(19)
(11) EP 0 892 127 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
20.01.1999  Patentblatt  1999/03

(21) Anmeldenummer: 98110240.3

(22) Anmeldetag:  04.06.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E04G 11/36, E04G 11/08
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 15.07.1997 DE 29712510 U

(71) Anmelder: Fischer, Willibald
D-84130 Dingolfing (DE)

(72) Erfinder:
  • Fischer, Willibald
    D-84130 Dingolfing (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Anwaltssozietät 
Maximilianstrasse 58
80538 München
80538 München (DE)

   


(54) Vorrichtung zum Erzeugen einer Sollrissstelle


(57) Es wird eine Vorrichtung (1, 21) zum Erzeugen einer Sollrißstelle in einem Betonteil (2) mit einem vorbestimmten Querschnitt beschrieben. Die Vorrichtung weist ein betonundurchlässiges Einbauteil (8, 8a, 8b) auf, das eine gewollte Schwächung des Querschnitts des Betonteils verursacht. Um eine derartige Vorrichtung so abzuwandeln, daß sie einfach und kostengünstig handhabbar ist, wird vorgeschlagen, daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) an einer sich im wesentlichen über den Querschnitt des Betonteils (2) erstreckenden Schalungswandung (3, 3a, 3b) aus durchbrochenem Material derart angeordnet ist, daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) die durchbrochene Schalungswandung (3, 3a, 3b) über einen der gewünschten Schwächung des Querschnitts entsprechenden Bereich (A) abdeckt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Sollrißstelle in einem Betonteil der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.

[0002] Soll-Rißstellen in Betonteilen werden vorgesehen, um die beim Erhärten des Betons unvermeidlichen Schwindrisse an einer vorbestimmten Stelle im Betonteil zu erzeugen, wo die durch die Schwindrisse verursachte Verringetung der Belastbarkeit des Betons nicht stört bzw. wo sie leichter verfüllt werden können.

[0003] Bislang werden Soll-Rißstellen durch sogenannte Scheinfugen erzeugt, bei denen, wie im Oberbegriff des Anspruches 1 berücksichtigt, ein betonundurchlässiges Einbauteil in Form einer Faserzement-Wellplatte oder eines Trapezbleches an einer vorbestimmten Stelle im Querschnitt des Betonteils eingebracht wird, so daß sich an dieser Stelle ein durch das Einbauteil ausgefüllter Hohlraum im Beton ausbildet, der eine Schwachung des Querschnittes des Betonteiles bewirkt, so daß sich Schwindrisse bevorzugt im Bereich des Einbauteils ausbilden. Das Einbauen dieses Einbauteils und vor allen Dingen das Festhalten des Einbauteils an der vorbestimmten Stelle gegen den vom eingefüllten Beton ausgeübten Druck gestaltet sich jedoch relativ schwierig und arbeitsaufwendig.

[0004] Es ist weiterhin bereits bekannt, mit Hilfe eines durchbrochenen Schalungsmaterials, beispielsweise Streckmetall, einen zunächst freibleibenden Hohlraum im Beton auszuschalen, der nachfolgend vergossen wird. Dieser Hohlraum kann auch durch das durchbrochene Schalungsmaterial vollständig von innen überdeckende, betonundurchlässige Rohre gebildet werden, die nachfolgend aus der Streckmetallschalung herausgezogen werden, so daß der Hohlraum vergossen werden kann. Aber auch diese Art, Scheinfugen auszubilden, ist relativ aufwendig und führt, zumindest im letzteren Ausführungsbeispiel durch die die Öffnungen im Streckmetall abdeckenden Rohre zu keiner guten Anbindung zwischen dem Beton außerhalb der Hohlräume und dem nach dem Aushärten des äußeren Betons in die Hohlräume eingegossenen Verfüllbeton.

[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Sollrißstelle in einem Betonteil bereitzustellen, die einfach und kostengünstig handhabbar ist.

[0006] Die Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Vorrichtung gelöst.

[0007] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird die Sollrißstelle auf einfache Weise durch Abdecken der Öffnungen einer Schalungswandung aus durchbrochenem Material gebildet, so daß sich an dieser Stelle keine Betonverbindung zwischen dem Beton auf einer Seite der Schalungswandung und dem Beton auf der anderen Seite der Schalungswandung ausbildet, während außerhalb des durch das Einbauteil abgedeckten Bereichs eine derartige Betonverbindung besteht. Das Schalungsmaterial wirkt so als eine Art Träger für das Einbauteil, kann sich jedoch weit über das Einbauteil hinaus erstrecken, so daß es an der vorbestimmten Stelle einfach und schnell befestigt werden kann.

[0008] Besonders zweckmäßig ist die Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Anspruch 2 als Abschalelement, wie sie beispielsweise zum Herstellen einer Arbeitsfuge verwendet werden. Arbeitsfugen entstehen zwangsläufig, wenn beispielsweise Betonteile zeitlich getrennt in mehreren Abschnitten vergossen werden müssen, beispielsweise wenn zwischen dem Vergießen der beiden Abschnitte neuer Beton gemischt werden muß oder wenn zwischen zwei Betonierabschnitten eine Arbeitspause liegt. Durch diese Ausgestaltung wird die Sollrißstelle gleichzeitig an eine Stelle verlegt, die von Haus aus eine gewisse Schwächung der Belastbarkeit des Betonteils verursacht. Damit können die beiden Schwächungsmaßnahmen an einer Stelle im Betonte zusammengefaßt werden.

[0009] Weiterhin bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Anspruch 3 die sehr vorteilhafte Möglichkeit, gleichzeitig eine Fugendichtung mit einzubauen, die bei wasserbelasteten Betonteilen auch bei den bisher üblichen Scheinfugen eingesetzt wird. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist die Fugendichtung vorab fest mit der Schalungwandung zu verbinden und kann so eingebaut werden, so daß umfangreiche Rödelarbeiten, die bislang zum Befestigen der Fugendichtung beispielsweise an der Bewehrung im Inneren des Bauteiles notwendig sind, entfallen können.

[0010] Die Ansprüche 4 und 5 beschreiben alternative Möglichkeiten, eine Fugendichtung in Form eines elastischen Fugenbandes oder eine Fugendichtung in Form eines Fugenbleches einzubauen.

[0011] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es ausreichend, als Einbauteil einen ebenen Streifen des betonundurchlässigen Materials gemäß Anspruch 6 einzusetzen.

[0012] Anspruch 7 beschreibt ein besonders bevorzugtes Material für das Einbauteil.

[0013] Auch die Schalungswandung kann gemäß Anspruch 8 auf einem ebenen Streifen des durchbrochenen Materials gebildet werden.

[0014] Anspruch 9 beschreibt ein besonders bevorzugtes Material für die Schalungswandung.

[0015] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann die Schalungswandung und das Einbauteil gemäß Anspruch 10 vorab als Einheit erstellt und erst danach in die Schalung bzw. zwischen die Bewehrung des Betonteils eingebaut werden.

[0016] Die Ansprüche 11 bis 13 beschreiben besonders bevorzugte Ausführungsformen eines als Einheit vorgefertigten Schalungselementes für verschiedene Anwendungszwecke.

[0017] Bei Bedarf kann an wenigstens eine der Längskanten der Schalungswandung gemäß Anspruch 14 eine Betondeckungsleiste direkt angeformt werden.

[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer Darstellung,
Fig. 2
ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer Darstellung, und
Fig. 3
ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer Darstellung.


[0019] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Erzeugen einer Sollrißstelle in einem Betonteil 2 gezeigt. Die Vorrichtung 1 ist als Abschalelement zum Abschalen der Grenzfläche zwischen einem zuerst zu betonierenden Betonierabschnitt 2a und einem anschließend zu betonierenden Betonierabschnitt 2b ausgebildet und als Einheit vorgefertigt. Die Vorrichtung 1 enthält eine Schalungswandung 3 in Form eines ebenen Streifens aus einem durchbrochenen Material, dessen Durchbrechungen jedoch so ausgebildet sind, daß zwar Beton durch die Durchbrechungen hindurchquellen kann, das Material sich jedoch trotzdem noch als Schalung eignet. Durch den durchquellenden Beton wird eine gute Anbindung zwischen dem ersten Betonierabschnitt 2a und dem zweiten Betonierabschnitt 2b erreicht.

[0020] Die Schalungswandung 3 besteht bevorzugt aus einem aus der EP-PS 507 054 bekannten Material in Form einer zwischen Querstäbe 4 und Längsstäbe 5 einer Gittermatte aus Metall, bevorzugt Baustahl, eingeschweißten Streckmetalltafel 6. Die Durchbrechungen in der Streckmetalltafel 6 gestatten einerseits, daß Beton leicht auf der gegenüberliegenden Seite herausquillt, wenn der erste Betonierabschnitt 2a vergossen wird, so daß später der zweite Betonierabschnitt 2b sich an den durch den herausquellenden und erhärteten Beton fest anbinden kann.

[0021] Beide Längskanten der Schalungswandung 3 sind jeweils durch eine angeformte Betondeckungsleiste 7 bedeckt und werden durch die Betondeckungsleisten 7 in Abstand zu den äußeren Oberflächen des Betonteils 2 gehalten.

[0022] Mittig auf der Schalungswandung 3 ist ein Einbauteil 8 aus einem Material befestigt, das undurchlässig für Beton ist. Das Einbauteil 8 überdeckt einen vorbestimmten Bereich A der Schalungswandung 3, so daß dort keine Anbindung zwischen den Betonierabschnitten 2a und 2b stattfinden kann. Das Einbauteil 8 besteht bevorzugt aus einer aus Querstäben 9 und Längsstäben 10 zusammengesetzten Gittermatte aus Metall, bevorzugt Baustahl, und einer auf der Gittermatte befestigten Kunststoff-Folie 11, die bevorzugt über beide Seiten der Quer- und Längsstäbe der Gittermatte aufgeschrumpft wurde, wie dies in der EP-PS 0 075 641.

[0023] Das Einbauteil 8 wird vor Einbau der Vorrichtung 1 in die Schalung für das Betonteil 2 fest mit der Schalungswandung 3 verbunden, beispielsweise durch Verrödeln.

[0024] Die Breite des Bereichs A, der von dem Einbauteil 8 abgedeckt wird, wird so bemessen, daß der Zweck, Schwindrisse im Bereich des Einbauteiles 8 zu konzentrieren, erreicht wird. Bevorzugt erstreckt sich das Einbauteil 8 über etwa ein Drittel der Gesamtbreite B des Betonteiles 2.

[0025] Das gesamte Abschalelement erstreckt sich hingegen über die gesamte Breite B des Betonteiles 2, d.h. über den gesamten Querschnitt, wobei jedoch an einer Seite des Betonteiles 2 durch eine an der nicht gezeichneten Schalung angeordnete, nicht gezeichnete Dreieckleiste eine dreieckige Nut 12 ausgeformt werden kann, deren Spitze an die Spitze der anliegenden Betondeckungsleiste 7 der Vorrichtung 1 stößt.

[0026] Treten jetzt beim Aushärten des Betons Schwindrisse auf, so konzentrieren sie sich im Bereich der durch das Abschalelement der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 erzeugten Arbeitsfuge und der durch das Einbauteil 8 erzeugten Schwächung des Querschnitts des Betonteils 2..

[0027] Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 21, die für wasserbeaufschlagte Betonteile 2 eingesetzt wird. In diesem Ausführungsbeispiel bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Teile wie Fig. 1 und sind nicht nochmals erläutert.

[0028] Die Vorrichtung 21 besteht aus zwei getrennten, ebenen Streifen des bereits beschriebenen Schalungsmaterials, zwischen die eine Halterung 22 für eines der üblichen elastischen Fugenbänder 23 angeordnet ist. Die Halterung 22 besteht aus einer zu einem Korb mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt gebogenen Gittermatte aus Baustahlstäben, deren Gitteröffnungen offen bleiben. Die U-förmige Halterung 23 ist so zwischen die Streifen 3a und 3b der Schalungswandung eingeschweißt, daß ihre Schenkel beidseitig etwa um die Hätte ihrer Längen vorstehen. Die Halterung 22 ist bevorzugt genauso lang wie das Fugenband 23, so daß das Fugenband 23 in üblicher Weise jeweils zur Hälfte in den Betonierabschnitt 2a und zur Hälfte in den Betonierabschnitt 2b eingebettet werden kann und sich quer über die durch die Schalungswandung 3a, 3b gebildete Arbeitsfuge erstreckt. Beidseits der Halterung 22 ist jeweils die Hälfte eines Einbauteils 8a, 8b aus dem oben beschriebenen Material so angeordnet und mit derjeweils anliegenden Schalungswandung 3a bzw. 3b verbunden, daß deren Durchbrechungen im Bereich A abgedeckt werden, wobei sich der Bereich A wiederum über etwa ein Drittel der Gesamtbreite B des Betonteiles 2 erstreckt.

[0029] Die Vorrichtung 21 ist als Einheit aus Schalungswandung 3a, 3b, Halterung 22 und Einbauteil 8a, 8b in Form eines Abschalelementes zum Abschalen einer Arbeitsfuge zwischen den Betonierabschnitten 2a und 2b ausgebildet. Auch das Fugenband 23 kann vorab in die Halterung 22 eingelegt und dort gegebenenfalls befestigt werden, beispielsweise indem man die offene Seite des U-förmigen Querschnitts der Halterung 22 zusammenbiegt. Die Vorrichtung 21 enthält im vorliegenden Falle keine Betondeckungsleisten, sondern ist an einer Bewehrung 24 angeordnet, die sich durchgehend durch die beiden Betonierabschnitte 2a und 2b erstreckt. Von der Außenseite des Betonteils 2 erstrecken sich in diesem Ausführungsbeispiel zwei der Nuten 12 in das Betonteil 2 hinein, die hier durch Leisten mit einem trapezförmigen Querschnitt erzeugt wurden.

[0030] Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 31, wobei auch hier wieder gleiche Bauteile wie bei den vorangegangenen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen wurden. Auch die Vorrichtung 31 ist als Abschalelement für wasserbelastete Betonteile 2 ausgebildet und als Einheit mit zwei ebenen Streifen 3a und 3b einer Schalungswandung und einer zwischen den Streifen 3a, 3b eingeschweißten Fugendichtung in Form eines Metallblechstreifens 32 ausgebildet. Beidseitig des Fugenbleches 32 ist jeweils ein streifenförmiges Einbauteil 8a und 8b aus der mit Kunststoff-Folie beschrumpften Gittermatte so befestigt, daß die beiden Streifen 8a, 8b des Einbauteiles einen Bereich A der durchbrochenen Schalungswandung 3a, 3b abdecken, der etwa einem Drittel der Gesamtbreite B des Betonteiles 2 entspricht. Auch die Vorrichtung 31 ist mit den äußeren Längskanten der Schalungswandungen 3a, 3b zwischen die durchgehende Bewehrung 24 für das Betonteil 2 befestigt und an einer Stelle angeordnet, wo eine Abschalung des zuerst zu vergießenden Betonierabschnittes 2a gegen einen später zu vergießenden Betonierabschnitt 2b erforderlich und vorbestimmt ist. Auch hier sind wiederum an beiden Seiten des Betonteiles 2 Nuten 12 mit dreieckigem Querschnitt angeordnet, deren Spitzen auf die Längskanten der Schalungswandung 3a, 3b ausgerichtet sind.

[0031] In Abwandlung der beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele kann die Schalungswandung aus anderen, durchbrochenen Schalungsmaterialien, wie beispielsweise einem Lochblech, gefertigtwerden. Auch das Einbauteil kann aus einem anderen, betonundurchlässigen Material, wie beispielsweise einer Kunststoff- oder Metallplatte oder dgl. bestehen. Auch die Vorrichtungen nach den Fig. 2 und 3 können mit Betondeckungsleisten versehen werden und direkt an die Außenschalungen für das Betonteil 2 anstoßen. Falls erforderlich, kann der vom Einbauteil überdeckte Bereich vergrößert oder verkleinert werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist weiterhin auch für kleinere Betonteile einsetzbar, die in einem Zuge gegossen werden können, und gestattet auch dort eine exakte Positionierung und lagegenaue Fixierung des Einbauteils unter dem Druck des eingegossenen Betons.


Ansprüche

1. Vorrichtung (1, 21) zum Erzeugen einer Sollrißstelle in einem Betonteil (2) mit einem vorbestimmten Querschnitt, die ein eine gewollte Schwächung des Querschnitts verursachendes, betonundurchlässiges Einbauteil (8, 8a, 8b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) an einer sich im wesentlichen über den Querschnitt des Betonteils (2) erstreckenden Schalungswandung (3, 3a, 3b) aus durchbrochenem Material derart angeordnet ist, daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) die durchbrochene Schalungswandung (3, 3a, 3b) über einen der gewünschten Schwächung des Querschnitts entsprechenden Bereich (A) abdeckt.
 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als Abschalelement zum Abschalen einer Grenzfläche zwischen zwei nacheinander zu betonierenden Betonierabschnitten (2a, 2b).
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schalungswandung (3a, 3b) eine Fugendichtung (22, 32) verbunden ist.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugendichtung ein elastisches Fugenband (22) ist, das in einer mit der Schalungswandung (3a, 3b) verbundenen Halterung (23) aufgenommen ist.
 
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugendichtung ein Fugenblech (32) ist, das mit der aus Metall bestehenden Schalungswandung (3a, 3b) verschweißt ist.
 
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) wenigstens einen ebenen Streifen des betonundurchlässigen Materials enthält.
 
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) aus einer mit einer Kunststoff-Folie (11) beschrumpften Gittermatte (9, 10) besteht.
 
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (3, 3a, 3b) wenigstens einen ebenen Streifen des durchbrochenen Materials enthält.
 
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswandung (3, 3a, 3b) aus einem zwischen Quer- und Längsstäben (4, 5) einer Gittermatte eingeschweißten Streckmetallblech (6) besteht.
 
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als ein in einer Einheit aus Schalungswandung (3, 3a, 3b) und Einbauteil (8, 8a, 8b) vorgefertigtes Schalungselement.
 
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement eine streifenförmige Schalungswandung (3) und ein streifenförmiges Einbauteil (8) aufweist, das im wesentlichen mittig auf der Schalungswandung (3) befestigt ist.
 
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement zwei streifenförmige Schalungswandungen (3a, 3b), eine zwischen den Schalungswandungen befestigte Halterung (23) für eine Fugendichtung (22) und zwei streifenförmige Einbauteile (8a, 8b) enthält, die beidseitig der Halterung die jeweilige Schalungswandung (3a, 3b) bedecken.
 
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement zwei streifenförmige Schalungswandungen (3a, 3b) aus Metall, ein zwischen die Schalungswandungen eingeschweißtes Fugenblech (32) und zwei streifenförmige Einbauteile (8a, 8b) enthält, die beidseitig des Fugenblechs (32) die jeweilige Schalungswandung (3a, 3b) bedecken.
 
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement wenigstens eine mit einer der Langskanten einer Schalungswandung (3, 3a, 3b) fest verbundene Betondeckungsleiste (7) aufweist.
 




Zeichnung













Recherchenbericht