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(11) |
EP 0 892 700 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2000 Patentblatt 2000/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.03.1997 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9700/375 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9738/829 (23.10.1997 Gazette 1997/45) |
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| (54) |
SCHERE
SCISSORS
CISEAUX
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
13.04.1996 DE 19614691
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.01.1999 Patentblatt 1999/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Jaguar Stahlwarenfabrik GmbH & Co. KG. |
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42653 Solingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHMIDT, Hardi
D-42653 Solingen (DE)
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Vertreter: Stachow, Ernst-Walther, Prof. Dr. et al |
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Patentantwälte,
Lippert, Stachow, Schmidt & Partner,
Kölner Strasse 8 42651 Solingen 42651 Solingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 515 830 US-A- 3 672 053
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DE-U- 8 137 176
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schere, insbesondere Friseurschere, mit einer aus einer
Gelenkschraube und einer Schraubenmutter bestehenden Gelenkverbindung, wobei die Gelenkschraube
mit einer Scherenhälfte im wesentlich unverdrehbar verbunden ist und die Schraubenmutter
in eine in dieser Scherenhälfte angeordnete Bohrung eingreift, in der ein erster flexibler
Körper angeordnet ist, der unter Preßdruck an der zum Kopf der Gelenkschraube weisenden
Stirnseite der Schraubenmutter und dem Schaft der Gelenkschraube anliegt.
[0002] Eine derartige Schere ist aus der EP 0515830 A1, Fig. 6, bekannt. Bei dieser Schere
weist die aus Stahl oder einem anderen Material bestehende Schraubenmutter der Gelenkverbindung
an ihrer Innenwand eine ringförmige Nut auf, in der ein zweiter aus flexiblem Werkstoff
bestehender ringförmiger Körper angeordnet ist, dessen Innendurchmesser kleiner als
der Gewindedurchmesser der Gelenkschraube ist. Aufgrund der Kombination des in der
Bohrung für die Schraubenmutter eingesetzen ersten flexiblen Körpers und des an der
Innenwand der Schraubenmutter angeordneten zweiten flexiblen Körpers, die beide unter
Preßdruck am Schaft der Gelenkschraube anliegen, wird ein Spiel zwischen der Gelenkschraube
und der die Schraubenmutter aufweisenden Scherenhälfte, dem Oberbeck der Schere, aus
folgenden Gründen vermieden.
[0003] Obwohl die Gelenkschraube durch zwei gegenüberliegende angefräste Flächen und eine
entsprechend gestaltete Öffnung im Oberbeck mit diesem im wesentlichen unverdrehbar
verbunden ist, läßt sich bei der Mengenanfertigung derartiger Scheren ein gewisses
Spiel der Gelenkschraube in der Öffnung im Oberbeck fabrikationsbedingt nicht ganz
vermeiden. Dieses Bewegungsspiel macht sich bei heutigen Präzisionsscheren mit einem
sehr geringen Schließdruck während des Betätigens der Schere durch kleine Schläge
bemerkbar, die von der die Schere betätigenden Person, zum Beispiel dem Friseur, als
unangenehm empfunden werden. Außerdem unterliegt die Gelenkschraube aufgrund der Schläge
einem höheren Verschleiß. Es hat sich herausgestellt, daß die beiden gemäß der EP
0515830 A1 vorgesehenen flexiblen Körper insbesondere bei Scheren mit geringem Schließdruck
völlig ausreichen, das fabrikationsbedingte Bewegungsspiel zwischen der Gelenkschraube
und dem Oberbeck zu vermeiden, indem die beiden flexiblen Körper sowohl am Schaft
der Gelenkschraube als auch am Oberbeck bzw. der an diesem festgelegten Schraubenmutter
unter Preßdruck anliegen und somit eine ausreichende kraftschlüssige Verbindung zwischen
der Gelenkschraube und dem Oberbeck herstellen.
[0004] Die aus der EP 0515830 A1 bekannte Lösung hat jedoch den Nachteil, daß bei kurzen
Schraubenmuttern die an der Innenwand ausgebildete ringförmige Nut zur Aufnahme des
ringförmigen flexiblen Körpers die Gewindelänge der Schraubenmutter stark reduziert,
so daß unter Umständen der Halt der Schraubenmutter im Oberbeck beeinträchtigt sein
kann. Da es auf einen festen, sich nicht lockernden Sitz und eine genaue, feinfühlige
Einstellung der Schraubenmutter zur Festlegung des gewünschten Schließdrucks der Schere
ankommt, ist ein ausreichend langes Innengewinde der Schraubenmutter erforderlich.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schere der eingangs
genannten Art so weiter zu entwickeln, daß auch bei kürzeren Schraubenmuttern ein
sicherer Halt und eine genaue Einstellbarkeit derselben im Oberbeck der Schere unter
Wahrung der Vorteile der aus der EP-0515830 A1 bekannten Schere gewährleistet sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Schere der eingangs
genannten Art die Schraubenmutter an ihrem äußeren Umfang eine Nut aufweist, in der
ein zweiter flexibler Körper angeordnet ist, der unter Preßdruck an der Schraubenmutter
und der Bohrung in der Scherenhälfte anliegt.
[0007] Die Erfindung macht sich eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Gelenkschraube
und dem Oberbeck der Schere zu Nutze, die nicht wie nach der EP 0515830 A1 über den
ersten flexiblen Körper zum Oberbeck und über den zweiten flexiblen Körper zur Schraubenmutter
verläuft, sondern die über den ersten flexiblen Körper und über die Schraubenmutter
und den zweiten flexiblen Körper zum Oberbeck verläuft. Es hat sich überraschenderweise
herausgestellt, daß es zur Lösung der Aufgabe völlig ausreicht, daß der erste flexible
Körper unter Preßdruck am Schaft der Gelenkschraube anliegt. Der gewünschte Kraftschluß
zwischen dem Schraubenschaft und dem Oberbeck sowie der angestrebte gute Gewindesitz
der Schraubenmutter auch bei kurzer Mutter und die feinfühlige Einstellbarkeit zur
Regulierung des Schließdrucks werden dadurch erreicht, daß die volle Länge der Mutter
für das Gewinde ausgenutzt wird, um die Mutter einerseits durch den ersten flexiblen
Körper und andererseits durch den zweiten flexiblen Körper kraftschlüssig im Oberbeck
anzuordnen.
[0008] Die Erfindung läßt insbesondere eine Schraubenmutter zu, die vollständig oder fast
vollständig innerhalb des Oberbecks angeordnet werden kann und deren vom Kopf der
Gelenkschraube wegweisende Stirnseite somit im wesentlichen fluchtend mit der Oberseite
der betreffenden Scherenhälfte angeordnet ist. Eine derart ausgebildete Schere hat
den Vorteil, daß sich nicht, wie normalerweise an einer überstehenden Schraube, die
Haare verwickeln können, und daß der Friseur hierdurch ohne Problem über den Kamm
schneiden kann.
[0009] Aus der EP 0515830 A1 ist zwar eine Schraubenmutter mit einem Halsansatz bekannt,
an dessen äußerem Umfang ein flexibler O-Ring in eine entsprechende Ringnut eingesetzt
ist. Dieser flexible O-Ring ist jedoch lediglich als Alternative zu dem in der Gelenkbohrung
im Oberbeck eingesetzten ersten flexiblen Körper und ebenfalls nur in Kombination
mit dem an der Innenwand des Schraubenmutter angeordneten flexiblen O-Ring vorgesehen.
Er ist weder in dieser Kombination noch für sich geeignet, die der Erfindung zugrundeliegende
Aufgabe zu lösen. Die erfindungsgemäße Kombination zweier flexibler Körper widerspricht
der Lehre der EP 0515830 A1, da diese die Verwendung eines der flexiblen Körper an
der Innenwand der Schraubenmutter bei beiden beschriebenen Alternativen zwingend vorschreibt.
[0010] Die DE 81 37 176 U1 zeigt zwar eine Schraubenmutter mit einem in einer umfangseitigen
Ringnut angeordneten flexiblen Körper, der unter Preßdruck an der Schraubenmutter
und der Bohrung in der Scherenhälfte anliegt. Ein zwischen dem Schaft der Gelenkschraube
und dem Oberbeck bzw. der Schraubenmutter angeordneter flexibler Körper ist jedoch
nicht vorgesehen. Daher kann mit Hilfe dieser Konstruktion ein fabrikationsbedingtes
Bewegungsspiel zwischen der Gelenkschraube und dem Oberbeck der Schere nicht vermieden
werden, so daß sich die durch die DE 81 37 176 U1 sowie die vorliegende Erfindung
beseitigten Nachteile, nämlich kleine Schläge bei der professionellen Benutzung einer
solchen Schere mit sehr geringem Schließdruck und ein höherer Verschleiß, bemerkbar
machen.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die am äußeren Umfang der
Schraubenmutter angeordnete Nut als Ringnut und der darin gelagerte zweite flexible
Körper als O-Ring ausgebildet.
[0012] Zur Verstärkung des Preßdrucks, mit dem der erste flexible Körper an der Gelenkschraube
anliegt, kann der Innendurchmesser desselben kleiner als der Gewindedurchmesser der
Gelenkschraube vorgesehen sein.
[0013] Vorzugsweise weist die zum Eingriff der Schraubenmutter dienende Bohrung an ihrem
der anderen Scherenhälfte zugewandten Ende eine Verengung auf, wobei der erste flexible
Körper an der Verengung anliegt. Insbesondere kann der Querschnitt der Verengung zur
im wesentlichen drehfesten Lagerung der Gelenkschraube im wesentlichen dem Querschnitt
des Schaftes der Gelenkschraube entsprechen. Der erste flexible Körper ist dabei vorzugsweise
als Formteil ausgebildet, dessen räumliche Abmessungen der Geometrie der Verengung
entsprechen.
[0014] In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung der Erfindung sind die Verengung und entsprechend
der zweite flexible Körper konisch ausgebildet.
[0015] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch die Gelenkverbindung des Ausführungsbeispieles,
- Fig. 2
- einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Gelenkschraube,
- Fig. 4
- eine stirnseitige Draufsicht auf die Schraubenmutter,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch die Schraubenmutter,
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch den ersten flexiblen Körper,
- Fig. 7
- eine stirnseitige Draufsicht auf den ersten flexiblen Körper und
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch den Schaft der Gelenkschraube.
[0016] Wie insbesondere aus Figur 1 hervorgeht, sind die beiden Scherenhälften 1 und 2 der
betrachteten Schere durch eine Gelenkschraube 3 und eine Schraubenmutter 4 miteinander
verbunden.
[0017] Der Kopf der Gelenkschraube 3 ist rückseitig am Umfang kalottenförmig gestaltet und
liegt mit diesem Teil in einem erweiterten Endbereich 6 der Bohrung 7 in der Unterbeck
genannten Scherenhälfte 1. In diesem erweiterten Endbereich 6 ist der Kopf 5 durch
einen Kunststoff-Gleitring 8 gelagert.
[0018] Der Schaft 9 der Gelenkschraube 3 weist zwei parallele seitliche Abflachungen 10
auf. Während der Schaft 9 in der Bohrung 7 des Unterbecks 1 mit Spiel angeordnet ist,
durchgreift er eine Öffnung 11 in der Oberbeck genannten Scherenhälfte 2, die mit
den Abflachungen 10 des Schaftes 9 korrespondierende Abflachungen aufweist, so daß
die Gelenkschraube 3 mit dem Oberbeck 2 im wesentlichen drehfest verbunden ist.
[0019] Wie weiterhin aus Figur 1 hervorgeht, weist die auf dem Gewindeende des Schaftes
9 der Gelenkschraube 3 geführte Schraubenmutter 4 in eine im Oberbeck 2 angeordnete
Bohrung 12 ein, so daß die vom Kopf 5 der Gelenkschraube 3 wegweisende Stirnseite
13 der Schraubenmutter 4 im wesentlichen fluchtend mit der Oberseite des Oberbecks
2 angeordnet ist. Zur Betätigung der Schraubenmutter 4 mit einem Werkzeug dienen zwei
sich axial am Umfang erstreckende Ausnehmungen 14, die in stirnseitiger Draufsicht
in Figur 4 gezeigt sind.
[0020] In der Bohrung 12 des Oberbecks 1 ist ein erster flexibler Körper 15 angeordnet,
der durch ein Übermaß unter Preßdruck an der Bohrungswandung der zum Kopf 5 der Gelenkschraube
3 weisenden Stirnseite der Schraubenmutter 4 und dem Schaft 9 der Gelenkschraube 3
anliegt. Der erste flexible Körper 15 ist als Formteil ausgebildet, wie es genauer
aus den Figuren 6 und 7 hervorgeht. Das ringförmig ausgebildete Formteil ist an einer
Stirnseite konisch gestaltet, mit der es an einer ebenfalls konisch geformten Übergangsfläche
16 zwischen der Öffnung 11 und der Bohrung 12 im Oberbeck anliegt. Die Öffnung 17
im Körper 15 entspricht in ihrer Geometrie der Öffnung 11 im Oberbeck 2 bzw. des Schaftes
9 der Gelenkschraube 3, wobei die Innenabmessungen jedoch geringer als diejenigen
der Öffnung 11 bzw. des Schaftes 9 der Gelenkschraube 3 sind. Der flexible Körper
15 ist als gummiartiges, hochelastisches Kunststoffspritzteil hergestellt.
[0021] Wie aus Figur 1 und insbesondere aus den Figuren 4 und 5 hervorgeht, weist die Schraubenmutter
4 an ihrem äußeren Umfang eine Nut 18 auf, in der ein zweiter flexibler Körper 19
angeordnet ist, der unter Preßdruck an der Schraubenmutter 4 und der Bohrung 12 im
Oberbeck 2 anliegt. Die Nut 18 ist als Ringnut und der darin gelagerte zweite flexible
Körper 19 als O-Ring ausgebildet.
[0022] Somit ergibt sich eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Gelenkschraube 3 und
dem Oberbeck 2 der Schere, die über den ersten flexiblen Körper 15 und über die Schraubenmutter
4 und der zweiten flexiblen Körper 19 zum Oberbeck 2 verläuft.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Scherenhälfte (Unterbeck)
- 2
- Scherenhälfte (Oberbeck)
- 3
- Gelenkschraube
- 4
- Schraubenmutter
- 5
- Kopf
- 6
- erweiterter Endbereich
- 7
- Bohrung
- 8
- Kunststoff-Gleitring
- 9
- Schaft
- 10
- Abflachung
- 11
- Öffnung
- 12
- Bohrung
- 13
- Stirnseite
- 14
- Ausnehmung
- 15
- erster flexibler Körper
- 16
- Übergangsfläche
- 17
- Öffnung
- 18
- Nut
- 19
- zweiter flexibler Körper
1. Schere, insbesondere Friseurschere, mit einer aus einer Gelenkschraube (3) und einer
Schraubenmutter (4) bestehenden Gelenkverbindung, wobei die Gelenkschraube (3) mit
einer Scherenhälfte (2) im wesentlichen unverdrehbar verbunden ist und die Schraubenmutter
(4) in eine in dieser Scherenhälfte (2) angeordnete Bohrung (12) eingreift, in der
ein erster flexibler Körper (15) angeordnet ist, der unter Preßdruck an der zum Kopf
(5) der Gelenkschraube (3) weisenden Stirnseite der Schraubenmutter (4) und dem Schaft
(9) der Gelenkschraube (3) anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenmutter (4) an ihrem äußeren Umfang eine Nut (18) aufweist, in der
ein zweiter flexibler Körper (19) angeordnet ist, der unter Preßdruck an der Schraubenmutter
(4) und der Bohrung (12) in der Scherenhälfte (2) anliegt.
2. Schere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kopf (5) der Gelenkschraube (3) wegweisende Stirnseite (13) der Schraubenmutter
(4) im wesentlichen fluchtend mit der Oberseite der Scherenhälfte (2) angeordnet ist.
3. Schere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am äußeren Umfang der Schraubenmutter (4) angeordnete Nut (18) als Ringnut
und der darin gelagerte zweite flexible Körper (19) als 0-Ring ausgebildet sind.
4. Schere nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des ersten flexiblen Körpers (15) kleiner als der Gewindedurchmesser
der Gelenkschraube (3) ist.
5. Schere nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Eingriff der Schraubenmutter (4) dienende Bohrung (12) an ihrem der anderen
Scherenhälfte (1) zugewandten Ende eine Verengung aufweist, an der der erste flexible
Körper (15) anliegt.
6. Schere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Verengung im wesentlichen demjenigen des Schaftes (9) der
Gelenkschraube (3) entspricht und so ausgebildet ist, daß die Gelenkschraube (3) im
wesentlichen unverdrehbar in der Verengung gehalten ist.
7. Schere nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste flexible Körper (15) als Formteil ausgebildet ist, dessen räumliche
Abmessungen der Geometrie der Verengung entsprechen.
8. Schere nach einem der Ansprüche 5 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung und entsprechend der erste flexible Körper (15) konisch ausgebildet
sind.
1. Pair of scissors, in particular haircutting scissors, with a hinged joint consisting
of a hinge screw (3) and a screw nut (4), where the hinge screw (3) is essentially
non-rotatably connected to one scissors halL (2) and the screw nut (4) engages in
a bore (12) in this scissors half (2), in which a first flexible body (15) is situated
which, under contact pressure, sits against the end of the screw nut (4) facing the
head (5) of the hinge screw (3) and against the shaft (9) of the hinge screw, characterised in that the screw nut (4) displays a groove (18) around its circumference, in which a second
flexible body (19) is located which sits against the screw nut (4) and the bore (12)
in the scissors half (2) under contact pressure.
2. Pair of scissors according to Claim 1, characterised in that the end (13) of the screw nut (4) facing away from the head (5) of the hinge screw
(3) is positioned essentially flush with the upper side of the scissors half (2).
3. Pair of scissors according to Claim 1 or 2, characterised in that the groove (18) located on the circumference of the screw nut (4) is designed as
an annular groove, and the second flexible body (19) seated therein is designed in
an 0-ring.
4. Pair of scissors according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the inside diameter of the first flexible body (15) is smaller than the thread diameter
of the hinge screw (3).
5. Pair of scissors according to one of the Claims 1 to 4, characterised in that the bore (12) serving to engage the screw nut (4) displays a narrow area at the end
facing the other scissors half (1), against which the first flexible body (15) sits.
6. Pair of scissors according to Claim 5, characterised in that the cross-section of the narrow area essentially corresponds to that of the shaft
(9) of the hinge screw (3) and is designed in such a way that the hinge screw (3)
is essentially retained in the narrow area in non-rotatable fashion.
7. Pair of scissors according to Claim 5 or 6, characterised in that the first flexible body (15) is designed as a moulded part with spatial dimensions
corresponding to the geometry of the narrow area.
8. Pair of scissors according to one of the Claims 5 to 7, characterised in that the narrow area and, accordingly, the first flexible body (15) are of conical design.
1. Ciseaux, notamment ciseaux de coiffeur, avec un assemblage articulé composé d'un boulon
d'articulation (3) et d'un écrou (4), où le boulon d'articulation (3) est essentiellement
relié, sans pouvoir être tourné, à une moitié de ciseaux (2), et où l'écrou (4) prend
dans un alésage (12) disposé dans cette moitié de ciseaux (2), alésage dans lequel
est disposé un premier corps flexible (15) qui sous pression s'appuie contre la face
frontale de l'écrou (4) orientée vers la tête (5) de l'écrou (4) et contre la tige
(9) du boulon d'articulation (3), ciseaux caractérisés en ce que l'écrou (4) présente
à son pourtour extérieur une rainure (18) dans laquelle est disposé un deuxième corps
flexible (19) qui sous pression s'appuie contre l'écrou (4) et contre l'alésage (12)
dans la moitié de ciseaux (2).
2. Ciseaux suivant revendication 1 caractérisés en ce que la face frontale (13) orientée
dans le sens opposé à la tête (5) de l'écrou (4) est essentiellement disposée de façon
à affleurer la face supérieure de la moitié de ciseaux (2).
3. Ciseaux suivant revendication 1 ou 2 caractérisés en ce que la rainure (18) disposée
au pourtour extérieur de l'écrou (4) est réalisée comme rainure annulaire et que le
deuxième corps flexible (19) logé dans cette rainure est réalisé comme joint torique.
4. Ciseaux suivant une des revendications 1 à 3 caractérisés en ce que le diamètre intérieur
du premier corps flexible (15) est plus petit que le diamètre de filet du boulon d'articulation
(3).
5. Ciseaux suivant une des revendications 1 à 4 caractérisés en ce que l'alésage (12)
servant au logement de l'écrou (4) présente, à son extrémité orientée vers l'autre
moitié de ciseaux (1), un rétrécissement contre lequel s'appuie le premier corps flexible
(15).
6. Ciseaux suivant revendication 5 caractérisés en ce que la section du rétrécissement
correspond essentiellement à celle de la tige (9) du boulon d'articulation (3) et
qu'elle est conçue de telle façon que le boulon d'articulation (3) est essentiellement
tenu dans le rétrécissement sans pouvoir être tourné.
7. Ciseaux suivant revendication 5 ou 6 caractérisés en ce que le premier corps flexible
(15) est réalisé comme pièce façonnée dont les dimensions dans l'espace correspondent
à la géométrie du rétrécissement.
8. Ciseaux suivant une des revendications 5 à 7 caractérisés en ce que le rétrécissement
et, conformément, le premier corps flexible (15) sont réalisés en cône.