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EP 0 895 874 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
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Anmeldetag: 25.07.1997 |
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Vorrichtung zum Ordnen, Ablegen und Bereitstellen gelochten Schriftgutes
Device for filing, depositing and presenting perforated documents
Dispositif pour classer, déposer et présenter des feuilles perforées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.02.1999 Patentblatt 1999/06 |
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Patentinhaber: Seidel, Joachim, Dipl.-Ing. |
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12163 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Seidel, Joachim, Dipl.-Ing.
12163 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 553 521 DE-A- 1 919 791
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WO-A-93/16886
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einordnen, Ablegen und Bereitstellen
gelochten Schriftgutes sowie ein Büro-Ordnungssystem.
[0002] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-1919791 ist eine Dornplatte zur Aufnahme
gelochten Schriftgutes, insbesondere für Sortierarbeiten, bekannt, die dadurch gekennzeichnet
ist, dass eine Grundplatte neben zwei auf ihr senkrecht stehenden Dornen noch zwei
Löcher enthält, deren Abstand untereinander ebenso groß ist wie der Abstand der Dorne
untereinander, nämlich gleich einem büroüblichen Lochabstand, und dass die Löcher
auf der Grundplatte so angeordnet sind, dass sich gleichartige Dornplatten so übereinander
setzen lassen, dass jeweils Dorne der einen Platte durch die Löcher der darüber liegenden
Platte ragen. Legt man auf diesen Dornplatten gelochtes Schriftgut ab, dann können
sie durch dachziegelartiges Übereinandersetzen zu einem Stapel zusammengestellt werden,
sofern bei jeder Dornplatte die Löcher von den Dornen so weit entfernt sind, dass
das auf den Dornen abgelegte Schriftgut die Löcher nicht zudeckt.
[0003] Ein Nachteil dieser stapelbaren Vorrichtung ist, dass durch die senkrecht zur Grundplatte
stehenden Dorne keine senkrechte, also hängende Lagerung der Ablage möglich ist, wenn
mehrere dieser Vorrichtungen zu einem Stapel übereinander gesetzt wurden, da der Stapel
auseinanderfallen würde.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die in der deutschen Patentanmeldung DE-A-1919791
vorgeschlagene Vorrichtung so abzuwandeln, dass daraus ein möglichst vielseitig einzusetzendes
Ordnungsmittel entsteht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der in den Ansprüchen
1 und 2 beschriebenen Vorrichtungen sowie mit dem Büro-Ordnungssystem nach Anspruch
10 gelöst.
[0005] Die hier vorgeschlagene Vorrichtung unterscheidet sich von der in DE-A-1919791 vorgeschlagenen
Vorrichtung dadurch, dass hier eine hängende Ablagemöglichkeit vorgesehen ist. Diese
Ablagemöglichkeit kann dadurch erreicht werden, dass die Stifte 2 und 3 schräg zur
Grundplatte stehen, während bei der in DE-A-1919791 vorgeschlagenen Vorrichtung die
dort erwähnten Dorne senkrecht zur Grundplatte stehen. Andererseits kann die hängende
Ablagemöglichkeit auch durch eine Klemm- oder Einrastwirkung über die demgemäß auszubildenden,
ineinander greifenden Stifte und Löcher erreicht werden. Durch diese Abänderungen
wird erreicht, dass gleichartige Vorrichtungen, die zu einem Stapel zusammengesetzt
wurden, nunmehr auch in senkrechter Lage mit nach unten hängendem Schriftgut zur Ablage
kommen können, denn durch die Schwerkraft bedingt wird ein Auseinanderfallen der einzelnen
Vorrichtungen des Stapels verhindert. Der besondere Vorteil dieser neuen Ausführungsformen
ist der, dass jetzt die Vorrichtung als Grundbaustein eines neuartigen Büro-Ordnungssystems
dienen kann.
[0006] Eine vorzugsweise zu wählende Ausführungsform der vorgeschlagenen Vorrichtung wird
in Fig. 1, der Einsatz der Vorrichtungen im praktischen Gebrauch in den Figuren 2
und 3, mögliche Abwandlungen der Ausführungsart in den Figuren 4 und 5 gezeigt. Die
Figuren 6 u. 7 zeigen nützliches Zubehör und in den Figuren 8 und 9 wird eine spezielle
Zusatzeinrichtung dargestellt.
[0007] Fig 1. zeigt eine Grundplatte 1 mit zwei Stiften 2 u. 3 zur Aufnahme von gelochtem
Schriftgut - wie z. B. 12 in Fig. 2. Wenn die Grundplatte 1 auch Löcher 4 u. 5 im
büroüblichen Lochabstand (8 cm) besitzt, dann kann eine solche Vorrichtung 11, wie
in Fig. 2 dargestellt, auf eine bereits mit Schriftgut 12 belegte, gleichartige Vorrichtung
10 oben aufgesetzt werden und als Beschwerung dienen. Dieses Aufsetzen lässt sich,
wenn die Fußpunkte 6 u. 7 der Stifte 2 u. 3 und die Löcher 4 u. 5, wie in Fig. 1 zu
sehen, paarweise nebeneinander liegen - vorzugsweise sollten sie ein Rechteck bilden
-, beliebig oft wiederholen, sodass ein aus dachziegelartig sich überlappenden Gliedern
9, 10, 11 (Fig. 2) zusammengesetzter Stapel 13 (Fig. 3) entsteht, der sich gut handhaben
und ablegen läßt, was vorzugsweise, da platzsparend, in aufrechter Lage geschieht,
wie es Fig. 3 zeigt. Dort weisen die Ablageeinrichtungen 14, 15 und 16 Anoder Einhängevorrichtungen
17 für die an- oder einzuhängenden Stapel 13 auf. Die Ablageeinrichtung 14 ist hier
ein Stab, der lösbar an einem Möbelstück 18 befestigt ist und an dessen oberem Ende
sich ein Haken 19 befinden kann, mit dem der Stab, wenn er vom Möbelstück getrennt
wird, irgendwo samt abgelegtem Schriftgut zur Ablage eingehängt werden kann, beispielsweise
in einen Schrank. Die Ablageeinrichtung für die abzulegenden Stapel 13 können mit
einem Fuß oder Füßen ausgestattet sein und so als eigenständige Büroeinrichtungen
auf dem Boden stehen, wie hier der Stab 14 mit seinem Fuß 20.
[0008] Zum An- oder Einhängen der Vorrichtungen gemäß Fig. 1, 4 und 5 als erstes Glied eines
Stapels in aufrechter Lage können die Löcher 4 u. 5 oder 8 (Fig. 1 ) bzw. 24 (Fig.
4) oder eine hakenförmige Ausgestaltung 25 (Fig. 5) der Grundplatte dienen. Das An-
oder Einhängen kann aber auch über einen anderen Teil der - gegebenenfalls entsprechend
auszubildenden - Grundplatte (1) erfolgen.
[0009] Fig. 4 zeigt, wie eine Ausführungsform auch aussehen kann. Hier geht die Grundplatte
gar nicht bis zu dem Bereich, wo die Löcher 4, 5 sein müssten. Die Stellen sind mit
22 u. 23 bezeichnet. Das Aufeinandersetzen zu einem Stapel erfolgt bei dieser Vorrichtung
über einen zusätzlichen Stift 21 und das Loch 24.
[0010] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtungen ist, dass
sie auch einzeln, z. B. zum Ablegen von Belegen, eingesetzt werden können, was folgendes
Beispiel demonstriert: Bei einer Sortierarbeit werden auf einzeln auf einem Tisch
verteilten Vorrichtungen der Art, wie in Fig. 1 gezeigt, zu sortierende Belege oder
dergleichen abgelegt. Nach Abschluss der Sortierarbeit können diese Vorrichtungen
durch dachziegelartiges Übereinandersetzen, wie in Fig. 2 gezeigt, in beliebiger Reihenfolge
zu einem Stapel (13) zusammengestellt werden und, wie in Fig. 3 gezeigt, aufrecht
hängend abgelegt werden.
[0011] Aus Fig. 3 geht hervor, dass eine Schrägstellung der Stifte 2 u. 3 in Bezug auf die
Grundplatte 1 das Auseinanderfallen der einzelnen Glieder 9, 10, 11 eines Stapels
13 in der aufrechten Lage, durch die Schwerkraft bedingt, verhindert. Das Verhindern
des Auseinanderfallens eines Stapels kann aber auch durch eine Klemm- oder Einrastwirkung
in bekannter Weise bewirkt werden, was aber etwas aufwendiger ist.
[0012] Zur Vermeidung des Umlegens des Schriftgutes, was im oberen Randbereich bei langer,
hängender, also aufrechter Lagerung auftreten kann, können die in Fig. 6 gezeigten
flachen und gelochten Schienen 26, die etwa so lang sind, wie das Schriftgut hoch
ist (im allg. DIN A4 hoch), zwischen das Schriftgut eingefügt werden.
[0013] Ein in Fig. 7 gezeigtes Bezeichnungs-, Markierungs- oder Beschriftungsblatt 27, das
vorzugsweise ein Beschriftungsfeld 28 aufweist und vorzugsweise in verschiedenen Farben
zum Einsatz kommt, ist aus folgendem Grunde sehr nützlich. Die Vorrichtungen dürften
aus Gründen vereinfachter Lagerhaltung und rationeller Herstellung in einer einheitlichen
Form auf den Markt kommen, und zwar der Festigkeit wegen aus Stahl, und zwar mit galvanischem
Überzug. Zur Unterscheidung der einzelnen, gleich aussehenden Vorrichtungen bei der
Büroarbeit - insbesondere bei Sortierarbeiten-dienen dann solche beschrifteten oder
beschriftbaren Blätter, wie in Fig. 7 gezeigt.
[0014] In den Fig. 8 und 9 wird eine an einem Tisch 29 befestigte Ablageeinrichtung für
Vorrichtungen zum Ordnen, Ablegen und Bereitstellen gelochten Schriftgutes und einem
daraus gebildeten Stapel 13 gezeigt, deren wesentliche Bauteile Platten 30, 31, 32,
33 sind, die über Scharniere 34, 35, 36 verbunden sind, und die zwischen einer senkrechten
Zugriffsstellung (Abb. 8) und einer waagerechten Ablagestellung (Abb. 9) hin und her
geklappt werden kann. Die in den Figuren 8 und 9 fett gezeichneten Linien stellen
Scharniere dar.
[0015] Bei der Vorrichtung zum Ordnen, Ablegen und Bereitstellen gelochten Schriftgutes
kann die Grundplatte so groß sein, dass sie als Schreibunterlage benutzt werden kann.
[0016] Eine Schreibunterlage in Verbindung mit der Vorrichtung kann auch dadurch realisiert
werden, dass auf die Stifte 2, 3 eine gelochte Platte entsprechender Größe aus Karton,
Plastik oder dergl. geschoben wird, wobei - damit die Vorrichtung und die angefügte
Platte eine stabile Einheit bilden - eine entsprechend gewählte Passung zwischen den
Stiften und den Löchern einen strammen Sitz gewährleistet. Der Zusammenhalt kann auch
durch flache, in die Schreibunterlage eingelassene Magnete erfolgen.
[0017] Eine vorzugsweise an Tischplatten anzubringende Ablageeinrichtung 16 (Fig. 3) für
abzulegende Stapel 13 kann mit einer Abdeckung für die Anhängevorrichtung ausgestattet
sein, um das Hängenbleiben mit Kleidungsstücken an der Anhängevorrichtung zu verhindern.
[0018] Die Stifte 2 u. 3 können auch als Hülsen oder Rohre ausgebildet sein.
1. Vorrichtung zum Ordnen, Ablegen und Bereitstellen gelochten Schriftgutes, bei der
eine Grundplatte (1) zwei auf dieser in einem büroüblichen Lochabstand befestigte
Stifte (2, 3) für das aufzunehmende Schriftgut aufweist, und die so gestaltet ist,
dass mehrere der Vorrichtungen durch dachziegelartiges Übereinandersetzen zu einem
Stapel zusammengestellt werden können,
dadurch gekennzeichnet, dass ein An- oder Einhängen der Vorrichtung mit nach unten
hängendem Schriftgut dadurch gewährleistet ist, dass die Grundplatte Mittel zum An-
oder Einhängen aufweist und die Stifte (2, 3) nicht senkrecht auf der Grundplatte
(1) stehen, sondern eine Schräglage oder eine Krümmung nach oben aufweisen, wenn sich
die Vorrichtung in aufgehängter Lage befindet.
2. Vorrichtung zum Ordnen, Ablegen und Bereitstellen gelochten Schriftgutes, bei der
eine Grundplatte (1) zwei auf dieser in einem büroüblichen Lochabstand befestigte,
senkrecht stehende Stifte (2, 3) für das aufzunehmende Schriftgut und in dem büroüblichen
Abstand zwei Löcher aufweist, so dass mehrere der Vorrichtungen durch dachziegelartiges
Übereinandersetzen zu einem Stapel zusammengestellt werden können,
dadurch gekennzeichnet, dass ein An- oder Einhängen der Vorrichtung mit nach unten
hängendem Schriftgut dadurch gewährleistet ist, dass die Löcher (4, 5) als Mittel
zum An- oder Einhängen dienen und dass bei dem dachziegelartigen Übereinandersetzen
mehrerer der Vorrichtungen zu einem Stapel eine Einrast- oder Klemmwirkung über die
demgemäß auszubildenden Stifte (2, 3) einer der mehreren Vorrichtungen und die Löcher
(4, 5) einer anderen der mehreren Vorrichtungen wirksam wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) in dem
büroüblichen Abstand zwei Löcher (4, 5) besitzt, deren Durchmesser etwas größer als
der der Stifte ist, wobei die Löcher (4, 5) so angeordnet sind, dass die Fußpunkte
der Stifte und die Löcher paarweise nebeneinander liegen, so dass die Löcher einer
der Vorrichtungen auf die Stifte einer anderen der Vorrichtungen aufgesetzt werden
kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein An- oder Einhängen der
Vorrichtung über die zwei Löcher geschieht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) als
Mittel für das An- oder Einhängen ein zusätzliches Loch (8) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel für das An- oder
Einhängen die Grundplatte (1) an einer Stelle als Haken (25) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher
(4, 5) von den Stiften (2, 3) mindestens so weit entfernt sind, dass auf den Stiften
abgelegtes, gelochtes Schriftgut die Löcher (4, 5) nicht zudeckt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte
so groß ist, dass sie als Schreibunterlage benutzt werden kann.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundplatte (1)
zusätzlich mindestens ein weiterer Stift (21) nebst mindestens einem zugehörigen Loch
(24) vorhanden sind und die Grundplatte im Bereich der Stifte (2, 3) so ausgestaltet
ist, dass das mindestens eine zugehörige Loch (24) einer der Vorrichtungen auf den
mindestens einen weiteren Stift (21) einer anderen der Vorrichtungen aufgesetzt werden
kann.
10. Büro-Ordnungssystem zum Ordnen, Ablegen und Bereitstellen gelochten Schriftgutes,
dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine der Vorrichtungen nach einem der Ansprüche
1 - 9 umfaßt.
11. Büro-Ordnungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine
flache Schiene (26) zum Zwischenlegen zwischen das abzulegende Schriftgut umfaßt,
die etwa so lang wie das Schriftgut hoch ist und in dem büroüblichen Lochabstand zwei
Löcher aufweist.
12. Büro-Ordnungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens ein
flaches Bezeichnungs-, Markierungs- oder Beschriftungsblatt (27) umfaßt, das zwei
Löcher in dem büroüblichen Lochabstand aufweist, das von den Stiften (2, 3) einer
der Vorrichtungen aufgenommen wird, und das so groß ist, dass es Teile der einen der
Vorrichtungen, die nicht von dem auf den Stiften abgelegten Schriftgut abgedeckt wird,
teilweise oder vollständig abdeckt und im Bereich der Löcher der Grundplatte ebenfalls
über eine entsprechende Lochung verfügt.
13. Büro-Ordnungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Ablagevorrichtung
mit mindestens einer An- oder Einhängevorrichtung (17) für das Anhängen der mindestens
einen Vorrichtung beziehungsweise des aus mehreren Vorrichtungen gebildeten Stapels
aufweist.
14. Büro-Ordnungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagevorrichtung
leicht lösbar oder dauerhaft an einem Möbelstück (18) anzubringen ist.
15. Büro-Ordnungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagevorrichtung
mit geeignet ausgebildeten Füßen (20) versehen ist, so dass sie als eigenständiger
Einrichtungsgegenstand auf dem Boden steht.
16. Büro-Ordnungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die An- oder Einhängevorrichtung
(17) an einer Ablageplatte (30) angebracht ist, die über ein oder mehrere Scharniere
(34, 35, 36), gegebenenfalls unter Hinzufügung weiterer Verbindungsstücke (31, 32)
mit dem Möbelstück so verbunden ist, dass die Ablageplatte in zwei unterschiedliche
Stellungen geklappt werden kann, nämlich in eine senkrechte Zugriffsstellung und in
eine waagerechte Ablagestellung.
17. Büro-Ordnungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Stifte
(2, 3) einer der Vorrichtungen eine flache, gelochte und aus festem Material bestehende
Platte, die als Schreibunterlage zu benutzen ist, geschoben wird, wobei die Platte
in strammer Passung von den Stiften aufgenommen wird oder mittels eingelegter Magnete
durch Magnetkraft an der Grundplatte (1) haftet.
1. A device for arranging, storing, sorting and preparing perforated papers, comprising
a base plate (1) with two pins (2, 3) attached to it and spaced apart at a distance
equal to standard office perforation spacing to hold the papers to be stored, said
base plate being designed in such a way that it is possible to superimpose multiple
such devices in the manner of roofing shingles to form a stack; this device being
characterized by providing means for hanging or suspending the device with the papers
hanging downwards and the pins (2, 3) not being at right angles to the base plate
(1) but at an upward angle or curved upwards when the device is in the suspended position.
2. A device for arranging, storing, sorting and preparing perforated papers, comprising
a base plate (1) with two pins (2, 3) attached to it at right angles and spaced apart
at a distance equal to standard office perforation spacing for holding the papers
to be stored, said base plate having two holes (4, 5) spaced apart at a distance equal
to standard office perforation spacing in order to enable several such devices to
be stacked in the manner of roofing shingles; this device being characterized by providing
means of hanging or suspending the device with the papers hanging downwards and the
holes (4, 5) being used to hook or suspend the device, these holes being so designed
as to achieve a latching or clamping action when suitably designed pins (2, 3) of
another device in the stack of several devices protrude into them to form part of
the staggered stack arrangement.
3. A device according to claim 1, characterized by the base plate (1) having two holes
(4, 5) spaced apart at a distance equal to standard office perforation spacing and
whose diameter is slightly greater than that of the pins (2, 3), these holes (4, 5)
and the bottom ends of the pins being located in a pair arrangement in such a way
that the holes of one device can be placed over the pins of another device of the
same design.
4. A device according to claim 3, characterized by the two holes being the means of hanging
and/or suspending the device.
5. A device according to claim 3, characterized by the base plate (1) having an additional
hole (8) as a means of hanging or suspending the device.
6. A device according to claim 3, characterized by the means of hanging or suspending
the device being achieved by a hook shape (25) along the perimeter of the base plate
(1).
7. A device according to any of the claims 2 - 6, characterized by the holes (4, 5) being
positioned far enough from the pins (2, 3) to prevent the perforated paper, from covering
the holes (4, 5) when this is placed on the pins.
8. A device according to any of the claims 1 - 7, characterized by the base plate being
large enough to serve as a writing pad base.
9. A device according to claim 1, characterized by the base plate (1) having at least
one additional pin (21) as well as at least one matching hole (24), the shape of the
device in the vicinity of the pins (2, 3) being such that at least one matching hole
of one device can be pushed over at least one additional pin (21) of another device
of the same design.
10. Document management system for arranging, storing, sorting and preparing perforated
papers, characterized by the fact that it comprises at least one of the devices according
to claims 1 - 9.
11. Document management system according to claim 10, characterized by at least one flat
strip (26) of a length approximately equal to the height of the papers being stored
and with two perforations spaced apart at a distance equal to standard office perforation
spacing, to be placed between the papers being stored.
12. Document management system according to claim 10, characterized by at least one flat
identification, marking or labelling plate (27) having two perforations spaced apart
at a distance equal to standard office perforation spacing, to be placed on the pins
(2, 3) of one of the devices and which is large enough to totally or partially cover
that part of the device which is not covered by the papers being stored, and which
also has holes coinciding with and matching the holes in the base plate.
13. Document management system according to claim 10, characterized by a storage device
having at least one hooking or hanging means (17) onto which it is possible to hang
at least one of the said devices or a stack consisting of several such devices.
14. Document management system according to claim 13, characterized by means for permanently
or temporarily attaching the storage device to a piece of furniture (18).
15. Document management system according to claim 13, characterized by the storage device
being fitted with a suitable foot or base (20) so that it constitutes a free-standing
item of furniture.
16. Document management system according to claim 13, characterized by the hooking or
hanging means (17) being fitted to a storage board or panel (30) which is connected
to the respective piece of furniture by one or several hinges (34, 35,36) and as many
additional connecting panels (31, 32) as the arrangement requires in order to permit
the storage board or panel to be moved to two different positions, i.e. into a vertical
position for access and into a horizontal position for storage.
17. Document management system according to claim 10, characterized by a flat perforated
sheet of rigid and hard material suitable for use as a writing pad base being placed
on the pins (2, 3), whereby this sheet is held in place by the pins fitting tightly
into the perforations or by a magnetic force exerted on the base plate (1) by magnets
embedded in the perforated sheet.
1. Dispositif pour ranger, classer et tenir à disposition des documents perforés qui
est composé de deux tiges (2, 3) fixées sur une plaque de base (1) selon l'écartement
normal des trous d'une perforeuse de bureau pour recevoir les documents, et qui est
conçu de telle façon que plusieurs de ces dispositifs peuvent être superposés comme
les tuiles d'une maison et former une pile, caractérisée en ce qu'elle permet d'accrocher
ou de suspendre le dispositif avec les documents suspendus du fait que la plaque de
base présente des moyens pour accrocher ou suspendre le dispositif et que les tiges
(2, 3) ne se trouvent pas en position verticale sur la plaque de base (1) mais qu'elles
sont fixées sur la plaque en position inclinée ou qu'elles présentent une courbure
vers le haut lorsque le dispositif est suspendu.
2. Dispositif pour ranger, classer et tenir à disposition des documents perforés qui
est composé de deux tiges (2, 3) fixées sur une plaque de base (1) selon l'écartement
normal des trous d'une perforeuse de bureau pour recevoir les documents, et qui présente
deux trous d'un écartement normal de bureau, ce qui permet à plusieurs de ces dispositifs
d'être superposés comme les tuiles d'une maison et former une pile, caractérisée en
ce qu'elle permet d'accrocher ou de suspendre le dispositif avec les documents suspendus
du fait que les trous (4, 5) servent de moyens pour accrocher ou suspendre le dispositif
et qu'en formant une pile par superposition de plusieurs de ces dispositifs, il se
produit un effet de verrouillage ou de blocage par les tiges spécialement formées
à cet effet (2, 3) d'un de ces dispositifs ainsi que par les trous (4, 5) d'un autre
de ces dispositifs.
3. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de base (1)
présente deux trous (4, 5) selon l'écartement normal d'une perforeuse de bureau, et
d'un diamètre légèrement supérieur à celui des tiges, les trous (4, 5) étant disposés
de telle façon que les pieds des tiges et des trous se trouvent parallèlement, côte
à côte, de telle manière que les trous d'un de ces dispositifs peuvent être placés
sur les tiges d'un autre de ces dispositifs.
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif peut être
accroché ou suspendu à l'aide des deux trous.
5. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la plaque de base (1)
est pourvu d'un trou supplémentaire (8) corne moyen d'accrochage ou de suspension.
6. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la plaque de base (1)
présente, à un endroit, un crochet (25) destiné à l'accrochage ou à la suspension
du dispositif.
7. Dispositif suivant une des revendications 2-6, caractérisé en ce que les trous (4,
5) sont placés au moins à une telle distance par rapport aux tiges (2, 3) pour que
les trous (4, 5) ne soient pas couverts par les documents perforés accrochés sur les
tiges.
8. Dispositif suivant une des revendications 1-7, caractérisé en ce que la plaque de
base est suffisamment grande pour être utilisée comme sous-main.
9. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de base (1)
est pourvue au moins d'une tige supplémentaire (21) avec un trou correspondant (24)
et que la plaque de base est formée, à la hauteur des tiges (2, 3) de telle façon
qu'au moins un des trous correspondants (24) d'un de ces dispositifs puisse être placé
sur au moins une tige supplémentaire (21) d'un autre dispositif.
10. Système de rangement de bureau pour ranger, classer et tenir à disposition des documents
perforés, caractérisé en ce qu'il présente au moins un des dispositifs suivant une
des revendications 1-9.
11. Système de rangement de bureau suivant la revendication 10, caractérisé en ce qu'il
est équipé au moins d'une barre plate (26) devant être intercalée entre les documents
à ranger, d'une longueur correspondante à la hauteur des documents et présentant deux
trous selon l'écartement normal des trous d'une perforeuse de bureau.
12. Système de rangement de bureau suivant la revendication 10, caractérisé en ce qu'il
présente au moins un feuillet plat d'identification, de marquage ou d'inscription
(27), équipé de deux trous selon l'écartement normal des trous d'une perforeuse de
bureau, qui est repris par les tiges (2, 3) d'un des dispositifs et qui est suffisamment
grand pour couvrir partiellement ou complètement les parties d'un des dispositifs,
non couvertes par les documents accrochés sur les tiges, et qui présente également
une perforation correspondante à la hauteur des trous de la plaque de base.
13. Système de rangement de bureau suivant la revendication 10, caractérisé en ce qu'il
présente un dispositif de rangement équipé au moins d'un dispositif d'accrochage ou
de suspension (17) pour accrocher au moins un des dispositifs ou la pile formée par
superposition de plusieurs dispositifs.
14. Système de rangement de bureau suivant la revendication 13, caractérisé en ce que
le dispositif de rangement peut être facilement démonté ou monté de façon durable
sur un meuble (18).
15. Système de rangement de bureau suivant la revendication 13, caractérisé en ce que
le dispositif de rangement est équipé de pieds appropriés (20) pour être posé par
terre comme un meuble indépendant.
16. Système de rangement de bureau suivant la revendication 13, caractérisé en ce que
le dispositif d'accrochage ou de suspension (17) est fixé sur une plaque de réception
(30) qui, par une ou plusieurs charnières (34, 35, 36), le cas échéant en ajoutant
d'autres pièces de raccord, est reliée au meuble de telle façon que la plaque de réception
puisse être dépliée dans deux positions différentes, une position d'accès vertical
et une position de classement horizontal.
17. Système de rangement de bureau suivant la revendication 10, caractérisé en ce qu'une
plaque perforée plate qui est faite d'une matière solide et qui est utilisée comme
sous-main est glissée sur les tiges (2, 3) d'un des dispositifs, la plaque étant réceptionnée
par les tiges ou fixée sur la plaque de base (1) par la force magnétique d'aimants
mis en place à cet effet.