[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trennwandvorrichtung für Gewerberäume und/oder
Ladenlokale.
[0002] Bei der Aufteilung von Gewerberäumen, Büros und Ladenlokalen hat sich im laufe der
letzten Jahre die Trockenbauweise von Zwischenwänden durchgesetzt. Trockenbauwände
haben keine tragende Funktion und erlauben daher eine beliebige Raumaufteilung von
Großetagen oder großflächigen Gewerberäumen und Ladenlokalen. Die fehlende Tragbelastbarkeit
derartiger Wände stellt jedoch einen deutlichen Nachteil dar, da Dekorations- oder
Präsentationseinrichtungen nur freistehend konzipiert werden können oder aber mit
Hilfe von vor der jeweiligen Trockenbauwand installierten Trageeinrichtung installiert
werden müssen. Es ist daher gängige Praxis im Ladenbau, vor die Trockenbauwand eine
weitere Wandkonstruktion zu setzen, die den Anforderungen an Tragbelastbarkeit genügt.
Diese Vorgehensweise ist jedoch mit einem großen Zeitaufwand und daher mit erheblichen
Kosten verbunden, wobei die Kosten beim Ladenausbau vor dem Hintergrund der durchschnittlichen
Ladennutzungszeit gesehen werden müssen, die im Schnitt nur wenige Jahre beträgt.
Beim Ladenausbau ist neben den Ausbaukosten daher zusätzlich mit den Abrißkosten sowie
der Entsorgung der Trokkenbauwandmaterialien zu rechnen. Ebenso verhält es sich bei
Umbauarbeiten, die jeweils einen kompletten Abriß und Neuaufbau einer zu versetzenden
Wand notwendig macht. Je Quadratmeter Wandfläche im Trennwandbereich fällt erfahrungsgemäß
beim Abbruch etwa 0,2 m
3 Bauschutt an, der nur zu einem unbedeutenden Teil wieder aufbereitet werden kann
und somit deponiert werden muß.
[0003] Aus US 5 187 908 A ist eine Trennwandvorrichtung bekannt, die jedoch keine zu einem
Viereck verbundenen Profile als Grundrahmen aufweist. Die gezeigten seitlichen Verschlüsse
haken in die hohlen Rasterschienen von oben und unten ein.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Trennwandvorrichtung vorzusehen,
die zusätzliche Wandkonstruktionen zur Aufnahme von Dekorations- oder Präsentationseinrichtungen
unnötig macht, die sich flexibel montieren und demontieren läßt sowie geringe Abfallmengen
erzeugt.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst, wobei zweckmäßige
Ausführungsformen durch die Unteransprüche beschrieben sind.
[0006] Vorgesehen ist eine Trennwandvorrichtung für Gewerberäume und/oder Ladenlokale, die
erfindungsgemäß aus kombinierbaren montier- und demontierbaren Baukastenelementen
bestehen. Die Baukastenelemente umfassen dabei zumindest Grundrahmen, Wandoberflächenelemente,
Elemente zur Befestigung von Präsentationseinrichtungen, Verbindungseinrichtungen
für die Baukastenelemente untereinander, Abzweigungen, Kreuzungen sowie Montageelemente
zur Fixierung der Grundrahmen zwischen Geschoßdecke und Geschoßboden. Vorzugsweise
entsprechen die Abmessungen der wandbildenden Elemente, d. h. der Grundrahmen, Wandoberflächenelemente,
etc. einem Raster, wobei unterschiedliche, gebräuchliche Abmessungen vorgesehen sind.
Ebenso ist es denkbar, zumindest die Grundrahmen in der Höhe sowie in der Breite verstellbar
auszubilden, so daß eine noch flexiblere Anbindung an jeweilige räumliche Gegebenheiten
möglich ist. Die Grundrahmen sind vorzugsweise aus hohlen Stahlprofilen gebildet,
die miteinander verschraubt, verschweist oder auf sonstige geeignete Weise miteinander
verbunden sind. Die Grundrahmen bildenden Profile können dabei gleichzeitig als Kabelkanal
dienen, wobei zweckmäßigerweise Montageöffnungen in den Profilen vorgesehen sind,
um das Einziehen von Kurzeln zu erleichtern. Einzelne Grundrahmen werden nach Maßgabe
der Erfindung durch Schnellverschlüsse miteinander verbunden und vorzugsweise mit
Hilfe von höhenverstellbaren Elementen zwischen Geschoßdecke und Geschoßboden fixiert.
Über entsprechend ausgebildete Zwischenelemente lassen sich die Grundrahmen in jedem
beliebigen Winkel zueinander aber auch schwenkbar zur Bildung von Türen miteinander
verbinden, so daß der gestalterischen Freiheit keine Grenzen gesetzt sind. Ebenfalls
sind Wandkreuzungen und Abzweigungen an jeder beliebigen Stelle eines jeden Grundrahmens
möglich. Durch Zwischenschaltung von Präsentationseinrichtungsbefestigungselementen
zwischen den Grundrahmen können derartig errichtete Trennwände auch eine Tragefunktion
für Präsentationselemente oder Dekorationselemente übernehmen, so daß zusätzliche
Konstruktionen vor den eigentlichen Trockenbauwänden entfallen können. Der Aufbau
von Trennwänden mit Hilfe der erfindungsgemäßen Baukastenelemente macht es darüberhinaus
möglich, die einzelnen Elemente, die ja im wesentlichen über lösbare Verbindungen
miteinander verbunden sind und die darüberhinaus auch lösbar zwischen Geschoßdecke
und Geschoßboden befestigt sind, beliebig oft wiederzuverwenden. Es ist daher denkbar,
daß mit Hilfe der erfindungsgemäßen Baukastenelemente aufgebaute Ladeneinrichtungen
nicht mehr gekauft sondern vom Ladeneinrichter gemietet werden, der die jeweiligen
Elemente flexibel bei den unterschiedlichen Projekten wiederverwerten kann. Bei Umbauten
oder Auflösungen von entsprechenden Ladenlokalen müssen dabei nur diejenigen Elemente
entsorgt werden, die speziell für den jeweiligen Laden hergestellt oder individualisiert
wurden und die sich daher nicht weiter verwerten lassen.
[0007] Der modulare Aufbau derartiger Trennwandvorrichtungen erlaubt darüberhinaus eine
deutliche Reduzierung des Zeitaufwandes für die Einrichtung von Ladenlokalen oder
Gewerberäumen, da Trockenbauwände nicht mehr aus Grundmaterialien aufwendig zusammengebaut
werden müssen sondern lediglich aufeinander abgestimmte Baukastenelemente montiert
werden müssen, so daß der Kostenaufwand für eine Ladeneinrichtung deutlich sinkt.
[0008] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:
- Fig. 1
- die Grundelemente der Trennwandvorrichtung,
- Fig. 2 und 3
- Verbindungselemente für die Grundrahmen nach Fig. 1
- Fig. 4 und 5
- mögliche Befestigungen von Wandoberflächenelementen an den Grundrahmen
- Fig. 6 und 7
- Fixierungseinrichtungen der Grundrahmen am Geschoßboden
- Fig. 8 bis 11
- Einrichtungen zur Aufnahme von Präsentations- oder Dekorationswandelementen
- Fig. 12 und 13
- Einrichtungen zur Fixierung der Grundrahmen an der Geschoßdecke
- Fig. 14
- der obere Bereich eines Grundrahmens in Befestigungsposition an der Geschoßdecke
- Fig. 15
- Elemente zur schwenkbaren Verbindung von Grundrahmen
- Fig. 16
- Eck- bzw. Kreuzungselemente zur Verbindung von Grundrahmen
- Fig. 17
- einen Ausschnitt eines Profils
- Fig. 18 und 19
- einen Bolzen im Detail
- Fig. 20 und 21
- Abzweigungen innerhalb eines Grundrahmens
- Fig. 22
- eine Abzweigung am Ende eines Grundrahmens
- Fig. 23 bis 25
- eine Stellfußausbildung für die Grundrahmen nach den vorherigen Figuren.
[0009] In den Figuren 1-7 wurde die gemäß der Erfindung zwischen den Grundrahmen eingefügte
Rasterschiene 16, 17 nicht dargestellt.
[0010] In der Fig. 1 ist ein Grundrahmen 1 mit anschließendem Grundrahmen dargestellt, die
im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Metallhohlprofilen gebildet sind. Die Rahmen
sind über durchsteckbare Bolzen untereinander verbunden, die einseitig mittels eines
Einsteckkeiles fixiert sind. Die Rahmen 1 werden mit Hilfe von im dargestellten Ausführungsbeispiel
an den unteren Ekken angebrachten Laschen 2 und Deckenbeschlägen 3 zwischen Geschoßdecke
und Geschoßboden fixiert. Der Höhenausgleich am Boden erfolgt über Stellfüße 4. Die
Deckenbeschläge 3, die mit Rasterbohrungen versehen sind, können über die Laschen
8 an den oberen Ecken des Rahmens 1 an die jeweilige Deckenhöhe angepaßt werden. Die
Laschen 8 dienen darüberhinaus der Befestigung von oberhalb der dargestellten Grundrahmen
1 anzuordnenden Rahmen zur Aufstockung. Innerhalb der Grundrahmen 1 können Flächenabzweigprofile
6 angeordnet sein, die an den horizontalen Variationsschienen 7 positioniert und verschraubt
sind. Der Grundrahmen 1 kann sowohl in der Höhe als auch in der Breite verstellbar
ausgebildet sein, wobei vorzugsweise feste Grundrahmen 1 mit Rastermaßen vorgesehen
sind.
[0011] In den Fig. 2 und 3 sind die Elemente zur Verbindung der Grundrahmen 1 im Detail
dargestellt. Gezeigt sind die durchsteckbaren Bolzen 9 mit rundem Querschnitt und
angedrehtem Kopf 9a, die eine Schlitzung 9b zur Aufnahme eines Keiles 10 besitzen.
Die Bolzen 9 sind darüberhinaus mit einer Kegelstumpfspitze versehen, die das Einführen
in entsprechende Bohrungen am Grundrahmen 1 erleichtert. Die Bolzen 9 dienen nicht
nur der Verbindung der Grundrahmen 1 sondern erlauben darüberhinaus eine exakte Positionierung
der Rahmen 1 zueinander und durchsetzen auch die nicht dargestellten Rasterschienen
16, 17. Schließlich sind in den Fig. 2 und 3 noch Unterlegelemente 11 zur Hinterfütterung
der Verbindungselemente 9 und 10 dargestellt.
[0012] In den Fig. 4 und 5 sind Möglichkeiten zur Eindeckung der Wandflächen der Grundrahmen
1 dargestellt. Zu sehen sind hierbei unterschiedliche Wandoberflächenelemente 12,
bei denen es sich um Gipskartonplatten, Holzplatten, Metallpanele, Glasplatten oder
ähnliches handeln kann und die über geeignete Befestigungselemente 13 an den Grundrahmen
1 fixiert sein können.
[0013] Die Fig. 6 und 7 zeigen jeweils eine Ansicht von unten sowie eine Seitenansicht der
Bodenbefestigung der Grundrahmen 1. Wie zu erkennnen ist, sind die Bodenbefestigungslaschen
2 an den Ecken des Rahmens 1 verschweist und durch mit Hilfe von Bohrungen 14 vorgegebene
Knickstellen zum Boden hin verformbar. Die Bodenbefestigungslasche 2 ist über Bohrungen
16 am Geschoßboden verschraubbar. Wie in Fig. 6 dargestellt, sind in den unteren Variationsschienen
7 des Grundrahmens 1 ovale Öffnungen 15 vorgesehen, die der Erleichterung der Verschraubung
der Bodenbefestigungslaschen 2 dienen, wie auch der Durchführung von Elektroleitungen,
die durch die Hohlprofile des Grundrahmens 1 geführt werden.
[0014] Die Fig. 8 bis 11 zeigen die Anordnung von Rasterschienen zur Befestigung von Warenträgern
oder sonstigen Ladeneinrichtungen zwischen den Grundrahmen 1. Die Fixierung der Rasterschiene
erfolgt auf einfache Weise durch entsprechend verlängerte Bolzen 9, die zur Verbindung
der Grundrahmen 1 ohnehin notwendig sind. In den Fig. 8 und 9 ist eine Rasterschiene
mit Gewinden dargestellt, während die Fig. 10 und 11 Rasterschienen mit Schlitzen
zeigen. Denkbar sind jedoch auch Rasterschienen mit Sonderanschlüssen zur Befestigung
von entsprechenden Präsentationselementen. Wie zu erkennen ist, wird die Befestigung
von Wandoberflächenelementen 12 durch die Anordnung von Rasterschienen 16, 17 zwischen
den Grundrahmen 1 nicht beeinträchtigt.
[0015] Die Fig. 12 und 13 zeigen den Deckenanschluß der Grundrahmen 1. So sind an den oberen
Ecken des Grundrahmens 1 Blechlaschen 8 zur Befestigung der Dekkenverbinder 3 eingeschweist.
Diese Laschen 8 weisen Gruppen von versetzten Langlöchern 18 sowie in diesem Ausführungsbeispiel
je zwei Gewindebohrungen 19 auf. Mittels der Langlöcher 18 ist eine stufenlose Höhenanpassung
der Dekkenverbinder 3 möglich. Die Breite der Laschen 8 entspricht dem Innenmaß der
vertikalen Profile des Grundrahmens 1, so daß ein Aufstockungsrahmen über die Gewindebohrungen
19 daran ebenfalls verschraubt werden kann. Der Deckenverbinder 3 besteht aus einem
Flachstahl mit Rasterbohrungen, die eine Verbindung zur Blechlasche mit zumindest
zwei Schrauben ermöglicht. Der Flachstahl des Deckenverbinders 3 taucht dabei in das
Vertikalprofil des Grundrahmens 1 ein, welches oben und unten offen ausgebildet ist.
Am oberen Ende des Deckenverbinders 3 ist rechtwinklig zum Flachstahl mit Rasterbohrungen
ein Flachstahlflansch mit in diesem Beispiel 4 Bohrungen angeschweist. Durch diese
Bohrungen erfolgt die Verdübelung an einer Geschoßdecke.
[0016] Die Fig. 14 zeigt noch einmal den Deckenanschluß nach den Fig. 12. und 13 jedoch
in Seitenansicht. Darüberhinaus zeigt die Fig. 14 die Einbausituation einer Trennwand
nach dem Ausführungsbeispiel, wobei sowohl die bereits genannte Wandoberflächenelemente
12 sowie entsprechend abgehängte Deckenelemente dargestellt sind.
[0017] Die Fig. 15 zeigt eine Schwenkverbindung zur Verbindung zweier Grundrahmen 1, wobei
das Schwenkverbindungselement 20 zwei um eine Achse zueinander verschwenkbare Teile
20a und 20b umfaßt, die mit Durchsteckbolzen 9 versehen sind. Das Gelenk ist zum Bolzen
9 hin mit einem Auflageflansch abgegrenzt. Nach Verkeilung der zu verbindenden Rahmen
1 können diese im gewünschten Winkel plaziert werden. Die Gelenke werden am Achspunkt
mit Durchgangsschrauben, die auch als Achse dienen, fixiert.
[0018] In der Fig. 16 ist ein starrer Eckverbinder 21 mit quadratischem Profil dargestellt.
Das Profil ist auf all seinen Seiten mit aufgefütterten Bolzenanschlußöffnungen 21a
versehen. Diese Öffnungen sind oval ausgebildet und können nur von außen bestückt
werden. Es ist daher ein gesonderter Bolzen 23 notwendig. Der Kopf des Bolzens 23
ist oval geformt und wird nach Einstecken um 90 °, vorzugsweise nach rechts gedreht.
Eine vor dem Kopfende des Bolzens 23 montierte Spannhülse verhindert nach der Drehung
das unbeabsichtigte Einschieben zum Profilzentrum beim Aufstecken des anschließenden
Grundrahmens 1. Die aufgefütterten ovalen Bolzenanschlußöffnungen 21a sind frontseitig
ausgespart um eine Radialbewegung der Spannhülse zu ermöglichen und diese nach 90°
Drehung zu beenden.
[0019] Die Fig. 17 zeigt einen Ausschnitt eines innerhalb der Rahmenbreite des Grundrahmens
1 frei plazierbaren Profils 6, welches durch Klemmung zwischen den oberen und unteren
Variationsschienen 7 des Grundrahmens 1 fixiert ist. Gut zu erkennen sind hierbei
die bereits in Fig. 16 beschriebenen und hier ebenfalls vorhandenen Bolzenöffnungen
21a.
[0020] In den Fig. 18 und 19 ist der speziell ausgeformte Bolzen 23 noch einmal im Detail
dargestellt.
[0021] In der Fig. 20 ist noch einmal das Kreuzungsprofil 6 nach Fig. 17 dargestellt, wobei
hier die Einbausituation gezeigt ist. Zu erkennen ist ein innerhalb des Profiles 6
angeordnetes quadratisches Profil 22, das im wesentlichen der Aufnahme der Bolzen
23 dient. Zu erkennen ist darüberhinaus ein Fuß 6a, der mit den Profilen 6 verbunden
ist und der der Fixierung, vorzugsweise der Verschraubung, an dem Grundrahmen 1 dient.
[0022] In den Fig. 21 und 22 sind im wesentlichen die Elemente der bereits beschriebenen
Fig. 17 bis 20 zu sehen, hier aber in zwei unterschiedlichen Schnittansichten.
[0023] In der Fig. 23 ist eine Abzweigung am Ende eines Grundrahmens 1 dargestellt. Hierbei
kommt das quadratische Eckverbindungsprofil 21 aus Fig. 16 zum Einsatz.
[0024] Die Fig. 24 bis 26 schließlich zeigen die Ausführungsform eines einsteckbaren Stellfußes
4. Der zweiteilige Stellfuß 4 besteht aus einem Einsteckschuh 41 und einer Stellschraube
4b. Der Einsteckschuh 4b, dessen Grundplatte dem Querschnitt der vertikalen Profile
des Grundrahmens 1 entspricht, weist auf der oberen Seite ein allseitig nach oben
gekanntetes Blech auf. Das Blech dient zur Positionierung des Fußes 4 beim Einstecken.
Die Aufkantungen an den Schmalseiten sind profiliert und auf Übermaß gebogen. Diese
federn beim Einstecken nach innen und verhindern durch den entstehenden Andruck das
Herausfallen des Fußes beim Aufstellen des Grundrahmens 1. Die Stellschraube 4a ist
in einer zylindrischen Gewindebohrung aufgenommen, wobei die Stellschraube am einen
Ende eine runde Auflageplatte zur besseren Gewichtsverteilung aufweist.
1. Trennwandvorrichtung für Gewerberäume und/oder Ladenlokale, die aus wiederverwertbaren
kombinierbaren, montier- und demontierbaren Baukastenelemententen besteht und Traglasten
von Präsentations- und/oder Dekorationselementen aufnehmen kann, wobei die Trennwandvorrichtung
eine Mehrzahl von Grundrahmen (1) aus fest miteinander zu einem Viereck verbundenen
Profilen umfaßt, wobei die Fläche des Vierecks mittels Wandflächenelementen (12) füllbar
ist, welche an dem Grundrahmen (1) befestigbar sind, und wobei jeweils zwei Grundrahmen
(1) an ihren Stirnseiten mittels Schnellverschlüssen (9) im Verwendungszustand seitlich
verbunden sind, wobei zwischen den seitlichen Stirnseiten zweier benachbarter Grundrahmen
(1) eine Rasterschiene (16) zur Befestigung von Warenträgern eingefügt ist, wobei
die Rasterschiene (16) von den Schnellverschlüssen (9) zur Verbindung der Grundrahmen
(1) von einer Seite zur anderen Seite der Rasterschiene (16) durchsetzt ist.
2. Trennwandvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beiden miteinander verbundenen Grundrahmen (1) ein höhenveränderbarer
Stützfuß (4) zur Abstützung des Grundrahmens (1) an einem Geschoßboden angebracht
ist und daß eine Z-förmig geknickte Befestigungslasche (2) vorgesehen ist, welche
mit ihrem ersten Schenkel fest mit dem parallel zum Geschoßboden sich erstreckenden
Profil des Grundrahmens (1) verbunden ist, sich mit ihrem zweiten Schenkel schräg
zum Geschoßboden hin erstreckt und mit ihrem dritten sich wieder parallel zum Geschoßboden
erstreckenden Schenkel an dem Geschoßboden befestigbar ist.
3. Trennwandvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil, an dem der erste Schenkel der Befestigungslasche (2) angebracht ist,
eine Öffnung (15) senkrecht oberhalb des dritten Schenkels der Befestigungslasche
(2) aufweist, um ein Verschrauben des dritten Schenkels mit dem Geschoßboden zu erleichtern.
1. Partition system for business rooms and/or shop premises, consisting of combinations
of reusable modular elements which can be fitted and dismantled and which are capable
of taking the loads from presentation and/or decoration elements, whereby the partition
system consists of several base frames (1) made up of profiles connected together
to form a square structure, whereby the surfaces of the square can be filled out using
wall surface elements (12), which can be fastened to the base frame (1), and whereby
two base frames (1) can be connected together at their head ends by means of quick
acting closures (9) on the side in the actually required constellation, whereby a
rail (16) for fastening merchandise systems is inserted between the side head ends
of two neighbouring base frames (1), whereby the rails (16)are penetrated by the quick
acting closures (9) which connect the base frames (1) from one side of the rail (16)
to the other.
2. Partition system according to claim 1, characterised by the fact that a support foot (4) which is adjustable in height is fastened to one
of the two joined base frames (1) to support the base frame (1) on the floor, and
that a Z-shaped bent fastening strap (2) is provided whose first leg is fixed with
the base frame profile (1) parallel to the floor, with the second leg stretching at
an angle to the floor and which can be fastened to the floor with the third leg again
parallel to the floor.
3. Partition system as per claim 2, characterised by the fact that the profile where the first leg of the fastening strap (2) is fixed,
has a vertical opening (15) above the third leg of the fastening strap (2) for screwing
the third leg to the floor.
1. Système de cloison pour locaux professionnels et/ou commerciaux se composant d'éléments
modulaires réutilisables, combinables, montables et démontables et pouvant supporter
les charges d'éléments de présentation et/ou de décoration, le système de cloison
comprenant une majorité de cadres de base (1) composés de profilés assemblés les uns
aux autres et formant un quadrilatère, la surface du quadrilatère pouvant se remplir
à l'aide d'éléments de surface de paroi (12) lesquels peuvent être fixés sur le cadre
de base (1) et à chaque fois deux cadres de base (1) étant reliés latéralement sur
leur face frontale dans l'état d'utilisation à l'aide de fermetures rapides (9), un
rail d'enclenchement (16) pour la fixation de présentoirs de marchandises étant introduit
entre les faces frontales latérales de deux cadres de base (1) juxtaposés, le rail
d'enclenchement (16) étant traversé de part et d'autre du rail d'enclenchement (16)
par les fermetures rapides (9) pour le raccordement des cadres de base (1).
2. Le système de cloison selon la spécification 1 est caractérisé par le fait qu'un pied d'appui (4) modifiable en hauteur sur l'un des deux cadres de base (1) reliés
l'un à l'autre est monté sur le plancher d'étage pour supporter le cadre de base (1)
et qu'il y a une attache de fixation (2) pliée, en forme de z, qui est assemblée fixement
avec sa première branche avec le profilé de cadre de base (1) s'étendant parallèlement
au plancher d'étage, qui s'étend avec sa deuxième branche obliquement par rapport
au plancher d'étage et se fixe de nouveau sur le plancher d'étage avec sa troisième
branche s'étendant de nouveau parallèlement au plancher d'étage.
3. Le système de cloison selon la spécification 2 est caractérisé par le fait que le profilé sur lequel est montée la première branche de l'attache de fixation (2)
présente une ouverture (15) perpendiculaire au-dessus de la troisième branche de l'attache
de fixation (2) pour faciliter un vissage de la troisième branche sur le plancher
d'étage.