(19)
(11) EP 0 893 893 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
21.01.2004  Patentblatt  2004/04

(43) Veröffentlichungstag A2:
27.01.1999  Patentblatt  1999/04

(21) Anmeldenummer: 98112523.0

(22) Anmeldetag:  07.07.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7H04H 3/00, H04H 1/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 23.07.1997 DE 19731664

(71) Anmelder: Deutsche Telekom AG
53113 Bonn (DE)

(72) Erfinder:
  • Althoff, Jürgen, Dipl.-Ing.
    48429 Rheine (DE)
  • Heintz, Thomas
    48565 Steinfurt (DE)
  • Balzer, Wolfgang, Dr.
    65187 Wiesbaden (DE)

   


(54) Verfahren und Vorrichtung zur Senderidentifikation in Gleichwellennetzen


(57) Es werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Senderidentifikation und Feldstärkemessung in terrestrischen Gleichwellennetzen beschrieben, die in mobilen Meßsystemen einsetzbar sind. Durch das Verfahren und die Vorrichtung werden die Feldstärkebeträge verschiedener Senderstandorte in Gleichwellennetzen identifiziert. Während einer Meßfahrt werden in festgelegten Intervallen ein Feldstärkesignal einer Omni-Antenne (2) sowie winkelselektiv ein Feldstärkesignal einer Rotorantenne (1) gemessen. Der Winkel der Antenne wird zusammen mit dem jeweiligen Meßwert gespeichert und aus der Kenntnis der Fahrzeugposition und des Rotorwinkels zum Zeitpunkt der Messung wird in einem nachgeschalteten Prozeß der absolute Winkel zum Zeitpunkt der Messung berechnet. Während der Fahrt werden in einer Nachverarbeitung neben den obengenannten Informationen über Feldstärke an der Omni-Antenne (2) und an der Rotorantenne (1), die Fahrzeugausrichtung und die geographische Position des Fahrzeugs erfaßt, zum Beispiel mittels des Global Positioning Systems (GPS) sowie einer zusätzlichen Auswertung von Differenzsignalen, soweit die erforderliche Meßgenauigkeit dies verlangt. In einer Nachverarbeitungsoperation werden dann lagerichtig die jeweiligen Werte der Feldstärke durch die geographischen Koordinaten positioniert und mit Landkartenmaterial, das durch Ausdrucke oder digital aufbereitet zur Verfügung steht, unterlegt. Die Meßanlage selbst ist auf einer mobilen Meßstation montiert und besteht aus einer Omni-Antenne (2) mit Synchronisator (3), einer Rotorantenne (1), die ständig mit gleichbleibender Drehzahl rotiert, einem elektronischen Kompaß zur Feststellung der Ausrichtung des Meßfahrzeuges und der absoluten Richtung der Richtantenne, einem Meßempfänger (17), einer Meßdatenauswertung (9, 9'), einem Rechner (14), einer Systemsteuerung sowie einem System zur Bestimmung der eigenen Fahrzeugposition.





Recherchenbericht