[0001] In Rezepturen zur Herstellung von Tonern zur Anwendung in der Elektrophotographie
werden vielfältige Wachse als anti-offset Mittel eingesetzt.
[0002] Wachse aus thermischen Abbau von Polypropylen-Kunststoff sind harte Wachse mit einer
engen Molekulargewichtsverteilung. Die Art der Herstellung ergibt jedoch teilweise
verfärbte Produkte welche ungesättigte Endgruppen besitzen.
[0003] Die Verwendung eines syndiotaktischen Polypropylen-Wachs zur Herstellung eines Toners
ist in EP-A-563 834 beschrieben. Diese Wachse besitzen den Nachteil einer geringen
Kristallinität und Härte, die die Verwendung als Komponente zur Herstellung eines
Toners erschweren.
[0004] Die Verwendung engverteilter niedermolekularer Polyolefine hergestellt unter Verwendung
von Metallocen-Katalysatoren mit einer Polydispersität kleiner 2 zur Herstellung von
Tonern wurde in PCT/JP96/02134 vorgeschlagen. Nachteilig bei Materialien, hergestellt
mit Metallocenen, ist die ungenügende Temperaturstabilität der Wachsschmelzen bei
Luftzutritt.
[0005] Eine Möglichkeit zur Vermeidung von Verfärbungen von Wachsschmelzen ist die Additivierung
des Wachses mit einem Antioxidans. Nachteilig sind jedoch damit verbundene Kosten
und teilweise andersartige Verfärbungen der Schmelzen.
[0006] Eine weitere Möglichkeit ist die extreme Reinigung der Wachse zur Entfernung aller
aus dem Polymerisationsprozeß stammenden Reststoffe. Häufig erfolgt diese Reinigung
über einen Lösungs- und Filtrationsprozeß oder über eine Feindestillation.
[0007] Alle genannten Verfahren verursachen einen erheblichen Aufwand zur Herstellung von
temperaturstabilen Wachsen.
[0008] Aufgabe war es daher, in einfacher Weise zugängliche temperaturstabile Wachse zu
finden, welche für die Verwendung als Komponente in Tonern in verbesserter Weise einsetzbar
sind.
[0009] Es wurde gefunden, daß Wachse aus der Polymerisation von Propen zusammen mit Comonomeren
unter Verwendung von Metallocenen-Katalysatoren bei zusätzlicher Verwendung von Wasserstoff
eine wesentlich verbesserte Temperaturstabilität aufweisen, welche für die Verwendung
dieser Polypropylene zur Herstellung von Tonern vorteilhaft ist.
[0010] Gegenstand der Erfindung ist somit die Verwendung von Polypropylen-Homopolymer und
Copolymer-Wachsen, welche weniger als 10 % ungesättigte Kettenenden aufweisen und
eine Schmelzviskosität von 10 bis 100000 mPas gemessen bei 170°C besitzen, hergestellt
durch Polymerisation unter Verwendung von Metallocen-Verbindungen in Gegenwart von
Wasserstoff, als Komponente für die Herstellung von Tonern
[0011] Derartige PP-Wachse finden daher in besonderer Weise Anwendung für den Einsatz als
Komponente in Schwarz und Farb-Tonern in Photokopierern und Laserdruckern.
[0012] In allen Anwendungen wird eine Verfärbung oder Vernetzung der Schmelze vermieden,
wodurch für den Anwender auch bei hohen Temperaturen und langen Wartezeiten in Verarbeitungsmaschinen
keine Veränderung der Wachsschmelze erfolgt.
[0013] Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung derartiger Polypropylen-Wachse ist die Vermeidung
von gelartigen Vernetzungen, welche in der weiteren Anwendung zu Inhomogenitäten im
Toner führen.
[0014] Bevorzugt sind Polyolefin-Wachse, hergestellt durch die Verwendung von Sandwich-Chelat-Verbindungen,
insbesondere solche hergestellt durch die Verwendung von Metallocen-Verbindungen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Metallocen eine Verbindung der Formel I darstellt.

[0015] Diese Formel umfaßt auch Verbindungen der Formel Ia

und der Formel Ib

[0016] In den Formeln I, Ia und Ib ist M
1 ein Metall der Gruppe IVb, Vb oder VIb des Periodensystems, beispielsweise Titan,
Zirkon, Hafnium, Vanadium, Niob, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram, vorzugsweise Titan,
Zirkon und Hafnium.
[0017] R
1 und R
2 sind gleich oder verschieden und bedeuten ein Wasserstoffatom, eine C
1-C
10-, vorzugsweise C
1-C
3-Alkylgruppe, insbesondere Methyl, eine C
1-C
10-, vorzugsweise C
1-C
3-Alkoxygruppe, eine C
6-C
10-, vorzugsweise C
6-C
8-Arylgruppe, eine C
6-C
10-, vorzugsweise C
6-C
8-Aryloxygruppe, eine C
2-C
10-, vorzugsweise C
2-C
4-Alkenylgruppe, eine C
7-C
40-, vorzugsweise C
7-C
10-Arylalkylgruppe, eine C
7-C
40-, vorzugsweise C
7-C
12-Alkylarylgruppe, eine C
8-C
40-, vorzugsweise C
8-C
12-Arylalkenylgruppe oder ein Halogenatom, vorzugsweise Chlor.
[0018] R
3 und R
4 sind gleich oder verschieden und bedeuten einen ein- oder mehrkernigen Kohlenwasserstoffrest,
welcher mit dem Zentralatom M
1 eine Sandwichstruktur bilden kann. Bevorzugt sind R
3 und R
4 Cyclopentadienyl, Indenyl, Benzoindenyl oder Fluorenyl, wobei die Grundkörper noch
zusätzliche Substituenten tragen oder miteinander verbrückt sein können. Außerdem
kann einer der Reste R
3 und R
4 ein substituiertes Stickstoffatom sein, wobei R
24 die Bedeutung von R
17 hat und vorzugsweise Methyl, t-Butyl oder Cyclohexyl ist.
[0019] R
5, R
6, R
7, R
8, R
9 und R
10 sind gleich oder verschieden und bedeuten ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, vorzugsweise
ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine C
1-C
10-, vorzugsweise C
1-C
4-Alkylgruppe, eine C
6-C
10-, vorzugsweise C
6-C
8-Arylgruppe, eine C
1-C
10-, vorzugsweise C
1-C
3-Alkoxygruppe, einen -NR
162-, -SR
16-, -OSiR
163-, -SiR
163- oder -PR
162-Rest, worin R
16 eine C
1-C
10-, vorzugsweise C
1-C
3-Alkylgruppe oder eine C
6-C
10-, vorzugsweise C
6-C
8-Arylgruppe, oder im Falle Si oder P enthaltender Reste auch ein Halogenatom, vorzugsweise
Chloratom, ist, oder je zwei benachbarte Reste R
5, R
6, R
7, R
8, R
9 oder R
10 bilden mit den sie verbindenden C-Atomen einen Ring. Besonders bevorzugte Liganden
sind die substituierten Verbindungen der Grundkörper Indenyl, Benzoindenyl, Fluorenyl
und Cyclopentadienyl.
[0020] R
13 ist

=BR
17, =AlR
17, -Ge-, -Sn-, -O-, -S-, =SO, =SO
2, =NR
15, =CO, =PR
15 oder =P(O)R
15, wobei R
17, R
18 und R
19 gleich oder verschieden sind und ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine C
1-C
30-, vorzugsweise C
1-C
4-Alkylgruppe, insbesondere Methylgruppe, eine C
1-C
10-Fluoralkylgruppe, vorzugsweise CF
3-Gruppe, eine C
6-C
10-Fluorarylgruppe, vorzugsweise Pentafluorphenylgruppe, eine C
6-C
10-, vorzugsweise C
6-C
8-Arylgruppe, eine C
1-C
10, vorzugsweise C
1-C
4-Alkoxygruppe, insbesondere Methoxygruppe, eine C
2-C
10-, vorzugsweise C
2-C
4-Alkenylgruppe, eine C
7-C
40-` vorzugsweise C
7-C
10-Arylalkylgruppe, eine C
8-C
40-, vorzugsweise c
8-C
12-Arylalkenylgruppe oder eine C
7-C
40-, vorzugsweise C
7-C
12-Alkylarylgruppe bedeuten, oder R
17 und R
18 oder R
17 und R
19 bilden jeweils zusammen mit den sie verbindenden Atomen einen Ring.
[0021] M
2 ist Silizium, Germanium oder Zinn, bevorzugt Silizium und Germanium. R
13 ist vorzugsweise =CR
17R
18, =SiR
17R
18, =GeR
17R
18, -O-, -S-, =SO, =PR
17 oder =P(O)R
17.
[0022] R
11 und R
12 sind gleich oder verschieden und haben die für R
17 genannte Bedeutung. m und n sind gleich oder verschieden und bedeuten null, 1 oder
2, bevorzugt null oder 1, wobei m plus n null, 1 oder 2, bevorzugt null oder 1 ist.
[0023] R
14 und R
15 haben die Bedeutung von R
17 und R
18.
[0024] Beispiele für geeignete Metallocene sind die rac-Isomeren von:
Dimethylsilyl-bis-1-(2,3,5-trimethylcyclopentadienyl)zirkoniumdichlorid
Dimethylsilyl-bis-1-(2,4-dimethyl-cyclopentadienyl)zirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-(2-methyl-4,5-benzoindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-(2-methyl-4-ethylindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-(2-methyl-4-i-propylindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-(2-methyl-4-phenylindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-(2-methyl-indenyl)-zirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-(2-methyltetrahydroindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-indenylzirkoniumdichlorid,
Dimethylsilyl-bis-1-indenylzirkoniumdimethyl,
Dimethylsilyl-bis-1-tetrahydroindenylzirkoniumdichlorid,
Diphenylmethylen-9-fluorenylcyclopentadienylzirkoniumdichlorid,
Diphenylsilyl-bis-1-indenylzirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-(2-methyl-4,5-benzoindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-(2-methyl-4-phenylindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-(4,7-dimethyl-indenyl)-zirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-indenylzirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-tetrahydroindenylzirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-(2-methyl-tetrahydroindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-(2-methyl-4,5-benzo-6,7-dihydroindenyl)-zirkoniumdichlorid,
Ethylen-bis-1-(2-methyl-indenyl)-zirkoniumdichlorid,
sowie jeweils die Alkyl- oder Aryl-Derivate dieser Metallocendichloride.
[0025] Zur Aktivierung der Einzentren-Katalysatorsysteme werden geeignete Cokatalysatoren
eingesetzt. Geeignete Cokatalysatoren für Metallocene der Formel I sind aluminiumorganische
Verbindungen, insbesondere Alumoxane oder auch aluminiumfreie Systeme wie R
22xNH
4-xBR
234, R
22xPH
4-xBR
234, R
223CBR
234 oder BR
233. In diesen Formeln bedeutet x eine Zahl von 1 bis 4, die Reste R
22 sind gleich oder verschieden, bevorzugt gleich, und bedeuten C
1-C
10-Alkyl oder C
6-C
18-Aryl oder zwei Reste R
22 bilden zusammen mit dem sie verbindenden Atom einen Ring, und die Reste R
23 sind gleich oder verschieden, bevorzugt gleich, und stehen für C
6-C
18-Aryl, das durch Alkyl, Haloalkyl oder Fluor substituiert sein kann. Insbesondere
steht R
22 für Ethyl, Propyl, Butyl oder Phenyl und R
23 für Phenyl, Pentafluorphenyl, 3,5-Bis-trifluormethylphenyl, Mesityl, Xylyl oder Tolyl.
[0026] Diese Cokatalysatoren sind insbesonders geeignet in Kombination mit Metallocenen
der Formel I, wenn R
1 und R
2 eine C
1-C
10-Alkylgruppe oder eine Aryl- oder Benzylgruppe, vorzugsweise Methylgruppe, bedeuten.
Die Derivatisierung zu den Metallocenen der Formel I kann nach literaturbekannten
Methoden, beispielsweise durch Umsetzung mit Alkylierungsmitteln wie Methyllithium
erfolgen (vgl. Organometallics 9 (1990) 1539; J. Am. Chem. Soc. 95 (1973) 6263).
[0027] Zusätzlich ist häufig eine dritte Komponenten erforderlich, um einen Schutz vor polaren
Katalysator-Giften aufrecht zu erhalten. Hierzu sind aluminiumorganische Verbindungen
wie z.B. Triethylaluminium, Tributylaluminium und andere sowie Mischungen daraus geeignet.
[0028] Je nach Verfahren können auch geträgerte Einzentren-Katalysatoren zur Verwendung
kommen. Bevorzugt sind Katalysatorsysteme, bei welchen durch eine hohe Polymerisationsaktivität
die Restgehalte von Trägermaterial und Cokatalysator eine Konzentration von 100 ppm
im Produkt nicht überschreiten.
[0029] Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Wachse wird Propen in Gegenwart von Wasserstoff
sowie optional weitere Olefine mit 2 bis 18 C-Atomen als Comonomere polymerisiert.
Beispiele für verwendbare Comonomere sind Ethylen, 1-Buten, 1-Penten, 1-Hexen, 1-Octen,
2-Methyl-1-propen, 3-Methyl-1-buten, 3-Methyl-1-penten, 4-Methyl-1-penten, 4-Methyl-1-hexen,
Styrol. Bevorzugt ist die Polymerisation von Propylen sowie die Copolymerisation von
Propylen mit einem 1-Olefin mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen. Beispiele für Copolymerwachse
sind Propylen/Ethylen-, Propylen/1-Buten- und Propylen/1-Hexen-Wachse.
[0030] Copolymerwachse enthalten 0 bis 20 Gew.-% des Comonomeren bezogen auf das Gesamtpolymer.
Terpolymerwachse enthalten mindestens 80 Gew-% des Hauptpolymers, wobei die beiden
Comonomere jeweils bis zu 19 Gew.-%, in Summe beider Comonomere jedoch maximal 20
Gew.-% am Gesamtpolymer enthalten sind.
[0031] Die erfindungsgemäßen Wachse enthalten weniger als 10 % ungesättigte Endgruppen,
bevorzugt weniger als 5 % ungesättigte Endgruppen.
[0032] Die erfindungsgemäßen Wachse können in jedem geeigneten Reaktor-Typ hergestellt werden,
wie ein Loop-Reaktor, Autoklav oder Gasphase. Die Regelung des Molekulargewichts erfolgt
bevorzugt nicht über die Variation der Polymerisationstemperatur, sondern bei konstanter
Temperatur durch Veränderung des Wasserstoff-Drucks.
[0033] Die Polypropylen-Homo- und Copolymerwachse besitzen eine Viskosität von 10 bis 100000
mPas bei 170°C, die Molekulargewichtsverteilung ist eng und liegt bei M
w/M
n < 5, bevorzugt kleiner 3.
Beispiele:
[0034] In den nachfolgenden Beispielen werden folgende Abkürzungen verwendet:
- DSC =
- Differential Scanning Calorimetry
- GPC =
- Gel-Permeations-Chromatographie
- GC =
- Gaschromatographie
- Mw =
- Molmassengewichtsmittel in g/mol nach GPC
- Mn =
- Molmassenzahlenmittel in g/mol nach GPC
- Mw/Mn =
- Polydispersität
[0035] Schmelzpunkte (Smp) und Schmelzwärmen (ΔH) wurden durch DSC-Messungen mit einem "Perkin-Elmer
DSC 7" bei 10°C/min Aufheiz- und Abkühlrate aus dem 2. Aufheizen bestimmt.
Die Schmelzviskositäten (SV) sind bei 170°C mit einem Rotationsviskosimeter bestimmt
worden.
Die Bestimmung des Isotaktischen Index (1.1.) erfolgt durch IR-Spektroskopie nach
J.P. Luongo, J. Appl. Polym. Chem., 3, 302 (1960).
Die Untersuchung der Kettenenden der Polymere erfolgt über
13C-NMR wie in Polymer, 1989, Vol. 30, S. 428 beschrieben. Sofern weniger als 10 % aller
Endgruppen als Isopropenyl-Endgruppen vorliegen, findet sich in Tabelle 1 die Angabe
"gesättigt".
Beispiel 1:
[0036] In einem inerten 100 dm
3-Reaktor wurden 30 kg Propen, 12 mmol Triisobutylaluminium vorgelegt, unter Rühren
auf 70°C temperiert und 1,0 bar Wasserstoff zudosiert.
Parallel hierzu werden 31 mg Ethylen-bis-1,1'-(tetrahydroindenyl)-zirkondichlorid
in 15 ml 10 Gew.-% toluolischer Lösung von Methylaluminoxan gelöst und gerührt. Die
Polymerisation wird durch portionsweise Zugabe der Katalysator-Lösung gestartet und
die Innentemperatur des Reaktors auf 70°C geregelt. Wasserstoff wurde gemäß GC-Kontrolle
nachdosiert und auf den Anfangswert konstant gehalten. Nach 1 Stunde wurde die Polymerisation
durch Zugabe von CO
2 gestoppt, der Reaktor entspannt und das Produkt als Schmelze abgelassen. Es resultieren
12,1 kg PP-Wachs. Die GPC-Messung ergibt ein M
w von 3528 und Mw/Mn gleich 2,1. Die Eigenschaften sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Vergleichsbeispiel 1:
[0037] Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch kein Wasserstoff dosiert. Die Eigenschaften sind
in Tabelle 1 zusammengefaßt. Die GPC-Messung ergibt ein M
w von 12640 und M
w/M
n gleich 2,5.
Beispiel 2:
[0038] Beispiel 1 wurde mit 26 mg Dimethylsilylbisindenyl-zirkoniumdichlorid durchgeführt,
wobei 230 mbar Wasserstoff verwendet wurden. Es resultieren 9,9 kg PP-Wachs. Die GPC-Messung
ergibt ein M
w von 6920 und M
w/M
n gleich 2,9. Die Eigenschaften sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Vergleichsbeispiel 2:
[0039] Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch anstelle von Wasserstoff 200 mmol Trimethylaluminium
als Lösung in Toluol dosiert. Die Eigenschaften sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Die GPC-Messung ergibt ein M
w von 24300 und M
w/M
n gleich 2,8.
Beispiel 3:
[0040] Die Wachse aus den vorangegangenen Beispielen wurden im Trockenschrank bei 200°C
4 h unter Luftzutritt getempert. Nach dem Abkühlen der Proben wurde die Verfärbung
anhand eines Satzes von Vergleichsmustern vorgenommen (Note 1: farblos, Note 6: dunkelbraun).
Die Ergebnisse der Temperversuche (Tabelle 1) zeigen, daß Wachse hergestellt unter
Gegenwart von Wasserstoff eine verbesserte Thermostabilität besitzen.
Tabelle 1
| Bsp. |
SV (170°C) |
Smp [°C] |
ΔH [J/g] |
I.I. |
Kettenende |
Farbnote |
| 1 |
30 |
122 |
91 |
86 |
gesättigt |
1-2 |
| V1 |
443 |
121 |
94 |
83,7 |
ungesättigt |
5-6 |
| 2 |
760 |
134 |
91 |
84 |
gesättigt |
1 |
| V2 |
3540 |
133 |
90 |
79 |
ungesättigt |
5-6 |