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(11) |
EP 0 893 553 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2002 Patentblatt 2002/11 |
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Anmeldetag: 06.05.1998 |
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Profilbahn für die Entlüftung und Entwässerung von im Dünnbett verlegten Bodenfliesen,
insbesondere keramischen Fliesen
Profiled sheet for the drainage and the ventilation of flooring tiles, especially
ceramic tiles, laid on a thin-bed
Feuille profilée pour le drainage et la ventilation de dalles de plancher, en particulier
de dalles en céramique, posées sur une couche mince
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
24.07.1997 DE 29713161 U 09.04.1998 DE 29806561 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.01.1999 Patentblatt 1999/04 |
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Patentinhaber: Gutjahr, Walter |
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64404 Bickenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Gutjahr, Walter
64404 Bickenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Helber, Friedrich G., Dipl.-Ing. et al |
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Zenz, Helber & Hosbach
Patentanwälte
Scheuergasse 24 64673 Zwingenberg 64673 Zwingenberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 413 645 DE-A- 4 120 777 GB-A- 2 229 464
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DE-A- 3 310 013 FR-A- 2 544 460 US-A- 4 977 714
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Profilbahn zur Entlüftung und Entwässerung von Bodenbelägen
aus Fliesen, bestehend aus einer eigensteifen Kunststoffolie, welche durch in dichtem
Abstand parallel verlaufende streifenförmige und aufeinanderfolgend jeweils in entgegengesetztem
Sinn zum vorhergehenden streifenförmigen Abschnitt umgeformte, insbesondere umgebogene
oder umgekantete Abschnitte so profiliert ist, daß abwechselnd untere, zur Tragplatte
und obere, zur Bodenfliesen-Unterseite offen mündende Kanäle entstehen, die durch
durchgehenden Öffnungen verbunden sind, welche eine flüssigkeits- und gasdurchlässige
Verbindung der zur Oberseite offenen Kanäle mit den zur Unterseite offenen Kanälen
der Profilbahn herstellen, wobei auf der Oberseite der Profilbahn eine flüssigkeits-
und gasdurchlässiges Abdeckbahn vorgesehen ist.
[0002] Die Oberseite der Untergründe von Witterungseinflüssen ausgesetzten Balkonen oder
Terrassen, d.h. in der Regel Beton-Tragplatten, die mit Fliesen und zwar vorzugsweise
keramischen Fliesen belegt werden sollen, werden in zunehmendem Maße durch Dichtschlämmen
oder sog. Flüssigfolien abgedichtet. Dabei sind Hohlräume im Dünnbettmörtel unter
dem Keramikbelag nicht auszuschließen. Wenn in diese Hohlräume über die Fugen des
Fliesenbelags eindringendes Wasser gelangt, kommt es häufig zu Frostabplatzungen an
glasierten keramischen Fliesen. Zudem dehnt sich in solchen Hohlräumen eingeschlossenes
Wasser aus, so daß das sich dann bildende Eis zum Absprengen der keramischen Fliesenbeläge
von der Dünnbett-Mörtelschicht führt.
[0003] Für die Drainierung von massiven, als Lastverteilungsschicht unter Plattenbelägen
vorgesehenen, vorzugsweise bewehrten Estrichschichten sind Profilbahnen der eingangs
erwähnten Art bekannt (DE 90 01 575 U1), welche vor dem Aufbringen des noch bildsamen
Estrichs auf die Beton-Tragplatte aufgelegt werden, wobei die auf der umgeformten
Kunststoffolie vorgesehene wasserdurchlässige Abdeckbahn aus einem für den beim Aufbringen
noch fliesfähigen Estrich nicht durchlässigen Material, z.B. einem Vliesmaterial,
besteht, welches ein Eindringen des Estrichs in die nach oben offen mündenden Kanäle
der Kunststoff-Folienbahn verhindert, so daß durch die Estrichschicht hindurchtretendes
Oberflächenwasser in diese Kanäle übertreten und von dort abgeführt werden kann. Für
den Fall des Durchtritts von Oberflächenwasser größerer Menge sind - in größeren Abständen
- von diesen Kanälen zu den unten offenen Kanälen durchgehende Öffnungen vorgesehen,
über welche ein Teil des anfallenden Wassers auch in die unteren Kanäle übertreten
kann, die somit als zusätzliche Drainagekanäle zur Verfügung stehen. Für die Verlegung
von Bodenplatten, wie Fliesen etc. im Dünnbett direkt auf der Profilbahn ohne eine
Estrich-Zwischenschicht ist diese bekannte Drainagebahn aber nicht geeignet, weil
die dann direkt auf der Flies-Abdeckbahn aufzubringende dünne Mörtel- oder Fliesenkleber-Schicht
keine hinreichende Haftung und Belastbarkeit auf der mechanisch nur in geringem Maße
beanspruchbaren Abdeckbahn herzustellen vermag.
[0004] Ähnliches gilt auch für eine - ebenfalls zur Drainierung von Estrichschichten vorgesehene,
aus Kunststoffolien-Platten ohne Abdeckbahn hergestellte, mit tiefgezogenen napfartigen
Einprägungen versehene, zu einer drainierenden Zwischenschicht der Beton-Tragplatte
und dem Estrich zusammenstellbare Drainageschicht, bei welcher Schlitze oder Perforierungen
in den Wandungen der Einprägungen vorgesehen sind, über welche durch den Estrich zutretendes
Oberflächenwasser zu den zwischen den Einprägungen auf der Unterseite der Kunststofffolien-Platten
gebildeten Hohlräume durchtreten kann (FR 25 44 460 A).
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verlegung von insbesondere keramischen
Fliesen auf an der Oberseite durch alternative Abdichtungen, wie Dichtschlämme oder
Flüssigfolie gegen Eindringen von Wasser abgedichteten Untergründen im Dünnbett zu
ermöglichen, ohne daß die Gefahr von Frostabplatzungen an den Fliesen oder das Abdrücken
der keramischen Beläge von der Dünnbett-Mörtelschicht zu befürchten ist.
[0006] Ausgehend von einer Profilbahn der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Abdeckbahn als reißfestes Gittergewebe ausgebildet ist, welches
für den beim Verlegen von Bodenfliesen im Dünnbett vor dem Abbinden oder Aushärten
fließfähigen Dünnbettmörtel oder -kleber durchlässig ist. Bei der Verlegung von Fliesenbelägen
unter Verwendung der erfindungsgemäßen Folie kann dann so vorgegangen werden, daß
die Profilbahn lose auf der Oberseite der abgedichteten Tragplatte aufgesetzt und
dann die Bodenfliesen, insbesondere keramische Fliesen, durch eine Dünnbett-Haftschicht,
wie Fliesenkleber, Dünnbettmörtel o. dgl., haftend auf der Profilbahn aufgebracht
werden. Die Profilbahn ist also auf der Abdichtschicht des Untergrunds nur lose aufgesetzt
und kann somit keine die Abdichtschicht beschädigenden Scherkräfte übertragen, d.h.
es findet eine Entkoppelung des Fliesenbelages vom Untergrund statt. Durch die Fugen
der keramischen Fliesen in den Dünnbettmörtel eingedrungenes Wasser kann durch die
Dünnbett-Mörtelschicht zur Profilbahn hindurchtreten oder diffundieren und insbesondere
über die an der Unterseite gebildeten Kanäle zur tiefsten Stelle hin entwässert werden.
Im Dünnbettmörtel noch enthaltene Restfeuchtigkeit wird durch die über die Kanäle
und die durchgehenden Öffnungen zutretende Luft getrocknet. Der durch das Gittergewebe
in die oben offenen Kanäle eingebrachte Fliesenkleber oder Dünnbettmörtel ummantelt
hierbei auch das offenmaschige Gittergewebe, welches dann - nach dem Abbinden des
Klebers oder Mörtels - als Armierung für die Kleber- oder Mörtelschicht dient. Dadurch
wird eine zusammenhängende, gegen Rißbildung unempfindliche Dünnbett-Verbindungsschicht
zwischen der Profilbahn und dem Belag aus Bodenfliesen geschaffen.
[0007] Bevorzugt wird dabei als Gittergewebe ein Glasgittergewebe verwendet, z.B. ein Glasgittergewebe
mit einer Reißfestigkeit zwischen 4000 und 6000 kg/lfd. m. In der Praxis hat sich
insbesondere ein Glasgittergewebe mit einer Reißfestigkeit von 4800 kg/lfd. m bewährt,
welches durch Verklebung fest haftend auf der Profilbahn aufgebracht ist.
[0008] Die durchgehenden Öffnungen können in den die seitlichen Begrenzungswände der Kanäle
bildenden streifenförmigen Abschnitten und/oder den der offenen Mündung der Kanäle
gegenüberliegenden, den jeweiligen Kanalboden bildenden streifenförmigen Abschnitten
vorgesehen sein.
[0009] Zweckmäßig werden die durchgehenden Öffnungen von einem Muster von regelmäßig oder
unregelmäßig in der vor der Profilierung der Profilbahn noch ebenflächigen Kunststoffolie
eingebrachten Stanzöffnungen gebildet. Die in den die seitlichen Begrenzungswände
der Kanäle bildenden streifenförmigen Abschnitte gegebenenfalls vorhandenen Öffnungen
können in Durchlaßrichtung verschiedene Formen besitzen, also insbesondere rechteckig,
torbogenförmig, dreieckig oder trapezförmig ausgebildet und z.B. durch Stanzbohren
oder Fräsen von der Unterseite der Profilbahn aus eingebracht sein.
[0010] Die den jeweiligen Kanalboden bildenden streifenförmigen Abschnitte sind bevorzugt
ebenflächig ausgebildet, um durch großflächige Abstützung der Folie auf der Abdichtung
der Tragplatte und ebenso großflächige Verbindung mit dem Dünnbettmörtel die auf den
Fliesenbelag einwirkenden Gewichtskräfte möglichst gleichmäßig in den Untergrund einzuleiten.
An den querseitigen Enden der von den streifenförmigen Abschnitten gebildeten Kanäle
kann vorteilhaft ein quer zu den Kanälen verlaufender, im wesentlichen ebenflächiger
Profilstreifen vorgesehen sein, der die Profilbahn zusätzlich versteift. Je nach Anwendunsfall
kann es dabei zweckmäßig sein, diesen Profilstreifen so auszubilden, daß er entweder
mit den die Böden der an der Unterseite offennen Kanäle bildenden Abschnitten oder
mit den die Böden der an der Oberseite offenen Kanäle bildenden Abschnitten eine ebenflächige
Einheit bildet, wodurch eine größere, den Druck im Randbereich verringernden Auflagefläche
erhalten wird.
[0011] Die Profilbahn ist vorzugsweise so ausgebildet, daß die jeweils den Kanalboden bildenden
und die anschließenden, die Kanal-Seitenwände bildenden streifenförmigen Abschnitte
jeweils rechtwinklig zueinander verlaufen. Jeder Einzelkanal hat also U-Querschnitt.
[0012] Alternativ können die den jeweiligen Kanalboden und die die anschließenden Kanal-Seitenwände
bildenden streifenförmigen Abschnitte auch jeweils unter einem Winkel von weniger
als 90° zueinander verlaufen, wobei dann also bezogen auf jeden Einzelkanal eine schwalbenschwanzförmige
Profilierung entsteht.
[0013] Schließlich ist es auch möglich, die den jeweiligen Kanalboden und die die anschließenden
Kanal-Seitenwände bildenden streifenförmigen Abschnitte jeweils unter einem Winkel
von mehr als 90° zueinander verlaufend auszubilden.
[0014] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die in bestimmungsgemäßem
Montagezustand der Profilbahn nach oben offenen Kanäle jeweils an wenigstens einer,
vorzugsweise mehreren Stellen, von sich zur Unterseite öffnenden Querkanälen unterbrochen.
Diese Querkanäle bewirken vorteilhaft, daß der beim Verlegen der Fliesen in die nach
oben offenen Kanäle eindringende Mörtel o.dgl. nach seiner Aushärtung in den oberen
Kanälen keine sich über die gesamte Breite der Profilbahn erstreckenden langen durchgehenden
Mörtelstreifen bildet, deren Ausdehnungskoeffizient sich von den der darauf verlegten
Fliesen oder der Profilbahn unterscheiden, sondern daß sich in den nach oben offenen
Kanälen jeweils nur kurze Mörtelstreifen bilden, welche durch die Querkanäle unterbrochen
werden. Dadurch wird das bei langen durchgehenden Kanälen beobachtete Verwölben der
Profilbahn bzw. Anheben des aufgebrachten Fliesenbelags vermieden.
[0015] Die Querkanäle werden bevorzugt so ausgebildet, daß ihre Oberseite mit den Oberseiten
der die Böden der die an der Unterseite offen mündenden Kanäle bildenden Abschnitte
eine Ebene bilden und damit in vorteilhafter Weise die Auflagefläche für die Fliesen
vergrößern. Dabei ist es dann möglich, kleine, wasserdurchlässige Durchtrittsöffnungen
von den in der Oberseite offenen Kanälen zu den Querkanälen vorzusehen, so daß - insbesondere
bei starkem Einfall von Sickerwasser - das Wasser auch quer zu den an der Unterseite
offenen mündenden Kanälen entwässert werden kann. Außerdem kann Wasser bei lokal begrenztem
starkem Wassereinfall von einem an seine Entwässerungskapazitätsgrenze angelangten
unterseitig offenen Kanal in die Querkanäle und in einen angrenzenden Kanal übertreten.
Durch die Dimensionierung der - ggf. vorgesehenen - Durchtrittsöffnungen kann sichergestellt
werden, daß tatsächlich nur Wasser, nicht aber der bei der Verlegung der Fliesen noch
flüssige Mörtel o.dgl. in die Querkanäle gelangt und damit die zuvor beschriebenen
vorteilhaften Entwässerungs-Wirkungen zunichte macht.
[0016] Die Kunststoffolie der Profilbahn wird dabei möglichst dünn, aber so eigensteif gewählt,
daß die Profilbahn unter elastischer Verformung aufrollbar ist.
[0017] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann auf der den Bodenfliesen zugewandten
Oberseite der Profilbahn zusätzlich ein flüssigkeits- und gasdurchlässiges Gittergewebe
o.dgl. festhaftend aufkaschiert sein. Der in die oben offenen Kanäle eingebrachte
Fliesenkleber oder Dünnbettmörtel ummantelt hierbei auch das offenmaschige Gittergewebe,
welches dann nach dem Abbinden des Klebers oder Mörtels als Armierung für die Kleber-
oder Mörtelschicht dient. Dadurch wird eine zusammenhängende und in deutlichem Maße
weniger rißempfindliche und Dünnbett-Verbindungsschicht zwischen der Profilbahn und
dem Belag aus Bodenfliesen geschaffen.
[0018] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt bzw. zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Teilabschnitts eines ersten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Profilbahn;
- Fig. 2
- einen senkrechten Schnitt durch einen mittels der in Figur 1 gezeigten Profilbahn
auf einer Beton-Tragplatte verlegten Fliesen-Belag;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch einen Teilabschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Profilbahn mit schwalbenschwanzförmig hinterschnittenen Kanälen;
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Profilbahn
mit trapezförmigem Kanal-Querschnitt, wobei auf der dem Fliesenbelag zugewandten Oberseite
ein Gittergewebe aufkaschiert ist;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht eines Teilabschnitts eines vierten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Profilbahn;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Profilbahn gemäß Fig. 5, gesehen in Richtung des Pfeils 6 in
Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Schnittansicht derselben Profilbahn entlang der Linie 7-7 in Fig. 5; und
- Fig. 8 bis 10
- drei verschiedene Formen von in die Seitenwände der Kanäle eingebrachten Öffnungen.
[0019] In Figur 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Profilbahn
10 gezeigt. Die Profilbahn besteht aus einer ursprünglich ebenflächigen dünnen steifen
Kunststoffolie 12, die insgesamt mit einer Vielzahl von in regelmäßigem oder unregelmäßigem
Muster angeordneten, im dargestellten Ausführungsbeispiel kreisförmig begrenzten Stanzöffnungen
14 versehen und in der in der Figur erkennbaren Weise durch abwechselndes rechtwinkliges
Umkanten von streifenförmigen Abschnitten 16a, 18, 16b in entgegengesetzter Richtung
so profiliert ist, daß aufeinanderfolgend zur Oberseite, d.h. einem zu verlegenden
Fliesenbelag, und zur Unterseite, d.h. der Abdichtung eines Untergrundes, z.B. einer
Beton-Tragplatte oder eines zusätzlich vorgesehenen Estrichs, offene Kanäle mit U-Querschnitt
gebildet sind.
[0020] Die als Ausgangsprodukt verwendete Kunststoffolie 12 kann relativ dünn sein, d.h.
eine Materialstärke von z.B. nur 0,5 mm haben. Die Höhe bzw. Tiefe h der parallelen
Kanäle möge beispielsweise in der Größenordnung von 4 bis 5 mm liegen, während die
Kanalbreiten b1, b2 in der Größenordnung von 8 bis 10 mm liegen können. Dabei kann
die Breite der aufeinanderfolgenden, nach unten bzw. oben offenen Kanäle b1 bzw. b2
entweder gleich oder aber - in Sonderfällen - auch unterschiedlich sein.
[0021] In Figur 2 ist die vorstehend in Verbindung mit Figur 1 beschriebene Profilbahn 10
auf einer beispielsweise von einer ausgehärteten Dichtschlämme gebildeten Abdichtschicht
20 auf einer Beton-Tragplatte 22 aufgesetzt dargestellt. Auf den die Böden der nach
unten offenen Kanäle bildenden streifenförmigen Abschnitten 16a ist ein Belag von
keramischen Fliesen 24 mittels einer Fliesenkleber-Schicht 26 fest haftend aufgebracht,
welche auch in die nach oben, d.h. zu den Fliesen 24 offenen Kanäle eingreift. Die
Fugen zwischen den Fliesen 24 sind dann noch in üblicher Weise mittels einer porösen
abbindenden Fugenmasse 28 verfugt.
[0022] Es ist ersichtlich, daß durch die Fugenmasse 28 einsickerndes Regenwasser zur Profilbahn
10 durchtreten und dann entweder direkt über einen nach oben offenen Kanal oder über
die Stanzöffnung 14 in einen nach unten offenen Kanal zur Abdichtungsschicht 20 durchtreten
kann. Flüssige Wassertröpfchen können dann einer vorgesehenen Neigung der Oberseite
der Tragplatte 22 folgend zum tiefsten Punkt entwässert werden, während Wasserdampf
und in der Fliesenkleber-Schicht 26 bzw. einer gegebenenfalls vorgesehenen Dünnbett-Mörtelschicht
noch kapillar enthaltenes Wasser ablüften kann bzw. durch den Zutritt von Luft über
die Kanäle getrocknet und entlüftet wird.
[0023] In Figur 3 ist schematisch eine Profilbahn 10' dargestellt, die sich von der beschriebenen
Profilbahn 10 gemäß Figur 1 nur dadurch unterscheidet, daß die streifenförmigen Abschnitte
18 zu den jeweils anschließenden streifenförmigen Abschnitten 16a, 16b keinen Winkel
von 90°, sondern einen unter 90° liegenden Winkel einschließen. Es entsteht so die
erkennbare schwalbenschwanzförmige Profilierung.
[0024] In Figur 4 ist schließlich eine Profilbahn 10" dargestellt, bei welcher der Winkel
zwischen den aufeinanderfolgenden streifenförmigen Abschnitten 16a, 18, 16b größer
als 90° ist, so daß die in Figur 4 erkennbaren Kanäle mit trapezförmigem Querschnitt
entstehen. Zusätzlich ist in dieser Zeichnungsfigur noch ein auf den nach oben, d.h.
zum Fliesenbelag weisenden streifenförmigen Abschnitt 16a aufkaschiertes verrottungsfestes,
flüssigkeits- und gasdurchlässiges Gittergewebe 30 gezeigt. Dieses Gittergewebe stabilisiert
die Kanäle der Profilbahn 10". Innerhalb der Dünnbett-Kleber- oder -Mörtelschicht,
die durch das Gittergewebe auch in die oben offene Kanäle eindringt, bildet dieses
Gittergewebe nach dem Abbinden der Dünnbettschicht eine Armierung, welche Rißbildungen
in der Dünnbett-Mörtelschicht bzw. dem Fliesenkleber entgegenwirkt und so die Lebensdauer
des Fliesenbelags deutlich erhöhen kann.
[0025] Bei der in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Profilbahn 10"' ist an den querseitigen Enden
der von den streifenförmigen Abschnitten 16a, 18, 16b (, von denen aus Gründen der
Übersichtlichkeit nur einige mit Bezugszeichen versehen sind,) gebildeten Kanälen
ein quer zu den Kanälen verlaufender, im wesentlichen ebenflächiger Profilstreifen
32 vorgesehen. Dieser Profilstreifen 32 bildet mit den die Böden der an der Unterseite
offen mündenden Kanäle bildenden Abschnitte 16a eine ebenflächige Einheit.
[0026] Auf die Profilbahn 10"' ist ein Glasgittergewebe 30' mit einer Reißfestigkei von
etwa 4800 kg/lfd. m aufkaschiert.
[0027] Wie in Fig. 7 zu erkennen ist, sind die von den Abschnitten 16b und 18 gebildeten,
nach oben offenen Kanäle an mehreren Stellen von Querkanälen 34 unterbrochen, welche
die zur Unterseite offenen Kanäle kreuzen, so daß aus diesen Wasser in die Querkanäle
übertreten kann. Dabei bilden die Oberseiten 36 der Querkanäle 34 eine Ebene mit den
Oberseiten der die Böden der an der Unterseite offenen Kanäle bildenden Abschnitte
16a. Außerdem können - nicht gezeigte - kleine wasserdurchlässige Durchtrittsöffnungen
in den Seitenwänden der Querkanäle 34 vorgesehen sein, die einen Wasserübertritt von
den nach oben offenen Kanälen direkt in die Querkanäle 34 ermöglichen.
[0028] Wie bereits in Fig. 7 durch den mit 8 bis 10 bezeichneten strichpunktierten Kreis
angedeutet, sind in den Fig. 8 bis 10 verschiedene Formen von durchgehenden, in den
die seitlichen Begrenzungswände der Kanäle bildenden streifenförmigen Abschnitten
18 eingearbeitete Öffnungen in vergrößertem Maßstab gezeigt, wobei darauf verzichtet
wurde, die in den Fig. 5 und 7 gezeigten, in Durchlaßrichtung gesehenen rechteckigen
Öffnungen 14' noch einmal darzustellen. Stattdessen sind hierzu alternative Öffnungsformen
gezeigt, nämlich - jeweils in Durchlaßrichtung gesehen - in Fig. 8 eine torbogenförmige
Öffnung 14", in Fig. 9 eine dreieckige Öffnung 14'" und in Fig. 10 eine trapezförmige
Öffnung 14"". Alle diese Öffnungen können durch Stanzen, Bohren, Einschneiden oder
Fräsen eingearbeitet sein, wobei es - wie aus den Fig. 5 und 7 bis 10 ersichtlich
- möglich ist, beim Einbringen der Öffnungen in die die Kanalseitenwände bildenden
Abschnitte 18 die den unteren Kanalboden bildenden Abschnitte 16b gleich mit einzuschneiden
bzw. auszufräsen, so daß sich die Öffnungen 14' bis 14"' bei diesen Ausführungsbeispielen
von einer Kanalseitenwand 18 über den Kanalboden 16b bis zur nächsten Kanalseitenwand
erstrecken. Da der Kanalboden 16b in bestimmungsgemäßem Montagezustand auf der Abdichtung
aufliegt, erhöhen diese im Kanalboden 16b vorgesehenen Bereiche der Öffnungen 14'
bis 14"" die Entwässerungsleistung nicht wesentlich, erlauben aber die geschilderte
einfache Herstellung der Öffnungen durch Einfräsen von der Unterseite aus und sparen
außerdem Material und Gewicht.
[0029] Es ist ersichtlich, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen
der beschriebenen Ausführungsbeispiele verwirklichbar sind. So sind die in der Beschreibung
der in Figur 1 gezeigten Profilbahn angegebenen Werte der Foliendicke, der Höhe bzw.
Tiefe der Kanäle und deren Breite nur als beispielhafte Werte zu verstehen, welche
andere Bemessungen nicht ausschließen sollen. Insbesondere können die Kanäle auch
deutlich größere Tiefen- bzw. Höhen- und/oder Breitenabmessungen haben. Die Stanzöffnungen
14 können - abweichend von der Darstellung in Figur 1 - auch schlitzförmig, polygonal
oder in anderer Weise begrenzt sein. Wesentlich ist lediglich, daß ein Flüssigkeits-
bzw. Gas- oder Wasserdampfdurchtritt durch die Profilbahn über die Öffnungen 14,..,14""
erfolgen kann. Ein Gittergewebe 30 kann auch auf der Oberseite der in den Fig. 1 und
3 gezeigten Profilbahnen 10 und 10' aufkaschiert sein, um die in Verbindung mit der
Profilbahn 10" geschilderte vorteilhafte, Rißbildungen entgegenwirkende Armierungswirkung
zu erhalten. In Fig. 2 und 5 ist ein solches Gittergewebe 30 bzw. 30' auf der Profilbahn
10 bzw. 10"' aufkaschiert dargestellt. Die Herstellung der Kanäle kann einerseits
durch abwechselnd gegensinniges Umkanten von streifenförmigen Bereichen der ursprünglich
ebenflächigen Folienbahn erfolgen. Alternativ können die an der Oberseite offenen
Kanäle auch durch Tiefziehen oder Warmeinprägen in die ursprünglich ebenflächige Folienbahn
erzeugt werden, wodurch dann auch die Ausbildung der seitlichen ebenflächigen Profilstreifen
32 und der Querkanäle 34 entsprechend den in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispielen
möglich wird.
1. Profilbahn (10; 10'; 10"; 10'"; 10"") zur Entlüftung und Entwässerung von Bodenbelägen
aus Fliesen, bestehend aus einer eigensteifen Kunststoffolie (12), welche durch in
dichtem Abstand parallel verlaufende streifenförmige und aufeinanderfolgend jeweils
in entgegengesetztem Sinn zum vorhergehenden streifenförmigen Abschnitt umgeformte,
insbesondere umgebogene oder umgekantete Abschnitte (16a; 18; 16b) so profiliert ist,
daß abwechselnd untere, zur Tragplatte und obere, zur Bodenfliesen-Unterseite offen
mündende Kanäle entstehen, die durch durchgehenden Öffnungen (14; 14'; 14"; 14"';
14"") verbunden sind, welche eine flüssigkeits- und gasdurchlässige Verbindung der
zur Oberseite offenen Kanäle mit den zur Unterseite offenen Kanälen der Profilbahn
(10; 10'; 10"; 10"') herstellen, wobei auf der Oberseite der Profilbahn (10; 10';
10") eine flüssigkeits- und gasdurchlässiges Abdeckbahn vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckbahn als reißfestes Gittergewebe (30, 30') ausgebildet ist, welches für
den beim Verlegen von Bodenfliesen im Dünnbett vor dem Abbinden oder Aushärten fließfähige
Dünnbettmörtel oder -kleber durchlässig ist.
2. Profilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gittergewebe ein Glasgittergewebe (30; 30') ist.
3. Profilbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasgittergewebe (30; 30') eine Reißfestigkeit zwischen 4000 und 6000 kg/lfd.
m besitzt.
4. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Öffnungen (14) in den die seitlichen Begrenzungswände der Kanäle
bildenden streifenförmigen Abschnitten (18) und/oder den der offenen Mündung der Kanäle
gegenüberliegenden, den jeweiligen Kanalboden bildenden streifenförmigen Abschnitten
(16a; 16b) vorgesehen sind.
5. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Öffnungen (14; 14'; 14"; 14"'; 14"") in den die seitlichen Begrenzungswände
der Kanäle bildenden streifenförmigen Abschnitten (18) vorgesehen sind.
6. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Öffnungen (14) von einem Muster von regelmäßig oder unregelmäßig
in der Folie (12) vorgesehenen Stanzöffnungen gebildet werden.
7. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Öffnungen (14") in den die seitlichen Begrenzungswäne der Kanäle
bildenden streifenförmigen Abschnitten (18) in Durchlaßrichtung gesehen torbogenförmig
ausgebildet sind.
8. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Öffnungen (14"') in den die seitlichen Begrenzungswände der Kanäle
bildenden streifenförmigen Abschnitten (18) in Durchlaßrichtung gesehen dreieckig
ausgebildet sind.
9. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Öffnungen (14""), in den die seitlichen Begrenzungswände der Kanäle
bildenden streifenförmigen Abschnitten (18) in Durchlaßrichtung gesehen trapezförmig
ausgebildet sind.
10. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den jeweiligen Kanalboden bildenden streifenförmigen Abschnitte (16a; 16b) ebenflächig
ausgebildet sind.
11. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den querseitigen Enden der von den streifenförmigen Abschnitten (16a, 18, 16b)
gebildeten Kanäle ein quer zu den Kanälen verlaufender, im wesentlichen ebenflächiger
Profilstreifen (32) vorgesehen ist.
12. Profilbahn nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstreifen (32) entweder mit den die Böden der an der Unterseite offenen
Kanäle bildenden Abschnitte (16a) oder mit den die Böden der an der Oberseite offenen
Kanäle bildenden Abschnitte (16b) eine ebenflächige Einheit bilden.
13. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils den Kanalboden bildenden und die anschließenden, die Kanal-Seitenwände
bildenden streifenförmigen Abschnitte (16a; 18; 16b) jeweils rechtwinklig zueinander
verlaufen.
14. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die den jeweiligen Kanalboden und die die anschließenden Kanal-Seitenwände bildenden
streifenförmigen Abschnitte (16a; 18; 16b) jeweils unter einem Winkel von weniger
als 90° zueinander verlaufen.
15. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die den jeweiligen Kanalboden und die die anschließenden Kanal-Seitenwände bildenden
streifenförmigen Abschnitte jeweils unter einem Winkel von mehr als 90° zueinander
verlaufen.
16. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die im bestimmungsgemäßen Montagezustand der Profilbahn (10"') nach oben offenen
Kanäle jeweils an wenigstens einer, vorzugsweise an mehreren Stellen von zur Unterseite
offenen Querkanälen (34) unterbrochen sind.
17. Profilbahn nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseiten (36) der Querkanäle (34) in einer Ebene mit den Oberseiten der den
Boden der an der Unterseite offenen Kanäle bildenden Abschnitte (16a) liegen.
18. Profilbahn nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß wasserdurchlässige Durchtrittsöffnungen geringer Größe von den an der Oberseite offenen
Kanälen zu den Querkanälen (34) vorgesehen sind.
19. Profilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigensteifigkeit der Kunststoffolie (12) der Profilbahn so gewählt ist, daß die
Profilbahn (10; 10'; 10"; 10"'; 10"") unter elastischer Verformung aufrollbar ist.
20. Unter Verwendung von wenigstens einer Profilbahn (10; 10'; 10"; 10"'; 10"") nach einem
der Ansprüche 1 bis 19 auf einer Tragplatte (22) erstellter Bodenbelag aus Bodenfliesen
(24), dadurch gekennzeichnet, daß die Profilbahn(en) (10; 10'; 10"; 10"'; 10"") auf der Oberseite der Tragplatte (22)
bzw. einer auf dieser vorgesehenen flüssigkeitsdichten Bahn oder Schicht (20) lose
aufgesetzt und die Bodenfliesen (24) durch eine Dünnbett-Haftschicht (26), wie Fliesenkleber,
Dünnbettmörtel od.dgl. haftend auf der Profilbahn bzw. den Profilbahnen (10; 10';
10"; 10"'; 10"") gehalten sind.
1. Profiled sheet (10;10';10";10"';10"") for ventilating and draining floor coverings
of tiles comprising an inherently rigid plastic film (12), which is so profiled by
strip shaped sections (16a; 18; 16b), which extend closely spaced and parallel to
one another and are successively bent, particularly folded or overturned, in the opposite
sense to the preceding strip shaped section that lower passages, open to the support
plate, and upper passages, open to the underside of the floor tiles, are produced
alternately, which passages are connected by through-openings (14; 14'; 14"; 14'";
14"") which produce a liquid- and gas-permeable connection of the passages open to
the upper surface with the passages of the profiled sheet (10; 10'; 10"; 10"') open
to the underside, a liquid- and gas-permeable cover sheet being provided on the upper
surface of the profiled sheet (10; 10'; 10"), characterised in that the cover sheet is constructed in the form of a tear-resistant mesh web (30,30'),
which is permeable to the flowable thin bed mortar or adhesive before setting or hardening
during laying of floor tiles in a thin bed.
2. Profiled sheet as claimed in claim 1, characterised in that the mesh web is a glass mesh web (30; 30').
3. Profiled sheet as claimed in claim 2, characterised in that the glass mesh web (30; 30') has a tear strength between 4,000 and 6,000 kg/lfd.
m.
4. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the through-openings (14) are provided in the strip-shaped sections (18) defining
the lateral boundary walls of the passages and/or the strip-shaped sections (16a;
16b) defining the base of the channels opposite to the open mouth thereof.
5. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the through-openings (14; 14'; 14"; 14"'; 14"") are provided in the strip-shaped
sections (18) defining the lateral boundary walls of the passages.
6. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that the through-openings are constituted by a pattern of stamped openings, provided regularly
or irregularly in the film (12).
7. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the through-openings (14") in the strip-shaped sections (18), which define the lateral
boundary walls of the channels, are of arch shape, seen in the flow direction.
8. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the through-openings (14'") in the strip-shaped sections (18), defining the lateral
boundary walls of the passages, are of triangular shape, seen in the flow direction.
9. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the through-openings (14" ") in the strip-shaped sections (18), defining the lateral
boundary walls of the channels, are of trapezoidal shape, seen in the flow direction.
10. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 9, characterised in that the strip-shaped sections (16a; 16b) defining the respective channel base are flat.
11. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 10, characterised in that provided on the transverse ends of the channels defined by the strip-shaped sections
(16a, 18, 16b) there is a substantially flat profile strip (32) extending transverse
to the channels.
12. Profiled sheet as claimed in claim 11 characterised in that the profile strips (32) constitute a flat unit either with the sections (16a) defining
the bases of the channel open on the underside or with the sections (16b) defining
the bases of the channels open on the upper side.
13. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 12 characterised in that the strip-shaped sections (16a; 18; 16b) defining the channel base and the adjoining
sections defining the channel side walls extend at right angles to one another.
14. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 12, characterised in that the strip-shaped sections (16a; 18; 16b) defining the channel base and the adjoininh
channel side walls extend at an angle to one another of less than 90°.
15. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 12, characterised in that the strip-shaped sections defining the channel base and the adjoining channel side
walls extend at an angle to one another of more than 90°.
16. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 15, characterised in that the channels which are upwardly open in the intended installed condition of the profiled
sheet (10" ') are interrupted at at least one and preferably a plurality of positions
by transverse channels (34) open to the underside.
17. Profiled sheet as claimed in claim 16, characterised in that the upper sides (36) of the transverse channels (34) are situated in a plane with
the upper sides of the sections (16a) defining the base of the channels which are
open to the underside.
18. Profiled sheet as claimed in claim 16 or 17, characterised in that water-permeable flow openings of small size are provided from the channels open at
the upper side to the transverse channels (34).
19. Profiled sheet as claimed in one of claims 1 to 18, characterised in that the inherent stiffness of the plastic film (12) of the profiled sheet is so selected
that the profiled sheet (10; 10'; 10"; 10" '; 10"") may be rolled up whilst being
elastically deformed.
20. Floor covering of floor tiles (24) produced with the use of at least one profiled
sheet (10; 10'; 10"; 10"; 10"") as claimed in one of claims 1 to 19 on a support plate
(22), characterised in that the profiled sheet(s) (10; 10'; 10"; 10"'; 10"") are loosely placed on the upper
side of the support plate (22) or a liquid-tight sheet or foyer (20) provided on it
and the floor tiles (24) are adhesively retained on the profiled sheet or the profiled
sheets (10; 10'; 10"; 10"'; 10"") by a thin bed adhesive layer (26), such as tile
adhesive, thin bed mortar, or the like.
1. Bande profilée (10 ; 10' ; 10" ; 10"' ; 10"") pour la ventilation et le drainage de
revêtements de sol en carreaux, constituée d'une feuille de plastique à rigidité propre
(12) qui est profilée par des parties en forme de bande (16a ; 18 ; 16b) qui s'étendent
parallèlement à courte distance les unes des autres et sont transformées, en particulier
recourbées ou repliées, successivement chacune en sens contraire de la partie en forme
de bande précédente de façon que soient formés alternativement des canaux inférieurs
débouchant vers la plaque support et des canaux supérieurs débouchant vers la face
inférieure des carreaux de sol, qui communiquent par des ouvertures traversantes (14
; 14' ; 14" ; 14"' ; 14"") qui établissement une communication pour les liquides et
les gaz des canaux de la bande profilée (10 ; 10' ; 10" ; 10'") ouverts vers le côté
supérieur avec ceux ouverts vers le côté inférieur, sur le côté supérieur de la bande
profilée (10 ; 10' ; 10") étant prévue une bande de couverture perméable aux liquides
et aux gaz, caractérisée par le fait que la bande de couverture est constituée d'un tissu réticulé résistant à la rupture
(30, 30') qui est perméable au mortier ou à la colle en lit mince fluide lors de la
pose de carreaux de sol en lit mince avant la prise ou le durcissement.
2. Bande profilée selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le tissu réticulé est un tissu réticulé de verre (30 ; 30').
3. Bande profilée selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le tissu réticulé de verre (30 ; 30') a une résistance à la rupture comprise entre
4000 et 6000 kg/m courant.
4. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que les ouvertures traversantes (14) sont prévues dans les parties en forme de bande
(18) qui forment les parois limites latérales des canaux et/ou les parties en forme
de bande (16a ; 16b) qui sont opposées au débouché des canaux et forment le fond des
canaux.
5. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que les ouvertures traversantes (14 ; 14' ; 14" ; 14"' ; 14"") sont prévues dans les
parties en forme de bande (18) qui forment les parois limites latérales des canaux.
6. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que les ouvertures traversantes (14) sont formées par un motif d'ouvertures découpées
prévues régulièrement ou irrégulièrement dans la feuille (12).
7. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que les ouvertures traversantes (14") sont arquées en forme de portail vues dans la direction
de passage et faites dans les parties en forme de bande (18) qui forment les parois
limites latérales des canaux.
8. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que les ouvertures traversantes (14"') sont triangulaires vues dans la direction de passage
et faites dans les parties en forme de bande (18) qui forment les parois limites latérales
des canaux.
9. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que les ouvertures traversantes (14"") sont trapézoïdales vues dans la direction de passage
et faites dans les parties en forme de bande (18) qui forment les parois limites latérales
des canaux.
10. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que les parties en forme de bande (16a ; 16b) qui forment le fond des canaux sont planes.
11. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait qu'aux extrémités côté transversal des canaux formés par les parties en forme de bande
(16a, 18, 16b) est prévue une bande profilée sensiblement plane (32) qui s'étend perpendiculairement
aux canaux.
12. Bande profilée selon la revendication 11, caractérisée par le fait que les bandes profilées (32) forment un ensemble plan soit avec les parties (16a) qui
forment le fond des canaux ouverts sur le côté inférieur, soit avec les parties (16b)
qui forment le fond des canaux ouverts sur le côté supérieur.
13. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par le fait que les parties en forme de bande (16a, 16b) qui forment le fond des canaux s'étendent
perpendiculairement aux parties en forme de bande contiguës (18) qui forment les parois
latérales des canaux.
14. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par le fait que les parties en forme de bande (16a, 16b) qui forment le fond des canaux font un angle
inférieur à 90° avec les parties en forme de bande contiguës (18) qui forment les
parois latérales des canaux.
15. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par le fait que les parties en forme de bande qui forment le fond des canaux font un angle supérieur
à 90° avec les parties en forme de bande contiguës qui forment les parois latérales
des canaux.
16. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée par le fait que les canaux ouverts vers le haut à l'état monté prévu de la bande profilée (10'")
sont interrompus chacun à au moins un endroit et de préférence à plusieurs endroits
par des canaux transversaux (34) ouverts vers le côté inférieur.
17. Bande profilée selon la revendication 16, caractérisée par le fait que les côtés supérieurs (36) des canaux transversaux (34) sont dans le même plan que
les côtés supérieurs des parties (16a) qui forment le fond des canaux ouverts sur
le côté inférieur.
18. Bande profilée selon l'une des revendications 16 et 17, caractérisée par le fait que des ouvertures de passage plus petites laissant passer l'eau sont prévues des canaux
ouverts sur le côté supérieur aux canaux transversaux (34).
19. Bande profilée selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée par le fait que la rigidité propre de la feuille de plastique (12) de la bande profilée est choisie
de façon que la bande profilée (10 ; 10' ; 10" ; 10'" ; 10"") puisse être enroulée
aven déformation élastique.
20. Utilisation d'au moins une bande profilée (10 ; ; 10' ; 10" ; 10"' ; 10"") selon une
des revendications 1 à 19 sous un revêtement de sol en carreaux (24) posé sur une
plaque support (22), caractérisée par le fait que la bande profilée est posée librement ou les bandes profilées sont posées librement
sur le côté supérieur de la plaque support (22) ou d'une bande ou couche imperméable
aux liquides (20) prévue sur celle-ci, et les carreaux de sol (24) sont fixés de façon
à adhérer sur la bande profilée ou les bandes profilées (10 ; 10' ; 10" ; 10'" ; 10"")
par une couche adhésive en lit mince (26) telle que colle à carreaux, mortier en lit
mince ou matière semblable.

