[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem in einem Staubsaugergehäuse angeordneten
Sauggebläse und einem vor dem Sauggebläse angeordneten Geruchsund/oder Partikelfilter,
wobei in dem Sauggebläse eine im wesentlichen rechteckige Aufnahme für das Filter
ausgebildet ist. Ein gattungsgemäßer Staubfilter ist aus der GB-A-2167680 bekannt.
[0002] Bei Staubsauggeräten ist es bekannt, diese zur Absorbierung von Feinststaub und Gerüchen
mit Geruchsund/oder Partikelfiltern zu versehen. Geruchs- und Partikelfilter können
als Einzelelemente vorliegen. Es sind jedoch auch Ausbildungen bekannt, bei welchen
die Filter zusammen von einer Gesamtumhüllung umgeben sind zur Bildung eines Filterpaketes.
Weiter ist es bekannt, ein solches Paket oder auch einzelne Filterlagen in Strömungsrichtung
zwischen einem Staubfilterbeutel und dem Sauggebläse anzuordnen.
[0003] Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung darin gesehen, bei guter Ausnutzung eines Saugquerschnittes im Hinblick
auf einen einzulegenden Filter eine möglichst kurzschlußfreie Saugströmung zu erreichen,
auch bei einer Anordnung der Saugöffnung außermittig zu einem Flächenschwerpunkt der
Aufnahme.
[0004] Diese Problematik ist zunächst und im wesentlichen beim Gegenstand des Anspruchs
1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß eine Saugöffnung in der Aufnahme in Bezug
auf den Grundriß versetzt in Richtung auf eine Längsrandkante und eine Ecke des Rechteckes
angeordnet ist, daß die Längsrandkante einen leicht konkaven Verlauf aufweist, daß
das Filter kissenartig flexibel ausgebildet ist und in Bezug auf Aufnahme mit einem
leichten Übermaß, bevorzugt in geometrischer Anpassung an den Verlauf der konkaven
Längsrandkante, ausgebildet ist. Ein Filter kann nur dann wirksam werden, wenn die
mit dem abzutrennenden Gut beladene Luft auch tatsächlich durch das Filter und nicht
an diesem vorbei durch sogenannte Leckagen strömt. Das Filter muß somit in der Aufnahme
dichtend einliegen. Bekannte Filter besitzen entweder eine unzureichende Dichtwirkung
oder verlieren durch ein weiteres, abdichtendes Gehäuse einen Teil ihrer frei durchströmbaren
Anströmfläche. Bedingt durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist auch bei einer
Anordnung der Saugöffnung außermittig zu dem Flächenschwerpunkt der Aufnahme eine
kurzschlußfreie Saugströmung erreicht. Durch die Verlagerung der Saugöffnung in der
Aufnahme in Richtung auf eine Längsrandkante, dies bspw. bedingt durch konstruktive
Vorgaben, wird durch den leicht konkaven Verlauf dieser Längsrandkante eine gegenüber
einer im Grundriß rechteckigen Aufnahme eine Vergrößerung der Anlagefläche im Bereich
dieser Längsrandkante erzielt, welche Anlagefläche eine Dichtfläche bildet. Das kissenartig
flexibel ausgebildete Filter, welches sowohl ein Geruchs- oder Partikelfilter als
auch eine Kombination aus beiden Filtern darstellen kann, weist eine dieser konkaven
Längsrandkante angepaßte Kontur auf. Demnach ist eine der Längsrandkante der Aufnahme
zuzuordnende Randkante des Filters gleichfalls konkav ausgebildet, dies mit einem
leichten Übermaß, so daß nach einem Einsetzen des Filters in die Aufnahme die Filterrandkante
dichtend an die Längsrandkante der Aufnahme angepreßt wird.
Es entstehen somit keine Kurzschlüsse zum Durchtritt von ungefilterter Saugluft. Es
ist auch denkbar, bei einem leicht konkaven Verlauf der Aufnahme-Längsrandkante mit
einem in Bezug auf die Gesamtabmaße des Grundrisses relativ großen Radius die korrespondierende
Längsrandkante des Filters geradlinig, d. h. nicht konkav, auszubilden, wobei die
gerade verlaufende Linie der Filter-Randkante die Wurzelpunkte der konkaven Aufnahme-Längsrandkante
schneidet. Hierdurch ist das gewünschte Übermaß gegeben. Durch die flexible Ausgestaltung
des Filters erfolgt im Bereich der konkaven Längsrandkante eine Verformung der Filter-Randkante,
wodurch die gewünschte Abdichtung in diesem Bereich weiterhin gegeben ist. Bei einer
Ausbildung des Filters mit einer konkav verlaufenden, der Längsrandkante der Aufnahme
angepaßten Randkante ergibt sich der überraschende Vorteil, daß bei Verwendung eines
Kombinationsfilters (Geruchs- und Partikelfilter), bei welchem eine bevorzugte Durchströmungsrichtung
vorgegeben sein soll, ein seitenverkehrtes Einlegen des Filters durch den Benutzer
vermieden wird. Dem Benutzer wird durch die konkave Ausgestaltung der Filter-Randkante
eine Einweishilfe gegeben. Weiter wird bei einer Anordnung der Saugöffnung in der
Aufnahme in Bezug auf den Grundriß versetzt in Richtung auf die konkave Längsrandkante
und eine Ecke des Rechteckes zur Erzielung einer kurzschlußfreien Saugströmung vorgeschlagen,
daß die Aufnahme im Anschluß an die konkav verlaufende Randkante hinsichtlich der
Ecke, zu welcher die Saugöffnung versetzt angeordnet ist, in eine konvex gerundete
Eckausbildung übergeht, welche hinsichtlich einer Schmalseite sich in eine weitere
konkav verlaufende Randkante fortsetzt, wobei die Eckausbildung einen größeren Abstand
zum Saugöffnungs-Mittelpunkt aufweist als die konkaven Randkanten und daß das Filter
in Anpassung an den Verlauf der Randkante in diesem Bereich gleichfalls von einer
konvexen Eckausbildung in eine konkave Randausbildung übergeht. Ist die Saugöffnung
in Bezug auf den Grundriß versetzt in Richtung auf einen Eckbereich, so ergibt sich
hier die Gefahr eines Saugströmungskurzschlusses. Diesem ist durch die zuvor genannte
erfinderische Ausgestaltung entgegengewirkt. Die beiden konkav verlaufenden Randkanten
des Eckbereiches bewirken zusammen mit der konvexen Ausformung der Eckausbildung eine
Vergrößerung der Dichtfläche, insbesondere dann, wenn das Filter, wie bevorzugt, geometrisch
dem Verlauf der beiden Randkanten und der Eckausbildung angepaßt ist, dies weiter
bevorzugt mit einem leichten Übermaß. Bei einem Einsetzen des Filters in die Aufnahme
werden die korrespondierenden Randbereiche des Filters -bedingt durch die Flexibilität-
derart nach innen verdrängt, daß zwischen den Filter-Randkanten bzw. der Filter-Eckausbildung
und den Aufnahme-Längsrandkanten bzw. dessen Eckausbildung eine vollflächige Abdichtung
erzielt ist. Es ist somit insbesondere der kritische Bereich um die Saugöffnung in
einer verbesserten Form zur Verhinderung eines Saugströmungskurzschlusses abgedichtet.
[0005] Weiter betrifft die Erfindung einen Geruchs- und/oder Partikelfilter für einen Staubsauger,
insbesondere für einen Staubsauger der zuvor beschriebenen Art. Hier wird zur Erzielung
einer möglichst kurzschlußfreien Saugströmung bei einer Anordnung der Saugöffnung
außermittig zu einem Flächenschwerpunkt der Aufnahme vorgeschlagen, daß das Filter
bei insgesamt im wesentlichen rechteckigem Grundriß an einer der Längsseiten und/oder
einer der Schmalseiten eine konkav verlaufende Gestaltung aufweist. Hierdurch werden
im Vergleich zu einem im Grundriß streng rechteckig ausgebildeten Filter die Seitenflächen,
welche im Einbauzustand dichtend an Längsrandkanten einer Aufnahme anliegen, vergrößert,
wodurch eine verbesserte Abdichtung gegeben ist. Die konkav verlaufende Gestaltung
kann an einer Längsseite des Filters vorgesehen sein. Weiter kann eine Schmalseite
des Filters mit einem konkaven Verlauf versehen sein. Bevorzugt wird jedoch eine Ausgestaltung,
bei der sowohl eine Längsseite als auch eine Schmalseite konkav verlaufen, dies zumindest
im Bereich des durch diese beiden Seiten gebildeten Eckbereichs. Wird das Filter als
Kombinationsfilter ausgebildet, bei welchem das Filter sowohl eine Geruchs- als auch
eine Partikelfiltrierung übernimmt, und wobei bei dieser Filterkombination eine Durchströmrichtung
des Saugstromes vorgegeben ist, ergibt sich durch die erfinderische geometrische Ausgestaltung
des Filters bei einer geometrischen Anpassung an den Verlauf der Längsrandkanten der
Aufnahme eine Einweiserfunktion. Dem Benutzer wird optisch eine Hilfe gegeben, das
Filter lagen- bzw. strömungsrichtig einzulegen. Weiterhin wird vorgeschlagen, daß
ein Eckbereich des Filters bei insgesamt konvex gekrümmter Gestaltung vorragend bezüglich
eines zweiten schmalseitig zugeordneten Eckbereiches ausgebildet ist.
Dieser konvex gekrümmte Eckbereich ist bevorzugt zwischen den beiden konkav verlaufenden
Längs- bzw. Schmalseiten angeordnet, womit sich eine halbinselartige Ausgestaltung
des Eckbereiches ergibt. Dieser ragt gegenüber dem anderen, schmalseitig zugeordneten
Eckbereich im Grundriß hervor. Der so gebildete konvexe Eckbereich unterstützt die
zuvor angesprochene Orientierungshilfe. Durch diese Ausgestaltung wirkt dieser Eckbereich
wie eine aus dem Grundriß vorstehende Orientierungsnase, welche durch den Benutzer
automatisch einem entsprechend ausgeformten Eckbereich der Aufnahme zugeordnet wird.
Zur verbesserten Entnahme des Filters aus der Aufnahme, bspw. zum Auswechseln des
Filters, wird vorgeschlagen, daß das Filter eine Handhabungslasche aufweist. Diese
ist bevorzugt so angeordnet, daß diese im eingesetzten Zustand des Filters in der
Aufnahme leicht erreichbar ist. Hierzu wird vorgeschlagen, daß die Handhabungslasche
freikragend an einem Eckbereich des Filters angeordnet ist, dies vorzugsweise an der
der konkav ausgebildeten Schmalseite zugewandten und dem konvex ausgebildeten Eckbereich
abgewandten Ecke. Um ein sicheres Ergreifen zur Entnahme des Filters zu gewährleisten,
ist vorgesehen, daß die Handhabungslasche in ihrer Länge etwa einer Höhe des Filters
entspricht. Es kann sich hierbei um eine im Grundriß nahezu dreieckig ausgeformte
Lasche handeln, welche Dreieckform bevorzugt einem rechtwinkligen Dreieck nachempfunden
ist. Der Eckbereich, in welchem die Handhabungslasche freikragend angeordnet ist,
weist bevorzugt eine Kontur auf, welche es erlaubt, daß die Handhabungslasche um die
Randkante des Eckbereiches geklappt und auf der Oberfläche des Filters abgelegt werden
kann. Das Filter kann weiterhin so ausgebildet sein, daß dieses im Hinblick auf eine
Geruchsfilterung eine Geruchsfilterschicht aufweist. Geruchsstoffe werden in bekannter
Weise durch Anlagerung an Festkörperoberflächen abgeschieden. Ein effektives Geruchsfilter
weist daher bevorzugt eine möglichst große, innere Oberfläche auf. Zu diesem Zweck
werden als geruchsabsorbierende Substanzen hochporöse Materialien, wie Zeolite oder
Aktivkohle, eingesetzt. Die innere Oberfläche dieser Materialien ist durch Poren und
Kanäle mit dem filteräußeren Raum verbunden. In Richtung kleiner werdenden Durchmessers
spricht man von Makro-, Meso- und Mikroporen, wobei letztere für die Abscheidung am
wichtigsten sind. Die größeren Poren hingegen dienen mehr dem Transport der abzuscheidenden
Stoffe innerhalb des Filters. Für den Transport der Luft innerhalb des Filters werden
noch größere Kanäle benötigt, als sie von den Makroporen des porösen Materials bereitgestellt
werden. Diese Aufgabe wird in bekannter Weise gelöst, indem einzelne Körper des porösen
Materials im Raum durch ein Gerüst fixiert werden, welches durch eine einfache Schüttung,
aber auch durch Aneinanderkleben oder andersartige Fixierung, wie z. B. Sintern, oder
auch durch Aufbringen auf eine räumliche Struktur (offenporiger Schaumstoff, plissiertes
Vlies, räumlich texturiertes Vlies oder andersartige Raumstrukturen) bereitgestellt
sein kann. Erfindungsgemäß wird eine Ausgestaltung bevorzugt, bei welcher die Geruchsfilterschicht
aus einem Schaumstoffgerüst mit eingelagerter Aktivkohle besteht. Weiter wird bevorzugt,
in dem Schaumstoffgerüst aktive Bruchkohle einzulagern. Alternativ zum Schaumstoffgerüst
besteht die Möglichkeit, das Trägermaterial aus einem Fasermaterial herzustellen.
Zur Filterung von Feinstaub erweist es sich als vorteilhaft, daß das Filter im Hinblick
auf eine Partikelfilterung eine Partikelfilterschicht aufweist. Bevorzugt wird dabei
eine Ausgestaltung, bei welcher die Partikelfilterschicht aus einem Vlies besteht.
Alternativ kann die Partikelfilterschicht auch aus einem Glaspapier-Filterstoff bestehen.
Um die Geruchsfilterschicht bspw. vor Feinstaub zu schützen, wird vorgeschlagen, daß
die Partikelfilterschicht in Durchströmrichtung vor der Geruchsfilterschicht angeordnet
ist. Ein vorgeschaltetes Partikelfilter schützt demnach bspw. die Aktivkohle oder
ein anderes alternativ verwendetes Adsorbens vor Feinstaub. Dieser Staub könnte, wenn
er nicht im vorgeschalteten Partikelfilter abgefangen würde, je nach Größe die Makroporen,
die Mesoporen oder die Mikroporen des Adsorbenses verstopfen und so die Adsorptionsleistung
des Geruchsfilters reduzieren. Insbesondere ist hier relativ grober Feinstaub mit
einem Durchmesser von 10 bis 100µm kritisch, da dieser die Makro- bzw. Mesoporen zusetzen
kann. Hierdurch würden zwangsläufig die Zugänge zu allen nachfolgenden Poren, insbesondere
den Mikroporen, versperrt und ein Großteil der im Filter effektiven, abscheidenden
Fläche inaktiviert. Diesem Effekt ist erfindungsgemäß durch den in Strömungsrichtung
dem Geruchsfilter vorgeschalteten Partikelfilter entgegengewirkt. Weiter kann die
Anordnung so getroffen sein, daß die Geruchsfilterschicht in Durchströmrichtung vor
der Partikelfilterschicht angeordnet ist. Ein nachgeschaltetes Partikelfilter schützt
die dieser Baugruppe wiederum nachgeschalteten Baugruppen, wie Gebläse, Motor, Schalldämpfer
oder Auslaßfilter, nicht nur vor Teilen des noch durch den Staubfilterbeutel hindurchtretenden
Feinstaubes, sondern auch vor etwaigem Kohlestaub, der durch Vibration und Verschleiß
innerhalb des Geruchsfilters freigesetzt werden kann, insbesondere Bruchstücke von
Bruchkohle und den bei dem Abbrechen dieser Bruchstücke freiwerdenden Feinstaub. Eine
weitere, wesentliche Aufgabe eines solchen Partikelfilters liegt darin, den Verlust
an porösem Material und somit den Verlust an effektiver Filterleistung zu verhindern.
Eine weitere Kombinationsmöglichkeit der beiden Filterschichten besteht darin, daß
die Partikelfilterschicht zwischen zwei Geruchsfilterschichten angeordnet ist. Bevorzugt
wird eine Anordnung, bei welcher die Geruchsfilterschicht zwischen zwei Partikelfilterschichten
angeordnet ist. Hier wird durch eine - in Strömungsrichtung betrachtet - erste Partikelfilterschicht
die Geruchsfilterschicht vor noch durch den Staubfilterbeutel hindurchtretenden Feinstaub
geschützt. Die nachgeschaltete zweite Partikelfilterschicht schützt die nachgeschalteten
Baugruppen des Staubsaugers, so daß diese nicht dem in dem Geruchsfilter freigesetzten
Staub, insbesondere Kohlestaub ausgesetzt werden, was möglicherweise eine Verringerung
der Standzeiten eines Ausblasfilters zur Folge hätte. Unabhängig von den zuvor angesprochenen
Kombinationsmöglichkeiten wird weiter vorgeschlagen, daß das Filter von einem hautartigen
Schaumstoff umgeben ist. Dies zur Bildung eines kompakten, zusammenhängenden Filterpaketes.
Der hautartige Schaumstoff ist luftdurchlässig und umspannt die eine oder mehrere
Filterschichten gänzlich. Hier wird eine Ausbildung bevorzugt, bei welcher der Schaumstoff
aus zwei miteinander verschweißten Lagen besteht mit einer höhenmäßig außermittig
angeordneten Schweißnaht. Diese um den gesamten Umfang des Filters verlaufende Schweißnaht
ist bevorzugt höhenmäßig der im Einbauzustand freiliegenden Oberfläche des Filterpaketes
zugewandt. Hierdurch ergibt sich ein über den gesamten Umfang des Filterpaketes sich
erstreckender Kragen, welcher im Einbauzustand beispielsweise von aufnahmeseitigen
Fixierungsstegen übergriffen sein kann. Durch die Verschweißung ist aus dem luftdurchlässigen
Material (Filterschaum) eine luftundurchlässige Dichtlippe gebildet, welche durch
die Federkraft des komprimierbaren Filtersystems an die Wandung der Filteraufnahme
gepreßt wird. Hierdurch ist gewährleistet, daß keine Luft an dem Filter vorbeiströmen
kann und somit nicht gereinigt wird. Dieses Merkmal hat darüber hinaus zur Folge,
daß aufgrund der platzsparenden Konstruktion der Dichtung mehr Bauraum für adsorptives
Material zur Verfügung steht. Hierdurch ist eine deutliche Steigerung der Filterleistung
und somit eine Erhöhung der Standzeit des Filters gegeben. Weiter ist gewährleistet,
daß eventuelle Leckluft, welche bis zur Ebene der Dichtlippe seitlich an dem Filter
vorbeiströmt, noch durch den überwiegenden Teil der Bauhöhe des Filters durch dieses
strömen muß. Weiter kann vorgesehen sein, daß der hautartige Schaumstoff aus einem
Polyurethanschaum auf Ester-Basis mit einer Porenzahl von 50 bis 150 PPI, typisch
90 PPI, besteht bei einer Dicke von 0,5 bis 3 mm, bevorzugt 1,5 mm. Hierzu wird in
einer alternativen Ausgestaltung vorgeschlagen, daß die entscheidenden Filterstufen
(Porenschutzfilter, Geruchsfilter und ggf. Rückhaltefilter) in den Filterschaum eingeschweißt
sind. Desweiteren ist denkbar, daß der umhüllende Filterschaum anströmseitig die Funktion
des Porenschutzfilters und abströmseitig die Funktion des Rückhaltefilters für adsorptives
Material unterstützt oder sogar alleine erfüllt. Schließlich erweist es sich als vorteilhaft,
daß die Handhabungslasche im Bereich der Schweißnaht angeordnet ist. Die Handhabungslasche
ist in einer bevorzugten Ausgestaltung aus den beiden miteinander verschweißten Lagen
gebildet, womit die Handhabungslasche eine Vergrößerung des bereits angesprochenen
durch die Schweißnaht gebildeten Kragens in einem Eckbereich des Filters bildet. Somit
ist die Entnahmehilfe seitlich zum Filter angeordnet, so daß sie nicht die freie Anströmfläche
reduziert. Gleichzeitig ist sie sehr flexibel, so daß sie nicht zu einer Verkeilung
der neben dem Filter befindlichen Staubsaugerteile führen kann. Weiter ist von Vorteil,
daß die Ausstattung des Filters mit einer derartigen Handhabe nahezu kostenneutral
ermöglichst ist.
[0006] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen, welche lediglich Ausführungsbeispiele
darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- einen Handstaubsauger in einer perspektivischen Darstellung mit in verdeckter Linienart
dargestellter Lage eines Filters und eines Sauggebläses;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf das Filter nach Einsetzen in eine Aufnahme des Sauggebläses;
- Fig. 3
- den Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Filter in einer Einzeldarstellung;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Filters gemäß Fig. 4;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Schnittdarstellung durch das Filter gemäß Linie VI-VI in Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Ausschnittsvergrößerung aus Figur 3;
- Fig. 8
- eine der Fig. 6 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch eine zweite Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 9
- eine weitere der Fig. 6 entsprechende Darstellung, eine dritte Ausführungsform betreffend;
- Fig. 10
- eine weitere der Fig. 6 entsprechende Schnittdarstellung, eine vierte Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 11
- eine weitere der Fig. 6 entsprechende Schnittdarstellung, eine fünfte Ausführungsform
betreffend.
[0007] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Handstaubsauger
1 mit einem in einem Staubsaugergehäuse 2 angeordneten Sauggebläse 3 und einem in
Strömungsrichtung r vor dem Sauggebläse 3 angeordneten Filter 4, welcher als Geruchs-
und Partikelfilter ausgebildet ist. Weiter ist in Strömungsrichtung r diesem Filter
4 ein in einer Filterbeutelkassette 5 gehalterter, nicht dargestellter Staubfilterbeutel
vorgeschaltet.
[0008] In dem Sauggebläse 3 ist eine im wesentlichen rechteckige Aufnahme 6 für das Filter
4 ausgebildet. In dieser Aufnahme 6 liegt im Betriebszustand das Filter 4 ein. Zur
Entnahme des Filters 4 ist die Aufnahme 6 freilegbar, indem die Staubbeutelkassette
5 von dem Sauggehäuse 2 abgeschwenkt wird. Hiernach ist der Blick frei auf das in
der Aufnahme 6 einliegende Filter gemäß der in Fig. 3 gezeigten Ausschnittsdarstellung.
[0009] Die Aufnahme 6 ist im wesentlichen schalenförmig ausgebildet mit einem Boden 7 und
einer senkrecht zu diesem ausgerichteten, umlaufenden Wandung 8. Auf dem Boden 7 sind
Stege 9 angeformt zum Abstützen des einzulegenden Filters 4, wodurch eine Beabstandung
zwischen der Unterseite des Filters 4 und dem Boden 7 gegeben ist.
[0010] Weiter ist in dem Boden 7 eine Saugöffnung 10 zum Anschluß an das Sauggebläse 3 vorgesehen,
welche Saugöffnung 10 im Grundriß kreisrund ausgebildet ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
weist die Saugöffnung 10 einen Durchmesser von ca. 18mm auf.
[0011] Weiter ist die Anordnung der Saugöffnung 10 im Boden 7 so gewählt, daß der Mittelpunkt
M beabstandet ist zu einem Flächenschwerpunkt FS der Aufnahme 6 und zwar derart, daß
die Saugöffnung 10 etwa einer Eckausbildung A des Aufnahmegrundrisses zugeordnet versetzt
ist. Konkret ist dies in der gezeigten Ausbildung so gewählt, daß der Mittelpunkt
M etwa mittig auf einer gedachten Verbindungslinie zwischen dem Flächenschwerpunkt
FS und der Eckausbildung A positioniert ist.
[0012] Durch diesen Versatz der Saugöffnung 10 sind eine Längsrandkante B, eine Schmalrandkante
C und die Eckausbildung A dem Bereich der Saugöffnung 10 zugeordnet, womit diesen
Bereichen eine besondere Bedeutung zukommt. Um in diesem Bereich eine kurzschlußfreie
Saugströmung bei eingesetztem Filter 4 zu erreichen, müssen die beiden Randkanten
B und C und auch die Eckausbildung A so ausgebildet sein, daß eine genügend hohe Abdichtung
zwischen dem Filter 4 und der Wandung 8 der Aufnahme 6 erzielt wird.
[0013] Hierzu weist die Längsrandkante B einen leicht konkaven Verlauf auf, wobei der Scheitelpunkt
der so gebildeten Krümmungslinie nahe an der Randkante der Saugöffnung 10 angeordnet
ist. Die sich an diese Längsrandkante B anschließende Eckausbildung A hingegen ist
konvex gerundet, von wo aus sich die Wandung 8 in einer ebenfalls konkav verlaufenden
Schmalrandkante C fortsetzt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß der Übergangsbereich
von der Eckausbildung A zur Schmalrandkante C etwa auf Höhe des Saugöffnungs-Mittelpunktes
M liegt.
[0014] Weiter ist zu erkennen, daß die Eckausbildung A einen größeren Abstand zum Saugöffnungs-Mittelpunkt
M aufweist als die konkaven Randkanten B und C. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Eckausbildung A mit einem Maß a von ca. 50mm zum Mittelpunkt M beabstandet,
wobei die Längsrandkante B einen Abstand b von ca. 20mm und die Schmalrandkante C
einen Abstand c von ca. 45mm zu dem Mittelpunkt M besitzen.
[0015] Die Aneinanderreihung von Längsrandkante B, Eckausbildung A und Schmalrandkante C
verläuft mit Bezug auf eine Draufsicht auf die Aufnahme 6 gemäß Fig. 2 entgegen der
Uhrzeigerrichtung.
[0016] An der Schmalrandkante C schließt sich ein weiterer schräg einwärts über einen Winkel
von ca. 45° verlaufender Eckbereich D an, welcher die Verbindung zwischen der Schmalrandkante
C und einer zweiten, der Längsrandkante B gegenüberliegenden Längsrandkante E bildet.
Die Kontur der Aufnahmewandung 8 wird geschlossen durch einen gleichmäßig abgerundeten
Eckbereich F, einer daran anschließenden geradlinig verlaufenden Schmalrandkante G
und einem diese Kante und die konkav verlaufende Längsrandkante B verbindenden, schräg
über einen Winkel von ca. 15° verlaufenden Kante H.
[0017] Die verschiedenen Abmaße, insbesondere die Radien der konkaven Randkanten werden
anhand des Filtergrundrisses beschrieben, welcher Filter 4 im Grundriß geometrisch
dem Verlauf der Randkanten bzw. der Wandung 8 ausgebildet ist, dies jedoch mit einem
leichten Übermaß von umlaufend ca. 1 bis 2mm.
[0018] Das Filter 4 ist, wie bereits erwähnt, als Geruchs- und Partikelfilter ausgebildet.
Die Fig. 4-6 zeigen eine erste Ausführungsform des Filters 4.
[0019] Wie insbesondere aus der Schnittdarstellung in Fig. 6 zu erkennen, ist eine schichtweise
Anordnung verschiedener Filterlagen vorgesehen. Zur Absorbierung von Gerüchen ist
eine Geruchsfilterschicht 11 vorgesehen, welche in Durchströmrichtung r zwischen zwei
Partikelfilterschichten 12 und 12' angeordnet ist. Die Geruchsfilterschicht 11 besteht
bevorzugt aus einem Schaumstoffgerüst mit eingelagerter Aktivkohle. Weiter wird hier
bevorzugt aktive Bruchkohle eingesetzt.
[0020] Zur Filtrierung von Feinststaub, der noch aus dem Staubfilterbeutel austreten kann,
ist die einen Porenschutzfilter bildende Partikelfilterschicht 12 aus einem Vliesstoff
hergestellt. Es kann jedoch auch ein Glaspapierfilterstoff zur Anwendung kommen.
[0021] Es ist so ein dreilagiges Filter 4 geschaffen, welches von einem hautartigen Schaumstoff
13, bevorzugt Polyurethanschaum auf Ester-Basis mit ca. 60 bis 100 Poren pro Zoll,
typisch 80 Poren pro Zoll, zur Bildung einer Hülle umgeben ist. Die Dicke dieses hautartigen
Schaumstoffes 13 beträgt 1 bis 2 mm, bevorzugt 1,5 mm. Dieser hautartige Schaumstoff
13 besteht aus zwei miteinander verschweißten Lagen 13', 13 ", welche an den Schmalseiten
entlang des ganzen Umfanges miteinander verschweißt sind, wobei durch die Schweißnaht
14 aus dem luftdurchlässigen Material ein luftundurchlässiges Material gebildet ist.
Die Schweißnaht 14 hat somit die Funktion einer Dichtlippe 16.
[0022] Die so gebildete Schweißnaht 14 ist höhenmäßig, bezogen auf die Dicke des Filters
4, außermittig angeordnet, und zwar so, daß die Schweißnaht mehr der im Einbauzustand
des Filters 4 oberen, d.h. gemäß Fig. 3 freiliegenden Oberseite des Filters 4 zugewandt
ist.
[0023] Durch die vorgeschaltete Partikelfilterschicht 12 wird die Geruchsfilterschicht 11
oder ein anderes alternativ verwendetes Adsorbens vor Feinstaub geschützt. Dieser
Feinstaub könnte, wenn er nicht in der vorgeschalteten Partikelfilterschicht 12 abgefangen
würde, je nach Größe die Makroporen, die Mesoporen oder die Mikroporen des Adsorbenses
verstopfen und die Adsorptionsleistung des Geruchsfilters reduzieren. Die nachgeschaltete
Partikelfilterschicht 12' wiederum schützt die nachgeschalteten Baugruppen des Staubsaugers
1 wie beispielweise das Sauggebläse 3, den Motor usw., nicht nur vor Teilen des noch
durch den Staubfilterbeutel hindurchtretenden Feinstaubes, sondern auch vor etwaigem
Kohlenstaub, der durch Vibration und Verschleiß innerhalb des Geruchsfilters freigesetzt
werden kann. Weiter wird durch diese Maßnahme der Verlust an freigesetztem, porösem
Material und somit der Verlust an effektiver Filterleistung verhindert. Insofern ist
die insbesondere in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform die bevorzugte Ausführungsform.
[0024] Anhand der Fig. 4 und 5 wird nachstehend die äußere Kontur des Filters 4 näher beschrieben.
[0025] Das Filter 4 weist einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß auf mit einer Länge
x von ca. 150mm, einer Breite y von ca. 75mm und einer Dicke z von ca. 20mm.
[0026] Entsprechend der zuvor beschriebenen Aufnahme 6 ist die Grundrißkontur des Filters
4 entsprechend aus einer Rechteckform abgewandelt.
[0027] Das Filter 4 ist kissenartig kompressibel ausgebildet und weist an einer Längsseite
B' eine konkav verlaufende Gestaltung auf. Der Radius e der so gebildeten kreisabschnittsförmigen
Linie beträgt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ca. 300 mm.
[0028] In Fig. 4 ist zur Erläuterung des Konturverlaufes in strichpunktierter Linienart
ein den wesentlichen Grundriß wiedergebendes Rechteck dargestellt. Die konkave Ausgestaltung
der Längsseite B' ist so gewählt, daß die diese bildende Kreisabschnittslinie die
Längsseite des Hilfsrechteckes so schneidet, daß sich ein Abstand i zwischen den Schnittpunkten
von ca. 90mm ergibt. Hieraus resultiert eine durch die konkave Ausgestaltung hervorgerufene
Einziehung g der Längsseite B' von ca. 3mm zur ursprünglichen Rechteck-Längsseite.
Die Anordnung der konkaven Längsseite B' ist weiter so getroffen, daß diese nicht
mittig zur gesamten Längserstreckung des Filters 4 sondern mehr einem konvex gekrümmten
Eckbereich A' zugeordnet ist.
[0029] Dieser konvex gekrümmte Eckbereich A' schließt sich unmittelbar an die konkav gekrümmte
Längsseite B' an, dies in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit einem Radius d von
ca. 12mm.
[0030] Dieser konvex gekrümmte Eckbereich A' läuft aus in eine Schmalseite des Hilfsrechteckes,
von wo aus sich unmittelbar ein weiterer konkav gekrümmter Bereich einer Schmalseite
C' erstreckt.
[0031] Der diese Krümmungslinie beschreibende Radius f ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
mit ca. 50mm bemessen, wobei die Krümmungslinie weiter so angeordnet ist, daß diese
eine lichte Weite j von ca. 30mm besitzt. Anfangs- und Endpunkt dieser Schmalseite
C' liegen, bezogen auf die Längserstreckung des Filters 4, nicht auf einer Ebene,
sondern sind um ein Maß h von ca. 5mm versetzt zueinander derart, daß der dem Eckbereich
A' abgewandte Endpunkt nach innen, d.h. in Richtung auf einen Flächenmittelpunkt des
Filters 4 hin versetzt ist.
[0032] Aus den zuvor beschriebenen Ausgestaltungen und Abmaßen der Längsseite B' und der
Schmalseite C' ergibt sich eine vorragende, nasenartige Ausgestaltung des Eckbereiches
A'. Dieser nasenartige Eckbereich A' gibt dem Benutzer eine gute optische Orientierung
zum lagerichtigen Einsetzen des Filters 4 in die Aufnahme 6. Weiter sind durch die
konkave bzw. durch die konvexe Ausgestaltung der Bereiche die Seitenflächen gegenüber
dem geradlinigen, rechtwinkeligen Verlauf über die gleiche Erstreckung vergrößert,
was zu einer verbesserten Abdichtung bei in der Aufnahme 6 eingesetztem Filter 4 in
diesen Bereichen führt. Wie bereits erwähnt, ist das Filter 4 mit Bezug zu der Aufnahme
6 mit einem leichten Übermaß von ca. 1-2mm versehen, so daß sich - bedingt durch die
kissenartige Flexibilität - die Seitenflächen dichtend an die Längs- und Schmalrandkanten
der Aufnahme 6 anschmiegen.
[0033] Im Anschluß an den Endpunkt der konkav gekrümmten Schmalseite C' ist ein weiterer
schräg nach innen in einem Winkel von etwa 45° verlaufender Eckbereich D' angeordnet.
Dieser geht über in eine geradlinig verlaufende, der Längsseite B' gegenüberliegende
Längsseite E'. Die Kontur des Filter-Grundrisses wird geschlossen von einem weiteren,
einen Radius k von ca. 25mm aufweisenden Eckbereich F', einer hieran anschließenden
geradlinig verlaufenden Schmalseite G' und einer zwischen dieser Schmalseite G' und
dem dem Eckbereich A' abgewandten Ende der konkaven Längsseite B' erstreckenden, in
einem Winkel Alpha von ca. 15° verlaufenden Seite H'. Der Übergang von Schmalseite
G' zur Seite H' ist abgerundet ausgebildet, mit einem Radius l von ca. 20mm.
[0034] In dem von dem schräg verlaufenden Eckbereich D' freigeschnittenen Bereich ist eine
flexible Handhabungslasche 15 vorgesehen, welche im Grundriß einem rechtwinkligen
Dreieck annähernd ausgebildet ist. Diese Handhabungslasche 15 ist höhenmäßig im Bereich
der Schweißnaht 14 angeordnet und ist gebildet durch die beiden miteinander verschweißten
Lagen 13' und 13'' des hautartigen Schaumstoffes 13. Somit ergeben sich die Katheten
der Handhabungslasche 15 durch eine Verlängerung der Schweißnähte der Längsseite E'
und der Schmalseite C'. Die Hypotenuse, welche eine Knicklinie für die Handhabungslasche
15 bildet, ist durch den Eckbereich D' beschrieben.
[0035] Die freikragende Handhabungslasche 15 entspricht in ihrer Länge m etwa der Höhe z
des gesamten Filters 4.
[0036] Durch die zuvor beschriebene Ausgestaltung und die ausgewählten Abmaße ergibt sich
eine Grundrißfläche von ca. 100cm
2 und ein Volumen von etwa 230cm
3 bei einem Umfang von ca. 40cm.
[0037] In den Fig. 2 und 3 ist der Einbauzustand dargestellt, wobei das Filter 4 sich unterseitig
auf den bodenseitigen Stegen 9 der Aufnahme 6 abstützt. Entlang ihrer Seitenränder
schmiegt sich das Filter 4 bedingt durch das bereits erwähnte Übermaß dichtend an
den Randkanten der Aufnahme 6 an, wobei diese Dichtung durch die erwähnte, aus der
Schweißnaht 14 gebildeten Dichtlippe 16 unterstützt wird. Die Handhabungslasche 15
ist nach oben hin, d.h. in Richtung auf die Entnahmeöffnung umgeknickt, zur sicheren
Ergreifung desselben. Hierdurch bedingt ist ein leichtes Entnehmen des Filters 4 aus
der Aufnahme 6 gewährleistet.
[0038] Weiter ist bedingt durch die konturgleiche Ausgestaltung von Filter 4 und Aufnahme
6 insbesondere in den Bereichen A bis C bzw. A' bis C' eine ausreichend hohe Abdichtung
geschaffen, so daß vor allem im Bereich der Saugöffnung 10 kein saugströmungsmäßiger
Kurzschluß entsteht.
[0039] Wie in Fig. 7 in einer vergrößerten Detaildarstellung gezeigt, wirkt sich die Ausbildung
der Schweißnaht 14 als Dichtlippe 16 insofern positiv aus, daß etwaige, durch das
kompressible Filter 4 außenwandseitig nicht vollständig abgedichtete Bereiche durch
diese Dichtlippe 16 geschlossen werden. Sogenannte Leckluft (in Fig. 7 durch den Pfeil
17 symbolisiert) kann somit nicht an dem Filter 4 vorbeiströmen, sondern wird im Bereich
der luftundurchlässigen Dichtlippe 16 in den Filter 4 abgelenkt. Durch die beschriebene
höhenmäßig außermittig in Richtung auf die Ansaugseite versetzte Anordnung der Dichtlippe
16 bzw. Schweißnaht 14 muß diese Leckluft 17 noch durch den überwiegenden Teil der
Bauhöhe des Filters 4 strömen.
[0040] In den Fig. 8-11 sind alternative Ausgestaltungen des mehrschichtigen Aufbaues des
Filters 4 gezeigt.
[0041] In Fig. 8 ist eine Partikelfilterschicht 12 zwischen zwei Geruchsfilterschichten
11 angeordnet.
[0042] In Fig. 9 ist in Strömungsrichtung r der Geruchsfilterschicht 11 lediglich eine als
Porenschutzfilter dienende Partikelschicht 12 vorgelagert. Derartige wie in den Fig.
8 und 9 dargestellte Filter 4 können beispielsweise in Staubsaugern zum Einsatz kommen,
welche eine in Strömungsrichtung r nachgeschaltete, zusätzliche Partikelfilterschicht
zur Absorption von beispielsweise aus der Geruchsfilterschicht austretenden Kohlenstaub
aufweisen.
[0043] Fig. 10 zeigt eine alternative Ausgestaltung, bei welcher einer Partikelfilterschicht
12' lediglich eine Geruchsfilterschicht 11 vorgelagert ist. Diese Ausgestaltung des
Filters 4 kommt beispielsweise bei Staubsaugern zum Einsatz, welche eine in Durchströmrichtung
r vor dem Filter 4 geschaltete, zusätzliche Partikelfilterschicht aufweisen, zur Absorption
von noch aus dem Staubfilterbeutel austretenden Feinstaubes, welcher den Geruchsfilter
zusetzen könnte.
[0044] Bei den zwei alternativen Ausführungsformen gemäß den Fig. 9 und 10 erweist sich
die beschriebene Grundrißgestaltung des Filters 4 dahingehend weiter als vorteilhaft,
daß, bedingt dadurch, daß die Filter 4 strömungsmäßig lagenrichtig eingesetzt werden
müssen, die konkaven und konvexen Bereiche eine Einweisfunktion aufweisen. Dem Benutzer
wird optisch sofort vermittelt, in welcher Lage das Filter 4 eingesetzt werden muß.
So ist einem Vertauschen von Ober- und Unterseite des Filters 4 entgegengewirkt.
[0045] Schließlich zeigt Fig. 11 eine weitere alternative Ausgestaltung, bei welcher die
Schaumstofflage 13' anströmseitig die Funktion eines Porenschutzfilters 12 und abströmseitig
die Schaumstofflage 13'' die Funktion eines Rückhaltefilters 12' für adsorptives Material
alleine erfüllt. Dies ist durch eine entsprechende Typisierung des hüllenartigen Schaumstoffes
realisierbar.
1. Staubsauger (1) mit einem in einem Staubsaugergehäuse (2) angeordneten Sauggebläse
(3) und einem vor dem Sauggebläse (3) angeordneten Geruchs- und/oder Partikelfilter
(4), wobei in dem Sauggebläse (3) eine im Wesentlichen rechteckige Aufnahme (6) für
das Filter (4) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Saugöffnung (10) in der Aufnahme (6) in Bezug auf den Grundriss versetzt in
Richtung auf eine Längsrandkante (B) und eine Ecke des Rechteckes angeordnet ist,
dass die Längsrandkante (B) einen konkaven Verlauf aufweist, dass das Filter (4) kissenartig
flexibel ausgebildet ist und in Bezug auf die Aufnahme (6) mit einem leichten Übermaß,
bevorzugt in geometrischer Anpassung an den Verlauf der Längsrandkante (B), ausgebildet
ist.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (6) im Anschluss an die konkav verlaufende Randkante (B) hinsichtlich
der Ecke, zu welcher die Saugöffnung (10) versetzt angeordnet ist, in eine konvex
gerundete Eckausbildung (A) übergeht, welche hinsichtlich einer Schmalseite sich in
eine weitere konkav verlaufende Randkante (C) fortsetzt, wobei die Eckausbildung (A)
einen größeren Abstand (a) zum Saugöffnungs-Mittelpunkt (M) aufweist als die konkaven
Randkantaen (B, C) und dass das Filter (4) in Anpassung an den Verlauf der Randkante
(C) in diesem Bereich gleichfalls von einer konvexen Eckausbildung (A') in eine konkave
Randausbildunbg (C') übergeht.
3. Geruchs- und/oder Partikelfilter (4) für einen Staubsauger (1), insbesondere für einen
Staubsauger (1) nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter (4) bei insgesamt im Wesentlichen rechteckigem Grundriss an der der Längsseiten
(b') und/oder einer der Schmalseiten (C') eine konkav verlaufende Gestaltung aufweist.
4. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Eckbereich (A') des Filters (4) bei insgesamt konvex gekrümmter Gestaltung vorragend
bezüglich eines zweiten schmalseitig zugeordneten Eckbereiches (D') ausgebildet ist.
5. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter (4) eine Handhabungslasche (15) aufweist.
6. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabungslasche (15) freikragend an einem Eckbereich (D') des Filters (4) angeordnet
ist.
7. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabungslasche (15) in ihrer Länge (m) etwa einer Höhe (z) des Filters (4)
entspricht.
8. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter (4) im Hinblick auf eine Geruchsfilterung eine Geruchsfilterschicht (11)
aufweist.
9. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Geruchsfilterschicht (11) aus einem Schaumstoffgerüst mit eingelagerter Aktivkohle
besteht.
10. Geruchs und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter (4) im Hinblick auf eine Partikelfilterug eine Partikelfilterschicht (12)
aufweist.
11. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikelfilterschicht (12) aus einem Vlies besteht.
12. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Partikelfilterschicht (12) in Durchströmrichtung (r) vor der Geruchsfilterschicht
(11) angeordnet ist.
13. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Geruchsfilterschicht (11) in Durchströmrichtung (r) vor der Partikelfilterschicht
(12) angeordnet ist.
14. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Partikelfilterschicht (12) zwischen zwei Geruchsfilterschichten (11) angeordnet
ist.
15. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Geruchsfilterschicht (11) zwischen zwei Partikelfilterschichten (12) angeordnet
ist.
16. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass das Filter (4) von einem hautartigen Schaumstoff (13) umgeben ist.
17. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff (13) aus zwei miteinander verschweißten Lagen (13', 13'') besteht
mit einer höhenmäßig außermittig angeordneten Schweißnaht (14).
18. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißnaht (14) eine luftundurchlässige Dichtlippe (16) ausbildet.
19. Geruchs- und/oder Partikelfilter nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabungslasche (15) im Bereich der Schweißnaht (14) angeordnet ist.
20. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter (4) mit einem leichten Übermaß in Bezug auf die konkave Längsrandkante
(B) ausgebildet ist.
1. Vacuum cleaner (1) having a suction fan (3) arranged in a vacuum cleaner housing (2)
and an odour and/or particle filter (4) arranged ahead of the suction fan (3), a substantially
rectangular receptacle (6) for the filter (4) being constructed in the suction fan
(3), characterised in that a suction aperture (10) in the receptacle (6) is arranged offset with regard to the
horizontal projection in the direction of a longitudinal perimeter edge (B) and a
corner of the rectangle, that the longitudinal perimeter edge (B) has a concave shape,
that the filter (4) is of cushion-like, flexible construction and is of slightly overdimensioned
construction with respect to the receptacle (6), preferably in geometric adaptation
to the shape of the longitudinal perimeter edge (B).
2. Vacuum cleaner according to Claim 1, characterised in that adjoining the perimeter edge (B) running in concave manner with respect to the corner
relative to which the suction aperture (10) is arranged in offset manner, the receptacle
(6) passes over into a convex rounded corner construction (A) which with regard to
a narrow side continues in a further perimeter edge (C) running in concave manner,
wherein the corner construction (A) is at a greater distance (a) from the centre (M)
of the suction aperture than the concave perimeter edges (B, C) and that the filter
(4) in adaptation to the shape of the perimeter edge (C) likewise passes over from
a convex corner construction (A') into a concave perimeter construction (C').
3. Odour and/or particle filter (4) for a vacuum cleaner (1), in particular for a vacuum
cleaner (1) according to Claims 1 and 2, characterised in that the filter (4) in an overall substantially rectangular horizontal projection has
a concave curving shape on one the longitudinal sides (b') and/or one of the narrow
sides (C')
4. Odour and/or particle filter according to Claim 3, characterised in that a corner region (A') of the filter (4) in an overall convex curved shape is constructed
projecting with respect to a corner region (D') assigned to a second narrow side.
5. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 4, characterised in that the filter (4) has a handling flap (15).
6. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 5, characterised in that the handling flap (15) is arranged projecting freely at a corner region (D') of the
filter (4).
7. Odour and/or particle filter according to one or more of claims 3 to 6, characterised in that in its length (m) the handling flap (15) corresponds approximately to a height (z)
of the filter (4).
8. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 7, characterised in that with regard to odour filtering the filter (4) possesses an odour filter layer (11).
9. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 8, characterised in that the odour filter layer (11) is composed an expanded foam framework containing inserted
activated charcoal.
10. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 9, characterised in that with regard to particle filtering the filter (4) possesses a particle filter layer
(12).
11. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 - 10, characterised in that the particle filter layer (12) is composed of a fibrous web.
12. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 11, characterised in that in the direction of flow (r) the particle filter layer (12) is arranged ahead of
the odour filter layer (11).
13. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 12, characterised in that in the direction of flow (r) the odour filter layer (11) is arranged ahead of the
particle filter layer (12).
14. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 13, characterised in that the particle filter layer (12) is arranged between two odour filter layers (11).
15. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 14, characterised in that the odour filter layer (11) is arranged between two particle filter layers (12).
16. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 15, characterised in that the filter (4) is surrounded by a skin-like expanded foam (13).
17. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 16, characterised in that the expanded foam (13) is composed of two layers (13', 13'') welded to one another
with a weld seam arranged off-centre in height terms.
18. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 17, characterised in that the weld seam (14) forms a sealing lip (16) impermeable to air.
19. Odour and/or particle filter according to one or more of Claims 3 to 18, characterised in that the handling flap (15) is arranged in the region of the weld seam (14).
20. Vacuum cleaner according to Claim 1, characterised in that the filter (4) is constructed slightly overdimensioned with respect to the concave
longitudinal perimeter edge (B).
1. Aspirateur (1) comprenant un ventilateur aspirant (3) monté dans un boîtier (2) de
l'aspirateur et un filtre (4) absorbant les odeurs et/ou les particules, disposé en
amont du ventilateur aspirant (3), un logement (6) sensiblement rectangulaire étant
disposé dans le ventilateur aspirant (3) pour recevoir le filtre (4), caractérisé en ce qu'un orifice d'aspiration (10) est disposé dans le logement (6) décalé par rapport au
plan de base en direction d'un bord longitudinal (B) et d'un angle du rectangle, en ce que le bord longitudinal (B) suit un tracé concave, en ce que le filtre (4) est conçu sous forme de coussin flexible et est conçu dans une dimension
faiblement supérieure au logement (6), de préférence en épousant la forme géométrique
du tracé du bord longitudinal (B).
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contour du logement (6) forme dans le prolongement du bord (B) de forme concave,
au niveau de l'angle, par rapport auquel l'orifice d'aspiration (10) est décalé, un
coin (A) avec un arrondi convexe, qui se prolonge au niveau d'un petit côté en formant
un autre bord (C) au tracé concave, le coin (A) étant situé à une plus grande distance
(a) du centre (M) de l'orifice d'aspiration que les bords concaves (B, C) et en ce que le filtre (4) épousant le contour du bord (C) se prolonge également dans cette partie
à partir du coin (A') convexe vers un bord concave (C').
3. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules (4) pour un aspirateur (1), en particulier
pour un aspirateur (1) selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le filtre (4) avec un plan de base sensiblement rectangulaire comporte une forme
concave sur l'un des côtés longs (B') et/ou sur un des petits côtés (C').
4. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une zone d'angle (A') du filtre (4) avec une forme dans l'ensemble à courbure convexe
est disposée en s'avançant en saillie par rapport à une deuxième zone d'angle (D')
associée à un petit côté.
5. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 4, caractérisé en ce que le filtre (4) est muni d'une languette de manipulation (15).
6. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 5, caractérisé en ce que la languette de manipulation (15) est disposée en porte-à-faux sur une zone d'angle
(D') du filtre (4).
7. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 6, caractérisé en ce que la languette de manipulation (15) a une longueur (m) qui est pratiquement égale à
une hauteur (z) du filtre (4).
8. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 7, caractérisé en ce que le filtre (4) comporte une couche filtrante désodorisante (11) destinée à filtrer
les odeurs.
9. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 8, caractérisé en ce que la couche filtrante désodorisante (11) est formée par un cadre en matière alvéolaire
contenant du charbon actif.
10. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 9, caractérisé en ce que le filtre (4) comporte une couche filtrante pour particules (12) destinée à filtrer
les particules.
11. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 10, caractérisé en ce que la couche filtrante pour particules (12) est formée par un non-tissé.
12. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 11, caractérisé en ce que la couche filtrante pour particules (12) est disposée en amont de la couche filtrante
désodorisante (11) par référence au sens de passage (r).
13. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 12, caractérisé en ce que la couche filtrante désodorisante (11) est disposée en amont de la couche filtrante
pour particules (12) par référence au sens de passage (r).
14. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 13, caractérisé en ce que la couche filtrante pour particules (12) est disposée entre deux couches filtrantes
désodorisantes (11).
15. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 14, caractérisé en ce que la couche filtrante désodorisante (11) est disposée entre deux couches filtrantes
pour particules (12).
16. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 15, caractérisé en ce que le filtre (4) est entouré par un produit alvéolaire (13) formant une pellicule.
17. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 16, caractérisé en ce que le produit alvéolaire (13) est formé par deux couches (13', 13") soudées l'une à
l'autre par un cordon de soudure (14) excentré par rapport à la hauteur.
18. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 17, caractérisé en ce que le cordon de soudure (14) forme une lèvre d'étanchéité (16) imperméable à l'air.
19. Filtre absorbant les odeurs et/ou les particules selon une ou plusieurs des revendications
3 à 18, caractérisé en ce que la languette de manipulation (15) est disposée dans la zone du cordon de soudure
(14).
20. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le filtre (4) est conçu avec une dimension légèrement supérieure au bord longitudinal
(B) concave.