[0001] Die Erfindung betrifft einen Rotationsfüller zum Abfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere
Getränken, in Gefäße, insbesondere Flaschen, unter hochreinen Abfüllbedingungen, mit
einer Vielzahl von am Umfang eines Rotors verteilt angeordneten Füllventilen mit Halteelementen
zum Halten der Gefäße unter den Füllventilen während des Umlaufs und mit einem im
Bereich der Flaschenumlaufbahn mit einer Innenwand, einer Außenwand, einer Deckenwand
und einer Bodenwand abgegrenzten Reinstraum, in dem durch Einleiten von hochreinem
Gas, z.B. steriler Luft, eine hochreine Atmosphäre während des Abfüllvorgangs aufrechterhalten
wird.
[0002] Für bestimmte Getränke ist es erforderlich, den Abfüllvorgang unter hochreinen Bedingungen
durchzuführen, um zu verhindern, daß die Getränke mit die Haltbarkeit und die Qualität
des Getränkes beeinträchtigenden Schädlingen, z.B. Schimmelpilzen, in Berührung kommen.
Betroffen hiervon sind insbesondere solche Getränke, die alkohol- und CO
2-frei sind und einen PH-Wert von weniger als 4,5 haben. Da solche Getränke z.B. insbesondere
auch dem Verderben durch Schimmelpilze unterliegen und Schimmelpilze hauptsächlich
als Luftkontaminanten auftreten, sind an solchen Abfüllanlagen, die zum Abfüllen derartiger
Getränke geeignet sind, zusätzliche lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich.
[0003] Ein Füller, der für diese Art von Abfüllung gedacht ist, ist in der europäischen
Anmeldung 405 402 beschrieben. Diese Füllmaschine ist als Rotationsfüller ausgestaltet.
Sie weist am Umfang verteilt angeordnete Füllventile auf. Flaschen werden unter den
Füllventilen mit Halteelementen gehalten, die in einem abgegrenzten, einen Reinstraum
bildenden Bereich am Füller umlaufen. Der Reinstraum wird durch entsprechende Wände,
nämlich eine Innenwand, eine Außenwand, eine Deckenwand und eine Bodenwand begrenzt.
Die Deckenwand wird von einer oberen Füllerplatte und die Bodenwand von einer unteren
Füllerplatte gebildet. Zwischen den beiden Platten verläuft die Innenwand. Die stationäre
Außenwand dagegen bildet zur Deckenwand und zur Bodenwand hin Schlitze, durch die
die in den so begrenzten Raum eingeblasene Sterilluft entweichen kann. Die Sterilluft
wird von der Deckenplatte her um das Füllventil herum in den Reinstraum eingeleitet.
Die Flaschen stehen in dem Reinstraum auf der Bodenplatte und werden seitlich mit
Halteelementen gehalten, die jedoch keine Höhenbewegung der Flaschen zulassen. Da
das Füllorgan durch die Deckenwand hindurch geführt ist und über eine Leitung mit
dem oberhalb des Füllers angeordneten Vorratsbehälter in Verbindung steht und das
eigentliche Füllventil außerhalb des Reinstraumes angeordnet ist, besteht die Gefahr,
daß über die Länge der Verbindungsleitung und die daran angeschlossenen Elemente,
wie Füllventil und Durchflußmesser, Keime beim Abfüllvorgang in den Reinstraum eingetragen
werden.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung das Problem zugrunde,
einen Rotationsfüller anzugeben, mit dem hochreine Abfüllbedingungen aufrechterhalten
werden können, wobei gleichzeitig die Konstruktion möglichst einfach sein soll.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Rotationsfüller der eingangs genannten Art dadurch,
daß die den Reinstraum nach oben hin begrenzende Deckenwand zumindest teilweise von
der Unterseite eines die abzufüllende Flüssigkeit speichernden Ringkessels und der
unmittelbar darunter angeordneten Füllventile gebildet wird.
[0006] Dadurch, daß die den Reinstraum nach oben hin begrenzende Deckenwand zumindest teilweise
von der Unterseite eines die abzufüllende Flüssigkeit speichernden Ringkessels und
den unmittelbar darunter angeordneten Füllventilen gebildet wird, liegen die Füllventile
selbst im Reinstraum und es ist ein direkter Zulauf vom Ringkessel zu den Füllventilen
möglich, so daß die abzufüllende Flüssigkeit auf kürzestem Weg ohne die Gefahr einer
Kontamination von Keimen abgefüllt werden kann. Dadurch, daß die Unterseite des Ringkessels
zum Teil selbst die obere Deckenwand bildet, ergibt sich außerdem eine konstruktive
Vereinfachung. Insgesamt schafft die Kombination dieser Merkmale somit die Möglichkeit,
bei einfacher Konstruktion einen hochreinen Abfüllvorgang zu gewährleisten.
[0007] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Teil der Deckenwand
von einer den Ringkessel tragenden Platte gebildet wird. Durch diesen Teil werden
dann bevorzugt Antriebsstangen als Teil der Antriebselemente für die Halteelemente
hindurchgeführt. In diesem Zusammenhang ist es auch vorteilhaft, wenn diese Antriebsstangen
durch in ihrer Länge wenigstens der Hubhöhe der Halteelemente entsprechende Hülsen
geführt sind. Die Hülse, die die Antriebsstange umgibt, schafft dort einen Raum, in
dem Sterilluftatmosphäre vorherrscht. Wenn die Länge der Hülse wenigstens der Hubhöhe
entspricht, bedeutet dies, daß der Teil der Antriebsstange, der in angehobenem Zustand
außerhalb der Hülse liegt, beim Absenken immer noch im Bereich der Hülse verbleibt,
so daß darüber von der Außenatmosphäre keine Keime in das Innere des Reinstraumes
auch bei abgesenkten Halteelementen eingetragen werden.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Außenwand und vorzugsweise
auch die Bodenwand derart an einem Traggestell angeordnet sind, daß sie im Bedarfsfall
einen Zugang zum Reinstraum ermöglichen. Der Zugang kann beispielsweise dadurch ermöglicht
werden, daß die Außenwand und/oder die Bodenwand in einzelne Segmente unterteilt ist,
die jeweils über Scharniere an dem Traggestell angeordnet sind, so daß dann, wenn
ein Zugang zum Reinstrauminneren erforderlich ist, an der entsprechenden Stelle die
Außenwand geöffnet werden kann. Dasselbe läßt sich natürlich auch erreichen, wenn
die Außenwand insgesamt vom Traggestell abnehmbar angeordnet wird. Bodenwand und Außenwand
drehen also nicht mit dem Füller mit, sondern werden vom Traggestell gehalten und
erlauben im Bedarfsfall einen Zugang. Dagegen dreht die teilweise von der Unterseite
des Ringkessels gebildete Deckenwand und die Innenwand mit dem Rotor des Rotationsfüllers
mit.
[0009] Um die in den Reinstraum eingeleitete Sterilluft in ständigem Strom zu halten, sind
Luftaustrittsschlitze vorgesehen, vorzugsweise zwischen der Bodenwand und der Innenwand,
sowie zwischen der Außenwand und der Deckenwand. Es wird also in den Reinraum ständig
Sterilluft mit Überdruck (darunter wird jedes Gas verstanden, das den gewünschten
Reinheitsanforderungen entspricht) eingespeist und dieses entweicht durch die Schlitze
wieder, so daß ein ständiges Durchspülen mit Gas stattfindet, was die Aufrechterhaltung
hochreiner Abfüllbedingungen weiter fördert.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Sterilgaseintritt
in den Reinstraum durch seitlich im Bereich der Außenwand vorgesehenen Gaseintrittsöffnungen
erfolgt. Diese Gaseintrittsöffnungen können an der Seitenwand verteilt an mehreren
Stellen vorgesehen sein, so daß ein gleichmäßiger Gaseintritt möglich ist.
[0011] Wenn die Bodenwand zum Luftaustrittsschlitz hin nach unten geneigt verläuft, wird
sichergestellt, daß evtl. sich einstellende Flüssigkeitsspritzer oder im Falle einer
nicht erkannten undichten Flasche ablaufende Flüssigkeit, die auf die Bodenwand fällt,
von selbst in Richtung zum Luftaustrittsschlitz hin abläuft bzw. durch den zum Luftaustrittsschlitz
gerichteten Gasstrom mitgenommen wird, so daß keine dauernden Flüssigkeitsablagerungen
im Bereich der Bodenwand zu befürchten sind.
[0012] Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
weiter erläutert und beschrieben. Dabei zeigt
- Figur 1
- eine schematische Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Rotationsfüller und
- Figur 2
- Schnittansicht entlang der Linie II-II der Figur 1.
[0013] Die Figur 1 zeigt in einer schematischen Draufsicht den grundsätzlichen Aufbau des
erfindungsgemäßen Rotationsfüllers 1. Der Rotationsfüller 1 umfaßt einen Rotor 2,
an dem am Umfang gleichmäßig verteilt eine Vielzahl von Füllventilen 3 angeordnet
sind. Die Füllventile laufen auf der Umlaufbahn 4 bei Antrieb des Rotors 2 um die
Achse 11 um. Während des Umlaufs werden Flaschen 18, die unter den Füllventilen 3
gehalten werden (vgl. Figur 2), gefüllt.
[0014] Die Flaschen 18 werden über ein Zuförderband 5 und einen Einlaufstern 6 an den Rotor
2 in bekannter Weise übergeben. Nach dem Umlauf werden die Flaschen 18 vom Transferstern
7 an einen Verschließer 8 übergeben. Nach dem Verschließen werden die Flaschen 18
von einem Auslaufstern 9 übernommen und auf ein Abförderband 10 verbracht, von wo
sie zur weiteren Behandlung an die nächste Station übergeben werden.
[0015] Um die Flaschen 18 unter hochreinen Bedingungen abfüllen zu können, ist im Bereich
der Umlaufbahn am Rotor 2 ein durch die Außenwand 12 umrissener Reinstraum erzeugt,
in dem nicht nur die Füllventile 3 liegen, sondern auch der Einlaufstern 6, der Transferstern
7, der Verschließer 8 sowie dessen Auslaufstern 9.
[0016] Über seitlich am Umfang im Bereich der Außenwand 12 angebrachte Gaseintrittsöffnungen
34 erfolgt die Sterilluftzufuhr (Zufuhr von sterilem Gas), so daß innerhalb des durch
die Außenwand 12 umgrenzten Raumes eine hochreine Atmosphäre während des Abfüllvorganges
aufrechterhalten werden kann.
[0017] Aus der Schnittansicht der Figur 2 im Bereich der Linie II-II der Figur 1 ist der
Aufbau deutlicher zu erkennen. Auf einer Rotorplatte 17, die Teil des Rotors 2 bildet
und mit umläuft, ist ein Ringkessel 16 angeordnet, in den durch eine Flüssigkeitszulaufleitung
35 die abzufüllende Flüssigkeit 36 eingeleitet wird.
[0018] Unmittelbar am unteren Ausgang des Ringkessels 16 sitzen die Füllventile 3. Die Unterseite
15 des Ringkessels 16, die Unterseite des Füllventils 3 sowie die Unterseite der Platte
17 bilden eine obere Deckenwand des darunterliegenden Reinstraumes 19, der seitlich
durch die an der Platte 17 befestigte zylindrische Innenwand 13 zur Rotorachse 11
hin und radial nach außen durch die stationäre, teilzylindrische Außenwand 12 begrenzt
ist. Nach unten ist dieser Raum durch die mit Neigung verlaufende stationäre Bodenwand
14 abgeschlossen. Die Wände 12 und 14 laufen im wesentlichen um den gesamten Umfang
des Rotors 2 herum, allerdings mit entsprechenden Zulauf- und Auslauföffnungen im
Bereich des Flaschenein- und -auslaufes (vgl. Figur 1).
[0019] Die Außenwand 12 und die Bodenwand 14 wird über ein Traggestell 28 gestützt, das
am Umfang verteilte Stützen 30 aufweist, sowie davon abzweigende Arme 29, die nach
innen zur Rotorachse hin verlaufen und die untere Tragplatte 31 des Rotors 2 über
einen Kugeldrehkranz drehbar abstützen, an der die die obere Platte 17 tragende Innenwand
13 befestigt ist. Die Außenwand 12 kann über den Umfang verteilt in einzelne Segmente
unterteilt sein, die jeweils für sich z.B. über Scharniere geöffnet werden können,
so daß ein Zugang in den Reinstraum möglich ist. Vorzugsweise ist auch die Bodenwand
14 entsprechend abnehmbar oder wegschwenkbar.
[0020] Die Flaschen 18, im dargestellten Ausführungsbeispiel PET-Kunststoffflaschen, werden
von Halteelementen 27 an die Auslaufmündung des Füllventils 3 gedrückt. Jedes Halteelement
27 wird über Antriebselemente 21 auf- und abgefahren. Es nimmt also am Flascheneinlauf
eine Flasche 18 von einer unteren Stellung auf und verbringt sie in die in Figur 2
dargestellte Position unmittelbar an das Auslaufende des Füllventils 3. Nach dem Füllvorgang
wird über die Antriebselemente 21 die Flasche 18 wieder abgesenkt. Die Antriebselemente
21 umfassen Antriebsstangen 20, das Gestänge 24, die Gasfeder 25, die Abtastrolle
23 sowie die Steuerkurve 22. Die Steuerkurve 22 ist feststehend innerhalb der drehenden
Teile des Rotors 2 angeordnet und bewirkt über die Abtastrolle 23 in Verbindung mit
der nach oben hin wirkenden Gasfeder 25 ein Heben und Senken des Gestänges 24, so
daß darüber auch die Antriebsstangen 20 und die Haltelemente 27 von der Innenseite
der Wand 13 bzw. des Rotors 2 her gesteuert werden. Im Bereich der Rotorplatte 17
sind Durchführungen in Form von Hülsen 26 geschaffen, durch die die Antriebsstangen
20 hindurchtreten. Die Länge 1 dieser Hülsen 26 ist so bemessen, daß sie mindestens
der Hubhöhe des Gestänges 21 entspricht, so daß der in der gezeigten Position außerhalb
der Hülse 26 liegende obere Teil der Antriebsstangen 20 nach dem Absenken noch innerhalb
der Hülse 26 verbleibt und dadurch auch nicht solche Keime in das Innere des Reinstraumes
19 beim Absenken eingetragen werden, die sich evtl. an dem nicht im Reinstraum liegenden
oberen Teil der Antriebsstangen 20 abgesetzt haben.
[0021] Der eigentliche Füllvorgang läuft in an sich bekannter Weise ab. Hierzu werden die
einzelnen Füllventile 3 und zusätzliche Steuerventile 37 in geeigneter Weise beaufschlagt,
um Spülgas einzuleiten, den Rückgasaustritt zu steuern, das Flüssigkeitsventil zu
öffnen und dergl. mehr.
[0022] Wie bereits geschildert, wird über die seitlich an der Außenwand 12 angeordneten
Sterilluftzufuhröffnungen 34 ständig Sterilluft in den Reinstraum 19 eingeblasen.
Diese Sterilluft kann durch einen Luftaustrittsschlitz 32 zwischen Bodenwand 14 und
Innenwand 13 einerseits und durch einen Luftaustrittsschlitz 33 zwischen Außenwand
12 und der Unterseite 15 des Ringkessels 16 andererseits austreten, so daß der Reinstraum
19 ständig durchspült wird. Auch durch den Zwischenraum zwischen Antriebsstange 20
und Hülse 26, also durch das Innere der Hülse 26 kann etwas Sterilgas entweichen,
so daß die Hülse 26 zur Außenseite hin ebenfalls ständig durchspült wird.
[0023] Da die Flasche 18 unmittelbar an dem am Ringkessel 16 angeordneten Füllventil 3 mit
Halteelementen 27 gehalten wird und die Wege der Flüssigkeit in die Flasche 18 sehr
kurz sind, wird im Bereich des eigentlichen Abfüllvorganges eine hochreine Atmosphäre
ohne Gefahr des Keimeintrages aufrechterhalten. Die Auslauföffnung des Füllventils
3 wird ständig von der Sterilluft umströmt, ebenso der Flaschenhals, so daß ein Abfüllvorgang
unter hochreinen Bedingungen (bis zu weniger als 100 Keime pro m
3 sind möglich) aufrechterhalten und durchgeführt werden kann. Dadurch, daß die Antriebselemente
für die Halteelemente 27 außerhalb des Reinstraumes 19 zur Rotorachse hin gelegen
sind und nur mit Antriebsstangen 20 in den Reinstraum 19 selbst eingreifen, um die
Halteelemente 27, die beispielsweise Halteklammern sein können, zu heben und zu senken,
bleibt der Reinstraum 19 insgesamt weitestgehend frei von Einbauten. Durch den Antrieb
von innen her wird außerdem die Möglichkeit des freien Zugangs von außen her offengehalten,
wenn die Wand 12 abgenommen bzw. geöffnet wird.
[0024] Sollte es im Bereich des Reinstraumes 19 zu Flüssigkeitsanfall außerhalb der Flasche
18 kommen (beispielsweise durch Flaschenbruch), kann die entstehende Flüssigkeit entlang
der Bodenwand 14 durch den Austrittsschlitz 32 entweichen bzw. wird durch die austretende
Sterilluft, die in Richtung zum Luftaustrittsschlitz 32 strömt, mitgerissen und dadurch
der Reinstraum saubergehalten.
1. Rotationsfüller (1) zum Abfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere Getränken, in Gefäße,
insbesondere Flaschen (18), unter hochreinen Abfüllbedingungen, mit einer Vielzahl
von am Umfang eines Rotors (2) angeordneten Füllventilen (3), Halteelementen (27)
zum Halten der Gefäße (18) unter den Füllventilen (3) während des Umlaufs und mit
einem im Bereich der Flaschenumlaufbahn (4) mit einer Innenwand (13) einer Außenwand
(12), einer Deckenwand (15) und einer Bodenwand (14) abgegrenzten Reinstraum (19),
in dem durch Einleiten von hochreinem Gas, z.B. steriler Luft, eine hochreine Atmosphäre
während des Abfüllvorgangs aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die den Reinstraum (19) nach oben hin begrenzende Deckenwand zumindestens teilweise
von der Unterseite (15) eines die abzufüllende Flüssigkeit (36) speichernden Ringkessels
(16) und der unmittelbar darunter angeordneten Füllventile (3) gebildet wird.
2. Rotationsfüller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Deckenwand von einer den Ringkessel (16) tragenden Platte (17) des Rotors
(2) gebildet wird.
3. Rotationsfüller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsstangen (20) der Halteelemente (27) durch die Deckenwand hindurchgeführt
sind.
4. Rotationsfüller nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstangen(20) durch den von der Platte (17) gebildeten Teil der Deckenwand
hindurchgeführt sind.
5. Rotationsfüller nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstangen (20) durch in ihrer Länge (1) wenigstens der Hubhöhe der Halteelemente
(27) entsprechende Hülsen (26) geführt sind.
6. Rotationsfüller nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre Außenwand (12) und vorzugsweise auch die stationäre Bodenwand (14)
derart an einem Traggestell (28) angeordnet sind, dass sie im Bedarfsfall einen Zugang
zum Reinstraum (19) ermöglichen.
7. Rotationsfüller nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Bodenwand (14) und der Innenwand (13) ein Luftaustrittsschlitz (32)
vorgesehen ist.
8. Rotationsfüller nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Außenwand (12) und der Deckenwand ein Luftaustrittsschlitz (33) vorgesehen
ist.
9. Rotationsfüller nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sterilgaseintritt in den Reinstraum (19) durch seitliche, im Bereich der Außenwand
(12) vorgesehene Gaseintrittsöffnungen (34) erfolgt.
10. Rotationsfüller nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (14) zum Luftaustrittsschlitz (32) hin nach unten geneigt verläuft.
1. A rotary filling machine (1) for filling liquids, especially beverages, into vessels,
in particular bottles (18), under high-purity bottling conditions, comprising a plurality
of filling valves (3) arranged on the periphery of a rotor (2), holding elements (27)
for holding the vessels (18) under the filling valves (3) during circulation, and
an ultraclean room (19) delimited by an inner wall (13), an outer wall (12), a ceiling
wall (15) and a bottom wall (14) in the area of the path (4) on which the bottles
circulate, a high-purity atmosphere being maintained in said ultraclean room by introducing
high-purity gas, e.g. sterile air, during the bottling process, characterized in that the ceiling wall delimiting the ultraclean room (19) at the top is defined, at least
partially, by the lower surface (15) of an annular vessel (16) storing the liquid
(36) to be bottled and by the lower surface of the filling valves (3) arranged immediately
below said annular vessel (16).
2. A rotary filling machine according to claim 1, characterized in that part of the ceiling wall is defined by a plate (17) of the rotor (2), said plate
(17) supporting the annular vessel (16).
3. A rotary filling machine according to claim 1 or 2, characterized in that drive rods (20) of the holding elements (27) extend through the ceiling wall.
4. A rotary filling machine according to claim 3, characterized in that the drive rods (20) extend through the part of the ceiling wall defined by said plate
(17).
5. A rotary filling machine according to claim 3 or 4, characterized in that the drive rods (20) extend through sleeves (26) whose length (1) corresponds at least
to the displacement height of the holding elements (27).
6. A rotary filling machine according to at least one of the preceding claims, characterized in that the stationary outer wall (12) and preferably also the stationary bottom wall (14)
are arranged on a support frame (28) in such a way that, if necessary, they permit
access to the ultraclean room (19).
7. A rotary filling machine according to at least one of the preceding claims, characterized in that an air-outlet slot (32) is provided between the bottom wall (14) and the inner wall
(13).
8. A rotary filling machine according to at least one of the preceding claims, characterized in that an air-outlet slot (33) is provided between the outer wall (12) and the ceiling wall.
9. A rotary filling machine according to at least one of the preceding claims, characterized in that the sterile gas enters the ultraclean room (19) through lateral gas inlet openings
(34) provided in the area of the outer wall (12).
10. A rotary filling machine according to claim 7, characterized in that the bottom wall (14) is inclined downwards towards the air-outlet slot (32).
1. Dispositif de remplissage rotatif (1) pour le transvasement de liquides, en particulier
de boissons, dans des récipients, en particulier des bouteilles (18), dans des conditions
de transvasement de haute pureté, équipé d'une multiplicité de vannes de remplissage
(3) disposées sur le pourtour d'un rotor (2), d'éléments de maintien (27) pour le
maintien des récipients (18) sous les vannes de remplissage (3) pendant la rotation
et d'un espace ultra pur (19) délimité dans la zone de la trajectoire des bouteilles
(4) par une paroi interne (13), une paroi externe (12), une paroi de couverture (15)
et une paroi de fond (14), dans lequel on conserve une atmosphère de haute pureté
pendant l'opération de transvasement par l'introduction de gaz de haute pureté, par
exemple d'air stérile, caractérisé en ce que la paroi de couverture délimitant l'espace ultra pur (19) vers le haut est formée
au moins partiellement par le côté inférieur (15) d'une cuve annulaire (16) stockant
le liquide (36) à transvaser et les vannes de remplissage (3) disposées juste au-dessous.
2. Dispositif de remplissage rotatif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une partie de la paroi de couverture est constituée par une plaque (17) du rotor (2)
supportant la cuve annulaire (16).
3. Dispositif de remplissage rotatif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des tiges d'entraînement (20) des éléments de maintien (27) sont passées à travers
la paroi de couverture.
4. Dispositif de remplissage rotatif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les tiges d'entraînement (20) sont passées à travers la partie de la paroi de couverture
qui est formée par la plaque (17).
5. Dispositif de remplissage rotatif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les tiges d'entraînement (20) sont guidées par des douilles (26) correspondant dans
leur longueur (1) au moins à la hauteur de levage des éléments de maintien (27).
6. Dispositif de remplissage rotatif selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la paroi externe (12) fixe et de préférence également la paroi de fond (14) fixe
sont disposées sur un bâti-support (28) de telle façon qu'elles permettent le cas
échéant un accès à l'espace ultra pur (19).
7. Dispositif de remplissage rotatif selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une fente de sortie d'air (32) est prévue entre la paroi de fond (14) et la paroi
interne (13).
8. Dispositif de remplissage rotatif selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une fente de sortie d'air (33) est prévue entre la paroi externe (12) et la paroi
de couverture.
9. Dispositif de remplissage rotatif selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'entrée de gaz stérile dans l'espace ultra pur (19) s'effectue par des orifices
d'entrée de gaz (34) prévues dans la zone de la paroi externe (12).
10. Dispositif de remplissage rotatif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la paroi de fond (14) s'étend en direction de la fente de sortie d'air (32) avec
une inclinaison vers le bas.