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EP 0 891 287 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.05.2000 Patentblatt 2000/21 |
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Anmeldetag: 20.03.1997 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9701/394 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9736/810 (09.10.1997 Gazette 1997/43) |
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VORRICHTUNG ZUM AUSRICHTEN VON FLACHEN SENDUNGEN
DEVICE FOR ORIENTING FLAT DESPATCHES
DISPOSITIF POUR L'ALIGNEMENT D'ARTICLES EXPEDIES PLATS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT |
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Priorität: |
29.03.1996 DE 19612567
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.1999 Patentblatt 1999/03 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- FRANK, Werner
D-78479 Reichenau (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 598 400
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US-A- 4 595 188
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausrichten von flachen Sendungen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Es sind Vorrichtungen zum Vereinzeln von flachen Sendungen, wie Briefen und dergleichen,
aus einem Stapel mit einem in Förderrichtung laufenden Abzugsorgan, welches durch
Reibung auf die jeweils abzuziehende Sendung einwirkt, Zur Erhöhung der Andruckskraft
zwischen der vordersten Sendung im Stapel und den Abzugsbändern wird auf der Seite
der Abzugsbänder ein Unterdruck erzeugt. In den Abzugsbändern befinden sich entsprechende
Unterdrucköffnungen zB. aus der DE-A-4 328 434, die alle Merkmale des Oberbegriffes
von Anspruch 1 enthält, bekannt.
Das Problem bei diesen Vorrichtungen besteht in Doppelabzugsfehlern. Hierbei wird
zusätzlich zu der vordersten Sendung eine weitere Sendung aufgrund von Mitreißkräften
oder ungleichmäßiger Ausrichtung der Vorderkanten abgezogen.
Dabei hat sich auch gezeigt, daß ein ungleichmäßiges Zuführen der Sendungen zur Abzugsstelle,
z. B. infolge von zur Abzugsbandebene geneigten Sendungen die Doppelabzugsrate erhöht.
[0003] Es wurde aus US-A-3 598 400 eine Eingabeeinrichtung für Sendungen bekannt, bei welcher
ein stehender Sendungsstapel mittels Unterflurband und Trennmesser, die separat angetrieben
sind, einer Vereinzelung zugeführt werden. Zur Vermeidung von Schrägstellungen, die
den Abzugsvorgang negativ beeinflussen, befinden sich kurz vor der Vereinzelung zwei
federnde Fühler, wobei der untere über einen Schalter den Antrieb des Unterflurbandes
und der obere den Antrieb des Trennmessers steuert. Wird der jeweilige Schalter über
den Fühler durch die vorderste Sendung nicht benötigt, so bleibt der zugehörige Antrieb
solange eingeschaltet, bis die vorderste Sendung mit ihrem oberen oder unteren Teil
über den Fühler den jeweiligen Schalter betätigt. Dadurch werden Schrägstellungen
vermieden. Nachteilig ist hierbei die Notwendigkeit des separaten gesteuerten Antriebes
von Unterflurband und Trennmesser.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Vorrichtung zum
schnellen und sicheren Ausrichten von flachen, zur Abzugsbandebene einer Vereinzelungseinrichtung
geneigten Sendungen mit gegenüber dem Stand der Technik geringeren Steuerungs- und
Antriebsaufwand zu schaffen.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebene Lehre gelöst.
Durch die Kopplung der Schaltersignale der beiden Fühler ist ein unabhängiger Transport
mit dazugehöriger Steuerung der oberen und unteren Sendungsteile nicht mehr notwendig,
so daß nur noch ein Fördermittel mit einem Antrieb genügt.
Weitere Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Für die Unterbringung des Fühlers ist es vorteilhaft, diese gemäß Patentanspruch 2
auf Höhe der vorderen Umlenkrollen der Abzugsbänder in Abzugsrichtung anzuordnen.
Ist die Vereinzelungseinrichtung so im Raum angeordnet, daß die Sendungen nach oben
oder unten abgezogen werden und sind die Achsen der Abzugsbandrollen horizontal oder
um vorzugsweise 10 - 30° dazu geneigt, kann keine sichere Ausrichtung der Sendungen
mit ihrer langen Kante an der Anschlagfläche aufgrund ihrer Schwerkraft erfolgen.
Das wiederum hat zur Folge, daß viele Sendungen den Fühler in der Nähe der Anschlagfläche
nicht berühren. Wird aber nur der andere Fühler betätigt, obwohl die Sendung nicht
gegenüber der Ebene der Abzugsbänder geneigt ist, so würde das Fördermittel die Sendungen
weiter zur Abzugsstelle transportieren und den Stapeldruck unzulässig erhöhen. Um
dies zu vermeiden, erfolgt die besondere Ausgestaltung der Erfindung nach Patentanspruch
3.
[0006] Durch die Ausgestaltung nach Patentanspruch 4 wird vermieden, daß bei dikken Sendungen
im hinteren Bereich und einer dadurch verursachten Nichtbetätigung der Fühler der
Stapeldruck ungewollt ansteigt. Erst wenn die Stützrollen wieder ihre normale Stellung
aufweisen und die dicken Briefe vereinzelt sind, wird das Fördermittel wieder eingeschaltet
und die Fühler können wieder ihre Funktion aufnehmen.
Übersteigt die Neigung der Sendungen den Bereich, der durch die Fühler korrigiert
werden kann, so wird gemäß der Auskleidung der Erfindung nach Patentanspruch 5 über
Abstandssensoren der Abzugsvorgang gestoppt und die Geschwindigkeit des Fördermittels
erhöht. Der Transport mit der erhöhten Geschwindigkeit dauert solange, bis diese große
Neigung verschwunden ist. Durch die Erhöhung der Geschwindigkeit wird dieser Vorgang
möglichst schnell durchgeführt.
[0007] Nach Patentanspruch 6 kann die Erhöhung der Geschwindigkeit des Fördermittels vorteihafterweise
abhängig von der Sendungsneigung ausgeführt werden, d. h. je größer die Neigung, um
so größer ist auch die Geschwindigkeit.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
[0009] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf den Teil der Abzugsstelle der Vereinzelungseinrichtung mit den
Fühlern und den vorderen Umlenkrollen in Abzugsrichtung.
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung des Schnittes X der Fig. 1
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer Abzugsstelle mit einer Abzugsrichtung nach unten, um ca.
10° geneigt.
- Fig. 4
- eine Schematische Darstellung des Schnittes X der Fig. 1 mit Schlepphebelfühlern für
eine Abzugsstelle gemäß Fig. 3
[0010] In der Fig. 1 ist die oberste Umlenkrolle 1 und das oberste Abzugsband 2 zu erkennen.
Weiterhin sieht man den oberen Fühler 3, dessen Spitze aus der Bandebene herausragt.
Der Fühler 3 ist mittels Drehpunkt 5, Feder 6 sowie Anschlag 7 elastisch gelagert
und justiert. Die Schalter für die Fühler 3 und 4 sind nicht näher dargestellt. Weiterhin
sind gefedert Stützrollen 8 zu erkennen, deren Bewegung zur Erkennung einseitig dicker
Sendungen in Form von Briefen genutzt wird.
[0011] Fig. 2 zeigt in dem Schnitt das Abzugsband 2 sowie die darin enthaltenen Saugöffnungen
9. Die Sendungen 10 liegen mit ihrer Längskante auf einer Auflagefläche 11 auf. Das
Fördermittel besteht aus einem nicht näher dargestellten Trennmesser, das den Sendungsstapel
zur Abzugsstelle schiebt und einem bewegten Band als Auflagefläche 11. Beide Bewegungen
sind miteinander gekoppelt. Das Fördermittel kann auch nur aus dem bewegten Trennmessers
bestehen. Dann muß aber die feste Auflagefläche 11 einen geringen Reibungskoeffizienten
aufweisen. Die Spitzen der Fühler 3 und 4 ragen aus der Förderbandebene hervor und
wirken mit Federkraft dem Sendungsstapel entgegen. Nach dem Abzug von Sendungen 10
bewegen sich die Fühler 3 u. 4 zum Sendungsstapel und schalten das Fördermittel ein.
Da das Bedienpersonal die Sendungen nicht absolut korrekt einlegt, kann der Sendungsstapel
zur Abzugsbandebene geneigt zur Abzugsstelle transportiert werden. Bei der in der
Fig. 2 dargestellten Neigung wird zuerst der untere Fühler 4 bis zu Schaltpunkt betätigt.
Da aber der obere Fühler noch nicht betätigt wurde, transportiert das Fördermittel
den Sendungsstapel weiter zur Abzugsstelle und richtet den Stapel dabei auf. Dadurch
schaltet auch der obere Fühler 3 und das Fördermittel wird gestoppt. Ist der Stapel
entgegengesetzt geneigt, schaltet zuerst der obere Fühler 3 und erst danach der untere.
Auch in diesem Fall richtet sich der Stapel an der Abzugsstelle auf.
[0012] Da die Abzugsbänder 2 sich mit der Zeit abnutzen, muß der Schaltpunkt der Fühler
3 u. 4 nachgeführt werden. Dazu werden die Abzugsbänder 2 abgetastet. Über eine damit
verbundene angefederte Hebeleinrichtung, auf der die Schalter mit einstellbaren Anschlägen
befestigt sind, wird diese Anforderung gelöst.
[0013] Um zu verhindern, daß bei einem Sendungsstapel, der aus im hinteren Teil dickeren
Sendungen 10 aufgebaut ist, ein zu hoher Stapeldruck entsteht, da die Fühler 3 und
4 nicht mehr betätigt werden, schalten die ausschwenkenden Stützrollen 8 das Fördermittel
solange aus, bis sie während des Abzugsvorganges wieder über den Schaltpunkt gelangen
und das Fördermittel nachführen, d. h. die Stützrollen 8 übernehmen die Fördermittelsteuerung,
bis die Fühler 3 und 4 wieder zum Einsatz kommen.
[0014] Sollte der Fall auftreten, daß die Neigung des Sendungsstapels größer ist als der
Arbeitsbereich der Fühler 3 und 4, so wird bei einer wählbaren Neigung über eine an
sich bekannte optische Abstandsmessung der Abzugsvorgang unterbrochen und die Geschwindigkeit
des Fördermittels erhöht, so daß die Schrägstellung möglichst schnell beseitigt wird.
Durch das Stoppen des Abzugsvorganges wird verhindert, daß die Sendungen von einer
zu großen Entfernung angesaugt werden müssen und mit ihrer Vorderkante nicht rechtzeitig
zur Abzugsstelle gelangen und dadurch umgebogen werden. Wurde die Neigung auf den
Arbeitsbereich der Fühler reduziert, so übernehmen diese wieder die Steuerung des
Fördermittels mit normaler Betriebsgeschwindigkeit.
[0015] Je nach Bedarf kann die Vereinzelungseinrichtung unterschiedliche Lagen im Raum haben.
Neben einer häufigen Variante, bei der die Sendungen senkrecht stehend auf einer Längskante
zur Seite vereinzelt werden, hat sich auch eine Variante gemäß Fig. 3 als vorteilhaft
erwiesen. Hierbei werden die Sendungen auf einer schmalen Kante senkrecht stehend,
etwas nach hinten geneigt nach unten vereinzelt.
[0016] Die Auflagefläche 11, die je nach Bedarf ein bewegtes Band 12 oder Bänder als Teil
des Fördermittels aufweist, unterstützt in diesem Falle die Sendungsschmalseite, die
den Hauptgewichtsanteil auf die Unterlage bringt. Da der Druck der Sendungen 10 mit
ihrer Längskante auf die Anschlagfläche 13 relativ gering ist, werden auch nicht alle
Sendungen 10 an dieser Anschlagfläche 13 ausgerichtet, d. h. obwohl die Sendungen
10 parallel zur Ebene der Abzugsbänder 2 zur Abzugsstelle gelangen, schaltet der Fühler
4 an der Anschlagfläche 13 nicht, und der Stapeldruck wird unzulässig erhöht. Um dies
zu verhindern, hat der von der Anschlagfläche 13 entfernte Fühler 3 einen Mitnahmehebel
14. Wird dieser Fühler 3 betätigt, so nimmt er nach einem bestimmten weg a über den
Mitnahmehebel 14 und einen Mitnahmestift 15 des Fühlers 4 an der Anschlagfläche 13
diesen mit, so daß nach einem Weg b der Schaltpunkt beider Schalter erreicht wird
und das Fördermittel gestoppt wird. Die Schaltpunkte der beiden Fühler 3 und 4 werden
entsprechend der jeweils konkreten Bedingungen wie z. B. Sendungsbeschaffenheit, räumliche
Orientierung festgelegt. So liegt in dem Beispiel gemäß Fig. 4 der Schaltpunkt des
oberen Fühlers vor dem des unteren Fühlers, weil sich hierbei die geringsten Doppelabzugsraten
bei hohem Durchsatz ergeben haben.
1. Vorrichtung zum Ausrichten von flachen Sendungen, die zur Abzugsbandebene einer Vereinzelungseinrichtung
geneigt sind und die stapelweise mit einer Kante von einer Auflagefläche unterstützt
sowie an einer Anschlagfläche ausgerichtet durch ein sich zur Abzugsstelle bewegendes
Fördermittel transportiert werden, wobei die Vereinzelungseinrichtung mindestens drei
Abzugsbänder sowie Saugöffnungen aufweist, welche durch Reibung und Saugluft auf die
jeweils abzuziehende Sendung einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zwischen
zwei Abzugsbändern (2) annähernd senkrecht zur Auflagefläche (11) und Anschlagfläche
(13) angeordnete und aus der Abzugsbandebene herausragende und in Sendungsstapelrichtung
federnde Fühler (3,4) vorgesehen sind, die mit Schaltern verbunden sind, wobei die
Fühler in einem geringen Abstand von der Abzugsbandebene ein Schaltsignal auslösen,
und wobei die mit den Fühlern (3,4) verbundenen Schalter an eine Antriebssteuerung
des Fördermittels angeschlossen sind und das Fördermittel nur ausgeschaltet wird,
sobald und solange die Schalter beider Fühler (3,4) die Schaltsignale an die Antriebssteuerung
des Fördermittels abgeben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
wobei die Fühler (3,4) auf Höhe der vorderen Umlenkrollen der Abzugsbänder (2) in
Abzugsrichtung angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
wobei der von der Anschlagfläche (13) am entferntesten befindliche erste Fühler (3)
einen Mitnahmehebel (14) und der in der Nähe der Anschlagfläche (13) befindliche Fühler
(4) einen Mitnahmestift (15) aufweist und diese so angeordnet sind, daß der betätigte
erste Fühler (3) den nicht betätigten zweiten Fühler (4) mitnimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei in Abzugsrichtung vor den Abzugsbändern (2) mindestens eine einen Schalter betätigende
gefederte Stützrolle (8) angeordnet ist, die bei dicken Sendungen (10) in diesem
Bereich ausgelenkt wird und einen weiteren Schalter betätigt, der ebenfalls an die
Antriebssteuerung des Fördermittels angeschlossen ist und bewirkt, daß bei betätigtem
weiteren Schalter das Fördermittel nicht angetrieben wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei bei einer Neigung der Sendungen (10) über den Arbeitsbereich der Fühler (3,4)
hinaus mindestens ein Abstandsensor ein Signal zur Erhöhung der Geschwindigkeit des
Fördermittels und zur Abschaltung der Abzugsbänder (2) abgibt und dieser Zustand wieder
beendet wird, sobald die Sendungsneigung den Arbeitsbereich der Fühler (3,4) erreicht
hat, oder ein Fühler (3,4) wieder betätigt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
wobei die Geschwindigkeit des Fördermittels abhängig von der Größe der vom Abstandsensor
gemessenen Neigung der Sendungen (10) erhöht wird.
1. Device for aligning flat items of mail which are inclined with respect to the plane
of pick-off belts of an individually separating mechanism and, with one edge supported
by a bearing surface and aligned at a stop surface, are transported in a stack-like
manner by a conveying means moving to the pick-off point, the individually separating
mechanism having at least three pick-off belts as well as suction openings, which
act by friction and suction air on the item of mail to be picked off in each case,
characterized in that two feelers (3, 4) are provided, which are arranged between
two pick-off belts (2) approximately perpendicularly to the bearing surface (11) and
stop surface (13), protrude from the plane of the pick-off belts, are resilient in
the direction of the stack of items of mail and are connected to switches, the feelers
triggering a switching signal when at a small distance from the plane of the pick-off
belts, and the switches connected to the feelers (3, 4) being connected to a drive
control of the conveying means and switching off the conveying means as soon as and
for as long as the switches of the two feelers (3, 4) emit the switching signals to
the drive control of the conveying means.
2. Device according to Claim 1, in which the feelers (3, 4) are arranged at the level
of the front deflection rollers of the pick-off belts (2) in the picking-off direction.
3. Device according to Claim 1, in which the first feeler (3), furthest away from the
stop surface (13), has a driving lever (14) and the feeler (4) in the vicinity of
the stop surface (13) has a driving pin (15), and these are arranged in such a way
that the actuated first feeler (3) takes the non-actuated second feeler (4) along
with it.
4. Device according to Claim 1 or 2, in which at least one sprung supporting roller (8)
is arranged upstream of the pick-off belts (2), in the picking-off direction, which
roller actuates a switch and, in the case of thick items of mail (10), is deflected
in this region and actuates a second switch, which is likewise connected to the drive
control of the conveying means and has the effect that, when the further switch is
actuated, the conveying means is not driven.
5. Device according to Claim 1 or 2, in which, when the items of mail (10) are inclined
beyond the operating range of the feelers (3, 4), at least one distance sensor emits
a signal for increasing the speed of the conveying means and for switching off the
pick-off belts (2), and this state is ended again as soon as the inclination of the
items of mail has reached the operating range of the feelers (3, 4), or a feeler (3,
4) is actuated again.
6. Device according to Claim 4, in which the speed of the conveying means is increased
as a function of the magnitude of the inclination of the items of mail (10), measured
by the distance sensor.
1. Dispositif pour l'alignement d'envois plats, qui sont inclinés par rapport au plan
de bande d'enlèvement d'un dispositif d'individualisation et qui sont, par un moyen
d'acheminement se déplaçant vers le point d'enlèvement, transportés par piles en étant
soutenus par un bord par une surface porteuse et alignés contre une surface de butée,
le dispositif d'individualisation comprenant au moins trois bandes d'enlèvement ainsi
que des ouvertures d'aspiration, qui agissent par friction et air d'aspiration sur
l'envoi respectif à enlever, caractérisé en ce qu'il est prévu deux palpeurs (3, 4), disposés entre deux bandes (2) d'enlèvement
environ perpendiculairement à la surface (11) porteuse et à la surface (13) de butée,
palpeurs qui dépassent du plan de la bande d'enlèvement, sont élastiques dans la direction
de la pile d'envois et sont reliés à des interrupteurs, les palpeurs déclenchant un
signal d'interruption à une petite distance du plan de bande d'enlèvement, et les
interrupteurs reliés aux palpeurs (3, 4) étant raccordés à une commande d'entraînement
du moyen d'acheminement, et le moyen d'acheminement n'étant désactivé que dès et tant
que les interrupteurs des deux palpeurs (3, 4) envoyent les signaux de commutation
à la commande d'entraînement du moyen d'acheminement.
2. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel les palpeurs (3, 4) sont disposés
au niveau des galets de renvoi avant des bandes (2) d'enlèvement dans la direction
d'enlèvement.
3. Dispositif suivant la revendication 1, dans lequel le premier palpeur (3), le plus
éloigné de la surface (13) de butée, comporte un levier (14) entraîneur, et le palpeur
(4) se trouvant à proximité de la surface (13) de butée comporte un axe (15) entraîneur,
et ces éléments sont disposés de telle sorte que le premier palpeur (3) actionné entraîne
avec lui le deuxième palpeur (4) non actionné.
4. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel au moins un galet (8) d'appui
à ressort actionnant un interrupteur est disposé avant les bandes (2) d'enlèvement
dans la direction d'enlèvement, galet qui, pour des envois (10) postaux épais, est
dévié dans cette région et actionne un interrupteur supplémentaire, qui est également
raccordé à la commande d'entraînement du moyen d'acheminement et a pour effet que
le moyen d'acheminement n'est pas entraîné lorsque l'interrupteur supplémentaire est
actionné.
5. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel, lors d'une inclinaison des
envois (10) postaux au-delà de la plage de travail des palpeurs (3, 4), au moins un
capteur de distance envoie un signal pour augmenter la vitesse du moyen d'acheminement
et désactiver les bandes (2) d'enlèvement, et il est mis un terme à cette situation
dès que l'inclinaison des envois a atteint la plage de travail des palpeurs (3, 4),
ou qu'un palpeur (3, 4) est à nouveau actionné.
6. Dispositif suivant la revendication 5, dans lequel la vitesse du moyen d'acheminement
est augmentée en fonction de la valeur de l'inclinaison des envois (10) postaux, mesurée
par le capteur de distance.