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EP 0 891 002 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.2002 Patentblatt 2002/44 |
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Anmeldetag: 09.04.1998 |
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Vorrichtung zum Anschluss einer Aussenantenne
Device for connecting an outer antenna
Dispositif pour connecter une antenne extérieure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
11.07.1997 DE 19729854
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Militz, Uwe
12161 Berlin (DE)
- Lindemann, Bernd
12107 Berlin (DE)
- Warzecha, Wolfgang
13507 Berlin (DE)
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Vertreter: Friedmann, Jürgen, Dr.-Ing. |
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c/o Robert Bosch GmbH,
Postfach 30 02 20 70442 Stuttgart 70442 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 747 993 DE-U- 9 102 092 FR-A- 2 707 800
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DE-C- 19 543 625 DE-U- 29 500 961 US-A- 5 099 249
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschluß einer Außenantenne mit den im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Es ist bereits bekannt, den Antennenfuß der Außenantenne eines Kraftfahrzeuges mit
einem mit dem Sende- und/oder Empfangsteil der Antenne elektrisch verbundenen Antennenanschluß
zu versehen und diesen durch eine als Rundloch in der Fahrzeugkarosserie vorgesehene
Öffnung hindurchzuführen und an ein mit einem Sende- und/oder Empfangsgerät verbundenes
Antennenkabel z.B. über schraubbare Verbindungsmittel anzuschließen. Um ein Verdrehen
der Außenantenne um die Achse des Antennenanschlusses zu verhindern, ist ein weiterer
Zapfen als Verdrehschutz am Antennenfuß vorgesehen, der durch eine zweite hierfür
vorgesehene Öffnung der Fahrzeugkarosserie hindurchgeführt wird. Die beiden Öffnungen
sind in vielen Kraftfahrzeugen standardisiert und bestehen aus zwei Rundlöchern mit
unterschiedlichen Durchmesser, die sich in einem vorgegebenen Abstand voneinander
befinden Ein Beispiel für eine derartige Antennen befestigung ist in Fig.1 der FR
2 707 800 dargestellt. Nachteilig dabei ist, daß nur ein Antennenanschluß durch die
erste Öffnung durchführbar ist. Soll ein zweites Sende- und/oder Empfangsgerät über
ein separates Antennenkabel an die Antenne angeschlossen werden, muß eine dritte Öffnung
zur Durchführung eines zusätzlichen Antennenanschlusses vorgesehen werden. Dies ist
mit den vorgegebenen Standardanschlüssen vieler Kraftfahrzeughersteller nicht möglich
Die US 5 099 249 zeigt eine Antennen befestigung, bei der zwei Antennenelemente durch
zwei getrennte Bohrungen in einer Grundplatte mit zwei örtlich verschiedenen Antennenanschlüssen
versehen sind (siehe Fig. 4). Die EP 747 993 zeigt eine Dreiband - Antenne, bei der
alle drei Antennenanschlußkabel durch eine gemeinsame Bohruns ins Innere geführt sind.
Vorteile der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemäße Steuergerät mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß die Außenantenne über einen zusätzlichen Steckanschluß
an ein zweitens Sende- und/oder Empfangsgerät angeschlossen werden kann, ohne daß
die in der Kraftfahrzeugkarosserie vorgesehenen Standardöffnungen hierfür abgeändert
werden müssen. Dies wird vorteilhaft dadurch erreicht, daß der in die zweite Öffnung
eingeführte Zapfen zur Aufnahme eines als Steckanschluß ausgebildeten zusätzlichen
Antennenanschlusses vorgesehen ist. Die Integration eines zweiten Antennenanschlusses
in dem Zapfen ermöglicht den Anschluß eines weiteren Sende- und/oder Empfangsgerätes
an die Antenne (Duplex-System), ohne eine Abänderung der vom Kraftfahrzeughersteller
vorgegebenen Standardöffnungen der Kraftfahrzeugkarosserie.
[0004] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung werden durch
die in den Unteransprüchen angegebenen Merkmale ermöglicht. So ist es vorteilhaft
den in dem Zapfen integrierten Steckanschluß als Koaxialkabelanschluß in SMB-Norm
auszubilden. Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, daß z.B. ein Radio an den durch
die erste Öffnung in der Fahrzeugkarosserie hindurchgeführten Antennenanschluß angeschlossen
werden kann und darüber hinaus ein Sendeund/oder Empfangsgerät für GPS-Signale (z.B.
ein Satelliten-Telefon) an die Antenne angeschlossen werden kann. Mit den bisher bekannten
Vorrichtungen zum Anschluß einer Antenne ist dies nicht möglich.
Zeichnung
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Fig. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt
durch eine auf einem Fahrzeugdach aufmontierte Außenantenne.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0006] Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, weist ein Karosserieteil 2 eines Kraftfahrzeuges eine
erste Öffnung 9 und eine zweite Öffnung 6 zur Befestigung einer Außenantenne 1 auf.
Die Öffnungen sind als Rundlöcher mit einem vom Kraftfahrzeughersteller vorgegebenen
normierten Durchmesser ausgebildet. Die Antenne 1 weist einen auf die Kraftfahrzeugkarosserie
2 aufgesetzten Antennenfuß 3 mit einem Antennenanschluß 4 auf, der durch die erste
Öffnung 9 ins Fahrzeuginnere geführt ist und dort über ein Befestigungsmittel 15 an
der Fahrzeugkarosserie 2 festgelegt ist. Außerdem ist ein mit wenigstens einem ersten
Sende- und/oder Empfangsgerät 11, welches z.B. ein Radio oder ein GSM-Telefon sein
kann, verbundenes Antennenkabel 10 über das Befestigungsmittel 15 an den Antennenanschluß
4 angeschlossen. Ohne den Zapfen 5 wäre die Antenne 1 nicht verdrehsicher an der Karosserie
2 festgelegt. Deshalb ist weiterhin in Fig. 1 erkennbar, daß ein mit dem Antennenfuß
2 verbundener Zapfen 5 durch eine zweite Öffnung 6 in der Karosserie 2 hindurchgeführt
ist. Dieser Zapfen 5 dient einerseits als Verdrehschutz und andererseits zur Aufnahme
eines zusätzlichen als Steckanschluß 7 ausgebildeten Antennenanschlusses, der mit
dem Sende- und Empfangsteil der Antenne 1 verbunden ist. Weiterhin ist der in den
Zapfen eingelassene Steckanschluß 7 mit dem Gegenstecker 8 eines Antennenkabels 12
verbindbar, welches mit einem zweiten Sende- und/oder Empfangsgerät 13 verbunden ist.
Vorzugsweise ist der Steckanschluß 7 ein 50-Ohm-Koaxialkabelanschluß oder ein SMB-Stecker,
welcher z.B. für GPS-Signale (global positioning system) geeignet ist. Das Gerät 13
kann z.B. ein Satellitentelefon sein. Über den Steckanschluß 7 ist es möglich Sendesignale
auf die Antenne 1 zu übertragen und gleichzeitig Funksignale eines Satelliten zu empfangen.
Über den Antennenanschluß 4 kann dann z.B. gleichzeitig Rundfunk empfangen werden
oder ein GSM-Telefon benutzt werden.
1. Vorrichtung zum Anschluß einer Außenantenne (1) an wenigstens ein in einem Kraftfahrzeug
vorgesehenes Sendeund/ oder Empfangsgerät (11), wobei die Außenantenne über einen
durch eine erste Öffnung (9) in der Fahrzeugkarosserie (2) hindurchgeführten Antennenanschluß
(4) mit einem an das wenigstens eine Sende- und/ oder Empfangsgerät (11) angeschlossene
Antennenkabel (10) verbunden ist und über einen durch eine zweite Öffnung (6) in der
Fahrzeugkarosserie hindurchgeführten Zapfen (5) verdrehsicher an der Fahrzeugkarosserie
festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (5) zur Aufnahme eines an die Antenne (1) angeschlossenen Steckanschlusses
(7) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckanschluß (7) als Koaxialkabelanschluß ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckanschluß (7) als SMB-Stecker ausgebildet ist.
4. Vorrichtung einem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß das an den Koaxialkabelanschluß (7) angeschossene weitere Sende- und/oder Empfangsgerät
(13) zum Senden und Empfangen von GPS-Signalen vorgesehen ist.
1. Apparatus for connection of an external antenna (1) to at least one transmitter and/or
receiver (11) which is provided in a motor vehicle, with the external antenna being
connected via an antenna connection (4), which passes through a first opening (9)
in the vehicle bodywork (2), to an antenna cable (10) which is connected to the at
least one transmitter and/or receiver (11), and being fixed to the vehicle bodywork
such that it cannot rotate via a pin (5) which passes through a second opening (6)
in the vehicle bodywork, characterized in that the pin (5) is designed to hold a plug connection (7) which is connected to the antenna
(1).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the plug connection (7) is in the form of a coaxial cable connection.
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the plug connection (7) is in the form of an SMB connector.
4. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the further transmitter and/or receiver (13) which is connected to the coaxial cable
connection (7) is intended for transmitting and receiving GPS signals.
1. Dispositif pour connecter une antenne extérieure (1) à au moins un appareil d'émission/ou
réception (11) d'un véhicule, avec un branchement d'antenne (4) traversant une première
ouverture (9) de la carrosserie (2) du véhicule pour raccorder l'antenne extérieure
à un câble d'antenne (10) relié à au moins l'appareil d'émission et/ou de réception
(11), et avec un téton (5) traversant une seconde ouverture (6) de la carrosserie
du véhicule, et bloquant l'antenne solidairement à la carrosserie, contre une rotation,
caractérisé en ce que
le téton (5) est réalisé pour recevoir un connecteur (7) relié à l'antenne (1).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le connecteur (7) est un connecteur de câble coaxial.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le connecteur (7) est un connecteur SMB.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
d'autres appareils d'émission et/ou de réception (13) sont reliés au branchement de
câble coaxial (7) pour émettre et recevoir des signaux GPS.
