| (19) |
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(11) |
EP 0 890 314 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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16.11.2005 Patentblatt 2005/46 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.06.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A22C 13/00 |
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Verpackungsfolie für Lebensmittel
Food packaging film
Film d'emballage pour produits alimentaires
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL |
| (30) |
Priorität: |
11.07.1997 DE 19729659
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
| (73) |
Patentinhaber: World-Pac International AG |
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9490 Vaduz (LI) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Brommer, Hans Joachim |
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Lemcke, Brommer & Partner
Patentanwälte
Bismarckstrasse 16 76133 Karlsruhe 76133 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 709 030 WO-A-93/19125 DE-A- 1 217 238 DE-A- 3 640 234 DE-B- 1 121 503 US-A- 2 105 273 US-A- 2 207 793 US-A- 3 378 379
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EP-A- 0 738 471 CH-A- 513 595 DE-A- 1 632 103 DE-A- 3 930 834 DE-B- 1 504 982 US-A- 2 201 457 US-A- 3 369 911
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackungsfoliefür Lebensmittel, insbesondere für Fleisch-,
Wurst- oder Fischprodukte, wobei die Folie für den Verzehr geeignet ist und zur Erhöhung
der Reißfestigkeit ein Netz an der Folie anliegt.
[0002] Derartige Verpackungsfolien haben ein großes Einsatzgebiet und stellen einen hochwertigen
Ersatz für natürliche Därme dar. Darüber hinaus sind sie aber auch zur Verpackung
von Lebensmitteln geeignet, die man wegen ihrer Größe oder Form nicht in Naturdärme
abfüllen kann. Allgemein sind sie für die Verpakkung von allen Arten eiweißhaltiger
Lebensmittel besonders geeignet, wobei sie mit dem Eiweiß der Lebensmittel eine Verbindung
eingehen können. Grundsätzlich kann es sich dabei um tierisches oder pflanzliches
Eiweiß handeln.
[0003] Allerdings sind die beschriebenen Verpakkungsfolien nicht besonders reißfest; sie
müssen daher, solange sie sich noch nicht mit dem Eiweiß der Lebensmittel verbunden
haben, vorsichtig behandelt bzw. durch zusätzliche Maßnahmen verstärkt werden. Eine
weit verbreitete Maßnahme zum Schutz der Folie besteht darin, daß man sie mit einem
Netz umgibt, das in der Lage ist, das Gewicht der Lebensmittel und die daraus bei
der Verarbeitung resultierenden Kräfte aufzufangen.
[0004] So läßt man zur Automatisierung der Wurstherstellung Wurstmasse, Folie und Netz direkt
aus einem Doppelfüllrohraustreten. Dabei ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, insbesondere
wenn die Folie zu einem Schlauch oder dergleichen geformt wird. So kann bis heute
nicht zuverlässig gewährleistet werden, dass sich die Ränder der Folie gleichmäßig
überlappen und ausreichend fest miteinander verbunden werden. Infolgedessen kommt
es in diesem Bereich immer wieder zu Löchern oder Rissen, an denen die Fleisch- oder
Wurstfüllung austritt. Die Füllung verbindet sich dann durch Koagulation mit dem Netz
und beim anschließende Abziehen des Netzes wird die Füllung teilweise herausgerissen.
[0005] Außerdem ist das beschriebene Verfahren, gleichgültig, ob die Eiweißfolie manuell
oder automatisch mit einem Netz überzogen wird, sehr aufwendig.
[0006] Außerdem ist durch die DE-A 1 217 238 ein künstlicher Wurstdarm bekannt geworden,
der an der Außenseite einen Netzüberzug aufweist. Dieser Netzüberzug kann mit dem
als Innenschlauch fungierenden Darm durch klebern verbunden sein. Um den Innenschlauch
mit dem Netzüberzug zusammenzubringen, wird der Innenschlauch an seinem unteren Ende
durch einen Stopfen abgedichtet und sodann über ein Blasrohr gestülpt und gerafft.
Dieses Blasrohr ist an ein Gebläse angeschlossen, sodass der Innenschlauch mit innerem
Überdruck beaufschlagt werden kann. Das obere Ende des Innenschlauches wird in einem
großkalibrigen Rohr geführt, das an seiner Außenseite einen gerafften Netzschlauch
trägt, der oben durch einen Stopfen verschlossen Ist. Innenschlauch und Netzschlauch
sollen dann gleichzeitig nach oben abgezogen werden, wodurch der Innenschlauch aufgrund
des inneren Überdruckes gegen den äußeren Netzschlauch gedrückt wird, sodass beide
Schläuche miteinander verklebt werden können.
[0007] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verpackungsfolie und
ein Verfahren zum Verpacken von Lebensmitteln anzugeben, die qualitativ hochwertig
sind, für die verpackten Lebensmittel einen guten Schutz sicherstellen, der Automatisierung
zugänglich sind, Lebensmittel in unterschiedlichster Form zu verpacken gestatten und
kostengünstig In der Herstellung bzw. Durchführung sind.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 11
gelöst.
[0009] Dadurch dass Folie und Netz aneinander fixiert sind, ergeben sich wesentliche Vorteile
bei der Verarbeitung. Zum einen kann die Folie nicht mehr unter dem Netz hin- und
herrutschen und infolgedessen auch keine Falten mehr bilden, die andsrnorts zu Spannungen
oder Rissen führen. Zum anderen lässt sich das Verbundmaterial aus Folie und Netz
sehr viel einfacher und ohne Rissgefahr in die für die Lebensmittel gewünschten Außenformen
bringen. Einige Formgebungen werden durch das Verbundmaterial sogar erstmals möglich,
was neue verkaufsfördernde Präsentationsmöglichkeiten eröffnet. In diesem Zusammenhang
sollten Netz und Folie natürlich miteinander verbunden sein, bevor die Folie verarbeitet
wird, insbesondere bevor die Lebensmittel eingefüllt werden.
[0010] Neben der Verbundeigenschaft ist für die Erfindung die Lösbarkeit des Klebstoffes
maßgeblich. Dadurch kann das im allgemeinen als unschön und störend empfundene Netz
nach dem Fertigungs-, Koch oder Reifungsprozeß leicht wieder entfernt werden, weil
dann die Folie hinreichend in Form gehalten wird, so daß ein Einreißen nicht mehr
zu befürchten ist.
[0011] Das Lösen von Netz und Folie könnte zwar bei genauer Dimensionierung der Klebwirkung
einfach durch mechanisches Abreißen des Netzes erfolgen. Vorteilhaft ist jedoch ein
Auflösen oder Zersetzen des Klebstoffes. Dies kann zum Beispiel durch längeren Kontakt
mit Gasen oder entsprechenden Chemikalien erfolgen. Aus lebensmittelrechtlichen Gründen
empfiehlt sich vor allem Wasser als Lösungsmittel. Sollten sich in Zukunft aber andere
unbedenkliche Lösungsmittel finden, so können diese selbstverständlich ebensogut eingesetzt
werden.
[0012] Zur sachgerechten und qualitativ hochwertigen Verpackung sollte die Folie wasserdampf-
und sauerstoffdurchlässig sein. Als Materialien kommen in erster Linie solche in Frage,
die sich mit den Lebensmitteln, insbesondere mit deren Eiweiß, verbinden. Exemplarisch
seien hier Eiweiß, Stärke, modifizierte Stärke, Zellulose, Polysaccharide oder Carrageen
oder eine Mischung dieser Stoffe genannt. Besonders geeignet sind Polysaccharidfilme
aus Pullulan, Carrageen, Genue-Gummi, Glyzerin, kristalliner Zellulose, Honigwachs,
Alkohol, Zuckerester, Bohnenöl, Xantane-Gummi und Wasser. Geeignete Rezepturen sind
beispielsweise Pullulan ca. 0,21 % Carrageen ca. 2,1 % Genue-Gummi ca. 2,1 % Glyzerin
ca. 1,4 % Abicel RC-30 ca. 1,12 % Honigwachs ca. 0,07 % Alkohol ca. 4,0 % Wasser ca.
89 % (mittelmäßig wasserlöslich) oder Pullulan ca. 8,4 % Carrageen ca. 2,4 % Xantane-Gummi
ca. 1,2 % Avicel ca. 1,96 % Zuckerester ca. 0,1 % Bohnenöl ca. 0,1 % Alkohol ca. 4,43
% Wasser ca. 81,4 % (schwer wasserlöslich) oder Pullulan ca. 0,9 % Avicel ca. 2,3
% Agar ca. 8,1 % Genue-Gummi ca. 0,45 % Xantane-Gummi ca. 0,45 % Zuckerester ca. 0,04
% Wasser ca. 88 % (sehr schwer wasserlöslich). Vorstehende Angaben beziehen sich auf
Gewichtsprozent.
[0013] Vorzugsweise wird wasserunlösliche oder schwer wasserlösliche Folie verwendet, weil
dann das bei der Kühlung entstehende Kondenswasser die Folie nicht auflösen kann.
[0014] Mit dem Begriff "Netz" soll jegliche Art von Material gemeint sein, das im wesentlichen
zwei Forderungen erfüllt: Erstens muß es reißfest sein, um die erwähnte Schutzeigenschaft
für die Folie zu gewährleisten. Zweitens sollte es vorzugsweise luft- und wasserdampfdurchlässig
sein, damit die Lebensmittel darin sachgerecht reifen und gelagert werden können.
[0015] Das Netz ist vorzugsweise ein grob- oder fein maschiges Gewebe, Gewirke oder Gestricke
und besteht aus natürlichen oder Kunstfasern, wie zum Beispiel Zellwolle, Baumwolle,
Polyethylen, Polypropylen und/oder Polyamid.
[0016] Als Klebstoff eignen sich besonders wasserlösliche Klebstoffe, etwa modifizierte
Stärke und/oder Collagen. Außerdem sind auch Klebstoffe auf Gelatinebasis gut geeignet,
etwa ein Kleber mit ca. 5 % bis ca. 30 % Gelatine und ca. 70% bis ca. 95 % Glyzerin
oder ein Kleber mit ca. 50 % bis ca. 90 % Alkohol und ca. 10 % bis ca. 50 % Schellack.
[0017] Die Folie mitsamt ihrem Netz istvorteilhaftentlang zumindest einiger ihrer Ränder
verbunden, so daß sie ein Behältnis, im einfachsten Fall einen Schlauch, formt. Durch
den Verbund mit dem Netz kann die Folie erstmals entlang der Ränder nicht nur geklebt,
sondern auch genäht oder geheftet werden. Dies ermöglicht eine wesentlich stabilere
Verbindung, wodurch der Folie zahlreiche neue Anwendungsbereiche erschlossen werden.
[0018] Schließlich kann die Folie aus ästhetischen Gründen oder zur markenmäßigen Kennzeichnung
bedruckt sein. Die Schrift wird vorzugsweise auf der Innenseite angebracht, wozu die
Folie transparent oder klar ist. Alternativ ist aber auch ein Einfärben der gesamten
Folie denkbar.
[0019] Konkret hat man sich das erfindungsgemäße Verfahren zum Verpacken von Lebensmitteln
mit der erfindungsgemäßen Folie folgendermaßen vorzustellen: Zuerst werden die Folie
und das Netz mit Hilfe des lebensmittelrechtlich unbedenklichen Klebstoffes miteinanderverklebt.
Dann ergeben sich prinzipiell zwei Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung. Entweder
wird das Verbundmaterial, insbesondere durch Nähen, Heften oder Kleben, zu einem Behältnis
geformt, wobei Öffnungen zum Befüllen und gegebenenfalls zur Entlüftung freigelassen
werden und das Netz zumindest überwiegend außen zu liegen kommt. Danach wird das Behältnis
mit dem Lebensmittel gefüllt. Alternativ kann das Formen des Behältnisses auch direkt
beim Einfüllen der Lebensmittel geschehen, indem diese von der Folie umhüllt werden.
[0020] Nach dem Befüllen und nach dem Reifen oder der Hitzebehandlung oder am Ende des Fertigungsprozesses
hat sich die Folie mit den Lebensmitteln unlöslich verbunden und dann kann das Netz
wieder entfernt werden. Dies geschieht durch einfaches Abziehen des Netzes nach vorausgegangenem
Lösen des Klebstoffes. Das Lösen erfolgt zum Teil schon allein durch das Kondenswasser,
das sich an den verpackten Lebensmitteln bildet. Darüber hinaus bietet sich Kochen,
Abwaschen oder Duschen an, insbesondere dann, wenn dies zur Weiterverarbeitung der
Lebensmittel sowieso angezeigt ist. Außerdem hat das Lösen des Klebstoffes mit Hilfe
eines Lösungsmittels, insbesondere Wasser, den großen Vorteil, daß die Folie nach
dem Entfernen des Netzes eine ästhetisch ansprechende Oberfläche ohne Klebstoffreste
aufweist.
1. Verpackungsfolie zum Verpacken von Lebensmitteln in unterschiedlichster Form, insbesondere
Fleisch-, Wurst- oder Fischprodukte, wobei die Folie für den Verzehr geeignet ist
und zur Erhöhung der Reißfestigkeit ein Netz an der Folie anliegt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Folie und das Netz vor dem Formen eines Behältnisses durch einen lebensmittelrechtlich
unbedenklichen Klebstoff miteinander lösbar verbunden sind.
2. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Netz an der dem Lebensmittel abgewandten Folienseite angeordnet ist.
3. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Folie aus Cellulose, Stärke, Eiweiß, Polysacchariden, Codulon oder Carrageen
oder einer Mischung dieser Stoffe besteht.
4. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Netz ein Gewebe, Gewirke oder Gestricke ist.
5. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Netz aus Zellwolle, Baumwolle, Kunstfasern oder einer Mischung dieser Stoffe
besteht.
6. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Klebstoff flüssigkeitslöslich, insbesondere wasserlöslich ist.
7. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Klebstoff modifizierte Stärke oder Collagen enthält.
8. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie entlang zumindest einiger ihrer Ränder verbunden ist, sodass sie ein Behältnis,
insbesondere einen Schlauch, formt.
9. Verpackungsfolie nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung entlang der Ränder genäht, geheftet oder geklebt ist.
10. Verpackungsfolie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie, insbesondere an ihrer Innenseite, bedruckt ist.
11. Verfahren zum Verpacken von Lebensmitteln in unterschiedlichster Form, insbesondere
von Fleisch-, Wurst- oder Fischprodukten, mit einer Folie, die zum Verzehr geeignet
ist, und mit einem Netz,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Folie und das Netz vor dem Formen eines Behältnisses durch einen lebensmittelrechtlichen
unbedenklichen Klebstoff miteinander verklebt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Folie, insbesondere durch Nähen, Helfen oder Kleben, zu einem Behältnis geformt
wird, wobei das Netz überwiegend außen zu liegen kommt.
13. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Klebstoff, insbesondere durch Wassern, nach dem Befüllen der Folie mit Lebensmitteln
gelöst wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lösen mittels Wasser durch Kochen oder Abwaschen erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Netz nach dem Verpacken und gegebenenfalls einer Weiterbehandlung der Lebensmittel
von der Folie abgezogen wird.
1. Packaging film for foodstuffs, for packaging foodstuffs in most varying shape, especially
for meat, sausage or fish products, the film being suitable for consumption, and having
a net in contact with the film to increase resistance to tearing,
characterised in that
before forming a container the film and the net are detachably joined to one another
by means of an adhesive acceptable under food law.
2. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
the net is arranged on the side of the film remote from foodstuff.
3. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
the film consists of cellulose, starch, protein, polysaccharides, codulon or carrageenin
or an mixture of such substances.
4. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
the net is a woven or knitted article.
5. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
the net consists of viscose, cotton, synthetic fibres or a mixture of such materials.
6. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
the adhesive is soluble in liquid, especially soluble in water.
7. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
the adhesive contains modified starch or collagen.
8. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
it is joined along at least some of its edges so that it forms a container, especially
a tube.
9. Packaging film according to claim 8,
characterised in that
the join is sown, stapled or adhesively bonded along the edges.
10. Packaging film according to claim 1,
characterised in that
it is printed, especially in its inner side.
11. Method of packaging foodstuffs in most varying shape, especially meat, sausages or
fish products, using a film suitable for consumption and a net,
characterised in that
before forming a container the film and the net is bonded together by means of an
adhesive acceptable under food law before being filled with the foodstuffs.
12. Method according to claim 11,
characterised in that
the film is formed into a container, especially by sewing, stapling or adhesive bonding,
the net coming to lie predominantly on the outside.
13. Method according to claim 11,
characterised in that
the adhesive is dissolved, especially by water, after the film has been filled with
foodstuffs.
14. Method according to claim 13,
characterised in that
the dissolution by means of water is effected by boiling or by washing off.
15. Method according to claim 11,
characterised in that
the net is removed from the film after packaging and, if applicable, after further
treatment of the foodstuffs.
1. Film d'emballage pour produits alimentaires aux formes différentes, notamment pour
produits a base de viande, de charcuterie ou de poisson, le film étant comestible
et un filet s'appliquant contre le film pour augmenter la résistance à la déchirure,
caractérisé en ce qu'avant formant un récipient le film et le filet sont assembles entre eux de façon détachable
par un produit adhésif admissible par la législation sur le produits alimentaires.
2. Film d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le filet est disposé sur le côté du film qui est opposé au produit alimentaire.
3. Film d'emballage selon revendication 1, caractérisé en ce que le film est constitué de cellulose, d'amidon, d'albumen, de polysaccharides, de Codulon,
de carragheen ou d'un mélange de ces substances.
4. Film d'emballage selon revendication 1, caractérisé en ce que le filet est un tissu, un tricot ou un tulle.
5. Film d'emballage selon revendication 1, caractérisé en ce que le filet est constitué de laine de cellulose, de coton, de fibres synthétiques ou
d'un mélange de ces substances.
6. Film d'emballage selon revendication 1, caractérisé en ce que le produit adhésif est soluble dans les liquides, notamment soluble dans l'eau.
7. Film d'emballage selon revendication 1, caractérisé en ce que le produit adhésif contient de l'amidon modifié ou un collagène.
8. Film d'emballage selon revendication 1, caractérisé en ce qu'il est assemblé le long d'au moins un de ses bords, de sorte qu'il forme un récipient,
notamment une gaine tubulaire.
9. Film d'emballage selon revendication 8, caractérisé en ce que l'assemblage le long des bords est cousu, piqué ou collé.
10. Film d'emballage selon revendication 1, caractérisé en ce qu'il est imprimé, notamment sur son coté intérieur.
11. Procédé d'emballage de produits alimentaires aux formes différentes, notamment de
produits à base de viande, de charcuterie ou de poisson, avec un film comestible et
avec un filet,
caractérisé en ce qu'avant formant un récipient le film et le filet sont, avant de remplir les produits
alimentaires, mutuellement assemblés par collage au moyen d'un produit adhésif admissible
par le légalisation sur les produits alimentaires.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le film est mis en forme en un récipient, notamment par couture, piquage ou collage,
le filet venant principalement se placer à l'extérieur.
13. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le produit adhésif est dissous, notamment à l'eau, une fois le film rempli des produits
alimentaires.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la dissolution à l'eau s'effectue par ébullition ou par rinçage.
15. Procédé selon revendication 11, caractérisé en ce que le filet est retiré du film à la suite de l'emballage et d'un éventuel traitement
supplémentaire des produits alimentaires.