[0001] Die Erfindung betrifft einen Kalander mit mehreren Walzen, deren Achsen in einer
Pressenebene angeordnet sind, wobei jeweils benachbarte Walzen einen Nip zwischen
sich ausbilden, und mit einer Steuervorrichtung zum Öffnen und Schließen der Nips.
[0002] Kalander dienen zum Behandeln von Materialbahnen, insbesondere zum Satinieren von
Papierbahnen. Die Erfindung soll im folgenden anhand eines Papier-Kalanders beschrieben
werden, ohne auf diesen Anwendungszweck begrenzt zu sein.
[0003] Bei der Satinage einer Papierbahn wird die Papierbahn durch den Kalander geführt
und in den Nips, die auch als "Walzenspalte" bezeichnet werden, mit Druck und gegebenenfalls
auch mit einer erhöhten Temperatur beaufschlagt. Die Art der Druckbehandlung im Kalander
bestimmt hierbei die Oberflächeneigenschaften. Hierbei läßt sich in erster Nährung
feststellen, daß mit der Anzahl der Nips auch die Güte der Oberfläche besser wird.
[0004] In vielen Fällen ist allerdings eine hohe Oberflächenqualität gar nicht erforderlich
oder erwünscht. Man kommt dann mit einer geringeren Anzahl von Nips aus.
[0005] Es ist daher beispielsweise aus EP 0 661 405 A1 bekannt, einen Xalander mit vier
Walzen und drei Nips so auszubilden, daß er wahlweise mit drei, zwei oder auch nur
mit einem Nip gefahren werden kann, wobei jeweils der oder die untersten Nips geschlossen
sind, während die verbleibenden Nips geöffnet bleiben. Die Streckenlast, die auf die
Papierbahn wirkt, läßt sich hier verändern. Allerdings sind hierzu drei Durchbiegeeinstellwalzen
erforderlich. Außerdem ist die Folge der Nips festgelegt. Der Behandlung im zweiten
Nip muß eine Behandlung im dritten Nip folgen, wenn beide Nips geschlossen sind. Dies
schränkt die Variationsmöglichkeiten ein.
[0006] In der älteren deutschen Patentanmeldung 196 31 056 ist ein weiterer Kalander beschrieben,
bei dem in einem Kalander ein Walzenstapel mit mehreren Nips kombiniert ist mit einem
Walzenpaar, das nur einen Nip zwischen sich ausbildet. Beide Walzenstapel haben eine
Walze gemeinsam. Sie können alternativ betrieben werden. Allerdings ist auch hier
der apparative Aufwand aufgrund einer zusätzlichen Durchbiegeeinstellwalze mit zwei
Wirkrichtungen relativ hoch.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Flexibilität bei der Satinage von Materialbahnen
mit geringerem Aufwand zu erhöhen.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einem Kalander der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß die Walzen so einstellbar sind, daß sich zwischen zwei geschlossenen Nips mindestens
zwei geöffnete Nips befinden.
[0009] Mit dieser Ausgestaltung läßt sich der Kalander sowohl so betreiben, daß alle Nips
geschlossen sind, d.h. die Materialbahn wird in allen Nips mit Druck beaufschlagt.
Dies führt zu einer relativ hohen Oberflächenqualität. Der Kalander kann aber auch
so betrieben werden, daß nicht alle Nips geschlossen sind. Im Gegensatz zu bekannten
Kalandern, bei denen die nicht benötigten Nips einfach zu Beginn der Behandlung der
Materialbahn weg gelassen werden, also geöffnet bleiben, wählt man jedoch bei der
vorliegenden Erfindung einen anderen Weg. Man satiniert die Materialbahn in einem
oder mehreren geschlossenen Nips, überspringt dann einige nicht benötigte Nips, die
geöffnet bleiben, und behandelt dann die Materialbahn in dem oder den geschlossenen
Nips weiter. Dadurch, daß die Nips, in denen die Materialbahn nicht behandelt wird,
geöffnet bleiben, werden die Walzen hier geschont. Insbesondere bei weichen Nips,
d.h. Walzenspalten, die von einer Walze mit einer weichen Oberflächenschicht begrenzt
sind, ist es praktisch nicht möglich, den Nip zu schließen und die Papierbahn wegzulassen,
ohne daß dies zu Zerstörungen führt. Die Papierbahn fehlt dann als Isolator, was über
die Zeit zu einem ungleichmäßigen Temperaturanstieg auf dem elastischen Belag führen
würde. Der Bezug bombiert sich dann thermisch auf und kann zerstört werden. Außerdem
können auch in den Walzenspalt einlaufende Verunreinigungen zu Oberflächenbeschädigungen
am Bezug führen. Wenn die Nips allerdings geöffnet bleiben, besteht diese Gefahr nicht.
Man ist nun nicht mehr darauf festgelegt, eine Behandlungsfolge von Nips zu durchlaufen,
wie sie durch die Walzenreihenfolge im Kalander vorgegeben ist. Dadurch, daß Nips
geöffnet bleiben und umfahren werden können, kann man die Abfolge der Behandlungsschritte
der Materialbahn relativ frei wählen. Man kombiniert also in einem Kalander sowohl
die Möglichkeiten, eine Satinage zur Erzielung von hohem Glanz bzw. hoher Glätte durchzuführen
mit der Möglichkeit, durch eine Behandlung in einer geringen Anzahl von Nips auch
eine niedrigere Oberflächenqualität zu erzeugen. Die Einsatzmöglichkeiten des Kalanders
werden hierdurch erweitert.
[0010] Bevorzugt sind die geschlossenen Nips durch die beiden äußeren Walzenpaare gebildet.
Dies vereinfacht die Steuerung der Walzen. In vielen Kalandern ist ohnehin vorgesehen,
daß die Walzen auseinandergefahren werden können, so daß alle Nips geöffnet werden,
beispielsweise zum Einführen der Papierbahn. Wenn die beiden äußeren Walzenpaare die
geschlossenen Nips bilden, dann reicht es zum Schließen der Nips aus, wenn zwei Walzen
bewegt werden.
[0011] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die beiden Endwalzen als Durchbiegeeinstellwalzen
ausgebildet sind. Man erreicht damit, daß die beiden geschlossenen Nips mit Druckkräften
beaufschlagt werden können, die über die Kräfte hinausgehen, die zum Ausgleich des
Eigengewichts der Walzen notwendig sind. Damit wird die Behandlungsmöglichkeit erweitert.
[0012] Vorzugsweise ist von den die beiden geschlossenen Nips begrenzenden Walzen jeweils
mindestens eine angetrieben. Damit ist die Behandlung der Materialbahn in beiden Nips
möglich, ohne daß die Materialbahn unzulässig hohen Zugkräften ausgesetzt wird.
[0013] Mit Vorteil weisen alle Walzen einen eigenen Antrieb auf und zumindest die Antriebe
der Walzen, die die geöffneten Nips begrenzen, sind einzeln steuerbar. Diese Antriebe
können dann, wenn die Nips offen bleiben, stillgesetzt werden, so daß die Walzen nicht
mehr mitdrehen.
[0014] Mit Vorteil ist bei einem geschlossenen Nip eine der ihn begrenzenden Walzen im Ständer
festgelegt. Auch dies vereinfacht die Steuerung. Zum Erzeugen des geschlossenen Nips
muß lediglich die andere Walze herangeführt und gegebenenfalls mit Druck beaufschlagt
werden.
[0015] Hierbei ist es besonders bevorzugt, daß die festgelegte Walze die oberste Walze ist
und die unterste Walze einen Hubantrieb aufweist. Eine derartige Konstruktion ist
von herkömmlichen Kalandern her bekannt, bei denen alle Nips dadurch geschlossen werden,
daß die unterste Walze angehoben wird und dann nach und nach alle anderen Walzen mitnimmt,
bis die zweite Walze von oben die oberste Walze erreicht. Man kann nun mit zwei einfachen
Modifikationen einen derartigen Kalander in einen erfindungsgemäßen Kalander umbauen.
Hierzu muß lediglich die zweite Walze von unten arretierbar sein und die zweite Walze
von oben einen eigenen Hubantrieb aufweisen. Eine derartige Umrüstung ist einfach
und kann auch bei bestehenden Kalandern vorgenommen werden.
[0016] Mit Vorteil ist bei mindestens einem geschlossenen Nip eine Walze arretierbar und
die andere Walze weist einen Druckgeber auf. Um die Nips zu schließen ist daher nur
eine einzige Walzenbewegung notwendig. Die andere Walze wird festgelegt.
[0017] Hierbei ist besonders bevorzugt, daß der Druckgeber auf ein Ende eines zweiarmigen
Hebels wirkt, an dessen anderem Ende die andere Walze angeordnet ist. Hierdurch steht
genügend Platz für den Druckgeber zur Verfügung. Die Hebelübersetzung kann noch ausgenutzt
werden, um eine geeignete Kraftbeaufschlagung im Nip sicherzustellen.
[0018] Vorzugsweise ist die andere Walze als Walze mit Mantelhub ausgebildet. Dies ist eine
Möglichkeit, die alternativ oder zusätzlich zu der Verwendung eines Druckgebers am
zweiarmigen Hebel gewählt werden kann. Bei einer Walze mit Mantelhub wird der notwendige
Druck im Nip dadurch erzeugt, daß der gesamte Walzenmantel verfahren wird.
[0019] Mit Vorteil sind die beiden geschlossenen Nips als weiche Nips ausgebildet. Man kann
dann den Kalander entweder als herkömmlicher Mehrwalzenkalander mit einer Vielzahl
von Nips fahren oder als eine Folge von zwei Softkalandern mit jeweils nur einem weichen
Walzenspalt.
[0020] Vorteilhafterweise ist einer der geöffneten Nips als Wechselspalt ausgebildet. Ein
derartiger Wechselspalt ist in einem Kalander notwendig, bei dem alle Walzen in einem
Ständer angeordnet sind, aber beide Seiten der Materialbahn gleichartig beaufschlagt
werden sollen. Gerade im Wechselspalt, bei dem zwei weiche Walzen aneinander anliegen,
sollte ein Leerlaufen aber vermieden werden.
[0021] Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform eines Kalanders und
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform eines Kalanders.
[0022] Ein Kalander 1 weist in einem Gestell 2 sechs Walzen 3 bis 8 auf, deren Achsen in
einer Pressenebene 9 über-einander liegen.
[0023] Jeweils benachbarte Walzen bilden Nips oder Walzenspalte 10-14. Wenn die Walzen 3-8
auseinandergefahren werden, werden die Nips 10-14 geöffnet. Wenn die Walzen 3-8 zusammengefahren
werden, werden die Nips 10-14 geschlossen. Hierzu ist die oberste Walze 3 im Gestell
2 festgelegt, die mittleren Walzen 4-7 sind an Hebeln 15-18 im Gestell 2 aufgehängt
und die unterste Walze 8 ist in einem Schlitten 19 im Gestell 2 verfahrbar und wird
von einem Hubzylinder 20 angetrieben. Wenn der Hubzylinder 20 abgesenkt wird, dann
können die Hebel 15-18 soweit nach unten geschwenkt werden, daß sie auf nicht näher
dargestellten Anschlägen aufliegen.
[0024] Diese Betriebsweise eines derartigen Kalanders ist an sich bekannt. In den geschlossenen
Nips kann die Materialbahn mit Druck und gegebenenfalls einer erhöhten Temperatur
behandelt werden. Hierbei sind die unterste Walze 8 und gegebenenfalls die oberste
Walze 3 als Durchbiegungseinstellwalzen ausgebildet. Die Walzen 3, 5, 6 und 8 weisen
einen elastischen Oberflächenbezug auf, so daß die Nips 10, 11 und 13, 14 als sogenannte
weiche Walzenspalte ausgebildet sind. Der mittlere Nip 12 ist als sogenannter Wechselspalt
ausgebildet, d.h. hier liegen zwei weichen Walzen gegenüber. Die Walzen 4 und 7 haben
hingegen eine harte Oberfläche.
[0025] Ferner sind eine Reihe von Umlenkrollen 22-26 vorgesehen, die zur Führung einer Materialbahn
21 durch den Kalander 1 dienen.
[0026] Die Materialbahn 21 kann nun in einer Betriebsweise, die an sich bekannt ist, in
allen Nips 10-14 behandelt werden. Sie kann aber auch, wie dies in Fig. 1 dargestellt
ist, so behandelt werden, daß sie nur in zwei Nips, nämlich den Nips 10 und 14, behandelt
wird.
[0027] Zu diesem Zweck sind die Walzen 3-8 des Kalanders 1 so eingestellt, daß nur die Walzen
3 und 4 gegeneinander gedrückt werden und die Walzen 7 und 8. Dementsprechend sind
die Nips 11-13 geöffnet und nur die Nips 10 und 14 geschlossen. Dadurch wird es möglich,
daß man die Materialbahn 21 in zwei weichen Nips 10 und 14 so behandeln kann, daß
jede Seite der Materialbahn 21 einmal an einer weichen Walze anliegt. Die Umlenkrollen
24 und 26 dienen dazu, die Materialbahn 21 an den Nips 12 und 13 vorbeizuführen. Der
Nip 11 wird durchlaufen, ohne daß hier eine Behandlung der Materialbahn erfolgt.
[0028] Die Steuerung der Walzen, die zum Schließen der Nips 10 und 14 notwendig ist, erfolgt
nun folgendermaßen:
[0029] Die oberste Walze 3 ist im Gestell 2 festgelegt. Die zweitoberste Walze 4 ist auf
einem Arm eines zweiarmigen Hebels 15 befestigt. Am anderen Arm greift ein Druckgeber
27 an. Wenn der Druckgeber 27, der beispielsweise als Kolben-Zylinder-Einheit ausgebildet
sein kann, den Arm des Hebels 15 nach unten bewegt, dann wird die Walze 4 nach oben
gegen die Walze 3 gedrückt. Da die oberste Walze 3 als Durchbiegungseinstellwalze
ausgebildet ist, kann man die Druckkräfte, die vom Druckgeber 27 erzeugt werden, in
relativ weiten Bereichen frei wählen.
[0030] Der Hebel 18, an dem die Walze 7 gelagert ist, wird in der abgesenkten Position,
bei der die übrigen Nips 11-13 geöffnet sind, mit Hilfe einer Feststelleinrichtung
28 gegenüber dem Gestell 2 arretiert. Der Nip 14 wird dann dadurch geschlossen, daß
der Hubzylinder 20 die unterste Walze 8 anhebt. Da auch die unterste Walze 8 als Durchbiegungseinstellwalze
ausgebildet ist, kann man auch hier die Kräfte relativ frei wählen.
[0031] Alle Walzen 3-8 weisen einen eigenen Antrieb 29-34 auf, wobei zumindest die Antriebe
der Walzen 5 und 6 unabhängig von den übrigen Antrieben steuerbar sind. Sie können
dann stillgesetzt werden, wenn die Walzen 5 und 6 aufgrund der geöffneten Nips 11
bis 13 beim Behandeln der Materialbahn 21 nicht in Aktion treten müssen.
[0032] In der dargestellten Form kann man mit dem Kalander 1 sowohl eine volle Satinage
in fünf Nips 10-14 durchführen, um eine hohe Oberflächengüte zu erzielen, d.h. eine
Papierbahn mit hohen Glanz- und Glättewerten zu erzeugen, als auch, wie in Fig. 1
dargestellt, die Materialbahn 21 nur in zwei Nips behandeln, so daß eine verminderte
Oberflächenqualität erhalten wird, die aber für viele Verwendungszwecke vollkommen
ausreicht. Fig. 2 zeigt eine andere Ausgestaltung eines Kalanders 1', bei dem lediglich
für den obersten Nip 10 die Schließmechanik geändert wurde.
[0033] Hierzu ist die Walze 4 an einem einarmign Hebel 15' angeordnet, der mit Hilfe einer
Arretierungseinrichtung 35 in einer bestimmten Winkellage gegenüber dem Gestell 2
gehalten werden kann. Dementsprechend kann die Walze 4 gegenüber dem Gestell 2 in
einer bestimmten Position festgelegt werden.
[0034] Die oberste Walze 3' ist als Mantelhubwalze ausgebildet. Ihr Mantel kann also auf
die Walze 4 abgesenkt werden, um den Nip 10 zu schließen. Im übrigen arbeitet der
Kalander 1' genau wie der Kalander 1 nach Fig. 1.
[0035] Die Steuerung der Betriebsweise erfolgt über eine schematisch dargestellte Steuervorrichtung
36, die bei dem Kalander 1 nach Fig. 1 mit dem Hubzylinder 20 und dem Druckkraftgeber
27 sowie der Feststelleinrichtung 28 verbunden ist und deren Arbeitsweise steuert.
Beim Kalander 1' nach Fig. 2 ist die Steuervorrichtung 36 mit dem Hubzylinder 20,
der Feststelleinrichtung 28, der Arretierungseinrichtung 35 und der Einstelleinrichtung
für den Mantelhub der Walze 3' verbunden.
1. Kalander mit mehreren Walzen, deren Achsen in einer Pressenebene angeordnet sind,
wobei jeweils benachbarte Walzen einen Nip zwischen sich ausbilden, und mit einer
Steuervorrichtung zum Öffnen und Schließen der Nips, dadurch gekennzeichnet, daß die
Walzen (3-8) so einstellbar sind, daß sich zwischen zwei geschlossenen Nips (10, 14)
mindestens zwei geöffnete Nips (11-13) befinden.
2. Kalander nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossenen Nips (10,
14) durch die beiden äußeren Walzenpaare (3, 4; 7, 8) gebildet sind.
3. Kalander nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Endwalzen (3, 8)
als Durchbiegeeinstellwalzen ausgebildet sind.
4. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den die
beiden geschlossenen Nips (10, 14) begrenzenden Walzen (3, 4; 7, 8) jeweils mindestens
eine angetrieben ist.
5. Kalander nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Walzen (3-8) einen eigenen
Antrieb (29-34) aufweisen und zumindest die Antriebe (31, 32) der Walzen (5, 6), die
die geöffneten Nips (11-13) begrenzen, einzeln steuerbar sind.
6. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem geschlossenen
Nip (10) eine der ihn begrenzenden Walzen (3, 4) im Ständer festgelegt ist.
7. Kalander nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die festgelegte Walze (3) die
oberste Walze ist und die unterste Walze (8) einen Hubantrieb (20) aufweist.
8. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei mindestens
einem geschlossenen Nip (10, 14) eine Walze (4, 7) arretierbar ist und die andere
Walze einen Druckgeber (20, 27) aufweist.
9. Kalander nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgeber (27) auf ein
Ende eines zweiarmigen Hebels (15) wirkt, an dessen anderem Ende die andere Walze
(4) angeordnet ist.
10. Kalander nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Walze (3')
als Walze mit Mantelhub ausgebildet ist.
11. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
geschlossenen Nips (10, 14) als weiche Nips ausgebildet sind.
12. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß einer der
geöffneten Nips (12) als Wechselspalt ausgebildet ist.