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(11) |
EP 0 891 909 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.06.1998 |
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Stromlinienförmiger Doppelstock-Steuerwagen
Streamlined two level driving cab vehicle
Voiture - pilote carénée à deux niveaux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
19.07.1997 DE 19731120
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.1999 Patentblatt 1999/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Talbot GmbH & Co. KG |
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52070 Aachen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Nievelstein, Thomas, Dipl.-Ing.
52080 Aachen (DE)
- Pelzer, Jos J.A., Dipl.-Des.
6416 HM Heerlen (NL)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 171 930
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DE-A- 4 314 405
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen stromlinienförmigen Steuer- oder Triebwagen für doppelstöckige
Regelspur- Eisenbahnzüge mit einer gegenüber dem Fahrgastraum abschließbaren Führerstandskabine.
[0002] Eine Design- Studie für den Doppelstock "IC 2000" der SBB zeigt beispielsweise einen
Doppelstocksteuerwagen für Regelspur- Eisenbahnzüge ( vgl. Schweizer Eisenbahn- Revue
6/1995 S. 241). Das aus dieser Studie bekannte Fahrzeug sieht einen Fahrgastraum im
Oberstock des Wagens vor, der sich bis an die vordere Stirnseite des Wagens erstreckt.
Unterhalb des Fahrgastraumes im Unterstock ist an der Stirnseite des Wagens ein Führerstand
angeordnet. Obwohl in der Beschreibung der Studie nicht näher ausgeführt, darf man
davon ausgehen, dass die Führerstandskabine gegenüber den Fahrgasträumen sowohl im
Unterstock als auch im Oberstock abschließbar ist.
[0003] Ein ähnliches Fahrzeug ist beispielsweise von der schmalspurigen Berner Oberlandbahn
( BOB ) bekannt. Diese, unter dem Namen Crystall-Panoramic-Express laufenden Fahrzeuge
erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Fahrgästen. Hier ist am vorderen Ende des
Steuerwagens ein Fahrgastraum angeordnet. Mittig zur Längsachse des Fahrzeugs befindet
sich eine Führerstandskabine, die so hoch angeordnet ist, dass der Fahrzeugführer
über den vor ihm liegenden Fahrgastraum hinausschauen kann. Die Führestandskabine
dieses im übrigen einstöckigen, bekannten Fahrzeugs ist vom Fahrgastraum getrennt
über einen eigenen Zugang zu erreichen. Weil eben der Fahrgastraum auf der sonst üblichen
Höhe der Führerstandskabine angeordnet ist, erfreut sich das Fahrzeug bei den Fahrgästen
großer Beliebtheit, indem es ihnen neben einer herrlichen Rundumsicht gleichzeitig
auch das Gefühl vermittelt, selbst Fahrzeugführer zu sein.
[0004] Daraus ergibt sich die Aufgabe für die vorliegende Erfindung, auch für doppelstöckige
Regelspur- Eisenbahnfahrzeuge, die an der Zugspitze laufen, eine mit dem bekannten
Schmalspurfahrzeug vergleichbare Anordnung zur allgemeinen Freude des Publikums zu
schaffen. Dabei soll zugleich von den vielfältigen Möglichkeiten Gebrauch gemacht
werden, die eine stromlinienförmige Ausgestaltung der Kopfform von doppelstöckigen
Fahrzeugen bietet. Hierbei soll eine Anwendung beim reinen Steuerwagen, als auch bei
Triebfahrzeugen mit Antrieb durch Verbrennungs- oder Elektromotoren in gleicher Weise
möglich sein, sofern sie an der Spitze eines Zuges laufen. Zusätzlich soll, wenn auch
in beschränktem Umfang, auch für jene Fahrgäste, die im hinteren Teil des Fahrzeugs
Platz gefunden haben; die Möglichkeit bestehen, von der gebotenen Rundumsicht zu profitieren.
[0005] Die Aufgabe wird von einem Schienenfahrzeug gelöst, das nach den Merkmalen des Hauptanspruchs
gegenständlich ausgebildet ist.
[0006] Bei einer solchen Anordnung wird von den vielfältigen Möglichkeiten, die durch eine
stromlinienförmige Ausgestaltung des Fahrzeugkopfes eröffnet werden, ausgiebig Gebrauch
gemacht. Neben der bei den Fahrgästen so beliebten Rundumsicht mit Blick auf die freie,
vor ihnen liegende Strecke, bietet der dermaßen ausgestaltete Fahrzeugkopf dem Betrachter
gleichermaßen eine formschöne und elegante äußere Form. Außerdem können bei dem doppelstöckigen
Fahrzeug wegen der nach oben hin abnehmenden Breite im unteren Stockwerksbereich mehr
Sitzplätze in einer Querreihe nebeneinander angeordnet werden, als das im oberen Stockwerksbereich
der Fall ist. Die durch die Höhe des Fahrgestells vorgegebene Fußbodenhöhe an den
jeweiligen Enden eines Doppelstockwagens wird dabei optimal genutzt, indem der unterhalb
des Fußbodens der Führerstandskabine verbleibende Raum für die Unterbringung von für
den Betrieb des Fahrzeugs notwendigen Aggregaten beispielsweise Antriebsaggregaten,
Steuerschränken, Klimatisierungseinrichtungen und dergleichen mehr verfügbar gemacht
wird.
[0007] Als zweckmäßig hat sich erwiesen, wenn die Führerstandskabine über einen zweiten
seitlichen Gang zugänglich ist, der gegenüber dem Seitengang liegend angeordnet ist,
der zum vorderen Fahrgastraum führt. Aber in einer Abwandlung dieses Prinzips ist
es ebenso gut möglich, den Zugang zur Führerstandskabine von jener Treppe aus zu ermöglichen,
die in den oberen Stock des Doppelstockwagens führt. Im Falle einer derartigen Ausgestaltung
kann auf eine weitere Treppe verzichtet werden, wie sie gegebenenfalls zwischen dem
zweiten seitlichen Gang und der Führerstandskabine erforderlich wird. Damit der Fahrzeugführer
zum Erreichen der Führerstandskabine nicht die Fahrgasträume durchschreiten muss,
ist für das Betreten des zweiten seitlichen Ganges eine besondere Außentür vorgesehen.
Zusätzlich aber kann auch eine Tür vorgesehen sein, über welche der zweite seitliche
Gang vom vorderen Fahrgastraum aus erreicht werden kann.
[0008] Sofern der Raum unterhalb der Führerstandskabine für die Unterbringung von technischen
Einrichtungen nicht ausreicht, kann unter Einsparung des zweiten seitlichen Ganges
auch dieser Platz noch für die Anordnung von technischen Einrichtungen vorgesehen
sein. Dann ergibt sich eben die Lösung des unmittelbaren Zugangs zur Führerstandkabine
vom Einstiegsbereich des Fahrzeugs her. Üblicherweise verbleibt aber zwischen dem
Einstiegsbereich bzw. der zum Oberstock führenden Treppe und dem rückwärtigen Ende
der Führerstandskabine auch noch ein größerer Raum frei. Dieser Raum kann ebenso zur
Unterbringung von technischen Einrichtungen genutzt werden, beispielsweise bei einem
elektrischen Triebfahrzeug zur Unterbringung des Trafos. Daneben aber kann auch an
dieser Stelle eine Toilette vorgesehen sein oder Ablagen für Gepäck, Einstellmöglichkeiten
für Krankenfahrstühle, Fahrräder oder es kann sogar eine Anrichte dort eingebaut werden,
von der aus die Fahrgäste mit Speisen und Getränken versorgt werden können.
[0009] Zur Sicherheit der Fahrgäste im vorderen Fahrgastraum ist ein Rammschutz vorgesehen.
Dieser Rammschutz leitet etwaige Aufprallkräfte in die Fahrzeuglängsträger ein.
[0010] Natürlich weist der vordere Fahrgastraum auch eine Bestuhlung auf. Üblich ist eine
Bestuhlung in zwei bis drei Reihen. Diese Reihen sind hintereinander stehend angeordnet,
wobei die Lehnen der Sitzreihe jeweils zum rückwärtigen Ende des Fahrgastraumes weisen.
[0011] Ein besonders elegantes Aussehen des Fahrzeugs wird erreicht, wenn der vordere Fahrgastraum
von einer Panoramaverglasung umgeben ist, die gleichzeitig auch noch die Führerstandskabine
mit abdeckt.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Fahrzeug in modulbauweise ausgeführt wird.
Dabei werden beispielsweise seitliche Module verwendet, zum Aufbau des vorderen Fahrgastraumes.
Auch die Führerstandskabine kann als Modul ausgestaltet sein, welches zwischen die
seitlichen Module eingelassen wird. Schließlich wird das so gestaltete Gebilde nach
oben hin von Modulen abgeschlossen, die den Dachbereich bilden.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den einzelnen Unteransprüchen.
[0014] Nachfolgend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen
jeweils im verkleinerten Maßstab die
- Fig. 1 die Seitenansicht eines Fahrzeugkopfes,
- Fig. 2 die Vorderansicht des Fahrzeugkopfes
- Fig. 3 den aufgeschnittenen Fahrzeugkopf in Draufsicht.
[0015] Wie unschwer erkennbar, zeigt die Fig. 1 den stromlinienförmigen Kopf 1 eines Steuer-
oder Triebwagens für doppelstöckige Regelspur- Eisenbahnzüge. Der Fahrzeugkopf 1 ruht
auf einem Fahrgestell 2. Im vorliegenden Falle ist das Fahrgestell 2 als Drehgestell
ausgebildet. Die Bauhöhe des Fahrgestells 2 gibt zugleich die Höhe des Fußbodens 3
oberhalb der Schienenoberkante 4 vor. Zum rückwärtigen Teil des Fahrzeugs hin liegt
die Höhe des Fußbodens 5 des Unterstocks 6 wesentlich näher an der Schienenoberkante
4 als die Höhe des Fußbodens 3 im vorderen Fahrgastraum 7. Der Fußboden 8 des Oberstocks
9 ist demgegenüber von der Schienenoberkante 4 weiter entfernt, als dies bei den Fußböden
3 und 5 der Fall ist.
[0016] Wie man aus der Fig. 3 erkennt, ist die Führerstandskabine 11 mittig zur Fahrzeuglängsachse
12 angeordnet. In Fahrtrichtung gesehen auf der linken Seite befindet sich ein Seitengang
13, über den der Fahrgastraum 7 vom Eingangsbereich aus erreicht werden kann, wie
er durch die beiden Türen 14 angedeutet ist. Der Seitengang 13 ist über vom unteren
Teil einer Wendeltreppe 15 erreichbar, deren oberer Teil zum Oberstock 9 führt.
[0017] Auf der gegenüberliegenden Fahrzeugseite ist ein zweiter seitlicher Gang 16 vorgesehen.
Der Seitengang 16 kann über eine Tür 17 von außen her begangen werden. Eine kurze
Treppe 18 und eine Tür 19 führen vom zweiten Seitengang 16 aus zur Führerstandskabine
11. Eine weitere Tür 20 schließt den zweiten Seitengang 16 gegenüber dem Fahrgastraum
7 ab.
[0018] Unterhalb des Fußbodens 10 der Führerstandskabine 11 verbleibt ein Raum 21, der aufgrund
seiner verringerten Höhe besonders gut zur Unterbringung von technischen Einrichtungen
geeignet ist. Als technische Einrichtungen kommen beispielsweise in Betracht: Antriebsaggregate,
wie Verbrennungs- oder Elektromotoren, Steuerungseinrichtungen, Beleuchtungseinrichtungen
oder Einrichtungen zur Klimatisierung des Fahrzeuginnenraums. Insbesondere Schaltschränke
können in dem Raum 21 unauffällig angeordnet werden.
[0019] Bei genügend großzügigem Abstand zwischen dem Eingangsbereich 14 und der Führerstandskabine
11 verbleibt ein Raum 22. Auch dieser Raum 22 kann bei Bedarf für die Unterbringung
von technischen Einrichtungen genutzt werden. Vor allem bei Triebfahrzeugen mit elektrischem
Antrieb eignet sich der Raum 22 vorzüglich zur Unterbringung eines Trafos und sonstiger
Schaltungseinrichtungen. Der Raum 22 kann aber auch anderweitig dadurch genutzt werden,
sodass in ihm beispielsweise eine Toilette, oder Flächen zum Abstellen von Gepäck,
Fahrrädern oder Krankenfahrstühlen geschaffen werden. Nach einer besonderen Ausstattungsvariante
kann der Raum 22 zum Einbau einer Anrichte genutzt werden, von der aus die Fahrgäste
mit Speisen und Getränken versorgt werden können.
[0020] Nach einer weiteren, hier nicht gezeigten Ausgestaltungsvariante entfällt beispielsweise
der zweite Seitengang 16. Die Führerstandskabine 11 wird dann unmittelbar über eine
der Stufen der Wendeltreppe 15 erreicht, indem der Fußboden 10 der Führerstandkabine
11 näher an der Wendeltreppe 15 angeordnet ist. In einem solchen Fall entfällt zwar
der Raum 22, dafür wird aber an Stelle des zweiten Seitenganges 16 Raum hinzu gewonnen.
Dieser hinzu gewonnene Raum ist ebenso für die Unterbringung von technischen Einrichtungen
geeignet.
[0021] Schließlich wird der vordere Fahrgastraum 7 von einer Panoramascheibe 23 nach vorne
hin abgeschlossen. Die Panoramascheibe erstreckt sich über einen großen Teil des Fahrzeugkopfes
und überdeckt zugleich den vorderen Fahrgastraum 7 wie auch die Führerstandskabine
11. Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass auch die auf den Sitzen 24 des Oberstocks
9 plazierten Fahrgäste seitlich an der Führerstandskabine 11 vorbei noch etwas Aussicht
nach vorne genießen können. Der vordere Fahrgastraum 7 weist eine Bestuhlung 25 auf,
die sich in zwei Reihen 26 und 27 in leichtem Bogen quer über die Fahrzeugbreite erstreckt.
Nach oben hin wird der Fahrgastraum 27 von einer Decke 28 abgeschlossen, die in Richtung
des unteren Schenkels 30 des Blickwinkels 29 des Fahrzeugführers 31 nach unten geneigt
ist. Beim Wegfall der Tür 20 wird Platz geschaffen für einen weiteren Sitz 25 der
Sitzreihe 27. Schließlich kann gegenüber der Außentür 17 auch noch eine weitere Außentür
32 als Notausstieg am Seitengang 13 vorgesehen sein. Letztendlich ist auch noch ein
Rammschutz 33 zum Schutze von Fahrzeug und Fahrgästen an der vorderen Front sowie
auch seitlich davon am Fahrzeugkopf 1 angeordnet.
Ziffernverzeichnis:
[0022]
- 1
- Fahrzeugkopf
- 2
- Fahrgestell
- 3
- Fußbodenhöhe
- 4
- Schienenoberkante
- 5
- Fußbodenhöhe
- 6
- Unterstock
- 7
- vorderer Fahrgastraum
- 8
- Fußboden
- 9
- Oberstock
- 10
- Fußboden
- 11
- Führerstandskabine
- 12
- Fahrzeuglängsmitte
- 13
- Seitengang
- 14
- Eingangsbereich
- 15
- Wendeltreppe
- 16
- Seitengang
- 17
- Außentür
- 18
- Treppe
- 19
- Innentür
- 20
- Innentür
- 21
- Raum
- 22
- Raum
- 23
- Panoramascheibe
- 24
- Sitz
- 25
- Bestuhlung
- 26
- Reihe
- 27
- Reihe
- 28
- Decke
- 29
- Blickwinkel
- 30
- unterer Schenkel
- 31
- Fahrzeugführer
- 32
- Außentür
- 33
- Rammschutz
1. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen für Regelspur-Eisenbahnzüge
mit einer gegenüber dem Fahrgastraum abschließbaren Führerstandskabine, die mittig
zur Fahrzeuglängsmitte oberhalb des Fahrwerks vorgesehen ist, wobei der zwischen dem
vorderen Ende des Wagens und der Führerstandskabine gelegenen Raum als Fahrgastraum
ausgebildet ist, der vom Inneren des Fahrzeugs her über einen seitlich neben der Führerstandskabine
gelegenen Seitengang zugänglich ist, und eine Panoramaverglasung sich von dem vorderen
Fahrgastraum bis über die Führestandskabine erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Führerstandskabine (11) in einer Fußbodenhöhe (10) angeordnet ist, die zwischen
der von der Bauhöhe des Fahrwerks (2) vorgegebenen Höhe (3) und der Fußbodenhöhe (8)
des Oberstocks (9) liegt,und
- der unterhalb der Führerstandskabine (11) befindliche Raum (21) für die Unterbringung
von technischen Einrichtungen vorgesehen ist.
2. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führerstandskabine (11) über einen zweiten seitlichen Gang (16) zugänglich ist,
der gegenüberliegend zu dem zum vorderen Fahrgastraum (7) führenden Seitengang (13)
angeordnet ist.
3. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zweiten Seitengang (16) und der Führerstandskabine (11) eine Treppe
(18) vorgesehen ist.
4. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach einem der Ansprüche
2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Seitengang (16) eine Außentur (17) vorgesehen ist.
5. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach einem der Ansprüche
2 bis4, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Ende des zweiten Seitenganges (16) eine Innentür (20) vorgesehen ist,
die zum vorderen Fahrgastraum (7) führt.
6. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach einem der Ansprüche
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am rückwärtigen Ende des zweiten Seitenganges (16) eine Tür (19) vorgesehen ist,
die zur Führerstandskabine (11) oder ins Innere des Wagens führt.
7. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am rückwärtigen Ende der Führerstandskabine (11) eine Tür (19) vorgesehen ist, die
ins Innere des Wagens führt.
8. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Treppe (15) vorgesehen ist, die vom Inneren des Wagens zur Führerstandskabine
(11) führt.
9. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach einem der Ansprüche
2 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass der Raum des zweiten Seitenganges (16) für die Unterbringung von technischen Einrichtungen
vorgesehen ist.
10. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Führerstandskabine (11) und dem Fahrgasteinstieg (14) befindliche
Innenraum (22) des Wagens für die Unterbringung von technischen Einrichtungen, oder
einer Toilette oder von Gepäck, Krankenfahrstühlen, Fahrrädern oder einer Anrichte
vorgesehen ist.
11. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Ende des vorderen Fahrgastraums (17) ein Rammschutz (33) vorgesehen ist.
12. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Fahrgastraum (7) eine Bestuhlung (25) aufweist.
13. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestuhlung (25) in einer Mehrzahl von hintereinanderliegenden Reihen (26,27)
angeordnet ist, deren Lehnen jeweils zum rückwärtigen Ende des Fahrgastraums (7) weisen.
14. Stromlinienförmiger doppelstöckiger Steuer- oder Triebwagen nach einem der Ansprüche
1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Fahrgastraum (7) und/oder die Führerstandskabine (11) als Modulbauteile
ausgeführt sind.
1. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach for standard-gauge railway
trains, with a driver's cab that can be locked relative to the passenger compartment
and is provided centrally above the running gear relative to the longitudinal centre
of the vehicle, the space situated between the front end of the coach and the driver's
cab being designed as a passenger compartment, which is accessible from the interior
of the vehicle via a side corridor situated laterally next to the driver's cab, and
panoramic glazing extending from the front passenger compartment over the driver's
cab,
characterized in that
- the driver's cab (11) is arranged on a floor level (10) that is between the height
(3) predetermined by the overall height of the running gear (2) and the floor level
(8) of the top deck (9), and
- the space (21) underneath the driver's cab (11) is provided for accommodating technical
equipment.
2. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 1,
characterized in that the driver's cab (11) is accessible via a second lateral corridor (16), which is
arranged opposite the side corridor (13) leading to the front passenger compartment
(7).
3. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 2,
characterized in that a staircase (18) is provided between the second side corridor (16) and the driver's
cab (11).
4. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to either of
Claims 2 and 3, characterized in that an exterior door (17) is provided in the second side corridor (16).
5. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to one of Claims
2 to 4, characterized in that an interior door (20) leading to the front passenger compartment (7) is provided
at the front end of the second side corridor (16).
6. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to one of Claims
2 to 4, characterized in that a door (19) leading to the driver's cab (11) or into the interior of the coach is
provided at the rear end of the second side corridor (16).
7. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 1,
characterized in that a door (19) leading into the interior of the coach is provided at the rear end of
the driver's cab (11).
8. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 7,
characterized in that a staircase (15) leading from the interior of the coach to the driver's cab (11)
is provided.
9. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to one of Claims
2 to 8, characterized in that the space of the second side corridor (16) is provided for accommodating technical
equipment.
10. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 9,
characterized in that the coach's interior space (22) between the driver's cab (11) and the passenger entry
(14) is used to accommodate technical equipment or a toilet or luggage, wheelchairs,
cycles or a pantry.
11. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 1,
characterized in that a fender (33) is provided at the front end of the front passenger compartment (17).
12. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 1,
characterized in that the front passenger compartment (7) has seating (25).
13. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to Claim 12,
characterized in that the seating (25) is arranged in a plurality of rows (26, 27) one behind the other,
the backs of which each face the rear end of the passenger compartment (7).
14. Streamlined double-decker driving-cab vehicle or motor coach according to one of Claims
1 to 13, characterized in that the front passenger compartment (7) and/or the driver's cab (11) are embodied as
modular components.
1. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux pour des trains de chemin
de fer à voie normale avec une cabine de conducteur séparable de l'espace des passagers,
qui est prévue au-dessus du bogie en position centrale par rapport au milieu longitudinal
du véhicule, dans laquelle l'espace situé entre l'extrémité avant de la voiture et
la cabine du conducteur est aménagé en espace pour des passagers, qui est accessible
de l'intérieur du véhicule par un couloir latéral situé à côté de la cabine du conducteur,
et un vitrage panoramique s'étend depuis l'espace pour passagers à l'avant jusqu'au-dessus
de la cabine du conducteur,
caractérisée en ce que
- la cabine du conducteur (11) est disposée à un niveau de plancher (10) qui est situé
entre la hauteur (3) prédéterminée par la hauteur de construction du bogie (2) et
le niveau de plancher (8) de l'étage supérieur (9), et
- l'espace (21) qui se trouve en dessous de la cabine du conducteur (11) est prévu
pour l'installation d'équipements techniques.
2. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
1, caractérisée en ce que la cabine du conducteur (11) est accessible par un second couloir latéral (16), qui
est disposé à l'opposé du couloir latéral (13) menant à l'espace pour passagers à
l'avant (7).
3. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
2, caractérisée en ce qu'il est prévu un escalier (18) entre le second couloir latéral (16) et la cabine du
conducteur (11).
4. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
2 ou 3, caractérisée en ce qu'il est prévu une porte extérieure (17) dans le second couloir latéral (16).
5. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant l'une quelconque
des revendications 2 à 4, caractérisée en ce qu'il est prévu à l'extrémité avant du second couloir latéral (16), une porte intérieure
(20) qui mène à l'espace pour passagers à l'avant (7).
6. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant l'une quelconque
des revendications 2 à 4, caractérisée en ce qu'il est prévu à l'extrémité arrière du second couloir latéral (16), une porte (19)
qui mène à la cabine du conducteur (11) ou vers l'intérieur de la voiture.
7. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
1, caractérisée en ce qu'il est prévu à l'extrémité arrière de la cabine du conducteur (11), une porte (19)
qui mène vers l'intérieur de la voiture.
8. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
7, caractérisée en ce qu'il est prévu un escalier (15), qui mène de l'intérieur de la voiture à la cabine du
conducteur (11).
9. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant l'une quelconque
des revendications 2 à 8, caractérisée en ce que l'espace du second couloir latéral (16) est prévu pour l'installation d'équipements
techniques.
10. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
9, caractérisée en ce que l'espace intérieur (22) de la voiture se trouvant entre la cabine du conducteur (11)
et l'entrée des voyageurs (14) est prévu pour l'installation d'équipements techniques,
ou d'une toilette, ou de bagages, de fauteuils roulants, de vélos ou d'un office.
11. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
1, caractérisée en ce qu'il est prévu un pare-chocs (33) à l'extrémité avant de l'espace pour passagers à l'avant
(7).
12. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
1, caractérisée en ce que l'espace pour passagers à l'avant (7) est équipé de sièges (25).
13. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant la revendication
12, caractérisée en ce que les sièges (25) sont disposés en une pluralité de rangées (26, 27) placées l'une
derrière l'autre, dont les dossiers sont chaque fois tournés vers l'extrémité arrière
de l'espace pour passagers (7).
14. Voiture pilote ou voiture motrice carénée à deux niveaux suivant l'une quelconque
des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que l'espace pour passagers à l'avant (7) et/ou la cabine du conducteur (11) sont des
composants modulaires.
