| (19) |
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(11) |
EP 0 892 997 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.03.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9701/295 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9739/495 (23.10.1997 Gazette 1997/45) |
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| (54) |
KABELSTECKVERBINDER
CABLE PLUG CONNECTOR
CONNECTEUR A FICHES POUR CABLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
13.04.1996 DE 19614699 04.03.1997 DE 19708663
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.01.1999 Patentblatt 1999/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Richard Hirschmann GmbH & Co. |
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72654 Neckartenzlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ALLGAIER, Bernhard
D-73734 (DE)
- HAGMANN, Bernd
D-73312 Geislingen (DE)
- FRITTON, Michael
D-73249 Wernau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stadler, Heinz, Dipl.-Ing. |
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Weikersheimer Strasse 17 70435 Stuttgart 70435 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 268 502 GB-A- 2 223 132
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DE-C- 4 214 711 US-A- 5 112 244
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kabelsteckverbinder gemäß Oberbegriff des Anspruches
1, wie er beispielsweise bereits aus der DE 42 14 711 C 1 in mehrpoliger Ausführung
bekannt ist. Bei diesem Steckverbinder sind zwar die Kontaktelemente als kostengünstige
Stanz-Biegeteile hergestellt und sichere Kontaktierungen ohne vagabundierende Litzendrähte
und mit automatisierbarer Adernzuführung realisiert. Andererseits sind die Kontaktelemente
nur für einmalige Montage geeignet, da sie im Kontaktträger verkrallt sind und diesen
beim gewaltsamen Herausziehen zum Lösen der Adernkontaktierung beschädigen würden.
Außerdem sind durch diese fixe Ausführung nur Kabeladern eines ganz bestimmten, der
Klemmschlitzbreite entsprechenden Durchmessers anschließbar. Dadurch wird für jede
Kabelart ein besonderer Kabelsteckverbinder benötigt.
Darüber hinaus sind die Kontaktelemente auf ihrer vollen Länge radial in den Kontaktträger
einzuführen, der dazu entsprechend große Öffnungen aufweisen muß, was bei umspritzten
Ausführungen erhebliche Schwierigkeiten bereitet bzw. zusätzliche Dichtungsmaßnahmen
erfordert.
Nicht zuletzt sind die Kontaktelemente aufgrund ihrer einstückigen Ausführung hinsichtlich
der Werkstoffauswahl und der Materialkosten nicht optimal auslegbar, so daß lediglich
ein Kompromiß zwischen den günstigsten Eigenschaften von Schneidklemme und Steckkontakt
erzielbar ist.
[0002] Bei Massenprodukten wie Steckverbindern sind die mit den geschilderten Eigenschaften
verbundenen erhöhten Kosten insbesondere bei vielpoliger Ausführung in der Regel nicht
tragbar.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kabelsteckverbinder der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß die Kontaktelemente auf möglichst einfache
und kostengünstige Weise für unterschiedliche Aderndurchmesser verwendbar sind und
der Kabelsteckverbinder mit geringem Aufwand auch umspritzbar ist. Dabei sollen die
eingangs beschriebenen Vorteile des aus der DE 42 14 711 C1 bekannten Kabelsteckverbinders
erhalten bleiben.
[0004] Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch den zweiteiligen Aufbau, d. h. die Trennung von Steckkontakt- und Schneidklemmteil,
können auf einfachste Weise die beiden Teile auch wieder voneinander gelöst und damit
bedarfsweise Schneidklemmteile mit unterschiedlich breiten Schneidklemmschlitzen zur
Kontaktierung von Kabeladern unterschiedlicher Aderndurchmesser durch die Ausnehmung
im anschlußseitigen Endteil des Steckkontaktteils eingeführt werden. Bei Verwendung
des Kabelsteckverbinders für Kabel mit verschiedenen Aderdurchmessern sind somit lediglich
die als Schieber ausgebildeten Schneidklemmteile und nicht die gesamten Kontaktelemente
auszuwechseln.
Das Steckkontaktteil kann dabei fest und dicht im Kontaktträger eingebracht sein,
wodurch sich die erfindungsgemäße Steckverbinder-Ausbildung auch besonders gut für
eine Umspritzung eignet, weil kein Umspritzmaterial in den Steckkontaktbereich des
Kontaktträgers gelangt und dafür im Gegensatz zum Stand der Technik keine zusätzlichen
Dichtungsmaßnahmen zu treffen sind. Mit dem gleichen Kontaktträger ist somit entweder
ein konfektionierbarer oder ein umspritzter Kabelsteckverbinder herstellbar, wodurch
zusätzlich eine Verringerung der Lagerhaltung ermöglicht ist.
[0005] Aus der U.S.-Patentschrift 5,112,244 ist es zwar bereits bekannt, ein Steckkontaktteil
und ein separates Schneidklemmteil zu verwenden. Diese Kontakteinrichtung ist jedoch
schon kein Bestandteil eines Kabelsteckverbinders der eingangs genannten Art, bei
dem die Kabeladern zum Einführen in ein axiales Sackloch eines Kontaktträgers vorgesehen
und vom Steck-Kontaktteil beabstandet sind.
In dem bekannten Steckkontaktteil ist vor allem keine Ausnehmung vorgesehen, die von
dem Schneidklemmteil zu seiner Führung sowie genauen Positionierung hinsichtlich der
gewünschten Schneidklemmkontaktstelle vor der Kontaktierung der vom Kontaktelement
beabstandeten Kabelader durchsetzt wird. Vielmehr liegt die Kabelader am anschlußseitigen
Endteil des Steckkontaktelements zur Aufnahme des Drucks beim Eindrücken der Kontaktplatten
an. Die Kontaktplatten sind dabei im Gegensatz zur Erfindung in Längsrichtung der
Kabelader nicht geführt, so daß die richtige Position und saubere Kontaktierung der
Kabelader quer zur Längsachse des Steckkontaktelements nicht sicher gewährleistet
ist.
Schließlich ist der Steckkontakt gemäß dem U.S.-Patent aufgrund seines Aufbaus nicht
zum Umspritzen geeignet.
[0006] Vorteilhafte Ausführungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgeführt.
[0007] Durch eine Ausbildung der Ausnehmung gemäß Anspruch 2 ist bereits eine recht gute
Führung der Kontaktplatte erreicht. Diese ist noch weiter verbessert durch eine unter
etwa 90° vom unteren Rand der Ausnehmung ins Innere des Kontaktträgers hineinragende
Auflagefläche gemäß Anspruch 3. Die als Schieber zu betätigende Kontaktplatte trifft
dadurch, ohne besondere Aufmerksamkeit des Montierenden zu erfordern, etwa rechtwinklig
auf die zu kontaktierende Kabelader, so daß eine optimale Kontaktierung gewährleistet
ist, weil die Kabelader dabei bis zur vorgesehenen Position in den Kontaktschlitz
eindringt.
Die Herstellkosten dieser Auflagefläche sind besonders gering, wenn sie entsprechend
Anspruch 4 durch einfaches Ausstanzen und Herausdrücken aus dem anschlußseitigen Endteil
des Steckkontaktteils gebildet wird.
[0008] Die beiden durch den Schneidklemmschlitz gebildeten Klemmschenkel sind auch quer
zum Schneidklemmschlitz etwas elastisch und daher zumindest an den freien Enden etwas
zusammendrückbar. Diese Eigenschaft wird bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 5 in
folgender Weise benutzt:
Beim Eindrücken der Kontaktplatte werden die Klemmschenkel so weit zusammengepreßt,
daß sie mit den Rastnasen voran durch die Ausnehmung des anschlußseitigen Endteils
des Steckkontaktteils eingeschoben werden kann. Nach Passieren der Ausnehmung federn
die Klemmschenkel auf ihren Sollabstand auf, wodurch die Rastnasen die Randabschnitte
der Ausnehmung hintergreifen, die Schneidklemmteile also vorverrastet und damit unverlierbar
im Kontaktelement angeordnet sind. Dies ist der Lieferzustand, so daß zur Montage
am Einsatzort keine getrennten Teile bereitgehalten werden müssen.
Zur leichteren Einführbarkeit der Kontaktplatte weisen die Rastnasen gemäß Anspruch
6 eine konische Einführschräge auf.
Zum Herausziehen der Kontaktplatte aus der Ausnehmung, z. B. im Falle des Austausches
gegen ein anderes Schneidklemmteil, werden die Klemmschenkelenden mittels eines einfachen
Werkzeugs etwas zusammengedrückt.
[0009] Als Fläche zum Ansetzen eines Werkzeugs (z. B. einer Zange) zum Einschieben, vor
allem aber zum Herausziehen der Kontaktplatte durch die Ausnehmung des anschlußseitigen
Endteils des Steckkontaktteils ist es vorteilhaft, einen z. B. laschenförmigen Fortsatz
gemäß Anspruch 7 vorzusehen, der entsprechend Anspruch 8 durch eine Prägung (oder
auch durch Rippen o. ä.) versteift ist, um die vom Werkzeug ausgeübten Kräfte sicher
aufnehmen zu können.
[0010] Durch eine vorteilhafte Ausführung nach Anspruch 9 entsprechen die anliegenden Außenteile
der gewünschten Kontakt-Sollposition der Kontaktplatte, bei der der optimale Klemmenanschluß
erreicht und ein Abscheren der Kabelader am oberen Rand des Sackloches wirksam verhindert
ist. Zugleich kann zwischen dem nicht anliegenden Bereich des Fortsatzes und dem anschlußseitigen
Endteil des Steckkontaktteils ein Werkzeug zum Herausziehen der Kontaktplatte eingeführt
werden.
[0011] Der Fortsatz könnte auch ganz entfallen oder so ausgebildet sein, daß kein Werkzeugeingriff
zwischen ihm und dem anschlußseitigen Endteil des Steckkontaktteils besteht. Für diesen
Fall ist es vorteilhaft, gemäß Anspruch 10 einen Werkzeugeingriff durch eine entsprechende
Aussparung oder einen Durchbruch in dem nach außen über das anschlußseitige Endteil
hinausragenden Abschnitt der Kontaktplatte vorzusehen.
[0012] Ein weiterer vorteilhafter Aufbau des Schneidklemmteils besteht gemäß Anspruch 11
darin, den Fortsatz entsprechend der Kontaktplatte auszuführen, wobei die Breite der
beiden Kontaktschlitze unterschiedlich groß sein kann, so daß durch einfaches Wenden
des Schneidklemmteils zwei Aderndurchmesser abgedeckt sind.
[0013] Durch eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des anschlußseitigen Endteils des
Steckkontaktteils nach Anspruch 12 werden die beiden Klemmschenkel der Kontaktplatte
stabil in ihrer Sollage gehalten, wodurch ein Aufweiten beim Eindringen der Kabelader
wirksam verhindert wird. Auf diese Weise ist nicht nur eine gleichbleibend hohe Kontaktkraft
des Schneidklemmteils gewährleistet, sondern auch ein ungewolltes Zurückgleiten der
Kontaktplatte und damit ein Lösen der Kontaktierung einfach und sicher vermieden.
Überdies können dadurch die Klemmschenkel schmäler ausgeführt werden, ohne die erforderliche
Kontaktkraft zu verringern. Dies ermöglicht eine kleinere Bauweise, was einer Grundforderung
bei Steckverbindern entgegenkommt.
Vor allem aber ist durch diese Ausbildung eine auch bei starken Rüttelbewegungen dauerhaft
sichere leitende Verbindung zwischen Steckkontakt- und Schneidklemmteil gewährleistet,
wodurch der diesbezügliche Vorteil einer einstückigen Ausführung der Kontaktelemente
trotz des erfindungsgemäßen zweiteiligen Ausbaus erhalten bleibt.
[0014] Bei einer Ausgestaltung des Kabelsteckverbinders nach Anspruch 13 ist auf einfache
Weise eine saubere Führung sowohl der Kabeladern als auch der Kontaktplatte erzielt.
Damit ist stets sichergestellt, daß die Schneidklemmkontaktierung in optimaler Weise
an der richtigen Stelle der Kabeladern und im vorgesehenen Bereichs des Schneidklemmschlitzes
erfolgt.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es dabei, dieses u-förmige Isolierteil gemäß Anspruch 14
mit dem Kontaktträger einstückig auszuführen, weil dadurch die Herstellung kostengünstiger
und das Teil lagestabil ist.
[0016] Bei einem alternativen Aufbau des Kabelsteckverbinders mit einem den anschlußseitigen
Bereich des Kontaktträgers abschließenden Deckelteil kann das u-förmige Isolierteil
entsprechend Anspruch 15 einstückig mit diesem Deckelteil ausgeführt sein. Es ragt
bei montiertem Deckelteil stirnseitig bis knapp zu der eingeschobenen Kontaktplatte
in eine Kontaktkammer des Kontaktträgers. Von der Steckseite her reicht die Stirnfläche
des Randteils des Sackloches ebenfalls fast an die eingeschobene Kontaktplatte heran,
so daß zwischen den beiden Stirnflächen eine schlitzartige Ausnehmung zum Einschieben
der Kontaktplatte gebildet ist.
[0017] Im Vergleich zu der beschriebenen Ausführung nach Anspruch 14, bei der das u-förmige
Isolierteil mit dem Kontaktträger einstückig ist, muß daher das Isolierteil selbst
keinen Schlitz aufweisen. Zusammen mit seiner Anordnung am Deckelteil ist damit -
insbesondere durch wesentlich einfachere Werkzeuge und Fertigungsschritte (z.B. beim
Spritzgußverfahren) eine schnellere, zuverlässigere und kostengünstigere Herstellung
ermöglicht.
Außerdem ist bei diesem Aufbau das Einbringen der Kabelader völlig problemlos, denn
sie muß lediglich durch die zweckmäßigerweise dem Adernquerschnitt angepaßte und mit
einem Einführungstrichter versehene Durchführungsöffnung in der Deckel-Stirnplatte
geschoben werden und gleitet dabei automatisch durch das u-förmige Isolierteil hindurch
in das Sackloch. Insbesondere bei mehrpoligen Kabelsteckverbindern ist dadurch eine
schnelle Montage erreicht, weil dazu lediglich die Einzeladern an der gut sichtbaren
und zugänglichen Deckeloberfläche in die Einführungstrichter der Durchführungsöffnungen
einzustecken sind und anschließend das gesamte Kabel nachzuschieben ist. Die Adern
werden dadurch sicher in die zugehörigen Sacklöcher eingeführt, ohne daß zu befürchten
wäre, daß der Einführungsvorgang durch Aufsitzen von Adern auf Randteilen der u-förmigen
Isolierteile behindert würde.
[0018] Bei mehrpoligen Ausführungen ist es zweckmäßig, die u-förmigen Teile paarweise um
180° zueinander versetzt anzuordnen (Anspruch 16), weil dann durch ein einfaches,
an zwei gegenüberliegenden Fortsätzen angreifendes zangenartiges Werkzeug jeweils
zwei Kontaktplatten zugleich zur Kontaktierung zweier Kabeladern eingeschoben werden
können.
[0019] Wenn die Konfiguration der Kontaktelemente symmetrisch ist und nicht eine unsymmetrische
Anordnung bereits ein unverwechselbares Zusammenfügen von Deckelteil und Kontaktträger
bewirkt, stellt eine Ausgestaltung der u-förmigen Isolierteile nach Anspruch 17 eine
einfache Codierungsmöglichkeit dar. Dies insbesondere dann, wenn der Kabelsteckverbinder
umspritzt wird und kein Gehäuse zum Anbringen von Codierelementen vorhanden ist.
[0020] Das Deckelteil und der Kontaktträger können gemäß den Ansprüchen 18 und 19 entweder
fest oder lösbar miteinander verbunden werden. Während die erste, z.B. durch Umspritzen,
Verkleben oder Kunststoffverschweißen realisierbare Lösung kostengünstig und für dichte
Kabelsteckverbinder besonders geeignet ist, ermöglicht die zweite, z.B. durch Schraub-,
Clips- oder Rastverbindung hergestellte Ausführung eine Benutzung des gleichen Kontaktträgers
mit unterschiedlichen Deckelteilen, welche Einführungsöffnungen für verschieden starke
Kabeladern aufweisen.
Außerdem können durch diese Lösbarkeit erforderlichenfalls auf einfache Weise die
Schneidklemmteile ausgetauscht werden (ggf. auch einzeln) gegen solche, deren Kontaktplatten
anders dimensionierte Schneidklemmschlitze aufweisen. Damit ist eine hohe Anpassungsfähigkeit
an die verschiedensten Anwendungsfälle erzielt.
[0021] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des Kabelsteckverbinders gemäß Anspruch
20 weist das Deckelteil wenigstens eine Ausnehmung auf, die beim montierten Kabelsteckverbinder
in einen stirnseitigen Vorsprung des Kontaktträgers eingreift.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn nach Anspruch 21 hierfür die sowieso vorhandenen
Kontaktkammer-Trennwände des Kontaktträgers in angepaßte nutförmige Aussparungen des
Dekkelteils sowie Spalte zwischen den u-förmigen Isolierteilen eingreifen. Dadurch
ist nicht nur eine Montagevereinfachung durch eine exakte Positionierung und Fixierung
des Deckelteils am Kontaktträger sondern auch eine besonders einfache Codierungsmöglichkeit
ohne zusätzliches Teil und auch bei symmetrischem Aufbau des Kabelsteckverbinders
sowie identisch ausgebildeten u-förmigen Isolierteilen geschaffen.
[0022] Ein Kabelsteckverbinder, bei denen alle Kontaktelemente entsprechend Anspruch 22
angeordnet sind, ist in vorteilhafter Weise besonders einfach bedienbar. Dabei ist
es zweckmäßig, alle Kontakt-elemente auch in einer Ebene anzuordnen, so daß die axiale
Länge des Kabelsteckverbinders möglichst gering ist.
[0023] Durch eine in Anspruch 23 angegebene Ausgestaltung ist darüber hinaus auch ein minimaler
Umfang bzw. Durchmesser des Kabelsteckverbinders erreichbar, wodurch insgesamt wesentlich
zu seiner Miniaturisierung beigetragen ist.
[0024] Wenn in besonderen Fällen (z. B. bei Steckverteilern) mehrere Kabeladern an ein Kontaktelement
angeschlossen werden sollen, ist es vorteilhaft, die Kontaktplatte nach Anspruch 24
mit einer entsprechenden Anzahl von Schneidklemmschlitzen auszustatten und eine gleiche
Anzahl von Sacklöchern vorzusehen. Entsprechend den Durchmessern der anzuschließenden
Kabel-adern können dabei die Schlitzbreiten gleich oder unterschiedlich groß sein.
[0025] Wenn der Kabelsteckverbinder nicht umspritzt ist, weist er in aller Regel ein den
Kontaktträger eng umfassendes, z. B. in Form einer Griffhülse ausgebildetes Gehäuse
auf. In diesem Fall ist ein Aufbau gemäß Anspruch 25 besonders günstig, weil nach
dem Aufbringen der Griffhülse ohne den geringsten Mehraufwand eine zusätzliche Sicherung
des Schneidklemmteils in der Kontakt-Sollposition erreicht und damit eine dauerhaft
sichere Kontaktierung der Kabeladern auch dann gewährleistet ist, wenn der Kabelsteckverbinder
starken Rüttelbewegungen ausgesetzt ist.
[0026] Aufgrund der geringen Materialstärke des als Blechstanzteil ausgeführten Steckkontaktteils
ist die durch deren Ausnehmung einzuführende Kontaktplatte (besonders ohne Auflage
gem. Anspruch 3) in vertikaler Richtung instabil und ein genaues Einführen zur Kontaktierung
der Kabelader schwierig.
Durch eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Schneidklemmteils gemäß Anspruch
26 ist auf einfache Weise eine sichere Führung des Schneidklemmteils in Sollrichtung
auch dann gewährleistet, wenn die zum Einschieben bzw. Herausziehen des Schneidklemmteils
auf dieses ausgeübte Kraft nicht oder nur zum Teil in Sollrichtung wirkt, so daß zugleich
ein Verkanten wirksam verhindert ist.
Dabei wird die Führung in der zur Steckerachse senkrechte Ebene durch Führungsflächen
erzielt, an denen die anschlußseitige und die steckseitige Oberfläche der Führungsarme
entlang gleiten. Der Abstand der Führungsflächen ist dazu geringfügig größer als die
Materialstärke der Führungsarme, so daß sowohl ein leichtes Gleiten als auch eine
ausreichende Führung der Führungsarme in der genannten Ebene erreicht ist.
[0027] Eine besonders einfache Herstellung ergibt sich, wenn nach Anspruch 27 die Führungsflächen
für die anschlußseitigen Oberflächen der Führungsarme im Deckelteil angebracht sind,
weil dies unkomplizierte Werkzeuge möglich macht.
Die Führung des Schneidklemmteils in Sollrichtung innerhalb der genannten Ebene ist
bereits dadurch in für viele Anwendungsfälle ausreichendem Maße gegeben, daß die Führungsarme
die u-förmigen Isolierteile seitlich eng umfassen und die Außenkanten der Klemmschenkel
an den Innenflächen der Seitenwände des anschlußseitigen Endteils des Kontaktteils
entlang gleiten. Zur weiteren Verbesserung dieser Führung ist gemäß eine vorteilhaften
Ausgestaltung des Kabelsteckverbinders nach Anspruch 28 vorgesehen, daß die Seitenkanten
der Führungsarme in sehr geringem Abstand von den Kontaktkammer-Trennwänden verlaufen.
[0028] Einfach und kostengünstig in Aufbau und Herstellung ist das Schneidklemmteil, wenn
es - z.B. als Blechstanzteil - einstückig ausgeführt ist (Anspruch 29).
[0029] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Schneidklemmteils ist in Anspruch 30
angegeben. Diese zu einer Ausbildung gemäß Anspruch 5 alternative Realisierung einer
unverlierbaren Anordnung des Schneidklemmteils weist demgegenüber den Vorzug auf,
daß die Klemmschenkel keine nach außen abragenden Rastnasen benötigen. Auf diese Weise
ist der seitliche Platzbedarf des Schneidklemmteils minimiert, so daß auch die Kontaktkammern
schwächer ausgeführt sein können. Dadurch wiederum sind die Abmessungen des Kabelsteckverbinders
quer zur Achse (bei Rundsteckverbindern der Durchmesser) kleiner und entsprechen somit
einer Grundforderung bei elektrischen Steckverbindern.
[0030] Darüberhinaus können bei dieser Ausführung die Außenkanten der Klemmschenkel auf
ihrer ganzen Länge an den Trennwänden entlang gleiten und verbessern dadurch die Führung
des Schneidklemmteils weiter.
Vor allem aber müssen die Klemmschenkel nicht (quer zum Schneidklemmschlitz) federnd
ausgebildet sein, so daß für das Schneidklemmteil eine wesentlich größere Materialauswahl
zur Verfügung steht und insbesondere starre Materialien gewählt werden können, die
überdies eine definierte Adernquetschung im Schneidklemmschlitz gewährleisten.
[0031] Die Halteschultern können als Teile des Kontaktträgers ausgebildet sein, was dessen
Aufbau jedoch aufwendiger gestalten und starre Materialien für das Schneidklemmteil
nur bedingt zulassen würde.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Kabelsteckverbinders besteht daher gemäß Anspruch
(31) darin, als Halteschultern Bereich von am Deckelteil bereits vorhandenen, z.B.
- wie beschrieben - zur Bildung einer nutförmigen Ausnehmung für die Aufnahme einer
Kontaktkammer-Trennwand vorhandener Wände.
Vorzugsweise sind gemäß Anspruch 32 die Führungsarme etwa ebenso lang wie die Klemmschenkel
der Kontaktplatte. Auf diese Weise ist eine maximale Auszugslänge der Führungsarme
erreicht, so daß auch bei Verwendung dickerer Kabeladern die Kontaktplatte so weit
zurückschiebbar ist, daß die Kabelader aus dem Kabelsteckverbinder herausgezogen werden
kann.
[0032] Das Lösen einer Adernkontaktierung durch Herausziehen des Schneidklemmteils ist besonders
gut handhabbar durch Einführen eines einfachen Werkzeugs zwischen dem Fortsatz des
Schneidklemmteils und der Basiswand des anschlußseitigen Endteils des Steckkontaktteils.
Dies ist ohne Mehraufwand dadurch erleichtert, daß gemäß Anspruch 33 der Fortsatz
durch eine etwas nach außen abgebogene Lasche verlängert ist.
[0033] Die Erfindung wird nachstehend noch anhand eines in den Figuren 1 bis 3 dargestellten
ersten und in den Figuren 4 bis 8 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiels eines Kabelsteckverbinders
mit vier Adernanschlüssen näher erläutert, wobei gleiche Teile in beiden Ausführungsbeispielen
mit gleichen Ziffern bezeichnet sind. Es zeigen:
- Fig. 1:
- - eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht des ersten Kabelsteckverbinders
mit zwei noch nicht angeschlossenen und zwei angeschlossenen Kabel-adern,
- Fig. 2:
- - je eine perspektivische Ansicht eines Kontaktelements mit eingeschobener und nicht
eingeschobener Kontaktplatte,
- Fig. 3:
- - eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Kontaktträger mit zwei Schneidklemmanschlüssen
in Vorverrastungsposition, einer angeschlossenen Kabelader und einer Anschlußstelle
ohne Kontaktelement,
- Fig. 4:
- - eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht des zweiten Kabelsteckverbinders
mit zwei angeschlossenen und zwei nicht angeschlossenen Kabeladern,
- Fig. 5:
- - eine perspektivische Ansicht des Schneidklemmteils,
- Fig. 6:
- - eine perspektivische Ansicht eines Kontaktelements mit teilweise eingeschobener
Kontaktplatte,
- Fig. 7:
- - eine steckseitige Draufsicht auf die Innenseite des Deckelteils und
- Fig. 8:
- - eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Kontaktträger mit zwei gelösten Schneidklemmen
(Vorverraststellung), einer angeschlossenen Kabelader und einer Anschlußstelle ohne
Kontaktelement.
[0034] Der Kabelsteckverbinder 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel besteht aus einem
Kunststoff-kontaktträger 2, vier darin angeordneten Kontaktelementen 3 zum elektrischen
Anschluß der Litzenseelen 4 von vier isolierten Kabeladern 5 eines Kabels 6 sowie
einem den Kontaktträger 2 im Bereich des Kabelanschlusses eng umfassenden, als Griffhülse
ausgebildeten Gehäuse 7.
[0035] Die Kontaktelemente 3 bestehen jeweils aus einem Steckkontaktteil 8 und einem separaten
Schneidklemmteil 9. Jedes Steckkontaktteil 8 ist steckseitig als Messerkontakt 10
zum Einstecken in angepaßte Buchsen eines nicht dargestellten Gegensteckverbinders
ausgebildet und weist ein etwa u-förmiges anschlußseitiges Endteil 11 mit einer Basiswand
12 und zwei Seitenwänden 13 auf.
[0036] Das Schneidklemmteil 9 besteht aus einer Kontaktplatte 14 und einem davon rechtwinklig
abragenden Fortsatz 15. Die Kontaktplatte 14 ist als Schneidklemme mit einem Schneidklemmschlitz
16 ausgeführt, welcher eine Einlaufschräge 17 zum sicheren Einführen einer Kabelader
5 aufweist. Die durch den Schneidklemmschlitz 16 gebildeten Klemmschenkel 18 tragen
am freien Ende nach außen abragende Rastnasen 19.
[0037] In der Basiswand 12 ist eine quer zur Steckrichtung verlaufende schlitzförmige Ausnehmung
20 angebracht, durch die die Kontaktplatte 14 ins Innere des anschlußseitigen Endteils
11 soweit einschiebbar ist, bis der Fortsatz 15 mit abgewinkelten Außenteilen 21 an
der Außenfläche der Basiswand 12 anliegt. Die Breite der Ausnehmung 20 entspricht
etwa derjenigen der Kontaktplatte 14 und ist geringer als der lichte gegenseitige
Abstand der Rastnasen 19. Diese sind an ihrer vorderen Stirnseite mit einer Einführschräge
22 ausgestattet.
[0038] Beim Einschieben der Kontaktplatte 14 gleitet diese an den Seitenkanten der Ausnehmung
20 entlang, wodurch die freien Endabschnitte der Klemmschenkel 18 soweit elastisch
zusammengedrückt werden, daß die Kontaktplatte 14 durch die Ausnehmung 20 hindurch
eingeführt werden kann. Anschließend schnappen die Klemmschenkel 18 auseinander, so
daß die Rastnasen 19 mit Rastschultern 23 die seitlichen Randabschnitte der Ausnehmung
20 hintergreifen und das Schneidklemmteil 9 unverlierbar, jedoch - im Gegensatz zum
Stand der Technik mit einstückigen Kontaktelementen - bei Bedarf durch ein einfaches
Werkzeug lösbar im Steckkontaktteil angeordnet ist (Vorverrastposition).
[0039] Durch diese Lösbarkeit können erforderlichenfalls andere Kontaktplatten 14 mit unterschiedlich
dimensionierten Schneidklemmschlitzen 16 eingesetzt werden.
[0040] Der Kontaktträger 2 weist vier in Achsrichtung des Kabelsteckverbinders 1 verlaufende
Sacklöcher 24 zum Einstecken der freien Endabschnitte der isolierten Kabeladern 5
auf, die sich anschlußseitig in u-förmigen, zum Schneidklemmteil 9 hin offenen, mit
dem Kontaktträger 2 einstückigen Führungsteilen 25 fortsetzen, deren Form und Abmessung
den Kabeladern 5 angepaßt sind. Auf Höhe der Ausnehmung 20 weisen sie jeweils einen
Schlitz 26 auf, in den die Kontaktplatte 14 zur sauberen Führung quer zur Steckerachse
A stirnseitig einschiebbar ist. Die Führungsteile 25 sind paarweise mit gemeinsamer
Basis angeordnet und öffnen sich zu Aussparungen 27 des Kontaktträgers 2 hin, durch
welche die Schneidklemmteile 9 eingebracht werden können.
[0041] Weiterhin weist der Kontaktträger 2 vier axiale Durchführungen 28 zum Einsetzen der
Messerkontakte 10 auf. Sie sind derart bemessen, daß ihre Wände durch die Elastizität
des Kunststoffs des Kontaktträgers 2 unter Druck an den Messerkontakten 10 anliegen
und dadurch eine Dichtwirkung ergeben. Diese ist z. B. dann von Vorteil, wenn anstatt
des Gehäuses 7 eine Umspritzung vorgesehen ist, da ein unerwünschtes Eindringen von
Umspritzmaterial in den Steckbereich ohne zusätzlichen Aufwand wirksam verhindert
ist.
[0042] Bei der Konfektionierung des Kabelsteckverbinders, die durch seinen einfachen Aufbau
ohne weiteres auch vor Ort erfolgen kann, werden nach dem Abmanteln eines Endstücks
des Kabels 6 die isolierten Einzeladern 5 vollständig in die Sacklöcher 24 eingeführt.
Zum Kontaktieren der Kabel-adern 5 müssen nun lediglich je zwei einander gegenüberliegende
Schneidklemmteile 9 mittels eines einfachen zangenförmigen Werkzeugs zugleich, und
damit kostengünstig, aus der Vorverrastungsposition in den Schlitz 26 eingedrückt
werden, wobei die Zangenarme an den Außenflächen der Fortsätze 15 angreifen. Nach
vollständigem Einschieben der Kontaktplatte 14 (Kontakt-Sollposition) liegen die Außenteile
21 der Fortsätze 15 an den zugehörigen Basiswänden 12 an, wobei zwischen diesen und
den Fortsätzen 15 ein Zwischenraum 29 verbleibt, der so bemessen ist, daß zum bedarfsweisen
Lösen der Schneidklemmteile 9 entsprechende Werkzeugteile eingeführt werden können.
[0043] Damit die von den Zangenarmen sowohl beim Einschieben als auch beim Herausziehen
der Schneidklemmteile 9 auf die Fortsätze 15 ausgeübten Kräfte sicher aufgenommen
werden können, sind diese jeweils mit einer Prägung 30 zur Versteifung versehen.
[0044] Beim Eindrücken der Kontaktplatten 14 in die durch die Sacklöcher 24 und die Führungsteile
25 exakt positionierten und durch das Anliegen auf beiden Seiten der Schlitze 26 an
den Wänden der Sacklöcher 24 und Führungsteile 25 zum Eindringen in die Schneidklemmschlitze
16 fixierten Ka-beladern 5 werden zunächst an den Kanten der Einlaufschrägen 17 die
Litzenisolierungen durchschnitten und anschließend die Litzenseelen 4 in die Schneidklemmschlitze
16 derart eingepreßt, daß unter Verformung und teilweiser Verdichtung der Litzendrähte
eine dauerhaft sichere Kontaktierung der Litzenseelen 4 über die Kontaktplatten 14
und die unter Federdruck an den Rastnasen 19 anliegenden Seitenwände 13 der Steckkontaktteile
8 mit deren Messerkontakten 10 auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen gewährleistet
ist. Dabei sind aufgrund des beschriebenen Aufbaus Kurzschlüsse durch vagabundierende
Litzendrähte sicher vermieden.
[0045] In der Kontakt-Sollposition sind die Fortsätze 15 soweit in die Aussparungen 27 des
Kontaktträgers 2 eingeschoben, daß ihre am weitesten nach außen ragenden Teile mit
der Außenkontur des Kontaktträgers 2 bündig sind. Damit ist einerseits eine weitere
Sicherung der Kontakt-Sollposition aller Schneidklemmteile 9 erzielt und zugleich
sichergestellt, daß diese Positionen von den Schneidklemmteilen 9 bei deren Montage
auch tatsächlich eingenommen worden sind, weil sich andernfalls der letzte Montageschritt,
nämlich das Aufschieben der Griffhülse 7 auf den Kontaktträger 2 wegen vorstehender
Teile nicht durchführen ließe.
[0046] Auch der Kabelsteckverbinder gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht aus einem
Kunststoffkontaktträger 2, vier darin angeordneten Kontaktelementen 3 zum elektrischen
Anschluß der Litzenseelen 4 von vier isolierten Kabeladern 5 eines Kabels 6 sowie
einem den Kontaktträger 2 im Bereich des Kabelanschlusses eng umfassenden, als Griffhülse
ausgebildeten Gehäuse 7.
[0047] Die Kontaktelemente 3 bestehen ebenfalls jeweils aus einem Steckkontaktteil 8 und
einem separaten Schneidklemmteil 9. Jedes Steckkontaktteil 8 ist steckseitig als Messerkontakt
10 zum Einstecken in angepaßte Buchsen eines nicht dargestellten Gegensteckverbinders
ausgebildet und weist ein etwa u-förmiges anschlußseitiges Endteil 11 mit einer Basiswand
12 und zwei Seitenwänden 13 auf.
[0048] Das Schneidklemmteil 9 besteht aus einer Kontaktplatte 14 und einem davon rechtwinklig
abragendem Fortsatz 15. Die Kontaktplatte 14 ist als Schneidklemme mit einem Schneidklemmschlitz
16 ausgeführt, welche eine Einlaufschräge 17 zum sicheren Einführen einer Kabelader
5 aufweist. Die durch den Schneidklemmschlitz 16 gebildetet Klemmschenkel 18 tragen
jedoch keine Rastnasen.
[0049] Der Fortsatz 15 weist zwei mit ihm einstückige, parallel zu den Klemmschenkeln 18
laufende und mit diesen etwa gleich lange Führungsarme 31 auf, deren freie Endstücke
32 in anschlußseitiger Richtung um 90° abgewinkelt sind.
Die Führungsarme 31 weisen jeweils eine anschlußseitige Fläche 33, eine steckseitige
Fläche 34 sowie eine innere und eine äußere Längskante 35, 35' auf. Die steckseitigen
Flächen 34 liegen auf der anschlußseitigen Stirnfläche 36 des anschlußseitigen Endteils
11 des Steckkontaktteils 8 auf. Der zwischen den Führungsarmen 31 liegende Bereich
des Fortsatzes 15 ist als Lasche 37 verlängert, die unter einem kleinen Winkel nach
außen gebogen ist.
[0050] In der Basiswand 12 des Steckkontaktteils 8 ist eine quer zur Steckrichtung verlaufende
schlitzförmige Ausnehmung 20 angebracht, durch welche die Kontaktplatte 14 ins Innere
des anschlußseitigen Endteils 11 so weit einschiebbar ist, bis der Fortsatz 15 an
der Außenfläche der Basiswand 12 anliegt. Die Breite der Ausnehmung 20 ist dazu gerinfügig
größer als diejenige der Kontaktplatte 14. Beim Einschieben der Kontaktplatte 14 gleiten
deren Seitenkanten 38 an den Innenflächen der Seitenwände 13 des anschlußseitigen
Endteils 11 des Steckkontaktteils 8 entlang.
[0051] Der Kontaktträger 2 weist vier durch Trennwände 39 voneinander getrennte Kontaktkammern
40 auf, in denen die Schneidklemmkontaktierung der Litzenseelen 4 der Kabeladern 5
mit den Kontaktelementen 3 erfolgt. Sie sind anschlußseitig und - zur Betätigung der
Schneidklemmteile 9 - seitlich offen.
In jeder Kontaktkammer 40 ist ein axiales Sackloch 24 vorgesehen, in das die zugehörige
isolierte Kabelader 5 einsteckbar ist.
[0052] Weiterhin ist bei diesem Kabelsteckverbinder 1 ein Deckelteil 41 aus Kunststoff vorgesehen,
welches nach dem Einbringen der Kontaktelemente 3 in den Kontaktträger 2 mit letzterem
durch Kunststoffverschweißung fest verbunden wird. Das Deckelteil 41 weist vier Durchführungsöffnungen
42 mit Einführungstrichter 43 auf, die sich als steckseitig abragende u-förmige Führungsteile
25 fortsetzen, deren Adernaufnahmebereiche in Form und Abmessung den Ka-beladern 5
angepaßt sind.
[0053] Bei befestigtem Deckelteil 41 tauchen die mit den Sachlöchern 24 fluchtenden Führungsteile
25 so weit in die Kontaktkammern 40 des Kontaktträgers 2 ein, daß zwischen ihren freien
Stirnflächen 44 und den Randteilen der Sacklöcher 24 auf Höhe der Ausnehmung 20 des
anschlußseitigen Endteils 11 des Steckkontaktteils 8 ein Schlitz zum Einführen der
Kontaktplatte 14 gebildet ist.
[0054] Das Deckelteil 41 weist weiterhin vier L-förmige Wände 45 auf, deren kurze Schenkel
46 jeweils eine axiale nutförmige Aussparung 47 einschließen. Die Führungsteile 25
sind paarweise durch Spalte 48, 48' voneinander getrennt, die senkrecht zu den Aussparungen
47 verlaufen. Diese Aussparungen 47 und Spalte 48, 48' sind derart angeordnet, daß
sie beim Zusammenfügen von Deckelteil 41 und Kontaktträger 2 die anschlußseitigen
Endbereiche der Trennwände 39 der Kontaktkammern 40 aufnehmen. Dadurch ist zugleich
die richtige Zuordnung der identisch ausgebildeten und achssymmetrisch angeordneten
Führungsteile 25 und Kontaktkammern 40 sowie ein sauberes Fluchten von Führungsteilen
25 und Sacklöchern 24 gewährleistet und darüber hinaus eine exakte Vorfixierung für
den Schweißvorgang erreicht.
[0055] Bei befestigtem Deckelteil 41 liegen die anschlußseitigen Flächen 33 der Führungsarme
31 an den Stirnflächen 49 der L-förmigen Wände 45 an. Die Führungsarme 31 sind damit
in Achsrichtung zwischen diesen Stirnflächen 49 und den anschlußseitigen Stirnflächen
36 des Endteils 11 des Steckkontaktteils 8 sauber geführt und ein Verkanten in der
Ausnehmung 20 ist sicher vermieden.
In Querrichtung dazu ist der gleiche Vorteil durch die Führung der Seitenkanten 38
der Klemmschenkel 18 der Kontaktplatte 14 an den Seitenwänden 13 des anschlußseitigen
Endteils 11 des Steckkontaktteils 8 sowie der inneren Längskanten 35 der Führungsarme
31 an den Führungsteilen 25 und zugleich der äußeren Längskanten 35' der Führungsarme
31 an den Innenflächen der Kammer-Trennwände 39 erzielt.
[0056] Die über die Führungsteile 25 seitlich hinausragenden Wandteile 50 der längeren Schenkel
51 der Wände 45 dienen zugleich als Anschlag für die herausgezogenen (geöffneten)
Schneidklemmteile 9, die dadurch auf einfache Weise unverlierbar sind.
[0057] Dieses zweite Ausführungsbeispiel zeichnet sich durch einen besonders unkomplizierten
und durch einfache Werkzeuge kostengünstig herstellbaren Aufbau aus. Außerdem muß
das Schneidklemmteil 9 nicht federnd ausgebildet sein, sondern kann aus starrem, eine
definierte Klemmkraft gewährleistendem Material bestehen.
[0058] Schließlich ist auch die Konfektionierung schnell und sicher durch folgende Montageschritte
durchführbar:
Nach dem Einführen der Kontaktplatte 14 der Schneidklemmteile 9 durch die Ausnehmungen
der Steckkontaktteile 8 werden die so komplettierten Kontaktelemente 3 mit ihren Messerkontakten
10 durch die dafür vorgesehenen Durchbrüche des Kontaktträgers 2 hindurchgesteckt.
Anschließend wird das Deckelteil 41 so auf den Kontaktträger 2 aufgesetzt, daß die
kreuzförmig angeordneten Trennwände 39 in die nutförmigen Aussparungen 47 der L-förmigen
Wände 45 und in die Spalte 48, 48' zwischen den Führungsteilen 25 eingreifen und eine
innere Dekkelfläche 52 auf einer korrespondierenden anschlußseitigen Fläche des Kontaktträgers
2 aufliegt.
Deckelteil 41 und Kontaktträger 42 werden nun verschweißt.
Anschließend kann der Kabelanschluß bei vollständig vormontiertem, mit dem Deckelteil
41 verschlossenem Kontaktträger 2 erfolgen. Dazu sind zunächst die Schneidklemmteile
9 aus dem Endteil 11 des Steckkontaktteils 8 bis zum Anschlag der Endstücke 32 an
den Wandteilen 50 der Wände 45 herauszuziehen. Dazu wird ein einfaches Werkzeug (z.B.
ein Schraubendreher) zwischen das hierzu als etwas nach außen abgebogene Lasche 37
ausgebildete anschlußseitige Ende des Fortsatzes 15 und das anschlußseitige Endteil
11 des Steckkontaktteils 8 eingeführt und nach außen gedrückt.
[0059] Im Anschluß daran werden die vier nicht abisolierten Kabeladern 5 in die DurchführungsöfFnungen
42 des Deckelteils 41 eingesteckt und durch Nachführen des ganzen Kabels 6 gleichzeitig
bis zum Anschlag in die Sacklöcher 24 eingeführt.
Zur Kontaktierung der Litzenseelen 4 mit den Schneidklemmteilen 9 sind diese nunmehr
lediglich in die Kontakt kammern einzudrücken, was mittels eines einfachen zangenartigen
Werkzeugs erfolgen kann.
Die Montage des Kabelsteckverbinders 1 wird schließlich durch Einbringen des angeschlossenen
Kontaktträgers 2 in ein Gehäuse 7 abgeschlossen.
1. Kabelsteckverbinder mit wenigstens einem in einer Kammer eines Kontaktträgers (2)
angeordneten Kontaktelement (3), das als Steckkontaktteil (8) ausgebildet ist, welches
am anschlußseitigen Endteil ein Schneidklemmteil (9) zur Kontaktierung einer in ein
Sackloch des Kontaktträgers eingesteckten, vom Steckkontaktteil beabstandeten isolierten
Kabelader mittels eines in einer quer zur Steckrichtung verlaufenden Kontaktplatte
(14) angebrachten Schneidklemmschlitzes aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidklemmteil (9) ein separates Teil ist, welches mit der Kontaktplatte
(14) zu deren Führung vor deren Kontaktierung eine allseitig an den Querschnitt der
Kontaktplatte (14) angepaßte Ausnehmung (20) des anschlußseitigen Endteils (11) des
Steckkontaktteils (8) durchsetzt.
2. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (20)
der Querschnittskontur der Kontaktplatte (14) angepaßt ist.
3. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
zum Steckerinneren hin eine Auflagefläche aufweist.
4. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche
aus dem anschlußseitigen Endteil des Steckkontaktteils herausgedrückt ist.
5. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden den Schneidklemmschlitz (16) umfassenden Klemmschenkel (18) der Kontaktplatte
(14) nach außen weisende Rastnasen (19) aufweisen, deren gegenseitiger Abstand größer
ist, als die Breite der Ausnehmung (20).
6. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnasen (19)
eine Einlaufschräge (17) aufweisen.
7. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schneidklemmteil (9) einen zur Kontaktplatte (14) um etwa 90° abgewinkelten Fortsatz
(15) aufweist, der auf der der Kabelanschlußseite gegenüberliegenden Außenseite des
anschlußseitigen Endteils (11) des Steckkontaktteils (8) angeordnet ist.
8. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (15)
wenigstens eine Prägung (30) aufweist.
9. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz
(15) derart geformt ist, daß er bei kontaktierter Kabelader (5) mit Außenteilen (21)
an der Außenfläche des anschlußseitigen Endteils (11) des Steckkontaktteils (8) anliegt.
10. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der außerhalb des anschlußseitigen Endteils des Kontaktelements befindliche Endabschnitt
der Kontaktplatte eine Aussparung aufweist.
11. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Querschnitt des Fortsatzes demjenigen der Kontaktplatte des Schneidklemmteils
im Bereich des Schneidklemmschlitzes entspricht und ebenfalls einen Kontaktschlitz
aufweist.
12. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das anschlußseitige Endteil (11) des Steckkontaktteils (8) u-förmig ausgebildet ist
und die beiden Seitenwände (13) unter Druck an den Außenflächen bzw. -kanten der Rastnasen
(19) der eingeführten Kontaktplatte (14) anliegen.
13. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
oberhalb des Einführungsbereichs des Sackloches (24) ein u-förmiges Isolierteil (25)
angeordnet ist, dessen Öffnung der Kontaktplatte (14) des Schneidklemmteils (9) zugewandt
ist und auf dessen Höhe einen an seine Kontur angepaßten Schlitz (26) aufweist.
14. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierteil
(25) mit dem Kontaktträger (2) einstückig ist.
15. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierteil
(25) mit einem mit dem Kontaktträger (2) verbindbaren Deckelteil (41) einstückig ist,
anschlußseitig in eine Aderndurchführungsöffnung (42) des Deckelteils (41) mündet
und steckseitig in Kammern (40) des Kontaktträgers (2) hineinragen.
16. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Isolierteile (25) vorgesehen und derart angeordnet sind, daß jeweils zwei
anschlußseitige Endteile (11) der Steckkontaktteile (8) einander um 180° versetzt
gegenüberliegen.
17. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur
wenigstens eines Isolierteils (25) und der daran angepaßten Kammer (40) des Kontaktträgers
(2) von den übrigen unterschiedlich ist.
18. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckelteil (41) fest mit dem Kontaktträger (2) verbunden ist.
19. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckelteil (41) lösbar mit dem Kontaktträger (2) verbunden ist.
20. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckelteil (41) wenigstens eine Ausnehmung aufweist, die bei montierten Kabelsteckverbindern
(1) in einen anschlußseitigen Vorsprung des Kontaktträgers (2) eingreift.
21. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Endbereiche
der Trennwände (39) in angepaßte nutförmige Aussparungen (47) des Deckelteils sowie
die Spalte (48, 48') zwischen den u-förmigen Isolierteilen (25) einsteckbar sind.
22. Kabelsteckverbinder nach einem der Anspüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Kontaktelemente (3) derart angeordnet sind, daß ihre Fortsätze (15) nach außen
weisen.
23. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (15)
symmetrisch zur Mittelachse (A) angeordnet sind und die am weitesten nach außen abragenden
Teile mit der Steckeraußenkontur übereinstimmen.
24. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktplatte und - bei einer Ausbildung gemäß Anspruch 11 - der Fortsatz zwei
oder mehr Kontaktschlitze aufweisen.
25. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 24, mit einem den Kontaktträger
(2) eng umfassenden Gehäuse (7), dadurch gekennzeichnet, daß das sich am weitesten
nach außen erstreckenden Teil des Schneidklemmteils (9) in dessen Kontaktierungs Sollposition
an der Innenfläche des Gehäuses (7) anliegt.
26. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schneidklemmteil (9) zwei von dem Fortsatz (15) in Einschubrichtung abragende,
bei eingeschobenem Schneidklemmteil (9) die u-förmigen Isolierteile (25) seitlich
eng umgreifende Führungsarme (31) aufweist, deren anschluß- und steckseitige Fläche
(33, 34) beim Einschieben oder Rausziehen an Führungsflächen des Kontaktträgers (2)
und - bei einer Ausführung nach einem der Ansprüche 15 bis 21 - des Deckelteils (41)
entlang gleiten.
27. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 26 mit einem Deckelteil (41), dadurch gekennzeichnet,
daß die der Kontaktplatte (14) zugewandten Flächen (34) der Führungsarme (31) auf
der anschlußseitigen Stirnfläche (36) des Endteils (11) des Steckkontaktteils (8)
aufliegen und die von der Kontaktplatte (14) abgewandten Flächen (33) der Führungsarme
(31) auf der Stirnfläche (49) einer Wand (45) des Deckelteils (41) aufliegen.
28. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige
Abstand der einander abgewandten Außenkanten (35') der beiden Führungsarme (31) jedes
Schneidklemmkontaktteils (9) nur geringfügig kleiner ist als der lichte Abstand der
zughörigen Kontaktkammer-Trennwände (39) und daß der lichte Abstand der beiden Führungsarme
(31) jedes Schneidklemmteils (9) nur geringfügig größer ist als die Außenabmessung
der u-förmigen Isolierteile (25).
29. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsarme (31) mit dem Schneidklemmteil (9) einstückig sind.
30. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsarme (31) in anschlußseitiger Richtung abgewinkelte Endstücke (32) aufweisen,
die bei nicht kontaktiertem Schneidklemmteil (9) jeweils eine Halteschulter hintergreifen.
31. Kabelsteckverbinder nach Anspruch 30 mit einem Deckelteil (41), dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteschultern (50) durch die Wände (45) des Deckelteils (41) gebildet sind.
32. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß
die Länge der Führungsarme (31) der größten Länge der Klemmschenkel (18) der Kontaktplatte
(14) entspricht.
33. Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 26 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (15) eine zwischen den Führungsarmen (31) in Achsrichtung des Kabelsteckverbinders
(1) über die Führungsarme (31) hinsausragende Lasche (37) aufweist, die etwas nach
außen abgebogen ist.
1. Cable plug connector with at least one contact element (3) which is disposed in a
chamber of a contact support (2) and which is formed as a plug contact part (8), which
on the connection-side end part has an insulation displacement part (9) for contacting
a cable core, which core is inserted in a blind hole in the contact support and is
insulated and spaced apart from the plug contact part, by means of an insulation displacement
slit provided in a contact plate (14) extending transverse to the direction of insertion,
characterised in that the insulation displacement part (9) is a separate part which,
with the contact plate (14), for the guidance thereof and before contact thereof,
passes through a cut-out (20) in the connection-side end part (11) of the plug contact
part (8), which cut-out is adapted on all sides to suit the cross-section of the contact
plate (14).
2. Cable plug connector according to claim 1, characterised in that the cut-out (20)
is adapted to the cross-sectional contour of the contact plate (14).
3. Cable plug connector according to claim 1 or 2, characterised in that the cut-out
has a bearing surface towards the inside of the plug.
4. Cable plug connector according to claim 3, characterised in that the bearing surface
is pressed out of the connection-side end part of the plug contact part.
5. Cable plug connector according to one of claims 1 to 4, characterised in that the
two clamping limbs (18) of the contact plate (14), which enclose the insulation displacement
slit (16), have outwardly directed latching projections (19), the distance between
them being greater than the width of the cut-out (20).
6. Cable plug connector according to claim 5, characterised in that the latching projections
(19) have a run-in slope (17).
7. Cable plug connector according to one of claims 1 to 6, characterised in that the
insulation displacement part (9) has an extension (15) angle-bent by about 90° with
respect to the contact plate (14) and disposed on the outside, opposite the cable
connection side, of the connection-side end part (11) of the plug contact part (8).
8. Cable plug connector according to claim 7, characterised in that the extension (15)
has at least one embossed part (30).
9. Cable plug connector according to claim 7 or 8, characterised in that the extension
(15) is formed in such a way that during contact with the cable core (5) it lies with
its outer parts (21) on the outer surface of the connection-side end part (11) of
the plug contact part (8).
10. Cable plug connector according to one of claims 7 to 9, characterised in that the
end portion of the contact plate located outside the connection-side end part of the
contact element has a recess.
11. Cable plug connector according to one of claims 2 to 10, characterised in that the
cross-section of the extension corresponds to that of the contact plate of the insulation
displacement part in the region of the insulation displacement slit and also has a
contact slit.
12. Cable plug connector according to one of claims 1 to 11, characterised in that the
connection-side end part (11) of the plug contact part (8) is formed in a U-shape
and the two side walls (13) lie under pressure against the outer surfaces or edges
of the latching projections (19) of the inserted contact plate (14).
13. Cable plug connector according to one of claims 1 to 12, characterised in that above
the insertion region of the blind hole (24) a U-shaped insulating part (25) is disposed,
the opening of which faces the contact plate (14) of the insulation displacement part
(9) and, at the level thereof, has a slit (26) adapted to its contour.
14. Cable plug connector according to claim 13, characterised in that the insulating part
(25) is one piece with the contact support (2).
15. Cable plug connector according to claim 13, characterised in that the insulating part
(25) is one piece with a cover part (41), which can be connected to the contact support
(2), issues on the connection-side into a core passage opening (42) in the cover part
(41) and protrude [sic] on the plug side into chambers (40) of the contact support
(2).
16. Cable plug connector according to one of claims 13 to 15, characterised in that a
plurality of insulating parts (25) are provided and are disposed in such a way that
in each case two connection-side end parts (11) of the plug contact parts (8) lie
opposite each other offset by 180°.
17. Cable plug connector according to claim 16, characterised in that the outer contour
of at least one insulating part (25) and the chamber (40), adapted thereto, of the
contact support (2) is different from the rest.
18. Cable plug connector according to one of claims 15 to 17, characterised in that the
cover part (41) is fixedly connected to the contact support (2).
19. Cable plug connector according to one of claims 15 to 17, characterised in that the
cover part (41) is releasably connected to the contact support (2).
20. Cable plug connector according to one of claims 15 to 19, characterised in that the
cover part (41) has at least one cut-out which engages into a connection-side projection
of the contact support (2) when the cable plug connectors (1) are assembled.
21. Cable plug connector according to claim 20, characterised in that the free end regions
of the separating walls (39) can be inserted into appropriately adapted groove-like
recesses (47) in the cover part and the gaps (48, 48') between the U-shaped insulating
parts (25).
22. Cable plug connector according to one of claims 1 to 21, characterised in that all
the contact elements (3) are disposed in such a way that their extensions (15) point
outwardly.
23. Cable plug connector according to claim 22, characterised in that the extensions 15
are disposed symmetrically with respect to the middle axis (A) and the most outwardly
protruding parts coincide with the plug outer contour.
24. Cable plug connector according to one of claims 1 to 23, characterised in that the
contact plate and - in an embodiment according to claim 11 - the extension have two
or more contact slits.
25. Cable plug connector according to one of claims 1 to 24, having a housing (7) closely
encompassing the contact support (2), characterised that the most outwardly extending
part of the insulation displacement part (9) lies against the inner surface of the
housing (7) when this insulation displacement part is in its correct contacting position.
26. Cable plug connector according to one of claims 1 to 25, characterised in that the
insulation displacement part (9) has two guide arms (31) protruding from the extension
(15) in the insertion direction and closely surrounding the U-shaped insulating parts
(25) at the sides when the insulation displacement part (9) has been pushed in, the
connection-side and plugside surfaces (33, 34) of which guide arms slide, during insertion
or extraction, along guide surfaces of the contact support (2) and - in the case of
an embodiment according to one of claims 15 to 21 - of the cover part (41).
27. Cable plug connector according to claim 26, having a cover part (41), characterised
in that the surfaces (34) of the guide arms (31) facing the contact plate (14) lie
on the connection-side end surface (36) of the end part (11) of the plug contact part
(8) and the surfaces (33) of the guide arms (31) facing away from the contact plate
(14) lie on the end surface (49) of a wall (45) of the cover part (41).
28. Cable plug connector according to claim 26 or 27, characterised in that the mutual
spacing of the outer edges (35'), facing away from each other, of the two guide arms
(31) of each insulation displacement contact part (9) is only slightly smaller than
the clear space between the associated contact chamber separating walls (39) and that
the clear space between the two guide arms (31) of each insulation displacement part
(9) is only slightly larger than the outer dimension of the U-shaped insulating parts
(25).
29. Cable plug connector according to one of claims 26 to 28, characterised in that the
guide arms (31) are one piece with the insulation displacement part (9).
30. Cable plug connector according to one of claims 26 to 29, characterised in that the
guide arms (31) have end pieces (32) which are angle-bent in the connection-side direction
and which engage behind a respective holding shoulder when the insulation displacement
part (9) is not in contact.
31. Cable plug connector according to claim 30, having a cover part (41), characterised
in that the holding shoulders (50) are formed by the walls (45) of the cover part
(41).
32. Cable plug connector according to one of claims 26 to 31, characterised in that the
length of the guide arms (31) corresponds to the greatest length of the clamping limbs
(18) of the contact plate (14).
33. Cable plug connector according to one of claims 26 to 32, characterised in that the
extension (15) has a tab (37) protruding between the guide arms (31) in the axial
direction of the cable plug connector (1) beyond the guide arms (31), which tab is
bent back slightly in the outwards direction.
1. Connecteur à fiches pour câbles comportant au moins un élément de contact (13) qui
est disposé dans une chambre d'un porte-contacts (12) et qui est réalisé en tant que
pièce de contact à fiches (18) qui présente, à la partie terminale côté connexion,
une pièce coupante de serrage (9) pour établir le contact avec un conducteur de câble
introduit dans un trou borgne du porte-contacts, isolé et espacé de la pièce de contact
à fiches (8), au moyen d'une fente coupante de serrage pratiquée dans une plaque de
contact (14) s'étendant transversalement à la direction d'enfichage,
caractérisé en ce que la pièce coupante de serrage (9) est un élément séparé qui traverse,
par la plaque de contact (14), pour son guidage, avant l'établissement du contact,
un évidement (20) de la plaque de contact (14), adapté de tous côtés à la section
transversale de la partie terminale 11) côté connexion de la pièce de contact à fiches
(8).
2. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement
(20) est adapté au contour de la section de la plaque de contact (14).
3. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
l'évidement présente une surface de support vers l'intérieur du connecteur.
4. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 3, caractérisé en ce que la
surface de support est pressée à l'extérieur de la partie terminale côté connexion
de la pièce de contact à fiches.
5. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que les deux branches de serrage (18) de la plaque de contact (14), entourant
la fente de déplacement d'isolation (16), présentent des ergots d'encliquetage (19)
dirigés vers l'extérieur, dont l'écartement est supérieur à la largeur de l'évidement
(20).
6. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 5, caractérisé en ce que les
ergots d'encliquetage (19) présentent une surface oblique d'orientation (17).
7. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que la pièce coupante de serrage (9) présente un prolongement (15) qui est coudé
d'environ 90° par rapport à la plaque de contact (14) et qui est disposé sur le côté
extérieur, opposé au côté de connexion du câble, de la partie terminale (11) côté
connexion de la pièce de contact à fiches (8).
8. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 7, caractérisé en ce que le
prolongement (15) présente au moins une empreinte (30).
9. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que
le prolongement (15) a une forme telle que lorsqu'il est en contact avec le conducteur
de câble (5), il s'applique, par des parties extérieures (21), contre la face extérieure
de la partie terminale (11) côté connexion de la pièce de contact à fiches (8).
10. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé
en ce que la portion terminale de la plaque de contact, située à l'extérieur de la
partie terminale côté connexion de l'élément de contact, présente une découpe.
11. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisé
en ce que la section du prolongement correspond à celle de la plaque de contact de
la pièce coupante de serrage dans la zone de la fente coupante de serrage et présente
également une fente de contact.
12. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que la partie terminale (11) côté connexion de la pièce de contact à fiches
(8) est en forme de U et les deux parois latérales (13) s'appliquent avec pression
contre les faces extérieures ou les bords extérieurs des ergots d'encliquetage (19)
de la plaque de contact (14) introduite.
13. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé
en ce qu'au-dessus de la zone d'introduction du trou borgne (24) est disposée une
pièce d'isolation (25) en U dont l'ouverture est tournée vers la plaque de contact
(14) de la pièce coupante de serrage (9) et qui présente, à hauteur de cette dernière,
une fente (26) adaptée à son contour.
14. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 13, caractérisé en ce que la
pièce d'isolation (25) est d'un seul tenant avec le porte-contacts (2).
15. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 13, caractérisé en ce que la
pièce d'isolation (25) est d'un seul tenant avec un couvercle (41) à relier au porte-contacts
(2), débouche côté connexion dans une ouverture de passage de conducteur (42) du couvercle
(41) et pénètre dans des chambres (40) du porte-contacts (2).
16. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendication 13 à 15, caractérisé
en ce que plusieurs pièces d'isolation (25) sont prévues et disposées de manière que
dans chaque cas deux parties terminales (11) côté connexion des pièces de contact
à fiches (8) soient opposées l'une à l'autre, décalées de 180°.
17. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 16, caractérisé en ce que le
contour extérieur d'au moins une pièce d'isolation (25) et la chambre (40) qui lui
est adaptée du porte-contacts (2) est différent des autres.
18. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 15 à 17, caractérisé
en ce que le couvercle (41) est relié fixement au porte-contacts (2).
19. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 15 à 17, caractérisé
en ce que le couvercle (41) est relié au porte-contacts (2) de manière non permanente.
20. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 15 à 19, caractérisé
en ce que le couvercle (41) présente au moins un évidement qui s'engage dans une saillie
côté connexion du porte-contacts (2), lorsque les connecteurs à fiches pour câbles
(1) sont montés.
21. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 20, caractérisé en ce que les
zones terminales libres des cloisons (39) peuvent être enfichées dans des découpes
(47) adaptées, en forme de rainures, du couvercle ainsi que des fentes (48, 48') entre
les pièces d'isolation (25) en U.
22. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisé
en ce que tous les éléments de contact (3) sont disposés de manière que leurs prolongements
(15) soient dirigés vers l'extérieur.
23. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 22, caractérisé en ce que les
prolongements (25) sont disposés symétriquement par rapport à l'axe médian (A) et
les parties qui dépassent le plus loin vers l'extérieur coïncident avec le contour
extérieur d'enfichage.
24. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisé
en ce que la plaque de contact et - dans le cas d'une réalisation selon la revendication
11 - le prolongement présentent deux fentes de contact ou plus.
25. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 24, comportant
un boîtier (7) entourant étroitement le porte-contacts (2), caractérisé en ce que
la partie de la pièce coupante de serrage (9) qui s'étend le plus loin vers l'extérieur,
s'applique, dans sa position de contact de consigne, contre la face intérieure du
boîtier (7).
26. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 1 à 25, caractérisé
en ce que la pièce coupante de serrage (9) présente deux bras de guidage (31) qui
dépassent du prolongement (15) dans le sens d'introduction, et qui entourent étroitement
sur les côtés les pièces d'isolation (25) en U, lorsque la pièce coupante de serrage
(9) est introduite, bras de guidage dont la surface côté connexion (33) et la surface
côté enfichage (34) glissent le long de surfaces de guidage du porte-contacts (2)
et - dans le cas d'une réalisation selon l'une des revendications 15 à 21 - le long
du couvercle (41), lors de l'introduction ou de l'extraction.
27. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 26 avec un couvercle (41),
caractérisé en ce que les surfaces (34) des bras de guidage (31), tournées vers la
plaque de contact (14), reposent sur la face frontale (36) côté connexion de la partie
terminale (11) de la pièce de contact à fiches (8) et les surfaces (33) des bras de
guidage (31), tournées à l'opposé de la plaque de contact (14), reposent sur la face
frontale (49) d'une paroi (45) du couvercle (41).
28. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 26 ou 27, caractérisé en ce
que l'écartement des bords extérieurs (35') opposés l'un à l'autre des deux bras de
guidage (31) de chaque pièce coupante de serrage (9) n'est que légèrement inférieur
à l'écartement des cloisons (39) correspondantes de la chambre de contact et en ce
que l'écartement des deux bras de guidage (31) de chaque pièce coupante de serrage
(9) n'est que légèrement supérieur à la dimension extérieure des pièces d'isolation
(25) en U.
29. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 26 à 28, caractérisé
en ce que les bras de guidage (31) sont d'un seul tenant avec la pièce coupante de
serrage (9).
30. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 26 à 29, caractérisé
en ce que les bras de guidage (31) présentent des embouts (32) coudés vers le côté
connexion, qui passent chacun derrière un épaulement de maintien lorsque la pièce
coupante de serrage (9) n'est pas en contact.
31. Connecteur à fiches pour câbles selon la revendication 30 avec un couvercle (41),
caractérisé en ce que les épaulements de maintien (50) sont formés par les parois
(45) du couvercle (41).
32. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 26 à 31, caractérisé
en ce que la longueur des bras de guidage (31) correspond à la longueur maximale des
branches de serrage (18) de la plaque de contact (14).
33. Connecteur à fiches pour câbles selon l'une des revendications 26 à 32, caractérisé
en ce que le prolongement (15) présente, entre les bras de guidage (31), une patte
(37) qui dépasse des bras de guidage (31) dans la direction axiale du connecteur à
fiches pour câbles (1) et qui est légèrement coudée vers l'extérieur.