[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft den Bereich des Offsetdrucks. Insbesondere betrifft
die Die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Wechseln von ein Druckbild tragenden
Platten in einer Offsetdruckmaschine bei Betrieb der Druckmaschine.
[0002] Offsetdruckmaschinen sind in der Drucktechnik wohlbekannt. In diesen Vorrichtungen
werden ein Gummituchzylinder und ein Bildzylinder oder Plattenzylinder zum Drucken
auf einer Seite einer Materialbahn (z.B. Papier) verwendet, die in Kontakt mit dem
Gummituchzylinder ist. Der Gummituchzylinder erhält ein Farbbild von dem Bildzylinder
und überträgt dieses Bild auf die Materialbahn. Der Bildzylinder umfaßt gewöhnlich
eine ein Druckbild tragende Platte, auf der sich das zu druckende Bild befindet. Der
Bildzylinder kann alternativ eine Kassette mit bebilderbarem Material sein, das vorher
bebildert wurde oder von einer Bebilderungseinrichtung in der Druckmaschine bebildert
wird. Es werden verschiedene Farbkästen und Farbauftragwalzen sowie Feuchtauftragwalzen
zum Übertragen der Farbe auf die bildtragende Platte oder das bebilderbare Material
auf dem Bildzylinder verwendet, um dadurch dem Bildzylinder Farbe zum späteren Übertragen
des eingefärbten Bildes auf den Gummituchzylinder zu liefern.
[0003] In herkömmlichen Offsetdruckmaschinen ist jeder Gummituchzylinder gewöhnlich mit
einem einzelnen Bildzylinder verbunden. Wenn in diesen Druckmaschinen der Zeitpunkt
gekommen ist, die bildtragende Platte oder Kassette auszuwechseln, entweder aufgrund
von Wartungserfordernissen oder weil ein neues Bild gedruckt werden muß, ist es notwendig,
die Druckmaschine anzuhalten. Da ein einzelner Bildzylinder zum Übertragen eines Bildes
auf den Gummituchzylinder verwendet wird, es es nicht möglich, die Druckmaschine laufen
zu lassen, während die bildtragende Platte auf bzw. die Kassette in dem Bildzylinder
entnommen und ersetzt wird.
[0004] Ein Anhalten der Druckmaschine zum Auswechseln einer bildtragende Platte oder Kassette
wirkt als eine Unterbrechung des Druckvorgangs, die das gesamte Druckverfahren verlangsamt.
Zusätzlich zu den Verzögerungen, die durch das Auswechseln der bildtragenden Platte
oder Kassette verursacht werden, besteht auch die zusätzliche Gefahr von Verzögerungen
in Verbindung mit dem Neustarten der Druckmaschine. Diese Verzögerungen sind das Ergebnis
der Gefahr eines Reißens der Bahn, wenn der Druckvorgang wieder gestartet wird und
die Druckmaschine auf volle Geschwindigkeit anläuft. Ein Starten und Anhalten der
Druckmaschine zum Auswechseln der bildtragenden Platte oder Kassette erhöht die Gefahr
eines Bahnrisses, der wiederum zu zusätzlichen Verzögerungen führen kann, wenn die
Bann wieder in die Druckmaschine eingezogen werden muß und mögliche Bahnreste aus
ihr entfernt werden müssen.
[0005] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Ermöglichung
des Auswechselns von bildtragenden Platten oder Kassetten in einer Offsetdruckmaschine,
ohne daß die Druckmaschine angehalten werden muß. Die vorliegende Erfindung beseitigt
daher die Probleme herkömmlicher Verfahren, die mögliche Verzögerungen des Druckvorgangs
verursachten, weil die Druckmaschine zur Entnahme und zum Auswechseln der bildtragenden
Platte oder Kassette angehalten werden muß.
[0006] In der vorliegenden Erfindung ist jeder Gummituchzylinder mit mindestens zwei Bildzylindern
verbunden, wobei jeder Bildzylinder eine bildtragende Platte oder Kassette umfaßt.
Wenn einer der Bildzylinder in Eingriff mit ("in Druck ") dem Gummituchzylinder steht,
wodurch ein Bild zum Drucken auf die Bahn übertragen wird, ist der andere Bildzylinder
vom Gummituchzylinder gelöst ("außer Druck"). Als Ergebnis kann der andere Bildzylinder
angehalten werden, wodurch die bildtragende Platte oder Kassette ausgewechselt werden
kann, ohne daß der gesamte Betrieb der Druckmaschine gestoppt werden muß. Nach dem
Auswechseln der bildtragenden Platte oder Kassette auf dem angehaltenen Bildzylinder
kann letzterer danach auf Drehzahl gebracht und mit dem Gummituchzylinder in einer
relativen Winkelausrichtung zur Sicherstellung der Registergenauigkeit in Eingriff
gebracht werden, während der jeweils andere Bildzylinder außer Eingriff gebracht wird,
so daß danach ein Auswechseln der bildtragenden Platte oder Kassette dieses Bildzylinders
möglich ist.
[0007] Die vorliegende Erfindung umfaßt eine Antriebs- und Kupplungsanordnung, die das Neustarten
und registergenaue Ineingriffbringen eines Bildzylinders, der zum Auswechseln der
bildtragenden Platte oder Kassette außer Eingriff gebracht wurde, mit dem Gummituchzylinder
ermöglicht, während der andere Bildzylinder, der dem Gummituchzylinder und dem Drucken
auf der Bahn zugeschaltet war, außer Eingriff gebracht und angehalten wird. Jeder
Bildzylinder kann eine eigene Farbauftrag- und Feuchtauftragvorrichtung haben, oder
es können sich die beiden Bildzylinder eine Farbauftrag- und Feuchtauftragvorrichtung
teilen, die zum selben Zeitpunkt geschaltet wird, zu dem die Farbzylinder geschaltet
werden. In einem alternativen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind
zwei Bildzylinder und Farbauftrageinrichtungen zusammen auf einem Rahmen zur seitlichen
Bewegung relativ zum Gummituchzylinder so angebracht, daß die seitliche Bewegung des
einen Bildzylinders und der einen Farbauftrageinrichtung vom Gummituchzylinder weg
und aus dem Eingriff mit diesem heraus eine seitliche Bewegung des anderen Bildzylinders
und der anderen Farbauftrageinrichtung auf den Gummituchzylinder zu und in Eingriff
mit diesem zur Folge hat.
[0008] Die vorliegende Erfindung wird in der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
im Zusammenhang mit den beigefügten, nachstehend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung des Farbwerks eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung;
- Fig. 2A
- eine Seitenansicht einer in vorliegender Erfindung verwendeten Hilfsantriebs- und
Kupplungsanordnung, wobei sich die Kupplung in Hilfsantriebsposition befindet;
- Fig. 2B
- eine Seitenansicht der Hilfsantriebs- und Kupplungsanordnung gemäß Fig. 2A, wobei
sich die Kupplung zwischen der Hilfsantriebsposition und der Hauptantriebsposition
befindet;
- Fig. 2C
- eine Seitenansicht der Hilfsantriebs- und Kupplungsanordnung gemäß Fig. 2A, wobei
sich die Kupplung in der Hauptantriebsposition befindet;
- Fig. 3A-3B
- ein alternatives Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in der ersten bzw.
zweiten Position;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Hilfsantriebs- und Kupplungsanordnung gemäß Fig. 2A-2C;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht einer Alternative der Hilfsantriebs- und Kupplungsanordnung gemäß
Fig. 2A-2C.
[0010] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der Druckeinrichtung eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist das eingesetzte
Druckverfahren zum Beispiel Nass-Offsetdruck. Eine Bahn W wird zwischen dem oberen
und dem unteren Gummituchzylinder BLNKT
U bzw. BLNKT
L hindurchgeführt. Jeder der Gummituchzylinder BLNKT
U bzw. BLNKT
L hat zwei mit ihm verbundene Bildzylinder, d.h. Gummituchzylinder BLNKT
U hat zwei mit ihm verbundene Bildzylinder P
1, P
2, und Gummituchzylinder BLNKT
L hat die mit ihm verbundenen Bildzylinder P
3, P
4. Wie dem Fachmann bekannt, ist auf den Gummituchzylindern BLNKT
U, BLNKT
L, vorzugsweise in Form eines abnehmbaren Gummituchs, eine äußere Umfangsfläche vorgesehen,
welche ein eingefärbtes Druckbild von dem mit ihr in Kontakt stehenden zugehörigen
Bildzylinder auf die Seite der Bahn W überträgt, die in Kontakt mit dem Gummituchzylinder
BLNKT
U bzw. BLNKT
L ist. Wie nachstehend ausführlicher beschrieben, ist jeweils nur einer der Bildzylinder
P
1, P
2, P
3, P
4 mit einem der Gummituchzylinder BLNKT
U bzw. BLNKT
L in Kontakt. Jeder der Bildzylinder P
1, P
2,P
3, P
4 ist mit einem eigenen Farbwerk K
1, J
1, F
1, E
1, F
1; K
2, J
2, F
2, E
2, F
2; K
3, J
3, F
3, E
3, F
3 bzw. K
4, J
4, F
4, E
4, F
4 verbunden. Jeder der Bildzylinder P
1, P
2, P
3, P
4 ist auch mit einer eigenen Feuchtauftragwalzenausrüstung S, N
1, M
1; S, N
2, M
2; S, N
3, M
3 bzw. S, N
4, M
4 verbunden.
[0011] In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 umfaßt die gezeigte Feuchtauftragwalzenausrüstung
Sprühauftragwalzen S. Die zugehörigen Farbwerke für die Gummituchzylinder BLNKT
U und BLNKT
L teilen sich jeweils eine gemeinsame Farbkastenwalze A
U bzw. A
L, eine gemeinsame Farbdosierwalze B
U bzw. B
L und eine gemeinsame Schwenkwalze G
U bzw. G
L. Die Schwenkwalzen G
U, G
L schwenken von einer ersten Position (durchgehende Linien), in der sie Farbe an ein
erstes Druckwerk F
1 bzw. F
3 und einen ersten Bildzylinder P
1 bzw. P
3 übertragen, zu einer zweiten Position (gestrichelte Linien), in der sie Farbe an
ein zweites Druckwerk F
2 bzw. F
4 und einen zweiten Bildzylinder P
2 bzw. P
4 übertragen. Die oberen Bildzylinder P
1, P
2 können sich auch eine gemeinsame digitale Bebilderungseinrichtung I
U teilen, während die unteren Bildzylinder P
3, P
4 sich eine gemeinsame digitale Bebilderungseinrichtung I
L teilen können. Digitale Bebilderungseinrichtungen I
U und I
L können verwendet werden, um beispielsweise ein bebilderbares Material aus einer bildtragenden
Kassette zu bebildern, die in den Bildzylindern P
1, P
2, P
3, P
4 befestigt ist.
[0012] Als eine Alternative zu der in Fig. 1 gezeigten Konfiguration kann jeder Bildzylinder
P
1, P
2, P
3, P
4 eine eigene Farbkastenwalze, Farbdosierwalze und Schwenkwalze haben. Eine Ausführung
dieser Art würde in Kombination mit einer Walzenwascheinrichtung das Entfernen aller
Farbe von dem Farbwerk für einen bestimmten Bildzylinder ermöglichen, während dieser
nicht mit dem Gummituchzylinder in Eingriff steht, gefolgt von einem Nachladen von
Farbe in das Farbwerk, um dadurch einen Farbeinlauf für das Farbwerk mit der richtigen
Deckung für das Druckbild auf dem Bildzylinder nach der Einstellung der Farbzonen
vorzunehmen. Auf diese Weise könnte die nicht in Gebrauch befindliche Farbwalze direkt
nach ihrer Herausnahme aus dem Druckvorgang gewaschen werden und direkt vor ihrer
Rückkehr zum Drucken, zur selben Zeit, in der die andere Farbwalze und der Bildzylinder
zum Drucken verwendet werden, mit frischer Farbe geladen werden. Dieses Ausführungsbeispiel
ist besonders vorteilhaft, wenn ein Druckzylinder über einen längeren Zeitraum in
einen Druckvorgang eingebunden ist, so daß die Farbe in der nicht in Verwendung befindlichen
Farbwalze ansonsten auf den Walzen zu trocknen beginnen würde.
[0013] Der Betrieb der Vorrichtung gemäß Fig. 1 ist wie folgt: Ein Bildzylinder P
1 trägt ein Druckbild (im allgemeinen in Form einer Platte auf dem Außenumfang des
Bildzylinders P
1 oder eines bebilderbaren Materials aus einer Kassette, die in dem Bildzylinder P
1 angebracht ist) auf seinem Außenumfang und überträgt dieses Bild nach dem Farbauftrag
an den Gummituchzylinder BLNKT
U durch die Übertragung von Farbe von der Farbkastenwalze A
U durch das erste Farbwerk K
1, J
1, F
1, E
1, F
1. Der Gummituchzylinder BLNKT
U wiederum druckt das Bild auf den oberen Abschnitt der Bahn W. An einem gewissen Punkt
wird, entweder wegen der Notwendigkeit, das Farbwerk K
1, J
1, F
1, E
1, F
1 zu reinigen, oder weil die verwendete bildtragende Platte oder Kassette ausgewechselt
werden muß, die mittels des Bildzylinders P
1 erfolgende Reproduktion eines Bildes angehalten, und die mittels des Bildzylinders
P
2 erfolgende Reproduktion eines Bildes beginnt (wie leicht zu verstehen ist, gilt diese
Beschreibung gleichermaßen für die Bildzylinder P
3 und P
4, die auf die untere Fläche der Bahn W drucken). Wie nachstehend ausführlicher beschrieben,
wird der Bildzylinder P
2 auf Drehzahl gebracht und in ein Getriebe eingekuppelt. Danach wird der Bildzylinder
P
2 in Kontakt ("in Druck") mit dem Gummituchzylinder BLNKT
U gebracht, und Bildzylinder P
1 wird außer Kontakt ("außer Druck") mit dem Gummituchzylinder BLNKT
U gebracht. Gleichzeitig wird die Schwenkrolle G
U in Position geschaltet, so daß sie die Farbkastenwalze A
U mit dem Farbwerk K
2, J
2, F
2, E
2, F
2 verbindet. Als Ergebnis erfolgt ein Drucken durch das zweite Farbwerk K
2, J
2, F
2, E
2, F
2 und den zweiten Bildzylinder P
2, während das erste Farbwerk K
1, J
1, F
1, E
1, F
1 und der erste Bildzylinder P
1 außer Betrieb sind.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zum Umschalten des Betriebs der Bildzylinder
P
1, P
2, P
3, P
4 ist im Detail in Fig. 2A-2C, 4 und 5 gezeigt. Ein Gummituchzylinder BLNKT umfaßt
eine Welle 1, die an einem Gummituchzylindergetriebe 2 befestigt ist. In einer dem
Fachmann bekannten Weise wird das Gummituchzylindergetriebe 2 von bekannten Antriebseinrichtungen
angetrieben, was ein Drehen des Gummituchzylindergetriebes 2, der Welle 1 und des
Gummituchs BLNKT zur Folge hat. Gummituchzylinder 2 wird mit einem schaltbaren Bildzylindergetriebe
3 mitgeführt. Welle 5 des Gummituchzylinders BLNKT ist mit einer Gummituchzylinderwellen-Codiereinrichtung
13 verbunden. Das Bildzylindergetriebe 3 ist zum Drehen auf einem Lager 4 angebracht,
wobei dieses Lager auf einer Welle 5 des Bildzylinders P befestigt ist.
[0015] Ebenfalls auf Welle 5 ist eine Kupplungsvorrichtung 6 angebracht, die sich entlang
der Länge des Welle 5 bewegt und mit der Welle 5 dreht. Die Kupplungsvorrichtung 6
umfaßt auf einer Seite, die dem Bildzylinder P
1 zugewandt ist, radial nach außen vorstehende Keile 7, die selektiv in radial nach
innen ragende Keile 8 am Innenumfang des Bildzylindergetriebes 3 eingreifen, wenn
die Kupplungsvorrichtung 6 sich in der in Fig. 2A gezeigten Position befindet. Die
Kupplungsvorrichtung 6 umfaßt weiterhin auf einer vom Bildzylinder P
1 abgewandten Seite radial nach außen vorstehende Keile 9, in die radial nach innen
ragende Keile 10 auf dem Innenumfang einer ersten Bildzylinder-Hilfsantriebsscheibe
11, wenn die Kupplungsvorrichtung 6 sich in der in Fig. 2C gezeigten Position befindet.
Die erste Bildzylinder-Hilfsantriebsscheibe 11 ist zum Drehen auf einem Lager 12 angebracht,
wobei dieses Lager auf der Welle 5 des Bildzylinders P
1 befestigt ist.
[0016] Über die erste Bildzylinder-Hilfsantriebsscheibe 11 wird ein Riemen oder eine Kette
14 mitgeführt, wobei dieser Riemen oder diese Kette 14 auch über eine zweite Bildzylinder-Hilfsantriebsscheibe
11' (Fig. 4 und 5) und eine Hilfsantriebsscheibe 15 mitgeführt wird. Die Hilfsantriebsscheibe
15 wird von einem Hilfsantrieb 16 angetrieben. In einer Ausführung der Erfindung (Fig.
4) treibt der Riemen oder die Kette 14 eine Leitscheibe 31 an, die mit der Hilfs-Codiereinrichtung
17 verbunden ist. In einem alternativen Ausführungsbeispiel (Fig. 5) wird die Leitscheibe
31 nicht verwendet, und die Hilfs-Codiereinrichtung 17 ist direkt mit dem Hilfsantrieb
16 verbunden. In dem alternativen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 können Signale
von der Hilfs-Codiereinrichtung 17, die Geschwindigkeit und Phasenwinkel widerspiegeln,
verarbeitet werden, um sicherzustellen, daß aus dem Drehen des Hilfsantriebs 16 abgeleitete
Signale Geschwindigkeit und Position der Hilfsantriebsscheiben 11, 11' widerspiegelnd
sind.
[0017] Die Arbeitsweise der Hilfsantriebs- und Kupplungsanordnung der vorliegenden Erfindung
wird nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2A-2C und Fig. 4 und 5 beschrieben. Fig.
2A zeigt die vorliegende Erfindung in einer Position, in welcher der Bildzylinder
P
1 "in Druck" ist und mit dem Gummituchzylinder BLNKT angetrieben wird. In Fig. 2A ist
davon auszugehen, daß ein zweiter Bildzylinder P
2 (nicht gezeigt in Fig. 2A, gezeigt in Fig. 4 und 5) gleichzeitig "außer Druck" ist
und nicht mit dem Gummituchzylinder BLNKT angetrieben wird, wie vorstehend und nachstehend
im einzelnen beschrieben. In der in Fig. 2A gezeigten Position der Kupplungsvorrichtung
6 greifen die Keile 7 und 8 ineinander ein und verbinden dadurch Welle 5 mit Bildzylindergetriebe
3. Als Ergebnis dieser Verbindung und des Mitführens des Bildzylindergetriebes 3 mit
Gummituchzylindergetriebe 2 wird der Bildzylinder P
1 durch und mit dem Gummituchzylinder BLNKT angetrieben. Gleichzeitig ist der Bildzylinder
P
2 "außer Druck" und wird nicht mit dem Gummituchzylinder BLNKT angetrieben, d.h. eine
entsprechende, mit Bildzylinder P
2 verbundene Kupplungsvorrichtung 6 befindet sich in der in Fig. 2C gezeigten Position,
und der Bildzylinder P
2 ist leicht vom Gummituchzylinder BLNKT abgesetzt (d.h. "abgeschwenkt" durch herkömmliche
Schwenkvorrichtungen, um einen Bildzylinder zum Auswechseln der Platte auf dem Bildzylinder
von einem Gummituchzylinder wegzubewegen). In der in Fig. 2A gezeigten Position der
Kupplungsvorrichtung 6 ist die Welle 5 nicht an die erste Bildzylinder-Hilfsantriebsscheibe
11 gekoppelt, weswegen der Hilfsantrieb 16 keinen Einfluß auf den Bildzylinder P
1 hat.
[0018] Wenn gewünscht wird, Bildzylinder P
1 "außer Druck" zu bringen und das Antreiben des Bildzylinders P
1 mit dem Gummituchzylinder BLNKT zu stoppen, um das Bild auf diesem Bildzylinder auszuwechseln,
die Platte auf oder die Kassette in dem betreffenden Bildzylinder zu ersetzen oder
die Farbwalze für diesen Zylinder zu reinigen, wird der Bildzylinder P
2 mit dem Gummituchzylinder auf Drehzahl gebracht, indem der Hilfsantrieb 16 betrieben
wird, wenn die Kupplungsvorrichtung für den Bildzylinder P
2 in der in Fig. 2C gezeigten Position ist. Eine (nicht gezeigte) Steuereinheit vergleicht
die von der Hilfs-Codiereinrichtung 17, die entweder mit der mit dem Riemen oder der
Kette 14 (Fig. 4) mitgeführten Leitscheibe 31 oder direkt mit dem Hilfsantrieb 16
(Fig. 5) verbunden ist, gemessene Geschwindigkeit und Phase mit der von der Gummituchzylinderwellen-Codiereinrichtung
13 gemessenen Geschwindigkeit und Phase und stellt die Drehzahl des Hilfsantriebs
16 so ein, daß eine Drehzahlabstimmung der ineinandergreifenden Teile (Keile 7 und
8 bzw. Keile 9 und 10) zum Ein- und Auskuppeln erreicht wird. Die Hilfs-Codiereinrichtung
17 mißt die Geschwindigkeit des Hilfsantriebs 16 und daher die Geschwindigkeit der
Antriebsscheibe 11, während die Gummituchzylinderwellen-Codiereinrichtrnng 13 die
Geschwindigkeit des Gummituchzylinders BLNKT und daher des Getriebes 3 mißt.
[0019] Registergenauigkeit kann auf eine von zwei Arten erreicht werden. Erstens kann die
Winkelposition oder der Phasenwinkel des Hilfsantriebs 16 so eingestellt werden, daß
Registergenauigkeit erreicht wird. Diese Registergenauigkeit wird bewerkstelligt,
indem die von der Hilfs-Codiereinrichtung 17 gemessene Winkelposition mit der von
der Codiereinrichtung 13 der Gummituchzylinderwelle, die pro Umdrehung des Gummituchzylinders
BLNKT einmal dreht, gemessenen Winkelposition verglichen und der Phasenwinkel des
Hilfsantriebs 16 verstellt wird, bis Registergenauigkeit erreicht ist. Zweitens können
die Keile 7, 8 ein Führungselement umfassen, das einen Grad relativer Drehung nach
dem Einkuppeln ermöglicht und ein Einkuppeln nur in einer spezifischen Winkelposition
bewirkt, indem die Keile zu diesem Eingriff geführt werden. Die Keile 7 und 8 sind
so ausgeführt, daß ein Einkuppeln nur in einer Position der relativen Drehwinkel der
Bildzylinder P
1, P
2 und des Gummituchzylinders BLNKT möglich ist, um die Bildeinstellung zu sichern.
[0020] Die Kupplungsvorrichtung 6 für den Bildzylinder P
2 wird danach zu der Position gemäß Fig. 2A bewegt, wodurch ein Antrieb des Bildzylinders
P
2 durch das Gummituchzylindergetriebe 2 bewirkt wird. Als nächstes geht der Bildzylinder
P
2 "in Druck". Gleichzeitig wird der Bildzylinder P
1 vom Gummituchzylinder BLNKT weggeschwenkt, geht dadurch "außer Druck", und die Kupplungsvorrichtung
6 für den Bildzylinder P
1 wird zu der in Fig. 2C gezeigten Position bewegt. Der Hilfsantrieb 16 wird danach
verlangsamt, bis die Drehung des Bildzylinders P
1 gestoppt wird. Die Platte auf oder die Kassette in dem Bildzylinder P
1 kann dann ausgewechselt werden, und das Farbwerk für diesen Bildzylinder kann dann
gereinigt werden. Alternativ kann eine (nicht dargestellte) Kassette in einem Bildzylinder
P
1 enthalten sein und betätigt werden, um eine jungfräuliche Schicht eines bebilderbaren
Materials oder eine vorbebilderte Schicht auf dem Umfang des Bildzylinders P
1 zu positionieren. In diesem Ausführungsbeispiel muß die Kassette nur ausgewechselt
werden, wenn alles Material in der Kassette aufgebraucht ist. Nach dem Auswechseln
einer Kassette kann der Hilfsantrieb 16 zum Antreiben des Bildzylinders P
1 verwendet werden, während dieser von einer Bebilderungseinrichtung I bebildert wird.
Wenn gewünscht wird, daß danach das Drucken mit Bildzylinder P
1 begonnen und mit Bildzylinder P
2 beendet wird, kann das zuvor beschriebene Verfahren natürlich umgekehrt werden.
[0021] Fig. 3A und 3B zeigen eine alternative Ausführung der vorliegenden Erfindung. In
dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist ein Gummituchzylinder BLANKET in Eingriff
mit einer Bahn W. Über dem Gummituchzylinder BLANKET angebracht ist ein seitlich verschiebbarer
Rahmen 23, auf dem eine erste Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung 21 und eine zweite
Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung 22 befestigt sind. Die Farbwerks- und Bebilderungseinrichtungen
21, 22 umfassen jeweils ein eigenes Farbwerk und einen eigenen Plattenzylinder. Über
dem Rahmen 23 befestigt ist eine gemeinsame Farbkasteneinheit 20. Fig. 3A zeigt eine
erste Position des Rahmens 23, und Fig. 3B zeigt eine zweite Position des Rahmens
23. In der ersten Position des Rahmens 23 verbindet die erste Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung
21 die Farbkasteneinheit 20 mit dem Gummituchzylinder BLANKET, während die zweite
Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung 22 von der Farbkasteneinheit 20 und dem Gummituchzylinder
BLANKET getrennt ist. In der ersten Position des Rahmens 23 gemäß Fig. 3A kann die
bildtragende Platte oder Kassette auf der zweiten Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung
22 ausgewechselt werden, und die zweite Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung 22
kann gereinigt werden. In der zweiten Position des Rahmens 23 verbindet die zweite
Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung 22 die Farbkasteneinheit 20 mit dem Gummituchzylinder
BLANKET, während die erste Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung 21 von der Farbkasteneinheit
20 und dem Gummituchzylinder BLANKET getrennt ist. In der zweiten Position des Rahmens
23 gemäß Fig. 3B kann die bildtragende Platte auf oder Kassette in der ersten Farbwerks-
und Bebilderungseinrichtung 21 ausgewechselt werden, und die erste Farbwerks- und
Bebilderungseinrichtung 21 kann gereinigt werden.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0022]
- BLNKTU
- Oberer Gummituchzylinder
- BLNKTL
- Unterer Gummituchzylinder
- P1, P2, P3, P4
- Bildzylinder
- K1, J1, F1, E1, F1 ... K4, J4, F4, E4, F4
- Farbwerk
- S, N1, M1 ... S, N4, M4
- Feuchtauftragwalzenausrüstung
- S
- Sprühauftragwalze
- AU, AL
- Farbkastenwalzen
- BU, BL
- Farbdosierwalzen
- GU, GL
- Schwenkwalzen
- IU, IL
- Bebilderungseinrichtung
- 1
- Welle
- 2
- Gummituchzylindergetriebe
- 3
- Bildzylindergetriebe
- 4
- Lager
- 5
- Welle
- 6
- Kupplungsvorrichtung
- 7
- Keile
- 8
- Keile
- 9
- Keile
- 10
- Keile
- 11
- Bildzylinder-Hilfsantriebsscheibe
- 12
- Lager
- 13
- Gummituchzylinderwellen-Codiereinrichtung
- 14
- Riemen oder Kette
- 15
- Hilfsantriebsscheibe
- 16
- Hilfsantrieb
- 17
- Hilfs-Codiereinrichtung
- 20
- Farbkasteneinheit
- 21
- erste Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung
- 22
- zweite Farbwerks- und Bebilderungseinrichtung
- 23
- Rahmen
- 31
- Leitscheibe
1. Druckmaschine, die folgendes umfaßt:
Mindestens einen Gummituchzylinder, mindestens eine Farbkasteneinheit, einen ersten
Bildzylinder und einen zweiten Bildzylinder, die mit dem mindestens einen Gummituchzylinder
selektiv in Eingriff gebracht werden können, wobei der erste Bildzylinder von dem
mindestens einen Gummituchzylinder gelöst werden kann, wenn der zweite Bildzylinder
mit dem mindestens einen Gummituchzylinder in Eingriff steht, und wobei der zweite
Bildzylinder von dem mindestens einen Gummituchzylinder gelöst werden kann, wenn der
erste Bildzylinder mit dem mindestens einen Gummituchzylinder in Eingriff steht.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, welche weiterhin einen bewegbaren Rahmen umfaßt, wobei
der erste und der zweite Bildzylinder an dem bewegbaren Rahmen befestigt sind, der
bewegbare Rahmen von einer ersten Position, an der der erste Bildzylinder mit dem
mindestens einen Gummituchzylinder in Eingriff gebracht wird, zu einer zweiten Position
bewegt werden kann, an der der zweite Bildzylinder mit dem mindestens einen Gummituchzylinder
in Eingriff gebracht wird.
3. Druckmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der ersten Position des bewegbaren Rahmens die Farbkasteneinheit Farbe zu dem
ersten Bildzylinder liefert, und in der zweiten Position des bewegbaren Rahmens die
Farbkasteneinheit Farbe zu dem zweiten Bildzylinder liefert.
4. Druckmaschine nach Anspruch 1, die weiterhin eine Schwenkwalze umfaßt, wobei die Schwenkwalze
aus einer ersten Position, an der die Farbkasteneinheit Farbe durch die Schwenkwalze
an den ersten Bildzylinder liefert, zu einer zweiten Position bewegbar ist, an der
die Farbkasteneinheit Farbe durch die Schwenkwalze an den zweiten Bildzylinder liefert.
5. Druckmaschine nach Anspruch 1, welche weiterhin eine zweite Farbkasteneinheit umfaßt,
wobei die mindestens eine Farbkasteneinheit Farbe an den ersten Bildzylinder liefert,
und die zweite Farbkasteneinheit Farbe an den zweiten Bildzylinder liefert.
6. Druckmaschine nach Anspruch 1, welche weiterhin ein Gummituchgetriebe, das mit dem
mindestens einen Gummituchzylinder verbunden ist, ein erstes Bildgetriebe, das selektiv
mit dem ersten Bildzylinder verbindbar ist, und ein zweites Bildgetriebe, das selektiv
mit dem zweiten Bildzylinder verbindbar ist, wobei das erste Bildgetriebe und das
zweite Bildgetreibe mit dem Gummituchgetriebe mitgeführt werden, eine erste Kupplungsvorrichtung,
die selektiv das erste Bildgetriebe an den ersten Bildzylinder ankoppelt, und eine
zweite Kupplungsvorrichtung, die selektiv das zweiten Bildgetriebe an den zweiten
Bildzylinder ankoppelt, umfaßt.
7. Druckmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Kupplungsvorrichtung und die zweite Kupplungsvorrichtung zusammenpassende
Keile umfassen.
8. Druckmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusammenpassenden Keile ein Führungselement umfassen.
9. Druckmaschine nach Anspruch 6, welche weiterhin eine erste Hilfs-Bildscheibe, die
selektiv mit dem ersten Bildzylinder verbunden wird, wobei die erste Kupplungsvorrichtung
selektiv die erste Hilfs-Bildscheibe an den ersten Bildzylinder ankoppelt, und eine
zweite Hilfs-Bildscheibe umfaßt, die selektiv mit dem zweiten Bildzylinder verbunden
wird, wobei die zweite Kupplungsvorrichtung selektiv die zweite Hilfs-Bildscheibe
an den zweiten Bildzylinder ankoppelt.
10. Druckmaschine nach Anspruch 9, welche weiterhin einen Hilfsantrieb umfaßt, wobei der
Hilfsantrieb die erste und die zweite Hilfs-Bildscheibe antreibt.
11. Druckmaschine nach Anspruch 10, welche weiterhin einen Riemen oder eine Kette umfaßt,
wobei der Riemen oder die Kette zwischen dem Hilfsantrieb und dem ersten und dem zweiten
Hilfs-Bildgetriebe angeschlossen ist.
12. Druckmaschine nach Anspruch 9, welche weiterhin eine Hilfs-Codiereinrichtung umfaßt,
wobei die Hilfs-Codiereinrichtung die Geschwindigkeit und Position der ersten Hilfs-Bildscheibe
und der zweiten Hilfs-Bildscheibe mißt.
13. Druckmaschine nach Anspruch 11, welche weiterhin eine Hilfs-Codiereinrichtung umfaßt,
wobei die Hilfs-Codiereinrichtung die Geschwindigkeit und Position der ersten Hilfs-Bildscheibe
und der zweiten Hilfs-Bildscheibe mißt, und weiterhin eine Leitscheibe umfaßt, die
mit dem Riemen oder der Kette mitgeführt wird, wobei die Hilfs-Codiereinrichtung mit
der Leitscheibe verbunden ist.
14. Druckmaschine nach Anspruch 10, welche weiterhin eine Hilfs-Codiereinrichtung umfaßt,
wobei die Hilfs-Codiereinrichtung die Geschwindigkeit und Position der ersten Hilfs-Bildscheibe
und der zweiten Hilfs-Bildscheibe mißt, wobei die Hilfs-Codiereinrichtung mit dem
Hilfsantrieb verbunden ist.
15. Verfahren zum Auswechseln von Druckbildern in einer Druckmaschine, welches folgende
Schritte umfaßt:
Bereitstellen mindestens eines Gummituchzylinders, Bereitstellen mindestens einer
Farbkasteneinheit, Bereitstellen eines ersten Bildzylinders und eines zweiten Bildzylinders,
wobei der erste und der zweite Bildzylinder selektiv mit dem mindestens einen Gummituchzylinder
in Eingriff gebracht werden können, Lösen des ersten Bildzylinders von dem mindestens
einen Gummituchzylinder, wenn der zweite Bildzylinder mit dem mindestens einen Gummituchzylinder
in Eingriff ist, und Lösen des zweiten Bildzylinders von dem mindestens einen Gummituchzylinder,
wenn der erste Bildzylinder mit dem mindestens einen Gummituchzylinder in Eingriff
ist.
16. Verfahren nach Anspruch 15, welches weiterhin folgende Schritte umfaßt:
Anbringen des ersten und zweiten Bildzylinders an einem bewegbaren Rahmen, Bewegen
des bewegbaren Rahmens von einer ersten Position, an welcher der erste Bildzylinder
mit dem mindestens einen Gummituchzylinder in Eingriff ist, zu einer zweiten Position,
an welcher der zweite Bildzylinder mit dem mindestens einen Gummituchzylinder in Eingriff
ist.
17. Verfahren nach Anspruch 16, welches weiterhin folgende Schritte umfaßt:
Verbinden der Farbkasteneinheit mit dem ersten Bildzylinder in der ersten Position
des bewegbaren Rahmens, und Verbinden der Farbkasteneinheit mit dem zweiten Bildzylinder
in der zweiten Position des bewegbaren Rahmens.
18. Verfahren nach Anspruch 15, welches weiterhin folgende Schritte umfaßt:
Bereitstellen einer Schwenkwalze, Bewegen der Schwenkwalze aus einer ersten Position,
in der die Farbkasteneinheit Farbe durch die Schwenkrolle an den ersten Bildzylinder
liefert, zu einer zweiten Position, in der die Farbkasteneinheit Farbe durch die Schwenkrolle
an den zweiten Bildzylinder liefert.
19. Verfahren nach Anspruch 15, welches weiterhin folgende Schritte umfaßt:
Bereitstellen einer zweiten Farbkasteneinheit, und Liefern von Farbe an den ersten
Bildzylinder mittels der mindestens einen Farbkasteneinheit, und Liefern von Farbe
an den zweiten Bildzylinder mittels der zweiten Farbkasteneinheit.