sur au moins deux surfaces latérales opposées, en particulier verticales, de
la pile de découpes (10), caractérisé par le fait que des découpes (11) situées dans la partie inférieure de la pile (10) ou une découpe
inférieure (11), en cas de position relative incorrecte, sont amenées ou est amenée
en position relative exacte par une opération séparée de dressage, ce lors d'une décharge
au moins partielle des découpes (11) à aligner, une pile partielle supérieure (35)
de la pile de découpes (10) étant, pour la décharge des découpes (11) à aligner, avec
formation d'une pile restante inférieure (36), séparée temporairement de celle-ci.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la pile de découpes (10) ou plusieurs piles de découpe (10) est dressée ou sont dressées
par des organes de dressage (21, 25, 27, 28) sur ses ou leurs quatre surfaces latérales
verticales (14, 15, 16, 17).
3. Dispositif de fabrication de paquets à partir de découpes préfabriquées en carton
mince ou matière semblable, de préférence de fabrication de paquets de cigarettes
du type boîte à couvercle basculant dans une empaqueteuse, dans lequel les découpes
(11) sont amenées en piles (10) à l'empaqueteuse par un transporteur de piles (18),
présentant un poste de dressage (19) pour chaque fois une ou plusieurs piles de découpes
(10), comportant au moins un organe de dressage qui, pour l'alignement exact des découpes
(11) de la pile (10), est mû jusqu'à ce qu'il s'appuie sur une surface latérale verticale
de celle-ci, et coopère avec un contre-organe de dressage agissant sur la surface
latérale opposée, caractérisé par des moyens qui séparent des découpes (11) situées dans la partie inférieure de la
pile (10), ou une découpe (11) inférieure, en cas de position relative incorrecte,
en une pile restante inférieure (36), d'une pile partielle supérieure majoritaire
(35), et par un organe de dressage séparé mobile de manière autonome qui aligne la
pile restante (36) dans la position séparée au moins partiellement déchargée.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par le fait qu'à chacune de surfaces verticales de la pile de découpes (10) est associé un dresseur,
à savoir un dresseur longitudinal (21) avec contre-dresseur opposé (25) pour les surfaces
latérales (16, 17) qui s'étendent dans la direction longitudinale de la pile de découpes
(10) et des dresseurs transversaux dirigés transversalement (27, 28) pour des surfaces
transversales étroites (14, 15) de la pile de découpes (10), la forme des dresseurs
transversaux (27, 28) étant de préférence adaptée à celle des surfaces transversales
associées (14, 15).
5. Dispositif selon la revendication 4 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que les dresseurs transversaux (27, 28) sont, en projection horizontale, des objets coudés
du genre plaque et ont chacun une aile d'extrémité (29, 30) qui s'appuie, pour l'un,
sur une surface transversale (14) formée par une saillie (12) et, pour l'autre, sur
une surface transversale (15) formée par un creux (13).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que sur des surfaces latérales (16, 17) s'étendant perpendiculairement à la direction
de transport de la pile de découpes (10) sont placés, d'un côté, un contre-dresseur
pouvant monter et descendre (25) et, sur le côté opposé, un dresseur longitudinal
(21) mobile en direction de la pile de découpes (10) et dans la direction opposée,
les deux dresseurs (21, 25) étant de préférence de objets plans en forme de plaque.
7. Dispositif selon la revendication 4 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que plusieurs organes de dressage, de préférence le dresseur longitudinal (21) et les
deux dresseurs transversaux (27, 28), sont placés sur un bloc de dressage mobile (23),
ce bloc de dressage (23) pouvant être approché de la pile de découpes (10) à traiter
et les dresseurs transversaux (27, 28) pouvant, dans la position de dressage du dresseur
longitudinal (21), être amenés en position de dressage et écartés de cette position
en direction transversale par rapport au bloc de dressage (23).
8. Dispositif selon la revendication 4 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que la pile de découpes (10) dressée peut, éventuellement après le recul du contre-dresseur
(25), être glissée sur le transporteur de piles (18) par le dresseur longitudinal
(21) ou par le bloc de dressage (23) mû dans la direction correspondante.
9. Dispositif selon la revendication 4 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait qu'à la pile restante inférieure (36) est associé un poussoir (37), en particulier sur
le bloc de dressage (23).
10. Dispositif selon la revendication 4 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que la pile restante inférieure (36) peut être abaissée pour le dressage et que cette
pile (36) peut être alignée en position séparée par le poussoir (37).
11. Dispositif selon la revendication 10 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que la pile partielle supérieure (35) peut être fixée par serrage, de préférence par
le dresseur longitudinal (21) de moindre hauteur en association avec le contre-dresseur
opposé (25), et que la pile restante (36) peut être séparée de la pile partielle (35)
par abaissement, de préférence par mouvement descendant de la plate-forme (20).
12. Dispositif selon la revendication 11 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que le dresseur longitudinal (21) forme au moins dans la zone d'une limite inférieure
un organe de serrage par placement d'une barrette presseuse (39) en matériau élastique
appuyée contre la pile de découpes (10).
13. Dispositif selon la revendication 4 ou une des autres revendications, caractérisé par un récipient (40) pour des découpes (11) sortant du poste de dressage (19) par leur
propre poids.