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(11) |
EP 0 890 971 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.2004 Patentblatt 2004/07 |
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Anmeldetag: 18.03.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 85/25 |
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Abdeckung für Sicherungskontakte an NH-Sicherungsleisten oder -unterteilen
Cover for contacts for fuses in devices with low voltage high power fuses
Couvercle pour contacts de fusibles dans les dispositifs à fusibles du type basse
tension haute puissance
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
11.07.1997 DE 19729885
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
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Patentinhaber: Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik |
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65343 Eltville (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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| (74) |
Vertreter: Quermann, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Unter den Eichen 7 65195 Wiesbaden 65195 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 544 534 DE-A- 4 317 052 GB-A- 1 183 115
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DE-A- 3 918 816 DE-U- 9 309 654
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abdeckung aus isolierendem Material für paarweise angeordnete
Sicherungskontakte an NH (Niederspannungs-Hochleistungs)-Sicherungsleisten oder -unterteilen,
wobei die Abdeckung zwei haubenförmige Abdeckelemente für die Sicherungskontakte und
eine zwischen den Abdeckhauben angeordnete Grundplatte aufweist.
[0002] Abdeckungen dienen dazu, die Kontakte und vor allem an elektrischen Stromverteilungsnetzen
arbeitende Personen vor der zufälligen Berührung mit den Kontakten zu schützen. Hierzu
gibt es beispielsweise großflächige Abdeckungen, welche sämtliche Kontakte einer Sicherungsleiste
oder auch mehrerer nebeneinander montierter Sicherungsleisten gleichzeitig abdecken.
Es sind auch Abdeckungen bekannt, welche haubenartig über die einzelnen Kontakte bzw.
Kontaktpaare gestülpt werden.
[0003] Dabei bestehen die Kontakte einer solchen Sicherungsleiste jeweils aus einem Paar
federnder Elemente, zwischen die das Kontaktmesser eines Sicherungseinsatzes unter
Druck eingeschoben werden kann. Im allgemeinen sind die beiden Kontaktteile eines
Kontaktes an ihrem unteren Fuß einstückig miteinander verbunden. Vom Fuß dieser Kontakte
geht ein Anschlußstück zur Verbindung mit einer Stromschiene aus. Im allgemeinen sind
auf einer Sicherungsleiste für die drei Phasen des Drehstromnetzes jeweils drei Paare
von Kontakten in einer Reihe hintereinander angeordnet, wobei jeweils ein Kontakt
der drei Kontaktpaare mit einem Abgangsleiter verbunden ist, während die anderen drei
Kontakte mit je einer Sammelschiene verbunden sind und im allgemeinen unter Spannung
stehen. Zwischen einem solchen Kontaktpaar ist jeweils ein Sicherungseinsatz angeordnet,
welcher mit seinen Kontaktmessern zwischen die Kontaktflächen eingeschoben wird und
aus diesen auch wieder herausgezogen werden kann.
[0004] Eine Abdeckung der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 39 18 816, bekannt. Diese
ist zweiteilig ausgebildet, wobei eine Haube und im wesentlichen eine Hälfte der Grundplatte
ein Teil darstellt und das andere Teil durch die andere Haube und die im wesentlichen
andere Hälfte der Grundplatte gebildet wird. An der Unterseite der Grundplatte sind
Rastnasen vorgesehen, im Bereich derer das jeweilige Grundplattenteil in dem Gehäuse
der Sicherungsleiste rastierbar ist. Das eine Grundplattenteil ist im Bereich seiner
dem anderen Grundplattenteil zugewandten Stirnseite mit einem im wesentlichen halbkreisförmig
ausgebildeten Vorsprung versehen und es weist das andere Grundplattenteil eine entsprechend
gestaltete Aussparung auf, die der Vorsprung durchsetzt. Bei Entfernung des den Vorsprung
aufweisenden Grundplattenteiles wird der unter der Aussparung liegende Montageanschluß
für den zu diesem Sicherungseinsatz gehörenden Sammelschienenkontakt zugänglich. Dieser
Anschluß besteht im wesentlichen aus einem mit dem entsprechenden Sammelschienenkontakt
verbundenen Ableitwinkel, der beispielsweise als L-förmige Schiene mit einem Langloch
in dem abgewinkelten L-Schenkel ausgebildet ist, durch den ein Schraubbolzen geführt
werden kann, so daß der L-Schenkel an die zugehörige Sammelschiene angeschraubt werden
kann.
[0005] Nachteilig ist bei der bekannten Abdeckung, daß beim Arbeiten am Schraubbolzen, beispielsweise
um diesen nachzuziehen, ein Teil der Abdeckung, nämlich das den Vorsprung aufweisende
Grundplattenteil mit der dazugehörigen Haube entfernt werden muß, womit der üblicherweise
von der Haube abgedeckte Kontakt, der durchaus an Spannung liegen kann, frei zugänglich
ist. Der im Bereich der Sicherungsleite Arbeitende unterliegt damit einer erhöhten
Gefährdung. Nachteilig ist ferner, daß die Abdeckung aus zwei Teilen besteht und demnach
bei der Montage bzw. Demontage der Abdeckung immer zwei Bauteile separat gehandhabt
werden müssen. Die Folge ist, daß ein Teil lose verbleibt und hierdurch nicht ausgeschlossen
werden kann, daß ein Teil verloren geht bzw. nicht montiert wird.
[0006] Aus der GB 1 183 115 A ist eine elektrische Einrichtung zur Aufnahme einer Sicherung
bekannt. Die Einrichtung weist ein aus isolierendem Material bestehenden Kasten mit
Boden und senkrecht hierzu sowie im rechten Winkel zueinander angeordnete Wänden auf.
Mit dem Boden sind Sicherungskontakte befestigt, wobei Zu- und Ableitungen zu den
Sicherungskontakten führen, die Öffnungen in gegenüberliegenden Wänden des Kastens
durchsetzen. Der Boden ist mit einer Erdungsschiene verschraubt. Den lichten Querschnitt
des Kastens durchsetzt eine aus isolierendem Material bestehende Platte. Diese ist
zweifach gegensinnig abgewinkelt. Ein zentraler Abschnitt der Platte ist parallel
zum Boden des Kastens positioniert und mit dem Boden verschraubt. Weitere, parallel
zu den gegenüberliegenden Wandungen des Kastens angeordnete Abschnitte der Platte
decken die Sicherungskontakte auf ihrer dem zugeordneten Leitungen abgewandten Seite
ab. An diese senkrechten Wandungsabschnitte schließen sich parallel zum Boden positionierte
Wandungsabschnitte der Platte an, die die beiden Sicherungskontakt oben abdecken.
Diese oberen Abschnitte der Platte sind mit schlitzförmigen Aussparungen zum Durchstecken
der Kontakte der Sicherung auf die Sicherungskontakte versehen. Der oberhalb der Platte
befindliche Bereich des Kastens nimmt demzufolge die Sicherung auf. Zum verschrauben
von Kasten und geerdeter Schiene bzw. Lösen des Kastens von der geerdeten Schiene
ist eine Schraube vorgesehen, die durch eine zentrale, verschließbare Öffnung in der
Platte zugänglich ist. - Die aus dieser Schrift bekannte Einrichtung betrifft somit
keine NH-Sicherungsleiste bzw. kein NH-Sicherungsunterteil, das zwei haubenförmige
Abdeckelemente für die Sicherungskontakte und eine zwischen den Abdeckhauben angeordnete
Grundplatte aufweist.
[0007] Aus der DE 35 44 534 A1 ist eine schaltbare NH-Sicherung mit Abzweigeinrichtung bekannt.
Dort ist der Durchstecköffnung für die Fingerkontakte der Abzweigvorrichtung eine
Verschlußplatte zugeordnet. In der DE 93 09 654 U ist ein Sicherungstrennschalter
mit einer Abdeckung für Aufnahmekontakte auf einem Kontaktträger, an dem die Abdeckung
über eine Rastverbindung gehalten ist, beschrieben. Die DE 43 17 052 A1 betrifft eine
Schutzkappe für einen NH-Sicherungskontakt.
[0008] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abdeckung
der eingangs genannten Art so weiter zu bilden, daß sie eine optimale Funktionalität,
Gestaltung und Handhabung aufweist.
[0009] Gelöst wird die Aufgabe bei einer Abdeckung der eingangs genannten Art dadurch, daß
die Grundplatte mit einer verschließbaren Öffnung versehen ist.
[0010] Die erfindungsgemäße Gestaltung der Abdeckung stellt sicher, daß diese immer das
Sicherungskontaktpaar abdeckt, unabhängig davon, ob Arbeiten im Bereich des Schraubbolzens
durchgeführt werden müssen. Damit der Schraubbolzen zugänglich wird, ist es nur erforderlich,
die Öffnung zugänglich zu machen. In dem zwischen den beiden Abdeckhauben gebildeten
Öffnungsraum kann dann ungehindert der Schraubbolzen beaufschlagt werden. Sind die
Montagearbeiten beendet, ist es nur notwendig, die Öffnung in der Grundplatte zu verschließen.
Die beiden Sicherungskontakte und der zwischen diesen befindliche Bereich sind dann
berührungssicher abgedeckt. Vorzugsweise ist die Abdeckung als Kunststoffspritzgußteil
ausgebildet.
[0011] Es ist insbesondere vorgesehen, daß die Abdeckung einteilig ausgebildet ist. Sie
kann infolgedessen als Einheit gehandhabt werden, was deren Montage bzw. Demontage
wesentlich vereinfacht. Alle Funktionselemente der Abdeckung sind in einem Bauteil
untergebracht, womit deren Handhabung besonders einfach ist.
[0012] Vorzugsweise ist der Grundplatte eine Klappe zum Verschließen der Öffnung zugeordnet.
Gemäß einer besonderen Gestaltung ist allerdings vorgesehen, daß Bestandteil der Abdeckung
eine mit der Grundplatte verbundene Klappe ist. Die Einteiligkeit der Abdeckung erstreckt
sich damit auch auf die Klappe, die damit nicht als separates, mit der Grundplatte
lose verbundenes und von der Grundplatte entfernbares Bauteil ausgebildet ist. Bildet
die Klappe Bestandteil der Abdeckung wird es als zweckmäßig angesehen, wenn sie in
Art eines Filmscharniers mir der Grundplatte verbunden ist. Ohne die Funktionalität
der Klappe zu beeinträchtigen, kann diese aufgrund der Gestaltung des Scharnieres
ausreichend oft zum Öffnen bzw. Schließen der Öffnung in der Grundplatte geschwenkt
werden. In diesem Zusammenhang sieht eine besondere Gestaltung vor, daß Rastmittel
zum Verrasten von Klappe und Grundplatte bei geschlossener Öffnung der Grundplatte
vorgesehen sind. Dadurch ist sichergestellt, daß die Klappe nicht ungewollt in die
geöffnete Stellung schwenkt. Die Klappe ist zweckmäßig auf ihrer der Klappenlagerung
abgewandten Seite mit der Grundplatte rastierbar. Vorzugsweise sind ferner weitere
Rastmittel vorgesehen, zum Verrasten von Klappe und Grundplatte in Offenstellung der
Klappe. Insbesondere sollte die Klappe im Bereich der Klappenlagerung mit der Grundplatte
oder mindestens einem mit dem Grundplatte verbundenen Ansatz rastierbar sein.
[0013] Die Gestaltung der Abdeckung dahingehend, daß Rastmittel auch zum Verrasten von Klappe
und Grundplatte in der Offenstellung der Klappe vorgesehen sind, ermöglicht es, die
Abdeckung mit in Offenstellung befindlicher Klappe zu vertreiben, so daß die die Montage
vornehmende Person unmittelbar die Verschraubung des Schraubbolzens vornehmen kann.
Lose Teile sind hierbei nicht vorhanden, da die Klappe fest mit der Grundplatte verbunden
ist. Nach erfolgter Montage wird die Klappe in die Schließstellung geschwenkt, wo
sie erneut mit der Grundplatte verrastet.
[0014] Zweckmäßig ist die jeweilige Haube käfigartig ausgebildet. Sie weist zumindest in
ihrem der Grundplatte zugewandten Bereich Belüftungsschlitze zum Abführen der beim
Betrieb der Sicherung entstehenden Verlustwärme auf.
[0015] Zweckmäßig ist die jeweilige Haube auf ihrer der anderen Haube zugewandten Seite
und ihrer der Grundplatte abgewandten Seite mit einem Winkelschlitz zum Einführen
des Kontaktmessers eines in die Sicherungsleiste bzw. -unterteil einzusetzenden Sicherungseinsatzes
versehen, wobei der Schlitz in seinem der Grundplatte abgewandten Schlitzbereich eine
geringere Breite aufweist, als die Stärke des Kontaktmessers. Aufgrund dieser Stärkendimensionierung
ergibt sich eine Positionierhilfe beim Einschalten, die es dem Bediener erlaubt, mit
definierter Kraft das jeweilige Kontaktmesser des NH-Sicherungseinsatzes bezüglich
der Abdeckung und damit des hinter der jeweiligen Haube befindlichen Sicherungskontaktes
auszurichten. Beim Schaltvorgang wird die Haube in diesem Schlitzbereich geweitet
und das Schaltmesser an der Positionshilfe vorbeigeführt.
[0016] Vorzugsweise ist die Abdeckung mit den Sicherungskontakten verbunden, insbesondere
wird sie auf diese aufgeklippst. Hierzu können in die jeweilige Haube federnde Vorsprünge
integriert sein, zum Aufklippsen der Abdeckung auf den dieser zugeordneten Sicherungskontakt,
der entsprechende Ausnehmungen zum Eingriff der Vorsprünge aufweist.
[0017] Eine Weiterbildung sieht vor, daß mindestens eine der Hauben eine Öffnung zum Einstecken
eines Kontaktelementes eines separaten Stromabganges aufweist, wobei das Kontaktelement
des separaten Stromabganges auf ein Kontaktmesser eines in die Sicherungskontakte
eingesteckten NH-Sicherungseinsatzes aufsteckbar ist. Vorzugsweise ist in die Haube
ein Abdeckelement für das in die Haube steckbare Kontaktelement des separaten Stromabganges
integriert. Ein solcher separater Stromabgang, der in der Praxis auch als Huckepack-Abgriff
bezeichnet wird, dient in aller Regel dem Zweck, einen vorübergehenden Stromabgriff
zu ermöglichen, beispielsweise zum Betreiben von Baustellen, Kerb- bzw. Kirmesveranstaltungen
usw.. Erfolgt der Stromabgriff von der Einspeisseite, ist dieser zusätzlich abgesichert.
Zur Bewerkstelligung des Huckepack-Abgriffes sind vorzugsweise zumindest in dieser
Haube auf ihrer der anderen Haube zugewandten Seite mindestens zwei federnde Vorsprünge
integriert, wobei zwischen dem freien Ende der federnden Vorsprünge und der Deckfläche
der Haube ein Spalt zum Einführen des Kontaktelementes des Stromabganges gebildet
ist. Wird das Kontaktelement des Stromabganges vom Kontaktmesser des NH-Sicherungseinsatzes
getrennt, federn die Vorsprünge zurück und es reduziert sich die Breite des Spaltes,
so daß die Haube in diesem Bereich fingersicher ist. Mittels der federnden Vorsprünge
wird im übrigen das Kontaktelement des Stromabganges geklemmt. Zusätzlich kann mindestens
einer der Vorsprünge so gestaltet sein, daß er bei eingesetztem separaten Stromabgang
mit dessen Kontaktelement rastiert. Es wird somit ein unbeabsichtigtes Lösen des separaten
Stromabganges, beispielsweise aufgrund in das Kontaktelement eingeleiteter Vibrationen,
wirksam verhindert.
[0018] Es kann ferner vorgesehen sein, daß die Stromplatte beidseitig zwischen den beiden
Abdeckungen mit entfernbaren Abdecklappen versehen ist. Diese finden für den speziellen
Anwendungsbereich der Schiebetrennung eines Schienensystems Verwendung. Hierbei sind
die unterhalb benachbarter Abdeckungen angeordneten, in Abstand voneinander endenden
Sammelschienen mittels eines in Längsrichtung der jeweiligen Abdeckplatte verschiebbaren
Verbindungselementes elektrisch verbindbar. Dieses Verbindungselement wird zugänglich,
wenn die Abdecklappen benachbarter Abdeckungen aus der Abdeckplatte ausgebrochen oder,
wenn sie in Art eines Filmscharnieres ausgebildet sind, aus der Ebene der Abdeckplatte
ausgeschwenkt werden, so daß dort der Bereich unterhalb der beiden Abdeckungen zum
Verbinden bzw. Trennen der beiden Sammelschienen zugänglich wird.
[0019] Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren und den Figuren
selbst dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen
von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
[0020] In den Figuren ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt,
ohne hierauf beschränkt zu sein. Es stellt dar:
- Figur 1
- eine räumliche Ansicht der erfindungsgemäßen Abdeckung bei teilweise geöffneter Klappe,
- Figur 2
- einen Schnitt durch die Abdeckung gemäß der Linie A-A in Figur 1, bei vollständig
geöffneter Klappe,
- Figur 3
- einen Schnitt gemäß Figur 2 bei geschlossener Klappe,
- Figur 4
- eine Seitenansicht der in Figur 1 gezeigten Abdeckung,
- Figur 5
- eine Draufsicht der in Figur 1 gezeigten Abdeckung,
- Figur 6
- einen Schnitt gemäß der Linie A-A in Figur 1 bzw. Figur 5 durch die Abdeckung, somit
bei teilweise geöffneter Klappe,
- Figur 7
- eine räumliche Ansicht der Abdeckung mit NH-Sicherungseinsatz und Huckepack-Abgriff,
in einer Explosionsdarstellung,
- Figur 8
- die in Figur 7 gezeigten Teile in zusammengebautem Zustand,
- Figur 9
- die in Figur 7 gezeigten Teile in einer Seitenansicht nach dem Einsetzen des NH-Sicherungseinsatzes
in die abgedeckten Sicherungskontakte und
- Figur 10
- eine Seitenansicht der in Figur 7 gezeigten, ineinandergesteckten Teile.
[0021] Figur 7 verdeutlicht, daß die erfindungsgemäße Abdeckung 1, die als einteiliges Spritzgußteil
aus Kunststoff ausgebildet ist, eine Grundplatte 2 sowie zwei sich im Bereich deren
Enden von dieser erstreckende Hauben 3 aufweist. Die Hauben 3 sind im Bereich der
Grundplatte mit senkrecht zu dieser angeordneten Belüftungsschlitzen 4 versehen. Die
jeweilige Haube 3 weist auf ihrer der anderen Haube 3 zugewandten Seite und auf ihrer
der Grundplatte 2 abgewandten Seite einen Winkelschlitz 5 auf, durch den jeweils ein
Kontaktmesser 6 eines NH-Sicherungseinsatzes 7 in die Haube 3 eingesteckt werden kann.
Die Abdeckung 1 dient dem Abdecken zweier nicht gezeigter Sicherungskontakte mittels
der Hauben 3 sowie des unterhalb der Abdeckung 1 befindlichen Bereiches einer NH-Sicherungsleiste
oder eines NH-Unterteiles. Durch die beiden Winkelschlitze 5 kann bei sonst abgedeckten
Sicherungskontakten der NH-Sicherungseinsatz 7 in die Sicherungskontakte eingeführt
werden. Der Sicherungseinsatz 7 weist einen Isolierkörper 30 auf. Die den Isolierkörper
30 durchsetzenden Schmelzleiter sind mit den Kontaktmessern 6 verbunden und mittels
der Abdeckplatten 28 mit dem Isolierkörper 30 verschraubt.
[0022] Der konkrete Aufbau der Abdeckung 1 ist in den Figuren 1 bis 6 veranschaulicht: Der
jeweilige Winkelschlitz 5 weist einen sich parallel zur Grundplatte 2 erstreckenden
Schlitzbereich 5a sowie einen sich senkrecht zur Grundplatte 2 erstreckenden Schlitzbereich
5b auf. Der Winkelschlitz 5 ist im Schlitzbereich 5b geringfügig breiter ausgebildet
als die Stärke des Kontaktmessers 6. Hingegen läuft der Schlitz 5 im Bereich des Schlitzbereiches
5a in Richtung des Schlitzbereiches 5b leicht konisch zu, wobei das verjüngte Ende
des Schlitzbereiches 5b eine geringere Breite als die Stärke des Kontaktmessers 6
aufweist. Der verjüngte Bereich stellt sich als Wulst 8 dar, der für den mit dem Sicherungseinsatz
7 Arbeitenden die Funktion einer Positionierhilfe besitzt. So ist es möglich, den
Sicherungseinsatz 7 mit den beiden Kontaktmessern 6 mit definierter Kraft im Schlitzbereich
5a, konkret dessen Wulst 8, anzusetzen und dort auszurichten, ohne daß die dahinter
befindlichen Sicherungskontakte berührt werden. Wird eine größere Schaltkraft auf
den Sicherungseinsatz aufgebracht, weiten die Kontaktmesser 6 des Sicherungseinsatzes
7 den Winkelschlitz 5 in diesem Bereich, so daß ein definiertes Schalten sichergestellt
ist. Befestigt wird die Abdeckung 1 mit der NH-Sicherungsleiste bzw. dem NH-Sicherungsunterteil,
im Bereich der von den Hauben 3 abgedeckten Sicherungskontakten. Hierzu ist jede Haube
3 mit zwei federnden Vorsprüngen 9 zum Aufklippsen der Abdeckung 1 auf zwei Schenkel
des zugeordneten Sicherungskontaktes versehen. Die Grundplatte 2 weist im Bereich
zwischen den beiden Hauben 3 eine groß dimensionierte, im wesentlichen rechteckige
Öffnung 10 auf, die mittels einer Klappe 11 verschließbar ist. Diese ist um eine Achse
parallel zur Längsachse 12 schwenkbar mit der Grundplatte 2 verbunden, wobei die Verbindung
von Klappe 11 und Grundplatte 2 mittels zweier Filmscharniere 13 erfolgt. Neben jedem
Filscharnier 13 ist die Grundplatte 2 mit einem Rastvorsprung 14 versehen, der mit
einer an der Klappe 11 angeordneten Nase 15 in vollständig geöffneter Stellung der
Klappe 11 zusammenwirkt, indem die Nase 15 den Rastvorsprung 14 hintergreift (Figur
2). Die Klappe 11 ist auf ihrer den beiden Filmscharnieren 13 abgewandten Seite mit
zwei vorspringenden Nasen 16 versehen, die bei in Schließstellung befindlicher Klappe
11 zugeordnete Rastvorsprünge 17 der Grundplatte 2 hintergreifen (Figur 3). Bei geöffneter
Klappe 11 ist der Schraubbolzen zum Befestigen der NH-Sicherungsleiste bzw. des NH-Unterteiles
an der zugehörigen Sammelschiene zugänglich. Die im Bereich der beiden Längsseiten
der Grundplatte 2 vorgesehenen, aus dieser ausbrechbaren Abdecklappen 18 ermöglichen
bei paarweiser Anordnung der Grundplatten 2 den Zugang zu einer unterhalb der Abdeckung
1 im Bereich der zugeordneten Abdecklappen 18 angeordneten Schiebetrennung des Schienensystems.
[0023] Zu der in den Figuren 7 bis 10 gezeigten Variante der Abdeckung mit kombiniertem
Huckepack-Abgriff wird ergänzend auf die Darstellung der Figuren 1 bis 6 Bezug genommen.
Dort ist bezüglich der einen Haube 3 veranschaulicht, daß diese auf ihrer der anderen
Haube 3 zugewandten Seite zwei federnde Vorsprünge 19 aufweist, zwischen denen der
obere Teil des vertikalen Schlitzbereiches 5b gebildet ist. Zwischen den freien abgebogenen
Enden 20 der federnden Vorsprünge 19 und der Deckfläche 21 der Haube 3 verbleibt ein
Spalt 22 zum Einführen eines mit einer NH-Sicherung versehenen Stromabganges 24, wobei
die NH-Sicherung aufgrund des diese umschließenden Gehäuses 25 nur im Bereich deren
Grifflaschen 26 sichtbar ist. Mit der Bezugsziffer 27 ist das vom Stromabgang 24 abgehende
elektrische Kabel bezeichnet. Wie der Darstellung der Figuren 7 bis 10 zu entnehmen
ist, wird, nachdem die Abdeckung 1 auf die Sicherungskontakte der NH-Sicherungsleiste
bzw. des NH-Sicherungsunterteiles aufgeklippst ist, der NH-Sicherungseinsatz 7 in
die Sicherungskontakte eingesetzt. Dabei wird die den Vorsprüngen 19 der Haube 3 zugewandte
Abdeckplatte 28 des NH-Sicherungseinsatzes 7 in Abhängigkeit von dessen möglicher
Positionierung in den Sicherungskontakten gegebenenfalls unmittelbar an dem die Belüftungsschlitze
4 aufweisenden Sockel der Haube 3 positioniert. Die beiden Vorsprünge 19 behalten
damit ihre Position bei, womit zwischen deren freien Enden 20 und der Deckfläche 21
der Haube der fingersichere Spalt 22 geringer Breite verbleibt. Im Bereich dieses
Spaltes kann dann das Kontaktelement 23 des Stromabganges 24 angesetzt werden, wobei
das Kontaktelement 23 die beidenden federnden Vorsprünge 19 beim Einsetzen geringfügig
von der Deckfläche 21 der Haube 3 weg spreizt und damit den Spalt 22 erweitert. Durch
diesen verbreiteren Spalt 22 wird das Kontaktelement 23 des Stromabganges 24 zwecks
Huckepack-Abgriff vollständig in die Haube 3 eingeschoben und damit auf das zugeordnete
Kontaktmesser 6 des NH-Sicherungseinsatzes 7 aufgesteckt, wobei die freien abgebogenen
Enden 20 der federnden Vorsprünge 19 rastierend in Ausnehmungen 33 des Kontaktelementes
23 eingreifen.
1. Abdeckung (1) aus isolierendem Material für Sicherungskontakte an NH-Sicherungsleisten
oder -unterteilen, wobei die Abdeckung (1) zwei Abdeckhauben (3) für die Sicherungskontakte
und eine zwischen den Abdeckhauben (3) angeordnete Grundplatte (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) einteilig ausgebildet ist und die Grundplatte (2) mit einer verschließbaren
Öffnung (10) versehen ist.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundplatte (2) eine Klappe (11) zum Verschließen der Öffnung (10) zugeordnet
ist.
3. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (11) mit der Grundplatte (2) verbunden ist, insbesondere mittels mindestens
eines Filmscharnieres (13).
4. Abdeckung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rastmittel (16, 17) zum Verrasten von Klappe (11) und Grundplatte (2) bei verschlossener
Öffnung (10) der Grundplatte (2) vorgesehen sind.
5. Abdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (11) auf ihrer der Klappenlagerung abgewandten Seite mit der Grundplatte
(2) rastierbar ist.
6. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Rastmittel (14, 15) zum Verrasten von Klappe (11) und Grundplatte (2) in Offenstellung
der Klappe (11) vorgesehen sind.
7. Abdeckung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (11) im Bereich der Klappenlagerung mit der Grundplatte (2) oder mit mindestens
einem mit der Grundplatte (2) verbundenen Ansatz (14) rastierbar ist.
8. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Abdeckhaube (3) käfigartig ausgebildet ist und zumindest in ihrem der
Grundplatte (2) zugewandten Bereich mit Belüftungsschlitzen (4) versehen ist.
9. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Abdeckhaube (3) auf ihrer der anderen Abdeckhaube (3) zugewandten Seite
und ihrer der Grundplatte (2) abgewandten Seite mit einem Winkelschlitz (5) zum Einführen
des Kontaktmessers (6) eines in die Sicherungsleiste bzw. -unterteil einzusetzenden
Sicherungseinsatzes (7) versehen ist, wobei der Winkelschlitz (5) in seinem der Grundplatte
(2) abgewandten Schlitzbereich (5a) eine geringere Breite aufweist, als die Stärke
des Kontaktmessers (6) und die Abdeckhaube (3) in diesem Bereich elastisch ist.
10. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit den Sicherungskontakten verbindbar ist, insbesondere auf diese aufklippsbar
ist.
11. Abdeckung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in die jeweilige Abdeckhaube (3) federnde Vorsprünge (9) intergriert sind, zum Aufklippsen
der Abdeckung auf den dieser zugeordneten Sicherungskontakt.
12. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Abdeckhaube (3) eine Öffnung (22) zum Einstecken eines Kontaktelementes
(23) eines separaten Stromabganges (24) aufweist, wobei das Kontaktelement (23) des
separaten Stromabganges (24) auf ein Kontaktmesser (6) eines in die Sicherungskontakte
eingesteckten NH-Sicherungseinsatzes (7) aufsteckbar ist.
13. Abdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abdeckhaube (3) ein Abdeckelement (19) für das in die Haube (3) steckbare
Kontaktelement (23) des separaten Stromabganges (24) integriert ist.
14. Abdeckung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in eine Abdeckhaube (3) auf ihrer der anderen Abdeckhaube (3) zugewandten
Seite mindestens zwei federnde Vorsprünge (19) integriert sind, wobei zwischen dem
freien Ende (20) der federnden Vorsprünge (19) und der Deckfläche (21) der Haube (3)
ein Spalt (22) zum Einführen des Kontaktelementes (23) des Stromabganges (24) gebildet
ist.
15. Abdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein federnder Vorsprung (19) im Bereich seines freien Endes (20), bei
eingestecktem separatem Stromabgang (24) mit dessen Kontaktelement (23) rastiert.
16. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) beidseitig zwischen den beiden Abdeckhauben (3) mit entfernbaren
Abdecklappen (18) versehen ist.
17. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kunststoff besteht, und insbesondere als Kunststoffspritzgußteil ausgebildet
ist.
1. Cover (1) made of insulating material for fuses for low voltage high power fuse strips
or bases, in which the cover (1) has two covering caps (3) for the fuses and a base
plate (2) arranged between the covering caps (3), characterised by the fact that the cover (1) is made in one piece and the base plate (2) is provided with an
opening (10) which can be closed.
2. Cover according to claim 1, characterised by the fact that the base plate (2) has a flap (11) for closing the opening (10).
3. Cover according to claim 2, characterised by the fact that the flap (11) is connected to the base plate (2), in particular by means of
at least one film hinge (13).
4. Cover according to claim 2 or 3, characterised by the fact that means of locking (16,17) are provided for locking the flap (11) and base plate
(2) when the opening (10) in the base plate (2) is closed.
5. Cover according to claim 4, characterised by the fact that the flap (11) can be locked to the base plate (2) on the side turned away from
the flap suspension.
6. Cover according to one of claims 1 to 5, characterised by the fact that means of locking (14, 15) are provided for locking the flap (11) and base plate
(2) when the flap (11) is in the open position.
7. Cover according to claim 6, characterised by the fact that the flap (11) can be locked in the area of the flap suspension with the base
plate (2) or with at least one lug (14) connected to the base plate (2).
8. Cover according to claims 1 to 7, characterised by the fact that each covering cap (3) is made in the shape of a cage and is provided with ventilation
slits (4) at least in the area turned towards the base plate (2).
9. Cover according to one of claims 1 to 8, characterised by the fact that each covering cap (3) is provided with an angle slit (5) on the side turned
towards the other covering cap (3) for inserting the contact blade (6) of a fuse insert
(7) to be inserted into the fuse strip or base, in which the angle slit (5) has a
smaller width in the slit area (5a) turned away from the base plate (2) than the thickness
of the contact blade (6) and the covering cap is elastic in this area.
10. Cover according to one of claims 1 to 9, characterised by the fact that it can be connected to the fuses and in particular it can be clipped to them.
11. Cover according to claim 10, characterised by the fact that resilient projections (9) are integrated into each covering cap (3) for clipping
the cover to the fuse allocated to it.
12. Cover according to claim 1 to 11, characterised by the fact that at least one of the covering caps (3) has an opening (22) for inserting a contact
element (23) of a separate current output (24), in which the contact element (23)
of the separate current output (24) can be put on a contact blade (6) of a low voltage
high power fuse insert inserted into the fuse.
13. Cover according to claim 12, characterised by the fact that a cover element (19) is integrated into the covering cap (3) for the contact
element (23) of the separate current output (24) which can be inserted into the cap
(3).
14. Cover according to claim 12 or 13, characterised by the fact that in at least one covering cap (3) at least two resilient projections (19) are
integrated into the side turned towards the other covering cap (3), in which a gap
(22) is formed between the free end (20) of the resilient projections (19) and the
top surface (21) of the cap (3) for inserting the contact element (23) of the current
output (24).
15. Cover according to claim 14, characterised by the fact that, with a separate current output (24) inserted, at least one resilient projection
(19) is locked with its contact element (23) in the area of its free end (20).
16. Cover according to one of claims 1 to 15, characterised by the fact that the base plate (2) is provided with removable covering flaps (18) on both sides
between both covering caps (3).
17. Cover according to one of claims 1 to 16, characterised by the fact that it is made of plastic and in particular it is made as a plastic injection moulded
part.
1. Couvercle (1) en matière isolante pour des contacts de fusibles d'un coupe-circuit
basse tension à haut pouvoir de coupure ou de parties de coupe-circuit, le couvercle
(1) se composant de deux chapeaux (3) pour les contacts de fusibles et d'une plaque
de base (2) entre les deux chapeaux (3),
caractérisé en ce que
le couvercle (1) est réalisé en une seule piéce et la plaque de base (2) comporte
une ouverture (10) qui peut être fermée.
2. Couvercle selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la plaque de base (2) comporte un volet (11) pour fermer l'ouverture (10).
3. Couvercle selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le volet (11) est relié à la plaque de base (2), en particulier par une charnière
en forme de film (13).
4. Couvercle selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé par
des moyens d'accrochage (16, 17) pour enclipser le volet (11) et la plaque de base
(2) lorsque l'ouverture (10) de la plaque de base (2) est fermée.
5. Couvercle selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le volet (11) s'accroche à la plaque de base (2) par son côté opposé au palier du
volet.
6. Couvercle selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé par
des moyens d'accrochage (14, 15) pour encliqueter le volet (11) et la plaque de base
(2) lorsque le volet (11) est en position ouverte.
7. Couvercle selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le volet (11) s'accroche à la plaque de base (2) au niveau de son palier ou avec au
moins un prolongement (14) relié à la plaque de base (2).
8. Couvercle selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
chaque chapeau (3) est en forme de cage et au moins sa zone tournée vers la plaque
de base (2) comporte des fentes de ventilation (4).
9. Couvercle selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le chapeau (3) comporte sur son côté tourné vers l'autre chapeau (3) et sur son côté
opposé à la plaque de base (2), une fente coudée (5) pour introduire le couteau de
contact (6) d'une cartouche à couteaux (7) qui se place dans le coupe-circuit ou un
élément de celui-ci, la fente coudée (5) ayant dans sa zone (5a) à l'opposé de la
plaque de base (2) une largeur inférieure à l'épaisseur du couteau de contact (6)
et le chapeau (3) est élastique dans cette zone.
10. Couvercle selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce qu'
il peut être relié aux contacts de coupe-circuit, en particulier être en-clipsé sur
ceux-ci.
11. Couvercle selon la revendication 10,
caractérisé par
des parties en saillie (9) élastiques intégrées dans le chapeau (3) respectif pour
enclipser le couvercle sur le contact de coupe-circuit associé.
12. Couvercle selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce qu'
au moins l'un des chapeaux (3) comporte une ouverture (22) pour recevoir un élément
de contact (23) d'une sortie de courant (24) séparée, l'élément de contact (23) de
cette sortie de contact séparée (24) pouvant s'enficher sur un couteau de contact
(6) d'une cartouche de coupe-circuit basse tension à haut pouvoir de coupure (7) qui
peut s'enficher dans les contacts de coupe-circuit.
13. Couvercle selon la revendication 12,
caractérisé en ce qu'
un élément de recouvrement (19) pour l'élément de contact (23) qui se glisse dans
le couvercle (3) et appartient à la sortie de courant séparée (24) est intégré au
chapeau (3).
14. Couvercle selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce qu'
au moins le côté d'un chapeau (3), tourné vers l'autre chapeau (3), intègre au moins
deux parties en saillie (19) élastiques et entre l'extrémité libre (20) des parties
en saillie élastiques (19) et la surface de recouvrement (21) du chapeau (3), il se
forme un intervalle (22) pour introduire l'élément de contact (23) de la sortie de
courant (24).
15. Couvercle selon la revendication 14,
caractérisé par
au moins une partie en saillie élastique (19) au niveau de son extrémité libre (20)
qui, lorsque la sortie de courant séparée (24) est engagée, s'accroche avec son élément
de contact (23).
16. Couvercle selon l'une des revendications 1 à 15,
caractérisé en ce que
la plaque de base (2) comporte, de part et d'autre, entre les deux chapeaux (3), des
volets de recouvrement (18) qui peuvent s'enlever.
17. Couvercle selon l'une des revendications 1 à 16,
caractérisé en ce qu'
il est en matière plastique et en particulier sous la forme d'une pièce en matière
plastique injectée.