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(11) |
EP 0 891 446 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.04.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9701/759 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9703/8167 (16.10.1997 Gazette 1997/44) |
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HILFSVORRICHTUNG FÜR EINE VERLEGUNG VON INSBESONDERE BETONFORMSTEINEN
AUXILIARY DEVICE FOR LAYING OF CONCRETE BLOCKS, IN PARTICULAR
DISPOSITIF AUXILIAIRE POUR POSER NOTAMMENT DES AGGLOMERES DE BETON
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
11.04.1996 DE 29606557 U 19.12.1996 DE 29622081 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.1999 Patentblatt 1999/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Kortmann, Karl |
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48465 Schüttorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Kortmann, Karl
48465 Schüttorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Busse & Busse
Patentanwälte |
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Postfach 12 26 49002 Osnabrück 49002 Osnabrück (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 072 955 DE-C- 632 734 US-A- 2 012 370 US-A- 3 838 930
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BE-A- 898 930 US-A- 1 891 897 US-A- 3 330 187
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Formleiste zur Bildung von Trennfugen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Aus der US-A-1 891 897; US-A-3 838 930 und US-A-3 330 187 sind bei einer Herstellung
von Betonstraßendecken verwendete Formleisten bekannt, die beidseitig von Gießbeton
umgeben und nach dessen Aushärtung teilweise oder vollständig entfernbar sind. Damit
wird eine Trennfuge gebildet, die mit einer Bitumenschicht o. dgl. bis zum oberen
Randbereich hin vollständig ausgegossenen werden kann.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Formleiste zu schaffen, die bei einfacher
Handhabung für die Bildung exakter Trennfugen zwischen Betonformsteinen und einer
Gießbeton-Nutzfläche einsetzbar ist, die anschließend mit hoher Füllgenauigkeit mit
einem Dichtmittel versehen werden kann.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einer Formleiste mit den Merkmalen des Anspruches
1. Bezüglich wesentlicher weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 17
verwiesen.
[0005] Die erfindungsgemäße Formleiste ermöglicht eine lage- und formgenaue Trennfugenbildung
mit jeweils funktionsoptimierten Oberflächenkonturen der gegossenen Seitenflächen.
Die Formleiste ist einerseits zu den Betonformsteinen hin mit einem Haltebereich und/oder
einer Anlageprofilierung und andererseits zu der gegossenen Nutzfläche hin mit einem
Formvorsprung ausgebildet, so daß mit diesen Querschnittsprofilen die lagegenaue Festlegung
der Formleiste in der Einbaulage, insbesondere am Rand einer Pflasterung, möglich
ist. Bei jeweils unterschiedliche Fugen-Verbindungsbereiche zur angrenzenden Nutzfläche
erfordernden Einbaubedingungen ist eine schnelle und flexible Profilanpassung im Bereich
des Formvorsprungs erreichbar.
[0006] In zweckmäßiger Ausführung besteht die Formleiste aus Kunststoffmaterial, an dem
im Bereich der zum Betonformstein gerichteten Längsseitenfläche ein mit einem Klebstoff
versehener Haftflächenbereich definiert ist, so daß eine genaue Positionierung und
lagestabile Fixierung der Formleiste in der Einbaulage so lange möglich ist, bis die
angrenzende Nutzfläche ausgehärtet ist. Danach wird die Formleiste insgesamt an einem
Griffansatz erfaßt und aus der Einbaulage abgezogen. Die verbleibende Fuge weist zur
Nutzfläche hin eine dem Formvorsprung entsprechende Randprofilierung auf, wobei deren
Höhenlage im Verhältnis zur Oberfläche des Betonformsteins durch die Formleiste bzw.
die Lage des integrierten Formvorsprungs bestimmt werden kann.
[0007] In vorteilhafter Ausführung kann die einstückige Formleiste unmittelbar mit Betonformsteinen
verbunden sein. Die Formleiste kann jeweils als ein lösbares Bauteil an einer oder
mehreren der Seitenflächenbereichen von Betonformsteinen über eine Klebeverbindung
oder dgl. festgelegt sein, so daß sie gemeinsam mit dem (den) Betonformstein(en) zu
handhaben ist und in die Einbaulage verbracht wird. Danach kann insbesondere ein Gießbeton
so an die Formleiste angearbeitet werden, daß außenseitig vor dem Betonformstein die
Fuge und eine Fahrfläche gebildet sind, wobei deren stirnseitiges Kanten-Randprofil
unmittelbar von einer glatten äußeren Anlagefläche und dem Formvorsprung der Formleiste
geformt wird. An dieser Berührungsfläche von Gießbeton und Formleiste erfolgt die
Aushärtung des Frischbetons und danach kann die Formleiste an der glatten Anlagefläche
mit geringem Aufwand und ohne zusätzliche Hilfsmittel abgezogen werden.
[0008] Die Formleiste besteht in zweckmäßiger Ausführung aus mehreren, über unterschiedliche
Haftkräfte vermittelnde Klebeverbindungen verbundenen Kunststoffteilen, wobei der
äußere, mit seiner Anlagefläche zum Gießbeton gerichtete Teil insbesondere als eine
formstabile PVC-Leiste ausgebildet ist. Zumindest dieser Teil der Formleiste kann
nach der vorbeschriebenen Positionierung des Steines in der Einbaulage und dem Aushärten
des Gießbetons so abgezogen werden, daß eine formgenaue und gleichmäßige Trennfuge
zwischen dem Betonformstein und der angegossenen Fahrfläche gebildet wird.
[0009] Mit einer solchen mehrteiligen oder einstückigen Formleiste kann eine exakte Trennfuge
mit geringem Aufwand formund lagegenau erzeugt werden, so daß auch bei Verlegung der
Betonformsteine von wenig geschultem Personal Verlege-Fehler am Randbereich zu einer
Fahrfläche hin weitgehend ausgeschlossen sind und auch bei schneller Verlegung eine
hinreichende Montagequalität erreicht wird. Nach der anschließenden Verfüllung der
Trennfuge, beispielsweise mit einem elastischen Kunststoffmaterial als Dichtungsmittel,
ist eine zuverlässige Dichtigkeit in diesem hochbelasteten Fahrbereich auf einer insgesamt
flüssigkeitsdichten Pflasterung erreicht.
[0010] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung und der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Formleiste veranschaulichen. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung der in Einbaulage zwischen einem Betonformstein
und einer Fahrfläche befindlichen Formleiste in mehrteiliger Ausführung,
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Perspektivdarstellung der Formleiste in einer zweiten
Ausführungsform in Einbaulage,
- Fig. 3 und Fig. 4
- jeweilige Seitenansichten der Formleiste ähnlich Fig. 2 mit unterschiedlichen Profilierungen
an den Seitenflächen der Formleiste,
- Fig. 5 bis Fig. 7
- jeweilige Ausführungsformen der Formleiste mit einer Stützprofilierung an den Längsseitenflächen,
und
- Fig. 8
- eine Prinzipdarstellung ähnlich Fig. 1 mit der Formleiste gemäß Fig. 5 bzw. Fig. 6
in Einbaulage.
[0011] In Fig. 1 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete und als Verlege-Hilfsvorrichtung wirksame
Formleiste in Einbaulage dargestellt, wobei einerseits ein Betonformstein 2 und andererseits
eine aus Gießbeton gebildete Nutzfläche 3 angrenzen. Die Formleiste 1 ist im Bereich
ihrer zu den Betonformsteinen 2 gerichteten ersten Längsseitenfläche 4 in einer Verbindungsebene
E mit dem Betonformstein 2 verbunden und andererseits weist die Formleiste 1 im Bereich
ihrer zweiten Längsseitenfläche 5 einen in die Nutzfläche 3 übergehenden Formvorsprung
6 auf. In der Ausführungsform gemäß Fig. 2 bis Fig. 4 ist die Formleiste 1' im Bereich
ihrer ersten Längsseitenfläche 4 mit einem Stützansatz 7 versehen, der den Betonformstein
2 zumindest bereichsweise übergreift.
[0012] Für eine schnelle Verlegung der Betonformsteine 2 können diese in einer vorteilhaften
Ausführung unmittelbar mit der eine weitgehend beliebige Bauteillänge ausweisenden
Formleiste 1 (Fig. 1) verbunden sein, so daß die beiden Bauteile gemeinsam in der
Verlegestellung positionierbar sind. Die Formleiste 1 ist dabei insbesondere mit der
äußeren Seitenfläche 8 des Betonformsteines 2 verklebt. Ebenso ist denkbar, bei der
Formung des Betonformsteins 2 eine derartige Formleiste 1 zumindest bereichsweise
in den Gießbeton einzuformen, so daß eine besonders stabile Verbindung dieser als
Verbundbauteile zum Verlegeort zu transportierenden Verlegenheit erreicht ist.
[0013] Die Formleiste 1 (Fig. 1) weist eine im wesentlichen rechteckige Querschnittskontur
auf, wobei in zweckmäßiger Ausführung die äußere Seitenfläche 5 der Formleiste 1 im
Bereich zur oberen Deckfläche 11 hin mit dem eine spitzwinklige Dreiecksform aufweisenden
Formvorsprung 6 versehen ist. Die Formleiste 1 ist in dieser ersten Ausführung als
ein mehrteiliges Bauteil ausgebildet, das auf einem in Einbaulage unteren Schaumstoff-Basisteil
13 nebeneinander sowohl einen Schaumstoff-Füllteil 14 als auch ein Außenformteil 15
aufweist. Diese einzelnen Lagenteile 13, 14 und 15 sind dabei über eine jeweilige
Klebeverbindung A, B, C verbunden. Von funktionaler Bedeutung ist dabei, daß das Außenformteil
15 sowohl im Bereich seiner Verbindung A zum Basisteil 13 als auch der Verbindung
B zum Füllteil 14 hin mit einer unter Wirkung einer definierten Zugkraft lösbaren
Verbindungsstabilität festgelegt ist.
[0014] In der Einbaulage gemäß Fig. 1 wird diese Formleiste 1 beispielsweise von dem die
Fahrfläche 3 bildenden Ortbeton umgossen, wobei der Außenformteil 15 mit dem Formvorsprung
6 eine Profilierung des Gießbetons bewirkt und dieser im Bereich der Fugenkante eine
erhöhte Bruchsicherheit aufweist. Nach der Aushärtung des Gießbetons kann das Außenformteil
15 aus dieser Verbindungsstellung unter Wirkung von Zugkräften (Pfeil F) herausgezogen
werden, wobei die vergleichsweise geringe Verbindungsstabilität in den Bereichen A
und B überwunden wird.
[0015] Der Füllteil 14 ist in zweckmäßiger Ausführung aus einem elastischen Material mit
vergleichsweise geringer Dicke D gefertigt und kann gleichzeitig mit dem Außenformteil
15 aus der Verlegestellung entfernt werden, wobei die Verbindung B bestehen bleibt
und die Verbindung E zum Stein 2 und die Verbindung C zum Basisteil 13 gelöst werden.
Danach ist eine dem Querschnitt des Außenformteils 15 entsprechende Trennfuge geschaffen,
die überaus exakt konturiert ist und mit geringem Aufwand mit einem beispielsweise
als Dichtmittel vorgesehenen Füllmaterial gefüllt werden kann.
[0016] Im Bereich des Basisteils 13 ist die Formleiste 1 in der Verbindungsebene E mit einem
Folienteil 16 versehen, das beispielsweise über eine Klebeverbindung 17 am Basisteil
13 festgelegt ist. In der dargestellten Verlegestellung ist mit diesem Folienteil
16 eine nach Aushärtung des Gießbetons der Fahrfläche 3 wirksame Sollbruchkerbe nach
Art eines vorauseilenden Schlitzes geschaffen, über den Materialspannungen der aneinanderliegenden
Betonteile unter Vermeidungen von Rißbildungen in der Fahr-Oberfläche abgebaut werden
und damit weder die Fahrfläche 3 noch die Fugendichtigkeit nachteilig beeinflußt sind.
[0017] In Fig. 2 bis 4 ist die Formleiste 1' in einer zweiten Ausführungsform dargestellt,
die als einstückiges Bauteil einerseits den Fugenformteil 21 mit dem Formvorsprung
6 aufweist und andererseits über eine Verbindungszone 22 in den Stützprofilansatz
7 übergeht, der nach Art eines Deckschenkels 23 einerseits auf dem Betonformstein
2 aufliegt und andererseits einen sich im wesentlichen vertikal erstreckenden Griffschenkel
24 bildet. Ein diesem Griffschenkel 24 entsprechender Griffteil 24' ist in Fig. 1
am Füllteil 14 vorgesehen, wobei ebenso denkbar ist, das Außenformteil 15 ebenfalls
mit einem dessen Handhabung vereinfachenden Ansatz zu versehen.
[0018] In zweckmäßiger Ausführung ist die Formleiste 1' im Bereich des Deckschenkels 23
unterseitig mit dem Haftflächenbereich 25 ausgebildet, wobei an dieser Stelle beispielsweise
eine lösbare Klebeverbindung vorgesehen ist. Ebenso ist denkbar, daß der Haftflächenbereich
25 die gesamte Länge des Stützansatzes 7 einnimmt oder ähnlich der Ausführung gemäß
Fig. 1 die Haftfläche an der Seitenfläche 4 vorgesehen ist.
[0019] Die Formleiste 1' weist in zweckmäßiger Ausbildung auf ihrer zum Betonformstein 2
gerichteten Seitenfläche 4 eine einer Fase 27 oder dgl. Steinkontur entsprechende
Profilierung der Verbindungszone 22 auf und unterhalb des Fugenformteiles 21 kann
ein zusätzliches Basisteil 13 vorgesehen sein, das nach dem Abziehen der Formleiste
1' ähnlich der Ausführung gemäß Fig. 1 in der Fuge verbleibt.
[0020] Im Bereich des zur angrenzenden Nutzfläche 3 gerichteten Formvorsprunges 6 ist die
Formleiste 1' vorzugsweise mit einer waagerecht verlaufenden oberen Abziehfläche 26
an der Deckfläche 11 versehen. Diese Kontur 26 ist bei der Herstellung der Nutzfläche
3 aus Gießbeton vorteilhaft als Bezugskante für ein zum Abziehen des Gießbetons vorgesehenes
Werkzeug (nicht dargestellt) nutzbar. Mit unterschiedlichen Abstandsmaßen H und K
(Fig. 3, Fig. 4), bezogen auf eine mit einer Strich-Punktlinie dargestellte mittlere
Verlegeebene L, sind unterschiedliche Varianten einer Höhenanpassung der Abziehfläche
26 (bzw. der gleichebenig mit dieser verlaufenden Nutzfläche 3) an die Oberseite 27
des Betonformsteines 2 dargestellt. Mit der Formleiste 1 und deren weitgehend variable
Querschnittsprofilgestaltung ist die vorgesehene Höhenlage der Nutzfläche 3 zum Betonformstein
2 hin mit hoher Genauigkeit erreichbar, wobei gleichzeitig die Einbaubedingungen wesentlich
vereinfacht sind.
[0021] Die vorbeschriebenen Formleisten 1, 1' können im Bereich der Griffteile 24, 24' und/oder
des Deckschenkels 23 unterschiedlich dimensioniert sein, wobei denkbar ist, den Griffteil
auch durch eine Nutprofilierung für ein in diese einführbares Hilfswerkzeug (nicht
dargestellt) zum Abziehen zu ersetzen, oder den Deckschenkel 23 mit einem die Oberflächenkontur
27' (Fig. 4) des Betonformsteins 2 nach Art eines Widerlagers hintergreifenden Profilansatz
28 zu versehen.
[0022] In einer vorteilhaften Ausführung ist das am unteren Randbereich der Formleiste 1'
befindliche Folienteil 16' zusätzlich mit dem Basisteil 13' über eine eine obere Klebezone
31 bildenden Klebeschicht 30 (Fig. 2) verbunden, mit der in einem unteren Bereich
der Seitenfläche 8 gleichzeitig eine Verbindung des Folienteils 16' mit dem Betonformstein
2 über eine zweite Klebezone 32 gebildet ist. Damit ist die Seitenfläche 8 oberhalb
dieser zweiten Klebezone 32 bis zu einem Vertikalbereich 8', dem Fasenbereich 27 und
dem Haftflächenbereich 25 hin so abgedeckt, daß in diesem Bereich eine Verunreinigung
des Betonformsteins 2 weitgehend vermieden ist und beim Angießen der Nutzfläche 3
eine saubere Fuge geformt wird. Gleichzeitig ist der Griffteil 24 nach Art eines Fließwalls
in dieser Herstellungsphase wirksam und damit die Sauberkeit im Bereich der Steinoberseite
auch unter rauhen Betriebsbedingungen beim Angießen der Nutzfläche 3 gewährleistet.
[0023] In Fig. 5 bis 7 zeigen jeweilige Stirnansichten die Querschnittsgestaltung weiterer
Formleisten 101, 101', 201, die im Bereich ihrer Längsseitenflächen 4' bzw. 5' mit
einer Formausnehmungen aufweisenden Stützprofilierung 40, 41 bzw. 42 versehen sind.
In die Profilierungen ist bei Herstellung eines Betonformsteines 2' (Fig. 8) oder
beim Gießen der Nutzfläche 3 ein Flüssigbeton einbringbar, so daß dieser nach dem
Aushärten eine unlösbare Verbindung mit der jeweiligen Formleiste 101, 101', 201 bildet.
In den Ausführungsformen gemäß Fig. 5 und Fig. 6 sind die Stützprofilierungen 40,
41 mit mehreren Nutprofilen 43 versehen, die zum bodenseitigen Bereich der Formleiste
101, 101' hin in eine den Verlegespalt bildenden Formansatz 44, 44' übergehen und
in der Ausführungsform gemäß Fig. 7 ist die Stützprofilierung 42 nur im Bereich der
Längsseitenfläche 4' vorgesehen, wobei diese mit einer einzelnen Bogennut 46 nach
Art eines Widerlagers ausgebildet ist, die bodenseitig in einen Formansatz 45 übergeht.
[0024] Die Formleisten 101, 101' gemäß Fig. 5 und Fig. 6 sind oberhalb ihrer Stützprofilierungen
40 bzw. 41 mit einer jeweiligen Teilungszone 47 versehen, so daß die in Einbaulage
befindlichen Formleisten 101, 101' (Fig. 8) im Bereich dieser als Sollbruchlinie vorgesehenen
Zone 47 unter Wirkung der über den Griffteil 24' eingeleiteten Zugkraft F getrennt
werden können und der obere Teil 15' der Formleiste 101, 101' jeweils aus der Einbaulage
herausgezogen werden kann, während der untere Teil 13' mit den jeweiligen Stützprofilierungen
40, 41, 42 in einer Verbindungstellung am Beton fixiert ist. In der Ausführungsform
gemäß Fig. 7 ist als Teilungszone ein Schlitz 48 vorgesehen, so daß die Formleiste
201 unter Wirkung der Zugkraft F in einem Rest-Verbindungsbereich 49 getrennt werden
kann und danach dieser obere Teil 15' der Formleiste 201 abziehbar ist.
[0025] Nach dem Herausziehen des jeweiligen oberen Teiles 15' aus der Einbaulage (Fig. 8)
verbleibt der untere Teil 13' nach Art eines elastischen Zwischenteiles im Bodenbereich
einer darüber gebildeten Fuge (nicht dargestellt). Diese Fuge kann mit einem Dichtmittel,
beispielsweise einem nach dem Aushärten elastischen Kunststoff, so ausgegossen werden,
daß dieses im Bereich der Seitenfläche 5 und der Verbindungsfläche E' eine Klebeverbindung
mit dem Betonmaterial bildet und auch im Bereich der Zone 47 am unteren Teil 13' haftet.
Mit dieser Ausführung der Fugendichtung ist das Dichtmittel nach Art einer Zwei-Flanken-Haftung
so festgelegt, daß Relativbewegungen des Steines 2' zur Nutzfläche 3 ohne Beschädigung
der Fugendichtung ausgleichbar sind und auch eine Berührung der Seitenfläche E' des
Steines 2' und der angegossenen Seitenfläche 5 bei hohen Flächenbelastungen durch
das als Puffer wirksame Teil 13' sicher vermieden ist (Fig. 8).
[0026] In der Darstellung gemäß Fig. 8 sind die Formleisten 101 und 101' in Verbindungsstellung
mit dem Formstein 2' und der Nutzfläche 3 dargestellt, wobei insbesondere die Verbindungsflächen
E' und E" zum Stein 2' hin dadurch gebildet sein können, daß bei der Herstellung des
Betonformsteines 2' in dessen Gießform (nicht dargestellt) die beiden Formleisten
101, 101' eingelegt werden und diese gemeinsam mit dem Gießbeton zu dem Betonformstein
2' so aushärten, daß danach die beiden Teile als Verbundteil entnehmbar, diese einer
Trocknung und Aushärtung des Steines 2 zuführbar und gemeinsam zum Verlegeort transportierbar
sind. Ebenso ist denkbar, die Formleiste 101, 101', 201 als einstückige Rahmenteile
vorzusehen, die den Betonformstein 2' während und nach dem Gießen allseitig in der
Verbundstellung umfassen.
[0027] Mit dieser Verbundguß-Herstellung ist der Betonformstein 2' während der Trocknungsphase
vor einseitiger Austrocknung geschützt und es können nachteilige Rißbildungen, beispielsweise
durch ungleichmäßiges Abbinden des Gießbetons, verhindert werden. Während des nachfolgenden
Transportes bilden die am Betonformstein 2' befindlichen Formleisten 101, 101', 201
ein Schutzelement, mit dem insbesondere die bruchgefährdeten Kanten des Steins 2'
vor Beschädigung geschützt sind.
1. Formleiste zur Bildung von Trennfugen zwischen Betonformsteinen (2, 2', 2") und einer
Gießbeton-Nutzfläche (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (1; 1'; 101; 101'; 201) an ihrer zu den Betonformsteinen (2; 2'; 2")
hin gerichteten ersten Längsseitenfläche (4; 4') mit einem Haltebereich versehen ist,
bei dem in einem Haftflächenbereich (E; E'; E") ein die Formleiste (1, 1'; 101; 101';
201) lösbar an den Betonformsteinen (2) festlegendes Klebmittel vorgesehen ist, und
die Formleiste (1, 1'; 101; 101'; 201) an der zur Nutzfläche (3) hin gerichteten zweiten
Längsseitenfläche (5; 5') einen eine spitzwinklige Dreiecksform aufweisenden Formvorsprung
(6) aufweist, der eine fasenförmige Profilierung des Gießbetons bewirkt.
2. Formleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (1; 1'; 101; 101'; 201) an ihrer zu den Betonformsteinen (2; 2'; 2")
hin gerichteten ersten Längsseitenfläche (4; 4') mit einem die Einbaulage vorgebenden
Anlageprofil (7, 7') versehen ist.
3. Formleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (1; 1') an ihrer Unterseite mit einem in Einbaulage am Betonformstein
(2) anliegenden Folienstreifen (16; 16') versehen ist.
4. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (1) im oberen Bereich mit einem einen Fließwall für den Gießbeton
bildenden Griffteil (24; 24') versehen ist.
5. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (1'; 101; 101'; 201) einstückig ausgebildet ist und ein zu den Betonformsteinen
(2; 2') hin gerichtetes, einer Fase (27) o. dgl. Steinkontur entsprechendes Anlageprofil
(7') aufweist.
6. Formleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageprofil (7') einen auf der Oberflächenkontur (27') der Betonformsteine (2)
aufliegenden Deckschenkel (23) umfaßt.
7. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Formleiste (1'; 101; 101'; 201) oberseitig ein vertikaler Griffschenkel (24;
24') als der Griffteil angeformt ist.
8. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (1; 1'; 101; 101'; 201) an der Oberseite des zur angrenzenden Nutzfläche
(3) gerichteten Formvorsprungs (6) eine waagerechte Abziehfläche (26) aufweist.
9. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abziehfläche (26) zum Griffschenkel (24) hin mit einer Schräge (22) übergeht.
10. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Haftflächenbereich (25) aufweisende Deckschenkel (23) in einer Ebene liegt,
die bezogen auf eine von der waagerechten Abziehfläche (26) definierten Verlegeebene
(L) in einem Höhenabstand (H) verläuft.
11. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckschenkel (23) mit einem die Oberflächenkontur (27') des Betonformsteins (2)
nach Art eines Widerlagers hintergreifenden Profilansatz (28) versehen ist.
12. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (101, 101', 201) im Bereich der ersten (4') und/oder der zweiten Längssteitenfläche
(5') mit einer Stützprofilierung (40, 41, 42) versehen ist.
13. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (101, 101' 201) mit einer Sollbruchzone (47) versehen ist.
14. Formleiste nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruchzone (47) als eine Schlitzung (48) ausgebildet ist.
15. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß deren oberer Teil (15') durch Trennung im Bereich der Sollbruchzone (47) aus der
Trennfuge herausziehbar ist, und diese mittels eines bis zur Kontur des Formvorsprungs
(6) eingefüllten Polysulfid-Dichtmittels fluiddicht abgedichtet ist, wobei dieses
über eine Verbindung zum Betonstein (2; 2'; 2'') und zum Gießbeton hin eine Zwei-Flanken-Haftung
bildet.
16. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (1) in mehrteiliger Ausbildung mit einem unteren Schaumsteff-Basisteil
(13), einem auf diesem abgestützten und den Haftflächenbereich (E) aufweisenden Schaumstoff-Füllteil
(14) sowie einem neben diesem auf dem Basisteil (13) angeordneten und einen Formvorsprung
(6) aufweisenden Außenformteil (15) versehen ist.
17. Formleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleiste (101; 101') bei der Herstellung des Betonformsteines (2') mit diesem
zu einem einstückigen Verbundbauteil verbunden ist.
1. Shaped strip for the formation of separation joints between shaped concrete blocks
(2, 2', 2") and a cast concrete useful surface (3), characterised in that the shaped strip (1; 1'; 101; 101'; 201) is provided on its first longitudinal side
surface (4; 4'), directed towards the shaped concrete blocks (2; 2'; 2"), with a retaining
area, whereby an adhesive agent is provided in a adherent surface area (E; E' E")
which secures the shaped strip (1; 1'; 101; 101'; 201) to the shaped concrete blocks
(2) in a detachable manner, and the shaped strip (1; 1'; 101; 101'; 201) exhibits
a shaped projection (6) in the shape of an acute angled triangle on the second longitudinal
side surface (5; 5') directed towards the useful surface (3), which has the effect
of profiling the cast concrete in the shape of a chamfer.
2. Shaped strip according to claim 1, characterised in that the shaped strip (1; 1'; 101; 101'; 201) is provided on its first longitudinal side
surface (4; 4'), directed towards the shaped concrete blocks (2; 2'; 2") with a location
profile (7, 7') which determines the installation position.
3. Shaped strip according to claim 1 or 2, characterised in that the shaped strip (1; 1') is provided on its under side with a film strip (16; 16'),
in contact with the shaped concrete block (2) in the installation position.
4. Shaped strip according to one of claims 1 to 3, characterised in that the shaped strip (1) is provided in the upper area with a gripper part (24; 24')
forming a flow wall for the cast concrete.
5. Shaped strip according to one of claims 1 to 4, characterised in that the shaped strip (1'; 101; 101'; 201) is designed as one piece, and exhibits a location
profile (7') directed towards the shaped concrete blocks (2; 2') which corresponds
to a chamfer (27) or similar block contour.
6. Shaped strip according to claim 5, characterised in that the location profile (7') encompasses a cover limb (23) which is in contact on the
surface contour (27') of the shaped concrete blocks (2).
7. Shaped strip according to one of claims 1 to 6, characterised in that the shaped strip (1'; 101; 101'; 201) is shaped on the upper side with a vertical
gripper limb (24; 24') as the gripper part.
8. Shaped strip according to one of claims 1 to 7, characterised in that the shaped strip (1; 1'; 101; 101'; 201) exhibits a horizontal draw-off surface (26)
on the upper side of the shaped projection (6) directed towards the adjacent useful
surface (3).
9. Shaped strip according to one of claims 1 to 8, characterised in that the draw-off surface (26) merges into the gripper limb (24) at an oblique angle (22).
10. Shaped strip according to one of claims 1 to 9, characterised in that the cover limb (23), which exhibits an adherent surface area (25), lies in a plane
which runs at a height interval (H) in relation to a laying plane (L) defined by the
horizontal draw-off surface (26).
11. Shaped strip according to one of claims 1 to 10, characterised in that the cover limb (23) is provided with a profile shoulder (28) which engages behind
the surface contour (27') of the shaped concrete block (2) in the manner of an abutment.
12. Shaped strip according to one of claims 1 to 11, characterised in that the shaped strip (101;101';201) is provided with a support profiling (40, 41, 42)
in the area of the first (4') and/or the second longitudinal side surface (5').
13. Shaped strip according to one of claims 1 to 12, characterised in that the shaped strip (101; 101'; 201) is provided with a predetermined break zone (47).
14. Shaped strip according to claim 13, characterised in that the predetermined break zone (47) is designed as a slot (48).
15. Shaped strip according to one of claims 1 to 14, characterised in that its upper part (15') can be drawn out of the separation joint by separation in the
area of the predetermined break zone (47), and the joint is sealed fluid-tight by
means of a polysulphide sealing agent, filled in as far as the contour of the shaped
projection (6), whereby this forms a two-flank bond across a connection to the concrete
block (2; 2'; 2") and the cast concrete.
16. Shaped strip according to one of claims 1 to 15, characterised in that the shaped strip (1), in a multi-part design, is provided with a lower foamed material
base part (13), a foamed material filler part (14), supported on this and exhibiting
the adherent surface area (E), and an external shaped part (15) arranged next to this
on the base part (13) and exhibiting a shaped projection (6).
17. Shaped strip according to one of claims 1 to 16, characterised in that the shaped strip (101; 101'), during the manufacture of the shaped concrete block
(2'), is connected to this to form a single-piece compound construction component.
1. Latte profilée pour la formation de joints de séparation entre des agglomérés de béton
(2, 2', 2") et une surface utile de béton coulé (3), caractérisée en ce que la latte profilée (1; 1'; 101; 101'; 201) est pourvue sur sa première face latérale
longitudinale (4;4') orientée vers les agglomérés de béton (2; 2'; 2") d'une zone
de maintien, dans laquelle il est prévu, dans une zone de surface adhérente (E; E';
E"), un agent adhésif fixant la latte profilée (1, 1'; 101; 101'; 201) de façon détachable
aux agglomérés de béton (2), et en ce que la latte profilée (1, 1'; 101; 101'; 201) présente dans la deuxième face latérale
longitudinale (5; 5') orientée vers la surface utile (3) une saillie profilée (6)
ayant la forme d'un triangle acutangle qui crée un profilage en forme de chanfrein
du béton coulé.
2. Latte profilée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la latte profilée (1; 1'; 101; 101'; 201) est pourvue sur sa première face latérale
longitudinale (4; 4') orientée vers les agglomérés de béton (2; 2'; 2") d'un profil
d'appui (7, 7') prédéterminant la position de montage.
3. Latte profilée selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la latte profilée (1; 1') est pourvue sur sa face inférieure d'une bande de film
(16; 16') s'appliquant en position de montage sur l'aggloméré de béton (2).
4. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la latte profilée (1) est pourvue dans sa région supérieure d'une pièce de saisie
(24; 24') formant un rempart contre l'écoulement du béton coulé.
5. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la latte profilée (1'; 101; 101'; 201) est formée d'un seul tenant et présente un
profil d'appui (7') orienté vers les agglomérés de béton (2; 2') et correspondant
à un chanfrein (27) ou à un contour de bloc analogue.
6. Latte profilée selon la revendication 5, caractérisée en ce que le profil d'appui (7') comprend une semelle de couverture (23) appliquée sur le contour
de la surface (27') des agglomérés de béton (2).
7. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une aile de saisie verticale (24; 24') est formée à la partie supérieure de la latte
profilée (1'; 101; 101'; 201) pour constituer la pièce de saisie.
8. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la latte profilée (1; 1'; 101; 101'; 201) présente une face de lissage horizontale
(26) sur le côté supérieur de la saillie profilée (6) orientée vers la surface utile
adjacente (3).
9. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la face de lissage (26) se raccorde à l'aile de saisie (24) par une partie oblique
(22).
10. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la semelle de couverture (23) présentant une zone de surface adhérente (25) est située
dans un plan qui est situé à une hauteur (H) par rapport au plan de pose (L) défini
par la face de lissage horizontale (26).
11. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la semelle de couverture (23) est pourvue d'un rebord profilé (28) accrochant par
l'arrière le contour de la surface (27') de l'aggloméré de béton (2) à la manière
d'une butée.
12. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la latte profilée (101, 101', 201) est pourvue d'un profilage de soutien (40, 41,
42) dans la région de la première (4') et/ou de la deuxième face latérale longitudinale
(5').
13. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que la latte profilée (101, 101', 201) est pourvue d'une zone de moindre résistance (47).
14. Latte profilée selon la revendication 13, caractérisée en ce que la zone de moindre résistance (47) est constituée par une zone fendue (48).
15. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que la partie supérieure (15') de celle-ci peut être retirée du joint de séparation par
séparation dans la région de la zone de moindre résistance (47), et celui-ci est comblé
de façon étanche aux fluides au moyen d'un agent d'étanchéité au polysulfure introduit
jusqu'au contour de la saillie profilée (6), celui-ci formant une adhérence à double
flanc par un assemblage à l'aggloméré de béton (2; 2'; 2") et au béton coulé.
16. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que la latte profilée (1) réalisée en plusieurs parties est pourvue d'une partie de base
inférieure en mousse (13), d'une partie de remplissage en mousse (14) supportée sur
celle-ci et présentant la zone de surface adhérente (E) ainsi que d'une partie profilée
extérieure (15) disposée à côté de celle-ci sur la partie de base (13) et présentant
une saillie profilée (6).
17. Latte profilée selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que la latte profilée (101; 101') est, lors de la fabrication de l'aggloméré de béton
(2'), assemblée à celui-ci en une pièce composite d'un seul tenant.