[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Wiederverwendung von Grauwasser.
Unter Grauwasser versteht man Wasser, das nur eine geringe Verschmutzung aufweist
und für bestimmte Zwecke noch verwendbar ist. Beispielsweise kann der Ablauf aus Badewannen
oder Duschwannen noch für eine Toilettenspülung verwendet werden.
[0002] Es ist bereits eine solche Vorrichtung bekannt (DE 195 09 531). Bei dieser bekannten
Vorrichtung sind mehrere Behälter für Grauwasser vorhanden, die durch Leitungen, Ventile
und ggf. Pumpen miteinander verbunden sind. In den einzelnen Behältern können Schwebstoffe
vorhanden sein, die ggf. mit Bakterienkulturen besetzt sind. Der Inhalt dieser Patentanmeldung
wird durch Bezugnahme zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht.
[0003] Die bekannte Vorrichtung befaßt sich in erster Linie damit, wie das Brauchwasser
so aufbereitet werden kann, daß es wieder verwendet werden kann.
[0004] Weiterhin bekannt ist eine Spüleinrichtung für Toilettenbecken unter Verwendung von
Abwasser (DE 2336744). Hierbei ist oberhalb eines Toilettenbeckens an einer Wand ein
Behälter befestigt, dessen Oberteil als Vorratsbehälter für Grauwasser dient, während
im unteren Teil ein Spülkasten für die Toilettenspülung untergebracht ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Wiederverwendung von
Brauchwasser zu schaffen, die besser an die Verwendung in üblichen Haushalten angepaßt
ist.
[0006] Bei den bisher üblichen Anlagen mußte im Einzelfall eine Anpassung an die örtlichen
Gegebenheiten durchgeführt werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß eine solche
nachträglich durchzuführende Anpassung nur zu ungünstigen Ergebnissen führt.
[0007] Zur Lösung der genannten Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung mit den im
Anspruch 1 genannten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
von Unteransprüchen.
[0008] Erfindungsgemäß werden also alle zu der Vorrichtung zur Wiederverwendung gehörenden
Teile an einer Halterung angebracht, und diese Halterung wird dann in einem Badezimmer
oder einer Toilette angebracht. Es ist daher möglich, daß die Verbindungen zwischen
den Speichern, die Größe der Speicher, die Art der Entnahme usw. aufeinander abgestimmt
werden. Es wird also eine kompakte Baueinheit geschaffen, die als solche Baueinheit
installiert werden kann.
[0009] Insbesondere schlägt die Erfindung vor, daß die Vorrichtung eine Verbindungseinrichtung
aufweisen kann, mit deren Hilfe ein WC-Becken mechanisch angebracht wird, wobei bei
der Anbringung gleichzeitig auch die Leitungsverbindungen der Eingangsleitung für
das Spülwasser und der Auslaßleitung hergestellt werden.
[0010] In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß die Halterung einen gemeinsamen Ablauf
aufweist, der mit einer bauseitig vorhandenen Ablaufinstallation verbindbar ist und
in dem alle Abläufe der Vorrichtung münden. Dadurch gestaltet sich die Installation
besonders einfach, da nur eine Verbindung mit dem Ablauf sowie mit dem Einlauf für
das Grauwasser hergestellt werden muß.
[0011] Insbesondere schlägt die Erfindung vor, daß die Halterung als Vorwandinstallation
ausgebildet sein kann. Derartige Vorwandinstallationen ermöglichen es, die Vorrichtung
platzsparend vor einer bereits vorhandenen Wand unterzubringen, beispielsweise rechtsbündig,
linksbündig oder auch freistehend. Ebenfalls möglich ist die Unterbringung in einer
Nische.
[0012] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Grauwasserspeicher auf einer Höhe oberhalb
eines WC-Beckens bzw. eines zugehörigen Spülkastens angeordnet sind. In diesem Fall
ist es möglich, daß der Transport des Wassers aus dem letzten Brauchwasserspeicher
in das WC-Becken oder den Spülkasten ohne eine Pumpe erfolgen kann. Es ist andererseits
aber auch möglich, das Wasser aus dem Grauwasserspeicher in den Spülkasten zu pumpen.
In diesem Fall können die Grauwasserspeicher auch tiefer angeordnet sein als das WC-Becken.
[0013] Es ist bekannt, daß die Verbindung zwischen den einzelnen Behältern durch Pumpen,
Ventile und Steuerungen erfolgt. Hier schlägt nun die Erfindung vor, die zum Betrieb
ggf. erforderlichen Pumpen und/oder Steuerungen und/oder Ventile im Bereich unterhalb
der Grauwasserspeicher anzuordnen, ggf. seitlich des Spülkastens. Auch diese Maßnahme
trägt dazu bei, die Vorrichtung platzsparend aufzubauen.
[0014] Die Grauwasserspeicher können, wie erfindungsgemäß vorgesehen wird, als ein einziger
Behälter ausgebildet sein, der durch Trennwände unterteilt ist. Ggf. kann auch der
Spülkasten Teil eines solchen Behälters sein.
[0015] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß das Spülwasser für die Toilettenspülung
direkt aus dem letzten Grauwasserspeicher entnommen wird. In diesem Fall ist also
die Funktion des Spülkastens in den Grauwasserspeicher integriert. Das Auslösen des
Spülvorgangs und die Mengenbegrenzung können dabei durch geeignete Maßnahmen erfolgen.
[0016] Die Brauchwasserspeicher können übereinander angeordnet werden, was beispielsweise
dann sinnvoll ist, wenn die Verbindung nicht mit Hilfe von Pumpen erfolgt.
[0017] Es ist ebenfalls möglich, die Brauchwasserspeicher nebeneinander, d. h. von links
nach rechts, anzuordnen.
[0018] Ebenfalls möglich ist es, die Grauwasserspeicher voreinander anzuordnen.
[0019] Selbstverständlich sind auch Kombinationen dieser Merkmale möglich.
[0020] Die Erfindung schlägt vor, daß mindestens einer der Grauwasserspeicher einen Überlauf
aufweisen kann. Dieser Überlauf kann erfindungsgemäß über einen Geruchsverschluß mit
einem Ablauf verbindbar sein, insbesondere mit dem gemeinsamen Ablauf der Vorrichtung.
[0021] Es kann vorgesehen sein, daß der Überlauf, insbesondere der Überlauf des letzten
Grauwasserspeichers, in das WC-Becken führt, wobei dies ggf. durch einen Überlauf
des Spülkastens erfolgen kann. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die Becken
auf unterschiedlichem Niveau liegen.
[0022] Es kann auch vorgesehen sein, daß der Überlauf von dem dritten Speicher in den zweiten
Speicher und von dort in den ersten Speicher führt, von wo aus er dann in den Ablauf
mündet.
[0023] Da in den einzelnen Grauwasserspeichern durch die vorhandenen Schwebstoffe ein Absetzen
von Verunreinigungen erreicht werden soll, kann erfindungsgemäß mindestens einer der
Grauwasserspeicher einen Ablaß für solchen Schlamm aufweisen. Erfindungsgemäß kann
ein solcher Schlammablaß über einen Geruchsverschluß mit einem Ablauf verbindbar sein,
insbesondere mit dem gemeinsamen Ablauf der Vorrichtung. Es kann vorgesehen sein,
daß der Schlamm aus dem Behälter 2 in den Behälter 1 zurückgeführt wird.
[0024] Erfindungsgemäß kann ebenfalls vorgesehen werden, den Schlammablaß mit dem WC-Becken
zu verbinden. Das WC Becken hat einen als Geruchsverschluß wirkenden Siphon, so daß
dieser gleichzeitig ausgenutzt werden kann.
[0025] Insbesondere kann die Einrichtung so ausgebildet sein, daß bei jedem ausgelösten
Spülvorgang gleichzeitig auch der Schlammablaß geöffnet wird, der dann in das WC-Becken
führt.
[0026] Um den Zugang auf die Grauwasserspeicher in der Halterung zu ermöglichen, kann die
Halterung erfindungsgemäß eine mindestens teilweise abnehmbare Vorderwand oder auch
eine abnehmbare Seitenwand aufweisen.
[0027] Erfindungsgemäß kann die Halterung abnehmbare und/oder aufklappbare Teile aufweisen,
die den Zugang zu den Pumpen, Ventilen, Steuerungselementen oder dergleichen ermöglichen.
[0028] Die Erfindung schlägt vor, daß die Halterung einschließlich aller ihrer einzelnen
Teile fabrikmäßig vorinstalliert wird. Dann braucht die Einheit nur noch an Ort und
Stelle aufgestellt und angeschlossen zu werden.
[0029] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen,
deren Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung. Hierbei
zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Vorderansicht der Bauteile einer Vorrichtung nach der Erfindung;
- Fig. 2
- eine schematische teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1;
- Fig. 3
- eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung;
- Fig. 4
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 3;
- Fig. 5
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung bei einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 6
- eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung bei einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 7
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 6.
[0030] In Fig. 1 sind nur die wesentlichen Bauteile einer Vorrichtung nach der Erfindung
dargestellt. Im oberen Bereich ist ein Behälter 1 dargestellt, der durch Trennwände
2 in drei Abteile unterteilt ist. Diese Abteile bilden einen ersten Grauwasserspeicher
3, einen zweiten Grauwasserspeicher 4 und einen dritten Grauwasserspeicher 5. Diese
Grauwasserspeicher 3, 4 und 5 sind untereinander verbunden, wie dies in der eingangs
genannten deutschen Offenlegungsschrift 195 09 531 im einzelnen beschrieben ist. Diese
Einzelheiten werden hier daher nicht wiederholt.
[0031] Teilweise vor und unterhalb des Behälters 1 ist ein Spülkasten 6 für eine Toilettenspülung
angeordnet. Aus dem in Fig. 1 rechten Grauwasserspeicher 5 führt eine Leitung 7 in
den Spülkasten 6.
[0032] Aus dem Spülkasten 6 führt eine Leitung 8 in ein WC-Becken 9, das an der Vorderseite
der Vorrichtung angebracht ist.
[0033] Aus dem WC-Becken führt eine in Fig. 1 nicht zu sehende Leitung in einen Ablauf 10.
Dieser Ablauf wird bei der Installation der Vorrichtung mit einer bauseitig vorhandenen
Ablaufleitung verbunden.
[0034] Alle diese Teile werden bei der beschriebenen Ausführungsform zu einer Baueinheit
zusammengefaßt, die als Vorwandinstallation ausgebildet ist. Diese Baueinheit ist
in Fig. 2 von der Seite her schematisch dargestellt.
[0035] Die Baueinheit enthält eine Vorderwand 11, die eine Aussparung für die Vorderseite
12 des Spülkastens 6 aufweist. Der Spülkasten 6 ist also mit seiner Vorderseite von
außen her zugänglich.
[0036] Der Behälter 1, der die einzelnen Grauwasserspeicher aufnimmt, ist im oberen Bereich
innerhalb der Baueinheit unmittelbar hinter deren Vorderwand 11 angeordnet. Im Bereich
des Spülkastens 6 verläuft die Vorderwand 13 des Behälters 11 schräg nach hinten und
unten, damit an dieser Stelle Platz für den Spülkasten 6 vorhanden ist.
[0037] Eine in Fig. 2 zu sehende Überlaufleitung 14 führt hinter dem Spülkasten 6 zu dem
gemeinsamen Ablauf 10.
[0038] Die in Fig. 2 dargestellte Baueinheit kann einen Anschluß für das Stromnetz aufweisen,
um die Spannungsversorgung der erforderlichen Pumpen, Ventile und der Steuerung zu
ermöglichen. Sie kann ebenfalls einen Leitungsanschluß für Trinkwasser aufweisen,
damit im Fall der nicht ausreichenden Versorgung mit Grauwasser die Toilettenspülung
bedient werden kann. Außerdem enthält die Baueinheit einen Eingangsanschluß für das
Grauwasser, das von einer Duschwanne, einer Badewanne oder auch einem Waschbecken
her stammt.
[0039] Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Baueinheit kann fabrikmäßig zusammengesetzt
werden, ggf. sogar mit dem WC-Becken 9. Die Baueinheit wird dann zu der Stelle transportiert,
wo sie installiert werden soll. Dort wird sie so aufgestellt, daß die Verbindungseinrichtungen
zusammenpassen, und anschließend an der Wand befestigt.
[0040] Bei Nachrüsten der Anlage in ein Bad oder WC kann das vorhandene WC-Becken von der
Wand abgeschraubt, die Anlage aufgestellt und angeschlossen werden, und dann das WC-Becken
an der Anlage befestigt werden.
[0041] Die Figuren 3 und 4 zeigen eine weitere Vorrichtung nach der Erfindung in größerer
Einzelheit. Die Vorrichtung enthält vier senkrecht verlaufende Ständer 21, die vom
Boden 22 bis zur Decke 23 reichen. Die Ständer 21 sind durch seitliche Querstege 24
und vordere Querstege 25 verstärkt. An der Vorderseite ist eine Abdeckplatte 26 befestigt,
die eine optische Abdeckung bildet.
[0042] Im unteren Bereich hängt an dem durch die Ständer 21 gebildeten Gestell der Spülkasten
27.
[0043] In der Vorrichtung ist innerhalb des durch die Ständer 21 gebildeten Raumes ein Behälter
28 angeordnet, der durch zwei senkrechte Trennwände 29 in drei Abteile unterteilt
ist, nämlich einen ersten Speicher 28a, einen zweiten Speicher 28b und einen dritten
Speicher 28c.
[0044] Eine Pumpe 30 ist vorgesehen, die das Schmutzwasser von dem Auslauf einer Bade- oder
Duschwanne in den Behälter 28a über einen Schlauch 31 liefert. Der Schlauch 31 mündet
in einem Auslauf 32 in dem Speicher 28a.
[0045] Dieser Speicher 28a ist derjenige Speicher, in dem das Schmutzwasser sich zunächst
aufhält, damit dort eine Ablagerung des Schlammes erfolgen kann. Aus dem Speicher
28 führt ein Überlauf 33 über einen Siphon 34 zum Ablauf aus der Vorrichtung.
[0046] Das in dem Speicher 28a etwas gereinigte Wasser wird mit Hilfe einer Tauchpumpe 35
und einer mit dieser verbundenen Leitung 36 in den zweiten Speicher 28b befördert,
von wo aus eine zweite Tauchpumpe 37 das stärker gereinigte Wasser in den letzten
Speicher 28c befördert. Aus diesem Speicher 28c gelangt das Wasser in den Spülkasten
38, der unterhalb des Behälters 28 angeordnet ist. Der Spülkasten enthält an seiner
Vorderseite zwei Drucktasten 39, mit denen entweder eine große oder eine kleine Menge
Wasser in das Spülbecken 27 abgegeben werden kann.
[0047] Die Elektronik ist in dem dargestellten Beispiel seitlich in einem Steuerungskasten
40 untergebracht.
[0048] Fig. 5 zeigt eine gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 geänderte Ausführungsform,
bei der der Behälter 28 sich über die gesamte Breite der Vorrichtung erstreckt, zur
besseren Raumausnutzung. Der zu dem Siphon 34 führende Überlauf führt durch das Innere
des Speichers 28a. Ähnliches gilt auch für den Schlauch 31, der von unten her in ein
durch die Behälter geführtes Rohr eingreift.
[0049] Die Figuren 6 und 7 zeigen den Figuren 3 und 4 entsprechende Darstellungen bei einer
weiteren Ausführungsform, bei denen die Behälter 28a und 28b nebeneinander angeordnet
sind, während der Speicher 28c für das zu entnehmende Wasser unterhalb der beiden
erstgenannten Speicher 28a und 28b angeordnet ist. Die Spülkastenfunktion für das
WC-Becken ist dabei in dem Behälter 28c integriert. Die Steuerung und ggf. die Pumpen
können dabei mit Vorteil oberhalb der ersten beiden Speicher 28a, 28b angeordnet werden,
ebenso die Einspeisemöglichkeit für Trinkwasser. Diese in den Figuren 6 und 7 dargestellte
Bauart zeichnet sich dadurch aus, daß sie sehr kompakt gebaut wird. Sie kann also
bei gleichem Speichervolumen flacher oder schmaler gebaut werden.
1. Vorrichtung zur Wiederverwendung von Grauwasser, mit
1.1 einem ersten Grauwasserspeicher (3), der
1.1.1 einen Einlaß für Grauwasser aus dem Auslauf einer Badewanne, Duschwanne oder
dergleichen und
1.1.2 einen Auslaß für Grauwasser aufweist,
1.2 mindestens einem weiteren Grauwasserspeicher (4, 5), der
1.2.1 einen mit dem Auslaß des jeweils vorhergehenden Grauwasserspeichers (4) verbundenen
Einlaß und
1.2.2 einen mit einer Toilettenspülung verbindbaren Auslaß aufweist, sowie mit
1.3 einer Halterung,
1.3.1 an der die Grauwasserspeicher (3, 4, 5), Verbindungsleitungen zwischen diesen
und die Anschlüsse für den Spülkasten (6) und/oder ein WC-Becken (9) und/oder eine
Trinkwasserleitung befestigt sind und
1.3.2 die als Baueinheit montierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einer Verbindungseinrichtung zur mechanischen Anbringung
und zur Einlaß- und Auslaß-Verbindung eines WC-Beckens (9).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Halterung einen gemeinsamen Ablauf
(10) aufweist, der mit einer bauseitig vorhandenen Ablaufinstallation verbindbar ist
und in den alle Abläufe der Vorrichtung münden.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Halterung als Vorwandinstallation
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Grauwasserspeicher
(3, 4, 5) auf einer Höhe oberhalb eines WC-Beckens (9) bzw. eines zugehörigen Spülkastens
(6) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der zum Betrieb ggf. erforderliche
Pumpen und/oder Ventile und/oder eine Steuerungseinheit im Bereich unterhalb der Grauwasserspeicher
(3, 4, 5) angeordnet sind, ggf. seitlich des Spülkastens (6).
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Grauwasserspeicher
(3, 4, 5) und ggf. der Spülkasten (6) als ein durch Trennwände (2) unterteilter Behälter
(1) ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Spülwasser für die
Toilettenspülung direkt aus dem letzten Brauchwasserspeicher (5) entnommen wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Grauwasserspeicher
(3, 4, 5) voreinander, nebeneinander und/oder übereinander angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der mindestens ein Grauwasserspeicher
(3, 4, 5) einen Überlauf aufweist, der über einen Geruchsverschluß mit einem Ablauf
(10) verbindbar bzw. mit dem gemeinsamen Ablauf (10) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der der Überlauf, insbesondere der des letzten Brauchwasserspeichers
(5), ggf. durch einen Überlauf des Spülkastens (6), in das WC-Becken (9) führt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der mindestens ein Grauwasserspeicher
(3, 4, 5) einen Schlammablaß aufweist, der über einen Geruchsverschluß mit einem Ablauf
verbindbar bzw. mit dem gemeinsamen Ablauf (10) verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der der Schlammablaß mit dem WC-Becken (9) verbunden
ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der mindestens ein Grauwasserspeicher
(3, 4, 5) mindestens teilweise durchsichtig ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Halterung eine mindestens
teilweise abnehmbare Vorderwand und/oder Seitenwand aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Halterung abnehmbare
und/oder aufklappbare Teile aufweist, die den Zugang zu den Pumpen, Ventilen, der
Steuerung oder dergleichen ermöglichen.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Halterung als fabrikmäßig
vorinstallierte Einheit ausgebildet ist, ggf. zusammen mit dem Spülkasten (6).