(19)
(11) EP 0 891 459 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.02.2002  Patentblatt  2002/06

(21) Anmeldenummer: 97919328.1

(22) Anmeldetag:  10.04.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04B 2/74
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9701/791
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9739/200 (23.10.1997 Gazette  1997/45)

(54)

TRENNWANDVORRICHTUNG FÜR LADENLOKALE

PARTITION WALL SYSTEM FOR COMMERCIAL PREMISES

SYSTEME DE CLOISON DE SEPARATION POUR LOCAUX COMMERCIAUX


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE

(30) Priorität: 12.04.1996 DE 29606690 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.01.1999  Patentblatt  1999/03

(73) Patentinhaber: Girbinger, Max
82256 Fürstenfeldbruck (DE)

(72) Erfinder:
  • Girbinger, Max
    82256 Fürstenfeldbruck (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-93/22518
US-A- 4 625 477
FR-A- 2 556 422
US-A- 5 187 908
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trennwandvorrichtung für Gewerberäume und/oder Ladenlokale.

    [0002] Bei der Aufteilung von Gewerberäumen, Büros und Ladenlokalen hat sich im laufe der letzten Jahre die Trockenbauweise von Zwischenwänden durchgesetzt. Trockenbauwände haben keine tragende Funktion und erlauben daher eine beliebige Raumaufteilung von Großetagen oder großflächigen Gewerberäumen und Ladenlokalen. Die fehlende Tragbelastbarkeit derartiger Wände stellt jedoch einen deutlichen Nachteil dar, da Dekorations- oder Präsentationseinrichtungen nur freistehend konzipiert werden können oder aber mit Hilfe von vor der jeweiligen Trockenbauwand installierten Trageeinrichtung installiert werden müssen. Es ist daher gängige Praxis im Ladenbau, vor die Trockenbauwand eine weitere Wandkonstruktion zu setzen, die den Anforderungen an Tragbelastbarkeit genügt. Diese Vorgehensweise ist jedoch mit einem großen Zeitaufwand und daher mit erheblichen Kosten verbunden, wobei die Kosten beim Ladenausbau vor dem Hintergrund der durchschnittlichen Ladennutzungszeit gesehen werden müssen, die im Schnitt nur wenige Jahre beträgt. Beim Ladenausbau ist neben den Ausbaukosten daher zusätzlich mit den Abrißkosten sowie der Entsorgung der Trokkenbauwandmaterialien zu rechnen. Ebenso verhält es sich bei Umbauarbeiten, die jeweils einen kompletten Abriß und Neuaufbau einer zu versetzenden Wand notwendig macht. Je Quadratmeter Wandfläche im Trennwandbereich fällt erfahrungsgemäß beim Abbruch etwa 0,2 m3 Bauschutt an, der nur zu einem unbedeutenden Teil wieder aufbereitet werden kann und somit deponiert werden muß.

    [0003] Aus US 5 187 908 A ist eine Trennwandvorrichtung bekannt, die jedoch keine zu einem Viereck verbundenen Profile als Grundrahmen aufweist. Die gezeigten seitlichen Verschlüsse haken in die hohlen Rasterschienen von oben und unten ein.

    [0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Trennwandvorrichtung vorzusehen, die zusätzliche Wandkonstruktionen zur Aufnahme von Dekorations- oder Präsentationseinrichtungen unnötig macht, die sich flexibel montieren und demontieren läßt sowie geringe Abfallmengen erzeugt.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst, wobei zweckmäßige Ausführungsformen durch die Unteransprüche beschrieben sind.

    [0006] Vorgesehen ist eine Trennwandvorrichtung für Gewerberäume und/oder Ladenlokale, die erfindungsgemäß aus kombinierbaren montier- und demontierbaren Baukastenelementen bestehen. Die Baukastenelemente umfassen dabei zumindest Grundrahmen, Wandoberflächenelemente, Elemente zur Befestigung von Präsentationseinrichtungen, Verbindungseinrichtungen für die Baukastenelemente untereinander, Abzweigungen, Kreuzungen sowie Montageelemente zur Fixierung der Grundrahmen zwischen Geschoßdecke und Geschoßboden. Vorzugsweise entsprechen die Abmessungen der wandbildenden Elemente, d. h. der Grundrahmen, Wandoberflächenelemente, etc. einem Raster, wobei unterschiedliche, gebräuchliche Abmessungen vorgesehen sind. Ebenso ist es denkbar, zumindest die Grundrahmen in der Höhe sowie in der Breite verstellbar auszubilden, so daß eine noch flexiblere Anbindung an jeweilige räumliche Gegebenheiten möglich ist. Die Grundrahmen sind vorzugsweise aus hohlen Stahlprofilen gebildet, die miteinander verschraubt, verschweist oder auf sonstige geeignete Weise miteinander verbunden sind. Die Grundrahmen bildenden Profile können dabei gleichzeitig als Kabelkanal dienen, wobei zweckmäßigerweise Montageöffnungen in den Profilen vorgesehen sind, um das Einziehen von Kurzeln zu erleichtern. Einzelne Grundrahmen werden nach Maßgabe der Erfindung durch Schnellverschlüsse miteinander verbunden und vorzugsweise mit Hilfe von höhenverstellbaren Elementen zwischen Geschoßdecke und Geschoßboden fixiert. Über entsprechend ausgebildete Zwischenelemente lassen sich die Grundrahmen in jedem beliebigen Winkel zueinander aber auch schwenkbar zur Bildung von Türen miteinander verbinden, so daß der gestalterischen Freiheit keine Grenzen gesetzt sind. Ebenfalls sind Wandkreuzungen und Abzweigungen an jeder beliebigen Stelle eines jeden Grundrahmens möglich. Durch Zwischenschaltung von Präsentationseinrichtungsbefestigungselementen zwischen den Grundrahmen können derartig errichtete Trennwände auch eine Tragefunktion für Präsentationselemente oder Dekorationselemente übernehmen, so daß zusätzliche Konstruktionen vor den eigentlichen Trockenbauwänden entfallen können. Der Aufbau von Trennwänden mit Hilfe der erfindungsgemäßen Baukastenelemente macht es darüberhinaus möglich, die einzelnen Elemente, die ja im wesentlichen über lösbare Verbindungen miteinander verbunden sind und die darüberhinaus auch lösbar zwischen Geschoßdecke und Geschoßboden befestigt sind, beliebig oft wiederzuverwenden. Es ist daher denkbar, daß mit Hilfe der erfindungsgemäßen Baukastenelemente aufgebaute Ladeneinrichtungen nicht mehr gekauft sondern vom Ladeneinrichter gemietet werden, der die jeweiligen Elemente flexibel bei den unterschiedlichen Projekten wiederverwerten kann. Bei Umbauten oder Auflösungen von entsprechenden Ladenlokalen müssen dabei nur diejenigen Elemente entsorgt werden, die speziell für den jeweiligen Laden hergestellt oder individualisiert wurden und die sich daher nicht weiter verwerten lassen.

    [0007] Der modulare Aufbau derartiger Trennwandvorrichtungen erlaubt darüberhinaus eine deutliche Reduzierung des Zeitaufwandes für die Einrichtung von Ladenlokalen oder Gewerberäumen, da Trockenbauwände nicht mehr aus Grundmaterialien aufwendig zusammengebaut werden müssen sondern lediglich aufeinander abgestimmte Baukastenelemente montiert werden müssen, so daß der Kostenaufwand für eine Ladeneinrichtung deutlich sinkt.

    [0008] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:
    Fig. 1
    die Grundelemente der Trennwandvorrichtung,
    Fig. 2 und 3
    Verbindungselemente für die Grundrahmen nach Fig. 1
    Fig. 4 und 5
    mögliche Befestigungen von Wandoberflächenelementen an den Grundrahmen
    Fig. 6 und 7
    Fixierungseinrichtungen der Grundrahmen am Geschoßboden
    Fig. 8 bis 11
    Einrichtungen zur Aufnahme von Präsentations- oder Dekorationswandelementen
    Fig. 12 und 13
    Einrichtungen zur Fixierung der Grundrahmen an der Geschoßdecke
    Fig. 14
    der obere Bereich eines Grundrahmens in Befestigungsposition an der Geschoßdecke
    Fig. 15
    Elemente zur schwenkbaren Verbindung von Grundrahmen
    Fig. 16
    Eck- bzw. Kreuzungselemente zur Verbindung von Grundrahmen
    Fig. 17
    einen Ausschnitt eines Profils
    Fig. 18 und 19
    einen Bolzen im Detail
    Fig. 20 und 21
    Abzweigungen innerhalb eines Grundrahmens
    Fig. 22
    eine Abzweigung am Ende eines Grundrahmens
    Fig. 23 bis 25
    eine Stellfußausbildung für die Grundrahmen nach den vorherigen Figuren.


    [0009] In den Figuren 1-7 wurde die gemäß der Erfindung zwischen den Grundrahmen eingefügte Rasterschiene 16, 17 nicht dargestellt.

    [0010] In der Fig. 1 ist ein Grundrahmen 1 mit anschließendem Grundrahmen dargestellt, die im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Metallhohlprofilen gebildet sind. Die Rahmen sind über durchsteckbare Bolzen untereinander verbunden, die einseitig mittels eines Einsteckkeiles fixiert sind. Die Rahmen 1 werden mit Hilfe von im dargestellten Ausführungsbeispiel an den unteren Ekken angebrachten Laschen 2 und Deckenbeschlägen 3 zwischen Geschoßdecke und Geschoßboden fixiert. Der Höhenausgleich am Boden erfolgt über Stellfüße 4. Die Deckenbeschläge 3, die mit Rasterbohrungen versehen sind, können über die Laschen 8 an den oberen Ecken des Rahmens 1 an die jeweilige Deckenhöhe angepaßt werden. Die Laschen 8 dienen darüberhinaus der Befestigung von oberhalb der dargestellten Grundrahmen 1 anzuordnenden Rahmen zur Aufstockung. Innerhalb der Grundrahmen 1 können Flächenabzweigprofile 6 angeordnet sein, die an den horizontalen Variationsschienen 7 positioniert und verschraubt sind. Der Grundrahmen 1 kann sowohl in der Höhe als auch in der Breite verstellbar ausgebildet sein, wobei vorzugsweise feste Grundrahmen 1 mit Rastermaßen vorgesehen sind.

    [0011] In den Fig. 2 und 3 sind die Elemente zur Verbindung der Grundrahmen 1 im Detail dargestellt. Gezeigt sind die durchsteckbaren Bolzen 9 mit rundem Querschnitt und angedrehtem Kopf 9a, die eine Schlitzung 9b zur Aufnahme eines Keiles 10 besitzen. Die Bolzen 9 sind darüberhinaus mit einer Kegelstumpfspitze versehen, die das Einführen in entsprechende Bohrungen am Grundrahmen 1 erleichtert. Die Bolzen 9 dienen nicht nur der Verbindung der Grundrahmen 1 sondern erlauben darüberhinaus eine exakte Positionierung der Rahmen 1 zueinander und durchsetzen auch die nicht dargestellten Rasterschienen 16, 17. Schließlich sind in den Fig. 2 und 3 noch Unterlegelemente 11 zur Hinterfütterung der Verbindungselemente 9 und 10 dargestellt.

    [0012] In den Fig. 4 und 5 sind Möglichkeiten zur Eindeckung der Wandflächen der Grundrahmen 1 dargestellt. Zu sehen sind hierbei unterschiedliche Wandoberflächenelemente 12, bei denen es sich um Gipskartonplatten, Holzplatten, Metallpanele, Glasplatten oder ähnliches handeln kann und die über geeignete Befestigungselemente 13 an den Grundrahmen 1 fixiert sein können.

    [0013] Die Fig. 6 und 7 zeigen jeweils eine Ansicht von unten sowie eine Seitenansicht der Bodenbefestigung der Grundrahmen 1. Wie zu erkennnen ist, sind die Bodenbefestigungslaschen 2 an den Ecken des Rahmens 1 verschweist und durch mit Hilfe von Bohrungen 14 vorgegebene Knickstellen zum Boden hin verformbar. Die Bodenbefestigungslasche 2 ist über Bohrungen 16 am Geschoßboden verschraubbar. Wie in Fig. 6 dargestellt, sind in den unteren Variationsschienen 7 des Grundrahmens 1 ovale Öffnungen 15 vorgesehen, die der Erleichterung der Verschraubung der Bodenbefestigungslaschen 2 dienen, wie auch der Durchführung von Elektroleitungen, die durch die Hohlprofile des Grundrahmens 1 geführt werden.

    [0014] Die Fig. 8 bis 11 zeigen die Anordnung von Rasterschienen zur Befestigung von Warenträgern oder sonstigen Ladeneinrichtungen zwischen den Grundrahmen 1. Die Fixierung der Rasterschiene erfolgt auf einfache Weise durch entsprechend verlängerte Bolzen 9, die zur Verbindung der Grundrahmen 1 ohnehin notwendig sind. In den Fig. 8 und 9 ist eine Rasterschiene mit Gewinden dargestellt, während die Fig. 10 und 11 Rasterschienen mit Schlitzen zeigen. Denkbar sind jedoch auch Rasterschienen mit Sonderanschlüssen zur Befestigung von entsprechenden Präsentationselementen. Wie zu erkennen ist, wird die Befestigung von Wandoberflächenelementen 12 durch die Anordnung von Rasterschienen 16, 17 zwischen den Grundrahmen 1 nicht beeinträchtigt.

    [0015] Die Fig. 12 und 13 zeigen den Deckenanschluß der Grundrahmen 1. So sind an den oberen Ecken des Grundrahmens 1 Blechlaschen 8 zur Befestigung der Dekkenverbinder 3 eingeschweist. Diese Laschen 8 weisen Gruppen von versetzten Langlöchern 18 sowie in diesem Ausführungsbeispiel je zwei Gewindebohrungen 19 auf. Mittels der Langlöcher 18 ist eine stufenlose Höhenanpassung der Dekkenverbinder 3 möglich. Die Breite der Laschen 8 entspricht dem Innenmaß der vertikalen Profile des Grundrahmens 1, so daß ein Aufstockungsrahmen über die Gewindebohrungen 19 daran ebenfalls verschraubt werden kann. Der Deckenverbinder 3 besteht aus einem Flachstahl mit Rasterbohrungen, die eine Verbindung zur Blechlasche mit zumindest zwei Schrauben ermöglicht. Der Flachstahl des Deckenverbinders 3 taucht dabei in das Vertikalprofil des Grundrahmens 1 ein, welches oben und unten offen ausgebildet ist. Am oberen Ende des Deckenverbinders 3 ist rechtwinklig zum Flachstahl mit Rasterbohrungen ein Flachstahlflansch mit in diesem Beispiel 4 Bohrungen angeschweist. Durch diese Bohrungen erfolgt die Verdübelung an einer Geschoßdecke.

    [0016] Die Fig. 14 zeigt noch einmal den Deckenanschluß nach den Fig. 12. und 13 jedoch in Seitenansicht. Darüberhinaus zeigt die Fig. 14 die Einbausituation einer Trennwand nach dem Ausführungsbeispiel, wobei sowohl die bereits genannte Wandoberflächenelemente 12 sowie entsprechend abgehängte Deckenelemente dargestellt sind.

    [0017] Die Fig. 15 zeigt eine Schwenkverbindung zur Verbindung zweier Grundrahmen 1, wobei das Schwenkverbindungselement 20 zwei um eine Achse zueinander verschwenkbare Teile 20a und 20b umfaßt, die mit Durchsteckbolzen 9 versehen sind. Das Gelenk ist zum Bolzen 9 hin mit einem Auflageflansch abgegrenzt. Nach Verkeilung der zu verbindenden Rahmen 1 können diese im gewünschten Winkel plaziert werden. Die Gelenke werden am Achspunkt mit Durchgangsschrauben, die auch als Achse dienen, fixiert.

    [0018] In der Fig. 16 ist ein starrer Eckverbinder 21 mit quadratischem Profil dargestellt. Das Profil ist auf all seinen Seiten mit aufgefütterten Bolzenanschlußöffnungen 21a versehen. Diese Öffnungen sind oval ausgebildet und können nur von außen bestückt werden. Es ist daher ein gesonderter Bolzen 23 notwendig. Der Kopf des Bolzens 23 ist oval geformt und wird nach Einstecken um 90 °, vorzugsweise nach rechts gedreht. Eine vor dem Kopfende des Bolzens 23 montierte Spannhülse verhindert nach der Drehung das unbeabsichtigte Einschieben zum Profilzentrum beim Aufstecken des anschließenden Grundrahmens 1. Die aufgefütterten ovalen Bolzenanschlußöffnungen 21a sind frontseitig ausgespart um eine Radialbewegung der Spannhülse zu ermöglichen und diese nach 90° Drehung zu beenden.

    [0019] Die Fig. 17 zeigt einen Ausschnitt eines innerhalb der Rahmenbreite des Grundrahmens 1 frei plazierbaren Profils 6, welches durch Klemmung zwischen den oberen und unteren Variationsschienen 7 des Grundrahmens 1 fixiert ist. Gut zu erkennen sind hierbei die bereits in Fig. 16 beschriebenen und hier ebenfalls vorhandenen Bolzenöffnungen 21a.

    [0020] In den Fig. 18 und 19 ist der speziell ausgeformte Bolzen 23 noch einmal im Detail dargestellt.

    [0021] In der Fig. 20 ist noch einmal das Kreuzungsprofil 6 nach Fig. 17 dargestellt, wobei hier die Einbausituation gezeigt ist. Zu erkennen ist ein innerhalb des Profiles 6 angeordnetes quadratisches Profil 22, das im wesentlichen der Aufnahme der Bolzen 23 dient. Zu erkennen ist darüberhinaus ein Fuß 6a, der mit den Profilen 6 verbunden ist und der der Fixierung, vorzugsweise der Verschraubung, an dem Grundrahmen 1 dient.

    [0022] In den Fig. 21 und 22 sind im wesentlichen die Elemente der bereits beschriebenen Fig. 17 bis 20 zu sehen, hier aber in zwei unterschiedlichen Schnittansichten.

    [0023] In der Fig. 23 ist eine Abzweigung am Ende eines Grundrahmens 1 dargestellt. Hierbei kommt das quadratische Eckverbindungsprofil 21 aus Fig. 16 zum Einsatz.

    [0024] Die Fig. 24 bis 26 schließlich zeigen die Ausführungsform eines einsteckbaren Stellfußes 4. Der zweiteilige Stellfuß 4 besteht aus einem Einsteckschuh 41 und einer Stellschraube 4b. Der Einsteckschuh 4b, dessen Grundplatte dem Querschnitt der vertikalen Profile des Grundrahmens 1 entspricht, weist auf der oberen Seite ein allseitig nach oben gekanntetes Blech auf. Das Blech dient zur Positionierung des Fußes 4 beim Einstecken. Die Aufkantungen an den Schmalseiten sind profiliert und auf Übermaß gebogen. Diese federn beim Einstecken nach innen und verhindern durch den entstehenden Andruck das Herausfallen des Fußes beim Aufstellen des Grundrahmens 1. Die Stellschraube 4a ist in einer zylindrischen Gewindebohrung aufgenommen, wobei die Stellschraube am einen Ende eine runde Auflageplatte zur besseren Gewichtsverteilung aufweist.


    Ansprüche

    1. Trennwandvorrichtung für Gewerberäume und/oder Ladenlokale, die aus wiederverwertbaren kombinierbaren, montier- und demontierbaren Baukastenelemententen besteht und Traglasten von Präsentations- und/oder Dekorationselementen aufnehmen kann, wobei die Trennwandvorrichtung eine Mehrzahl von Grundrahmen (1) aus fest miteinander zu einem Viereck verbundenen Profilen umfaßt, wobei die Fläche des Vierecks mittels Wandflächenelementen (12) füllbar ist, welche an dem Grundrahmen (1) befestigbar sind, und wobei jeweils zwei Grundrahmen (1) an ihren Stirnseiten mittels Schnellverschlüssen (9) im Verwendungszustand seitlich verbunden sind, wobei zwischen den seitlichen Stirnseiten zweier benachbarter Grundrahmen (1) eine Rasterschiene (16) zur Befestigung von Warenträgern eingefügt ist, wobei die Rasterschiene (16) von den Schnellverschlüssen (9) zur Verbindung der Grundrahmen (1) von einer Seite zur anderen Seite der Rasterschiene (16) durchsetzt ist.
     
    2. Trennwandvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beiden miteinander verbundenen Grundrahmen (1) ein höhenveränderbarer Stützfuß (4) zur Abstützung des Grundrahmens (1) an einem Geschoßboden angebracht ist und daß eine Z-förmig geknickte Befestigungslasche (2) vorgesehen ist, welche mit ihrem ersten Schenkel fest mit dem parallel zum Geschoßboden sich erstreckenden Profil des Grundrahmens (1) verbunden ist, sich mit ihrem zweiten Schenkel schräg zum Geschoßboden hin erstreckt und mit ihrem dritten sich wieder parallel zum Geschoßboden erstreckenden Schenkel an dem Geschoßboden befestigbar ist.
     
    3. Trennwandvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil, an dem der erste Schenkel der Befestigungslasche (2) angebracht ist, eine Öffnung (15) senkrecht oberhalb des dritten Schenkels der Befestigungslasche (2) aufweist, um ein Verschrauben des dritten Schenkels mit dem Geschoßboden zu erleichtern.
     


    Claims

    1. Partition system for business rooms and/or shop premises, consisting of combinations of reusable modular elements which can be fitted and dismantled and which are capable of taking the loads from presentation and/or decoration elements, whereby the partition system consists of several base frames (1) made up of profiles connected together to form a square structure, whereby the surfaces of the square can be filled out using wall surface elements (12), which can be fastened to the base frame (1), and whereby two base frames (1) can be connected together at their head ends by means of quick acting closures (9) on the side in the actually required constellation, whereby a rail (16) for fastening merchandise systems is inserted between the side head ends of two neighbouring base frames (1), whereby the rails (16)are penetrated by the quick acting closures (9) which connect the base frames (1) from one side of the rail (16) to the other.
     
    2. Partition system according to claim 1, characterised by the fact that a support foot (4) which is adjustable in height is fastened to one of the two joined base frames (1) to support the base frame (1) on the floor, and that a Z-shaped bent fastening strap (2) is provided whose first leg is fixed with the base frame profile (1) parallel to the floor, with the second leg stretching at an angle to the floor and which can be fastened to the floor with the third leg again parallel to the floor.
     
    3. Partition system as per claim 2, characterised by the fact that the profile where the first leg of the fastening strap (2) is fixed, has a vertical opening (15) above the third leg of the fastening strap (2) for screwing the third leg to the floor.
     


    Revendications

    1. Système de cloison pour locaux professionnels et/ou commerciaux se composant d'éléments modulaires réutilisables, combinables, montables et démontables et pouvant supporter les charges d'éléments de présentation et/ou de décoration, le système de cloison comprenant une majorité de cadres de base (1) composés de profilés assemblés les uns aux autres et formant un quadrilatère, la surface du quadrilatère pouvant se remplir à l'aide d'éléments de surface de paroi (12) lesquels peuvent être fixés sur le cadre de base (1) et à chaque fois deux cadres de base (1) étant reliés latéralement sur leur face frontale dans l'état d'utilisation à l'aide de fermetures rapides (9), un rail d'enclenchement (16) pour la fixation de présentoirs de marchandises étant introduit entre les faces frontales latérales de deux cadres de base (1) juxtaposés, le rail d'enclenchement (16) étant traversé de part et d'autre du rail d'enclenchement (16) par les fermetures rapides (9) pour le raccordement des cadres de base (1).
     
    2. Le système de cloison selon la spécification 1 est caractérisé par le fait qu'un pied d'appui (4) modifiable en hauteur sur l'un des deux cadres de base (1) reliés l'un à l'autre est monté sur le plancher d'étage pour supporter le cadre de base (1) et qu'il y a une attache de fixation (2) pliée, en forme de z, qui est assemblée fixement avec sa première branche avec le profilé de cadre de base (1) s'étendant parallèlement au plancher d'étage, qui s'étend avec sa deuxième branche obliquement par rapport au plancher d'étage et se fixe de nouveau sur le plancher d'étage avec sa troisième branche s'étendant de nouveau parallèlement au plancher d'étage.
     
    3. Le système de cloison selon la spécification 2 est caractérisé par le fait que le profilé sur lequel est montée la première branche de l'attache de fixation (2) présente une ouverture (15) perpendiculaire au-dessus de la troisième branche de l'attache de fixation (2) pour faciliter un vissage de la troisième branche sur le plancher d'étage.
     




    Zeichnung