(19)
(11) EP 0 892 123 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.12.2004  Patentblatt  2004/52

(21) Anmeldenummer: 98810621.7

(22) Anmeldetag:  02.07.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04C 3/06

(54)

Bausatz mit einem Träger in Form eines aus einer Leichtmetalllegierung stranggepressten Hohlprofils

Building set comprising a beam with a hollow polygonal section made from extruded light metal alloys

Ensemble de construction comprenant une poutre avec un profilé polygonal creux en alliage léger extrudé


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB IT LI NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
SI

(30) Priorität: 18.07.1997 DE 19731028
18.08.1997 DE 19735830

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.01.1999  Patentblatt  1999/03

(73) Patentinhaber: Alcan Technology & Management AG
8212 Neuhausen am Rheinfall (CH)

(72) Erfinder:
  • Gitter, Reinhold
    78244 Gottmadingen (DE)
  • Fellhauer, Andreas
    78256 Steisslingen (DE)

(74) Vertreter: Hiebsch, Gerhard F., Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte, Dipl.-Ing. G.F. Hiebsch, Dipl.-Ing. N. Behrmann, Postfach 464
78204 Singen
78204 Singen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 435 480
DE-U- 9 116 436
DE-U- 8 901 539
FR-A- 1 243 605
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz mit einem Träger in Form eines aus einer Leichtmetalllegierung stranggepressten Hohlprofils mit wenigstens einer -- zur Träger- oder Profillängsachse parallelen -- hinterschnittenen Längsnut an zumindest einer eine Außenfläche bestimmenden Querschnittsseite zur Aufnahme eines Verbindungselementes für einen weiteren Träger des Bausatzes, wobei die Träger Hohlprofile rechteckigen Querschnitts unterschiedlicher Querschnittslänge und Querschnittsbreite sowie die einander zugeordneten, die Längsnuten für das Verbindungselement aufweisenden Querschnittseiten der Träger von etwa gleichem Querschnittsmaß sind.

    [0002] Für den Einbau als beispielsweise arm- oder rahmenartige Träger in Maschinen aller Art sind Hohlprofile quadratischen Querschnitts mit axialem zylindrischem Durchbruch und zu diesem parallelen hinterschnittenen Längsnuten in jeder der Außenflächen etwa aus der EP 0 589 380 A bekannt. Hohlprofile dieser Ausgestaltung können beispielsweise durch quer zur deren Längsachse eingebrachte Schrauben auch mit anderen Gegenständen wie Platten od. dgl. Flächenelementen verbunden werden. Diese Schrauben sitzen jeweils endwärts in einem Nutenstein, der in der hinterschnittenen Längsnut verschoben werden kann. Auch ist es möglich, zwei gleichartig gestaltete Hohlprofile quadratischen Querschnitts parallel aneinanderzufügen und so einen Pfeiler od. dgl. Baugruppe für die Herstellung von Messeständen od. dgl. Bauwerken zu bilden.

    [0003] Die EP 0 435 480 A beschreibt einen Bausatz aus mehreren Hohlprofilen rechteckigen Querschnitts; die Querschnitte aller Hohlprofile des Bausatzes sind entweder formgleich oder sie bieten zwei unterschiedliche Querschnittslängen an. In letzterem Falle werden einer langen Querschnittsseite eines großen Hohlprofils zwei kurze Querschnittsseiten kleinerer Hohlprofile zugeordnet. Die Verbindungselemente zur Aufnahme in jeweils zwei benachbarte hinterschnittene Längsnuten der Hohlprofile sind von I-förmiger Gestalt.

    [0004] In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, die Einsatzmöglichkeiten der Träger eingangs genannter Art zu erweitern sowie ihr Zusammenfügen zu variablen Baugruppen zu ermöglichen.

    [0005] Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Lehren der unabhängigen Patentansprüche; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildungen an.

    [0006] Erfindungsgemäß entspricht die Querschnittslänge des einen Hohlprofils etwa der Querschnittsbreite des zugeordneten anderen Hohlprofils; zudem weisen die Profilschmalseite des Hohlprofils und seine Profillängsseite jeweils ein Paar von hinterschnittenen Längsnuten auf, von denen jeweils eine Längsnut einer der beiden die jeweilige Profilseite begrenzenden Profilecken benachbart ist. So können querschnittlich ineinandergreifende Profilbündel aus einer Mehrzahl nach dieser Maßgabe dimensionierten Hohlprofile hergestellt werden, und es wird möglich, eine große Anzahl von -- aufeinander abgestimmten -- Hohlprofilen mit aufeinanderliegenden Querschnittsflächen zusammenzufügen.

    [0007] Im Rahmen der Erfindung liegt auch ein solcher Bausatz, bei dem jeweils zwei der als Hohlprofile ausgebildeten Träger mit einem Paar gleichförmiger Profilflächen aneinander liegen, wobei die Profilfläche des einen Hohlprofils von dessen Querschnittslänge sowie die anliegende Profilfläche des anderen Hohlprofils von dessen Querschnittsbreite bestimmt sind. Dabei soll bevorzugt die Mittellinie wenigstens einer Längsnut der Profilfläche des einen Hohlprofils mit der Mittellinie einer Längsnut des anderen Hohlprofils fluchten, und beide Längsnuten sollen ein gemeinsames Verbindungselement zur formschlüssigen Verbindung beider Hohlprofile aufnehmen.

    [0008] Bei einem anderen erfindungsgemäßen Bausatz liegen einer Profilfläche des ersten als Hohlprofil ausgebildeten Trägers jeweils zwei Profilflächen zweier weiterer Hohlprofile an - hier fluchtet die Mittellinie jeweils einer Längsnut der beiden benachbart angesetzten Hohlprofile mit den Mittellinien der beiden Längsnuten an einer Profilfläche des ersten der erwähnten Hohlprofile. So kann beispielsweise das querschnittlich kleinste der vorhandenen Hohlprofile doppelt eingesetzt werden.

    [0009] In allen Fällen werden in die fluchtenden Längsnuten erfindungsgemäß formschlüssig haltende Verbindungsorgane eingeschoben, beispielsweise querschnittlich I-förmige Schuboder Steckelemente, die den gemeinsamen Querschnitt zweier aneinandergrenzender hinterschnittener Längsnuten ausfüllen.

    [0010] Im Rahmen der Erfindung liegt zudem ein Träger für den Bausatz, bei dem das Verhältnis von Querschnittslänge und Querschnittsbreite -- jedes der Hohlprofile -- zwischen 1,2 und 2,5 gewählt ist; es soll bevorzugt dem Wert der Wurzel aus 2 angenähert sein , also etwa 1,414.

    [0011] Statt eines zylindrischen Durchbruchs -- des erwähnten Hohlprofils quadratischen Querschnitts -- bietet das erfindungsgemäße Hohlprofil einen gestreckt rechteckigen zentrischen Hohlraum an, bei dem das Verhältnis von Querschnittslänge und Querschnittsbreite zwischen 1,4 und 2,5 liegt.

    [0012] Als günstig hat es sich erwiesen, dass zumindest zwei einander gegenüberliegende Profilseiten des Hohlprofils jeweils ein Paar von hinterschnittenen Längsnuten aufweist und jede Längsnut einem jeder Profilecke zugeordneten kanalartigen Profilhohlraum benachbart ist. Das Paar hinterschnittener Längsnuten und der dazwischen verlaufende kanalartige Profilhohlraum bilden bei allen erfindungsgemäßen Hohlprofilen einen Eckbereich gleicher Form und Größe; dies begünstigt die Möglichkeit, Hohlprofile unterschiedlicher Dimension zu verbinden.

    [0013] Dies hat auch zur Folge, dass der Abstand der Mittellinie jeder der beiden nahe der Profilecken des Hohlprofils verlaufenden Längsnuten vom Profileck gleich ist.

    [0014] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Profilschmalseite des einen der Hohlprofile etwa mittig eine hinterschnittene Längsnut auf, und in der Profillängsseite ist ein Paar von hinterschnittenen Längsnuten vorgesehen, von denen jeweils eine Längsnut einem der beiden die Profillängsseite begrenzenden Profilecken benachbart ist.

    [0015] Hierbei handelt es sich bevorzugt um das kleinste der Hohlprofile.

    [0016] Die anderen Hohlprofile sind an der Profilschmalseite und der Profillängsseite mit jeweils einem Paar von hinterschnittenen Längsnuten versehen, von denen jeweils eine Längsnut einem der beiden -- die jeweilige Profilseite begrenzenden -- Profilecken benachbart ist.

    [0017] Bevorzugt werden zwei unterschiedliche Ausgestaltungen von Profilquerschnitten; im einen Falle verläuft zwischen den zwei beidseits einer Profilecke vorgesehenen hinterschnittenen Längsnuten im Profileck ein querschnittlich geschlossener Eckkanal als Profilhohlraum. Bei der anderen Ausgestaltung ist der zwischen den zwei beidseits einer Profilecke angeordneten hinterschnittenen Längsnuten des Hohlprofils im Profileck verlaufende kanalartige Profilhohlraum zu einer angrenzenden Profiloberfläche als hinterschnittene Randnut geöffnet; es soll an jeder Profilschmalseite und Profillängsseite des Hohlprofils eine solche vom Profilhohlraum ausgehende Randnut vorgesehen sein.

    [0018] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
    Fig. 1:
    die Stirnansicht eines Teiles eines Bausystems in Form eines stranggepreßten Leichtmetallprofils in etwa natürlicher Größe;
    Fig. 2,6,7:
    jeweils ein gegenüber Fig. 1 verkleinert dargestelltes weiteres Profil größeren Querschnitts des Bausystems;
    Fig. 3:
    einen Abschnitt des Leichtmetallprofils der Fig. 1 in Schrägsicht;
    Fig. 4,5:
    die Stirnansicht jeweils einer Gruppe aus mehreren miteinander verbundenen Profilen unterschiedlicher Dimensionierung;
    Fig. 8:
    zwei aneinanderliegende Profile eines weiteren Bausystems in Stirnansicht;
    Fig. 9 bis Fig. 11:
    jeweils ein anderes Profil des Bausystems nach Fig. 8 in Stirnansicht.


    [0019] Ein aus einer Aluminiumlegierung stranggepreßtes Hohlprofil 10 gestreckt rechteckiger Außenkontur einer beispielsweisen äußeren Querschnittslänge a von 101,12 mm und einer äußeren Querschnittsbreite b von 71,5 mm weist einen zentrischen Hohlraum 14 -- ebenfalls etwa rechteckigen Querschnittes einer Querschnittslänge c von 60 mm sowie einer Querschnittsbreite c, von 30 mm -- mit gebrochenen Eckbereichen 15 auf. Das Verhältnis der Querschnittslänge a zur Querschnittsbreite b des Hohlprofils 10 ist hier mit 1,4142 als Wurzel aus 2 errechenbar.

    [0020] Nahe den Profilecken 16 verläuft an jeder der Profilschmalseiten 18 und an jeder Profillängsseite 19 eine hinterschnittene Eck- oder Randnut 20 der Weite e von 9 mm. Jede der Randnuten 20 ist beidseits von Profilrippen 22 der Dicke f von 5 mm begrenzt und der -- seinerseits teilweise von Wandungen jener Dicke f bzw. der Dicke f1 von 6 mm umgebene -- als kanalartiger Profilraum ausgebildete Nutinnenraum 24 von etwa rechteckigen Querschnitt; der kürzere Abstand g von etwa 16 mm zwischen zwei Wandungen bzw. die schmalere Breite g des Nutinnenraums 24 verläuft parallel zu jenen Profilrippen 22.

    [0021] An jeder Profilschmalseite 18 des Hohlprofils 10 ist zwischen den endwärtigen beiden Nutinnenräumen 24 ein Hinterschneidungsraum 26 geringer Höhe h einer Längsnut 28 der Weite i von 9 mm vorgesehen; die Profilschmalseiten 18 bieten jeweils ein Paar solcher Längsnuten 28 an. Auch letztere sind nach außen von Profilrippen 22a begrenzt, deren Dicke f2 hier 8 mm mißt.

    [0022] Die Abstände n der Mittellinien M der -- zur Profillängsachse A parallelen -- Längsnuten 28 von den benachbarten Profilecken 16 messen sowohl bei dem Hohlprofil 10 der Fig. 1 als auch bei dem benachbarten Hohlprofil 10a der Fig. 4 jeweils 35,75 mm. Die Querschnittslänge a des erstbeschriebenen Hohlprofils 10 entspricht der anliegenden Querschnittsbreite b des daran angeschlagenen Hohlprofils 10a. Da die Mittellinien M der Längsnuten 28 in den aufeinanderliegenden Außenflächen 19,18 beider Hohlprofile 10,10a fluchten, kann jeweils ein sie verbindendes Schub- oder Steckelement 30 I-förmigen Querschnitts eingeführt werden; aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in der Zeichnung nur jeweils eines der Steckelemente 30 je Profilpaarung 10/10a;10a/10b;10b/10 angedeutet.

    [0023] Beim Hohlprofil 10a der Fig. 4 entspricht -- wie gesagt -die Ausgestaltung der Profilschmalseite 18 der Querschnittsbreite b von 101,12 mm jener der Profillängsseite 19 des kleineren Hohlprofils 10. An der Profillängsseite 19 des größeren Hohlprofils 10a beträgt die Querschnittslänge a hier 143 mm, wobei sich der Abstand q zwischen den Mittellinien M der eckennahen Längsnuten 28 mit 71,5 mm errechnen läßt. Zwischen den inneren Nutraumwänden 32 dieser hinterschnittenen Längsnuten 26/28 ist der zentrische Hohlraum 14 beidseits durch Ausformungen 12a erweitert, die von Profilwandstreifen 34 der Dicke f nach außen begrenzt sind. Das Verhältnis der inneren Querschnittslänge c zur inneren Querschnittsbreite c1 des Hohlprofils 10a -- ohne die Ausformungen 14a -- beträgt hier 1,666.

    [0024] Beim Hohlprofil 10b entspricht ebenfalls die Profilschmalseite 18 der Profillängsseite 19 des angelegten Hohlprofils 10a, wobei der Abstand q des kleineren Hohlprofils 10a dem Abstand q1 am anliegenden größeren Hohlprofil 10b gleich ist. Zudem ist hier an jeder Profilschmalseite 18 eine zusätzliche Ausformung 14b des zentrischen Hohlraums 14 zu erkennen; diese Ausformung 14b ist von einem Profilwandstreifen 36 begrenzt.

    [0025] Der Fig. 5 sind Hohlprofile 10d,10e zu entnehmen; das mit zwei -- querschnittlich ein "X" bildenden -- Diagonalstegen 38 der Dicke t von 6 mm ausgefachte Hohlprofil 10e kann sowohl an das Hohlprofil 10e der Fig. 4 als auch an das etwa 60 mm schmalere Hohlprofil 10d der Fig. 5 angeschlossen werden. Jene Diagonalstege 38 sind im übrigen an die Bodenplatte 27 des Hinterschneidungsraums 26 angeformt.

    [0026] Dank der Abstimmung der Querschnittsmaße entstehen Miteinander verbindbare Hohlprofils 10,10a bis 10e eines Bausystems beispielsweise nach folgender Tabelle:
    Tabelle A
    (Maße in mm)
    Hohlprofil 10 10a 10b 10c 10d 10e
    a 101,12 143,00 202,23 286,00 286,00 404,47
    b 71,50 101,12 143,00 202,23 143,00 286,00
    q 29,62 71,50 130,73 214,50 214,50 332,97
    q1 - 29,62 71,50 130,73 71,50 214,50
    n 35,75 35,75 35,75 35,75 35,75 35,75
    Verhältnis a : b 1,414 1,414 1,414 1,414 2 1,414


    [0027] Es wird deutlich, daß an die Profilschmalseite 18 des die Diagonalstege 38 aufweisenden Hohlprofils 10e wahlweise die beiden Hohlprofile 10c,10d mit ihrer Profillängsseite 19 und dem Hohlprofil 10d das Hohlprofil 10a angefügt werden können, hingegen dem Hohlprofil 10c das Hohlprofil 10b zuzuordnen ist, an das wiederum das Hohlprofil 10a anzuschlagen ist. Auch ist erkennbar, daß beispielsweise zwei Hohlprofile 10 mit ihrer Profilschmalseite 18 der Profillängsseite 19 des Hohlprofils 10a zugeordnet werden können.

    [0028] Das beschriebene Bau- oder Profilsystem ist vielfältig vermehrbar. Dazu zeigt die anschließende Tabelle zu den Hohlprofilen 10f und 10g der Fig. 6,7 auf, daß diese beispielsweise gegen die vorerwähnten Hohlprofile 10a,10b -- da von gleicher äußerer Querschnittslänge a -- austauschbar sind, wenn kürzere Querschnittsbreiten b gewünscht werden:
    Tabelle B
    (Maße in mm)
    Hohlprofil 10f 10g
    a 143,00 202,23
    b 71,50 101,12
    q 71,50 130,73
    q1 - 29,62
    n 35,75 35,75
    Verhältnis a:b 2 2


    [0029] Zwei Hohlprofile 11, 11a eines anderen Bausystems zeigt Fig. 8. Diesen Hohlprofilen 11,11a der Wanddicke s von 5 mm fehlen die ihren Profilecken 16 naheliegenden hinterschnittenen Nuten 20. Stattderen verlaufen an den Profilecken 16 rundum geschlossene Eckkanäle 40, denen beidseits jeweils eine der Längsnuten 28 benachbart ist.

    [0030] Den Profillängsseiten 19 des großen Hohlprofils 11n dieses Bausystems sind in Fig. 9 diagonale Stege 38a angeformt, die andernends mittels eines gemeinsamen Axialstegs 39 der Dicke t1 von 8 mm verbunden sind; auch die Wanddicke s der Profillängs- und -schmalseiten 19,18 mißt 8 mm.

    [0031] Die aufeinander abgestimmten Maße des Bausytems der Fig. 8,9 sind:
    Tabelle C
    (Maße in mm)
    Hohlprofil 11 11a 11n * ** ***
    a 194,50 275,00 389,00 166,00 234,80 332,00
    b 137,50 194,50 275,00 117,40 166,00 234,80
    q 114,50 195,00 309,00 91,00 154,80 252,00
    q1 57,50 114,50 195,00 37,40 86,00 154,80
    n 40,00 40,00 40,00 40,00 40,00 40,00
    Verhältnis a:b 1,414 1,414 1,414 1,414 1,414 1,414
    */**/*** = beispielsweise Maße einer weiteren Baugruppe.


    [0032] Zwei weitere Profilreihen als Bausysteme sind den Fig. 10, 11 zu entnehmen. Beide Hohlprofile 12, 13 weisen -- von zwei der Längsnuten 28 flankierte -- geschlossene Eckbereiche 16a auf, wobei in die geschlossenen Eckbereiche 16a des Hohlprofils 12 der Fig. 10 -- in deren Diagonale D -- jeweils eine Innennut 42 einer Breite z von etwa 8 mm eingeformt ist. Zudem sind die Seitenwände 37 des Hohlprofils 13 der Fig. 11 von einer vergleichsweise großen Dicke m zwischen 22,5 mm und 24 mm.

    [0033] Für beide Reihen von Hohlprofilen 12, 13 gelten die Maße der nachfolgenden Tabelle D, wobei das größte dieser Reihe von Hohlprofilen 12, 13 -- Spalte (5) -- in Fig. 11 bei 38a angedeutete innere Eckstege enthält.
    Tabelle D
    (Maße in mm)
    Hohlprofilreihen 12, 13
    Bereiche (1) (2) (3) (4) (5)
    a 106,07 150,00 212,13 300,00 424,26
    b 75,00 106,07 150,00 212,13 300,00
    q 31,07 75,00 137,13 225,00 349,26
    q1 -- 31,07 75,00 137,13 225,00
    n 37,5 37,5 37,5 37,5 37,5
    Verhältnis a : b 1,414 1,414 1,414 1,414 1,414



    Ansprüche

    1. Bausatz mit wenigstens einem Träger in Form eines aus einer Leichtmetalllegierung stranggepressten Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) mit wenigstens einer zur Träger- oder Profillängsachse (A) parallelen hinterschnittenen Längsnut(28) an zumindest einer eine Außenfläche bestimmenden Profilseite (18, 19) zur Aufnahme eines Verbindungselementes (30) für einen weiteren Träger des Bausatzes, wobei die Träger Hohlprofile rechteckigen Querschnitts unterschiedlicher Querschnittslänge (a) und Querschnittsbreite (b) sowie die einander zugeordneten, die Längsnuten für das Verbindungselement (30) enthaltenden Profilseiten (18, 19) der Träger von etwa gleichem Querschnittsmaß sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Querschnittslänge (a) des wenigstens einen Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) der Querschnittsbreite (b) des zugeordneten anderen Hohlprofils entspricht sowie die Profilschmalseite (18) des wenigstens einen Hohlprofils und seine und die Profillängsseite (19) jeweils ein Paar von hinterschnittenen Längsnuten (28) aufweist, von denen jeweils eine Längsnut einer der beiden die jeweilige Profilseite (18, 19) begrenzenden Profilecken (16) benachbart ist.
     
    2. Bausatz aus wenigstens zwei Trägern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei der als Hohlprofile (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) ausgebildeten Träger mit einem Paar gleichförmiger Profilseiten (18, 19) aneinanderliegen, wobei die Profilseite des einen Hohlprofils von dessen Querschnittslänge (a) sowie die anliegende Profilseite des anderen Hohlprofils von dessen Querschnittsbreite (b) bestimmt sind.
     
    3. Bausatz aus wenigstens zwei Trägern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer Profilseite (18 oder 19) eines ersten als Hohlprofil (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) ausgebildeten Trägers jeweils zwei profilseiten (18, 19) anderer als Hohlprofile ausgebildeten Träger anliegen, wobei jeweils die Mittellinie (M) einer Längsnut (28) der beiden benachbart angesetzten Hohlprofile mit den Mittellinien der beiden Längsnuten des ersten Trägers fluchten.
     
    4. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie (M) wenigstens einer Längsnut (28) der Profilseite (18) des wenigstens einen Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) mit der Mittellinie einer Längsnut des anderen Hohlprofils fluchtet und beide Längsnuten ein gemeinsames Verbindungselement (30) zur formschlüssigen Verbindung beider Hohlprofile aufnehmen.
     
    5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein querschnittlich I-förmiges Schuboder Steckelement (30) als Verbindungselement.
     
    6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass einander an den aufeinanderliegenden Profilschmalseiten (18) und Profillängsseiten (19) der Hohlprofile jeweils zwei Paare von hinterschnittenen Längsnuten (28) fluchtend gegenüberliegen, die jeweils nahe den Profilecken (16) verlaufen.
     
    7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einen von zwei Längsnuten (28) flankierten kanalartigen Profilhohlraum (24, 40) aufweisenden Eckbereiche der Hohlprofile (10, 10a bis 10g bzw. 11, 11a, 11n) von gleicher Form und Größe sind.
     
    8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die von zwei Längsnuten (28) flankierten querschnittlich geschlossenen Eckbereiche (16a) der Hohlprofile (12, 13) von gleicher Form und Größe sind.
     
    9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Querschnittslänge (a) zur Querschnittsbreite (b) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) zwischen 1,2 und 2,4 liegt.
     
    10. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein Verhältnis der Querschnittslänge (a) zur Querschnittsbreite (b) des wenigstens Trägers oder Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) von etwa 1,414.
     
    11. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem wenigstens einen Träger oder Hohlprofil (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) ein rechteckiger Hohlraum (14) als axialer Durchbruch ausgebildet ist, wobei seine innere Querschnittslänge (c) größer als seine innere Querschnittsbreite (c1) ist.
     
    12. Bausatz nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein Verhältnis der Querschnittslänge (c) zur Querschnittsbreite (c1) des Hohlraumes (14) von etwa 1,4 bis 2,5.
     
    13. Bausatz nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei einander gegenüberliegende Profilseiten (18,19) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) jeweils ein Paar von hinterschnittenen Längsnuten (28) aufweist und jede Längsnut einem jeder Profilecke (16) zugeordneten kanalartigen Profilhohlraum (24,40) benachbart ist.
     
    14. Bausatz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschmalseite (18) des wenigstens einen Hohlprofils (10) etwa mittig eine hinterschnittene Längsnut (28) aufweist und in der Profillängsseite (19) ein Paar von hinterschnittenen Längsnuten (28) vorgesehen ist, von denen jeweils eine Längsnut einem der beiden die Profillängsseite (19) begrenzenden Profilecken (16) benachbart ist.
     
    15. Bausatz nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (n) der Mittellinie (M) jeder der beiden nahe der Profilecken (16) des wenigstens einen Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) verlaufenden Längsnuten (28) vom Profileck gleich ist.
     
    16. Bausatz nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinterschneidungsraum (26) der Längsnut (28) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (10, 10a bis 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) von rechteckigem Querschnitt ist.
     
    17. Bausatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (f2) von die Längsnut (28) begrenzenden Profilrippen (22a) etwa der Höhe (h) des Hinterschneidungsraumes (26) entspricht.
     
    18. Bausatz nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei beidseits einer Profilecke (16) vorgesehenen hinterschnittenen Längsnuten (28) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (12, 13) ein querschnittlich geschlossener Eckbereich (16a) verläuft.
     
    19. Bausatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass in den geschlossenen Eckbereich (16a) vom zentralen Hohlraum (14) her wenigstens eine Diagonalnut (42) eingeformt ist.
     
    20. Bausatz nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei beidseits einer Profilecke (16) vorgesehenen hinterschnittenen Längsnuten (28) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (11, 11a, 11n) im Profileck (16) ein querschnittlich geschlossener Eckkanal (40) als Profilhohlraum verläuft.
     
    21. Bausatz nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den zwei beidseits einer Profilecke (16) angeordneten hinterschnittenen Längsnuten (28) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (10, 10a bis 10g) im Profileck verlaufender kanalartiger Profilhohlraum (24) zu einer angrenzenden Profilseite (18 oder 19) als hinterschnittene Randnut (20) geöffnet ist.
     
    22. Bausatz nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Profilschmalseite (18) und Profillängsseite (19) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (10, 10a bis 10g) eine vom Profilhohlraum (24) ausgehende Randnut (20) vorgesehen ist.
     
    23. Bausatz nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (f) von die Randnut (20) begrenzenden Profilrippen (22) kürzer ist als die Dicke (f1) der die Längsnut (28) begrenzenden Profilrippen (22a).
     
    24. Bausatz nach einem der Ansprüche 11 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Hohlraum (14) des wenigstens einen Trägers oder Hohlprofils (10e, 11) durch zu seinen Profilseiten (18, 19) geneigten Stegen (38, 38a, 39) unterteilt ist.
     


    Claims

    1. Construction unit comprising at least one beam in the form of a hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) extruded from a light-metal alloy provided on at least one side (18, 19) of the section determining an outer surface with at least one undercut longitudinal groove (28) parallel to the longitudinal axis (A) of the beam or section for receiving a connecting element (30) for another beam of the construction unit, the beams being hollow sections with a rectangular cross section of different cross-sectional length (a) and cross-sectional width (b) and the associated sides (18, 19) of the beams containing the longitudinal grooves for the connecting element (30) having approximately the same cross-sectional dimensions, characterised in that the cross-sectional length (a) of the at least one hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) corresponds to the cross-sectional width (b) of the associated other hollow section and the narrow side (18) of the at least one hollow section and its longitudinal side (19) each have a pair of undercut longitudinal grooves (28), one longitudinal groove in each case being adjacent to one of the two comers (16) delimiting the respective side (18, 19) of the section.
     
    2. Construction unit consisting of at least two beams according to claim 1, characterised in that, in each case, two of the beams in the form of hollow sections (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) are situated adjacent to one another by means of a pair of identical sides (18, 19), the side of one hollow section being determined by its cross-sectional length (a) and the adjacent side of the other hollow section being determined by its cross-sectional width (b).
     
    3. Construction unit consisting of at least two beams according to claim 1, characterised in that one side (18 or 19) of a first beam in the form of a hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) is situated adjacent to two respective sides (18, 19) of other beams in the form of hollow sections, the respective centre lines (M) of longitudinal grooves (28) of the two adjacent hollow sections being aligned with the centre lines of the two longitudinal grooves of the first beam.
     
    4. Construction unit according to claim 1 or claim 2, characterised in that the centre line (M) of at least one longitudinal groove (28) of the side (18) of the at least one hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) is aligned with the centre line of a longitudinal groove of the other hollow section and the two longitudinal grooves receive a joint connecting element (30) for the positive connection of the two hollow sections.
     
    5. Construction unit according to one of claims 1 to 4, characterised by a slide-in or plug-in element (30) with an I-shaped cross section as the connecting element.
     
    6. Construction unit according to one of claims 1 to 5, characterised in that, in each case, two pairs of undercut longitudinal grooves (28) each extending close to the comers (16) of the section are aligned opposite one another on the adjacent narrow sides (18) and longitudinal sides (19) of the hollow sections.
     
    7. Construction unit according to one of claims 1 to 6, characterised in that the comer regions of the hollow sections (10, 10a to 10g or 11, 11a, 11n) having a channel-like hollow space (24, 40) flanked by two longitudinal grooves (28) have the same shape and dimensions.
     
    8. Construction unit according to one of claims 1 to 6, characterised in that the comer regions (16a) of the hollow sections (12, 13) having a closed cross section and flanked by two longitudinal grooves (28) have the same shape and dimensions.
     
    9. Construction unit according to one of claims 1 to 8, characterised in that the ratio between the cross-sectional length (a) and the cross-sectional width (b) of the at least one beam or hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) is between 1.2 and 2.4.
     
    10. Construction unit according to one of claims 1 to 9, characterised by a ratio between the cross-sectional length (a) and the cross-sectional width (b) of the at least one beam or hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) of approximately 1.414.
     
    11. Construction unit according to one of claims 1 to 10, characterised in that, in the at least one beam or hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13), a rectangular hollow space (14) is designed as an axial opening, its inner cross-sectional length (c) being greater than its inner cross-sectional width (c1).
     
    12. Construction unit according to claim 11, characterised by a ratio between the cross-sectional length (c) and the cross-sectional width (c1) of the hollow space (14) of approximately 1.4 to 2.5.
     
    13. Construction unit according to one of claims 11 to 12, characterised in that at least two opposing sides (18, 19) of the at least one beam or hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) each have a pair of undercut longitudinal grooves (28) and each longitudinal groove is adjacent to a channel-like hollow space (24, 40) in the section associated with each comer (16).
     
    14. Construction unit according to claim 13, characterised in that the narrow side (18) of the at least one hollow section (10) is provided approximately centrally with an undercut longitudinal groove (28) and a pair of undercut longitudinal grooves (28) is provided in the longitudinal side (19) of the section, one longitudinal groove in each case being adjacent to one of the two comers (16) delimiting the longitudinal side (19) of the section.
     
    15. Construction unit according to claim 13 or claim 14, characterised in that the distance (n) between the centre line (M) of each of the two longitudinal grooves (28) extending close to the comers (16) of the at least one hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n; 12; 13) and the comer is identical.
     
    16. Construction unit according to one of claims 13 to 15, characterised in that the undercut space (26) of the longitudinal groove (28) of the at least one beam or hollow section (10, 10a to 10g; 11, 11a, 11n, 12; 13) has a rectangular cross section.
     
    17. Construction unit according to claim 16, characterised in that the thickness (f2) of ribs (22a) delimiting the longitudinal groove (28) corresponds approximately to the height (h) of the undercut space (26).
     
    18. Construction unit according to one of claims 13 to 17, characterised in that a comer region (16a) with a closed cross section extends between the two undercut longitudinal grooves (28) of the at least one beam or hollow section (12, 13) provided on either side of a comer (16).
     
    19. Construction unit according to claim 18, characterised in that at least one diagonal groove (42) is formed in the closed comer region (16a) from the central hollow space (14).
     
    20. Construction unit according to one of claims 13 to 17, characterised in that a comer channel (40) having a closed cross section in the form of a hollow space in the section extends in the corner (16) between the two undercut longitudinal grooves (28) of the at least one beam or hollow section (11, 11a, 11n) provided on either side of a comer (16).
     
    21. Construction unit according to one of claims 13 to 17, characterised in that a channel-like hollow space (24) in the section extending in the comer between the two undercut longitudinal grooves (28) of the at least one beam or hollow section (10, 10a to 10g) arranged on either side of a comer (16) opens on to an adjacent side (18 or 19) of the section in the form of an undercut edge groove (20).
     
    22. Construction unit according to claim 21, characterised in that an edge groove (20) departing from the hollow space (24) in the section is provided on each narrow side (18) and longitudinal side (19) of the at least one beam or hollow section (10, 10a to 10g).
     
    23. Construction unit according to claim 21 or claim 22, characterised in that the thickness (f) of ribs (22) delimiting the edge groove (20) is shorter than the thickness (f1) of the ribs (22a) delimiting the longitudinal groove (28).
     
    24. Construction unit according to one of claims 11 to 23, characterised in that the central hollow space (14) of the at least one beam or hollow section (10e, 11) is subdivided by means of webs (38, 38a, 39) inclined relative to its sides (18, 19).
     


    Revendications

    1. Kit prêt-à-monter, comportant au moins un support sous la forme d'un profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13) extrudé à partir d'un alliage de métal léger, comportant pour le logement d'un élément d'assemblage (30) pour un autre support du kit prêt-à-monter, sur au moins un côté (18, 19) du profilé définissant une surface extérieure, au moins une rainure longitudinale contre-dépouillée (28) parallèle à l'axe longitudinal (A) du support ou profilé, les profilés creux de support de section transversale rectangulaire ayant une longueur de section transversale (a) et une largeur de section transversale (b) différentes, et les côtés (18, 19) des profilés creux de support associés l'un à l'autre, comportant les rainures longitudinales pour l'élément d'assemblage (30) présentant une section transversale ayant presque les mêmes dimensions.
    caractérisé en ce que
    la longueur de section transversale (a) du au moins un profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ;12 ; 13) correspond à la largeur de section transversale (b) de l'autre profilé creux associé, et le petit côté de profilé (18) du au moins un profilé creux et son grand côté de profilé (19) présentent chacun une paire de rainures longitudinales contre-dépouillées (28), dont une rainure longitudinale de chaque paire se trouve à proximité d'un des deux coins de profilé (16) délimitant chacun des côtés (18, 19) du profilé.
     
    2. Kit prêt-à-monter constitué d'au moins deux supports selon la revendication 1, caractérisé en ce que respectivement deux des supports conçus sous forme de profilés creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13) comportant une paire de côtés de profilé (18, 19) de même forme sont adjacents l'un à l'autre, le côté de profilé d'un profilé creux étant défini par sa longueur de section transversale (a) et le côté de profilé adjacent de l'autre profilé creux par sa largeur de section transversale (b).
     
    3. Kit prêt-à-monter constitué d'au moins deux supports selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un côté (18, 19) de profilé d'un premier support conçu sous la forme d'un profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11 a 11n ; 12 ; 13) est adjacent à deux côtés (18, 19) de profilé d'autres supports conçus sous la forme de profilés creux, la ligne médiane (M) d'une rainure longitudinale (28) des deux profilés creux placés côte à côte étant alignée avec les lignes médianes des deux rainures longitudinales du premier support.
     
    4. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la ligne médiane (M) d'au moins une rainure longitudinale (28) du côté de profilé (18) du au moins un profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13) est alignée avec la ligne médiane d'une rainure longitudinale de l'autre profilé creux, et en ce que les deux rainures longitudinales logent un élément d'assemblage commun (30) pour un assemblage par conjugaison de forme des deux profilés creux.
     
    5. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé par un élément coulissant ou enfichable (30) de section transversale en I comme élément d'assemblage.
     
    6. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que sur les petits côtés de profilé (18) et les grands côtés de profilé (19) des profilés en creux placés les uns sur les autres se trouvent, opposées l'une à l'autre, deux paires de rainures longitudinales contre-dépouillées (28) qui passent toutes deux à proximité des coins de profilé (16).
     
    7. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les zones de coin des profilés creux (10, 10a à 10g et/ou 11, 11a, 11n) présentant une cavité de profilé (24, 40) en forme de canal délimitée par deux rainures longitudinales (28) ont la même forme et la même taille.
     
    8. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les zones de coin (16a) des profilés creux (12, 13) de section transversale fermée délimitées par deux rainures longitudinales (28) ont la même forme et la même taille.
     
    9. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le rapport entre la longueur de section transversale (a) et la largeur de section transversale (b) du au moins un support ou profilé creux (10, 10a à 10g; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13) se situe entre 1,2 et 2,4.
     
    10. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé par un rapport entre la longueur de section transversale (a) et la largeur de section transversale (b) du au moins un support ou profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11 a, 11n; 12 ; 13) d'environ 1,414.
     
    11. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que, sur le au moins un support ou profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13), est formé sous la forme d'une ouverture axiale une cavité (14) dont la longueur de section transversale intérieure (c) est supérieure à sa largeur de section transversale intérieure (c1).
     
    12. Kit prêt-à-monter selon la revendication 11, caractérisé par un rapport entre la longueur de section transversale (c) et la largeur de section transversale (c1) de la cavité (14) d'environ 1,4 à 2,5.
     
    13. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce qu'au moins deux côtés de profilé (18, 19) opposés l'un à l'autre du au moins un support ou profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13) présente une paire de rainures longitudinales contre-dépouillées (28), chaque rainure longitudinale (28) étant à proximité d'une cavité de profilé (24, 40) en forme de canal associée à chacun des coins de profilé (16).
     
    14. Kit prêt-à-monter selon la revendication 13, caractérisé en ce que le petit côté de profilé (18) du au moins un profilé creux (10) présente à peu près en son milieu une rainure longitudinale contre-dépouillée (28), et en ce qu'il est prévu, sur les grands côtés de profilé (19), une paire de rainures longitudinales contre-dépouillées (28) dont une rainure longitudinale se trouve à proximité d'un des deux coins de profilé (16) délimitant le grand côté de profilé (19).
     
    15. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que la distance (n) entre la ligne médiane (M) de chacune des deux rainures longitudinales (28) passant à proximité des coins de profilé (16) du au moins un profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13) et le coin de profilé est identique.
     
    16. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que l'espace de contre-dépouille (26) de la rainure longitudinale (28) du au moins un support ou profilé creux (10, 10a à 10g ; 11, 11a, 11n ; 12 ; 13) a une section transversale rectangulaire.
     
    17. Kit prêt-à-monter selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'épaisseur (f2) des nervures de profilé (22a) délimitant la rainure longitudinale (28) correspond presque à la hauteur (h) de l'espace de contre-dépouille (26).
     
    18. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 13 à 17, caractérisé en ce qu'une zone de coin (16a) de section transversale fermée passe entre les deux rainures longitudinales contre-dépouillées (28) du au moins un support ou profilé creux (12, 13) prévues de part et d'autre d'un coin de profilé (16).
     
    19. Kit prêt-à-monter selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'au moins une rainure diagonale (42) est formée dans la zone de coin fermée (16a) à partir de la cavité centrale (14).
     
    20. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 13 à 17, caractérisé en ce qu'un canal de coin (40) de section transversale fermée comme cavité de profilé passe dans le coin de profilé (16) entre les deux rainures longitudinales contre-dépouillées (28) du au moins un support ou profilé creux (11, 11 a, 11 n) prévues de part et d'autre d'un coin de profilé (16).
     
    21. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 13 à 17, caractérisé en ce qu'une cavité de profilé (24) en forme de canal passant dans le coin de profilé est ouverte vers un côté de profilé (18 ou 19) adjacent, sous la forme d'une rainure de bordure contre-dépouillée (20) entre les deux rainures longitudinales contre-dépouillées (28) du au moins un support ou profilé creux (10, 10a à 10g) disposées de part et d'autre d'un coin de profilé (16).
     
    22. Kit prêt-à-monter selon la revendication 21, caractérisé en ce qu'une rainure de bordure (20) partant de la cavité de profilé (24) est prévue sur chaque petit côté de profilé (18) et grand côté de profilé (19) du au moins un support ou profilé creux (10, 10a à 10g).
     
    23. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 21 ou 22, caractérisé en ce que l'épaisseur (f) des nervures de profilé (22) délimitant la rainure de bordure (20) est inférieure à l'épaisseur (f1) des nervures de profilé (22a) délimitant la rainure longitudinale (28).
     
    24. Kit prêt-à-monter selon l'une quelconque des revendications 11 à 23, caractérisé en ce que la cavité centrale (14) du au moins un support ou profilé creux (10e, 11 ) est divisée par des traverses (38, 38a, 39) obliques par rapport à ses côtés de profilé (18, 19).
     




    Zeichnung