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EP 0 893 576 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.2003 Patentblatt 2003/49 |
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Anmeldetag: 14.05.1998 |
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Verbindung von rotierenden Bauteilen
Connection of rotating elements
Connexion d' éléments rotatifs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB SE |
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Priorität: |
03.07.1997 DE 19728345
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.01.1999 Patentblatt 1999/04 |
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Patentinhaber: ALSTOM (Switzerland) Ltd |
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5401 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Alkelin, Harry
61245 Finspong (SE)
- Fryklund, Mikael
60219 Norrköping (SE)
- Nilsson, Roland
61233 Finspong (SE)
- Thörnblad, Per
60237 Norrköping (SE)
- Wettstein, Hans, Dr.
5442 Fislisbach (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 028 217 US-A- 4 247 256 US-A- 5 503 490
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US-A- 3 713 676 US-A- 4 836 750
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine kraft- und formschlüssige Verbindung von rotierenden
Bauteilen gemäss Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.
Solche Verbindungen finden sich beispielsweise beim Zusammenfügen von Rotorscheiben
von thermisch hochbelasteten Gasturbinen.
Stand der Technik
[0002] Der Rotor einer Turbomaschine besteht im allgemeinen aus mehreren Rotorscheiben,
welche axial aneinandergereiht und konzentrisch ausgerichtet sind. Diese Rotorscheiben
sind durch einen oder mehrere Zuganker miteinander verspannt und bilden so eine kompakte
Einheit. Für den Betrieb einer Turbomaschine ist erforderlich, dass die Rotoren eine
sehr hohe axiale Steifheit und Zentrierung [Rundlauf] aufweisen, das heisst, dass
sich in den verschiedenen Betriebszuständen keine instabilen Zustände, Vibrationen
oder azentrischer Lauf durch Schwerpunktsverlagerungen ergeben können, dies trotz
der unvermeidlichen unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der angewandten
unterschiedlichen Materialien. Um solche Versetzungen der Rotorteile gegeneinander
zu vermeiden, kann an den Stirnflächen der Rotorscheiben eine Hirth-Verzahnung angeordnet
sein. Die Herstellung derselben ist jedoch sehr teuer und erfordert hochgenaue Maschinen.
Andere Massnahmen, wie kurze Zapfen etc. konnten in der Praxis eine Versetzung von
Rotorteilen gegeneinander und somit unrunden Lauf, welcher zur Zerstörung von Rotor
und Stator führen kann, nicht verhindern.
Eine form- und kraftschlüssige Verbindung von aus unterschiedlichen Materialien aufgebauten
Rotorteilen, in der die Gefahr eines Versetzens gering ist, aber gleichzeitig eine
mechanische Überbeanspruchung durch das unterschiedliche Wärmeausdehnungsverhalten
der Bauteile vermieden wird, stellt US 3713676 vor. Zu diesem Zweck werden Endflansche
der zu verbindenden Rotorteile mittels Zentriersitz zusammengefügt. Mit Hilfe eines
Einsatzkörpers wird der radial innere Zentrierversatz des beteiligten Rotorteils mit
dem höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten mit einer radialen Kraft beaufschlagt und
dabei vorgespannt und vordeformiert. Beim Hochfahren in den Betriebszustand wird das
vorgespannte und vordeformierte Rotorteil aufgrund der geringeren Wärmeausdehnung
des Einsatzes entspannt. Dies verringert die Gefahr eines Materialbruchs unter Betriebsbedingungen.
Die permanente Spannung und Deformation, der das Material unterliegt, führt zu Ermüdungserscheinungen,
in deren Folge die Gefahr einer Dejustierung unter Betriebsbedingungen wiederum zunimmt.
Darstellung der Erfindung
[0003] Die Erfindung versucht, diese Nachteile zu vermeiden. Es liegt ihr die Aufgabe zugrunde,
eine kraft- und formschlüssige Verbindung von rotierenden Bauteilen zu schaffen, welche
so ausgebildet ist oder so nachgerüstet werden kann, dass eine betriebsbedingte Dejustierung
[Verdrehung oder Verschiebung] von Bauteilen durch einen erhöhten Widerstand gegen
axiale Verschiebungen vermieden wird.
[0004] Bei einer Verbindung der eingangs genannten Art wird dies mit den kennzeichnenden
Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs erreicht.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0005] Der Grundgedanke der Erfindung besteht also darin, bei einer kraft- und formschlüssigen
Verbindung axial vorgespannter rotierender Bauteile, welche im Bereich der Verbindung
während der Rotation ein unterschiedliches Dehnungsverhalten aufweisen, mittels eines
gestuften Zentriersitzes, welcher zumindest einen positiven, hervorstehenden Zentrierversatz
und einen negativen, eingezogenen Zentrierversatz umfasst sowie einen Einlagering,
welcher eine radiale Kraft auf den positiven Zentrierversatz ausübt, das Bauteil mit
dem negativen Zentrierversatz und den Einlagering aus einem Werkstoff zu fertigen,
welcher einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist als der Werkstoff des
Bauteiles mit dem positiven Zentrierversatz, in dem der Einlagering untergebracht
ist.
Diese Massnahme gewährleistet anlässlich der Rotation ein Anpressen des innenliegenden
Bauteils gegen das aussenliegende Bauteil und damit einen erhöhten Widerstand gegen
axiale Verschiebungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0006] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Anwendung
bei Gasturbinen vereinfacht dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch Ausschnitte von zwei benachbarten Rotorscheiben in einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- schematisch Ausschnitte von zwei benachbarten Rotorscheiben in einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 3
- den Zentriersitz aus Fig. 1 in vergrösserter Ansicht.
[0007] Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt;
insbesondere sind nicht der an sich bekannte und unveränderte Teil des Rotors oder
andere Rotoreinzelheiten dargestellt. Funktionsgleiche Teile sind bei den verschiedenen
Beispielen mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0008] Nachstehend sind die rotierenden Bauteile 1 und 2 als Rotorscheiben 1 respektive
2 bezeichnet. Bei einem Rotor für Turbomaschinen sind die einzelnen Rotorscheiben
1, 2 axial aneinandergereiht und durch wenigstens einen (in den Figuren nicht dargestellten)
Zuganker konzentrisch miteinander verspannt. Die durch die Zuganker bedingten Spannkräfte
ergeben eine kraftschlüssige Verbindung der Rotorscheiben. Es kann jedoch Betriebszustände
geben, in welchen diese von den Spannkräften herrrührenden Reibkräfte nicht ausreichen,
um eine Dejustierung der Rotorscheiben gegeneinander zu verhindern. Dies kann insbesondere
der Fall sein, wenn die Rotorscheiben während der Rotation unterschiedliches Dehnungsverhalten
aufweisen, unter anderem, weil sie aus verschiedenen Materialien bestehen.
[0009] Deshalb ist gemäss Fig. 1 bei einer ersten Ausführungsform eines Rotors zusätzlich
zur kraftschlüssigen Verbindung der benachbarten Rotorscheiben eine radial wirksame
form- und kraftschlüssige Verbindung als Sperre gegen radiale Achsversetzungen vorgesehen.
Diese form- und kraftschlüssige Verbindung ist als Zentriersitz 3 ausgebildet, welcher
zwischen je zwei aneinanderliegenden Rotorscheiben vorgesehen und durch einen Einlagering
7 vorgespannt ist. Dabei weist der Zentriersitz auf den beiden benachbarten Rotorscheiben
die Form einer umlaufenden, konzentrischen Stufe auf mit einem positiven, hervorstehenden
Zentrierversatz 4 am Rotorteil 1 und einem negativen, eingezogenen Zentrierversatz
5 am Rotorteil 2.
[0010] Der Einlagering 7 ist an der relativ zum Zentriersitz innenliegenden Rotorscheibe
1 angeordnet, und zwar in einem Hohlraum 6. Er ist vorgespannt, was anlässlich der
Montage durch thermisches Schrumpfen erfolgen kann. Anlässlich der Rotation presst
er infolge der massenbedigten Fliehkraft die relativ zum Zentriersitz 3 innenliegende
Rotorscheibe 1 gegen die aussenliegende Rotorscheibe 2 und bewirkt damit eine form-
und kraftschlüssige Verbindung. Die positiven und negativen Zentrierversatze 4, 5
dieses Zentriersitzes weisen im wesentlichen eine zylindrische Kontaktfläche 8 auf,
welche konzentrisch zur Rotorache liegt. Selbstverständlich ist auch eine leicht konische
Ausrichtung der Kontaktfläche 8 möglich. Der Zentriersitz verhindert eine radiale
Verschiebung und durch die Anpresskraft wird zudem ein erhöhter Widerstand gegen axiale
Verschiebungen der Rotorscheiben gegeneinander erzielt. Solche Verschiebungen können
durch die Wärmedehnungen und die Wärmespannungen bei den hohen Betriebstemperaturen
der Gasturbinen verursacht werden.
[0011] Der Zentriersitz 3 ist gemäss Fig. 3 sowohl vor als auch hinter der Kontaktfläche
8 mit konkaven Freistichen 10 versehen. Deren der Kontaktfläche zugewandten Ausrundungen
enden innerhalb der Kontaktfläche. Mit dieser Massnahme kann der materialinterne mechanische
Spannungsverlauf so geändert werden, dass die Zonen der grössten mechanischen Belastung,
d.h. des grössten Spannungsgradienten aus dem Bereich der Kontaktfläche 8 verlagert
werden. Gleichzeitig werden diejenigen Zonen der Rotorteile 1 oder 2, in denen unter
bestimmten Betriebsbedingungen rissöffnende und damit risswachstumsfördernde oberflächenparallele
Zugpannungen auftreten können, dem Berührungsbereich des jeweils andern Rotorteils
1 oder 2 entzogen, damit dort keine Fretting-Risse entstehen können. Desweiteren wird
durch die Überdeckung der Vorderkante des Freistiches des jeweils anderen Rotorteils
durch eine die zu erwartenden Relativbewegungen und Einbautoleranzen übersteigende
Verlängerung der Kontaktflächen beider Rotorteile erreicht, dass unter den erwähnten
bestimmten Betriebsbedingungen im Berührungsbereich nur noch riss-schliessende und
damit risswachstums-verhindernde oberflächenparallele Druckspannungen entstehen. In
einer weiteren Ausführungsform kann die gegenseitige Zentrierung der Rotorscheiben
über zwei konische Sitze erfolgen. Sinnvoll ist dann eine doppelkonische Ausbildung
des Zentriersitzes 3 mit einer entsprechenden doppelkonisch verlaufenden Kontaktfläche
9. Die Toleranzen werden dabei so gewählt, dass während des Betriebes jeweils eine
dieser konischen Flächen voll belastet ist, während die Versatze der anderen konischen
Fläche nur teilweise in Kontakt sind.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Einlagering 7 nicht
vollflächig, sondern nur mit einem Teil seiner äusseren Oberfläche an der Rotorscheibe
1 anliegt. Dies kann dadurch erzielt werden, indem der Ring mit einem Bund 11 versehen
wird. Der Bund ist in seinem Durchmesser und seiner axialen Erstreckung so bemessen,
dass er beidseitig vom Bund einen kleinen Spalt 12 zwischen Ring 7 und Rotorscheibe
1 generiert. Die nunmehr kleinere Angriffsfläche bewirkt eine günstige, reduzierte
Wärmeübertragung von der Rotorscheibe auf den Einlagering.
[0013] Wird davon ausgegangen, dass die Rotorscheibe 1 - in deren Hohlraum 6 der Einlagering
7 untergebracht ist - aus einem ferritischem Stahl mit niedrigerem Ausdehnungskoeffizienten
besteht und die Rotorscheibe 2 aus einem austenitischen Stahl mit höheren Ausdehnungskoeffizienten,
so wird als Werkstoff für den Einlagering 7 vorzugsweise ebenfalls ein Werkstoff mit
höheren Ausdehnungskoeffizienten gewählt. Im Falle von thermisch hochbelasteten Gasturbinen
sind diese Materialkombinationen für die Rotorscheiben 1 und 2 durchaus üblich.
Bezugszeichenliste
[0014]
- 1
- rotierendes Bauteil, Rotorscheibe
- 2
- rotierendes Bauteil, Rotorscheibe
- 3
- Zentriersitz
- 4
- positiver Zentrierversatz
- 5
- negativer Zentrierversatz
- 6
- Hohlraum von 1
- 7
- Einlagering
- 8
- zylindrische Kontaktfläche
- 9
- doppelkonische Kontaktfläche
- 10
- Freistich
- 11
- Bund auf 7
- 12
- Spalt
1. Kraft- und formschlüssige Verbindung axial vorgespannter, rotierender Bauteile (1;2),
welche im Bereich der Verbindung während der Rotation unterschiedliches Dehnungsverhalten
aufweisen, mittels eines gestuften Zentriersitzes (3), welcher zumindest einen positiven,
hervorstehenden Zentrierversatz (4) und einen negativen, eingezogenen Zentrierversatz
(5) umfasst sowie einen Einlagering (7), welcher eine radiale Kraft auf den positiven
Zentrierversatz (4) ausübt, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (2) mit dem negativen Zentrierversatz (5) und der Einlagering (7) aus
einem Werkstoff bestehen, welcher einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist
als der Werkstoff des Bauteiles (1) mit dem positiven Zentrierversatz (4), in dem
der Einlagering (7) untergebracht ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlagering (7) mit einem Bund (11) an dem mit ihm zusammenwirkenden Bauteil
(1) anliegt.
3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlagering (7) vorgespannt ist.
4. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierversatz (4, 5) des Zentriersitzes (3) zumindest annähernd zylindrisch
oder leicht konisch ausgebildet ist.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentriersitz (3) sowohl vor als auch hinter der Kontaktfläche (8) mit konkaven
Freistichen (10) versehen ist, deren der Kontaktfläche zugewandte Ausrundungen innerhalb
der Kontaktfläche enden.
6. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentriersitz (3) eine doppelkonische Kontaktfläche (9) aufweist.
1. Friction and form-grip connection of axially prestressed, rotating components (1;
2), which have different expansion behaviour in the region of the connection during
rotation, by means of a stepped centring seat (3) which comprises at least one positive,
projecting centring offset (4) and at least one negative, indented centring offset
(5) and also an insert ring (7) which exerts a radial force on the positive centring
offset (4), characterized in that the component (2) having the negative centring offset (5) and the insert ring (7)
are made of a material which has a higher coefficient of thermal expansion than the
material of the component (1) having the positive centring offset (4), in which the
insert ring (7) is accommodated.
2. Connection according to Claim 1, characterized in that the insert ring (7) bears with a collar (11) against the component (1) interacting
with it.
3. Connection according to Claim 1, characterized in that the insert ring (7) is prestressed.
4. Connection according to Claim 1, characterized in that the centring offset (4, 5) of the centring seat (3) is designed to be at least approximately
cylindrical or slightly conical.
5. Connection according to Claim 4, characterized in that the centring seat (3), both in front of and behind the contact surface (8), is provided
with concave undercuts (10), whose rounded portions facing the contact surface end
inside the contact surface.
6. Connection according to Claim 1, characterized in that the centring seat (3) has a double-conical contact surface (9).
1. Connexion par adhérence et par engagement positif de composants rotatifs précontraints
axialement (1 ; 2) qui présentent pendant la rotation, dans la région de la connexion,
un comportement de dilatation différent, au moyen d'un siège de centrage étagé (3)
qui comprend au moins un déport de centrage (4) positif saillant et un déport de centrage
(5) négatif en retrait ainsi qu'un anneau d'insertion (7) qui exerce une force radiale
sur le déport de centrage positif (4), caractérisée en ce que le composant (2) avec le déport de centrage négatif (5) et l'anneau d'insertion (7)
se composent d'un matériau qui présente un coefficient de dilatation thermique plus
élevé que le matériau du composant (1) avec le déport de centrage positif (4), dans
lequel l'anneau d'insertion (7) est placé.
2. Connexion selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'anneau d'insertion (7) s'applique avec un épaulement (11) contre le composant (1)
coopérant avec lui.
3. Connexion selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'anneau d'insertion (7) est précontraint.
4. Connexion selon la revendication 1, caractérisée en ce que le déport de centrage (4, 5) du siège de centrage (3) est réalisé avec une forme
au moins approximativement cylindrique ou légèrement conique.
5. Connexion selon la revendication 4, caractérisée en ce que le siège de centrage (3) est pourvu, devant et derrière la surface de contact (8),
de dégagements par rainures concaves (10), dont les arrondis tournés vers la surface
de contact se terminent à l'intérieur de la surface de contact.
6. Connexion selon la revendication 1, caractérisée en ce que le siège de centrage (3) présente une surface de contact (9) à double conicité.
