| (19) |
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(11) |
EP 0 889 990 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2000 Patentblatt 2000/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.03.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D21F 1/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9701/347 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9735/065 (25.09.1997 Gazette 1997/41) |
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| (54) |
NAHTVERBINDUNG FÜR HOCHZUGFESTE GEWEBE
STITCHED SEAM FOR HIGH-TENSILE WOVEN FABRICS
COUTURE POUR STRUCTURES TISSEES TRES RESISTANTES A LA TRACTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FI FR GB IT LI NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
19.03.1996 DE 19610616
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
| (73) |
Patentinhaber: v.ASTEN S.C. |
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4700 Eupen (BE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FICKERS, Gisela
B-4700 Eupen (BE)
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| (74) |
Vertreter: Wasmeier, Alfons, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Wasmeier & Graf
Postfach 10 08 26 93008 Regensburg 93008 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 324 110 FR-A- 813 486
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DE-A- 2 806 742
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein hochzugfestes Gewebeband, insbesondere Trockensieb-Gewebeband
für Papiermaschinenbespannungen, welches zwei aus Kettfäden und Schußfäden bestehende
Gewebeabschnitte aufweist, deren einander zugewandte Enden durch eine Nahtverbindung
verbunden sind, wobei die Kettfäden am Ende der beiden Gewebeabschnitte unterschiedlich
weit vorstehende Schlaufen bilden und die am weitesten vorstehenden Kettfadenschlaufen
der beiden Gewebeabschnitte an einer gemeinsamen Verbindungslinie durch einen durch
diese Schlaufen geführten Schließdraht miteinander verbunden sind.
[0002] Bei sog. Schlaufennahtverbindungen ist der Geweberand grundsätzlich die am stärksten
beanspruchte Stelle. Bei im Gewebe auftretenden Überspannungen tritt an diesen Stellen
häufig ein sog. Ösenbruch auf, der eine Reparatur oder einen Ersatz des Gewebes erforderlich
macht.
[0003] Aus der DE-A- 28 06 742 ist ein Trockensieb-Gewebeband für Papiermaschinenbespannungen
bekannt, welches zwei aus Kettfäden und Schußfäden bestehende Gewebeabschnitte aufweist,
deren einander zugewandte Enden durch eine Nahtverbindung verbunden sind, wobei die
Kettfäden am Ende der beiden Gewebeabschnitte unterschiedlich weit vorstehende Schlaufen
bilden und die am weitesten vorstehenden Kettfadenschlaufen der beiden Gewebeabschnitte
an einer gemeinsamen Verbindungslinie durch einen durch diese Schlaufen geführten
Schließdraht miteinander verbunden sind. Hierbei ist keine Verstärkung der Außenbereiche
der Nahtverbindung vorgesehen.
[0004] Des weiteren ist aus der FR-A- 813 486 ein metallisches Gewebeband für Papiermaschinen
bekannt, deren Enden durch eine Naht verbunden sind, wobei die Außenbereiche der Naht
durch metallische Drähte verstärkt sind und mit einem elastischen Material oder einem
schmiedbaren Metall beschichtet sind.
[0005] AT-A- 324 110 offenbart ein Siebband für Entwässerungsmaschinen, das aus einem Gewebe
aus Kett- und Schußfäden besteht, bei welchem zum Verbinden des Siebbandes zu einem
endlosen Band die zu verbindenden Enden des Siebbandes im Bereich der Bandränder aufgespleißt
und die verschieden lang abgetrennten Kettfäden mit ihren korrespondierend abgetrennten
Kettfäden am anderen Ende und den Schußfäden verwebt werden, wobei der restliche mittlere
Teil des Siebbandes überlappt vernäht wird.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, bei den gattungsgemäßen Geweben die Nahtverbindung
in deren Außenbereichen zu verstärken und damit die Gefahr eines Ösenbruches zu verhindern,
zumindest zu reduzieren, und auf diese Weise die Lebensdauer derartiger Gewebe zu
erhöhen.
[0007] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in mindestens einem der
beiden Außenbereiche der Nahtverbindung die Kettfadenschlaufen der beiden Gewebeabschnitte
gleichweit vorstehen und die Nahtverbindung durch eine Wendelnahtverbindung gebildet
ist, die zwei in das jeweilige Gewebeabschnittsende eingearbeitete Wendeln aufweist,
wobei jede der Wendeln mit den Kettfadenschlaufen des jeweiligen Gewebeabschnittes
in diesem mindestens einen Außenbereich eingebunden ist und mindestens einen Schußfaden
des jeweiligen Gewebeabschnittes und den Schließdraht umschließt, und daß im übrigen
Bereich der Nahtverbindung die Kettfadenschlaufen der beiden Gewebeabschnitte unterschiedlich
weit vorstehen und die Nahtverbindung durch die am weitesten vorstehenden Kettfadenschlaufen
der beiden Gewebeabschnitte gebildet ist, durch welche der Schließdraht geführt ist.
[0008] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Die mit der Erfindung vorgeschlagene Nahtverbindung besteht grundsätzlich aus einem
Fremdmaterial, das in Form einer Wendelanordnung ausgebildet und zumindest einseitig,
in der Regel jedoch an beiden Seitenbereichen der beiden Gewebeabschnitte in deren
Randbereich eingearbeitet ist. Damit wird eine Nahtverbindung erzielt, die aus zwei
unterschiedlichen Nahtverbindungssystemen besteht, und die eine Verstärkung gerade
an den Schwachstellen, nämlich den Außenabschnitten des Gewebes, ergibt. Gegenüber
einer herkömmlichen Schlaufennaht, bei der nur jeder zweite Faden als Verbindungs-faden
genutzt werden kann, und damit die Nahtreißfestigkeit im Vergleich zur Gewebe-reißfestigkeit
etwa 50 % beträgt, ist bei Verwendung einer erfindungsgemäßen Nahtver-stärkung die
Wendel durch alle Kettfäden gehalten, so daß eine erhebliche Erhöhung der Nahtreißfestigkeit
im Vergleich zu einer Schlaufennaht erzielt wird. Der Reißkraftwert hängt dabei vor
allem von der Stärke der Wendel bzw. ihrem Durchmesser und von deren Materialeigenschaften
ab.
[0010] Die Wendelanordnung ist so ausgebildet, daß jeweils eine Wendel in die linken und
rechten Randbereiche der einander zugewandten freien Enden der beiden Gewebeabschnitte
eingearbeitet ist. An den Stellen der Wendeln erstrecken sich die Kettfäden in Schlaufenform
gleich weit an der Endbegrenzung, während sie im übrigen Teil der Gewebebahn in herkömmlicher
Weise zueinander in Längsrichtung versetzt sind und die Schlaufen der beiden Gewebeabschnitte
abwechselnd unterschiedlich weit vorstehen, so daß nur jede zweite Schlaufe eines
jeden der beiden Gewebeabschnitte den Verbindungsdraht umschließt.
[0011] Die Enden der beiden Wendeln in den beiden Gewebeabschnitten werden zur Gewebe-mitte
hin verankert. Am Rand wird das jeweilige Wendelendstück begradigt und zum Gewebe
hin zurückgezogen und am Übergang von der Schlaufennaht ist ein begradigtes Stück
mit eingearbeitet, so daß ein Herausziehen der Wendelenden nicht möglich ist. Das
Einarbeiten der Wendeln kann gleichzeitig mit der Herstellung der Schlaufennaht erfolgen,
es ist jedoch ohne weiteres möglich, die Wendeln nachträglich gesondert einzuarbeiten.
[0012] Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Nahtverbindung, in geöffneter Position,
- Fig. 1a
- eine Prinzipdarstellung entsprechend Figur 1 in geschlossener Position,
- Fig. 2
- eine detailliertere Darstellung eines Ausschnittes aus der erfindungsgemäßen Nahtvorrichtung
in geschlossener Position, in Aufsicht,
- Fig. 3
- eine Darstellung der Nahtverbindung in Form des Kreisausschnittes nach Fig. 2, jedoch
nur der Teil-Nahtverbindung des Gewebeabschnittes 1;
- Fig. 4
- eine fotografische Wiedergabe eines Gewebeausschnittes mit geschlossener Nahtverbindung
(Teil eines Randabschnittes (Wendelverbindung) und Teil eines Mittenabschnittes (Schlaufenverbindung)),
- Fig. 5
- eine fotografische Wiedergabe des Überganges der beiden Nahtsysteme in gegenüber Fig.
4 vergrößerter Darstellung,
- Fig. 6
- eine fotografische Wiedergabe des Überganges der beiden Nahtsysteme in gegenüber Fig.
3 vergrößerter Darstellung.
[0013] Fig. 1 zeigt die Enden zweier Gewebeabschnitte 1 und 2, die miteinander über eine
gemeinsame Nahtverbindung 3 verbunden sind. Die Nahtverbindung 3 ist mehrteilig ausgeführt
und besteht in jedem der beiden Gewebeabschnitte aus einer Schlaufennahtverbindung
4, 4' im mittleren Bereich jedes Gewebeabschnittes sowie aus einer verstärkenden Wendel-nahtverbindung
5, 6, 5', 6', an den beiden Außenbereichen jedes Gewebeabschnittes. Der die beiden
Nahtsysteme und die Nahtverbindungen 4 - 6, 4' - 6' durchsetzende Schließdraht ist
mit 7 bezeichnet.
[0014] Die Kettfäden des Gewebeabschnittes 1 sind in Fig. 2 und 3 mit 8, 8a, 8b, 8c,....
die Kettfäden des Gewebeabschnittes 2 mit 9, 9a, 9b, 9c ... bezeichnet, die Schußfäden
des Gewebeabschnittes 1 mit 10, 10a, 10b... und die Schußfäden des Gewebeabschnittes
2 mit 11, 11a, 11b, ...
[0015] Die Wendel 12 der Wendelnahtverbindung 5 ist in den Gewebeabschnitt 1 eingearbeitet,
die Wendel 13 in den Gewebeabschnitt 2. Bei getrennten Gewebeabschnitten, die zum
Miteinanderverbinden aufeinander ausgerichtet sind, sind die Windungen W der Wendel
12 und 13 auf Lücke zueinander angeordnet und überlappen sich in Längsrichtung des
Gewebebandes soweit, daß der Verbindungsdraht 7 zwischen die Windungen W der beiden
Wendeln 12 und 13 hindurchgeführt werden kann; gleichzeitig wird dieser Verbindungsdraht
7 in dem übrigen Bereich der Gewebebahn (außerhalb der Wendelanordnung) in Form einer
herkömmlichen Schlaufennaht abwechselnd durch die Schlaufens benachbarter paralleler
Kettfäden eingeführt, wie in Fig. 2 im einzelnen dargestellt. Die Wendelenden sind
als Verlängerungen 14, 15 der Wendeln 12, 13 ausgebildet und werden, nachdem das Wentdelendstück
jeweils begradigt und zum Gewebe hin zurückgezogen worden ist, im Gewebeinneren durch
die Längsfäden verankert. Die Wendeln 5 und 6 werden vorzugsweise gleichzeitig mit
der Schlaufennaht 4 eingearbeitet, so daß sie bereits Bestandteil der mit einander
zu verbindenden Gewebeabschnitte 1 und 2 sind. Sie können aber wahlweise auch nachträglich
gesondert eingearbeitet werden.
[0016] Die Wendeln 12 und 13 nehmen in ihren Windungen W den gemeinsamen Verbindungsdraht
7 auf, der im Bereich der wendelverstärkten Nahtverbindung 3 jeweils eine Windung
W der Wendel 12 und der Wendel 13 durchsetzt, wobei die Windungen W der Wendeln 12,
13 z.B. auf Lücke angeordnet sind, und anstelle der Schlaufen der Kettfäden der beiden
Abschnitte 1 und 2 die Verbindung der beiden Gewebeabschnitte 1 und 2 im Bereich der
Verstärkung ergeben. Die Schlaufennaht im übrigen Teil der Nahtverbindung des Gewebetbandes
ist herkömmlich ausgebildet. Die Wendeln 12 und 13 umschließen dabei jeweils den Schließdraht
7 und einen Schussfaden 10 oder auch mehrere Schussfäden 10, 10a, 10b.
Bezugszeichenliste
[0017]
- 1
- erster Gewebeabschnitt
- 2
- zweiter Gewebeabschnitt
- 3
- Nahtverbindung
- 4, 4'
- Schlaufenverbindung
- 5, 5', 6, 6'
- Wendelverbindung
- 7
- Schließdraht
- 8, 8a, 8b...
- Kettfäden des Gewebeabschnittes 1
- 9, 9a, 9b...
- Kettfäden des Gewebeabschnittes 2
- 10, 10a, 10b...
- Schußfäden des Gewebeabschnittes 1
- 11, 11a, 11b...
- Schußfäden des Gewebeabschnittes 2
- 12
- Wendel
- 13
- Wendel
- 14, 15
- Verlängerungen der Wendeln
1. Hochzugfestes Gewebeband, insbesondere Trockensieb-Gewebeband für Papiermaschinenbespannungen,
welches zwei aus Kettfäden (8, 9) und Schußfäden (10, 1 1) bestehende Gewebeabschnitte
(1, 2) aufweist, deren einander zugewandte Enden durch eine Nahtverbindung (3) verbunden
sind, wobei die Kettfäden (8, 9) am Ende der beiden Gewebeabschnitte (1, 2) unterschiedlich
weit vorstehende Schlaufen (S) bilden und die am weitesten vorstehenden Kettfadenschlaufen
(S) der beiden Gewebeabschnitte (1, 2) an einer gemeinsamen Verbindungslinie durch
einen durch diese Schlaufen (S) geführten Schließdraht (7) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
in mindestens einem der beiden Außenbereiche der Nahtverbindung (3) die Kettfadenschlaufen
(S) der beiden Gewebeabschnitte (1, 2) gleichweit vorstehen und die Nahtverbindung
(3) durch eine Wendelnahtverbindung gebildet ist, die zwei in das jeweilige Gewebeabschnittsende
eingearbeitete Wendeln (12, 13) aufweist, wobei jede der Wendeln (12, 13) mit den
Kettfadenschlaufen (S) des jeweiligen Gewebeabschnittes (1, 2) in diesem mindestens
einem Außenbereich eingebunden ist und mindestens einen Schußfaden (10, 11) des jeweiligen
Gewebeabschnittes (1, 2) und den Schließdraht (7) umschließt, und daß im übrigen Bereich
der Nahtverbindung (3) die Kettfadenschlaufen (S) der beiden Gewebeabschnitte (1,
2) unterschiedlich weit vorstehen und die Nahtverbindung (3) durch die am weitesten
vorstehenden Kettfadenschlaufen (S) der beiden Gewebeabschnitte (1, 2) gebildet ist,
durch welche der Schließdraht (7) geführt ist.
2. Gewebeband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Außenbereiche der Nahtverbindung
(3) eine Wendelnahtverbindung aufweisen.
3. Gewebeband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeln (12, 13)
im Außenbereich bzw. den beiden Außenbereichen der Gewebeabschnitte (1, 2) mindestens
den letzten Schußfaden (10; 11) einbinden, der zusammen mit den Endschlaufen der Kettfäden
(8) die Begrenzung des jeweiligen Gewebeabschnittes darstellt, und daß die Wendeln
(12, 13) in den jeweiligen Geweberand eingearbeitet sind.
4. Gewebeband nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeln
(12, 13) aus PEEK, PPS, PET, PA, PC, Aramid oder Metall bestehen und in Abhängigkeit
von den verwendeten Materialien des Gewebes angepaßt sind.
5. Gewebeband nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeweils
zwei benachbarten Endschlaufen (S) der Kettfäden (8) eine Windung (W) der Wendel (12,
13) angeordnet ist.
6. Gewebeband nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine
Windung (W) der Wendel (12) des einen Gewebeabschnittes (1) mit einer Windung (W)
der Wendel (13) des anderen Gewebeabschnittes (2) abwechselnd angeordnet ist.
1. High-tensile fabric web, especially for dryer screen fabrics for paper machine clothing,
comprising two fabric sections (1, 2) consisting of warp yarns (8, 9) and weft yarns
(10, 11), the facing ends of which are interconnected by a stitched seam connection
(3), whereby the warp yarns (8, 9) at the end of the two fabric sections (1, 2) form
loops which extend differently far, and the furthest extending warp yarn loops (S)
of the two fabric sections (1, 2) are interconnected with each other at a common connection
line by means of a closure wire (7) passing through said loops,
characterised in that
in at least one of the two outer regions of the stitched seam connection (3) the warp
yarn loops (S) of the two fabric sections (1, 2) extend equally far, and the stitched
seam connection (3) is formed by a helix seam which is provided with two helices (12,
13) worked into the corresponding fabric web ends, whereby each of the helices (12,
13) is interlaced with at least one warp yarn loop (S) of the corresponding fabric
section (1, 2) in said at least one outer region, and embraces at least one weft yarn
(10, 11) of the corresponding fabric section (1, 2) and the closure wire (7), and
that within the remaining portion of the stitched seam (3) the warp yarn loops (S)
of the two fabric sections (1, 2) extend differently far and the stitched seam connectioin
(3) is formed by the furthest extending warp yarn loop (S) of the two fabric sections
(1, 2) through which the closure wire (7) is passed.
2. Fabric web according to claim 1, characterised in that the two outer regions of the
stitched seam connection (3) are provided with a helical stitched seam.
3. Fabric web according to claim 1 or 2, characterised in that the helices (12, 13) within
the outer region resp. two outer regions of the fabric sections (1, 2) are intelaced
at least with the last weft yarn (10, 11), which together with the end loops of the
warp yarns (8, 8b) forms the restriction of the corresponding fabric section, and
that the helices (12, 13) are worked into the respective fabric edges.
4. Fabric web according to one of claims 1 - 3, characterised in that the helices (12,
13) consist of PEEK, PPS, PET, PA, PC, aramide, metal or the like, and are matched
to the materials used for the fabric.
5. Fabric web according to one of claims 1 - 4, characterised in that one turn (W) of
the helix (5) is located between each two adjoining end loops (S) of the warp yarns
(8, 8b).
6. Fabric web according to one of claims 1 - 5, characterised in that one turn (W) of
the helix (12) of one fabric section (1) is positioned alternating with one turn (W)
of the helix (13) of the other fabric section (2).
1. Bande de toile de forte résistance à la traction, en particulier bande de toile métallique
de séchage pour habillages de machines à papier, qui présente deux segments de toile
(1, 2) constitués de fils de chaîne (8, 9) et de fils de trame (10, 11), dont les
extrémités tournées l'une vers l'autre sont reliées par une couture par fil (3), les
fils de chaîne (8, 9) formant, à l'extrémité des deux segments de toile (1, 2), des
boucles (S) saillant à différents degrés et les boucles de fils de chaîne (S) des
deux segments de toile (1, 2) saillant le plus largement étant reliées l'une à l'autre
sur une ligne de liaison commune (X) par un fil de fermeture (7) guidé à travers ces
boucles (S), caractérisée en ce que les boucles de fils de chaîne (S) des deux segments
de toile (1, 2) font saillie au même degré dans au moins une des deux zones externes
de la couture par fil (3) et la couture par fil (3) est formée d'une couture par fil
hélicoïdal qui présente deux hélices (12, 13) intégrées à l'extrémité respective du
segment de toile, chacune des hélices (12, 13) étant intégrée avec les boucles de
fils de chaîne (S) du segment de toile respectif (1, 2) à cette au moins une zone
externe et entourant au moins un fil de trame (10, 11) du segment de toile respectif
(1, 2) et le fil de fermeture (7), et en ce que, dans la zone restante de la couture
par fil (3), les boucles de fils de chaîne (S) des deux segments de toile (1, 2) font
saillie à des degrés différents et la couture par fil (3) est formée par les boucles
de fils de chaîne (S) des deux segments de toile (1, 2) saillant le plus largement,
à travers lesquelles le fil de fermeture (7) est acheminé.
2. Bande de toile selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux zones externes
de la couture par fil (3) présentent une couture par fil hélicoïdal.
3. Bande de toile selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les hélices (12,
13) s'intègrent, dans la zone externe ou dans les deux zones externes des segments
de toile (1, 2), au moins au dernier fil de trame (10; 11), qui représente, conjointement
avec les boucles d'extrémité des fils de chaîne (8), la délimitation du segment de
toile respectif, et en ce que les hélices (12, 13) sont intégrées au bord respectif
de la toile.
4. Bande de toile selon l'une quelconque des revendications 1-3, caractérisée en ce que
les hélices (12, 13) sont constituées de PEEK, de PPS, de PA, de PC, d'Aramid ou de
métaux et sont ajustées en fonction des matériaux utilisés pour la toile.
5. Bande de toile selon l'une quelconque des revendications 1-4, caractérisée en ce qu'une
spire (W) de l'hélice (12, 13) est agencée entre respectivement deux boucles d'extrémité
voisines (S) des fils de chaîne (8).
6. Bande de toile selon l'une quelconque des revendications 1-5, caractérisée en ce que
respectivement une spire (W) de l'hélice (12) du premier segment de toile (1) est
agencée en alternance avec une spire (W) de l'hélice (13) de l'autre segment de toile
(2).